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DE202008010079U1 - Assistenzsystem - Google Patents

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DE202008010079U1
DE202008010079U1 DE200820010079 DE202008010079U DE202008010079U1 DE 202008010079 U1 DE202008010079 U1 DE 202008010079U1 DE 200820010079 DE200820010079 DE 200820010079 DE 202008010079 U DE202008010079 U DE 202008010079U DE 202008010079 U1 DE202008010079 U1 DE 202008010079U1
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Germany
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assistance system
weighing unit
unit
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weighing
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DE200820010079
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CPE CREATIVE PRECISION ENGINEERING GMBH, DE
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CPE CREATIVE PRECISION ENGINEERING GmbH
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    • G01G19/413Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight using electromechanical or electronic computing means
    • G01G19/414Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight using electromechanical or electronic computing means using electronic computing means only
    • G01G19/4146Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight using electromechanical or electronic computing means using electronic computing means only for controlling caloric intake, e.g. diet control
    • GPHYSICS
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
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    • G01G23/42Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus electrically operated

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Abstract

Assistenzsystem zur konsekutiven Erfassung von Mengen und Auswertung von Mengenänderungen, insbesondere zur Optimierung der Flüssigkeits- oder Nahrungsaufnahme eines Patienten, mit einer Wägeeinheit (4), die eine Stellfläche für einen Behälter, wenigstens einen der Stellfläche zugeordneten Gewichtssensor (6) und eine Anzeige (7, 8, 9) aufweist, sowie einer separaten Eingabe- und Auswertungseinheit, an die die Wägeeinheit (1) angeschlossen werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Assistenzsystem zur konsekutiven Erfassung von Mengen und Auswertung von Mengenänderungen, insbesondere zur Optimierung der Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme eines Patienten.
  • Der Mensch ist auf eine regelmäßige Wasseraufnahme angewiesen, die über flüssige und feste Nahrungsmittel aufgenommen wird. Im allgemeinen geht man davon aus, dass der Mensch täglich etwa 1,5 bis 2,5 l Wasser in Form von Getränken aufnehmen sollte.
  • Wird dem Körper keine ausreichende Flüssigkeitsmenge zugeführt, kann es sehr schnell zu empfindlichen Störungen kommen. Folgen einer einsetzenden Dehydratisierung sind Durchblutungsstörungen, Kreislauf- und Konzentrationsstörungen und insbesondere Einschränkungen der Nierenfunktion.
  • Bei vielen älteren Menschen ist die Flüssigkeitsaufnahme über den Tag unzureichend. Dies gilt insbesondere auch für pflegebedürftige Personen und Patienten in stationärer Behandlung. Das Pflegepersonal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen ist zwar darauf trainiert, auf eine geregelte Flüssigkeitszufuhr zu achten, jedoch ist im Pflege- und Klinikbetrieb häufig die tägliche Flüssigkeitsaufnahme nicht quantifizierbar.
  • Eine weitere Personengruppe, die auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr angewiesen ist und diese auch häufig überwachen will, sind Sportler sowie Personen, die aufgrund körperlicher Beanspruchung oder aus gesundheitlichen Gründen einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf haben.
  • Aus DE 201 22 009 U1 ist ein Trinkgefäß mit einer Vorrichtung zur Anzeige der Trinkmenge bekannt. Das dort beschriebene Trinkgefäß weist ein Elektronikmodul mit einem Display auf, das die dem Trinkgefäß entnommene Flüssigkeitsmenge in Abhängigkeit von der Zeit darstellt. Die entnommene Flüssigkeitsmenge wird anhand des Füllstandes ermittelt.
  • Nachteilig dabei ist, dass der Benutzer bzw. Patient stets auf das gleiche Trinkgefäß angewiesen ist, das mit dem zugehörigen Anzeigemodul zusammenwirkt. Das System ist nur schwer transportabel und damit ortsgebunden.
  • Ein Trinkmengen-Überwachungsgerät in Form eines Flaschenhalters ist aus DE 20 2006 012 755 U1 bekannt. Der Flaschenhalter, der als Wärme- oder Kühlelement ausgebildet sein kann, enthält einen Drucksensor, über den die entnommene Flüssigkeitsmenge ermittelt, angezeigt und in Abhängigkeit von der Zeit gespeichert werden kann. Auch hier ist das Gerät für den mobilen Einsatz eher nicht geeignet.
  • Es besteht ein Bedarf an einem System zur Überwachung der Flüssigkeitsaufnahme, das mobil eingesetzt werden kann und gleichzeitig geeignet ist, eine zeitabhängige Bilanz der Flüssigkeitsaufnahme zu registrieren und darzustellen. Das Gerät soll auf die Bedürfnisse des Nutzers programmierbar sein und es ermöglichen, eine zeitliches und mengenmäßiges Profil der Flüssigkeitsaufnahme zu erstellen.
