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DE404595C - Elektrischer Nieterhitzer - Google Patents

Elektrischer Nieterhitzer

Info

Publication number
DE404595C
DE404595C DEH91937D DEH0091937D DE404595C DE 404595 C DE404595 C DE 404595C DE H91937 D DEH91937 D DE H91937D DE H0091937 D DEH0091937 D DE H0091937D DE 404595 C DE404595 C DE 404595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rivet
auxiliary electrodes
electrodes
heater
contact pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH91937D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
Publication date
Priority to DEH91937D priority Critical patent/DE404595C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE404595C publication Critical patent/DE404595C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0004Devices wherein the heating current flows through the material to be heated

Landscapes

  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten elektrischen Nieterhitzern, bei denen der Strom in der Längsrichtung des Nietes durch diesen hindurchgeht, wird der Nietschaft wesentlich stärker erhitzt als der Nietkopf, weil letzterer dem Strom einen geringeren Widerstand engegensetzt und außerdem eine verhältnismäßig große Abkühlungsfläche hat. Die bekannten elektrischen Nieterhitzer genügen dann, wenn ίο es sich um die Erhitzung normaler Niete handelt, deren Köpfe bereits vorgeformt sind und beim Nieten ihre Form im wesentlichen beibehalten·. Sollen dagegen auch die Nietköpfe beim Nieten geformt werden, wie dies beispielsweise bei den sogenannten Schuch-Nieten der Fall ist, so reicht die mit elektrischen Erhitzern bekannter Art erzielte Temperatursteigerung der Nietköpfe hierfür nicht aus.
Dies ist auch bei elektrischen Nieterhitzern der Fall, die mit zwei den Strom durch den Niet in dessen Längsrichtung hindurchführenden Elektroden und Hilfselektroden versehen sind. Diese Hilfselektroden dienen nämlich bei den bekannten Nieterhitzern nur dazu, dem Nietende, das zum Nieten erhitzt werden muß, einen zusätzlichen Strom zuzuführen, damit die Erhitzung dieses Nietendes beschleunigt wird, ohne daß das Verschmoren des Nietes zu befürchten ist.
Nach der Erfindung ist nun das erstrebte Ziel dadurch erreicht, daß die Hilfselektroden am Nietkopf anliegen. Infolgedessen wird auch der Nietkopf so erhitzt, daß er beim Nieten die Form erhalten kann, die er für den festen Sitz des Nietes haben muß.
Es ist weiter ein Nieterhitzer bekannt, bei dem der Nietkopf besonders erhitzt wird. Auch bei diesem Nieterhitzer soll also nur eine ganz bestimmte Stelle des Nietes erhitzt werden, während es sich bei dem Nieterhitzer nach der Erfindung darum handelt, den ganzen Niet zu erhitzen.
Ein weiterer Vorzug des Nieterhitzer.s nach der Erfindung gegenüber den bekannten 4-5 Nieterhitzern mit zwei Elektroden und Hilfselektroden liegt darin, daß die Hilfselektroden in einem vom Stromkreise der Hauptelektroden abgezweigten Stromkreise liegen, während die Hilfselektrodeu bei den bekannten Nieterhitzern den Strom von besonderen Wicklungen der Stromquelle erhalten. Diese besonderen Wicklungen für die Stromzufuhr zu den Hilfselektroden sind bei dem Erhitzer nach der Erfindung gespart.
Nach der Erfindung ist weiter das die Hilfselektroden tragende spreizbare Gestänge, das auch bei den erwähnten bekannten Erhitzern vorhanden ist, an der einen Hauptelektrode gelagert. Dadurch ist ein einfacher Aufbau des ganzen Erhitzers und eine in sich geschlossene Gesamtanordnung erzielt, während außerdem keine Gestängeteile die Auswechselung der zu erhitzenden Niete behin- dern.
Endlich sind nach der Erfindung die Kontaktstücke der Hilfselektroden zylindrisch und werden von letzteren krallenartig umfaßt. Hierdurch ist es erreicht, daß diese Kontaktstücke auf einfache Weise, z. B. nach Lösung einer Spannschraube, in den Hilfselektroden gedreht werden können, so daß andere Stellen ihrer Umfläche mit den Nietköpfen in Berührung gelangen. Dies ist deshalb besonders wichtig, weil die Kontaktstücke in der Regel gegen den Nietkopf an der Stelle von dessen größtem Durchmesser, theoretisch also mit Punktberührung anliegen werden, wobei ein Verschmoren der Kontaktstellen verhältnismäßig leicht eintreten kann.
Auf der Zeichnung ist der elektrische Nieterhitzer nach der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. 1 ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderan-
sieht der in Betracht kommenden Teile. AbI). 3 zeigt schematisch die Stromführung, Abb. 4 die Kontaktstücke der Hilfselektroden besonderer Ausführung im Grundriß.
