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DE202008001831U1 - Revisionsvorrichtung - Google Patents

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DE202008001831U1
DE202008001831U1 DE200820001831 DE202008001831U DE202008001831U1 DE 202008001831 U1 DE202008001831 U1 DE 202008001831U1 DE 200820001831 DE200820001831 DE 200820001831 DE 202008001831 U DE202008001831 U DE 202008001831U DE 202008001831 U1 DE202008001831 U1 DE 202008001831U1
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Knauf Alutop GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F19/08Built-in cupboards; Masks of niches; Covers of holes enabling access to installations

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Abstract

Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen (3) und einem in den Revisionsrahmen (3) einsetzbaren Revisionsdeckel (4), wobei der Revisionsrahmen (3) und/oder der Revisionsdeckel (4) mit einem Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) zur Aufnahme einer Beplankung (7) ausgerüstet sind, und wobei zumindest eine tiefenverstellbar an den Revisionsrahmen (3) und/oder Revisionsdeckel (4) angeschlossene Befestigungseinrichtung (8) zur Festlegung der Beplankung (7) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (8) mit einem Befestigungskopf (8a) formschlüssig und zugleich lösbar in zumindest eine Aufnahme (9) am Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) eingreift.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen und einem in den Revisionsrahmen einsetzbaren Revisionsdeckel, wobei der Revisionsrahmen und/oder der Revisionsdeckel mit einem Rahmenprofil zur Aufnahme einer Beplankung ausgerüstet ist, und wobei zumindest eine tiefenverstellbar an den Revisionsrahmen und/oder Revisionsdeckel angeschlossene Befestigungseinrichtung zur Festlegung der Beplankung vorgesehen ist.
  • Mit Hilfe des Revisionsrahmens wird üblicherweise eine zu verschließende Öffnung in einer Wand-/Decken-/Bodenverkleidung umrahmt. Das geschieht meistens vollständig und durchgängig. Das heißt, es ist auch möglich, dass der Revisionsrahmen und mit ihm das Rahmenprofil lediglich sektionsweise vorliegen. Vergleichbares gilt für den Revisionsdeckel. In jedem Fall trägt das fragliche Rahmenprofil die Beplankung und gegebenenfalls sowie im Bedarfsfall auch Teile einer durch die Verkleidung abgedeckten Installation.
  • Wie beispielsweise in der DE 37 36 060 C1 erläutert, dienen solche Revisionsvorrichtungen bzw. Revisionsabdeckungen in der Regel dazu, den Zugang zu elektrischen oder sanitären Installationen hinter Decken-, Wand- und Bodenkonstruktionen zu ermöglichen. Das gilt insbesondere für Verkleidungen in Trockenbauweise. Denn hier kommt es primär darauf an, dass sich die jeweilige Revisionsvorrichtung bzw. allgemein Revisionsabdeckung möglichst unauffällig in ein Wand- oder Deckenraster der Verkleidung einfügt. Tatsächlich soll nämlich die betreffende Revisionsvorrichtung bzw. Revisionsabdeckung Wartungs- und/oder Nachinstallationsarbeiten ermöglichen, den Gesamteindruck der zugehörigen Verkleidung jedoch möglichst nicht stören.
  • In der Praxis werden aktuell verschiedene Revisionsvorrichtungen je nach der eingesetzten Beplankung für die Decken-, Wand- oder Bodenverkleidung ver wendet. Tatsächlich unterscheiden sich die Verkleidungen meistens hinsichtlich der Beplankungsstärke. Da das Rahmenprofil die Beplankung aufnimmt, werden für jede Beplankungsstärke unterschiedliche Rahmenprofile und folglich Revisionsrahmen und/oder Revisionsdeckel bevorratet und eingebaut. Das ist von der Herstellung, Lagerhaltung und Montage her gesehen aufwändig. Unterschiedliche Beplankungsstärken sind jedoch erforderlich, und zwar üblicherweise aufgrund bauphysikalischer Erwägungen. Auch wechselnde Brandschutzanforderungen führen zu Beplankungen mit variierender Beplankungsstärke, und zwar je nach der geforderten Brandschutzklasse.
