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DE2020671B2 - Feuerschutzeinrichtung für in einem Behälter gelagerte brennbare Flüssigkeiten - Google Patents

Feuerschutzeinrichtung für in einem Behälter gelagerte brennbare Flüssigkeiten

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DE2020671B2
DE2020671B2 DE2020671A DE2020671A DE2020671B2 DE 2020671 B2 DE2020671 B2 DE 2020671B2 DE 2020671 A DE2020671 A DE 2020671A DE 2020671 A DE2020671 A DE 2020671A DE 2020671 B2 DE2020671 B2 DE 2020671B2
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fire
liquid
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substance
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DE2020671A
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H Baum
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Allplas AG
Original Assignee
Allplas AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/38Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers
    • B65D90/42Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers by use of particular materials for covering surface of liquids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C3/00Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
    • A62C3/06Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places of highly inflammable material, e.g. light metals, petroleum products
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
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Description

2 02Q 671
den Schwimmkörpern eine Schicht des feuerlöschenden Stoffes bildet.
Durch die erfindungsgemäße Anwendung von Schwimmkörpern zum Feuerschutz wird eine so starke Drosselung der Verdampfung der brennbaren Flüssigkeiten erreicht, daß oberhalb der von den Schwimmkörpern gebildeten Schicht kaum noch ein Brand entstehen kann oder ein entstehender Brand wegen des nur sehr langsam nacbströmewlen Dampfes der brennbaren Flüssigkeit sich nur sehr langsam ausbreitet. Allein hierdurch wird die Bekämpfung eines entstehenden Brandes schon sehr erleichtert. Von besonderer Bedeutung ist jedoch, daß die von den Schwimmkörpern gebildete Schicht zugleich einen Träger für einen feuerlöschenden stoff bildet, so daß der feuerlöschende Stoff und insbesondere ein Schaum auf der Schicht der Schwimmkörper eine dichte Decke bildet, durch die ein Feuer mit Sicherheit schnell gelöscht wird. Dabei hat sich in überraschender Weise herausgestellt, daß die Schvnmmkörper eine gleichmäßige Verteilung des feuer'öschenden Stoffes auf die gesamte Oberfläche der Flüssigkeit begünstigen, so daß sich eine komplizierte Ausbildung der Anlage zum Zuführen des feuerjöscnenüen Stoffes, durch die eine gleichmäßige Verteilung dieses Stoffes bewirkt werden soll, erübrigt.
Die bei der erfindung^gemäßen Feuerschutzeinrichtung verwendeten Schwimmkörper können vorteilhaft Hohlkörper sein, die aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen und ein feuerhemmendes oder feuerlöschendes Mittel enthalten. Solche Hohlkörper werden vorzugsweise aus einem Polyacetalharz durch einblasen in eine Form hergestellt und enthalten eine Verbindung, wie z. B. Bromchloridflucrmethan, als feuerhemmendes oder feuerlöschendes Mittel. Weiterhin werden dk Hohlkörper vorzugsweise so ausgebildet, daß sie unter Brandbedingungen brechen oder aufplatzen, damit eine Verteilung des darin enthaltenen feuerhemmenden oder feuerlöschcnden Mittels stattfi.idet.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind dd ioigenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung an Hand der in der Zeichnui'g dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert wird. Die in der Beschreibung und der Zeichnung dargestellten Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehieren in beliebiger Kombination Anwendung finden. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Lagersystems· nach der Erfindung mit einem in Seitenansicht dargestellten teilweise geschnittenen Lagerbehälter für brennbare Flüssigkeiten, in dem sich auf der Oberfläche der Flüssigkeit Schichten von Schwimmkörpern befinden, und
Fig.2 und 3 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt Schwimmköroer nach der Erfindung.
