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DE202009011357U1 - Dichtung für das Abdichten eines Vergusshohlraumes zwischen wenigstens zwei Bauteilen - Google Patents

Dichtung für das Abdichten eines Vergusshohlraumes zwischen wenigstens zwei Bauteilen Download PDF

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DE202009011357U1
DE202009011357U1 DE200920011357 DE202009011357U DE202009011357U1 DE 202009011357 U1 DE202009011357 U1 DE 202009011357U1 DE 200920011357 DE200920011357 DE 200920011357 DE 202009011357 U DE202009011357 U DE 202009011357U DE 202009011357 U1 DE202009011357 U1 DE 202009011357U1
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Abstract

Dichtung für das Abdichten eines Vergusshohlraumes zwischen wenigstens zwei Bauteilen, wobei die Dichtung in einen Spalt zwischen den Bauteilen als räumliche Begrenzung einlegbar beziehungsweise einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) durch äußere und/oder innere Beeinflussung (4) einen Anpreßdruck zu den Bauteilen (3) zur Abdichtung des Spaltes (7) zwischen den Bauteilen (3) zu erzeugen vermag.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Dichtung für das Abdichten eines Vergusshohlraumes zwischen wenigstens zwei Bauteilen
  • Im Betonfertigteilbau werden oftmals Betonbauteile nebeneinander aufgestellt und freigelassene Vergussnuten mit einem Vergussmörtel gefüllt. Die nebeneinander gestellten Betonbauteile, wie beispielsweise Wandscheiben, Wandscheiben und Stützen, haben dabei an ihrer schmalen Stirnseite eine Vertiefung, wobei sich zwei gegenüberliegende Vertiefungen zu einem größeren Vergusshohlraum ergänzen. Zwischen den nebeneinander gestellten Betonbauteilen verbleibt jedoch ein Spalt, der in der Regel etwa 2 cm stark ist. Dieser Spalt muss nun abgedichtet werden, damit man oben in das verbleibende Vergussloch Vergussmörtel einführen kann.
  • Zum heutigen Tag bestehen mehrere Möglichkeiten, einen solchen Spalt zur Begrenzung des Vergusshohlraumes abzuschließen. Zum einen kann man links und rechts vom Wandbauteil eine Bretterbeziehungsweise Leistenschalung anbringen. Dies ist aufwendig und bei besonders hochviskosen Vergussmörteln nicht ausreichend dicht. Manchenorts wird Bauschaum in diese Fugen eingespritzt, der nach dem Aushärten als Begrenzung dient. Diese Lösung ist im Endstadium nicht sehr ansehnlich und daher nur für verdeckte Bauteile einsetzbar. Auch Fugenbänder, die in diese Spalte eingeschoben werden, sollen diesen Zweck erfüllen. Eingedrückte Blechwinkelschienen sollen den gleichen Zweck erfüllen. Alle Elemente haben den Nachteil, dass sie bei entsprechend flüssigem Mörtel nicht ausreichend dicht sind und durch den teilweise recht hohen Druck der Vergussmasse der Belastung nicht gewachsen sind und so zumindest im unteren Bereich aus den Vergusshohlräumen Vergussmasse beziehungsweise Mörtel herausläuft.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lösung zu entwickeln, die insbesondere den Vergusshohlraum zwischen zwei zu verbindenden Bauteilen beim Erbringen von Vergussmörtel beziehungsweise Vergussmasse sicher abdichtet. Die Lösung soll dabei unkompliziert anzufertigen und einzusetzen sein.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch eine Dichtung für das Abdichten eines Vergusshohlraumes zwischen wenigstens zwei Bauteilen, wobei die Dichtung in einem Spalt zwischen den Bauteilen als räumliche Begrenzung einlegbar beziehungsweise einschiebbar ist, die sich dadurch auszeichnet, dass die Dichtung durch äußere und/oder innere Beeinflussung einen Anpressdruck zu den Bauteilen zur Abdichtung des Spaltes zwischen den Bauteilen zu erzeugen vermag.