DE202009009865U1 - Absperrschranke und Absperrsystem - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F13/00—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
- E01F13/02—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions free-standing; portable, e.g. for guarding open manholes ; Portable signs or signals specially adapted for fitting to portable barriers
- E01F13/022—Pedestrian barriers; Barriers for channelling or controlling crowds
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- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
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- E01F13/02—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions free-standing; portable, e.g. for guarding open manholes ; Portable signs or signals specially adapted for fitting to portable barriers
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Absperrschranke, die an einem Ende einen Fortsatz mit einem nach unten vorspringenden Zapfen und am anderen Ende eine zu dem Zapfen komplementäre Steckaufnahme aufweist, sowie ein aus solchen Absperrschranken gebildetes Absperrsystem.
- Absperrsysteme- und schranken dieser Art werden beispielsweise für Baustellenabsperrungen oder Straßenabsperrungen eingesetzt.
- Aus
DE 20 2006 007 950 U1 ist eine im Blasformverfahren aus Kunststoff hergestellte Absperrschranke dieser Art bekannt, bei der die Steckaufnahme in einem vom seitlichen Rand der Absperrschranke vorspringenden Fortsatz ausgebildet ist. Wenn ein Absperrsystem aus mehreren miteinander verketteten Absperrschranken gebildet werden soll, so wird jeweils der Zapfen der einen Schranke in die Steckaufnahme der anderen Schranke eingesteckt. Die bekannte Absperrschranke weist außerdem am unteren Rand lösbar befestigte Füße auf, die es erlauben, die Absperrschranke auf den Boden aufzustellen. - Bei anderen bekannten Absperrschranken sind anstelle der lösbaren Füße zapfenförmig nach unten vorspringen Fußstücke vorgesehen, die in entsprechende Löcher von Fußplatten eingesteckt werden können. Um diese Absperrschranken miteinander zu verketten, weist jede Schranke an einem Ende einen schwenkbaren Überwurfbügel auf, der einen aufragenden Zapfen der benachbarten Schranke übergreift. Da jedoch zwischen diesen Überwurfbügeln und den zugehörigen Zapfen notwendig ein gewisses Spiel bestehen muß, ist die auf diese Weise erhaltene Verbindung zwischen den beiden Absperrschranken relativ labil, so daß die Schranken oft nicht sauber miteinander ausgerichtet sind. Wenn sich ein Verkehrsteilnehmer an die Absperrschranke anlehnt, können die Überwurfbügel leicht verbogen werden, so daß sie sich bei späterer erneuter Verwendung nicht mehr problemlos über den Zapfen der benachbarten Schranke schwenken lassen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Absperrschranke zu schaffen, die sich mit Hilfe von Fußplatten aufstellen läßt und eine saubere und stabile Verkettung mit gleichartigen Absperrschranken ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Absperrschranke an ihrem unteren Rand an jedem Ende ein zapfenförmiges, nach unten vorspringendes Fußstück zum Einstecken in eine Fußplatte aufweist und daß die Steckaufnahme in einer aus der Fläche der Absperrschranke ausgesparten, zu dem Fortsatz komplementären Ausnehmung mündet.
- Die Absperrschranken können mit ihren Fußstücken in Fußplatten eingesteckt werden und lassen sich miteinander verketten, indem der Zapfen der einen Schranke in die Steckaufnahme der anderen Schranke eingesteckt wird. Auf diese Weise erhält man eine beinahe spielfreie Verbindung zwischen den Schranken. Das die Steckaufnahme in einer zu dem Fortsatz komplementären Aussparung mündet, liegen die Seitlichen Ränder der beiden verketteten Absperrschranken unmittelbar nebeneinander, so daß zwischen den beiden Schranken kaum eine Lücke verbleibt. Das erlaubt es, die aneinandergrenzenden Fußstücke der beiden Schranken in eine gemeinsame Fußplatte einzustecken, so daß Fußplatten gespart werden.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Wenn eines der Fußstücke auf einer Linie mit der Steckaufnahme ausgerichtet ist, können die Absperrschranken unter einem beliebigen Winkel miteinander verbunden werden. Das Fußstück, das auf einer Linie mit der Steckaufnahme ausgerichtet ist, definiert eine Drehachse, um die die zugehörige Fußplatte so gedreht werden kann, daß sie das Aufstellen der angrenzenden Absperrschranke nicht behindert.
- Wenn es sich bei der Absperrschranke um einen Blaskörper aus Kunststoff handelt, so ist es zweckmäßig und üblich, die Schranken an beiden Enden durch eingeschobene vertikale Rohre zu verstärken. Diese Rohre bilden dann zugleich die Fußstücke oder bilden zumindest Versteifungen für die Fußstücke. Die Erfindung bietet dann die vorteilhafte Möglichkeit, das obere Ende der in dem Blaskörper gebildeten Führung für das Verstärkungsrohr oder aber das Verstärkungsrohr selbst zugleich als Steckaufnahme für den Zapfen der angrenzenden Schranke zu nutzen.
