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DE202009004963U1 - System von Küchenhilfsmitteln - Google Patents

System von Küchenhilfsmitteln Download PDF

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DE202009004963U1
DE202009004963U1 DE200920004963 DE202009004963U DE202009004963U1 DE 202009004963 U1 DE202009004963 U1 DE 202009004963U1 DE 200920004963 DE200920004963 DE 200920004963 DE 202009004963 U DE202009004963 U DE 202009004963U DE 202009004963 U1 DE202009004963 U1 DE 202009004963U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J47/00Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread
    • A47J47/005Cutting boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Abstract

System von Küchenhilfsmitteln,
mit einem Tablett (1),
und mit einer Schneidunterlage (9),
wobei das Tablett (1) mehrere Fixierstifte (3) aufweist, die über die Oberfläche des Tabletts (1) nach oben ragen,
und die Schneidunterlage (9) Aussparungen (7) aufweist, die mit den Fixierstiften (3) korrespondierend ausgestaltet und angeordnet sind, derart, dass die Schneidunterlage (9) auf das Tablett (1) verschiebegesichert auflegbar ist,
und mit einer transparenten Abdeckung (8), die ebenfalls mit den Fixierstiften (3) korrespondierende Aussparungen (7) aufweist.

Description

  • Die Neuerung betrifft ein System von Küchenhilftsmitteln.
  • Aus der Küche sind verschiedenartige Hilfsmittel bekannt, die als flächige Gegenstände ausgestaltet sind, beispielsweise ein Tablett, oder ein Rezepthalter, der zur spritzgeschützten Präsentation eines auf Papier aufgeschriebenen oder abgedruckten Rezeptes hinter einer transparenten Abdeckung dient, oder es sind Schneidbretter bekannt, die zum Schutz von anderen Oberflächen, wie beispielsweise Tischen, Arbeitsplatten oder dergleichen dazu dienen, dass Schneidtätigkeiten auf diesen Schneidbrettern durchgeführt werden können.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, im Interesse einer kosten- und platzsparenden Kücheneinrichtung ein System zu schaffen, welches mit im Ergebnis preisgünstigen Mitteln die Erfüllung mehrer unterschiedlicher Ansprüche im Küchenbereich ermöglicht, die ansonsten mit mehreren separaten Hilfsmitteln zu verwirklichen sind.
  • Diese Aufgabe wird durch ein System mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, ein Tablett als Grundelement zu verwenden, welches dadurch beispielsweise zu einem Schneidbrett ausgestaltet werden kann, dass eine Schneidunterlage auf dem Tablett angeordnet wird. Während das Tablett also einerseits ohnehin in unterschiedlichen, für ein Tablett typischen Funktionen zum Transport, Servieren oder Präsentieren von Lebensmitteln genutzt werden kann, kann es darüber hinaus vorschlagsgemäß auch die mechanische Stabilität bereitstellen, die ein Schneidbrett erfordert, so dass eine vergleichsweise dünne und dementspechend preisgünstige Schneidunterlage verwendet werden kann, die durch Auflage auf das Tablett dieses Tablett zu einem Schneidbrett umgestaltet. Sollte die Schneidunterlage nach einiger Zeit unansehnlich oder unbrauchbar werden, so ist der Austausch einer derartigen Schneidunterlage wirtschaftlich deutlich vorteilhafter als der Erwerb eines komplett neuen Schneidbrettes.
  • Zudem ist vorschlagsgemäß das Tablett dekorativ vielseitig ausgestaltbar. Hierzu weist das vorschlagsgemäße System zusätzlich zu der Schneidunterlage eine transparente Abdeckung als zweites Flächenlement auf, das auf das Tablett aufgelegt werden kann. Somit kann durch Verwendung einer lebensmittelgerechten Abdeckung eine lebensmittelgerechte Oberfläche des Tablett bereitgestellt werden, unabhängig von der Wahl des für das Tablett verwendeten Werkstoffs.