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, dass man einen elastisch deformierten oder verformbaren Gegenstand als Dichtung in diesen Spalt eindrückt, der sich durch Expansion aufgrund einer inneren und/oder äußeren Einwirkung ausdehnt und an die angrenzenden Bereiche abstützt. Die innere und/oder äußere Einwirkung kann eine Stoffzufuhr sein, eine Energiezufuhr oder Ähnliches. Diese Vorrichtung kann zum Beispiel aus einem Hohlkörper, wie einem Schlauch, bestehen. Dieser kann über eine Befüllvorrichtung mit Druck beaufschlagt werden. Zum Entfernen kann der Druck abgelassen und der Schlauch wieder herausgenommen werden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung unterscheidet zudem zwei prinzipiell unterschiedliche Ausgestaltungen, nämlich zum einen die, dass die Dichtung bereits eine äußere Form aufweist, die geeignet ist, in den Spalt zwischen den beiden Bauteilen eingeschoben zu werden, die allerdings im Durchmesser beziehungsweise in ihren Abmessungen bereits größer dimensioniert ist als der Spalt selbst. Die äußere Einwirkung ist dann der Druck beziehungsweise die Kraft, mit dem beziehungsweise der man diese Dichtung in den Spalt einschieben muss. Durch das Einschieben der Dichtung in den Spalt entsteht im Inneren der Dichtung eine Spannung beziehungsweise ein Druck, die/der einen Anpressdruck zu den Fungenspaltflanken, das sind die Flächen, an denen sich die Dichtung an den Bauteilen abstützt, zu erzeugen vermag. Dieser Druck erzeugt dann einen Anpressgegendruck, der von den Bauteilen ausgeübt wird. Im Zusammenwirken wird dadurch der Spalt sicher abgedichtet.
  • Die zweite Ausgestaltung ist die, bei der die Dichtung geringere oder gleiche Abmessungen besitzt, wie der Spalt. Diese Dichtung wird dann vor dem Vergussvorgang eingelegt und durch innere Beeinflussung, hier sind unterschiedliche Möglichkeiten angegeben, dann expandiert. So kann beispielsweise ein innerer Druck durch Druckbeaufschlagung mit Druckluft, durch Beaufschlagung eines unter Druck stehenden flüssigen Mediums oder aber durch chemische Reaktion von zwei chemischen Elementen zum Expandieren gebracht werden, so dass hier ebenfalls ein Anpressdruck erzeugt wird, der gegen die Fugenspaltflanke wirkt. Durch diesen Druck wird wieder ein Anpressgegendruck aus dem Bauteil heraus erzeugt, so dass die Dichtung den Spalt sicher abdichtet. Das Einfüllen der Vergussmasse kann dann in üblicher Weise erfolgen. Die Dichtung ist dabei völlig dicht und es entstehen keine häßlichen Auslaufstellen, die dann nach dem Aushärten gegebenenfalls zu beseitigen wären. Die Dichtung hat dabei den Vorteil, dass man sie sowohl als ”verlorene Schalung” oder als ”wiederverwertbare Schalung” verwenden kann. Beide Möglichkeiten sind dabei von der Erfindung umfasst. Im Übrigen gilt dies sowohl für die von außen beeinflussbare Dichtung als auch die von innen beeinflussbare Dichtung.
  • Die zuerst beschriebene Variante ist selbstverständlich mit der zweiten Variante kombinierbar indem eine mit äußerer Beeinflussung belastete Dichtung zusätzlich mit einer inneren Beeinflussung, wie zum Beispiel einem Innendruck beaufschlagbar ist.
  • Zur Definition der Bauteile wird angemerkt, dass es sich dabei um Betonfertigteile oder um Bauteile handeln kann, die beispielsweise in sogenannter Ständerbauweise errichtet wurden und nebeneinander aufgestellt worden sind. Es kann sich allerdings auch zum Beispiel um eine Stütze handeln, die neben einer Betonwand oder einer gemauerten Wand anzuordnen ist. Es kann sich um im monolithischen Verfahren hergestellte Bauwerksteile handeln. Anschlußfugen im Beton- und/oder Mauerwerksbau sind von der Erfindung ebenfalls umfasst. Des Weiteren ist es möglich, dass als Bauteile Stahlträger, Aluminiumträger, Verbundträger, Betonträger oder dergleichen vorgesehen sind, die miteinander durch Verguss verbunden werden sollen. Auch hier läßt sich die erfindungsgemäße Dichtung in den Spalt zwischen den Bauteilen einfügen.