  • Im gattungsbildenden Stand der Technik nach der US 4 139 972 wird bereits auf eine Befestigungseinrichtung zurückgegriffen, welche zur Festlegung der Beplankung vorgesehen ist und sich in Bezug auf das die Beplankung aufnehmende Rahmenprofil in der Tiefe verstellen lässt. Das heißt, je nach Tiefenverstellung der bekannten Befestigungseinrichtung kann eine Beplankung korrespondierender Beplankungsstärke in dem Revisionsrahmen aufgenommen werden. Tatsächlich ist üblicherweise eine Anpassung an unterschiedliche Beplankungsstärken beim Revisionsrahmen erforderlich, wohingegen der Revisionsdeckel an dieser Stelle meistens nicht variabel gestaltet ist. Vielmehr wird hier regelmäßig mit einer fest vorgegebenen Beplankungsstärke gearbeitet.
  • Die bekannte Revisionsvorrichtung nach der US 4 139 972 greift auf eine Befestigungseinrichtung zurück, die mit einer in Rahmentiefenrichtung einstellbaren Flügelschraube arbeitet, welche endseitig eine Auflage bzw. einen Anschlag für die Beplankung unterschiedlicher Beplankungsstärke trägt. Folglich muss der Rahmen nach seinem Einbau gleichsam mit Hilfe der bekannten Befestigungseinrichtung gegenüber der ihn umschließenden Verkleidung bzw. Beplankung festgeklemmt werden. Das ist montagetechnisch aufwändig, zumal oftmals "hinter" der Verkleidung nicht genügend Freiraum für die Befestigungs einrichtung oder deren manuelle Manipulation zur Verfügung steht. Hier will die Erfindung insgesamt Abhilfe schaffen.
  • Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige Revisionsvorrichtung so weiter zu entwickeln, dass die Montage und Herstellung insgesamt vereinfacht sind.
  • Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist bei einer gattungsgemäßen Revisionsvorrichtung vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung mit einem Befestigungskopf formschlüssig und sogleich lösbar in zumindest eine Aufnahme am Rahmenprofil des Revisionsrahmens und/oder des Revisionsdeckels eingreift.
  • Die Befestigungseinrichtung sorgt also – letztlich wie beim Stand der Technik entsprechend der US 4 139 972 – zunächst einmal dafür, dass die Beplankung mit ihrer Hilfe in oder gegenüber dem Rahmenprofil festgelegt wird. Zusätzlich sorgt die Befestigungseinrichtung für die notwendige Verbindung zwischen der Beplankung und dem Rahmenprofil und folglich dem Revisionsrahmen respektive dem Revisionsdeckel. Das geschieht erfindungsgemäß in der Weise, dass der Befestigungskopf der Befestigungseinrichtung formschlüssig und zugleich lösbar in die zugehörige Aufnahme am Rahmenprofil eingreift.
  • Das heißt, der Befestigungskopf der Befestigungseinrichtung und die Aufnahme sind von ihrer Kontur und Größe her so aneinander angepasst, dass eine formschlüssige Verbindung vorliegt, die sich bei Bedarf aber auch wieder lösen lässt. Die lösbare Anbringung des Befestigungskopfes in der Aufnahme des Rahmenprofiles kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. So ist es beispielsweise und grundsätzlich denkbar, dass die Aufnahme im Rahmenprofil elastisch aufweitbar gestaltet ist, so dass sich die Befestigungseinrichtung mit ihrem Befestigungskopf in die Aufnahme gleichsam einklipsen oder eindrücken lässt und die Aufnahme für die Entfernung des Befestigungskopfes lediglich aufgeweitet werden muss.
  • Meistens ist die Befestigungseinrichtung jedoch als Schiene ausgeführt, die mit ihrem Befestigungskopf in die nutartig ausgestaltete Aufnahme eingreift und hierin in Längsrichtung hin und her verschoben werden kann. Dabei sorgt eine Verbreiterung in Längsrichtung dieser Nut dafür, dass der Befestigungskopf der Befestigungseinrichtung aus der Aufnahme herausgefädelt oder in diese eingefädelt werden kann, jedenfalls die geforderte lösbare Verbindung vorliegt. Grundsätzlich kann aber auch auf eine solche Verbreiterung verzichtet werden. Dann ist die nutartige Aufnahme durchgängig in Längsrichtung des Rahmenprofils verlaufend ausgestaltet.
