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DE20204080U1 - Halterung für ein Mobilfunktelefon - Google Patents

Halterung für ein Mobilfunktelefon

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DE20204080U1
DE20204080U1 DE20204080U DE20204080U DE20204080U1 DE 20204080 U1 DE20204080 U1 DE 20204080U1 DE 20204080 U DE20204080 U DE 20204080U DE 20204080 U DE20204080 U DE 20204080U DE 20204080 U1 DE20204080 U1 DE 20204080U1
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DE
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clamping
clamping jaws
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mobile phone
holder
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DE20204080U
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VIVANCO GRUPPE AG
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VIVANCO GRUPPE AG
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    • B60R11/00Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Halterung für ein Mobilfunktelefon
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Halterung für ein Mobilfunktelefon mit einem Klemmechanismus, der zwei seitlich an dem Mobilfunktelefon angreifende Klemmbacken aufweist, die zwischen einer Loslage und einer Klemmlage relativ zueinander hin-und her bewegbar sind.
Solche Halterungen werden insbesondere in Kraftfahrzeugen für die Aufnahme der Mobilfunktelefone während der Fahrt benötigt. Zum einen dienen die Halterungen zum geordneten Ablegen eines solchen Mobilfunktelefons. Zum anderen weisen solche Halterungen häufig Anschlüsse für eine festinstallierte Freisprecheinrichtung auf, die für den Gebrauch des Mobilfunktelefons beim Fahren zweckmäßig und teilweise auch vorgeschrieben ist. Mobilfunktelefone existieren in unterschiedlichen Ausführungsformen, Abmessungen und Anschlußmöglichkeiten. Es sind Halterungen für Mobilfunktelefone bekannt, die an ein bestimmtes Modell eines Mobilfunktelefon angepaßt sind.
5 Hier ist die Anordnung häufig so getroffen, daß das Mobilfunktelefon in eine genau passende Aufnahme eingesetzt, eingeschoben oder eingeclipt werden kann. Die Aufnahme eines anderen Mobilfunktelefons mit dieser Halterung ist jedoch nicht möglich.
Wegen der Vielfalt der Mobilfunktelefone sind auch sogenannte Universalhalterungen bekannt, bei welchem das Mobilfunktelefon klemmend in der Halterung gehalten wird. In der Regel ist die Anordnung ■ so getroffen, daß seitliche Klemmbacken vorhanden sind, die das
• ·
. . Mobilfunktelefon seitlich festklemmen. Zum Anschluß an ein Freisprechanlage ist häufig ein loses Kabel mit einem Stecker vorhanden, um. die Preisprechanlage mit den Anschlüssen des Mobilfunktelefons zu verbinden.
5
Die Mobilfunktelefone unterscheiden sich jedoch nicht nur hinsichtlich Form und Funktion sondern insbesondere auch bezüglich ihrer Abmessungen in der Länge und der Breite. Um für eine möglichst große Vielzahl von Mobilfunktelefone eine einzige üniversalhalterung bereit zu stellen, ist es erforderlich, daß die Klemmbacken über einen relativ großen Hub gegeneinander hin- und her bewegbar sind, damit Mobilfunktelefone sowohl mit größerer als auch mit kleinerer Breite sicher gehalten werden können. Üblich ist beispielsweise eine Ausführungsform derart, daß die Klemmbacken über einen Rastmechanismus mit Verzahnungen linear gegeneinander beweglich sind, so daß deren Abstand bis zum Klemmlage veränderbar ist. Ein solcher Rastmechanismus hat jedoch den Nachteil, daß er in Bezug auf die Klemmrichtung formschlüssig ist. Dies bedeutet, daß ein Mobilfunktelefon, dessen Breite genau zwischen zwei Rasten liegt, nicht sicher gehalten wird. Solche Klemmbacken sind daher in der Regel mit elastischen Klemmelementen auf den einander zugekehrten Seiten der Klemmbacken versehen, damit nahezu jedes Mobilfunktelefon sicher gehalten werden kann. Zum Lösen der Klemmbacken wird ein Auslöseelement betätigt, durch das die Verrastung freigegeben wird, so daß die Klemmbacken 0 aufgrund einer Federkraft auseinander gehen.