  • Ein weiteres Einsatzgebiet, das von der Erfindung ebenfalls umfasst ist, ist der Einsatz bei Schalungsteilen oder Schalungselementen. Auch hier sind angrenzende Bereiche von Schalungstafeln oder Schalungsteilen durch die erfindungsgemäße Dichtung abdichtbar. Dabei wird davon ausgegangen, dass auch in Schalungen, insbesondere in Schalungen mit großen Dimensionen für Fundamente hohe Flüssigkeitsdrücke durch den einzufüllenden Mörtel beziehungsweise die Vergussmasse entstehen, der/die auch durch Spalten in den Schalungsteilen selbst beziehungsweise zwischen zwei Schalungsteilen hervortreten kann/können. Beim Ausschalen ergibt es sich dann, dass diese ausgelaufenen dann ausgehärteten Betonteile wieder entfernt werden müssen. Die Schalungselemente beziehungsweise -teile lassen sich zudem durch den inzwischen ausgehärteten Beton dann auch schlecht von den Betonelementen entfernen, was gegebenenfalls zur Erhöhung des manuellen Aufwandes beim Ausschalen oder aber zur Zerstörung von Schalungstafeln oder Schalungsteilen führen könnte. Dies wird durch die erfindungsgemäße Dichtung, in dem Fall, dass sie zwischen Schalungstafeln und Schalungsteilen eingesetzt wird, komplett vermieden
  • Die Erfindung umfasst auch eine Lösung, bei der die Dichtung sich dadurch auszeichnet, dass sie verformbar ausgebildet ist, derart, dass sie sich durch äußere Belastung verformt und insbesondere bei Entlastung wieder in ihre Ausgangslage zurück kehrt. Eine solche Ausgestaltung ist dabei für den mehrfachen Einsatz vorgesehen. Durch das Zurückkehren in ihre äußere Ausgangslage, kann man diese Dichtung dann leicht aus dem Spalt zwischen den Bauteilen und insbesondere auch von der inzwischen ausgehärteten Vergussmasse entfernen. Selbstverständlich ist es nicht ausgeschlossen, dass auch eine solche Dichtung sozusagen bei Beibehaltung der äußeren Belastung als sogenannte verlorene Schalung in dem Bauwerk verbleibt.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Dichtung zeichnet sich dadurch aus, dass diese als verformbarer Hohlkörper ausgebildet ist. Ein Hohlkörper lässt sich natürlich in idealer Weise von innen mit einer Belastung beeinflussen.
  • Hier kann zum Beispiel ein pneumatischer oder ein hydraulischer Druck eingebracht werden. Des Weiteren kann man in den Hohlkörper chemische Massen einfüllen, die miteinander reagieren. Der verformbare Hohlkörper ist dabei in gewissem Sinne flexibel, sodass er entsprechende Anpressdrücke gegenüber den Fugenspaltflanken entwickeln kann. Der als verformbare Hohlkörper ausgebildete Dichtungsteil ist insbesondere als länglich sich erstreckender Hohlkörper vorgesehen, der in der Lage ist bestimmte Fugenlängen problemlos und ohne Zwischendichtung oder Spalt auszufüllen. Insbesondere sind verformbare Hohlkörper demzufolge schlauchartig, allerdings mit unterschiedlichsten Durchmessern ausgebildet. Die Erfindung kennt dabei quadratische, sanduhrförmige, rechteckige, runde oder ovale Querschnitte. Die Erfindung ist hier insbesondere nicht auf eine der vorbeschriebenen Formen eingeschränkt, sondern ist vielmehr durch die Vielfalt von möglichen Ausgestaltungen gekennzeichnet.
  • Wie bereits erwähnt ist es möglich, den Hohlkörper mit Innendruck zu beaufschlagen. Dies kann zum Beispiel ein pneumatischer Druck sein, indem Druckluft in den Hohlkörper über vorgesehene Einfüllöffnungen eingefüllt wird. Das Gleiche kann man auch mit Wasser oder anderen flüssigen Medien erreichen, die mit Druck beaufschlagt sind. Besonders bevorzugt ist es selbstverständlich, wenn die Dichtung schlauchartig ausgebildet ist.