  • Unterhalb dieser transparenten Abdeckung kann beispielsweise ein Rezeptausdruck bzw. ein handgeschriebenes Rezept angeordnet werden, so dass dieses spritzgeschützt ist. Als „Dekoration” bzw. „dekorativ” wird im Rahmen des vorliegenden Vorschlages nicht nur eine ästhetisch ansprechende, ornamentale Ausgestaltung einer Dekorfläche verstanden, sondern ganz allgemein eine Ausgestaltung, die optisch erfasst werden soll, also beispielsweise auch ein geschriebenes Rezept oder ein z. B. aus werblichen Gründen vorgesehener Schriftzug, die jeweils lesbar präsentiert werden sollen.
  • Die Lagesicherung des auf das Tablett aufgelegten Flächenelements wird dadurch erreicht, dass am Tablett Fixierstifte vorgesehen sind, auf die das jeweilige Flächenelements aufgesteckt werden kann, da es entsprechende Aussparungen aufweist. Die Höhe der Fixierstifte ermöglicht es, zumindest ein Flächenelement auf dem Tablett zu sichern, kann jedoch vorteilhaft so bemessen sein, dass mehrere Flächenelemente gleichzeitig übereinander auf dem Tablett verschiebesicher gehalten werden.
  • Eine typische Arbeitsabfolge kann daher erstens umfassen, auf das Tablett ein geschriebenes Rezept als Dekorfläche bzw. Dekorauflage aufzulegen, darauf die transparente Abdeckung aufzulegen und anschließend mit der Zubereitung des gewünschten Gerichtes zu beginnen.
  • Sind dabei Lebensmittel zu schneiden, zu hacken oder anderweitig zu bearbeiten, was normalerweise ein Schneidbrett erfordern würde, so kann zweitens auf die transparente Abdeckung die Schneidunterlage aufgelegt werden und das Lebensmittel geschnitten werden. Anschließend wird die Schneidunterlage mitsamt dem geschnittenen Lebensmittel vom Tablett bzw. von der transparenten Abdeckung abgehoben, so dass das Rezept nun durch die transparente Abdeckung hindurch wieder lesbar ist und die weiteren Zubereitungsschritte nach Rezept durchgeführt werden können.
  • Nach Zubereitung des Lebensmittels kann die transparente Abdeckung ebenso entfernt werden wie das geschriebene Rezept, so dass nun drittens das Tablett selbst benutzt werden kann, um entweder das Lebensmittel von der Küche zum Eßtisch zu transportieren, so dass das Tablett als Transporttablett genutzt wird, oder das Lebensmittel kann auf dem Tablett im Rahmen eines Bufetts präsentiert werden, so dass das Tablett auch eine Funktion als Präsentationstablett hat.
  • Die auf das Tablett aufzulegenden Schneidunterlagen bzw. transparenten Abdeckungen sind gegen unbeabsichtigtes Verschieben gesichert, so dass eine sichere, unkomplizierte und schnelle Handhabung bei der Verwendung des vorschlagsgemäßen Systems sichergestellt ist. Diese Verschiebesicherung wird mit Hilfe von Fixierstiften erzielt, die sich über die Tablettoberfläche nach oben erstrecken, sowie durch damit korrespondierende Aussparungen in den Flächenelementen, die auf das Tablett aufgelegt werden sollen, wie die transparente Abdeckung oder die Schneidunterlage. Auf diese Weise wird ein Formschluss erzielt, der die auf das Tablett aufgelegten Flächenelemente gegen Verschiebungen sichert, während sie andererseits schnell und problemlos von oben auf das Tablett aufgelegt oder nach oben abgenommen werden können.
  • Vorteilhaft kann eine Dekorauflage vorgsehen sein, welche mit einem dekorativen Motiv wie einem Ornament oder Schriftzug versehen ist und mit den Fixierstiften korrespondierende Aussparungen aufweist. Auf diese Weise kann unterhalb der transparenten Abdeckung nicht nur ein Rezept vorgesehen sein, so dass das vorschlagsgemäße System als Rezepthalter verwendet werden kann, sondern es können bewußt an das System angepasste Dekorauflagen mit dekorativen Motiven geschaffen werden. Die schnelle und problemlose Ausrichtung der Dekorauflage auf dem Tablett wird dadurch sichergestellt, dass auch die Dekorauflage die entsprechenden Aussparungen aufweist, die hinsichtlich ihrer Größe und Anordnung mit den auf dem Tablett vorgesehenen Fixierstiften korrespondiert.