  • Die Befestigungseinrichtung wird nun mit ihrem Befestigungskopf in der nutartigen Aufnahme platziert bzw. in diese eingeschoben. Erst danach wird der betreffende Revisionsrahmen bzw. Revisionsdeckel durch Verbindung einzelner Rahmenprofile hergestellt. Das kann mittels Eckverbindern erfolgen, die bei Bedarf eine nachträgliche Zerlegung des Revisionsrahmens und/oder Revisionsdeckels (wieder) ermöglichen. In jedem Fall wird deutlich, wie sich die Befestigungseinrichtung mit ihrem Befestigungskopf formschlüssig und zugleich lösbar in der Aufnahme des Rahmenprofils festlegen lässt. Dabei stellt die formschlüssige Aufnahme insgesamt sicher, dass die Befestigungseinrichtung gegenüber dem Rahmenprofil eine definierte Position einnimmt und diese auch beibehält.
  • Meistens sind die Befestigungseinrichtung und das Rahmenprofil im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet, so dass die Befestigungseinrichtung mit ihrem Auflagerschenkel die Beplankung tragen kann. Tatsächlich setzt sich die Befestigungseinrichtung nämlich aus dem bereits angesprochenen Befestigungskopf und dem Auflagerschenkel zusammen, welcher die Verbindung zu der Beplankung herstellt. Das kann mit Hilfe einer oder mehrerer Befestigungsmittel (beispielsweise Schrauben) und/oder durch ein Adhäsivmittel erfolgen, welches auf den Auflagerschenkel aufgebracht wird und nach Aushärten für den sicheren Halt der Beplankung auf dem Auflagerschenkel der Befestigungseinrichtung sorgt.
  • Um nun die erfindungsgemäße Revisionseinrichtung für die Aufnahme unterschiedlicher Beplankungen mit variierender Beplankungsstärke im Detail zu ertüchtigen, lässt sich die Befestigungseinrichtung in wenigstens zwei unterschiedlichen Funktionsstellungen an dem Rahmenprofil des Revisionsrahmens und/oder Revisionsdeckels festlegen. Das heißt, die formschlüssige und zugleich lösbare Verbindung zwischen der Befestigungseinrichtung und dem Rahmenprofil sorgt in Verbindung mit der Möglichkeit der Einnahme der wenigstens zwei Funktionsstellungen dafür, dass auf diese Weise zumindest zwei unterschiedliche Beplankungsstärken von ein und derselben Befestigungseinrichtung aufgenommen werden können. Prinzipiell ist es im Rahmen der Erfindung natürlich auch möglich, dass nicht nur mit einer Befestigungseinrichtung, sondern mit mehreren Befestigungseinrichtungen gearbeitet wird. Des Weiteren kann diese Befestigungseinrichtung ohne Einnahme der unterschiedlichen Funktionsstellungen natürlich auch an mehreren Aufnahmen in Rahmentiefenrichtung festgelegt werden, um diese verschiedenen Beplankungsstärken darstellen zu können.
  • Das heißt, für die grundsätzliche Möglichkeit der Anpassung an unterschiedliche Beplankungsstärken ist primär von Bedeutung, dass die Befestigungseinrichtung mit ihrem Befestigungskopf formschlüssig und zugleich lösbar in der wenigstens einen Aufnahme am Rahmenprofil gehalten wird. Wenn sich dann noch zusätzlich die Befestigungseinrichtung vorteilhaft in wenigstens zwei unterschiedlichen Funktionsstellungen an dem fraglichen Rahmenprofil (in einer, zwei oder mehreren Aufnahmen) festlegen lässt, gelingt eine Anpassung an wenigstens zwei unterschiedliche Beplankungsstärken beispielsweise dadurch, dass mit ein und derselben Befestigungseinrichtung unterschiedliche Funktionsstellungen definiert werden. Im Übrigen ermöglichen diese unterschiedlichen Funktionsstellungen alternativ oder zusätzlich auch, dass die Montage insgesamt erleichtert wird. So ist es denkbar, dass beispielsweise zum Einsetzen des Revisionsrahmens in seine Öffnung in der Verkleidung die Befestigungseinrichtung in eine abgeklappte Position im Vergleich zum Rahmenprofil verbracht wird und erst nach Einnahme der Einbaustellung abgeklappt wird, um dann mit der Verkleidung bzw. der den Revisionsrahmen umschließenden Beplankung verbunden zu werden.
  • Es hat sich bewährt, wenn der Befestigungskopf im Querschnitt kreisförmig, schwalbenschwanzartig oder auch U-förmig ausgebildet ist. Meistens ist die Befestigungseinrichtung als Befestigungsleiste ausgeführt, so dass der Befestigungskopf folgerichtig die Gestalt eines frontseitigen Kreisprofils, Schwalbenschwanzprofils oder U-Profils dieser Leiste darstellt.