  • Nach einer Variante der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Dichtung durch Beaufschlagung mit elektrischem Strom beziehungsweise durch das Anlegen einer Spannung expandiert und sich vorzugsweise beim Abschalten wieder in ihre Ausgangsform zurückbildet. Auch eine solche Ausgestaltung bietet durchaus die Möglichkeit, wiederverwendbare Dichtungen für die Aufgabe des Abdichtens von Vergusshohlräumen einzusetzen.
  • Wie bereits erwähnt, ist es nach einer geschickten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Dichtung in ihrem Innenraum eine chemische Substanz aufweist, die beim Reagieren mit wenigstens einer weiteren chemischen Substanz expandiert. Als weitere chemische Substanz kann dabei eine Flüssigkeit genauso vorgesehen sein, wie ein gasförmiges Medium. Bevorzugt ist es dabei, wenn beim Nachlassen der chemischen Reaktion die Dichtung wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt. Für den Fall, dass die Dichtung sozusagen als Abschlusssichtfläche in dem Bauwerk verbleiben soll, kann die vorbeschriebene Ausgestaltung auch so ausgeführt werden, dass die Dichtung nach dem Ende der chemischen Reaktion in ihrer expandierten Form verbleibt.
  • Des Weiteren sieht die Erfindung vor, dass die Dichtung durch mechanische Einwirkung, wie zum Beispiel Verlängerung, Verkürzung, Querverformung oder dergleichen, verformbar ist. Hier sind verschiedene mechanische Ausgestaltungen möglich. Nur zum Beispiel wird genannt, dass es möglich ist, die Dichtung durch eine Hebelspannung zu den Fugenspaltflächen hin zu verpressen. Auch diese Ausgestaltung ist von der Erfindung umfasst. Ebenfalls ist es möglich, dass der verformbare Gegenstand durch die folgenden mechanischen Einwirkungen von außen, wie Verlängerung oder Verkürzung eines inneren Spannbandes mit Kontraktionen der Druckhülle und Expansion nach außen, eine äußere und/oder innere Beeinflussung erfährt.
  • Eine weitere Entwicklung der Erfindung sieht vor, dass die Dichtung durch Temperaturveränderungen verformbar ist. Auch hier ist es von Vorteil, wenn die Dichtung nach dem Aushärten der Vergussmasse durch die in die Ausgangstemperatur versetzte Form dann wieder aus dem Spalt entnommen werden kann.
  • Die Dichtung weist auch wenigstens eine Befüll- und/oder Entleerungsvorrichtung auf. Hier werden Schlauchanschlüsse mit Ventil nur beispielhaft genannt. Die Dichtung ist, wie bereits erwähnt, entweder mit einem flüssigen Medium beziehungsweise mit einem gasförmigen Medium mit Innendruck beaufschlagbar. Dabei wird beispielsweise durch die Veränderung des Volumens, insbesondere im Inneren der Dichtung, die Dichtung selbst verformt.
  • Von Vorteil ist es des Weiteren, wenn die Dichtung als Hohlkörper mit einem im Inneren des Hohlkörpers angeordneten expansiblen Material ausgebildet ist. Dieses expansible Material wird bei bestimmten Einflüssen expandieren und sich nach Wegnahme dieser Beinflussung wieder in seine Ursprungslage zurück bewegen. Auch mit dieser Dichtung werden die erfindungsgemäßen Vorteile, wie weiter vorn beschrieben, ebenfalls erreicht.
  • Mit der Dichtung wird für das Abdichten eines Fugenspaltes wie folgt gearbeitet. Zunächst wird eine Dichtung, wie vorher beschrieben, in den entstehenden Spalt zwischen den Bauwerksteilen beziehungsweise Bauteilen eingelegt beziehungsweise eingepresst und gegebenenfalls an den Anlageflächen ausgerichtet. Anschließend wird an den Anlageflächen der Dichtung an den Bauteilen beziehungsweise Bauelementen ein Anpressdruck durch äußere und/oder innere Beeinflussung der Dichtung erzeugt und dann anschließend eine insbesondere aushärtbare Vergussmasse in den Vergusshohlraum eingefüllt.
