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DE202014004038U1 - Verkleidungselement für Gebäudeteile - Google Patents

Verkleidungselement für Gebäudeteile Download PDF

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DE202014004038U1 DE201420004038 DE202014004038U DE202014004038U1 DE 202014004038 U1 DE202014004038 U1 DE 202014004038U1 DE 201420004038 DE201420004038 DE 201420004038 DE 202014004038 U DE202014004038 U DE 202014004038U DE 202014004038 U1 DE202014004038 U1 DE 202014004038U1
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Abstract

Verkleidungssystem (1) für Gebäudeteile, z. B. das Mauerwerk (8) eines Badezimmers oder Sanitärobjekte eines Gebäudes, z. B. Badewannen und Duschtassen, nach Art einer Vorwandinstallation, gekennzeichnet durch, ein flächenförmiges Trägerbauteil (3) sowie eine mit dem Trägerbauteil lösbar verbindbare Sichtplatte (10), die im Wesentlichen der Größe des Trägerbauteiles (3) entspricht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verkleidungssystem für Gebäudeteile, z. B. das Mauerwerk eines Badezimmers eines Gebäudes oder Sanitärobjekte eines Gebäudes, z. B. Badewannen und Duschtassen, nach Art einer Vorwandinstallation.
  • Vorwandinstallationen oder Vorsatzschalungen sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt. So ist z. B. aus der DE 29 120 29 A1 bekannt, horizontal verlaufende Schienen an dem Mauerwerk eines Gebäudes anzuordnen, wobei die Schienen der Aufnahme von Auskleidungsplatten dienen. Die Auskleidungsplatten befinden sich hierbei beabstandet zum Mauerwerk des Gebäudes. In dem Zwischenraum zwischen Mauerwerk und Auskleidungsplatten können Versorgungsleitungen, insbesondere im unteren Bereich der Auskleidungsplatten geführt werden. An den Auskleidungsplatten sind die Sanitärobjekte angebracht. Darüber hinaus ist ein Bodenbelag vorgesehen, der im Randbereich eine Aufkantung aufweist, wobei die Aufkantung sich hinter den Auskleidungsplatten befindet, so dass an den Auskleidungsplatten herabfließendes Wasser von dem Bodenbelag aufgenommen wird.
  • Aus dem Gebrauchsmuster DE 73 24 883 U ist der Gedanke eines Einbauelementes, z. B. mit einem Waschbecken bekannt, wobei in dem Einbauelement Ver- und Entsorgungsleitungen verdeckt geführt sind. Das Einbauelement kann hierbei beispielsweise nach Art eines Schrankes ausgebildet sein, und wird an der Wand eines Gebäudes fixiert.
  • Aus dem Gebrauchsmuster G 8202360.3 U1 ist ein Tragrahmen für einen Installationsblock zur Vorwandmontage von z. B. einem Waschbecken oder WC bekannt, wobei der Installationsblock neben dem z. B. WC auch die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen aufnimmt.
  • Das Gebrauchsmuster G 9310371.9 U1 beschreibt eine elementierte Innenzelle eines Nassraumes, z. B. für ein Badezimmer. Hierbei wird die Innenzelle in den Nassraum eingefügt und bildet eine eigene Einheit. Die Ent- und Versorgungsleitungen für die Sanitärobjekte der elementierten Nasszelle werden in einem Zwischenraum zwischen der Wandung der elementierten Innenzelle und dem Mauerwerk des Gebäudes geführt.
  • Die FR2355962 A betrifft eine Vorwandinstallation, z. B. für ein WC oder ein Waschbecken, wobei die Ver- und Entsorgungsleitungen durch die Vorwandinstallation abgedeckt sind. Eine der FR 235 59 62 A ähnliche Konstruktion zeigt die DE 32 089 34 A1 . Gegenstand dieser Literaturstelle ist ein Installationsgestell mit Fertigteil-Bauelementen für z. B. Waschtisch, WC, Bidet und Badewanne mit den Ver- und Entsorgungsanschlüssen. Das Installationsgestell ist als Ständerbauwerk ausgebildet, wobei die Sanitärobjekte in das Ständerbauwerk einhängbar sind.
