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Die
Erfindung betrifft eine Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen
und einem in den Revisionsrahmen einsetzbaren Revisionsdeckel, wobei
der Revisionsrahmen und/oder der Revisionsdeckel mit einem Rahmenprofil
zur Aufnahme einer Beplankung ausgerüstet ist, und wobei zumindest
eine tiefenverstellbar an den Revisionsrahmen und/oder Revisionsdeckel
angeschlossene Befestigungseinrichtung zur Festlegung der Beplankung
vorgesehen ist.
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Mit
Hilfe des Revisionsrahmens wird üblicherweise
eine zu verschließende Öffnung in
einer Wand-/Decken-/Bodenverkleidung umrahmt. Das geschieht meistens
vollständig
und durchgängig. Das
heißt,
es ist auch möglich,
dass der Revisionsrahmen und mit ihm das Rahmenprofil lediglich
sektionsweise vorliegen. Vergleichbares gilt für den Revisionsdeckel. In jedem
Fall trägt
das fragliche Rahmenprofil die Beplankung und gegebenenfalls sowie im
Bedarfsfall auch Teile einer durch die Verkleidung abgedeckten Installation.
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Wie
beispielsweise in der
DE
37 36 060 C1 erläutert,
dienen solche Revisionsvorrichtungen bzw. Revisionsabdeckungen in
der Regel dazu, den Zugang zu elektrischen oder sanitären Installationen hinter
Decken-, Wand- und Bodenkonstruktionen zu ermöglichen. Das gilt insbesondere
für Verkleidungen
in Trockenbauweise. Denn hier kommt es primär darauf an, dass sich die
jeweilige Revisionsvorrichtung bzw. allgemein Revisionsabdeckung
möglichst unauffällig in
ein Wand- oder Deckenraster der Verkleidung einfügt. Tatsächlich soll nämlich die
betreffende Revisionsvorrichtung bzw. Revisionsabdeckung Wartungs-
und/oder Nachinstallationsarbeiten ermöglichen, den Gesamteindruck
der zugehörigen Verkleidung
jedoch möglichst
nicht stören.
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In
der Praxis werden aktuell verschiedene Revisionsvorrichtungen je
nach der eingesetzten Beplankung für die Decken-, Wand- oder Bodenverkleidung
ver wendet. Tatsächlich
unterscheiden sich die Verkleidungen meistens hinsichtlich der Beplankungsstärke. Da
das Rahmenprofil die Beplankung aufnimmt, werden für jede Beplankungsstärke unterschiedliche
Rahmenprofile und folglich Revisionsrahmen und/oder Revisionsdeckel
bevorratet und eingebaut. Das ist von der Herstellung, Lagerhaltung
und Montage her gesehen aufwändig.
Unterschiedliche Beplankungsstärken
sind jedoch erforderlich, und zwar üblicherweise aufgrund bauphysikalischer
Erwägungen.
Auch wechselnde Brandschutzanforderungen führen zu Beplankungen mit variierender
Beplankungsstärke,
und zwar je nach der geforderten Brandschutzklasse.
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Im
gattungsbildenden Stand der Technik nach der
US 4 139 972 wird bereits auf eine
Befestigungseinrichtung zurückgegriffen,
welche zur Festlegung der Beplankung vorgesehen ist und sich in
Bezug auf das die Beplankung aufnehmende Rahmenprofil in der Tiefe
verstellen lässt.
Das heißt,
je nach Tiefenverstellung der bekannten Befestigungseinrichtung
kann eine Beplankung korrespondierender Beplankungsstärke in dem
Revisionsrahmen aufgenommen werden. Tatsächlich ist üblicherweise eine Anpassung
an unterschiedliche Beplankungsstärken beim Revisionsrahmen erforderlich,
wohingegen der Revisionsdeckel an dieser Stelle meistens nicht variabel
gestaltet ist. Vielmehr wird hier regelmäßig mit einer fest vorgegebenen
Beplankungsstärke
gearbeitet.
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Die
bekannte Revisionsvorrichtung nach der
US 4 139 972 greift auf eine Befestigungseinrichtung zurück, die
mit einer in Rahmentiefenrichtung einstellbaren Flügelschraube
arbeitet, welche endseitig eine Auflage bzw. einen Anschlag für die Beplankung unterschiedlicher
Beplankungsstärke
trägt.