  • Die Dekorauflagen können aus dem vorschlagsgemäßen System z. B. einen dekorativen Wandschmuck machen, so dass das Tablett keinerlei Stauraum innerhalb von Küchenmöbeln erfordert, sondern vielmehr bewußt dekorativ an die Wand der Küche gehängt werden kann. Die dementsprechende Dekorauflage kann beispielsweise als Kalenderblatt oder dergleichen ausgestaltet sein.
  • Zudem können derartige Dekorauflagen mit Motiven, Schriftzügen oder dergleichen bedruckt sein, die beispielsweise bei der Verwendung des vorschlagsgemäßen Systems als Präsentationstablett dem jeweiligen Anlass entsprechend ausgestaltet sein können. So kann beispielsweise in der Gastronomie ein Hinweis auf die jeweilige Veranstaltung auf der Dekorauflage berücksichtigt sein, sei es durch die Wahl eines entsprechenden Bildmotives oder durch die Wahl eines entsprechenden Schriftzuges, der beispielsweise auf den jeweiligen Anlass wie eine Hochzeit, einen Geburtstag oder dergleichen abgestimmt ist, oder die Dekorauflage kann ein Bildmotiv aufweisen, welches zu den Lebensmitteln passt, die auf dem Präsentationstablett präsentiert werden, beispielweise ein Traubenmotiv, wenn auf dem Präsentationstablett Käse präsentiert wird.
  • Vorteilhaft kann die Abdeckung an ihrer Unterseite mit einem dekorativen Motiv versehen sein. Es kann sich dabei um ein aufgedrucktes, ggf. farbiges Motiv handeln oder durch ein eingeätztes Motiv, so dass entweder auf eine separate Dekorauflage verzichtet werden kann oder das Motiv ähnlich wie ein Wasserzeichen schwach erkennbar bleibt, auch wenn sich darunter noch eine Dekorauflage befinden sollte. Das Motiv ist einerseits vor Verschleiß optimal geschützt ist, da es auf der Unterseite der transparenten Abdeckung angeordnet ist, und andererseits sind auch die Lebensmittel vor dem Dekormotiv geschützt, beispielsweise wenn dies aus einem farbigen Druck besteht, so dass ein Kontakt der Lebensmittel mit den Druckfarben vermieden wird.
  • Vorteilhaft können an dem Tablett Standfüße vorgesehen sein, auf denen das Tablett auf dem Untergrund aufsteht. Diese Standfüße halten das Tablett in einem Abstand von wenigstens einem Zentimeter unterhalb des Untergrundes. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass einerseits das Tablett problemlos ergriffen und abgesetzt werden kann, da es zumindest teilweise unterfaßt werden kann, so dass eine schnelle, sichere und problemlose Handhabung des Tabletts gewährleistet ist. Zudem bewirkt eine derart hohe Beabstandung des Tabletts vom Untergrund, dass Krümel, Schnittgut oder dergleichen problemlos vom Tablett bzw. von einer auf dem Tablett aufliegenden Schneidunterlage oder transparenten Abdeckung heruntergewischt bzw. heruntergefegt werden können, beispielsweise auf eine an den Tablettrand gehaltene Hand des Benutzers, so dass auch hierdurch eine besonders praxisgerechte Handhabung des vorschlagsgemäßen Systems unterstützt wird.
  • Die nach unten sich unter das Tablett erstreckenden Standfüße und die nach oben über das Tablett sich erstreckenden Fixierstifte können vorteilhaft jeweils als ein gemeinsames Bauteil ausgestaltet sein. Auf diese Weise wird die Herstellung des Tabletts vereinfacht und auf besonders wirtschaftliche Weise ermöglicht. So können diese Bauteile beispielsweise als metallische Drehteile aus einem lebensmittelgerechten Werkstoff, wie z. B. Edelstahl gefertigt sein, oder als Spritzgußbauteile, die dann in eine im Tablett vorgesehene Bohrung eingesteckt werden und beispielsweise durch einen lebensmittelgerechten Klebstoff am Tablett fixiert werden.