  • Die DE 100 02 497 A1 betrifft eine kabinenartige Nasszelle zur Installation beispielsweise in einem Badezimmer. Die Nasszelle besteht aus einzelnen Transporteinheiten, die vor Ort zu der Nasszelle zusammengebaut werden.
  • Aus der DE 102 43 263 A1 wiederum ist ein Kanalsystem zur Aufnahme von Wasserleitungen bekannt, wobei das Kanalsystem eine an der Wand fixierbare Grundschiene und eine mit der Grundschiene verbindbare Abdeckschiene umfasst. In dem durch die Grundschiene und die Abdeckschiene gebildeten Hohlraum werden die Wasserleitungen geführt.
  • Insbesondere in Hotels ist man bestrebt die Gästezimmer, und hier insbesondere auch die Badezimmer vom optischen Eindruck her von Zeit zu Zeit zu verändern. Auch in Privathäusern besteht häufig das Bedürfnis zur Veränderung der Optik von Räumlichkeiten, insbesondere im Badezimmerbereich. Bislang ist es üblicherweise so, dass Badezimmer verfliest werden. Das heißt, dass wenn das Bedürfnis besteht eine Veränderung vorzunehmen, wird nach Abschlagen der alten Fliesen eine neue Fliesenschicht aufgebracht. Theoretisch besteht auch die Möglichkeit auf die alte Fliesenschicht die neue Fliesenschicht unmittelbar aufzubringen, allerdings verliert man hierbei Raum. Bekannt ist ebenfalls insbesondere in teuren Hotels die Wände eines Badezimmers mit Natursteinplatten vollflächig auszukleiden.
  • Zusammengefasst bedeutet dies, dass das Bedürfnis besteht, insbesondere im Hotelbereich Nassräume in bestimmten zeitlichen Abständen zu erneuern, ohne dass dies mit einem erheblichen Aufwand auch in finanzieller Hinsicht verbunden sein soll.
  • Ein Verkleidungssystem der eingangs genannten Art, das die Möglichkeit eröffnet mit verhältnismäßig geringem Aufwand eine optische Änderung in einem Badezimmer herbeizuführen, zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass ein flächenförmiges Trägerbauteil vorgesehen ist, sowie eine mit dem Trägerbauteil lösbar verbindbare Sichtplatte, die im Wesentlichen der Größe des Trägerbauteils entspricht. Hieraus wird deutlich, dass ein solches flächenförmiges einheitliches Trägerbauteil, das insbesondere die Wand eines Nassraumes vollständig abdeckt, der lösbaren Aufnahme einer Sichtplatte dient, die im Wesentlichen der Größe des Trägerbauteiles entspricht. Das heißt, besteht ein Bedürfnis an einer optischen Veränderung, dann muss lediglich die Sichtplatte ausgetauscht werden, die z. B. aus Polycarbonat in den verschiedensten Farben und Designs hergestellt sein kann. Die Sichtplatte kann hierbei durchaus Armaturen aufnehmen, wie beispielsweise den Duschkopf einer Dusche oder die Trägerschiene für den Schlitten einer Dusche, diese sind lediglich abzubauen, um dann die Sichtplatte auszutauschen. Denkbar ist in diesem Zusammenhang den Tausch von Sichtplatten mit einer Tauschbörse zu organisieren, die einen Fundus an Sichtplatten mit unterschiedlichen Dekoren vorhält.
  • Vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • So ist insbesondere vorgesehen, dass die Sichtplatte an dem Trägerbauteil zumindest partiell vollflächig anliegend befestigt ist. Durch das partiell vollflächige Anliegen der Sichtplatte an dem Trägerbauteil wird erreicht, dass auf die Sichtplatte im Bereich der Flächen, an denen die Sichtplatte vollflächig an dem Trägerbauteil anliegt, beispielsweise Sanitärobjekte wie Waschbecken und WC angebracht werden können, ohne dass die Gefahr der Durchbiegung der Sichtplatte besteht. Die Sichtplatte selbst kann hierbei, wie ausgeführt, aus einem Polycarbonat ausgebildet sein, also einem Kunststoff, wobei die Trägerplatte darüber hinaus ebenfalls aus einem solchen Kunststoff hergestellt sein kann.
  • Um sicherzustellen, dass die Sichtplatte mit dem Trägerbauteil stabil verbunden ist, ist die Sichtplatte mit dem Trägerbauteil an mehreren Stellen über die Oberfläche lösbar verrastbar.
  • Im Einzelnen ist in diesem Zusammenhang insbesondere vorgesehen, dass das Trägerbauteil mehrere Reihen von in Richtung auf die Sichtplatte vorstehenden kastenartigen Elementen aufweist, wobei die kastenartigen Elemente Rastmittel aufweisen, wobei korrespondierend zu den kastenartigen Elementen des Trägerbauteils die Sichtplatte entsprechend vorstehende Rastglieder aufweist, die mit den Rastmitteln der kastenartigen Elemente in Verbindung bringbar sind. Wesentlich hierbei ist, dass die kastenartigen Elemente in Reihenform auf dem Trägerbauteil angeordnet sind, und darüber hinaus über das Trägerbauteil vorstehen. Hierdurch wird die Möglichkeit der Führung von Ver- und Entsorgungsleitungen auf dem Trägerbauteil zwischen den kastenartigen Elementen ermöglicht, wobei insbesondere in diesem Zusammenhang die Höhe der kastenartig vorstehenden Elemente, etwa dem Durchmesser der Ver- und Entsorgungsleitungen entsprechen, so dass sichergestellt ist, dass die Sichtplatte im Bereich der kastenartigen Elemente vollflächig an dem Trägerbauteil anliegt. Dies vor dem Hintergrund, dass dann im Bereich der kastenartigen Elemente die Sanitärobjekte wie z. B. WCs, Bidets oder auch Waschbecken angebracht werden können, also Sanitärobjekte, die ein erhebliches Gewicht aufweisen.
  • In diesem Zusammenhang ist des Weiteren vorteilhaft vorgesehen, dass die Rastglieder der Sichtplatte leistenartig ausgebildet sind, und mit den Rastmitteln der kastenartigen Elemente auf dem Umfang oder seitlichen Rand der kastenartigen Elemente in Eingriff bringbar sind.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist im Zusammenhang mit der Führung von Ver- und Entsorgungsleitungen vorgesehen, dass die Reihen an kastenartigen Elementen durch horizontal und vertikal verlaufende Kanäle zur Aufnahme von Versorgungsleitungen beabstandet sind. Das heißt, dass die einzelnen kastenartigen Elemente nach Art eines Rasters auf dem Trägerbauteil angeordnet sind. Korrespondierend hierzu weist die Sichtplatte die entsprechend angeordneten leistenartigen Rastglieder auf, die seitlich mit den Rastmitteln der kastenartigen Elemente in Eingriff bringbar sind.
