DE20210641U1 - Fräs- oder Schleifring - Google Patents
Fräs- oder SchleifringInfo
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Description
Dipl.-lng. A. Wasmeier
Dipl.-lng. H. Graf
Zugelassen beim Europäischen Patentamt + Markenamt · Professional Representatives before the European Patent Office + Trade Mark Office
Patentanwälte Postfach 10 08 26 93008 Regensburg
Deutsches Patent-
und Markenamt
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und Markenamt
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80297 München
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M/g 20.755
Datum
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4. Juli 2002 gr-ra
Anmelder:
Manfred Mrosinsky Gambachstraße 20 93173 Wenzenbach
Titel:
Fräs- oder Schleifring
Konten: HypoVereinsbank (BLZ 750 200 73) 5 839 300 Postgiroamt Myggheii.(ßLZ 70p. 100.8.0) 8£3 69-801 Gerichtsstand Regensburg
./J20755DOC
08.07.02 16:39
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fräs- oder Schleifring gernäß Oberbegriff Schutzanspruch 1.
Fräsringe für Schleifgeräte oder Schleifmaschinen, insbesondere zum Bearbeiten bzw. zum Abstärken oder Schleifen von Beton- und/oder Natursteinen sind in unterschiedlichsten Ausführungen bekannt. Bekannt ist speziell auch ein Fräsring (DE 200 17 014.7), bei dem an einer Stirnseite Schleifsegmente austauschbar dadurch befestigt sind, daß jedes Schleifsegment einen einen Schleifkörper tragendes Tragstück besitzt, welches mit einem Zapfenabschnitt in eine Bohrung des Schleifsegmenes eingreift. Durch von der Umfangsfläche des Schleifringes zugängliche und mit ihrer Achse radial zur Schleifringachse angeordnete Klemmschrauben sind die einzelnen Schleifsegmente am Schleifring fixiert.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Fräs- oder Schleifring aufzuzeigen, der eine vereinfachte Herstellung ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Fräs- oder Schleifring entsprechend dem Schutzranspruch 1 ausgebildet.
Der neuerungsgemäße Fräs- oder Schleifring ist aus Phenol-Formaldehydkunststoffharz (Bakelit) gefertigt. Dieses Material gestattet eine vereinfachte Bearbeitung, so daß eine besonders einfache Fertigung des Fräs- oder Schleifringes bzw. des Körpres dieses Ringes möglich ist.
Trotz des verwendeten Materials weist der Fräs- oder Schleifring die notwendige mechanische Festigkeit auf. Dies wird insbesondere auch dadurch erreicht, daß die Befestigungsschrauben für die Schleifsegmente das jeweilige Schleifsegment bzw. des Zapfenabschnitt des Tragstückes durchdringen, so daß jede Befestigungsschraube auch über die radial innenliegende Seite des Zapfenabschnittes vorsteht und mit diesem vorstehenden Ende in einer Verlängerung der die Befestigungsschraube aufnehmenden
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Bohrung eingreift. Die die jeweilige Befestigungsschraube aufnehmende Bohrung schneidet die Befestigungsbohrung für den jeweiligen Schleifkörper.
Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Neuerung wird im Folgenden anhand der Figur, die in vereinfachter Teildarstellung einen Schnitt durch einen Schleif- oder Fräsring mit einem dort auswechelbar befestigten Schleifsegment zeigt, näher erläutert.
Der in der Figur allgemein mit 1 bezeichnete Fräsring, der in bekannter Weise an einem nicht dargestellten Motorflansch einer ebenfalls nicht dargestellten Schleifeinrichtung, beispielsweise zum Abstärken oder Schleifen von Beton- oder Natursteinen befestigt ist, ist an seinem Umfang mit einer Vielzahl von Schleifsegmenten 2 versehen, die dort in gleichmäßigen Winkelabständen voneinander und auch mit einem gleichen radialen Abstand von der Mittelachse des Fräsringes 1 auswechselbar vorgesehen sind. In der nicht dargestellten Schleifeinrichtung ist der Fräsring 1 beispielsweise so montiert, daß er mit seiner Achse achsgleich mit einer vertikalen Achse liegt und die Schleifsegmente dann über die Unterseite oder untere Stirnseite des so montierten Schleif- oder Fräsringes 1 vorstehen.
Der Fräsring 1 ist im Gegensatz zu bekannten Fräsringen nicht aus Metall gefertigt, sondern aus einem ausgehärteten Phenol-Formaldehydkunststoff, der auch unter der Bezeichnung „Bakelit" bekannt ist und der bei einer hohen Festigkeit leicht bearbeitet werden kann.
Die Schleifsegmente 2 bestehen jeweils aus einem Schleifkörper 3 und einem Tragstück 4, an dem der Schleifkörper 3 stirnseitig befestigt ist. Das jeweilige Tragstück 4 ist im wesentlichen bolzen- oder zapfenartig ausgebildet, und zwar mit einem eine kreiszylinderförmige Umfangsfläche aufweisenden Zapfenabschnitt 5, der an einem Ende sich verjüngend ausgeführt ist und am anderen Ende einstückig mit einem tellerförmigen Abschnitt 6 versehen ist, der ebenfalls eine kreiszylinderförmige Umfangsfläche aufweist, allerdings bei einem gegenüber dem Zapfenabschnitt 5
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vergrößerten Außendruchmesser. An der dem Zapfenabschnitt 5 abgewandten Stirnseite des Tellerabschnittes 6, die (Stirnseite) in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung des Zapfenabschnittes 5 liegt, ist in geeigneter Weise der Schleifkörper 3 befestigt, der dann in einer Querschnittsebene senkrecht zur Längsachse L eine beliebige Querschnittsform aufweisen kann, beispielsweise einen runden Querschnitt, einen rechteckförmigen oder quadratischen Querschnitt usw.