Folglich muss der Rahmen nach seinem Einbau gleichsam mit Hilfe
der bekannten Befestigungseinrichtung gegenüber der ihn umschließenden Verkleidung
bzw. Beplankung festgeklemmt werden. Das ist montagetechnisch aufwändig, zumal
oftmals "hinter" der Verkleidung
nicht genügend
Freiraum für
die Befestigungs einrichtung oder deren manuelle Manipulation zur
Verfügung
steht. Hier will die Erfindung insgesamt Abhilfe schaffen.
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Der
Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige
Revisionsvorrichtung so weiter zu entwickeln, dass die Montage und
Herstellung insgesamt vereinfacht sind.
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Zur
Lösung
dieser technischen Problemstellung ist bei einer gattungsgemäßen Revisionsvorrichtung
vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung mit einem Befestigungskopf
formschlüssig
und sogleich lösbar
in zumindest eine Aufnahme am Rahmenprofil des Revisionsrahmens
und/oder des Revisionsdeckels eingreift.
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Die
Befestigungseinrichtung sorgt also – letztlich wie beim Stand
der Technik entsprechend der
US
4 139 972 – zunächst einmal
dafür,
dass die Beplankung mit ihrer Hilfe in oder gegenüber dem Rahmenprofil
festgelegt wird. Zusätzlich
sorgt die Befestigungseinrichtung für die notwendige Verbindung
zwischen der Beplankung und dem Rahmenprofil und folglich dem Revisionsrahmen
respektive dem Revisionsdeckel. Das geschieht erfindungsgemäß in der
Weise, dass der Befestigungskopf der Befestigungseinrichtung formschlüssig und
zugleich lösbar
in die zugehörige
Aufnahme am Rahmenprofil eingreift.
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Das
heißt,
der Befestigungskopf der Befestigungseinrichtung und die Aufnahme
sind von ihrer Kontur und Größe her so
aneinander angepasst, dass eine formschlüssige Verbindung vorliegt,
die sich bei Bedarf aber auch wieder lösen lässt. Die lösbare Anbringung des Befestigungskopfes
in der Aufnahme des Rahmenprofiles kann auf unterschiedliche Art
und Weise geschehen. So ist es beispielsweise und grundsätzlich denkbar,
dass die Aufnahme im Rahmenprofil elastisch aufweitbar gestaltet
ist, so dass sich die Befestigungseinrichtung mit ihrem Befestigungskopf
in die Aufnahme gleichsam einklipsen oder eindrücken lässt und die Aufnahme für die Entfernung
des Befestigungskopfes lediglich aufgeweitet werden muss.
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Meistens
ist die Befestigungseinrichtung jedoch als Schiene ausgeführt, die
mit ihrem Befestigungskopf in die nutartig ausgestaltete Aufnahme eingreift
und hierin in Längsrichtung
hin und her verschoben werden kann. Dabei sorgt eine Verbreiterung
in Längsrichtung
dieser Nut dafür,
dass der Befestigungskopf der Befestigungseinrichtung aus der Aufnahme
herausgefädelt
oder in diese eingefädelt werden
kann, jedenfalls die geforderte lösbare Verbindung vorliegt.
Grundsätzlich
kann aber auch auf eine solche Verbreiterung verzichtet werden.
Dann ist die nutartige Aufnahme durchgängig in Längsrichtung des Rahmenprofils
verlaufend ausgestaltet.
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Die
Befestigungseinrichtung wird nun mit ihrem Befestigungskopf in der
nutartigen Aufnahme platziert bzw. in diese eingeschoben. Erst danach wird
der betreffende Revisionsrahmen bzw. Revisionsdeckel durch Verbindung
einzelner Rahmenprofile hergestellt. Das kann mittels Eckverbindern
erfolgen, die bei Bedarf eine nachträgliche Zerlegung des Revisionsrahmens
und/oder Revisionsdeckels (wieder) ermöglichen. In jedem Fall wird
deutlich, wie sich die Befestigungseinrichtung mit ihrem Befestigungskopf
formschlüssig
und zugleich lösbar
in der Aufnahme des Rahmenprofils festlegen lässt. Dabei stellt die formschlüssige Aufnahme
insgesamt sicher, dass die Befestigungseinrichtung gegenüber dem
Rahmenprofil eine definierte Position einnimmt und diese auch beibehält.