  • Die Befestigungseinrichtung bzw. der die Beplankung tragende Auflagerschenkel ist vorteilhaft an ihrer bzw. seiner der Beplankung zugewandten Oberfläche mit einer Profilierung ausgerüstet. Diese Profilierung kann zur Aufnahme von Adhäsivmittel dienen, welches aufgetragen wird, um die Befestigungseinrichtung insgesamt bzw. deren Auflagerschenkel nach Erhärten des Adhäsivmittels dauerhaft mit der Beplankung zu verbinden.
  • Wie bereits erläutert, können mehrere Aufnahmen in Rahmentiefenrichtung an dem Rahmenprofil vorgesehen werden. Im Übrigen sind die Befestigungseinrichtung und das Rahmenprofil bzw. ein die Befestigungseinrichtung aufnehmender Rahmenschenkel im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet, so dass die von dem Rahmenprofil aufgenommene Beplankung mehr oder minder plan auf der Befestigungseinrichtung bzw. deren Auflagerschenkel auf liegt. Meistens sind der Revisionsrahmen und/oder der Revisionsdeckel insgesamt im Querschnitt L-förmig ausgeführt.
  • Im Ergebnis wird eine Revisionsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die eine einfache Montage und Anpassung an unterschiedliche Beplankungsstärken ermöglicht und in Folge der zumeist eingesetzten einzigen Befestigungseinrichtung durch niedrige Herstellungskosten überzeugt. Dabei geht die Erfindung von der grundsätzlichen Erkenntnis aus, dass Wand-, Decken- und/oder Bodenverkleidungen in der Regel nur eine begrenzte Anzahl an Beplankungsstärken aufweisen. Tatsächlich zeichnet sich die Praxis dadurch aus, dass nahezu der gesamte Markt mit einer Beplankungsstärke von einerseits 12,5 mm und andererseits 25 mm arbeitet. Es ist also nicht – wie beim Stand der Technik entsprechend der US 4 139 972 – erforderlich, eine praktisch beliebige Beplankungsstärke abdecken zu müssen. Vielmehr reicht es in der Praxis meistens aus, die Revisionsvorrichtung letztlich für den Einbau in Verkleidungen mit entweder der Beplankungsstärke 12,5 mm oder 25 mm zu ertüchtigen.
  • Diese Erkenntnis hat sich die Erfindung insofern besonders zunutze gemacht, als nach vorteilhafter Ausgestaltung nur auf eine Befestigungseinrichtung zurückgegriffen wird, die sich in den beiden unterschiedlichen Funktionsstellungen am Rahmenprofil in ein und derselben Aufnahme festlegen lässt, nämlich um beispielsweise einerseits in einer Verkleidung mit der Beplankungsstärke 12,5 mm und andererseits einer solchen mit der Beplankungsstärke 25 mm aufgenommen werden zu können.
  • Dabei korrespondieren die beiden Funktionsstellungen meistens dazu, dass die Befestigungseinrichtung in Bezug auf die (einzige) Aufnahme lediglich gedreht werden muss. Hier hat sich insbesondere eine 180° Drehung um eine Achse als günstig erwiesen. Die fragliche Achse steht dabei meistens senkrecht auf dem Rahmenschenkel des Rahmenprofils des Revisionsrahmens (oder auch des Revisionsdeckels) auf. Es ist also lediglich erforderlich, die Befestigungseinrichtung je nach vorhandener Beplankungsstärke der Verkleidung zu drehen und dann am Rahmenprofil in der (einzigen) Aufnahme festzulegen. Das kann sogar noch vor Ort, das heißt, am Einbauort, geschehen.
  • Dadurch wird einem Montagearbeiter ein größtmögliches Maß an Flexibilität zur Verfügung gestellt. Das Gleiche gilt für den Fall, dass bereits fabrikseitig die Befestigungseinrichtung je nach der Beplankungsstärke der auszurüstenden Verkleidung an dem Rahmenprofil angebracht wird. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Revisionsvorrichtung in schematischem Längsschnitt und
  • 2 bis 5 verschiedene Varianten der Befestigungseinrichtung und ihrer Anbringung am Rahmenprofil.