  • Vorteilhaft kann der Durchmesser der Fixierstifte geringer sein als der Durchmesser der Standfüße, so dass an der Oberseite des Tabletts eine möglichst große nutzbare Tablettoberfläche verbleibt, während auf der Unterseite des Tabletts die vergleichsweise großflächigen Standfüße einen besonders sicheren Stand des Tabletts gewährleisten. Zudem bewirkt ein derartiger Unterschied in den Abmessungen, dass ein Absatz in dem entsprechenden Bauteil geschaffen werden kann, welcher beim Einsetzen dieses Bauteils in das Tablett einen Anschlag bewirkt, so dass automatisch und auch bei möglichst schneller und problemloser Handhabung sichergestellt ist, dass sämtliche Bauteile bei einem Tablett gleich weit eingesetzt werden, also beispielsweise sämtliche Fixierstifte gleich weit über die Tablettoberfläche nach oben ragen und sämtliche Standfüße gleich weit unter das Tablett nach unten überstehen, so dass ein kippsicherer Stand des Tabletts auf einem ebenen Untergrund sichergestellt ist.
  • Die Standfüße können vorteilhaft hülsenartig hohl ausgestaltet sein und jeweils einen Einsatz aufweisen, der aus dem Standfuß herausragt. Auf diese Weise ist ein rutschsicherer Stand des Tabletts problemlos auch dann sicherzustellen, wenn die Standfüße nicht selbst aus einem rutschhemmenden Werkstoff bestehen. Statt eines unter den Standfuß geklebten elastischen Puffers, der sich beispielsweise in einer Spülmaschine vom Stand fuß ablösen könnte, kann problemlos sichergestellt werden, dass eine besonders langlebige und haltbare Ausgestaltung rutschfester Standfüße dadurch möglich ist, dass in die hülsenartigen Standfüße Einsätze eingesetzt werden, die aus entsprechend rutschhemmendem Material bestehen und über den Standfuß hinaus nach unten überstehen, und die beispielsweise nach entsprechendem Verschleiß problemlos ausgewechselt werden können.
  • Über die hülsenartig hohlen Standfüße nach unten vorstehend können als Saugnäpfe ausgestaltete Einsätze vorgesehen sein. Diese Saugnäpfe können nicht nur aufgrund ihres Metrials einen rutschfesten Stand des Tabletts sichern, sondern auf einem geeigneten Untergrund, beispielsweise auf einer Arbeitsplatte aus Glas oder Stein bzw. auf einem ähnlich glatten Material, durch ihre Saugwirkung einen besonders sicheren Stand des Tabletts ermöglichen. Zudem kann mit Hilfe der Saugnäpfe das Tablett auch an einer vertikalen Fläche befestigt werden, beispielsweise an einem Kühlschrank oder an einer sonstigen Wandfläche, so dass es hier, wie bereits weiter oben angesprochen, bei Verwendung einer entsprechenden Dekorauflage als Kalender, Rezepthalter oder dergleichen genutzt werden kann und insbesondere keinen eigenen Stauraum innerhalb der Küchenmöbel erfordert.
  • Vorteilhaft kann die Dekorauflage als dünnes Flächenelement ausgestaltet sein, beispielsweise als geprägtes oder bedrucktes Flächenelement aus Papier, Kunststsoff oder Metall. Im Rahmen des vorliegenden Vorschlags werden diese dünnen Flächenelemente als „Folie” bezeichnet, unabhängig von dem verwendeten Werkstoff. Als dünn wird die Folie im Vergleich zu der Scheidauflage bezeichnet. Während die Scheidauflage üblicherweise eine Stärke von mehr als 1 mm aufweist, ist die Folie vorteilhaft deutlich dünner als 1 mm.