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Meistens
sind die Befestigungseinrichtung und das Rahmenprofil im Wesentlichen
rechtwinklig zueinander angeordnet, so dass die Befestigungseinrichtung
mit ihrem Auflagerschenkel die Beplankung tragen kann. Tatsächlich setzt
sich die Befestigungseinrichtung nämlich aus dem bereits angesprochenen
Befestigungskopf und dem Auflagerschenkel zusammen, welcher die
Verbindung zu der Beplankung herstellt. Das kann mit Hilfe einer
oder mehrerer Befestigungsmittel (beispielsweise Schrauben) und/oder
durch ein Adhäsivmittel
erfolgen, welches auf den Auflagerschenkel aufgebracht wird und
nach Aushärten
für den
sicheren Halt der Beplankung auf dem Auflagerschenkel der Befestigungseinrichtung sorgt.
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Um
nun die erfindungsgemäße Revisionseinrichtung
für die
Aufnahme unterschiedlicher Beplankungen mit variierender Beplankungsstärke im Detail
zu ertüchtigen,
lässt sich
die Befestigungseinrichtung in wenigstens zwei unterschiedlichen Funktionsstellungen
an dem Rahmenprofil des Revisionsrahmens und/oder Revisionsdeckels
festlegen. Das heißt,
die formschlüssige
und zugleich lösbare Verbindung
zwischen der Befestigungseinrichtung und dem Rahmenprofil sorgt
in Verbindung mit der Möglichkeit
der Einnahme der wenigstens zwei Funktionsstellungen dafür, dass
auf diese Weise zumindest zwei unterschiedliche Beplankungsstärken von ein
und derselben Befestigungseinrichtung aufgenommen werden können. Prinzipiell
ist es im Rahmen der Erfindung natürlich auch möglich, dass
nicht nur mit einer Befestigungseinrichtung, sondern mit mehreren
Befestigungseinrichtungen gearbeitet wird. Des Weiteren kann diese
Befestigungseinrichtung ohne Einnahme der unterschiedlichen Funktionsstellungen
natürlich
auch an mehreren Aufnahmen in Rahmentiefenrichtung festgelegt werden,
um diese verschiedenen Beplankungsstärken darstellen zu können.
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Das
heißt,
für die
grundsätzliche
Möglichkeit der
Anpassung an unterschiedliche Beplankungsstärken ist primär von Bedeutung,
dass die Befestigungseinrichtung mit ihrem Befestigungskopf formschlüssig und
zugleich lösbar
in der wenigstens einen Aufnahme am Rahmenprofil gehalten wird. Wenn
sich dann noch zusätzlich
die Befestigungseinrichtung vorteilhaft in wenigstens zwei unterschiedlichen
Funktionsstellungen an dem fraglichen Rahmenprofil (in einer, zwei
oder mehreren Aufnahmen) festlegen lässt, gelingt eine Anpassung an
wenigstens zwei unterschiedliche Beplankungsstärken beispielsweise dadurch,
dass mit ein und derselben Befestigungseinrichtung unterschiedliche
Funktionsstellungen definiert werden. Im Übrigen ermöglichen diese unterschiedlichen
Funktionsstellungen alternativ oder zusätzlich auch, dass die Montage
insgesamt erleichtert wird. So ist es denkbar, dass beispielsweise
zum Einsetzen des Revisionsrahmens in seine Öffnung in der Verkleidung die
Befestigungseinrichtung in eine abgeklappte Position im Vergleich
zum Rahmenprofil verbracht wird und erst nach Einnahme der Einbaustellung
abgeklappt wird, um dann mit der Verkleidung bzw. der den Revisionsrahmen
umschließenden
Beplankung verbunden zu werden.