  • In den Figuren ist eine Revisionsvorrichtung dargestellt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst einmal dazu dient, eine Öffnung 1 in einer Wand-, Decken- und/oder Bodenverkleidung 2 bei Bedarf freizugeben, um hinter der fraglichen Verkleidung 2 befindliche Einbauten warten zu können, diese zu installieren, zu reparieren etc.. Um dies im Detail realisieren zu können, setzt sich die dargestellte Revisionsvorrichtung in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Revisionsrahmen 3 und einem rahmeninnenseitig in diesen Revisionsrahmen 3 einsetzbaren Revisionsdeckel 4 zusammen.
  • Der Revisionsdeckel 4 ist im Querschnitt L-förmig ausgebildet und weist ein zugehöriges Rahmenprofil 5 auf. Mehrere Schenkel des Rahmenprofils 5 sind umlaufend miteinander verbunden und bilden den Revisionsdeckel 4. Im Innern des Revisionsdeckels 4 wird eine Deckelverkleidung 6 bzw. allgemein eine Beplankung 7 aufgenommen, die von dem umlaufenden Rahmenprofil 5 umschlossen wird.
  • Der Revisionsrahmen 3 verfügt ebenfalls über ein umlaufendes und die Öffnung 1 einfassendes Rahmenprofil 3a, 3b, 3c, das in gleicher Weise – wie der Revisionsdeckel 4 – im Querschnitt L-förmig gestaltet ist. Wie das Deckelprofil 5, so ist auch das Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 zur Aufnahme einer Verkleidung 2 eingerichtet, und zwar der Beplankung 7, die in dem Rahmenprofil 3a, 3b, 3c aufgenommen wird.
  • Man erkennt anhand der 1, dass die rahmenseitige Beplankung 7 mit unterschiedlichen Beplankungsstärken S ausgestaltet sein kann. Um diese unterschiedlichen Beplankungsstärken S der Beplankung 7 auszugleichen, ist eine Befestigungseinrichtung 8 zur Festlegung der fraglichen Beplankung 7 an dem Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 vorgesehen. Die Befestigungseinrichtung 8 ist tiefenverstellbar im Ausführungsbeispiel an den Revisionsrahmen 3 angeschlossen. Auf diese Weise lässt sich die Position der Befestigungseinrichtung 8 in Rahmentiefenrichtung T variieren. Bei der Befestigungseinrichtung 8 handelt es sich ausweislich der 2 bis 5 und nicht einschränkend um eine Leiste, die grundsätzlich zweiteilig aufgebaut ist und über einen Befestigungskopf 8a und einen Auflagerschenkel 8b verfügt.
  • Bei einer vergleichenden Betrachtung der 5, 2, 3 und 4 erkennt man, dass der Befestigungskopf 8a im Querschnitt kreisförmig (vgl. 5), schwalbenschwanzartig (vgl. 2 und 3) oder auch U-förmig (vgl. 4) ausgebildet sein kann. Da die Befestigungseinrichtung 8 insgesamt als Leiste ausgestaltet ist, stellt der frontseitig des Auflagerschenkels 8b vorgesehene Befestigungskopf 8a eine entsprechende kreisförmige, schwalbenschwanzartige oder auch U-förmige Profilierung an dieser Stelle (frontseitig) dar.
  • In den Detaildarstellungen nach den 2 bis 5 erkennt man, dass die Befestigungseinrichtung 8 mit ihrem Befestigungskopf 8a formschlüssig und zugleich lösbar in wenigstens eine Aufnahme 9 am Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 im Ausführungsbeispiel eingreift. Grundsätzlich kann die Befestigungseinrichtung 8 auch an das Rahmenprofil 5 des Revisionsdeckels 4 angeschlossen werden. Das ist jedoch nicht dargestellt, weil üblicherweise der Revisionsrahmen 3 zur Aufnahme unterschiedlicher Beplankungsstärken S einzurichten ist.
  • Je nach der Kontur und Querschnittsform des Befestigungskopfes 4 verfügt die zugehörige Aufnahme 9 über eine korrespondierende Gestalt, um die formschlüssige Halterung des Befestigungskopfes 8a in der Aufnahme 9 zu gewährleisten. Tatsächlich handelt es sich bei der Aufnahme 9 im Ausführungsbeispiel um eine Aufnahmenut, welche der Längserstreckung der als Leiste ausgeführten Befestigungseinrichtung 8 folgt bzw. an diese angepasst ist.