  • Durch die Anordnung der Versorgungsleitungen auf dem Trägerbauteil werden noch weitere Vorteile offenbar. Bei der bekannten Verlegung von Versorgungsleitungen hat sich als nachteilig herausgestellt, dass im Bereich des Durchtritts der Versorgungsleitungen, also beispielsweise des Warm- und des Kaltwasseranschlusses aus dem Mauerwerk heraus in die Armatur die Abdichtung im Fliesenbereich nur schwerlich zu bewerkstelligen ist. Die Armatur selbst besitzt häufig, beispielsweise bei einer Dusche, eine Rosette, die großflächig den Austrittsbereich der Versorgungsleitung für Warm- und Kaltwasser aus dem verfliesten Mauerwerk überdeckt. Allerdings bilden sich beispielsweise im Bereich der Fugen der Fliesen kleine Hohlräume, durch die an der Wand ablaufendes Wasser schlussendlich über den Bereich des Durchtritts der Versorgungsleitungen in das Mauerwerk eintritt. Dies führt insbesondere dann zu Schäden, wenn der Durchtrittsbereich der Versorgungsleitung nicht beispielsweise durch Silikon abgedichtet ist. Dadurch, dass die Versorgungsleitungen bei der Erfindung auf dem Trägerbauteil in den Kanälen geführt sind, und an geeigneter Stelle durch die Sichtplatte gestoßen, besteht selbst dann keine Gefahr des Wassereintritts in das Mauerwerk, wenn der Durchtrittsbereich durch die Sichtplatte nicht vollständig abgedichtet ist, denn dahinter befindet sich immer noch das Trägerbauteil, das wasserundurchlässig ist, und insofern das eigentliche Mauerwerk vor Feuchtigkeitseintritt schützt. In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass der Bodenbereich eine Aufkantung aufweist, die hinter dem Trägerbauteil entlang verläuft. Das bedeutet, dass auf dem Trägerbauteil ablaufendes Wasser durch einen solchen wannenförmigen Boden aufgefangen wird.
  • Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert.
  • 1 zeigt den erfindungsgemäßen Aufbau eines Verkleidungssystems im Schnitt;
  • 2 zeigt eine Darstellung gemäß 1, wobei die einzelnen Bauteile des Systems auseinander gezogen sind;
  • 3 zeigt eine Ansicht gemäß der Linie III-III aus 2 auf das Trägerbauteil;
  • 4 zeigt im Einzelnen die Verrastung der Sichtplatte auf dem Trägerbauteil.
  • Das insgesamt mit 1 bezeichnete Verkleidungssystem umfasst ein auf dem Mauerwerk verrankerbares flächenförmiges Trägerbauteil 3, sowie die mit 10 bezeichnete flächenförmige Sichtplatte. Die Erstreckung des flächenförmigen Trägerbauteiles 3 und der Sichtplatte 10 in X- und Y-Richtung, d. h. sowohl in horizontaler auch in vertikaler Richtung ist hierbei im Wesentlichen gleich. Das flächenförmige Trägerbauteil 3 ist, wie bereits ausgeführt auf dem Mauerwerk 8 beispielsweise mittels Schrauben und Dübel, verankert.
  • Das flächenförmige Trägerbauteil 3 besitzt rasterförmig angeordnete kastenartige Elemente 5, wobei sich die Anordnung der einzelnen kastenartigen Elemente in Anschauung von 3 ergibt. Erkennbar ist hierbei, dass zwischen den einzelnen kastenartigen Elementen 5 sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung also in X- und in Y-Richtung sich erstreckende Kanäle 6 und 7 gebildet sind, wobei die Kanäle 6 und 7 der Führung von Versorgungsleitungen 12 dienen. Hieraus wird deutlich, dass die Höhe der kastenartigen Elemente, d. h. der Abstand vom Grund des Kanales 6, 7 bis zur Oberseite des kastenartigen Elementes etwa dem Durchmesser der Versorgungsleitungen 12 entspricht, so dass sichergestellt ist, dass die Sichtplatte 10 vollflächig auf der Oberseite der kastenartigen Elemente 5 aufliegen kann, wenn die Sichtplatte 10 mit den kastenartigen Elementen des Trägerbauteiles 3 verrastet ist.