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Es
hat sich bewährt,
wenn der Befestigungskopf im Querschnitt kreisförmig, schwalbenschwanzartig
oder auch U-förmig
ausgebildet ist. Meistens ist die Befestigungseinrichtung als Befestigungsleiste ausgeführt, so
dass der Befestigungskopf folgerichtig die Gestalt eines frontseitigen
Kreisprofils, Schwalbenschwanzprofils oder U-Profils dieser Leiste
darstellt.
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Die
Befestigungseinrichtung bzw. der die Beplankung tragende Auflagerschenkel
ist vorteilhaft an ihrer bzw. seiner der Beplankung zugewandten
Oberfläche
mit einer Profilierung ausgerüstet.
Diese Profilierung kann zur Aufnahme von Adhäsivmittel dienen, welches aufgetragen
wird, um die Befestigungseinrichtung insgesamt bzw. deren Auflagerschenkel nach
Erhärten
des Adhäsivmittels
dauerhaft mit der Beplankung zu verbinden.
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Wie
bereits erläutert,
können
mehrere Aufnahmen in Rahmentiefenrichtung an dem Rahmenprofil vorgesehen
werden. Im Übrigen
sind die Befestigungseinrichtung und das Rahmenprofil bzw. ein die
Befestigungseinrichtung aufnehmender Rahmenschenkel im Wesentlichen
rechtwinklig zueinander angeordnet, so dass die von dem Rahmenprofil
aufgenommene Beplankung mehr oder minder plan auf der Befestigungseinrichtung
bzw. deren Auflagerschenkel auf liegt. Meistens sind der Revisionsrahmen
und/oder der Revisionsdeckel insgesamt im Querschnitt L-förmig ausgeführt.
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Im
Ergebnis wird eine Revisionsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die eine einfache
Montage und Anpassung an unterschiedliche Beplankungsstärken ermöglicht und
in Folge der zumeist eingesetzten einzigen Befestigungseinrichtung
durch niedrige Herstellungskosten überzeugt. Dabei geht die Erfindung
von der grundsätzlichen
Erkenntnis aus, dass Wand-, Decken- und/oder Bodenverkleidungen in
der Regel nur eine begrenzte Anzahl an Beplankungsstärken aufweisen.
Tatsächlich
zeichnet sich die Praxis dadurch aus, dass nahezu der gesamte Markt
mit einer Beplankungsstärke
von einerseits 12,5 mm und andererseits 25 mm arbeitet. Es ist also nicht – wie beim
Stand der Technik entsprechend der
US
4 139 972 – erforderlich,
eine praktisch beliebige Beplankungsstärke abdecken zu müssen. Vielmehr reicht
es in der Praxis meistens aus, die Revisionsvorrichtung letztlich
für den
Einbau in Verkleidungen mit entweder der Beplankungsstärke 12,5
mm oder 25 mm zu ertüchtigen.
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Diese
Erkenntnis hat sich die Erfindung insofern besonders zunutze gemacht,
als nach vorteilhafter Ausgestaltung nur auf eine Befestigungseinrichtung
zurückgegriffen
wird, die sich in den beiden unterschiedlichen Funktionsstellungen
am Rahmenprofil in ein und derselben Aufnahme festlegen lässt, nämlich um
beispielsweise einerseits in einer Verkleidung mit der Beplankungsstärke 12,5
mm und andererseits einer solchen mit der Beplankungsstärke 25 mm
aufgenommen werden zu können.
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Dabei
korrespondieren die beiden Funktionsstellungen meistens dazu, dass
die Befestigungseinrichtung in Bezug auf die (einzige) Aufnahme
lediglich gedreht werden muss. Hier hat sich insbesondere eine 180° Drehung
um eine Achse als günstig erwiesen.
Die fragliche Achse steht dabei meistens senkrecht auf dem Rahmenschenkel
des Rahmenprofils des Revisionsrahmens (oder auch des Revisionsdeckels)
auf. Es ist also lediglich erforderlich, die Befestigungseinrichtung
je nach vorhandener Beplankungsstärke der Verkleidung zu drehen
und dann am Rahmenprofil in der (einzigen) Aufnahme festzulegen.
Das kann sogar noch vor Ort, das heißt, am Einbauort, geschehen.
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Dadurch
wird einem Montagearbeiter ein größtmögliches Maß an Flexibilität zur Verfügung gestellt.