- Handelsübliche Fußplatten für Absperrschranken weisen in der Regel mindestens zwei genormte Einstecklöcher für die Fußstücke auf, und der Abstand zwischen diesen beiden Einstecklöchern ist ebenfalls genormt und verhältnismäßig klein.
- Bei einem erfindungsgemäßen Absperrsystem, das mindestens zwei jeweils über einen Zapfen und eine Steckaufnahme zusammengehaltene und mit zapfenförmigen Fußstücken versehene Absperrschranken sowie mindestens eine Fußplatte umfaßt, sind die Zapfen, die Steckaufnahmen und die Fußstücke der Absperrschranken so angeordnet, daß, wenn der Zapfen einer Absperrschranke in die Steckaufnahme der anderen Absperrschranke eingreift, der horizontale Abstand zwischen den zugehörigen Fußstücken gleich dem Abstand der Einstecklöcher ist.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Absperrschranke; und -
2 eine Ansicht des Verbindungsbereiches zweier Absperrschranken, die zu einem Absperrsystem miteinander verkettet sind. - Die in
1 gezeigte Absperrschranke10 wird in bekannter Weise durch einen Blaskörper aus Kunststoff gebildet. An einem Ende, rechts in1 , weist die Absperrschranke einen in Verlängerung ihres oberen Randes überstehenden Fortsatz12 auf, von dessen freiem Ende sich ein Zapfen14 senkrecht nach unten erstreckt. Auch der Zapfen14 kann Teil des Blaskörpers sein, der die gesamte Absperrschranke bildet. - Am gegenüberliegenden Rande weist die Absperrschranke
10 in ihrem oberen Rand eine zu dem Fortsatz12 komplementäre Ausnehmung16 auf, in der eine zu dem Zapfen14 komplementäre Steckaufnahme18 mündet. Im einfachsten Fall kann die Steckaufnahme18 einfach durch ein Loch in der Wand des Blaskörpers gebildet werden. - An ihrem untern Rand weist die Absperrschranke
10 an jedem Ende ein zapfenförmig nach unten vorspringendes Fußstück20 bzw.22 auf. Das Fußstück20 ist auf einer Linie mit der Steckaufnahme18 ausgerichtet, d. h., die Steckaufnahme18 befindet sich genau senkrecht über dem Fußstück20 . - Die Fußstücke
20 und22 können in einem Stück als Teile des Blaskörpers ausgebildet sein, der die gesamte Absperrschranke10 bildet, sind jedoch vorzugsweise durch eingeschobene Verstärkungsrohre versteift. Im gezeigten Beispiel bildet der hohle Blaskörper, der die eigentliche Absperrschranke bildet, an seinen vertikalen Rändern im Inneren jeweils eine zylindrische Führung24 für das Verstärkungsrohr. Die Führungen24 erstrecken sich vorzugsweise bis in die Nähe des oberen Randes der Absperrschranke, so daß sich der Blaskörper mittels durchgehender Verstärkungsrohre im wesentlichen auf ganzer Höhe versteifen läßt. Auf der Seite des Fußstückes20 (links) kann dann die Steckaufnahme18 unmittelbar durch das obere Ende der Führung24 oder durch das obere Ende des in diese Führung eingeschobenen Verstärkungsrohres gebildet werden. -
2 zeigt den Verbindungsbereich zweier Absperrschranken10a ,10b , die denselben Aufbau wie die Absperrschranke10 nach1 haben und zu einem Absperrsystem miteinander verkettet sind. Man erkennt hier, wie der Zapfen14 der Absperrschranke10a in die Steckaufnahme18 der Absperrschranke10b eingreift. - Die Fußstücke
20 ,22 dieser beiden Absperrschranken sind in eine gemeinsame Fußplatte24 eingesteckt, die, wie bei handelsüblichen Fußplatten üblich, zwei in genormtem Abstand nebeneinander angeordnete Einstecklöcher26 aufweisen. Bei den erfindungsgemäßen Absperrschranken10 ,10a ,10b ist der horizontale Abstand zwischen dem Fußstück22 und dem Zapfen14 so gewählt, daß er mit dem Abstand zwischen den Einstecklöchern26 der Fußplatte24 übereinstimmt. Dadurch wird erreicht, daß die Fußstücke20 ,22 in die Einstecklöcher26 in der gemeinsamen Fußplatte24 passen, wenn am oberen Rand der Absperrschranken der Zapfen14 in die Steckaufnahme18 eingreift. Zum Aufstellen einer Kette aus n-Absperrschranken der hier gezeigten Art werden somit insgesamt nur n + 1 Fußplatten24 benötigt. Zwischen den einzelnen Absperrschranken10a ,10b besteht dabei nur ein sehr geringer horizontaler Abstand, der durch den Abstand zwischen den Einstecklöchern26 definiert ist. Durch die Verankerung der Fußstücke in der gemeinsamen Fußplatte am unteren Ende der Absperrschranken und durch den Eingriff des Zapfens14 in die Steckaufnahme18 am oberen Ende der Absperrschranke wird eine äußerst stabile und saubere Verbindung zwischen den Absperrschranken erreicht. - Wenn die Absperrschranken
