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DE20207727U1 - Vorrichtung zum Abdecken von Behältern oder Rahmen - Google Patents

Vorrichtung zum Abdecken von Behältern oder Rahmen

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DE20207727U1
DE20207727U1 DE20207727U DE20207727U DE20207727U1 DE 20207727 U1 DE20207727 U1 DE 20207727U1 DE 20207727 U DE20207727 U DE 20207727U DE 20207727 U DE20207727 U DE 20207727U DE 20207727 U1 DE20207727 U1 DE 20207727U1
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Description

Vorrichtung zum Abdecken von Behältern oder Rahmen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdecken von quaderförmigen oder zylindrischen Behältern oder von Rahmen für Fenster, Türen, Trennwände oder Gartenbeete.
Seit langem sind verschiedenartige Deckel bekannt, mit denen zumeist standardisierte Behälter und Gefäße verschlossen werden.
Auch sind spezielle Rahmen bekannt mit denen, zum Beispiel zum Schutz vor Insekten, Fenster und/oder Türen mit Gaze abgedeckt werden.
Bei den allgemein bekannten Lösungen wird das Abdeckmaterial zwischen einen Doppelrahmen gelegt und zugleich gespannt. Danach werden die beiden Teilrahmen miteinander verbunden. Der Verbund erfolgt je nach den verwendeten Materialien durch Nageln, Verschrauben oder Kleben.
Als Abdeckmaterialien dienen luftdurchlässige oder luftundurchlässige Materialien wie: Gaze, Filterpapier, Folien mit Öffnungen, feine Netze oder Kunststoffe, Glas, Metall oder Keramik.
Ferner ist es erforderlich, die Abdeckmaterialien dieser Doppelrahmen von Zeit zu Zeit zu reinigen oder/und zu wechseln. In solchen Fällen werden diese häufig durch einen neuen Doppelrahmen ersetzt. Vorteihafter wäre ein demontierbarer Doppelrahmen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten technischen Lösungen besteht darin, daß spannbare Materialien, infolge das Eigengewichts des Doppelrahmens, durch Auflegen über den zumeist kantigen Behälterrand gedehnt und dadurch beschädigt werden können.
Die bekannten technischen Lösungen sind aufwendig herzustellen, meist nur einmal verwendbar und dadurch im Verbrauch von Rahmen und Abdeckmaterialien teuer.
Auch sind keine technischen Lösungen bekannt, bei denen ein Behälter auf einfache Weise mit verschiedenen Materialien abgedeckt werden kann. Die bekannten technischen Lösungen sind auf ganz spezielle Anwendungsfälle fixiert und damit unvollständig. Hierzu werden nachfolgend zwei typische Beispiele genannt.
Der "Behälter" und der Deckel, von Prof. Dipl.-Ing. W. Gramm u.a. aus dem Jahre 1993 (GM 93 14 633), bestehen aus Blech, vorzugsweise Weißblech. Nach dieser technischen Lösung sind kein anderes Deckelmaterial oder sein Wechsel vorgesehen
Bei dem "Multifunktionalen Einweg-Behälter" von Heinz Rigling ( DE 92 07 227) aus dem Jahre 1992 wird der Behälterkörper und der Deckel mit Hilfe von fxierten Haltemitteln 8 hermetisch verschlossen.
Eine Mehrfachnutzung oder Änderung des Deckelmaterials ist hierbei ebenfalls nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfache und handhabbare Vorrichtung vorzuschlagen, mit der das Abdeckmaterial des Doppelrahmens auf einfache Weise gewechselt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 10.
Mit der Erfindung verbindet sich der Vorzug, daß eine Vorrichtung bereitgestellt wird, die dauerhaft damit wiederholbar auf einfache Art und Weise nutzbar ist und eine mehrfache Nutzung der verwendeten Materialien ermöglicht.
Im folgenden soll die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 die Ansicht eines Kastenbehälters mit Abdeckeinheit
Figur 2 Teilansicht von Figur 1, linke Ecke der Abdeckeinheit
Figur 3 die Seitenansicht von Figur 1
Figur 4 Teilansicht von Figur 3, obere Ecke links
Figur 5 Draufsicht des rechteckförmigen Oberrahmens von Figur 1
Figur 6 Draufsicht des rechteckförmigen Unterrahmens von Figur 1
Figur 7 Ansicht eines zylindrischen Behälters mit Abdeckeinheit
Figur 8 Schnittansicht von Figur 7
Figur 9 Draufsicht des kreisförmigen Oberrahmens von Figur 7
Figur 10 Schnittdarstellung eines Behälters mit einfachem Zusatzrand 17
Figur 11 Schnittdarstellung eines Behälters mit abgerundetem Zusatzrand 17
Figur 12 Schnittdarstellung eines Behälters mit abgewinkeltem Zusatzrand 17
• ·
• ·
• · t ·
In den Figuren 1 bis 12 sind typische Anordnungen von Behältern und Abdeckeinheiten dargestellt.
