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Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft eine Griffanordnung einer Gartenschere, insbesondere eine Griffanordnung, die derart ausgebildet ist, dass an den zueinander zuklappbaren Innenseiten der beiden Griffe des Gartenscheren-Hauptkörpers jeweils mehr als eine Positionierrippe hervorragend ausgebildet ist und die oberflächlichen Ränder der Griffe durch Ausspritzen und Ummanteln jeweils mit einem rutschhemmenden Bezug abgedeckt sind, wobei der rutschhemmende Bezug durch die Positionierrippe blockiert ist, so dass er sich trotz einer Kraftausübung nicht löst bzw. verschiebt.
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Stand der Technik
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Üblicherweise sind die Griffe herkömmlicher Gartenscheren mit rutschhemmenden Bezügen ummantelt, damit die Griffe nicht rutschen, wenn der Benutzer die Griffe fasst, presst und eine Kraft auf die Griffe ausübt. 5 und 6 zeigen eine herkömmliche Gartenschere, die aus einem Gartenscheren-Hauptkörper 30 und zwei rutschhemmenden Bezügen 40 besteht, wobei der Gartenscheren-Hauptkörper 30 aus zwei im mittleren Abschnitt schwenkbar gelagerten, gegenüberstehenden Schneidelementen 31 ausgebildet ist, von deren mittlerem Abschnitt sich jeweils eine Klinge 32 zu einem Ende erstreckt, wobei die beiden Klingen 32 einander gegenüberstehen; vom mittleren Abschnitt der beiden Schneidelemente 32 erstreckt sich jeweils ein Griff 33 zum anderen Ende, wobei die beiden Griffe 33 einander gegenüberstehen. An den zueinander zuklappbaren Innenseiten der beiden Griffe 33 ist ein elastisches Element 34 angeordnet; über die oberflächlichen Ränder der beiden Griffe 33 ist ferner jeweils ein rutschhemmender Bezug 40 gezogen.
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Die o. g. herkömmliche Gartenschere weist jedoch die Nachteile auf, dass sich die rutschhemmenden Bezüge 40 durch wiederholtes Fassen, Pressen und Ausüben einer Kraft lösen bzw. verschieben und sich leicht von den Griffen 33 lösen; außerdem sind die rutschhemmenden Bezüge 40 über die oberflächlichen Ränder der beiden Griffe 33 formschlüssig gezogen, wobei die Formschlüssigkeit leicht durch Abweichung der Verarbeitung der Griffe 33 oder rutschhemmenden Bezüge 40 beeinträchtigt wird, so dass ein gewisser Abstand zwischen dem rutschhemmenden Bezug und den Anlagenflächen an den oberflächlichen Rändern des Griffs entsteht.
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Aufgabe der Erfindung
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Griffanordnung einer Gartenschere zu schaffen, mit der die o. g. Nachteile beim Stand der Technik beseitigt werden können.
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Technische Lösung
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Griffanordnung einer Gartenschere mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Die erfindungsgemäße Griffanordnung einer Gartenschere umfasst einen Gartenscheren-Hauptkörper und zwei rutschhemmenden Bezüge, wobei der Gartenscheren-Hauptkörper durch zwei im mittleren Abschnitt schwenkbar gelagerte, gegenüberstehende Schneidelementen gebildet ist, von deren mittlerem Abschnitt sich jeweils eine Klinge zu einem Ende erstreckt, wobei die beiden Klingen einander gegenüberstehen. Vom mittleren Abschnitt der beiden Schneidelemente erstreckt sich jeweils ein Griff zum anderen Ende, wobei die beiden Griffe einander gegenüberstehen. An den zueinander zuklappbaren Innenseiten der beiden Griffe des Gartenscheren-Hauptkörpers ist jeweils mehr als eine Positionierrippe hervorragend ausgebildet, und die oberflächlichen Ränder der Griffe sind durch Ausspritzen und Ummanteln jeweils mit einem rutschhemmenden Bezug abgedeckt, der durch die Positionierrippe blockiert und dadurch stabil begrenzt ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnung
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1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Gartenschere im zusammengebauten Zustand.
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2 zeigt eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Gartenschere in explosiver Darstellung.
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3 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Gartenscheren-Hauptkörpers und eine Teilvergrößerung.
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4 zeigt eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Gartenschere im teilweisen Schnitt.
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5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Gartenschere im zusammengebauten Zustand.
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6 zeigt eine perspektivische Ansicht der herkömmlichen Gartenschere in explosiver Darstellung.
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Wege der Ausführung der Erfindung
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Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Jedoch soll die Erfindung nicht auf die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt werden.