  • Durch die vergleichsweise geringe Schichtstärke der Dekorauflage können die Fixierstifte möglichst niedrig gehalten werden und müssen im wesentlichen nur zur Aufnahme einer Schneidunterlage und/oder einer transparenten Abdeckung bemessen sein. Eine möglichst flache Ausgestaltung der Fixierstifte ermöglicht einerseits eine Nutzung des Tabletts, sei es als Schneidbrett oder dergleichen, ohne hinderlich weit nach oben ragende Überstände, andererseits sind die Fixierstifte vorteilhaft so lang ausgestaltet, dass sie die Aufnahme sowohl der transparenten Abdeckung als auch gleichzeitig der Schneidunterlage ermöglichen, so dass – wie weiter oben erwähnt – die Schneidauflage auf die transparente Abdeckung aufgelegt werden und das vorschlagsgemäße System als Schneidbrett genutzt werden kann, auch wenn es gleichzeitig als Rezepthalter für ein unter der transparenten Abdeckung befindliches Rezept genutzt wird.
  • Vorteilhaft kann die Schneidunterlage als biegsame Kunststoffplatte ausgestaltet sein. Im Gegensatz zu einer dünnen Kunststofffolie wird die Handhabung der Schneidunterlage erleichtert, wenn diese eine gewisse Mindestschichtdicke von beispielsweise 2 oder 3 mm nicht unterschreitet. Dies hat einerseits damit zu tun, dass sie beispielsweise bei ziehenden Schneidbewegungen eine ausreichende Eigenstabilität aufweist, um gegen Faltenbildung gesichert zu sein und dabei eine unkomplizierte Handhabung ermöglicht, da sie nicht an dem Tablett regelrecht verspannt werden muss.
  • Auch die weitere Handhabung, beispielsweise wenn die Schneidunterlage nach ihrem Gebrauch gespült werden soll, wird durch eine gewisse Eigenstabilität der Schneidunterlage im Vergleich zu einer dünnen Folie erleichtert. Dabei ist jedoch die biegsame Ausgestaltung der Schneidunterlage vorteilhaft: Nach Abnahme vom Tablett kann sie mitsamt dem Schnittgut gebogen werden, so dass das Schnittgut wie in einer Rinne liegt und anschließend direkt aus dieser Rinne beispielsweise in einen Kochtopf oder in eine Salatschüssel oder dergleichen geschüttet wer den kann, so dass die Schneidunterlage nicht nur beim Schneiden selbst, sondern auch beim anschließenden Transport und dem daran anschließenden Schüttvorgang genutzt werden kann. Somit wird einerseits eine besonders rasche und einfache Handhabung des Schnittgutes unterstützt und zudem eine besonders restarme Entleerung der Schneidunterlage unterstützt.
  • Vorteilhaft kann die die Schneidunterlage aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen. Polypropylen oder Polyethylen beispielsweise bieten gute Gleiteigenschaften und erleichtern so den häufig gewünschten ziehenden Schnitt. Zudem weisen diese beiden Werkstoffe eine gute Haltbarkeit bei Schneidbeanspruchungen auf.
  • Alternativ kann die die Schneidunterlage aus Polyurethan bestehen. Dieser Werkstoff weist eine besonders hohe Verletzungsbeständigkeit der Schneidunterlage bei Schneidbeanspruchungen auf, gewährleistet also eine besonders lange Haltbarkeit der Schneidunterlage, ohne dass diese Riefen oder ähnliche Verschleißspuren aufgrund der auf ihr durchgeführten Schnitte aufweist. Wird eine Wiegebewegung auf der Schneidunterlage durchgeführt, bietet auch die Schneidunterlage aus Poyurethan keinen unerwünscht hohen Widerstand.
  • Insbesondere kann bei dem vorschlagsgemäßen System vorgesehen sein, unterschiedliche Schneidunterlagen aus unterschiedlichen Werkstoffen bereitzustellen, so dass der jeweilige Benutzer sich eine Schneidunterlage mit den für ihn angenehmsten Eigenschaften wählen kann. Zudem können die Schneidunterlagen unterschiedlich eingefärbt sein, um im Sinne einer besonders hygienischen Handhabung beispielsweise sicherzustellen, dass bestimmte Lebensmittelarten wie Käse, Fisch oder Fleisch jeweils nur auf einer eigens dafür vorgesehenen Schneidunterlage geschnitten werden.
