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DE202010005603U1 - Fassadensystem, mit Reparaturhalter - Google Patents

Fassadensystem, mit Reparaturhalter Download PDF

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DE202010005603U1
DE202010005603U1 DE201020005603 DE202010005603U DE202010005603U1 DE 202010005603 U1 DE202010005603 U1 DE 202010005603U1 DE 201020005603 DE201020005603 DE 201020005603 DE 202010005603 U DE202010005603 U DE 202010005603U DE 202010005603 U1 DE202010005603 U1 DE 202010005603U1
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repair
repair holder
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    • E04BUILDING
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    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/081Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04F13/081Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements
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    • E04F13/0817Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements the additional fastening elements extending into the back side of the covering elements extending completely through the covering elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Abstract

Fassadensystem,
mit einer an einer Gebäudewand befestigbaren Haltekonstruktion,
wobei die Haltekonstruktion aufrecht angeordnete Pfosten und liegend angeordnete Riegel aufweist,
und mit Fassadentafeln, welche durch Halter an der Haltekonstruktion festgelegt sind,
wobei die Halter jeweils einen Schaft aufweisen, der an der Haltekonstruktion befestigt ist,
gekennzeichnet durch
einen als so genannter Reparaturhalter (3) ausgestalteten Halter, der von außen betätigbar ausgestaltet ist,
wobei der Reparaturhalter (3) ein Betätigungselement aufweist, welches wahlweise die Montage oder Demontage des Reparaturhalters (3) ermöglicht,
sowie einen Haltearm (10) aufweist, der außen der jeweiligen Fassadentafel (2) anliegt und gegenüber dem Schaft (8) abgewinkelt ist.

Description

  • Die Neuerung betrifft ein Fassadensystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 20 2006 018 818 U1 ist ein gattungsgemäßes Fassadensystem bekannt. Die Fassadenplatten sind dabei zweischichtig aufgebaut. Eine erste, tragende Schicht ist mit Schrauben versehen, die sich durch diese tragende Schicht hindurch zur Haltekonstruktion erstrecken. Auf die erste, tragende Schicht ist dann die zweite Außenschicht bzw. sichtbare Oberfläche der Fassadenplatte aufgeklebt, so dass die Schraubenköpfe überdeckt sind.
  • Aus der Praxis ist weiterhin ein Fassadensystem bekannt, bei welchem Halter die Kanten der Fassadentafeln umgreifen und ihrerseits hinter den Fassadentafeln an der Haltekonstruktion mittels Nieten oder Schrauben befestigt sind.
  • Problematisch ist in beiden Fällen, dass eine nachträgliche Zugänglichkeit zu den Haltern nicht ohne weiteres möglich ist:
    Bei dem gattungsgemäßen Fassadensystem sind nicht nur die Schraubenköpfe durch die zweite Außenschicht bzw. sichtbare Oberfläche der Fassadenplatte verdeckt, sondern die Fassadentafeln in horizontale Riegel der Haltekonstruktion eingehängt. Um eine Fassadentafel aus dem Fassadensystem zu entfernen, muss sie daher ausgehängt werden, was eine gewisse Beweglichkeit nach oben erfordert. Wenn beispielsweise eine Fassadentafel aus der Mitte der Gebäudefassade defekt ist und ausgetauscht werden soll, ist es in Art einer Kettenreaktion erforderlich, sämtliche darüber befindliche Fassadentafeln zunächst zu entfernen, um anschließend die defekte Fassadentafel aushängen zu können und reparieren oder durch eine neue Fassadentafel ersetzen zu können, woraufhin dann anschließend sämtliche darüber befindliche Fassadentafeln nach und nach wieder montiert werden können.