  • Wenn die Dichtung nicht im Bauwerk verbleiben soll, wird nach dem Abbinden der Vergussmasse die Dichtung durch Rücknahme der äußeren und/oder inneren Beeinflussung in ihren Ursprungszustand zurück versetzt und entnommen.
  • Die Erfindung schlägt auch eine Bauteilanordnung, bestehend aus zwei benachbart angeordneten Bauteilen mit wenigstens einer zueinander zugewandten als Fugenspaltflanke ausgebildeten Stirnfläche je Bauteil, vor, die zumindest teilweise einen Vergusshohlraum zwischen den Bauteilen begrenzen, wobei der Vergussholraum mit einer aushärtbaren Vergussmasse ausführbar ist und mit wenigstens einer Dichtung nach einer oder mehreren der vorhergehend beschriebenen Ausgestaltungen der Dichtung, die in dem Spalt zwischen den Bauwerksteilen beziehungsweise Bauteilen angeordnet sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung insbesondere in Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigen:
  • 1 Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtung im eingebauten Zustand,
  • 2 Anordnung von zwei Dichtungen nach der Erfindung zwischen zwei Bauteilen,
  • 3 weitere Ausführungsform einer Dichtungsanordnung mit Dichtung nach der Erfindung,
  • 4a, 4b und 5 schematische Darstellung des Einbauvorganges von Varianten der erfindungsgemäßen Dichtung,
  • 6a und 6b Funktionsdarstellung einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Dichtung,
  • 7 weitere Variante einer Dichtung nach der Erfindung,
  • 8a, 8b, 8c Einbauvorgang und Wirkprinzip einer nächsten Ausgestaltung nach der Erfindung,
  • 9 Prinzipdarstellung einer weiteren Variante für eine Dichtung nach der Erfindung und
  • 10a bis 10d weitere Varianten der Dichtung nach der Erfindung.
  • In allen Figuren sind Dichtungen 1 gezeigt, die jeweils zwischen zwei Bauteilen 3 angeordnet sind. Es handelt sich demnach in allen Darstellungen auch um eine Bauteilanordnung, wie sie weiter vorn bereits beschrieben wurde. Die Bauteile können dabei sowohl als Betonfertigteile, als gemauerte Elemente oder wie bereits erwähnt auch als Schalungselemente, Träger oder dergleichen ausgebildet sein. Hier ist die Erfindung auf einen Einsatz zwischen zwei Bauteilen 3, beispielsweise als Betonbauteile, nicht eingeschränkt. Weiterhin wird angemerkt, dass mit dem schematischen Bezugszeichen 4, welches mit einer gestrichelten Linie und einem Pfeil versehen ist, eine äußere und/oder innere Beeinflussung 4 dargestellt wird. Diese äußere und/oder innere Beeinflussung 4 ist dabei so zu verstehen, dass sie bei einigen Ausführungsbeispielen tatsächlich einen von außen wirkenden Druck, eine Kraft oder dergleichen einbringt, die dann dazu führt, dass ein Innendruck 10 entsteht, der die Anpresskraft der Dichtung 1 gegen die Fugenspaltflanken 2 lenkt.
  • Dadurch entsteht selbstverständlich auch ein Anpressgegendruck 6 aus den Bauteilen 3 heraus, der ebenfalls mit Pfeilen schematisch dargestellt ist. Selbstverständlich ist bei allen Ausführungsformen, die diese Ausgestaltung zeigen, auch eine zusätzliche innere Belastung durch eine Beeinflussung mit Druck oder einer anderen bereits beschriebenen Möglichkeit der Beeinflussung möglich. Beispielsweise kann ein Innendruck durch Beaufschlagung mit Druckluft oder mit unter Druck stehendem Wasser, erzeugt werden. Dies kann sowohl in der einfachsten Form die einzigste Belastung sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine Dichtung 1 nach der Erfindung bereits mit einem Druck (äußere Beeinflussung) in den Spalt 7 einzudrücken und zusätzlich anschließend noch eine innere Beeinflussung in Form von Druck oder aber durch chemische Beeinflussung oder durch elektrische Beaufschlagung zu erzeugen. Die Ausführungsbeispiele sind jeweils nicht einschränkend in nur einer Richtung zu verstehen, wonach nur eine äußere Beeinflussung gezeigt und beansprucht ist.