Bei solchen Halterungen ist es beim Einsetzen eines Mobilfunktelefons stets erforderlich, daß die Klemmbacken von der äußersten Loslage bis zur Klemmlage bewegt werden. Dies ist bei einer Einhandbedienung häufig recht
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aufwendig, da zum einen das Mobilfunktelefon in die Halterung gedrückt und gleichzeitig die Klemmbacken mit wenigstens zwei Fingern ergriffen und gegeneinander bewegt werden müssen. Insbesondere bei sehr kleinen Mobilfunktelefonen mit geringer Breite erfordert dies einige Geschicklichkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für ein Mobilfunktelefon der eingangs geschilderten Art so . auszubilden, daß die Handhabung erleichtert werden kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Abstand der Klemmbacken unabhängig von deren Bewegung zwischen der Loslage und der Klemmlage veränderbar ist. Dadurch wird erreicht, daß das Ausmaß der Bewegung der Klemmbacken zwischen der Loslage und der Klemmlage zum Halten des Mobilfunktelefons im wesentlichen unabhängig ist von der Breite des Mobilfunktelefons. Dies hat den 0 Vorteil, daß die Handhabung wesentlich vereinfacht werden kann, da zum Einsetzen und zum Lösen des Mobilfunktelefons die Klemmbacken stets nur um den gleichen, geringen Hub bewegt zu werden brauchen. Durch das unabhängige Verstellen der Klemmbacken von der Bewegung zwischen der Loslage und der Klemmlage erfolgt nämlich eine Voreinstellung auf die individuellen Abmaße des Mobilfunktelefons bis auf den Hub der Klemmbacken, der zum freien Einsetzen und zum anschließenden Festklemmen benötigt wird.
Es kann vorgesehen werden, daß die Klemmbacken um eine Schwenkachse parallel zur Längsachse des Mobilfunktelefons verschwenkbar zwischen der Loslage und der Klemmlage gelagert sind und die Schwenkachsen mit den 5 Klemmbacken relativ zueinander hin- und her verschiebbar
sind. Das Einsetzen des Mobilfunktelefons und das Festklemmen erfolgt demnach durch eine Verschwenk- oder Kippbewegung der Klemmbacken, die mit einer Hand gut ausgeführt werden kann. Die Kippbewegung der Klemmbacken beim Einsetzen des Telefons kann sehr schnell und insbesondere einhändig gut durchgeführt werden.
Wie die Klemmbacken zunächst auf die Abmaße des Mobilfunktelefons voreingestellt werden, ist grundsätzlich beliebig. Es kann vorgesehen werden, daß die Klemmbacken mit Rastelementen, die in entsprechende Verzahnungen eingreifen, einstellbar sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die lineare Bewegung der Klemmbacken durch eine verschiebbare Kulissenführung bewirkt wird, die an den Klemmbacken angreift. Die Kulissenführung kann beispielsweise durch seitliche Schieber betätigt werden, die bei dem üblichen Gebrauch der Halterung, also beim Einsetzen und Lösen des Mobilfunktelefons nicht betätigt werden. Eine Fehlbedienung und/oder eine Verstellung der Halterung wird somit zuverlässig vermieden.