In der Figur 1, am oberen und in einer Ebene umlaufenden Rand des Behälters 1, ist die Abdeckeinheit 2 aufgesetzt. Diese besteht aus dem Unterrahmen 3 und dem Oberrahmen
Der Unterrahmen 3 ist erforderlich, weil dieser Behälter keinen Zusatzrand (17) hat, wie in der Figur 10 dargestellt. Die Innenkontur des Unterrahmens 3 ist der Außenkontur des Behälters 1 angepaßt. Auf der Oberseite dieses Unterrahmens ist am Rande das Dichtungsmaterial 7 und darauf das Abdeckmaterial 5 (z.B. Gaze) aufgelegt. In der Figur 1 wurde jedoch vereinfacht nur das Abdeckmaterial 5 dargestellt. Das Dichtungsmaterial 7 ist in der Figur 2 an der linken Ecke gut dargestellt. Deutlich erkennt man die Distanz zwischen dem Unter- und Oberrahmen, die von den aufgelegten Dichtungsmaterialien 7 und dem dazwischen liegendem Abdeckmaterial 5 herrührt. Siehe hierzu auch Figur 4.
Der Oberrahmen 4 ist so gestaltet, daß er auf dem gesamten Behälterrand aufliegt und nach außen mit dem Unterrahmen abschließt. Damit ist die zuvor ausgearbeitete Innenfläche geringer als bei dem Unterrahmen. In der Figur 2 ist der Innenrand des Oberrahmens 6 gut erkennbar. Der Oberrahmen ist an der Unterseite ebenfalls mit Dichtungsmaterial 7 versehen, das auf dem Abdeckmaterial 5 und dem Unterrahmen nach der Montage fest aufliegt.
Die Positionierung beider Rahmen erfolgt mit mindestens 2 diagonal gegenüberliegenden Positionierstiften 11, wie in Figur 2 dargestellt. Die Ober- und Unterrahmen werden dann durch eine Klammer 8 aus Kunststoff oder Metall zusammen gepreßt. Siehe hierzu Figuren und 2. Zusätzlich können die Ober- und Unterrahmen durch mindestens ein Scharnier 18 verbunden werden.
Durch Einbringen von Nuten 9 in den Ober- und Unterrahmen, wie in der Figur 2 dargestellt, erhält man Führungsbahnen für die Klammern, die dadurch nicht einfach abrutschen können und ferner den Zusammenhalt des Doppelrahmens gewährleisten.
Durch leichtes Zusammendrücken des elastischen Dichtungsmaterials wird ein Distanzmaß zwischen Ober- und Unterrahmen erreicht, das den Aufzug oder wieder die Abnahme der Klammern ermöglicht. Auf dieses Weise sind keine federnden Klammern zwingend erforderlich. Auch werden dadurch Ermüdungseffekte des federnden Materials vermieden.
In der Figur 3 ist der Behälter von Figur 1 in Seitendarstellung gezeigt.
In der Teilansicht gemäß Figur 4, abgeleitet von der oberen, linken Ecke von Figur 3, sind das Abdeckmaterial 5 und das Dichtungsmaterial 7 sowie die Nuten 9 des Oberrahmens 4 und des Unterrahmens 3 besonders gut erkennbar
• t ·
• · t
In der Figur 5 ist der Oberrahmen dargestellt. Deutlich sind die Nuten 9 parallel zu den langen und kurzen Seiten erkennbar. Auch sind an den Rahmenecken die Positionierstifte 11, zum Ausrichten des Ober- und des Unterrahmens, dargestellt. Die Positionierung gewährleistet, daß die Nuten des Ober- und des Unterrahmens räumlich deckungsgleich ausgerichtet sind. So daß sich die Klammern 8 leicht führen lassen. Ein Herausfallen der Klammern beim Transport der Abdeckeinheit läßt sich durch geeignete, elastische Dichtungsmaterialien, wie Moosgummi, Leder, Gummi oder weiche Kunststoffe vermeiden. Zusätzlich kann das Herausfallen von starren Klammern 8 dadurch verhindert werden, daß die Nuten nicht durchgehend sind, sondern nur von einer Seite aus auf- oder abziehbar sind.
Die Spannstifte 12 dienen zur Aufnahme des Abdeckmaterials, das dafür ausgestanzte Stellen hat, die über diese Stifte gelegt werden. Auf diese Weise wird das Abdeckmaterial auf der gesamten Fläche gut gespannt.
In der Figur 6 ist der Unterrahmen dargestellt, der auf seiner Unterseite wieder die Nuten 9 aufweist.
Die Figur 7 zeigt die Ansicht eines zylindrischen Behälters 1 mit einer kreisförmigen Abdeckeinheit 2, die hierbei aus dem kreisförmigen Unterrahmen 3 und dem kreisförmigen Oberrahmen 4 besteht. Dazwischen befindet sich wieder das Abdeckmaterial 5 und die Dichtungsmaterialien 7; zur besseren Übersichtlichkeit hier nicht erkennbar. Die Abdeckeinheit wird durch die Klammern 8 zusammengehalten, die auch in dieser Anordnung durch die gegenüberliegenden Quernuten 14 gezogen wurden. Zusätzlich können auch bei dieser Anwendung die Ober- und Unterrahmen durch mindestens ein Scharnier 18 verbunden werden.