  • In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Elemente jeweils mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden daher, sofern nicht zweckmäßig, nicht erneut beschrieben.
  • In 1 wird eine erfindungsgemäße Dichtung 1 gezeigt, die durch eine äußere Beeinflussung 4 sich an zwei angrenzenden Bauteilen 3 abstützt. Dies geschieht im Bereich des Spaltes 7 an den angrenzenden Fugenspaltflanken 2. Durch die äußere Beeinflussung 4 wird ein Anpressgegendruck 6 erzeugt und über Reibungskräfte 9 kann der Schalungsdruck 5 im Inneren des Vergusshohlraumes 8 von der Dichtung 1 ertragen werden. Zusätzlich kann noch eine innere Beeinflussung erfolgen, wie weiter vorn bereits beschrieben.
  • 2 zeigt eine typische Anordnung mit zwei erfindungsgemäßen Dichtungen 1. Nur die obere Situation ist mit Ziffern versehen. Unten gilt Gleiches. Im Zwischenraum zwischen den Bauteilen 3 ist ein entsprechender Spalt 7 gebildet, der durch zwei Fugenspaltflanken 2 und der erfindungsgemäßen Dichtung 1 darin begrenzt wird. Durch die äußere und/oder innere Beeinflussung 4 wird die verformbare Dichtung 1 an die angrenzenden Fugenspaltflanken 2 angepresst und erzeugt dort einen Anpressgegendruck 6.
  • 3 zeigt eine weitere Anordnung eines Vergusshohlraumes 8 zwischen zwei Bauteilen 3, hier Wand links und Stütze rechts. Der Spalt 7, der den Vergusshohlraum 8 begrenzt, ist durch die erfindungsgemäße Dichtung 1 verschlossen, die durch eine äußere Beeinflussung 4 an die Fugenspaltflanken 2 angepresst wird und so einen Anpressgegendruck 6 erzeugt. Nicht dargestellt, aber von der Erfindung umfasst, ist eine zusätzliche Kraft, die mit einer inneren Beeinflussung 4 eingebracht worden ist.
  • 4 zeigt einen Vergusshohlraum in Teilen mit zwei angrenzenden Bauteilen 3 und dem verbleibenden Spalt 7. Die erfindungsgemäße Dichtung 1 wird in den Spalt 7 eingedrückt und dabei elastisch verformt und ergibt somit einen Anpressgegendruck 6 an die Fugenspaltflanken 2. Durch zusätzliche äußere und/oder innere Beeinflussung kann der Körper der Dichtung 1 später weiter expandiert werden, um den Anpressgegendruck 6 zu erhöhen und einem inneren Schalungsdruck 5 durch Reibungskräfte 9 in Wirkkombination mit dem Innendruck 10 sowie dem Anpressgegendruck 6 zu widerstehen.
  • Die 5 zeigt die erfindungsgemäße Dichtung 1 in noch nicht expandiertem Zustand. Durch eine zusätzliche äußere und/oder innere Beeinflussung 4 läßt sich die erfindungsgemäße Dichtung 1 so verformen, dass er an den Flanken der Bauteile 3 anliegt und durch eine entsprechende Anpressgegendruck 6 einem inneren Schalungsdruck des Vergusshohlraumes 8 widersteht.
  • 6a zeigt eine erfindungsgemäße Dichtung 1, ähnlich wie in 5, nur dass diese vom Durchmesser genau in den Spalt 7zwischen den angrenzenden Bauteilen 3 hineinpasst, an den Fugenspaltflanken 2 anliegt und somit den Vergusshohlraum 8 begrenzt. Danach kann die äußere und/oder innere Beeinflussung 4 den nötigen Anpressdruck erzeugen.