Es kann vorgesehen werden, daß die Klemmbacken in einem vorgebbaren Abstand unabhängig von der Bewegung zwischen der Loslage und der Klemmlage arretierbar sind. Die Halterung bleibt somit stets auf das individuelle Mobilfunktelefon eingestellt. Nur beim Wechsel des Mobilfunktelefonmodells ist es erforderlich, diese Arretierung zu lösen und eine neue Einstellung vorzunehmen. Dies wird in der Regel so erfolgen, daß die Klemmbacken in , der Klemmlage beispielsweise durch die Kulissenführung verschoben werden derart, daß das
.Mobilfunktelefon festgehalten wird. Beim Lösen der Klemmbacken in die Loslage wird somit . . das Mobilfunktelefon zuverlässig freigegeben und umgekehrt.
Es ist zweckmäßig, wenn die Klemmbacken über Federelemente in der Loslage und/oder der Klemmlage gehalten werden. Dadurch wird ein fester Halt des Mobilfunktelefons in der Halterung bewirkt.
Es kann beispielsweise vorgesehen werden, daß eine Klemmbacke durch wenigstens ein Hebelelement bewegbar ist, das mit wenigstens einem Betätigungselement zusammenwirkt, das beim Einlegen des Mobilfunktelefons betätigt wird, um die Klemmbacken in die Klemmlage zu bringen. Diese Ausführungsform ist möglich, da die Klemmbacken nur einen geringen Hub auszuführen haben. Dementsprechend können die Wege, die das Hebelelement und das Betätigungselement zum Bewegen der Klemmbacken zurücklegen, gering bemessen sein. Ein Betätigung nur aufgrund des Einlegens des Mobilfunktelefons ist damit möglich, wodurch die Bedienung wesentlich vereinfacht wird. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn das Hebelelement in der Klemmlage der Klemmbacken seIbsthemmend, arretierend oder rastend verbleibt. Dies hat den Vorteil, daß eine manuelle Betätigung der Klemmbacken zum Halten des Mobilfunktelefons überhaupt nicht mehr erforderlich ist. Vielmehr wird dies durch das Einlegen des Mobilfunktelefons bewirkt.
Gemäß einer weitergehenden Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß wenigstens ein Freigabeelement vorhanden ist, welches das Hebelelement und/oder die 0 Klemmbacke aus der Klemmlage löst und deren Bewegung in die Loslage freigibt. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Freigabeelemente um die gleiche Schwenkachse verschwenkbar gelagert sind, wie die Klemmbacken. Die Freigabeelemente können dabei in Greifrichtung hinter den Klemmbacken liegen. Durch diese Maßnahmen wird eine
besonders einfache und sichere Bedienung der Halterung bewirkt. .' .
Im einzelnen kann die Anordnung so getroffen sein,. daß das Hebelelement als Nockenscheibe ausgebildet ist, die an entsprechende Vorsprünge der Klemmbacken, der Freigabeelemente und/oder des. Betätigungselements angreift, und um eine Drehachse drehbar zwischen einer selbsthemmenden oder arretierbaren oder einrastbaren Lage, die der Klemmlage der Klemmbacke entspricht, und einer Loslage gelagert ist. Beim Einlegen des Mobilfunktelefons wird die Nockenscheibe durch das Betätigungselement von ihrer Loslage aus verdreht, so daß die Vorsprünge der Klemmbacken ergriffen werden und die Klemmbacken in die Klemmlage gelangen. Aufgrund der selbsthemmenden oder arretierbaren oder einrastbaren Lage der Nockenscheibe in der Klemmlage der Klemmbacken wird das Mobilfunktelefon sicher gehalten.
Es ist zweckmäßig, wenn die Drehachsen der Nockenscheiben entsprechend der Verschiebung der Klemmbacken zur Verstellung des Abstandes zueinander hin- und her verschiebbar gelagert sind. Im einzelnen kann die Anordnung so getroffen sein, daß das Betätigungselement linear parallel zur Einsetzrichtung des Mobilfunktelefons beweglich und die Drehachse der Nockenscheibe am Betätigungselement gelagert ist. Insgesamt wird dadurch erreicht, daß die Elemente, die für die Bewegung der Klemmbacken zwischen der Los- und Klemmlage bewegt 0 werden, entsprechend dem verschiebbaren : Abstand der Klemmbacken zueinander hin- und her verschiebbar an der Halterung gelagert sind. Die betreffenden Elemente, also insbesondere Nockenscheibe, Vorsprünge der Klemmbacken, Vorsprünge der Freigabeelemente und das Betätigungselement weisen somit stets eine definierte
Lage zueinander auf, so daß eine einwandfreie Bewegung der Klemmbacken zum Halten des Mobilfunktelefons bewirkt, wird.