Die Positionierstifte 11 dienen wieder zur symmetrischen Ausrichtung der beiden Rahmenteile und der Nuten.
In der Figur 8 ist der zylindrische Behälter 1 mit der kreisförmigen Abdeckeinheit 2 im Schnitt dargestellt. In dieser Darstellung sind die oberen Behälterränder innen und außen, mit den Ziffern 16 und 15 gekennzeichnet.
Die Figur 9 zeigt die Draufsicht auf den Oberrahmen 4 mit den Positionierstiften 11, die in der Figur 8, links oben, im Detail erkennbar sind.
Die Figuren 10 bis 12 zeigen die Schnittdarstellungen von Behältern 1 mit Abdeckeinheiten 2, die nur mit dem Oberrahmen 4 abgedeckt sind. Der Unterrahmen 3 ist in diesen Figuren nicht erforderlich, da der Oberrahmen jeweils auf dem zusätzlichen Behälterrand 17 aufliegt. Wobei der zusätzliche Behälterrand 17 unterhalb der Auflagefläche für den Oberrahmen nur unterschiedliche Formungen aufweist, die alle zum Aufziehen der Klammern 8 vorteilhaft ausgebildet sind.
Diese Abdeckeinheiten können auf einfache Weise leicht montiert oder wieder demontiert werden, um das Abdeckmaterial zu reinigen oder anderweitig zu wechseln.
Die vorgeschlagenen Abdeckeinheiten lassen sich mit Hilfe von Scharnieren an Rahmen von Fenster, Türen oder Gartenbeete montieren, um wechselbare Abdeckmaterialien nutzen zu können.
Damit lassen sich zugleich Ungeziefer von Wohnräumen fernhalten und Gartenbeete vor Vogelfraß schützen.
Diese Abdeckeinheiten eignen sich ferner zum Abdecken von Aquarien, Lebensmittelbehältern und Setzkästen für Jungpflanzen.
• *
• t
Bezugszeichenaufstellung Behälter
1 Abdeckeinheit
• a »m aaaa aaaa 2 Unterrahmen
··· ··· »* aa aaa »» ·»** 3 Oberrahmen
4 Abdeckmaterial
5 Innenrand des Oberrahmens
6 Dichtungsmaterial
7 Klammer
8 Nuten
9 Bohrung
10 Positionierstift
11 Spannstift
12 Ausstanzung
13 Quernut
14 oberer Behälterrand, außen
15 oberer Behälterrand, innen
16 zusätzlicher Behälterrand
17 Scharnier
18

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Abdecken von Behältern (1) bestehend aus einer Abdeckeinheit (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinheit (2) aus einem Unterrahmen (3) und einem Oberrahmen (4) besteht, zwischen denen elastisches Dichtungsmaterial (7) und dazwischen das Abdeckmaterial (5) angeordnet ist, wobei gleichzeitig der Unterrahmen (3), die elastischen Dichtungsmaterialien (7), dazwischen das Abdeckmaterial (5) und der Oberrahmen (4) durch starre oder elastische Klammern (8) aus Kunststoff, Keramik oder Metall fest zusammen gehalten, und sie durch mindestens zwei Nuten (9) oder zwei Quernuten (14) auf- und abziehbar geführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterrahmen (3) mit seiner inneren Ausarbeitung den oberen Rand des Behälters außen umschließt und dass der Oberrahmen (4) eine kleinere Ausarbeitung als der Unterrahmen (3) aufweist und an allen Stellen auf dem Behälterrand aufliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterrahmen (3) auf der Unterseite und der Oberrahmen (4) auf der Oberseite Nuten (9) oder bei zylindrischen Behältern Quernuten (14) aufweist, die durchgehend oder nicht durchgehend, zueinander symmetrisch ausgerichtet sind und als Führungsbahnen für die starren oder elastischen Klammern (8) dienen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Abdeckmaterialien (5) luftdurchlässige Materialien, wie Gaze, Filterpapier, Folien mit kleinen Öffnungen, feine Netze oder luftundurchlässige Materialien aus Kunststoff, Glas, Metall, oder Keramik zum Einsatz kommen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Dichtungsmaterialien (7) Moosgummi, Leder, Gummi oder elastische Kunststoffe geformt oder in den Rahmen eingelagert, zum Einsatz kommen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Positionierstifte (11) und der Bohrungen (10) die Oberrahmen und Unterrahmen zueinander symmetrisch ausgerichtet werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe von mindestens einem Scharnier (18) Ober- und Unterrahmen zusätzlich verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Spannstifte (12) und der Ausstanzungen (13) das Abdeckmaterial (5) gespannt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinheiten (2) an Behältern (1) oder an Rahmen, beweglich oder einhängbar montiert werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Behältern mit einem zusätzlichem Behälterrand (17) der Unterrahmen (3) entfällt und die Klammern (8) zwischen den Nuten (9) oder den Quernuten (14) des Oberrahmens (4) und dem zusätzlichen unteren Behälterrand (17) gespannt werden.
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