Das in Fig. 1 dargestellte System nach der Erfindung umfaßt einen zur Lagerung von Flüssigkeiten geeigneten Behälter 4 beliebiger Bauart, der beispielsweise aus Stahl besteht und entweder oberhalb der Erdoberfläche aufgestellt oder aber wenigstens teilweise in die Erde eingegiaben ist. Der Behälter ist mit einem Deckel 5 und I eitungen 6 und 7 versehen, die bei Bedarf zur Zu- und Abfuhr von Flüssigkeit dienen. Die Oberfläche der Flüssigkeit ist mit wenigstens einer Schicht von Schwimmkörpern oder Kugeln 8 bedeckt, die an der Oberfläche eine Decke bilden. Nur eine Schicht solcher Schwimmkörper kann insbesondere dann verwendet werden, wenn es sich um hohle Schwimmkörper handelt, die ein feuerhem-
mendes oder feuerlöschendes Mittel enthalten, da.« unter Brandbedingungen freigegeben wird, wie es später noch näher erläutert wird. Wenn jedoch die Schwinuijkprper vornehmlich dazu verwendet werden, eine Sghutzdecke auf der Oberfläche der FJiis-
IQ sigkeit zu bilden, sind zwei oder mehr Schichten normalerweise vorzusehen, und es werden in den meisten Fällen vier Schichten ausreichen. Das Aufbringen einer aus zwei oder mehr Schichten bestehenden Decke ist in vielen Fällen ausreichend, um die Feuer-,
gefahr auf ein annehmbares Maß zu vermindern, und g§ braueben in Abhängigkeit von der speziellen gelagerten Flüssigkeit, der Umgebungstemperatur und dem Ausmaß der Belüftung ob halb des Flüssigkeitsspiegels keine weiteren Vorkenr jngen getroffen
werden, um die Feuergefahr zu vermindern. In anderen Fällen kann der Deckel S mit Belüftungsmitteln 9 und/oder mit Einlaßventilen 10 zum Zuführen eines inerten Gases zu dem Raum oberhalb der gespeicherten Flüssigkeit versehen werden.
In manchen Fällen ist es wünschenswert. Vorsorge für das Einbringen eines feuerlöschenden Schaumes in deu oberen Teil des Behälters 4 zu tragen. Zu diesem Zweck kann ein ringförmiges Rohr 11 Schaum von einem aufsteigenden Rohr 12 erhalten, dem der Schaum von einem Schaumerzeuger zugeführt wird. In manchen Fällen kann der Schaum von ejner Pumpe 13 geliefert werden, die mit einer Pumpensteuerung 14 verbunden ist. Di: Pumpensteuerunu 14 ist über eine Leitung 17 mit einem ^ammenwächter 16 verbunden, der in der Mitte des Deckels 5 angebracht ist. Das ringförmige Rohr Ii speist eine Anzahl auf den Umfang des Behälters 4 verteilter Düsen 15, die vorzugsweise die Form eines Schwanenhalses haben und durch die der Schaum in Richtung auf die Innenwand des Behälters in den Behälter eingebracht wird, so daß er an der Innenwand herabfließt oder γοη der Wand zurückspritzt, bis er die Schichten der Schwimmkörper 8 erreicht und sich dann gleichförmig über die Oberfläche der Decke ausbreitet, die von den Schwimmkörpern 8 auf der Oberfläche der Flüssigkeit gebildet wird. Dabei findet nur eine geringe Vermischung des Schaumes mit der Flüssigkeit statt, was ein schnelles Löschen des Feuers fördert. Die Schwimmkörper bilden ein Netzwerk, das auch dann, wenn es durch die Wirkung eines Feuers tcilwei'. geschmolzen ist, das Aufrechterhalten einer kohärenten Schicht eines feuerlöschendcn Schaumes unterstützt.
Das Aufbringen von vorzugsweise kugelförmigen
Schwimmkörpern auf der Oberfläche der lagerflüssigkeit hat natürlich den Vorteil, cjer Uer Anwendung solcher Körper auf der freien Oberfläche einer Flüssigkeit eigen ist, beispielsweise die Verminderung γοη Verlusten durch Verdampfen und des Zutrittes von Luft und Luftfeuchtigkeit. Die Verminderung der Verdampfung einer brennbaren Flüssigkeit ist in manchen Fällen ein wesentlicher Faktor bei der Verminderung der Feuergefahr, die mit dem Lagern solcher Flüssigkeit verbunden ist, und trägt in anderen Fällen wenigstens zu einer Verminderung dieser Gefahr bei.
