DE20200895U1 - Heizvorrichtung für Laminiermaschinen - Google Patents
Heizvorrichtung für LaminiermaschinenInfo
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Description
K38010
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung für Laminiermaschinen.
Eine herkömmliche Heizvorrichtung für eine Laminiermaschine dient zum Plazieren eines zu laminierenden Objekts in einem Kunststoffilm, wobei dieses durch eine Walze läuft, bevor es erwärmt wird. Diese Prozedur kann bewirken, daß das Objekt seine Position im Film vor der Erwärmung ändert, wodurch Blasen oder Falten hervorgerufen werden. Später wurde eine weitere Heizvorrichtung für eine Laminiermaschine entwickelt, die in Fig. 4 gezeigt ist und eine Metallspindel 8 mit einem darin befindlichen keramischen Heizrohr 7 umfaßt, wobei die Spindel 8 mit einer äußeren Klebstoffschicht 9 bedeckt ist. Die Wärme muß durch die Metallspindel 8 und die dicke äußere Klebstoffschicht 9 wandern, bevor sie das Objekt aufheizen kann, was eine längere Vorbereitungszeit und höhere Energiekosten erfordert.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die obenerwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und eine verbesserte Laminiermaschinen-Heizvorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Heizvorrichtung, die die im Anspruch angegebenen Merkmale aufweist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsansicht der Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht der Erfindung;
Fig. 3 eine Schnittansicht der Erfindung von vorn; und
Fig. 4 die bereits erwähnte Ansicht einer Heizvorrichtung des Standes der Technik.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, umfaßt die Heizvorrichtung für eine Laminiermaschine gemäß der Erfindung eine Heizwalze 1, Isolierhülsen 2, Achshülsen 3 und einen Getriebesatz 4.
Die Heizwalze 1 umfaßt eine Achse 11, eine innere Klebstoffschicht 12, einen Heizdraht 13, eine äußere Klebstoffschicht 14, leitende Hülsen 15, isolierende Blöcke 16 und leitende Federn 17. Die Achse 11 ist mit der inneren Klebstoffschicht 12 umwickelt, welche ihrerseits mit dem Heizdraht 13 umwickelt ist. Zwei Seiten der Achse 11 sind jeweils mit den isolierenden Blöcken 16 bedeckt und mit den leitenden Hülsen 15 umhüllt. Ein Abschnitt jedes isolierenden Blocks 16, der jeweils von der leitenden Hülse 15 freigelassen wird, ist über einen Stift 151 mit dem Heizdraht 13 verbunden und anschließend mit der leitenden Feder 17 abgedeckt. Eine äußere Klebstoffschicht 14 ist mit der inneren Klebstoffschicht 12 und einem Abschnitt der leitenden Hülse 15 verbunden. Die innere Klebstoffschicht 12, die äußere Klebstoffschicht 14 und die isolierenden Blöcke 16 sind jeweils aus isolierendem Material hergestellt. Die Spiralen des Heizdrahts 13 werden voneinander beabstandet gehalten und sind mit der äußeren Klebstoffschicht 14 umwickelt, um sie vor einem Kurzschluß zu schützen.
Jede der isolierenden Hülsen 2 weist eine leitende Scheibe 21 auf, die jeweils an ihrem inneren Ende befestigt ist, wobei die leitende Scheibe 21 einen Verlängerungsfuß 211 aufweist, der von einer Seite hervorsteht, sowie ein Loch 212 im Mittelabschnitt. Das Loch 212 weist einen Innendurchmesser auf, der zu der darin eingesetzten Achse 11 paßt. Jede der isolierenden Hülsen 2 besitzt einen Ansatz 22 an einer Seite, der mit einem C-Schnappring 23 für Sicherungszwecke verwendet wird.