Das Gleiche gilt für
den Fall, dass bereits fabrikseitig die Befestigungseinrichtung
je nach der Beplankungsstärke
der auszurüstenden
Verkleidung an dem Rahmenprofil angebracht wird. Hierin sind die wesentlichen
Vorteile zu sehen.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher
erläutert;
es zeigen:
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1 eine
erfindungsgemäße Revisionsvorrichtung
in schematischem Längsschnitt
und
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2 bis 5 verschiedene
Varianten der Befestigungseinrichtung und ihrer Anbringung am Rahmenprofil.
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In
den Figuren ist eine Revisionsvorrichtung dargestellt, die in ihrem
grundsätzlichen
Aufbau zunächst
einmal dazu dient, eine Öffnung 1 in
einer Wand-, Decken- und/oder Bodenverkleidung 2 bei Bedarf
freizugeben, um hinter der fraglichen Verkleidung 2 befindliche
Einbauten warten zu können,
diese zu installieren, zu reparieren etc.. Um dies im Detail realisieren
zu können,
setzt sich die dargestellte Revisionsvorrichtung in ihrem grundsätzlichen
Aufbau aus einem Revisionsrahmen 3 und einem rahmeninnenseitig
in diesen Revisionsrahmen 3 einsetzbaren Revisionsdeckel 4 zusammen.
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Der
Revisionsdeckel 4 ist im Querschnitt L-förmig ausgebildet
und weist ein zugehöriges
Rahmenprofil 5 auf. Mehrere Schenkel des Rahmenprofils 5 sind
umlaufend miteinander verbunden und bilden den Revisionsdeckel 4.
Im Innern des Revisionsdeckels 4 wird eine Deckelverkleidung 6 bzw.
allgemein eine Beplankung 7 aufgenommen, die von dem umlaufenden
Rahmenprofil 5 umschlossen wird.
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Der
Revisionsrahmen 3 verfügt
ebenfalls über
ein umlaufendes und die Öffnung 1 einfassendes
Rahmenprofil 3a, 3b, 3c, das in gleicher
Weise – wie
der Revisionsdeckel 4 – im
Querschnitt L-förmig gestaltet
ist. Wie das Deckelprofil 5, so ist auch das Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des
Revisionsrahmens 3 zur Aufnahme einer Verkleidung 2 eingerichtet,
und zwar der Beplankung 7, die in dem Rahmenprofil 3a, 3b, 3c aufgenommen
wird.
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Man
erkennt anhand der 1, dass die rahmenseitige Beplankung 7 mit
unterschiedlichen Beplankungsstärken
S ausgestaltet sein kann. Um diese unterschiedlichen Beplankungsstärken S der
Beplankung 7 auszugleichen, ist eine Befestigungseinrichtung 8 zur
Festlegung der fraglichen Beplankung 7 an dem Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des
Revisionsrahmens 3 vorgesehen. Die Befestigungseinrichtung 8 ist
tiefenverstellbar im Ausführungsbeispiel
an den Revisionsrahmen 3 angeschlossen. Auf diese Weise lässt sich
die Position der Befestigungseinrichtung 8 in Rahmentiefenrichtung
T variieren. Bei der Befestigungseinrichtung 8 handelt
es sich ausweislich der 2 bis 5 und nicht
einschränkend
um eine Leiste, die grundsätzlich
zweiteilig aufgebaut ist und über
einen Befestigungskopf 8a und einen Auflagerschenkel 8b verfügt.
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Bei
einer vergleichenden Betrachtung der 5, 2, 3 und 4 erkennt
man, dass der Befestigungskopf 8a im Querschnitt kreisförmig (vgl. 5),
schwalbenschwanzartig (vgl. 2 und 3)
oder auch U-förmig
(vgl. 4) ausgebildet sein kann. Da die Befestigungseinrichtung 8 insgesamt
als Leiste ausgestaltet ist, stellt der frontseitig des Auflagerschenkels 8b vorgesehene
Befestigungskopf 8a eine entsprechende kreisförmige, schwalbenschwanzartige
oder auch U-förmige
Profilierung an dieser Stelle (frontseitig) dar.