  • 6b zeigt ebenfalls eine erfindungsgemäße Dichtung 1, die durch eine äußere und/oder innere Beeinflussung 4 expandiert und einen entsprechenden Anpressgegendruck 6 erzeugt und somit im Spalt 7 an den Fugenspaltflanken 2 zwischen den angrenzenden Bauteilen 3 den Vergusshohlraum 8 begrenzt und einem möglichen Mörtelinnendruck 5 der Vergussmasse standhalten kann.
  • Ausgangspunkt der 6b kann sowohl die erfindungsgemäße Dichtung 1 in der 6a oder 5 sein. Es kann aber auch eine Dichtung 1 Verwendung finden, deren Durchmesser größer ist als die Breite des Spaltes 7, sodass er schon durch eine elastische Zusammendrückung in eine ovale Form gerät. Die äußere Beeinflussung 4 presst die Dichtung 1 wie beschrieben an. Beispielhaft ist hier ein Innendruck 10, der durch äußere Einwirkung entsteht und der den Anpressgegendruck 6 erzeugt. In Ergänzung oder Abwandlung kann selbstverständlich zusätzlich oder alternativ ein Innendruck 10 durch innere Beeinflussung 4 gebildet werden.
  • Die 7 zeigt zwei erfindungsgemäße Dichtungen 1, die dieses Mal in eckiger Form vorliegen und die jeweils im Spalt 7 zwischen zwei Wandbauteilen sitzen und den Vergusshohlraum 8 begrenzen. Durch eine äußere Beeinflussung 4 wird die Dichtung 1 an die Fugenspaltflanken 2 der Bauteile 3 angepresst und erzeugt so einen Anpressgegendruck 6, der ihn in die Lage versetzt, einem Mörtel- oder Schalungsinnendruck 5 durch Reibungskräfte 9 zu widerstehen.
  • 8a zeigt eine durch äußeren Einfluss als äußere Beeinflussung 4 leicht angedrückte erfindungsgemäße Dichtung 1. Die 8b zeigt wie durch den äußeren Einfluss die erfindungsgemäße Dichtung 1 sich an die Flanken der Bauteile 3 im Spalt 7 zur Begrenzung des Vergusshohlraumes 8 anlegt. Durch den gezeigten äußeren Einfluss als äußere Beeinflussung 4 wird ein Anpressgegendruck 6 geweckt, der dann durch Reibungskräfte 9 dort im Stande ist, einem inneren Schalungsdruck 5 zu widerstehen.
  • In 9 wird rein prinzipiell die erfindungsgemäße Dichtung 1 gezeigt, die durch eine äußere Beeinflussung 4 einen radial ausgedehnten Zustand 11 einnimmt und sich damit im Spalt 7 zwischen angrenzendem Bauteil 3 anpresst.
  • 10a, 10b, 10c und 10d zeigt Varianten, wie die erfindungsgemäße Dichtung 1 an einer Längsbegrenzung durch einen Verschluss 12 abgedichtet ist.
  • 10a zeigt einen endseitig plastischen eingeklebten Verschluss 12 in der erfindungsgemäßen Dichtung 1 in Form eines Hohlkörpers.
  • Die 10b zeigt einen gummielastischen Verschluss 12 gleichen Durchmessers, wie die erfindungsgemäße elastisch verformbare Dichtung 1.
  • Die 10c zeigt einen pfropfenartigen sich selbst verkeilenden Verschluss 12 am Ende der erfindungsgemäßen Dichtung 1. Durch seine keilförmige Ausgestaltung wird der Pfropfen 12 beim Hineindrücken an die Wandung der elastischen Dichtung 1 gepresst und bleibt über Reibung auch bei zum Beispiel Innendruck 10 der Dichtung 1 an Ort und Stelle sitzen.
  • 10d zeigt einen typischen Druckverschluss, wodurch die innere und/oder äußere Beeinflussung 4 als Belastung zum Beispiel durch Druckluft oder Wasserdruck durch ein Ventil 13eingebracht werden kann und den inneren des erfindungsgemäßen Gegenstandes in Form eines Hohlkörpers mit Innendruck beaufschlägt. Über das Ventil 13 läßt sich sowohl Druck aufbringen als auch ablassen, also der Innendruck als innere Beeinflussung 4 nach der Erfindung regulieren.
  • Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
  • Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.
  • Es ist weiter zu beachten, daß die in den verschiedenen Ausführungsformen beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung beliebig untereinander kombinierbar sind. Dabei sind einzelne oder mehrere Merkmale beliebig gegeneinander austauschbar. Diese Merkmalskombinationen sind ebenso mit offenbart.
  • Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
  • Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.
  • Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders. günstige Ergebnisse erreichen.

Claims (21)

  1. Dichtung für das Abdichten eines Vergusshohlraumes zwischen wenigstens zwei Bauteilen, wobei die Dichtung in einen Spalt zwischen den Bauteilen als räumliche Begrenzung einlegbar beziehungsweise einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) durch äußere und/oder innere Beeinflussung (4) einen Anpreßdruck zu den Bauteilen (3) zur Abdichtung des Spaltes (7) zwischen den Bauteilen (3) zu erzeugen vermag.
  2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) breiter als der Spalt (7) ausgebildet ist und durch äußere Beeinflussung, wie zum Beispiel Druckbelastung, den Anspressdruck erzeugt.
  3. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) schmaler als der Spalt (7) oder gleich ausgebildet ist und durch innere Beeinflussung den Anpressdruck erzeugt.
  4. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Anpressdruck der Dichtung (1) ein Anpressgegendruck (6) aus den Bauteilen (3) heraus beziehungsweise in den Bauteilen (3) hervorgerufen wird.
  5. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) verformbar ausgebildet ist, derart, dass sie sich durch innere und/oder äußere Beeinflussung (4) verformt und insbesondere bei Entlastung wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
  6. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) als verformbarer Hohlkörper ausgebildet ist.
  7. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) einen eckigen, quadratischen, sanduhrförmigen, rechteckigen, runden oder ovalen Querschnitt aufweist.
  8. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) als Hohlkörper ausgebildet und der Hohlkörper mit Innendruck (10) beaufschlagbar ist.
  9. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) als längsgestreckter Körper, insbesondere mit einem Innenraum versehen, ausgebildet ist, bevorzugt schlauchartig ausgebildet ist.
  10. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) durch Beaufschlagung mit elektrischen Strom als äußere Beeinflussung (4) beziehungsweise das Anlegen einer Spannung expandiert und sich vorzugsweise beim Abschalten wieder in ihre Ausgangsform zurückbildet.
  11. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) in ihrem Innenraum eine chemische Substanz aufweist, die beim Reagieren mit wenigstens einer weiteren chemischen Substanz expandiert.
  12. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Nachlassen der chemischen Reaktion die Dichtung (1) wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
  13. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) nach dem Ende der chemischen Reaktion in ihrer expandierten Form verbleibt.
  14. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) durch mechanische Einwirkung, wie zum Beispiel Verlängerung, Verkürzung, Querverformung oder dergleichen verformbar ist.
  15. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) durch Temperaturveränderung verformbar ist.
  16. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) wenigstens eine Befüll- und/oder Entleerungsvorrichtung aufweist.
  17. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schlauchartig ausgebildete Dichtung (1) mittels eines flüssigen Mediums mit einem Innendruck (10) beaufschlagt ist.
  18. Dichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die schlauchartig ausgebildete Dichtung (1) mittels eines gasförmigen Mediums mit einem Innendruck (10) beaufschlagbar ist.
  19. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) durch Veränderung des Volumens, insbesondere im Inneren der Dichtung (1), verformbar ist.
  20. Dichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (1) als Hohlkörper mit einem im Inneren des Hohlkörpers angeordneten, expansiblen Material gebildet ist.
  21. Bauteilanordnung, bestehend aus zwei benachbart angeordneten Bauteilen (3), mit wenigstens einer zueinander zugewandten als Fugenspaltflanke (2) ausgebildeten Stirnfläche je Bauteil (3), die zumindest teilweise einen Vergusshohlraum (8) zwischen den Bauteilen begrenzen, wobei der Vergusshohlraum (8) mit einer aushärtbaren Vergussmasse ausfüllbar ist und mit wenigstens einer Dichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 20.
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