Beim Zusammenfügen werden die leitenden Federn 17 an den beiden Enden der Heizwalze 1 angeschlossen, wobei die Heizwalze 1 in die isolierenden Hülsen 2 eingesetzt wird und anschließend mit dem C-Schnappring 23 und den Achshülsen 3 gesichert wird. Ein Ende der Achse 11 kämmt mit dem
Zahnrad 4. Die leitende Feder 17 besitzt ein Ende, das mit der leitenden Hülse 15 verbunden ist, während ihr anderes Ende mit der leitenden Scheibe 21 in Eingriff ist, so daß der elektrische Strom vom Verlängerungsfuß 211 durch die leitende Scheibe 21, die leitende Feder 17, die leitende Feder 15 zum Heizdraht 17 fließt (und erneut durch die leitende Hülse 15, die leitenden Feder 17 und die leitende Scheibe 21 aus dem Verlängemngsfuß 211 heraus). Obwohl die innere Klebstoffschicht 12, der Heizdraht 13 und die äußere Klebstoffschicht 4 mittels der Achse 11 verbunden sind, um zu rotieren, wird hierdurch die elektrische Leitfähigkeit nicht beeinflußt.
Wie in Fig. 3 gezeigt, können im Betrieb die Heizwalze 1 und ein Leerlaufzahnrad 5 einen Kunststoffilm 6 walzen und gleichzeitig erwärmen. Die Wärme vom Heizdraht 13 der Heizwalze 1 wird direkt auf den Film übertragen.
Claims (1)
- Heizvorrichtung für Laminiermaschinen, die eine Heizwalze (1) und isolierende Hülsen (2) umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Heizwalze (1) einen Achse (11), eine innere Klebstoffschicht (12), einen Heizdraht (13), eine äußere Klebstoffschicht (14), leitende Hülsen (15), isolierende Blöcke (16) und leitende Federn (17) umfaßt, wobei die Achse (11) mit der inneren Klebstoffschicht (12) und dem Heizdraht (13) umwickelt ist, wobei die Achse (11) an ihren zwei Enden mittels der isolierenden Blöcke (16) umhüllt ist und mit den leitenden Hülsen (15) umwickelt ist, wobei die von der inneren Klebstoffschicht (12) abgesetzten äußeren Enden der isolierenden Blöcke (16) mit einem Ende des Heizdrahtes (13) und der leitenden Feder (17) verbunden sind, und wobei die äußere Klebstoffschicht (17) mit der inneren Klebstoffschicht (12) und einem Abschnitt der leitenden Hülse (15) verbunden ist;
jede isolierende Hülse (2) eine leitende Scheibe (21) umfaßt, die an einem inneren Ende derselben sitzt, wobei ein Verlängerungsfuß (211) von einer Seite hervorsteht und an einer Mittelposition derselben ein Loch (212) ausgebildet ist, und wobei das Loch (212) der isolierenden Hülse (2) zum Hindurchführen der Achse (11) dient, die mittels eines C-Schnapprings (23) am anderen Ende gesichert ist; und
die zwei Enden der Heizwalze (1) jeweils mit den leitenden Federn (17) umhüllt sind und die Achse (11) durch die isolierenden Hülsen (2) geführt und mit den C-Schnappringen (23) gesichert ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20200895U DE20200895U1 (de) | 2002-01-22 | 2002-01-22 | Heizvorrichtung für Laminiermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20200895U DE20200895U1 (de) | 2002-01-22 | 2002-01-22 | Heizvorrichtung für Laminiermaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20200895U1 true DE20200895U1 (de) | 2002-04-11 |
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Family Applications (1)
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| DE20200895U Expired - Lifetime DE20200895U1 (de) | 2002-01-22 | 2002-01-22 | Heizvorrichtung für Laminiermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20200895U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10232076A1 (de) * | 2002-07-15 | 2004-02-05 | Andreas Lewandowski | Beheizbare Rolle, insbesondere für Laminatoren |
| DE102008019720A1 (de) * | 2008-04-18 | 2009-10-22 | Leonhard Kurz Stiftung & Co. Kg | Beheizte Prägewalze |
| WO2013080232A1 (en) * | 2011-11-30 | 2013-06-06 | Automatic Lamination Technologies S.R.L. | Roll device |
-
2002
- 2002-01-22 DE DE20200895U patent/DE20200895U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10232076A1 (de) * | 2002-07-15 | 2004-02-05 | Andreas Lewandowski | Beheizbare Rolle, insbesondere für Laminatoren |
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| US9321253B2 (en) | 2011-11-30 | 2016-04-26 | Automatic Lamination Technologies S.R.L. | Roll device |
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