  • Hierdurch wird insgesamt gewährleistet, dass die Befestigungseinrichtung 8 (in ihrer Arbeitsstellung) im Wesentlichen rechtwinklig zum Rahmenprofil 3a, 3b, 3c ausgerichtet ist. Tatsächlich erstreckt sich die Befestigungseinrichtung 8 im Ausführungsbeispiel senkrecht bzw. rechtwinklig zum längeren L-Schenkel 3b des im Querschnitt L-förmigen Rahmenprofils 3a, 3b, 3c, wohingegen der kürzere L-Schenkel 3a parallel zur Befestigungseinrichtung 8 verläuft. Das Bezugszeichen 3c bezeichnet eine Sichtkante 3c des Revisionsrahmens 3, mit welcher die Beplankung 7 zusammen mit gegebenenfalls einem Oberflächenbelag flächenbündig abschließt.
  • In Folge der rechtwinkligen Anordnung der Befestigungseinrichtung 8 bzw. ihres Auflagerschenkels 8b im Vergleich zum Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 wird gewährleistet, dass die Beplankung 7 insgesamt und nahezu plan auf dem Auflagerschenkel 8b der Befestigungseinrichtung 8 aufliegt. Eine zusätzliche Profilierung 8c (vgl. 5) mag an dieser Stelle dafür sorgen, dass ein auf den Auflagerschenkel 8b bzw. allgemein die Befestigungseinrichtung 8 aufgebrachtes Adhäsivmittel nach dem Aushärten die Beplankung 7 unverlierbar hält. Ergänzend oder alternativ kann die Beplankung 7 aber auch mittels einer oder mehrerer Befestigungsmittel 10 mit dem fraglichen Auflagerschenkel 8b verbunden werden. Bei dem Befestigungsmittel 10 mag es sich um eine Schraube, eine Niete oder dergleichen handeln.
  • Bei der Variante nach 2 sind zwei Aufnahmen 9 in dem Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 vorgesehen, um die Befestigungseinrichtung 8 je nach der Beplankungsstärke S der ihn umschließenden Beplankung 7 festlegen zu können. Das Gleiche gilt für die Ausführungsform nach 5, die an dieser Stelle sogar vier verschiedene Aufnahmen 9 am Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 realisiert. Die mehreren Aufnahmen 9 sind dabei in Rahmentiefenrichtung T hintereinander und parallel zueinander in Längsrichtung des Rahmenprofils 3a, 3b, 3c verlaufend platziert.
  • Dabei findet sich die eine Aufnahme 9 bzw. finden sich die mehreren Aufnahmen 9 jeweils in dem längeren L-Schenkel 3b. Auch die Variante nach 4 arbeitet mit zwei Aufnahmen 9, die hier allerdings der formschlüssigen und lösbaren Halterung des U-förmigen Befestigungskopfes 8a der an dieser Stelle realisierten Befestigungseinrichtung 8 dienen.
  • Den Ausführungsbeispielen nach den 3 bis 5 ist gemein, dass sich die Befestigungseinrichtung 8 in wenigstens zwei unterschiedlichen Funktions stellungen am Revisionsrahmen 3 respektive dessen Rahmenprofil 3a, 3b, 3c festlegen lässt. Diese unterschiedlichen Funktionsstellungen korrespondieren bei den Beispielen nach den 3 und 4 zu unterschiedlichen Beplankungsstärken S bzw. tragen diesen Rechnung. Die Ausführungsform nach 5 nutzt dagegen die verschiedenen Funktionsstellungen der Befestigungseinrichtung 8 dazu, um die Montage des Revisionsrahmens 3 in der ihn aufnehmenden Öffnung 1 in der Verkleidung 2 zu erleichtern. Dabei greift die Befestigungseinrichtung 8 in den sämtlichen beschriebenen Fällen in jeweils ein und dieselbe Aufnahme 9 ein.
  • Im Rahmen der 3 und 4 lässt sich die Befestigungseinrichtung 8 um eine Achse A drehen, und zwar um 180°. Dabei verläuft die fragliche Achse A senkrecht zum Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 bzw. senkrecht zu dessen längeren L-Schenkel 3b. Da im Falle der 3 und 4 die Befestigungseinrichtung 8 insgesamt L-förmig gestaltet ist, resultiert diese Drehung um die Achse A dazu, dass der Auflagerschenkel 8b der Befestigungseinrichtung 8 einen unterschiedlichen Abstand C im Vergleich zur Sichtkante 3c des Revisionsrahmens 3 aufweist, um im Beispiel die beiden unterschiedlichen Beplankungsstärken S der Beplankung 7 aufnehmen zu können.