  • Ähnlich müssen auch bei dem zweitgenannten, praxisbekannten Fassadensystem zunächst benachbarte Fassadentafeln demontiert werden, um an die Befestigung jener Halter gelangen zu können, welche die eigentlich zu demontierende Fassadentafel halten, so dass sich auch hier die oben erwähnte Kettenreaktion ergibt.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Fassadensystem dahingehend zu verbessern, dass dieses an jeder beliebigen Stelle der Fassade einen möglichst einfachen Austausch einer Fassadentafel ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Fassadensystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Neuerung schlägt mit anderen Worten die Verwendung eines so genannten Reparaturhalters vor, der nicht verborgen hinter der sichtbaren Oberfläche der Fassadentafel befestigt ist, sondern einen Haltearm aufweist, welcher der Vorderseite der Fassadentafel anliegt und somit die Fassadentafel am Gebäude bzw. an der Haltekonstruktion hält. Von diesem Haltearm aus erstreckt sich ein Schaft des Reparaturhalters zur Haltekonstruktion und ist dort festgelegt. Die Montage des Reparaturhalters ist dadurch möglich, dass dieser ein Betätigungselement aufweist, welches wahlweise die Demontage oder die Montage des Reparaturhalters ermöglicht, also die Herstellung oder das Lösen einer Verbindung zwischen Reparaturhalter und Haltekonstruktion bewirkt. Das Betätigungselement ist dabei vorschlagsgemäß von außen bedienbar, also auch bei einer vollkommen intakten Fas sade zugänglich, ohne dass erst bestimmte Fassadenteile demontiert werden müssten.
  • Durch Verwendung des vorschlagsgemäßen Reparaturhalters kann also ein derartiger Reparaturhalter mitten in einer Fassadenfläche vorgesehen sein und von außen betätigt werden, also beispielsweise von der Haltekonstruktion gelöst werden, und wenn sämtliche eine Fassadentafel haltenden Halter als Reparaturhalter ausgestaltet sind, so kann die Fassadentafel vollständig entnommen werden bzw. an der Haltekonstruktion befestigt werden, ohne dass es hierzu der Demontage benachbarter Fassadenplatten bedarf.
  • Ist beispielsweise eine Fassadentafel mitten in einer Fassadenfläche defekt, so kann diese ohnehin defekte Fassadentafel beispielsweise durch völlige oder teilweise Zerstörung der Fassadentafel oder ihrer Halter aus der Gebäudefassade entnommen werden, ohne die benachbarten Fassadentafeln handhaben zu müssen. Anschließend wird eine Ersatz-Fassadentafel angebracht und mit den vorschlagsgemäßen Reparaturhaltern an der Haltekonstruktion festgelegt. Die Reparaturhalter können mittels des von außen handhabbaren Betätigungselements problemlos befestigt werden, so dass innerhalb kürzestmöglicher Zeit die gewünschte Reparatur der Gebäudefassade durchgeführt werden kann.
  • Die vorschlagsgemäßen Reparaturhalter können beispielsweise die Ränder einer Fassadentafel übergreifen. Je nachdem, wo die Haltekonstruktion vorgesehen ist und wie diese zum Verlauf der Ränder einer Fassadentafel angeordnet ist, kann jedoch vorteilhaft vorgesehen sein, dass diese Fassadentafel eine Bohrung aufweist an der Stelle, wo ein Reparaturhalter angeordnet werden soll, so dass sich der Schaft des Reparaturhalters durch die Bohrung der Fassadentafel zur Haltekonstruktion erstrecken kann. Auf diese Weise kann eine Fassadentafel nicht nur randseitig, sondern auch an beliebiger Stelle in ihrer Fläche gehalten werden. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn großflächige Fassadentafeln gehalten werden sollen und beispielsweise gegen Windsog gesichert werden sollen. Während sich große Fassadentafeln bei entsprechenden Soglasten nach vorn wölben und somit das Maß der Überdeckung verringert wird, mit welcher randseitige Halter der Fassadentafel anliegen, kann mithilfe eines oder mehrerer in die Fläche der Fassadentafel gesetzter Reparaturhalter eine derartige Wölbung zuverlässig vermieden und somit der sichere Halt der Fassadentafel gewährleistet werden.