  • Vorteilhaft kann das Tablett selbst aus Acrylglas bestehen. Dies ermöglicht es, bei der Benutzung des Tablett als Präsentationstablett entweder die verschiedenen Dekorationsmöglichkeiten auszunutzen, die – wie weiter oben angesprochen – durch die Verwendung von entsprechenden Dekorunterlagen möglich sind. Die transparente Ausgestaltung eines Tabletts aus Acrylglas ermöglicht es darüber hinaus jedoch auch, das Tablett optisch möglichst neutral zu verwenden und den Untergrund zur Wirkung kommen zu lassen, auf dem dieses Tablett aufgestellt wird. Zudem ist Acrylglas lebensmittelrechtlich unbedenklich und zur Verwendung mit Lebensmittel hervorragend geeignet, und es ermöglicht eine unkomplizierte und sichere Befestigung der Fixierstifte bzw. Standfüße.
  • Vorteilhaft können die Fixierstifte an ihrem obern Ende halbkugelförmig verrundet sein. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes „Aufknöpfen” der auf dem Tablett zu haltenden Flächenelemente wie z. B. der Dekorunterlage, der transparenten Abdeckung oder der Schneidunterlage. insbesondere ist dies möglich, ohne Werkzeuge benutzen oder Verriegelungen lösen zu müssen. Zudem vermeidet diese Ausgestaltung scharfe Kanten, die ansonsten beim Benutzer zu Verletzungen, unerwünschten Druckstellen oder dergleichen führen könnten, oder die zum Einreißen der Aussparungen an den Flächenelementen führen und daher die Lebensdauer der Flächenelemente unerwünscht verkürzen könnten.
  • Vorteilhaft sind die Abmessungen der transparenten Abmessung und/oder der Schneidunterlage etwas größer gewählt als die Abmessungen des Tabletts selbst, so dass diese auf das Tablett aufzulegenden Elemente einen Überstand gegenüber dem Tablett aufweisen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass diese Gegenstände problemlos vom Tablett abgenommen werden können, da sie besonders leicht erfasst werden können. Insbesondere wenn der Überstand durchgängig ringsum vorgesehen ist, bietet er auch die Möglichkeit, dass Flüssigkeiten am Rand abtropfen können, ohne kapillar in den Spalt zwischen der Tablettoberfläche und der Unterseite des auf dem Tablett aufliegenden Flächenelements hineinzuziehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der rein schematischen Darstellung nachfolgend näher erläutert.
  • Dabei ist mit 1 ein Tablett bezeichnet, welches aus Arcrylglas besteht. In den vier Ecken des rechteckig zugeschnittenen Tabletts 1 befinden sich jeweils Bauteile 2, die rotationssymmetrisch ausgestaltet sind und einen oberen Abschnitt aufweisen, der einen Fixierstift 3 bildet, sowie einen unteren Abschnitt mit vergleichsweise größerem Durchmesser, der eine Standfuß 4 bildet. Der untere Abschnitt ist hülsenartig hohl ausgestaltet und weist einen Einsatz 5 auf, der über den Standfuß 4 hinaus nach unten übersteht. Der Einsatz 5 besteht aus einem rutschhemmenden Elastomer-Material.
  • Über dem Tablett 1 ist eine Dekorauflage 6 dargestellt, die als bedrucktes Blatt Papier ausgestaltet ist und Aussparungen 7 aufweist. Die Aussparungen 7 sind hinsichtlich ihres jeweiligen Durchmessers und hinsichtlich ihrer Anordnung zueinander auf die Fixierstifte 3 derart abgestimmt, dass die Dekorauflage 6 auf das Tablett 1 aufgelegt werden kann und sich dabei die Fixierstifte 3 durch die Aussparungen 7 erstrecken, so dass die Dekorauflage 6 somit verschiebegesichert auf dem Tablett 1 angeordnet ist.
  • Weiterhin ist oberhalb des Tabletts 1, und zwar über der Dekorauflage 6, eine transparente Abdeckung 8 dargestellt, die einen im Vergleich zur Dekorauflage 6 größere Materialstärke aufweist und ebenfalls mit Aussparungen 7 versehen ist. Die transparente Abdeckung 8 kann auf die Dekorauflage 6 aufgelegt werden, um diese Dekorauflage 6 vor aus den Lebensmitteln austretender Feuchtigkeit oder vor einer Verschmutzung durch die Le bensmittel zu schützen, bzw. um die Lebensmittel gegen die Farben der Dekorauflage 6 zu schützen.