Selbstverständlich ist es auch hier möglich, daß die Klemmbacken auf der dem Mobilfunktelefon zugewandten Seite elastische Halteelemente aufweisen. Dadurch wird ein schonender Halt des Mobilfunktelefons, dessen Gehäuse häufig auch glatte und glänzende Oberflächen aufweist, bewirkt. Ferner kann die Halterung mit einer Freisprecheinrichtung, einer induktiven Antenne sowie mit entsprechenden Steckaufnahmen für die elektrische Verbindung des Mobilfunktelefons mit der Freisprecheinrichtung ausgerüstet sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Funktionselemente des Klemmechanismus gemäß der Erfindung der in Loslage,
Fig. 2 die Funktionselemente gemäß Fig. 1 in einer Zwischenstellung zwischen Loslage und Klemmlage,
25
Fig. 3 die Funktionselemente gemäß Fig. 1 in der Klemmlage der Klemmbacken und
Fig. 4 die Anordnung des Klemmechanismus in der Halterung sowie die Kulissenführung zum
Verstellen des Abstands der Klemmbacken unabhängig von der Klemmbewegung.
Die Figuren der Zeichnung beschränken sich der Übersichtlichkeit halber nur auf die Darstellung der
Funktionse1emente. Die anderen Teile der Halterung, insbesondere der vollständige Rahmen, die Anschlüsse für das Mobilfunktelefon, die Elektronik einer eventuellen integrierten Freisprecheinrichtung . sowie die Befestigungspunkte der Halterung an dem Armaturenbrett oder dergleichen sind nicht dargestellt.
In den Fig. 1 bis 3 ist die Funktionsweise der Klemmbacken bei der Bewegung zwischen der Los- und der Klemmlage dargestellt. Der Klemmechanismus weist zwei symmetrisch zueinander aufgebaute Klemmeinheiten 11 auf, die seitlich an der Halterung für eine seitliche Klemmung eines nicht gezeigten Mobilfunktelefons angeordnet sind. Jede Klemmeinrichtung 11 umfaßt ein Klemmbacke 12, die um eine Verschwenkachse 13 gelagert ist. Damit ist eine Bewegung der Klemmbacken 12 aufeinander zu und voneinander weg entsprechend dem gezeigten Doppelpfeil 14 möglich. Eine Klemmbacke 12 weist an ihrem der Klemmseite 15 bezüglich der Verschwenkachse 13 abgekehrten Ende einen Hebelfortsatz 16 auf, der mit einer Nockenscheibe 17 zusammenwirkt, die drehbar um eine Drehachse 18 gelagert ist. Der Hebelfortsatz verläuft winklig zur Klemmbacke und somit innerhalb des Rahmens der Halterung.