  • Die Befestigung des Reparaturhalters an der Haltekonstruktion kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Reparaturhalter mittels eines Bajonettverschlusses an der Haltekonstruktion festgelegt wird. In diesem Fall muss kein separat bewegliches, von außen erkennbares Betätigungselement vorgesehen sein, sondern ein von der Fassadenaußenseite her zugänglicher Abschnitt des Reparaturhalters kann in diesem Fall das Betätigungselement bilden, an welchem der Reparaturhalter erfasst und verdreht werden kann, so dass die Bajonettverriegelung wahlweise gelöst oder verriegelt werden kann. Beispielsweise kann der oben bereits erwähnte Haltearm dazu dienen, den Reparaturhalter um die Längsachse seines Schafts zu drehen und so die Bajonettverriegelung zu bewirken oder zu lösen.
  • Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der Reparaturhalter mit der Haltekonstruktion verschraubt wird, so dass die Schraube das entsprechende Betätigungselement des Reparaturhalters bildet. Dabei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass sich in diesem Fall die Schraube durch den Schaft des Reparaturhalters erstreckt. An der Haltekonstruktion kann vorteilhaft eine Mutter festgelegt sein, mit welcher die Schraube zusammenwirkt, so dass nicht etwa ein Gewinde in die Haltekonstruktion selbst eingeschnitten werden muss.
  • Mit der oben bereits angesprochenen Möglichkeit, mithilfe der Reparaturhalter Fassadentafeln gegen Windsog zu sichern, können besonders großflächige Fassadentafeln zuverlässig an der Haltekonstruktion gehalten werden. Somit ist beispielsweise auch eine ästhetisch besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Fassadensystems möglich, bei welcher die Höhe der Fassadentafeln größer ist als deren Breite, die Fassadentafeln also als aufrechte Formate am Gebäude angebracht werden. So können beispielsweise Fassadentafeln vorgesehen sein, die sich über eine gesamte Geschosshöhe erstrecken und die mittels der vorschlagsgemäßen Reparaturhalter zwischen ihrer Ober- und ihrer Unterkante als zusätzliche Sicherung mittels eines vorschlagsgemäßen Reparaturhalters an der Haltekonstruktion festgelegt sind.
  • Die Pfosten der Haltekonstruktion können vorteilhaft als Strangpressprofile ausgestaltet sein, insbesondere als Hohlkammerprofile, so dass sich eine leichte und steife Ausgestaltung der Haltekonstruktion ergibt, wodurch die Montage der Haltekonstruktion an der Gebäudewand erleichtert und eine zuverlässige Festlegung der Fassadentafeln sichergestellt ist. Dabei können diese Pfosten vorteilhaft längs verlaufende Aufnahmekanäle aufweisen, die jeweils einen etwa C-förmigen Querschnitt aufweisen, der nach außen offen ist. Durch die dadurch gebildeten Hinterschnitte können in die Aufnahmekanäle Elemente eingesetzt werden, die entweder aufgrund der nach außen offenen C-förmigen Ausgestaltung der Aufnahmekanäle von außen zugänglich sind, wie beispielsweise die oben erwähnten Muttern, zu denen sich die Schrauben der Reparaturhalter erstrecken, oder so dass sich die in den Aufnahmekanälen befindlichen Elemente nach außen erstrecken können, wie beispielsweise Abstandshalter oder Dämpfungselemente, die aus elastomerem Material bestehen können und eine vibrations- und klapperfreie Anlage der Fassadentafeln an der Haltekonstruktion ermöglichen.
  • Ausführungsbeispiele des vorliegenden Vorschlages werden anhand der rein schematischen Darstellungen nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt
  • 1 einen Ausschnitt aus einem ersten Fassadensystem, welches in einem Horizontalschnitt dargestellt ist, und
  • 2 eine Frontalansicht auf einen Ausschnitt einer Gebäudefassade, und
  • 3 einen Horizontalschnitt ähnlich 1 durch ein weiteres Fassadensystem.