An der oberen Hauptelektrode i, die ebenso wie die im Abstand unter ihr liegende zweite Hauptelektrode 2 mit einem Kontaktstück 3 bzw. 4 versehen ist, sind um Zapfen 5, 6 schwingbar zwei nach unten hängende Anne 7, S aufgehängt, die an ihren unteren Enden die Hilfselektroden 9, 10 tragen. Diese Hilfselektroden, die mittels Schrauben 11, 12 an den Armen 7, 8 befestigt sind, sind spannbackenartig ausgebildet und umgreifen mit ihren Mäulern die zylindrischen Kontaktstücke 13, 14.
Um den Zapfen 5 ist ein Hebel 15 drehbar, der mittels eines Lenkers 16 an einen Kniehebel 17 angreift. Die beiden freien Enden des Kniehebels 17 fassen an zwei an den Armen 7, 8 sitzende Zapfen 18, 19 an, an denen eine starke, die Hilfselektroden 9, 11 zusammenziehende Feder 20 angreift. Die Teile 7, 8, 18, 19, 20 sind in doppelter Ausfertigung vorhanden und liegen zu beiden Seiten der Hauptelektrode 1, wie Abb. 1 erkennen läßt.
Das freie Ende des Hebels 15 ist über einem Isolierstück 21 mit einer Stange 22 verbunden, die Stellmuttern 23 zur Einstellung des toten Ganges trägt. Zwischen diese Stellmuttern faßt ein Mitnehmer 24, der mittels einer durch einen Tritthebel 25 bewegbaren Stange 26 nach unten gezogen werden kann. Die Stange 26 ist mit einer starken Schraubenfeder 2J umgeben, welche die Teile in die in Abb. 1 und 2 angegebene Lage zu drücken sucht.
Die Stromführung ist aus Abb. 3 ersicht-Hch. Die zur Primärwicklung 28 gehörende Sekundärwicklung 29 eines Transformators ist mit den Hauptelektroden 1, 2 durch Leitungen 30, 31 verbunden. Von der Leitung 30 führt eine Zweigleitung 32 zur Hilfselektrode 9, während die Hilfselektrode 10 durch eine Leitung 33 mit der Hauptelektrode 2 in Verbindung steht. Bei der praktischen Ausführung sind die an die Hilfselektroden 9, 10 angeschlossenen Teile der Leitungen 32, 33 ebenso wie die an die Hauptelektroden 1, 2 angeschlossenen Teile der Leitungen 30, 31 so ausgebildet, daß die Teile die erforderlichen Bewegungen gegeneinander ausführen können.
Der zu erhitzende Niet 34 wird nach Herunterdrücken des Tritthebels 25, wodurch die beiden Hilfselektroden 9, 10, 13, 14 voneinander entfernt, werden, zwischen die Kontaktstücke 3, 4 eingesetzt, wie Abb. 2 zeigt. Dann wird der Hebel 25 losgelassen, worauf die Arme 7, 8 mit den Elektroden 9, 10, 13, 14 sich einander wieder nähern, bis die Kontakt-
' stücke 13, 14 gegen den Nietkopf anliegen. Durch den über diese Kontaktstücke gehen-
den Nebenstrom 32, 9, 10, 33 wird der Nietkopf ebenfalls erhitzt.
Die Elektroden und Hilfselektroden sind in bekannter Weise mit Wasserkühlung ver-
■ sehen, wie die in Abb. 1 angegebenen Pfeile erkennen lassen.
Bei der beschriebenen Ausführung der Kontaktstücke 13, 14 findet zwischen diesen und dem Kopf des Nietes 34 nur eine verhältnismäßig geringe Berührung statt, die theoretisch nur in einer doppelten Punktberührung besteht. Abb. 4 zeigt zwei Kontaktstücke 35, 36, die eine innige Berührung mit dem Niet 34 ermöglichen. Dies ist dadurch erreicht, daß die im allgemeinen ebenso wie die Kontaktstücke 13, 14 zylindrischen Kontaktstücke 35, 36 Rillen oder Eindrehungen ^y, 38 entsprechend dem Umfange des Nietkopfes haben.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: g
1. Elektrischer Nieterhitzer mit zwei Elektroden, die den Strom durch den Niet in dessen Längsrichtung hindurchtreten lassen, und Hilfselektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden (9, 10) am Nietkopf anliegen.
2. Nieterhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden (8, 9) in einem vom Stromkreise der Hauptelektroden (1, 2) abgezweigten Stromkreise liegen.
3. Nieterhitzer nach Anspruch 1 mit einem die Hilfslektroden tragenden, spreizbaren Gestänge, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (7, 8) au der einen Elektrode (1) gelagert ist.
4. Nieterhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke Ci3, 14 bzw. 35, 36) der Hilfselektroden U), 10) zylindrisch sind und von diesen krallenartig umfaßt werden.
5. Nieterhitzer .nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (13, 14 bzw. 35, 36) zur Erzielung großer Berührungsstellen mit dem Nietkopf Aussparungen (^y, 38) haben, die der Umfangsfläche des Nietkopfes entsprechen und um die Kontaktstücke herumlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH91937D Elektrischer Nieterhitzer Expired DE404595C (de)

Priority Applications (1)

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DE404595C true DE404595C (de) 1924-10-20

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DEH91937D Expired DE404595C (de) Elektrischer Nieterhitzer

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