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In
den Detaildarstellungen nach den 2 bis 5 erkennt
man, dass die Befestigungseinrichtung 8 mit ihrem Befestigungskopf 8a formschlüssig und
zugleich lösbar
in wenigstens eine Aufnahme 9 am Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des
Revisionsrahmens 3 im Ausführungsbeispiel eingreift. Grundsätzlich kann die
Befestigungseinrichtung 8 auch an das Rahmenprofil 5 des
Revisionsdeckels 4 angeschlossen werden. Das ist jedoch
nicht dargestellt, weil üblicherweise
der Revisionsrahmen 3 zur Aufnahme unterschiedlicher Beplankungsstärken S einzurichten
ist.
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Je
nach der Kontur und Querschnittsform des Befestigungskopfes 4 verfügt die zugehörige Aufnahme 9 über eine
korrespondierende Gestalt, um die formschlüssige Halterung des Befestigungskopfes 8a in
der Aufnahme 9 zu gewährleisten.
Tatsächlich
handelt es sich bei der Aufnahme 9 im Ausführungsbeispiel
um eine Aufnahmenut, welche der Längserstreckung der als Leiste
ausgeführten
Befestigungseinrichtung 8 folgt bzw. an diese angepasst ist.
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Hierdurch
wird insgesamt gewährleistet, dass
die Befestigungseinrichtung 8 (in ihrer Arbeitsstellung)
im Wesentlichen rechtwinklig zum Rahmenprofil 3a, 3b, 3c ausgerichtet
ist. Tatsächlich
erstreckt sich die Befestigungseinrichtung 8 im Ausführungsbeispiel
senkrecht bzw. rechtwinklig zum längeren L-Schenkel 3b des
im Querschnitt L-förmigen
Rahmenprofils 3a, 3b, 3c, wohingegen
der kürzere L-Schenkel 3a parallel
zur Befestigungseinrichtung 8 verläuft. Das Bezugszeichen 3c bezeichnet
eine Sichtkante 3c des Revisionsrahmens 3, mit
welcher die Beplankung 7 zusammen mit gegebenenfalls einem
Oberflächenbelag
flächenbündig abschließt.
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In
Folge der rechtwinkligen Anordnung der Befestigungseinrichtung 8 bzw.
ihres Auflagerschenkels 8b im Vergleich zum Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des
Revisionsrahmens 3 wird gewährleistet, dass die Beplankung 7 insgesamt
und nahezu plan auf dem Auflagerschenkel 8b der Befestigungseinrichtung 8 aufliegt.
Eine zusätzliche
Profilierung 8c (vgl. 5) mag an
dieser Stelle dafür
sorgen, dass ein auf den Auflagerschenkel 8b bzw. allgemein
die Befestigungseinrichtung 8 aufgebrachtes Adhäsivmittel nach
dem Aushärten
die Beplankung 7 unverlierbar hält. Ergänzend oder alternativ kann
die Beplankung 7 aber auch mittels einer oder mehrerer
Befestigungsmittel 10 mit dem fraglichen Auflagerschenkel 8b verbunden
werden. Bei dem Befestigungsmittel 10 mag es sich um eine
Schraube, eine Niete oder dergleichen handeln.
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Bei
der Variante nach 2 sind zwei Aufnahmen 9 in
dem Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 vorgesehen,
um die Befestigungseinrichtung 8 je nach der Beplankungsstärke S der ihn
umschließenden
Beplankung 7 festlegen zu können. Das Gleiche gilt für die Ausführungsform
nach 5, die an dieser Stelle sogar vier verschiedene Aufnahmen 9 am
Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 realisiert.
Die mehreren Aufnahmen 9 sind dabei in Rahmentiefenrichtung
T hintereinander und parallel zueinander in Längsrichtung des Rahmenprofils 3a, 3b, 3c verlaufend
platziert.
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Dabei
findet sich die eine Aufnahme 9 bzw. finden sich die mehreren
Aufnahmen 9 jeweils in dem längeren L-Schenkel 3b.
Auch die Variante nach 4 arbeitet mit zwei Aufnahmen 9,
die hier allerdings der formschlüssigen
und lösbaren
Halterung des U-förmigen
Befestigungskopfes 8a der an dieser Stelle realisierten
Befestigungseinrichtung 8 dienen.