Ein Vorteil der Anwendung von Schwimmkörpern, Kugeln od. dgl. besteht dann, wenn Einrichoin-
5 6
gen zum Zuführen eines Feuerlöschschaumes in den feuerlöschender Stoff 19 in Form einer Flüssigkeit, Behälter vorhanden sind, darin, daß es nicht notwen- eines Pulvers oder einer festen Substanz, beispielsdig ist, komplizierte Mittel.innerhalb des Behälters weise Bromchlordifluormethan, befindet, der im vorzusehen, um eine gleichmäßige Verteilung des Falle eines Feuers an der Oberfläche der Lagerflüs-Feuerlöschschaumes über die Oberfläche der gela- 5 sigkeit freigegeben wird. Solche Hohlkörper werden gerten Flüssigkeit zu bewirken. Schwimmkörper oder aus einem Material hergestellt, das von dem in der Kugeln auf der Oberfläche der Flüssigkeit gewährlei- Schale enthaltenen feuerhemmenden oder feuerlösten, daß Schaum, der den Schaumeinlässen des Be- sehenden Mittel nicht angegriffen wird, und es werhälters zugeführt wird, sich auf den Schwimmkör- den für diesen Zweck geeignete Qualitäten thermopern 'erteilt, ohne mit der gelagerten Flüssigkeit in io plastischer Kunststoffe gewählt, wie beispielsweise Berührung zu kommen, selbst wenn der Schaum aus Polyacetalharze. Die Schalen solcher hohlen einer beträchtlichen Höhe herabklatscht, wie es der Schwimmkörper werden durch Blasen in eine Form Fall ist, wenn der Behälter nahezu leer ist. Auf diese hergestellt und nach der Herstellung unter Druck Weise wird ein schnelles Löschen des Feuers unter- teilweise mit dem feuerhemmenden oder feuerlö· stützt. is sehenden Stoff oder einer sonstigen einzubringenden Die Schwimmkörper oder Kugeln verzögern eine Substanz gefüllt und danach versiegelt. Solche Vermischung der Flüssigkeit mit dem Schaum und Schwimmkörper, die eine solche Substanz enthalten, verhindern oder vermindern einen Abbau insbeson- werden vorzugsweise dünnwandig ausgebildet, so dere von Proteinschaum, wenn es sich bei der Lager- daß bei Brandbedingungen ein schnelles Zerreißen flüssigkeit um einen Alkohol handelt. Die bei einem so oder Platzen der Schalen möglich ist und eine Brand entstehende Wärme kann ein teilweises schnelle Verteilung der in den Körpern enthaltenen Schmelzen der Oberflächen der Schwimmkörper feuerhemmenden oder feuerlöschenden Mittel auf oder Kugeln bewirken, das die Bildung eines mehr der brennenden Oberfläche der Flüssigkeit und da- oder weniger kohärenten Netzwerkes zur Folge hat, mit eii.c schnelle Unterdrückung des Feuers gewährdas eine Oberfläche bildet, die in der Lage ist, den »$ leistet ist. In manchen Fällen können die Hohlkörper Schaum zu tragen und ein Vermischen des Schaumes mit einer geschwächten Zone 20 versehen sein, die. und der zu schützenden Flüssigkeiten auf ein Mini- wie in F i g. 3 dargestellt, beispielsweise von einer in-
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Die erwähnten Schwimmkörper können aus ver- Körpers erstreckenden Nut gebildet ist, die ein Aufschiedenen Stoffen bestehen und verschiedene For- 30 reißen, oder besser noch ein Aufplatzen, bei einer men aufweisen, jedoch bestehen sie vorzugsweise aus bestimmten Temperatur unterstützt.
Hohlkörpern, die aus einer Hülle aus thermoplasti- Die Arten von Kunststoffen, die für die Herstelschem Kunststoff, beispielsweise einem Polyolefin, lung solcher Schwimmkörper geeignet und wirtbestehen und eine regelmäßige geometrische Form schaftlich sind, einschließlich der Herstellung durch haben. Wie aus Fig.2 ersichtlich, bestehen solche 35 Blasen, sind in manchen Fällen unter bestimmten Schwimmkörper 8 zweckmäßig aus hohlen sphäri- Bedingungen brennbar, obwohl sie normalerweise sehen Körpern, die durch Einblasen in eine Form aus nicht als ernste Feuergefahr betrachtet werden. Aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt sind. Solche diesem Grunde können Schwimmkörper nach der Ersphärischen Körper können am Umfang eine Rippe findung auch eine feuerhemmende Verbindung oder 18 aufweisen, die dem Körper eine erhöhte Festigkeit 40 Mischung in der Masse enthalten, aus der sie hergeerteilt und die freie Drehbarkeit der Kugeln begrenzt stellt sind. Beispielsweise kann die Masse Carbonate oder vermindert, wenn sie sich auf der Oberfläche enthalten, die bei einer erhöhten Temperatur Koheiner zu schützenden Flüssigkeit befinden. Die Ober- lendioxid freisetzen, oder andere bekannte feuerhemflächen der Körper können weiterhin mit zusätzli- mende Stoffe, wie beispielsweise eine Mischung von chen vorstehenden Rippen versehen oder in geeigne- 45 Antimontrioxid und chlorierten Kohlenwp-serstoften Abständen mit vorstehenden Rippen oder mit fen, weiche Mischung in der zur Herstellung der Nuten bedeckt sein, die in verschiedenen, gewünsch- Schwimmkörper dienenden Masse in einem Anteil ten Mustern angeordnet sind. Durch Blasen hefge- von beispielsweise 20 bis 40 Gewichtsprozent enthalstellte Hohlkörper sind normalerweise mit Luft ge- ten ist Ein Polypropylen, das ein fenerhemmendes füllt. Sie können jedoch auch mit einem inerten Gas, s» Mittel enthält, wird beispielsweise von den Chemiwie beispielsweise Stickstoff oder Kohlendioxid, ge- sehet» Werken Hüls unter der Bezeichnung Vestolen füllt sein. 6206 vertrieben.