  • Die Verrastung selbst ergibt sich aus der Darstellung gemäß 4. Das mit 3 bezeichnete Trägerbauteil, von dem in 4 lediglich ein Ausschnitt dargestellt ist, weist das kastenartige Element 5 auf. Der Rand des kastenartigen Elementes 5 zeigt Rastmittel 15, wobei korrespondierend hierzu die Sichtplatte 10 leistenartige Rastglieder 11 aufzeigt, wobei die Rastglieder 11 korrespondierend zu den Rastmitteln 15 derart ausgebildet sind, dass diese bei Zusammenstecken miteinander verrastbar sind. Das bedeutet, dass im eingerasteten Zustand der Rastmittel 15 der kastenartigen Elemente mit den leistenartigen Rastgliedern 11 der Sichtplatte 10 eine stabile Verbindung zwischen Trägerbauteil einerseits und Sichtplatte 10 andererseits hergestellt ist. Durch die leistenartige Ausbildung der Rastglieder 11 wird zudem erreicht, dass die horizontalen und vertikalen Kanäle gebildet werden, durch die die Versorgungleitungen für die Sanitärobjekte geführt werden können.
  • Erkennbar ist in diesem Zusammenhang aus 1 die Anordnung eines Sanitärobjektes 20, das mittels Schrauben in dem Mauerwerk 8 verankert ist. Denkbar ist allerdings ebenfalls, das Sanitärobjekt 20 am Trägerbauteil 3 zu verankern, wenn das Trägerbauteil eine entsprechende Festigkeit aufweist. Das Sanitärobjekt 20 ist hierbei im Bereich der kastenartigen Elemente 5 angeordnet, so dass nicht die Gefahr der Durchbiegung der Sichtplatte 10 besteht.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Verkleidungssystem
    3
    Trägerbauteil
    5
    kastenartiges Element
    6
    Kanal
    7
    Kanal
    8
    Mauerwerk
    10
    Sichtplatte
    11
    Rastglied der Sichtplatte
    12
    Versorgungsleitung
    15
    Rastmittel des Trägerbauteils
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 2912029 A1 [0002]
    • DE 7324883 U [0003]
    • DE 8202360 U1 [0004]
    • DE 9310371 U1 [0005]
    • FR 2355962 A [0006, 0006]
    • DE 3208934 A1 [0006]
    • DE 10002497 A1 [0007]
    • DE 10243263 A1 [0008]

Claims (6)

  1. Verkleidungssystem (1) für Gebäudeteile, z. B. das Mauerwerk (8) eines Badezimmers oder Sanitärobjekte eines Gebäudes, z. B. Badewannen und Duschtassen, nach Art einer Vorwandinstallation, gekennzeichnet durch, ein flächenförmiges Trägerbauteil (3) sowie eine mit dem Trägerbauteil lösbar verbindbare Sichtplatte (10), die im Wesentlichen der Größe des Trägerbauteiles (3) entspricht.
  2. Verkleidungssystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtplatte (10) an dem Trägerbauteil (3) zumindest partiell vollflächig anliegend befestigt ist.
  3. Verkleidungssystem (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtplatte (10) mit dem Trägerbauteil (3) an mehreren Stellen über die Oberfläche lösbar verrastbar ist.
  4. Verkleidungssystem (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerbauteil (3) mehrere Reihen von in Richtung der Sichtplatte (10) vorstehende kastenartige Elemente (5) aufweist, wobei die kastenartigen Elemente (5) Rastmittel (15) aufweisen, wobei korrespondierend zu den kastenartigen Elementen (5) des Trägerbauteiles (3) die Sichtplatte (10) entsprechend vorstehende Rastglieder (11) aufweist, die mit den Rastmitteln (15) der kastenartigen Elemente (5) in Verbindung bringbar sind.
  5. Verkleidungssystem (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastglieder (11) leistenartig ausgebildet sind, und mit den Rastmitteln (15) der kastenartigen Elemente (5) auf dem Umfang der kastenartigen Elemente (5) in Eingriff bringbar sind.
  6. Verkleidungssystem (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen von kastenartigen Elementen durch horizontal und vertikal verlaufende Kanäle (6, 7) zur Aufnahme von Versorgungsleitungen (12) zueinander beabstandet sind.
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