Zum Befestigen der Schleifsegmente 2 bzw. der Tragstücke 4 sind an der Unterseite des Schleifringes 1 mehrere Bohrungen 7 vorgesehen, die jeweils als Sackbohrungen ausgeführt sind und mit ihren Achsen parallel zur Achse des Schleifringes 1 sowie auf einer gemeinsamen, die Achse des Schleifringes 1 konzentrisch umschließenden Kreis angeordnet sind. Jede Bohrung 7 dient zur Aufnahme eines Zapfenabschnittes 5 derart, daß der Tellerabschnitt 6 mit seinem über den Zapfenabschnitt 5 radial wegstehenden Bereich gegen die Unterseite des Schleifringes 1 anliegt. Zur Fixierung der Schleifsegmente 2 dient jeweils eine Schraube 8, die mit der Achse ihres Schraubenschaftes 9 radial zur Achse des Schleifringes 1 liegt und mit dem Gewinde des Schraubenschaftes durch eine Bohrung 11 des Schleifringes 1 in eine Gewindebohrung 12 des Zapfenabschnitts 5 eingreift. Die Bohrung liegt mit einer Achse radial zur Achse der Schleifscheibe 1. Die Gewindebohrung 12 liegt mit ihrer Achse radial zur Längsachse L des Zapfenabschnittes 5. Der Kopf 10 der Schraube 8 liegt gegen die Außenfläche des Schleifringes 1 an. Wesentlich ist bei der Ausführung, daß die Schraube 8 mit dem freien Ende ihres Schaftes 9 über die dem Kopf 10 abgewandte Seite des Zapfenabschnittes 5 vorsteht und dort in eine Verlängerung 1 T der Bohrung 11 eingereift, so daß durch den den Lagerzapfen 5 durchdringenden und an zwei einander gegenüberliegenden Umfangsbereichen aus dem Lagerzapfen 5 vorstehenden Schaft 9 das Schleifsegment 2 zuverlässig gegen Verdrehen in der Bohrung 8 des Schleif- und Fräsringes 1 verankert ist und auf das Schleifsegment 2 beim Schleifen im Sinne eines Verdrehens dieses Segmentes um die Längsachse L einwirkende Kräfte zuverlässig auf relativ großer Fläche an dem Schleifring 1 übertragen werden.
Zur Verstärkung ist es möglich, die Bohrung 11 und deren Verlängerung 1 T jeweils mit einem hülsenförmigen Einsatz aus Metall auszukleiden.
Die Neuerung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Neuerung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
| 1 | Schleif- oder Fräsring |
| 2 | Schleifsegment |
| 3 | Schleifkörper |
| 4 | Tragstück |
| 5 | Zapfenabschnitt |
| 6 | Tellerabschnitt |
| 7 | Bohrung |
| 8 | Befestigungsschraube |
| 9 | Schraubenschaft |
| 10 | Schraubenkopf |
| 11 | Bohrung |
| 12 | Gewindebohrung |
| 13 | hülsenartige Verstärkung |
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Claims (5)
1. Fräs- oder Schleifring für eine Schleifvorrichtung, insbesondere zum Schleifen und/oder Abstärken von Beton- oder Toursteinen mit einem Fräsring und mit mehreren an dem Fräsring (1) auswechselbar vorgesehenen Segmenten, die jeweils aus einem Tragstück (4) und aus wenigstens einem an dem Tragstück befestigten Schleifkörper (3) bestehen und die mit einem Zapfenabschnitt (S) des Tragstücks (4) in Bohrungen (7) an einer Seite des Rest- und Schleifringes (1) eingesetzt und in dieser Bohrung (7) durch eine von dem Umfang des Fräs- oder Schleifrings (1) zugängliche Schraube (9) in der Bohrung (7) fixiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräs- oder Schleifring (1) aus einem ausgehärtetem Phenol-Formaldehyd- Kunstharz bzw. Bakelite besteht, und daß die Befestigungsschraube mit ihrem Schraubenschaft (9) in einer die Aufnahmebohrung (7) schneidenden Bohrung (11, 11') derart angeordnet ist, daß sie mit ihrer Achse radial zur Achse der Aufnahmebohrung (7) liegt, und auch mit ihrem dem Umfang des Fräs- oder Schleifringes (1) entferntliegenden Ende aus dem Zapfenabschnitt (5) vorsteht und in eine Verlängerung (11') der Bohrung hineinreicht.
2. Fräs- oder Schleifring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Bohrung (11, 11') für die Befestigungsschraube (8) oder deren Schaft (9) die Achse (L) der Befestigungsbohrung (7) senkrecht oder nahezu senkrecht schneidet.
3. Fräs- oder Schleifring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfenabschnitt (5) mit einer Gewindebohrung (12) für die Befestigungsschraube (8) versehen ist.
4. Fräs- oder Schleifring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück (4) aus Metall besteht.
5. Fräs- oder Schleifring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (11, 11') für die Befestigungsschraube (8) mit einem hülsenartigen Einsatz (13) ausgekleidet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20210641U DE20210641U1 (de) | 2002-07-09 | 2002-07-09 | Fräs- oder Schleifring |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20210641U DE20210641U1 (de) | 2002-07-09 | 2002-07-09 | Fräs- oder Schleifring |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20210641U1 true DE20210641U1 (de) | 2003-02-13 |
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Family Applications (1)
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| DE20210641U Expired - Lifetime DE20210641U1 (de) | 2002-07-09 | 2002-07-09 | Fräs- oder Schleifring |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE20210641U1 (de) |
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2002
- 2002-07-09 DE DE20210641U patent/DE20210641U1/de not_active Expired - Lifetime
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