  • Oberhalb der transparenten Abdeckung 8 ist eine Schneidunterlage 9 dargestellt, die beispielsweise aus einem Polyethylen, einem Polyurethan oder einem ähnlich gegen Schnittverletzungen resistenten Werkstoff bestehen kann.
  • Die Höhe der Fixierstifte 3 ist so bemessen, dass alle drei dargestellten Auflagen in Form der Dekorauflage 6, der transparenten Abdeckung 8 und der Schneidunterlage 9 auf die Fixierstifte aufgesteckt werden können, so dass im Maximalfall sämtliche drei dargestellten Auflagen verschiebegesichert auf dem Tablett 1 angeordnet werden können.
  • Abweichend davon kann vorgesehen sein, lediglich eines der drei dargestellten Flächenelemente auf dem Tablett anzuordnen: z. B. nur die Dekorauflage 6, wenn das Tablett 1 als Bild oder Kalender hängend angeordnet wird. Oder nur die transparenten Abdeckung 8, wenn diese z. B. mit einem Werbe-Schriftzug an ihrer Unterseite versehen ist. Oder nur die Schneidunterlage 9, wenn ein Schneidbrett geschaffen werden soll.
  • Schließlich kann das Tablett 1 auch ohne jedes dieser Flächenelemente verwendet werden, z. B. zum Transportieren, Servieren oder Präsentieren von Gegenständen bzw. Lebensmitteln.

Claims (14)

  1. System von Küchenhilfsmitteln, mit einem Tablett (1), und mit einer Schneidunterlage (9), wobei das Tablett (1) mehrere Fixierstifte (3) aufweist, die über die Oberfläche des Tabletts (1) nach oben ragen, und die Schneidunterlage (9) Aussparungen (7) aufweist, die mit den Fixierstiften (3) korrespondierend ausgestaltet und angeordnet sind, derart, dass die Schneidunterlage (9) auf das Tablett (1) verschiebegesichert auflegbar ist, und mit einer transparenten Abdeckung (8), die ebenfalls mit den Fixierstiften (3) korrespondierende Aussparungen (7) aufweist.
  2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Dekorauflage (6), welche mit einem dekorativen Motiv versehen ist und mit den Fixierstiften (3) korrespondierende Aussparungen (7) aufweist.
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (8) an ihrer Unterseite mit einem dekorativen Motiv versehen ist.
  4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tablett (1) Standfüße (4) vorgesehen sind, auf denen das Tablett (1) im Abstand von wenigstens 1 cm vom Untergrund beabstandet aufsteht.
  5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (4) und die Fixierstifte (3) jeweils einteilig ausgestaltet sind, derart, dass ein Bauteil (2) sowohl einen Standfuß (4) als auch einen Fixierstift (3) bildet.
  6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (4) hülsenartig hohl ausgestaltet sind und jeweils aus dem Standfuß (4) ragenden Einsatz (5) aufweisen.
  7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (5) einen aus dem Standfuß (4) ragenden Überstand aus einem rutschhemmenden Material aufweist.
  8. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (5) einen aus dem Standfuß (4) ragenden Überstand aufweist, der als Saugnapf ausgestaltet ist.
  9. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorauflage (6) als dünne Folie ausgestaltet ist.
  10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorauflage (6) als bedrucktes Blatt Papier ausgestaltet ist.
  11. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidunterlage (9) als biegsame Kunststoffplatte ausgestaltet ist.
  12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidunterlage (9) aus Polyurethan besteht.
  13. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidunterlage (9) aus Polypropylen oder Polyethylen besteht.
  14. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tablett (1) aus Acrylglas besteht.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010010626U1 (de) 2010-07-24 2010-10-21 Dobler, Anja Küchen, Servierbrett
GB2484143A (en) * 2010-10-01 2012-04-04 Tsao Ru Co Ltd Two chopping boards attached to either side of a base
WO2012130974A1 (en) * 2011-03-31 2012-10-04 Profboard Production Aps Cutting board system
WO2025209634A1 (en) * 2024-04-03 2025-10-09 Profboard Production Aps A cutting board system

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