Diese Drehachse 18 ist an einem Betätigungselement 19 befestigt, das an der Halterung parallel zur Einsetzrichtung des Mobilfunktelefons entsprechend dem Doppelpfeil 20 hin- und hin verschiebbar gelagert ist. Hierzu kann ein Führungsstift 21 vorhanden sein, um ein 0 sichere lineare Bewegung zu ermöglichen. Das Betätigungselement 19 wird durch das Einsetzen des Mobilfunktelefons betätigt. In der in Fig. 1 gezeigten Loslage der Klemmbacken ragt das Betätigungselement über die Aufnahmefläche 22 der Halterung hinaus. Beim 5 Einsetzen des Mobilfunktelefons . wird demnach das
Betätigungselement 19 nach unten bewegt. Dies ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. In der in Fig. 3 gezeigten Klemmlage der Klemmbacken schließt das Betätigungselement 19 im wesentlichen bündig mit der Oberfläche 22 ab. Durch die Bewegung des Betätigungselements 19 nach unten werden die Nockenscheiben 17 ebenfalls nach unten bewegt, wodurch sie in Eingriff mit den Hebelfortsätzen 16 gelangen, und die Klemmbacken 12 werden in die Klemmlage bewegt . ·
Die Hebelfortsätze 16 weisen auf ihrer der Nockenscheibe 17 zugewandten Oberfläche eine Erhebung 23 auf, die eine definierte Rastlage der Nockenscheibe auf dem Hebelvorsprung 16 ermöglichen. Die Klemmbacken 22 befinden sich daher entweder in einer Lage, die einer Lage der. Nockenscheibe auf der Innenseite von dem Vorsprung 23 oder auf der Außenseite von dem Vorsprung 23 entspricht, nämlich der Loslage beziehungsweise Klemmlage. Es ist eine -Zugfeder 24 vorgesehen, welche die 0 Klemmbacken 12 stets in einer dieser beiden Lagen halten. Dies bedeutet, daß in der Klemmlage und bei niedergedrücktem Betätigungselement 19 die Klemmbacken 12 durch die Zugfedern 24 fest in der Klemmlage gehalten werden. Bei hervorspringendem Betätigungselement 19 werden die Klemmbacken 12 aufgrund der Federkraft sicher in der Loslage gehalten.
Mit einer derartigen Anordnung der Nockenscheibe einerseits und der Hebelfortsätze 16 mit den Erhebungen 23 andererseits wird erreicht, daß die Klemmbacken 12 nicht durch eine Bewegung des Mobilfunktelefons selbst wieder in der Loslage gelangen können. Es sind daher Freigabeelemente 25 vorhanden, die vorzugsweise um dieselbe Verschwenkachse 13 drehbar gelagert sind. Die Freigabeelemente 25 weisen ebenfalls einen elastischen
Hebelfortsatz 26 auf, . ■ der federnd an dem
- Betätigungselement 10 angreift. Auch dieser Hebelfortsatz 26 verläuft winklig zum Freigabeelement und somit innerhalb des Rahmens der Halterung. Die Freigabeelemente 25 liegen somit in Einsetzrichtung des Mobilfunktelefons hinter den Klemmbacken 12. Durch Betätigung der Freigabeelemente 25 wird das Betätigungselement 19 aktiv nach oben gedrückt, wodurch die Nockenscheiben 17 angehoben werden und eine Bewegung der Klemmbacken 12 in die Loslage ermöglichen.
Mit einer derartigen Anordnung, hauptsächlich bestehend aus Betätigungselement 19, Nockenscheibe 17, Klemmbacken 12 mit Hebelfortsatz 16 sowie Freigabeelemente 25 mit Hebelfortsatz 26, wird erreicht, daß die zum Halten des Mobilfunktelefons erforderliche Klemmlage nur durch das Einsetzen des Mobilfunktelefons selbst bewirkt werden kann. Beim Einsetzen des Mobilfunktelefons wird das Betätigungselement 19 nach unten gedrückt, wodurch die Klemmbacken 12 in der Klemmlage schnappen. Zum Lösen ist es lediglich erforderlich, die sich gegenüberliegenden Freigabee'lemente 25 mit zwei Fingern zusammenzudrücken, wodurch das Betätigungselement 19 nach oben bewegt wird und die Klemmbacken 12 zurück in die Loslage federn und dort verbleiben. Es ist offensichtlich, daß eine sehr einfache Bedienung hierdurch möglich ist.