Bevorzugt verwendete hohle Schwimmkörper sind Die zur Herstellung der Schwimmkörper dienende
in den F i g. 2 und 3 dargestellt und bestehen aus einer Masse kann weiterhin eine Verbindung enthalten, die
relativ dünnen Schale aus einem thermoplastischen 55 nut Stoffen substituiert ist, die dem Polymer feuer-
Kunststoff, in der sich ein feuerhemraender oder hemmende Eigenschaften verleihen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2834
CJi

Claims (8)

1 2 Feuergefahr darstellen. Daher sind solche Behälter Patentansprüche: häufig mit eingebauten Lögchanlagen versehen, die im Falle eines Feuers einen feuerlöschenden Stoff,
1. Feuerschutzeinrichtung für in einem Behäl- wie beispielsweise Schaum oder ein inertes Gas, auf ter gelagerte brennbare Flüssigkeiten, da- 5 die Flüssigkeitsoberfläche im Behälter aufbringen. Es durch gekennzeichnet, daß die Ober- ist jedoch nicht immer leicht, mit Hufe solcher AnIafläche der gelagerten Flüssigkeit, in an sich be- gen die Feuergefahr auf ein erträgliches Maß zu rekannter Weise vollständig von dicht gepackten duzieren, weil die Feuerbekämpfung mit solchen Schwimmkörpern (8) bedeckt ist, die das Aufstei- feuerlöschenden Stoffen erfordert, daß über die frei gen brennbarer Dämpfe von der Oberfläche der io liegende Fläche der Flüssigkeit so schnell wie nur Flüssigkeit reduzieren und eine Vetbreqpntig sol- möglich ejne vollständig? Schicht oder ein Teppich eher Dämpfe oberhalb der Flüssigkeitsobisrfläghe dt$ fBuerlßSßhpjKjen Stoffes ausgebreitet wird, damit erschweren, und der Behälter (4) oberhalb der das Feuer erstickt und die Gefahr einer Ausbreitung Flüssigkeitsoberiläghe mit einer an sich bskaon- des Feuers vermindert wird. Wenn die Lagerbehälter ten Anlage (11, 15) zum Zuführen eines feueiiö- 15 eine große Fläche haben, ist es nicht immer leicht zu sehenden Stoffes bei Vorliegen von Brandbedin- gewährleisten, daß der feuerlöschende Stoff schnell gungen verseh η ist, die auf den Schwimmkör- und gleichmäßig über die Obei fläche der Flüssigkeit pern (8) eine Scnicht des feuerlöschenden Stoffes ausgebreitet wird, wie es erforderlich ist, um ein bildet. schnelles Löschen des Feuers zu gewährleisten.
2. Feuerschutzeinrichtung nach Anspruch 1, ao Em spezielles Problem besteht im Fall der Lagedadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper rung niederer Alkohole, wie z. B. Methanol. Ein Be-(8) aus einem in seiner Masse ein feuerhemmen- darf für niedere Alkohole besteht oeispielsweise bei des Mittel enthaltenden Kunststof bestehen. städtischen Ga:»werken, die aus niederen Alkoholen
3. Feuerschutzeinrichtung nach Anspruch?, Gas herstellen, um liedarfsspitzen zu decken. Niedadurch gekennzeichnet, daß das feuerhemmende 25 dere Alkohole bauen nämlich einen häufig als feuer-Mittel aus einer Mischung von Antimontrioxid löschenden Stoff verwendeten proteinhaltigen Feuer- und einem chlorierten Kohlenwasserstoff besteht. löschschaum st hr schnell ab, so daß es schwierig ist.