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Wie aus 1 und 2 in Verbindung mit 3 ersichtlich, besteht die erfindungsgemäße Griffanordnung einer Gartenschere aus einem Gartenscheren-Hauptkörper 10 und zwei rutschhemmenden Bezügen 20, wobei der Gartenscheren-Hauptkörper 10 aus zwei im mittleren Abschnitt schwenkbar gelagerten, gegenüberstehenden Schneidelementen 11 ausgebildet ist, von deren mittlerem Abschnitt sich jeweils eine Klinge 12 zu einem Ende erstreckt, wobei die beiden Klingen 12 einander gegenüberstehen; vom mittleren Abschnitt der beiden Schneidelemente 11 erstreckt sich jeweils ein Griff 13 zum anderen Ende, wobei die beiden Griffe 13 einander gegenüberstehen, wobei am jeweiligen Ende der Griffe 13, und zwar nahe dem Endrand ein Sperrrand 131 hervorragend ausgebildet ist, wobei die beiden Sperrränder 131 einander gegenüberstehen; an den beiden Seiten der Griffe 13 ist jeweils mehr als ein Positionierzapfen 132 hervorragend ausgebildet, und an den zueinander zuklappbaren Innenseiten der beiden Griffe 13 des Gartenscheren-Hauptkörpers 10 ist jeweils mehr als eine Positionierrippe 133 hervorragend ausgebildet, deren beide Seiten sich jeweils zu einer dem Positionierzapfen 132 naheliegenden Stelle erstrecken, so dass zwischen der Positionierrippe 133 und dem Positionierzapfen 132 eine Aussparung 134 ausgebildet ist; durch Ausspritzen und Ummanteln sind die oberflächlichen Ränder des Griffs 13 mit einem rutschhemmenden Bezug 20 abgedeckt. Das eine Ende des rutschhemmenden Bezugs 20 ist durch den Sperrrand 131 gesperrt, wobei der rutschhemmende Bezug 20 durch den Positionierzapfen 132 und die Positionierrippe 133 blockiert ist, in die Aussparung 134 eingreift und dadurch stabil begrenzt ist. Dadurch ist verhinderbar, dass sich die rutschhemmenden Bezüge 20 durch Fassen, Pressen und Ausüben einer Kraft lösen bzw. verschieben; außerdem sind die rutschhemmenden Bezüge 20 durch Ausspritzen und Ummanteln mit den Griffen 13 verbunden, wodurch ein Entstehen eines gewissen Abstandes zwischen dem rutschhemmenden Bezug 20 und den Anlagenflächen 135 an den oberflächlichen Rändern des Griffs 13 vermeidbar ist, wie auch in 4 gezeigt.
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Gegenüber dem Stand der Technik weist die erfindungsgemäße Griffanordnung einer Gartenschere folgende Vorteile auf: durch Ausspritzen und Ummanteln sind die oberflächlichen Ränder des Griffs 13 mit einem rutschhemmenden Bezug 20 abgedeckt, wobei das eine Ende des rutschhemmenden Bezugs 20 durch den Sperrrand 131 gesperrt ist, wobei der rutschhemmende Bezug 20 durch den Positionierzapfen 132 und die Positionierrippe 133 blockiert ist, in die Aussparung 134 eingreift und dadurch stabil begrenzt ist. Dadurch ist verhinderbar, dass sich die rutschhemmenden Bezüge 20 durch Fassen, Pressen und Ausüben einer Kraft lösen bzw. verschieben; außerdem sind die rutschhemmenden Bezüge 20 durch Ausspritzen und Ummanteln mit den Griffen 13 verbunden, wodurch ein Entstehen eines gewissen Abstandes zwischen dem rutschhemmenden Bezug 20 und den Anlagenflächen 135 an den oberflächlichen Ränderndes Griffs 13 vermeidbar ist.
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Die Erfindung betrifft somit eine Griffanordnung einer Gartenschere, die einen Gartenscheren-Hauptkörper 10 und zwei rutschhemmende Bezügen 20 umfasst, wobei der Gartenscheren-Hauptkörper 10 durch zwei im mittleren Abschnitt schwenkbar gelagerte, gegenüberstehende Schneidelemente 11 gebildet ist, von deren mittlerem Abschnitt sich jeweils eine Klinge 12 zu einem Ende erstreckt, wobei die beiden Klingen 12 einander gegenüberstehen, wobei vom mittleren Abschnitt der beiden Schneidelemente 11 sich jeweils ein Griff 13 zum anderen Ende erstreckt, wobei die beiden Griffe 13 einander gegenüberstehen, wobei an den zueinander zuklappbaren Innenseiten der beiden Griffe 13 des Gartenscheren-Hauptkörpers 10 jeweils mehr als eine Positionierrippe 133 hervorragend ausgebildet ist, wobei durch Ausspritzen und Ummanteln die oberflächlichen Ränder des Griffs 13 mit einem rutschhemmenden Bezug 20 abgedeckt sind, der durch die Positionierrippe 133 blockiert und dadurch stabil begrenzt ist, so dass sich die rutschhemmenden Bezüge 20 trotz des Fassens, Pressens und Ausübens einer Kraft nicht lösen bzw. verschieben, wobei außerdem die rutschhemmenden Bezüge 20 durch Ausspritzen und Ummanteln mit den Griffen 13 verbunden sind, wodurch ein Entstehen eines gewissen Abstandes zwischen dem rutschhemmenden Bezug 20 und den Anlagenflächen 135 an den oberflächlichen Rändern des Griffs 13 vermeidbar ist.
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Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht die Schutzansprüche beschränken. Alle gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die die in diesem technischen Bereich Sachkundigen gemäß der Beschreibung und den Zeichnungen der Erfindung vornehmen, gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung. Der Schutzbereich der Erfindung richtet sich auf die nachstehenden Ansprüche.