  • Bei der Variante nach 5 kann die Befestigungseinrichtung 8 ebenfalls zwei Funktionsstellungen einnehmen, indem erneut eine Drehung diesmal um eine andere Achse B erfolgt, die in diesem Fall in Längserstreckung des Rahmenprofils 3a, 3b bzw. dessen längeren L-Schenkel 3b und auch in Längserstreckung der nutartigen Aufnahme 9 verläuft. Bei der Drehung um diese Achse B vollführt die Befestigungseinrichtung 8 bzw. ihr Auflagerschenkel 8b eine 90° Drehung. Auf diese Weise kann die Befestigungseinrichtung 8 innenseitig an den Revisionsrahmen 3 angeklappt (Montagestellung) und von diesem abgeklappt (Arbeitsstellung) werden. In angeklappter Montagestellung lässt sich der Revisionsrahmen 3 zusammen mit der Befestigungseinrichtung 8 problemlos in die Öffnung 1 einführen. Danach wird die Befestigungseinrichtung 8 in die Arbeitsstellung abgeklappt und liegt nun auf der Beplankung 7 auf.
  • Dabei kann die Befestigungseinrichtung 8 nach dem Abklappen bzw. dem Verschwenken um die Achse B um 90° in der Aufnahme 9 verrastet werden, um nach dem Einsetzen des Revisionsrahmens 3 in die Öffnung 1 ein erneutes Herunterklappen der Befestigungseinrichtung 8 zu verhindern (Arbeitsstellung).
  • So oder so erfolgt zum Abschluss die Festlegung der Beplankung 7 mit der unterschiedlichen Beplankungsstärke S immer an dem Auflagerschenkel 8b, wobei in diesem Fall ein auf die Profilierung 8c aufgebrachtes Adhäsivmittel ergänzend oder einzig für die erforderliche Verbindung sorgt. Die Anpassung an die unterschiedlichen Beplankungen der verschiedenen Beplankungsstärken S erfolgt – wie bei der Variante nach der 2 – dergestalt, dass die Befestigungseinrichtung 8 mit ihrem Befestigungskopf 8a in der zur jeweiligen Beplankungsstärke S korrespondierenden Aufnahme 9 formschlüssig und lösbar festgelegt wird.

Claims (10)

  1. Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen (3) und einem in den Revisionsrahmen (3) einsetzbaren Revisionsdeckel (4), wobei der Revisionsrahmen (3) und/oder der Revisionsdeckel (4) mit einem Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) zur Aufnahme einer Beplankung (7) ausgerüstet sind, und wobei zumindest eine tiefenverstellbar an den Revisionsrahmen (3) und/oder Revisionsdeckel (4) angeschlossene Befestigungseinrichtung (8) zur Festlegung der Beplankung (7) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (8) mit einem Befestigungskopf (8a) formschlüssig und zugleich lösbar in zumindest eine Aufnahme (9) am Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) eingreift.
  2. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Befestigungseinrichtung (8) in wenigstens zwei unterschiedlichen Funktionsstellungen am Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) festlegen lässt, um beispielsweise unterschiedlichen Beplankungsstärken (S) Rechnung tragen zu können und/oder die Montage zu erleichtern.
  3. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Funktionsstellungen der Befestigungseinrichtung (8) zu einer Drehung um eine Achse (A; B) korrespondieren.
  4. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (A; B) im Wesentlichen senkrecht oder in Längserstreckung in Bezug auf das Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) angeordnet ist.
  5. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (8) neben dem Befestigungskopf (8a) mit einem Auflagerschenkel (8b) ausgerüstet ist, wobei der Auflagerschenkel (8b) die Beplankung (7) trägt.
  6. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungskopf (8a) im Querschnitt kreisförmig, schwalbenschwanzartig, U-förmig oder dergleichen ausgebildet ist.
  7. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (8) an ihrer der Beplankung (7) zugewandten Oberfläche eine Profilierung (8c) zur Aufnahme beispielsweise eines Adhäsivmittels aufweist.
  8. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmen (9) in Rahmentiefenrichtung (T) vorgesehen sind.
  9. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (8) und das Rahmenprofil (5; 3a, 3b, 3c) im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
  10. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Revisionsrahmen (3) und/oder der Revisionsdeckel (4) im Querschnitt L-förmig ausgebildet sind.
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