4. FeuerschuUjinrichtung nach einem der vor- mit Hilfe solcher Schäume einen ausreichenden hergehenden Ansprüche dadu;h gekennzeich- Feuerschutz zu schaffen. Daher war es bisher notnet, daß die Schwimmkörper (8) aus einem bei 30 wendig, als feuerlöschenden Stoff in Feuerschutzeinder bei einem Brand entste* :nden V.'ärme richtungen spezielle und relativ kostspielige Arten schmelzenden und sich mit dem Material benach- von schaumerzeugenden Stoffen zj verwenden, die barter Schwimmkörper (8) zu einem Netzwerk nicht von Methanol abgebaut werden,
verbindenden Material bestehen. Es >st weiterhin bekannt, das Aufsteigen sciiädh-
5. Feuerschutzeinrichiung nach einem der vor- 35 eher Gase von in Wannen odei Behandlungsbädern hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- enthaltenen Flüssigkeiten, die zur Ausführung indunet, daß die Schwimmkörper (8) hohl ausgebildet smeller Verfahren benötigt werden, dadurch zu resind und en feuerhemmendes oder feuerlöscnen- duzieren, daß die Oberfläche der Flüssigkeit mit des Mittel (19) enthalten. einer oder mehreren Schichten dicht gepackter
6. Feuerschutzeinrichtung nach einem der vor- 40 Schwimmkörper bedeckt wird. Der Zweck dieser hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- Maßnahme bestand ausschließlich darin, Flüssignet, daß als durch die Anlage (11, W) zuführba- keitsverluste durch Verdampfen zu vermindern und rer feuerlöschender Stoff Bromchlordifluormc- durch die aufsteigenden Dämpfe bedingte Geruchsthan verwendet ist. belästigungen der Umgebung zu vermeiden. Es ist
7. Feuerschutzeinrichtung nach einem der An- 4§ auch bekannt, daß eine solche Abdeckung die Explosprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der sionsgefahr vermindert, weil die gasdurchlässige Abfeuerlöschende Stoff von einem Schaumlöschmit- deckung das Ansammeln brennbarer Dämpfe untertel gebildet wird. halb der Abdeckung verhindert, so daß also unter-
8. Feuerschutzeinrichtung nach einem der An- halb der Abdeckung keine explosiven Gase entstesprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der 50 hen, sondern diese Gase durch die Abdeckung hinfeuerlöschende Stoff von einem inerten Gas oder durch entweichen können.
Pulver gebildet wird. Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die oben behandelten Schwierigkeiten bei
der Feuerbekämpfung bei leicht brennbaren Flüssig-
_______ 55 keiten zu vermeiden und gleichzeitig dafür Sorge zu
tragen, daß schpn die Wajtqqheinlichkeit für das Ausbrechen von Feuer bedeutend vermindert wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerschutz- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
einrichtung für in einem Behälter gelagerte brenn- gelöst, daß die Oberfläche der gelagerten Flüssigkeit bare Flüssigkeiten. Derartige brennbare Flüssigkeiten 60 in an sich bekannter Weise vollständig von dicht geumfassen einen großen Bereich von Stoffen, wie bei- packten Schwimmkörpern bedeckt ist, die das Aufspielsweise Erdöldestillaten, niederen Alkoholen wie steigen brennbarer Dämpfe von der Oberfläche der Methanol und Äthanol, flüchtigen ätherischen ölen Flüssigkeit reduzieren und eine Verbrennung solcher wie Terpentinöl, Äther, Benzol und verflüssigte Koh- Dämpfe oberhalb der Flüssligkeitsoberfläche erlenwasserstoffe wie Methan und Butan. 65 schweren, und der Behälter oberhalb der Flüssig-
Solche brennbaren Flüssigkeiten werden häufig in keitsoberfläche mit einer an sich bekannten Anlage großen Mengen in Behältern gelagert, die eine große zum Zuführen eines feuerlöschenden Stoffes bei Vor-Kn^azität aufweisen und daher eine erhebliche liegen von Brandbedingungen versehen ist, die auf
DE19702020671 1969-05-08 1970-04-28 Feuerschutzeinnchtung fur in einem Behalter gelagerte brennbare Flussig ketten Expired DE2020671C (de)

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GB2354969 1969-05-08
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DE2020671A1 DE2020671A1 (de) 1970-11-12
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DE2020671A1 (de) 1970-11-12
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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
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