Aufgrund einer solchen Anordnung ist jedoch der Hub der Klemmbacken 12 zwischen der Loslage und der Klemmlage begrenzt. Dementsprechend wäre eine universelle Anwendung einer derartigen Halterung nur für Mobilfunktelefone mit Breiten' in bestimmten Grenzen möglich. Es ist daher weiter vorgesehen, daß die Klemmeinheiten 11 mit den. jeweiligen Funktionselementen relativ zueinander in Richtung des Doppelpfeils 27 hin- und her verschiebbar an
.11
der Halterung gelagert sind. Dadurch kann erreicht werden, daß nahezu jedes Mobilfunktelefon unabhängig von dessen Breite mit diesem Klemmechanismus gehalten werden kann. Es ist lediglich erforderlich,, die Klemmeinheiten 11 zunächst auf die Breite des einzusetzenden Mobilfunktelefons voreinzustellen. Dies ist in der Regel ein einmaliger Vorgang, da in dieselbe Halterung häufig hur dasselbe Mobilfunktelefon eingesetzt werden wird.
Die Einstellung erfolgt beispielsweise derart, daß zunächst die Klemmbacken durch Niederdrücken des Betätigungselements in die Klemmlage gebracht werden. Anschließend werden die Klemmeinheiten so zueinander bewegt, daß die Klemmbacken 12 fest an dem eingelegten Mobilfunktelefon anliegen. Anschließend können die Klemmeinheiten in dieser Lage fixiert werden. Eventuell ist es zweckmäßig, daß Mobilfunktelefon dann zu entfernen und den Abstand der Klemmeinheiten noch ein Stück zu verringern, damit tatsächlich eine feste Klemmung erreicht wird. Schließlich werden die Klemmbacken 12 in die Loslage bewegt, wodurch die Halterung bereit ist für die Aufnahme des betreffenden Mobilfunktelefons.
Fig. 4 zeigt eine Möglichkeit der Einstellung der Klemmeinheiten 11 relativ zueinander. Wie oben erläutert, sind die Klemmeinheiten und deren Funktionselemente vollkommen unabhängig von einer fixierten Lage an der Halterung gelagert. Insbesondere können die Verschwenkachsen 13 für die Klemmbacken und die 0 Freigabeelemente verschiebbar gehalten werden. Hierzu ist eine Kulissenführung zweckmäßig, die beispielsweise einen Schieber 2 8 umfaßt, der angestellte Nuten oder Vorsprünge 2 9 aufweist, die mit entsprechenden Vorsprüngen beziehungsweise Nuten an den Klemmeinheiten zusammenwirken. Durch eine Verschiebung des. Schiebers 28
• ·
• ·
in Richtung des Doppelpfeils 3 0 kann der Abstand der Klemmeinheiten 11 aufgrund des angestellten Verlaufs der Vorsprünge beziehungsweise Nuten 29 verändert werden. Dazu sind weiterhin die Drehachsen 18 für die Nockenscheiben 17 linear beweglich am Betätigungselement 19 gelagert, beispielsweise in einem Langloch. Insgesamt können somit' die Klemmeinrichtungen 11 unabhängig von deren Bewegung zwischen der Klemm- und Loslage linear aufeinander zu beziehungsweise voneinander weg bewegt werden.
Der Schieber 28 kann seitliche Betätigungsstücke 31
. aufweisen, die seitlich an der Halterung erfaßbar sind, so daß der Schieber 28 bewegt werden kann. Der Schieber kann stramm klemmend in der Halterung geführt sein, so daß weitere Maßnahmen zur Festlegung der Voreinstellung nicht erforderlich sind. Grundsätzlich können aber auch Arretiermittel, beispielsweise Feststellschrauben oder dergleichen vorhanden sein. Auch kann vorgesehen werden, daß anstelle einer glatten Nut beziehungsweise einem glatten Vorsprung 29 Raststufen vorgesehen werden, um ein schrittweises Einstellen der Klemmeinheiten zueinander zu ermöglichen. Insbesondere dann wird es zweckmäßig sein, wenn die Klemmbacken 12 auf ihrer Klemmseite 15 mit elastischen Pufferelementen versehen sind, um eine sichere Klemmung auch bei Zwischengrößen zu ermöglichen.