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Den
Ausführungsbeispielen
nach den 3 bis 5 ist gemein,
dass sich die Befestigungseinrichtung 8 in wenigstens zwei
unterschiedlichen Funktions stellungen am Revisionsrahmen 3 respektive
dessen Rahmenprofil 3a, 3b, 3c festlegen
lässt. Diese
unterschiedlichen Funktionsstellungen korrespondieren bei den Beispielen
nach den 3 und 4 zu unterschiedlichen
Beplankungsstärken
S bzw. tragen diesen Rechnung. Die Ausführungsform nach 5 nutzt
dagegen die verschiedenen Funktionsstellungen der Befestigungseinrichtung 8 dazu, um
die Montage des Revisionsrahmens 3 in der ihn aufnehmenden Öffnung 1 in
der Verkleidung 2 zu erleichtern. Dabei greift die Befestigungseinrichtung 8 in
den sämtlichen
beschriebenen Fällen
in jeweils ein und dieselbe Aufnahme 9 ein.
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Im
Rahmen der 3 und 4 lässt sich die
Befestigungseinrichtung 8 um eine Achse A drehen, und zwar
um 180°.
Dabei verläuft
die fragliche Achse A senkrecht zum Rahmenprofil 3a, 3b, 3c des Revisionsrahmens 3 bzw.
senkrecht zu dessen längeren
L-Schenkel 3b. Da im Falle der 3 und 4 die
Befestigungseinrichtung 8 insgesamt L-förmig gestaltet ist, resultiert
diese Drehung um die Achse A dazu, dass der Auflagerschenkel 8b der
Befestigungseinrichtung 8 einen unterschiedlichen Abstand
C im Vergleich zur Sichtkante 3c des Revisionsrahmens 3 aufweist,
um im Beispiel die beiden unterschiedlichen Beplankungsstärken S der
Beplankung 7 aufnehmen zu können.
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Bei
der Variante nach 5 kann die Befestigungseinrichtung 8 ebenfalls
zwei Funktionsstellungen einnehmen, indem erneut eine Drehung diesmal um
eine andere Achse B erfolgt, die in diesem Fall in Längserstreckung
des Rahmenprofils 3a, 3b bzw. dessen längeren L-Schenkel 3b und
auch in Längserstreckung
der nutartigen Aufnahme 9 verläuft. Bei der Drehung um diese
Achse B vollführt
die Befestigungseinrichtung 8 bzw. ihr Auflagerschenkel 8b eine
90° Drehung.
Auf diese Weise kann die Befestigungseinrichtung 8 innenseitig
an den Revisionsrahmen 3 angeklappt (Montagestellung) und
von diesem abgeklappt (Arbeitsstellung) werden. In angeklappter Montagestellung
lässt sich
der Revisionsrahmen 3 zusammen mit der Befestigungseinrichtung 8 problemlos
in die Öffnung 1 einführen. Danach
wird die Befestigungseinrichtung 8 in die Arbeitsstellung
abgeklappt und liegt nun auf der Beplankung 7 auf.
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Dabei
kann die Befestigungseinrichtung 8 nach dem Abklappen bzw.
dem Verschwenken um die Achse B um 90° in der Aufnahme 9 verrastet
werden, um nach dem Einsetzen des Revisionsrahmens 3 in
die Öffnung 1 ein
erneutes Herunterklappen der Befestigungseinrichtung 8 zu
verhindern (Arbeitsstellung).
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So
oder so erfolgt zum Abschluss die Festlegung der Beplankung 7 mit
der unterschiedlichen Beplankungsstärke S immer an dem Auflagerschenkel 8b,
wobei in diesem Fall ein auf die Profilierung 8c aufgebrachtes
Adhäsivmittel
ergänzend
oder einzig für
die erforderliche Verbindung sorgt. Die Anpassung an die unterschiedlichen
Beplankungen der verschiedenen Beplankungsstärken S erfolgt – wie bei der
Variante nach der 2 – dergestalt, dass die Befestigungseinrichtung 8 mit
ihrem Befestigungskopf 8a in der zur jeweiligen Beplankungsstärke S korrespondierenden
Aufnahme 9 formschlüssig
und lösbar
festgelegt wird.