  • In den Zeichnungen ist mit 1 ein aufrechter Pfosten einer Haltekonstruktion dargestellt, wobei die Haltekonstruktion außer den aufrecht verlaufenden Pfosten 1 auch liegend verlaufende, nicht dargestellte Riegel aufweist. Die Haltekonstruktion dient zur Festlegung von Fassadentafeln 2 vor einer Gebäudewand. Dabei sind Halter vorgesehen, die als so genannte Reparaturhalter 3 ausgestaltet sind. Hierzu weist der Pfosten 1 einen Aufnahmekanal 4 mit etwa C-förmigem Querschnitt auf, der nach außen, also zu der vom Gebäude abgewandten Seite hin, offen ist. In diesem Aufnahmekanal 4 sind einerseits mehrere Abstandshalter 5 angeordnet, die einen etwa dreieckigen Querschnitt aufweisen, aus einem Elastomerwerkstoff bestehen und somit eine klapperfreie Anlage der Fassadentafeln 2 an den Pfosten 1 des Fassadensystems ermöglichen.
  • Zudem sind in den Aufnahmekanälen 4 der Pfosten 1 die Reparaturhalter 3 gehalten: Die Reparaturhalter 3 bestehen einerseits aus einer aufrecht ausgerichteten, im Aufnahmekanal 4 angeordneten Grundplatte 6, die mithilfe eines Niets 7 gegen Höhenverlagerungen innerhalb des Aufnahmekanals 4 gesichert am Pfosten 1 festgelegt ist. An diese Grundplatte 6 ist ein Schaft 8 angeformt, der sich nach außen erstreckt, also ebenfalls in die vom Gebäude abgewandte Richtung, und zwar bis zur Vorderseite der Fassadentafel 2.
  • Die Fassadentafel 2 aus 2 weist an einer oder mehreren Stellen jeweils eine Bohrung 9 auf, durch die sich der Schaft 8 des Reparaturhalters 3 erstreckt. An der Außenseite der Fassadentafel 2 liegt ein Haltearm 10 des Reparaturhalters 3 an, wobei dieser Haltearm 10 mittels einer Schraube 11 befestigt ist. Die Schraube 11 erstreckt sich in ein komplementäres Innengewinde, welches im Schaft 8 vorgesehen ist, so dass über den Schaft 8 der Haltearm 10 an der Haltekonstruktion des Fassadensystems befestigt ist.
  • In den 1 und 2 ist der Reparaturhalters 3 derart ausgerichtet dargestellt, dass der Haltearm 10 sich nach oben und nach unten erstreckt, so dass der Schaft 8 und der Haltearm 10 insgesamt eine etwa T-förmige Haltekontur ergeben, welche an der Haltekonstruktion des Fassadensystems sichert. Der Schaft 8 ist mit einer Ummantelung 12 aus einem Elastomerwerkstoff versehen, um Beschädigungen der Fassadentafel 2 auszuschließen, wobei die Fassadentafel 2 aus Naturstein, keramischen Baustoffen, oder insbesondere auch aus Glas bestehen kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der 1 ist der Reparaturhalter 3 oberhalb der Oberkante der dort dargestellten Fassadentafel 2 angeordnet, so dass er diese Oberkante übergreift und gleichzeitig die Unterkante einer darüber angeordneten zweiten Fassadentafel 2 übergreifen kann, so dass der eine Haltearm 10 mit seinen beiden Abschnitten zwei Fassadentafeln 2 anliegt. Um die beiden übereinander angeordneten Fassadentafeln 2 zu halten, muss der Haltearm 10 aufrecht ausgerichtet sein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der 2 ist der Reparaturhalter 3 in der Fläche der dort dargestellten Fassadentafel 2 angeordnet, so dass er sich durch die eigens dafür vorgesehene Bohrung 15 erstreckt und mit seinem Haltearm 10 beidseitig von dem Schaft 8 derselben Fassadentafel 2 anliegt. Um die Fassadentafel 2 zu halten, kann der Haltearm 10 in einer beliebigen aufrechten, liegenden oder schrägen Stellung ausgerichtet sein.