10a ,10b nicht, wie in2 gezeigt, geradlinig miteinander verkettet werden sollen, sondern einen gewissen Winkel miteinander bilden sollen, so kann die Absperrschranke10a um die durch die Steckaufnahme18 und das Fußstück20 gebildete vertikale Achse gedreht werden, wobei gleichzeitig auch das Fußstück24 um diese Achse gedreht wird. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 202006007950 U1 [0003]
Claims (7)
- Absperrschranke, die an einem Ende einen Fortsatz (
12 ) mit einem nach unten vorspringenden Zapfen (14 ) und am anderen Ende eine zu dem Zapfen (14 ) komplementäre Steckaufnahme (18 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrschranke (10 ) an ihrem unteren Rand an jedem Ende ein zapfenförmiges, nach unten vorspringendes Fußstück (20 ,22 ) zum Einstecken in eine Fußplatte (24 ) aufweist und daß die Steckaufnahme (18 ) in einer aus der Fläche der Absperrschranke ausgesparten, zu dem Fortsatz (12 ) komplementären Ausnehmung (16 ) mündet. - Absperrschranke nach Anspruch 1, bei der eines (
20 ) der Fußstücke auf einer Linie mit der Steckaufnahme (18 ) ausgerichtet ist. - Absperrschranke nach Anspruch 2, die als Blaskörper aus Kunststoff ausgebildet ist und bei der die Fußstücke (
20 ,22 ) durch in den Blaskörper eingeschobene Verstärkungsrohre gebildet werden oder durch solche Verstärkungsrohre versteift sind. - Absperrschranke nach Anspruch 3, bei der die Steckaufnahme (
18 ) durch das obere Ende des Verstärkungsrohres für das zugehörige Fußstück (20 ) gebildet wird. - Absperrschranke nach Anspruch 3, bei der die Steckaufnahme (
18 ) durch das obere Ende einer in dem Blaskörper gebildeten Führung (24 ) für das Verstärkungsrohr gebildet wird. - Absperrschranke nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der der Fortsatz (
12 ) in Verlängerung der oberen Kante der Absperrschranke (10 ) ausgebildet ist. - Absperrsystem mit mindestens zwei Absperrschranken (
10a ,10b ), die jeweils an einem Ende einen Fortsatz (12 ) mit einem nach unten vorspringenden Zapfen (14 ) und am anderen Ende eine zu dem Zapfen komplementäre Steckaufnahme (18 ) aufweisen und die an jedem Ende ein zapfenförmig nach unten vorspringendes Fußstück (20 ,22 ) aufweisen, insbesondere mit Absperrschranken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, und mit Fußplatten (24 ), die jeweils zwei Einstecklöcher (26 ) für die Fußstücke (20 ,22 ) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (14 ), die Steckaufnahmen (18 ) und die Fußstücke (20 ,22 ) der Absperrschranken so angeordnet sind, daß, wenn der Zapfen (14 ) einer Absperrschranke (10a ) in die Steckaufnahme (18 ) der anderen Absperrschranke (10b ) eingreift, der horizontale Abstand zwischen den zugehörigen Fußstücken (20 ,22 ) gleich dem Abstand der Einstecklöcher (26 ) ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE202009009865U DE202009009865U1 (de) | 2009-07-21 | 2009-07-21 | Absperrschranke und Absperrsystem |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE202009009865U DE202009009865U1 (de) | 2009-07-21 | 2009-07-21 | Absperrschranke und Absperrsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202009009865U1 true DE202009009865U1 (de) | 2010-12-02 |
Family
ID=43299382
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE202009009865U Expired - Lifetime DE202009009865U1 (de) | 2009-07-21 | 2009-07-21 | Absperrschranke und Absperrsystem |
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|---|---|
| DE (1) | DE202009009865U1 (de) |
Cited By (1)
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2009
- 2009-07-21 DE DE202009009865U patent/DE202009009865U1/de not_active Expired - Lifetime
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