Mit einer derartigen Halterung ist es möglich, nahezu jedes beliebige Mobilfunktelefon zu halten. Dennoch bleibt die Handhabung sehr einfach, da zum Einsetzen des Mobilfunktelefons keine Betätigung der Klemmbacken erforderlich ist. Zum Lösen brauchen nur die Freigabeelemente 25 gedrückt zu werden.

Claims (15)

1. Halterung für ein Mobilfunktelefon mit einem Klemmechanismus, der zwei seitlich an dem Mobilfunktelefon angreifende Klemmbacken (12) aufweist, die zwischen einer Loslage und einer Klemmlage relativ zueinander hin- und herbewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Klemmbacken (12) unabhängig von deren Bewegung zwischen der Loslage und der Klemmlage veränderbar ist derart, daß das Ausmaß der Bewegung der Klemmbacken zwischen der Loslage und der Klemmlage im wesentlichen unabhängig ist von der Breite des Mobilfunktelefons.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (12) um eine Schwenkachse (13) parallel zur Längsachse des Mobilfunktelefons verschwenkbar zwischen der Loslage und der Klemmlage gelagert sind und die Schwenkachsen mit den Klemmbacken relativ zueinander hin- und herverschiebbar sind.
3. Halterung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Bewegung der Klemmbacken (12) durch eine verschiebbare Kulissenführung (28, 29) bewirkt wird, die an den Klemmbacken angreift.
4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (12) in einem vorgebbaren Abstand unabhängig von der Bewegung zwischen der Loslage und der Klemmlage arretierbar sind.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken über Federelemente (24) in der Loslage und/oder der Klemmlage gehalten werden.
6. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmbacke (12) durch wenigstens ein Hebelelement (17) bewegbar ist, das mit wenigstens einem Betätigungselement (19) zusammenwirkt, das beim Einlegen des Mobilfunktelefons betätigt wird, um die Klemmbacken in die Klemmlage zu bringen.
7. Halterung nach einem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelelement (17) in der Klemmlage der Klemmbacken selbsthemmend, arretierend oder rastend verbleibt.
8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Freigabeelement (25) vorhanden ist, welches das Hebelelement (17) und/oder die Klemmbacke (12) aus der Klemmlage löst und deren Bewegung in die Loslage freigibt.
9. Halterung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabeelemente (25) um die gleiche Schwenkachse (13) verschwenkbar gelagert sind wie die Klemmbacken (12).
10. Halterung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabeelemente (25) in Greifrichtung hinter den Klemmbacken (12) liegen.
11. Halterung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabeelemente (25) auf das Betätigungselement (19) wirken.
12. Halterung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelelement als Nockenscheibe (17) ausgebildet ist, die an entsprechende Vorsprünge (16) der Klemmbacken (12), der Freigabeelemente (26, 25) und/oder des Betätigungselements angreift und um eine Drehachse (18) drehbar zwischen einer selbsthemmenden oder arretierbaren oder einrastbaren Lage, die der Klemmlage der Klemmbacken entspricht, und einer Loslage gelagert ist.
13. Halterung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (18) der Nockenscheiben (17) entsprechend der Verschiebung der Klemmbacken zur Verstellung des Abstands zueinander hin- und herverschiebar gelagert sind.
14. Halterung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (19) linear parallel zur Einsetzrichtung des Mobilfunktelefons beweglich ist und die Drehachsen (18) der Nockenscheiben (17) am Betätigungselement gelagert sind.
15. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (12) auf deren dem Mobilfunktelefon zugewandten Seiten (15) elastische Halteelemente aufweisen.
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