  • In 3 ist ein Fassadensystem dargestellt, bei dem der Pfosten 1 mittels einer U-förmigen Konsole an einer Gebäudewand befestigt ist und zwei Aufnahmekanäle 4 aufweist, in denen Abstandshalter 5 angeordnet sind. Zur Festlegung zweier benachbarter Fassadentafeln 2 dient ein Reparaturhalter 3, der zwischen den beiden Fassadentafeln 2 angeordnet ist. Der Haltearm 10 dieses Reparaturhalters 3 ist nicht wie in den 1 und 2 aufrecht, sondern liegend ausgerichtet. Der Haltearm 10 des Reparaturhalters 3 ist einteilig mit dem sich durch die Fassadentafel 2 erstreckenden Schaft 8 ausgebildet.
  • Am freien Ende des Schaftes 8 ist eine Schraube 14 ersichtlich, die mit einer Mutter 15 zusammenwirkt, welche als flache Platte ausgestaltet und zwischen den beiden Aufnahmekanälen 4 an dem Pfosten 1 befestigt ist. Die Montage oder Demontage dieses Reparaturhalters 3 erfolgt durch Drehbetätigung seines Haltearms um die Längsachse des Schaftes 8.
  • Abweichend von diesem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Haltearm 10 zwar einteilig mit dem Schaft 8 ausgebildet ist, die Schraube jedoch nicht als fest daran vorgesehene Schraube 14 ausgestaltet ist, sondern vielmehr als separate Schraube 11 wie bei den Ausführungsbeispielen der 1 und 2.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202006018818 U1 [0002]

Claims (8)

  1. Fassadensystem, mit einer an einer Gebäudewand befestigbaren Haltekonstruktion, wobei die Haltekonstruktion aufrecht angeordnete Pfosten und liegend angeordnete Riegel aufweist, und mit Fassadentafeln, welche durch Halter an der Haltekonstruktion festgelegt sind, wobei die Halter jeweils einen Schaft aufweisen, der an der Haltekonstruktion befestigt ist, gekennzeichnet durch einen als so genannter Reparaturhalter (3) ausgestalteten Halter, der von außen betätigbar ausgestaltet ist, wobei der Reparaturhalter (3) ein Betätigungselement aufweist, welches wahlweise die Montage oder Demontage des Reparaturhalters (3) ermöglicht, sowie einen Haltearm (10) aufweist, der außen der jeweiligen Fassadentafel (2) anliegt und gegenüber dem Schaft (8) abgewinkelt ist.
  2. Fassadensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassadentafel (2) zur Aufnahme eines Reparaturhalters (3) eine Bohrung (9) aufweist, durch welche sich der Schaft (8) des Reparaturhalters (3) zur Haltekonstruktion erstreckt.
  3. Fassadensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reparaturhalter (3) mittels eines Bajonnettverschlusses an der Haltekonstruktion festlegbar ist, wobei ein von der Fassadenaußenseite her zugänglicher Abschnitt des Reparaturhalters (3) das Betätigungselement bildet.
  4. Fassadensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reparaturhalter (3) mittels einer das Betätigungselement bildenden Schraube (11) an der Haltekonstruktion festlegbar ist, wobei sich die Schraube (11) durch den Schaft (8) des Reparaturhalters (3) erstreckt.
  5. Fassadensystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Haltekonstruktion festgelegte Mutter vorgesehen ist, mit welcher die Schraube (11) zusammenwirkt.
  6. Fassadensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe einer Fassadentafel (2) größer ist als deren Breite, und dass die Fassadentafel (2) zwischen ihrer Ober- und ihrer Unterkante mittels eines Reparaturhalters (3) an der Haltekonstruktion festgelegt ist.
  7. Fassadensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (1) der Haltekonstruktion als Strangpressprofile ausgestaltet sind, die jeweils mit längs verlaufenden Aufnahmekanälen (4) versehen sind, welche ein nach außen offenes, C-förmiges Querschnittsprofil aufweisen.
  8. Reparaturhalter (3) eines Fassadensystems nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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