  • Die Erfindung stellt ein Assistenzsystem zur konsekutiven Erfassung von Mengen und Auswertung von Mengenänderungen der eingangs genannten Art bereit, das eine Wägeeinheit, mit einer Stellfläche für einen Behälter, wenigstens einem der Stellfläche zugeordneten Gewichtssensor und einer Anzeigeeinheit an der Stellfläche aufweist sowie eine separate Eingabe- und Auswertungseinheit, an die die Wägeeinheit angeschlossen werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Assistenzsystem besteht aus einer mobilen Wägeeinheit und einer elektronischen Auswertungseinheit, an die die Wägeeinheit angeschlossen werden kann. Die Auswertungseinheit kann gleichzeitig zur Programmierung der Wägeeinheit auf den besonderen Bedarf des Benutzers verwandt werden. Die Wägeeinheit ist mobil und kann mitgenommen werden, ist aber gleichzeitig in der Lage, alle erfassten Daten zu speichern und an die Eingabe- und Auswertungseinheit abzugeben. Das System ist insbesondere zur Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme konzipiert, kann aber ebenso gut zur Kontrolle der Nahrungsaufnahme eingesetzt werden bzw. zur konsekutiven Erfassung von Gewichtsänderungen beliebiger Produkte, etwa bei der Abmessung von Tierfutter oder bei der Zudosierung von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Assistenzsystems für die Optimierung der Flüssigkeitsaufnahme beschrieben.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Wägeeinheit des erfindungsgemäßen Assistenzsystems über ein Gelenk klappbar oder verdrehbar ausgebildet. Im Arbeitszustand bildet die Wägeeinheit ein V mit einem spitzen Winkel von vorzugsweise mehr als 30° und zwei gleichlangen Schenkeln, im Transportzustand ein zusammengeklapptes oder gestrecktes Element, das ohne Weiteres in einer Jackentasche untergebracht werden kann. Durch den Klapp- oder Drehvorgang wird gleichzeitig die Energieversorgung ein- bzw. ausgeschaltet. Eine entsprechende Schalteinrichtung ist zweckmäßigerweise im Bereich der inneren Stirnseiten der beiden Schenkel der Wägeeinheit ausgebildet. Die beiden Schenkel bilden die Stellfläche zur Abstützung des zu messenden Guts.
  • Die Eingabe- und Auswertungseinheit ist ein elektronisches Gerät mit separater Stromversorgung, Speichermodulen, Display sowie üblichen Eingabefunktionen, über die Daten gespeichert, gespeicherte Daten abgerufen, übertragen und gelöscht werden können. Gleichzeitig kann die Eingabe- und Auswertungseinheit zur individuellen Anpassung und Programmierung der Wägeeinheit auf den jeweiligen Benutzer verwandt werden. Vorzugsweise ist auch eine Energieversorgung der zweckmäßigerweise über Akkus betriebenen Wägeeinheit möglich. Die Verbindung von Wägeeinheit zu Eingabe- und Auswertungseinheit erfolgt beispielsweise über übliche USB-Anschlüsse und entsprechende Kabel.
  • Die Gewichtssensoren der Wägeeinheit sind vorzugsweise piezoelektrische Elemente, die durch Druck aktiviert werden. Vorzugsweise weist die Wägeeinheit wenigstens zwei solche Elemente auf, die an den Enden der Wägeeinheit, insbesondere an den Enden der beiden Schenkel an der Unterseite der Stellfläche angeordnet sind. Es können auch mehr als zwei piezoelektrische Elemente vorhanden sein.
  • Die Wägeeinheit weist an ihrer Stellfläche ferner eine Anzeigeeinheit auf, die die jeweils aufgenommen Flüssigkeitsmenge darstellt. Es kann sich dabei um eine mengenmäßige Angabe handeln. Bevorzugt ist aber eine optische Darstellung, bei der die an einem Tag aufgenommene Gesamtflüssigkeitsmenge konsekutiv in einer Reihe von Leuchtfeldern dargestellt wird. Nach Erreichen der vorgesehenen Tagesdosis leuchten alle Felder auf. Verbunden mit einer zweiten Zeile von Leuchtfeldern, die die zeitliche Abfolge der Flüssigkeitsaufnahme abbildet, lässt sich ein Profil der zeitlichen und mengenmäßigen Flüssigkeitsaufnahme und damit ein Trinkprofil des jeweiligen Benutzers erstellen.
  • Wie bereits ausgeführt, ist die Wägeeinheit vorzugsweise mittels einer bidirektionalen Steck-Kontaktverbindung an die Eingabe- und Auswertungseinheit anschließbar und gleichzeitig auch darüber programmierbar. Dies bedeutet insbesondere, dass die für den jeweiligen Benutzer vorgesehene Flüssigkeitsmenge, die dieser am Tag erreichen sollte, sowie der zeitliche Abstand der Flüssigkeitsaufnahme, eingegeben werden kann. Über die Verbindung können aber auch die in der Wägeeinheit ermittelten und gespeicherten Daten abgerufen und in der Eingabe- und Auswertungseinheit gespeichert und ausgewertet werden. Dazu weist die Eingabe- und Auswertungseinheit einen hinreichend großen Speicher und ein Display auf. Das Display kann als Touch-Screen ausgebildet sein. Die Auswertungseinheit kann aber auch über ein integriertes oder externes Tastenfeld verfügen.
  • Es versteht sich, dass eine solche Eingabe- und Auswertungseinheit auch gleichzeitig mehreren Wägeeinheiten zugeordnet sein. In diesem Fall weist sie eine geeignete Kodierungsmöglichkeit für jeden einzelnen Benutzer auf.
  • Der USB-Anschluss der Wägeeinheit wird zweckmäßigerweise an der Stirnseite angeordnet und sollte auch in der Transportkonfiguration der Wägeeinheit funktionsfähig sein. Er sollte mit einem Schieber vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden können
  • Der Ein- und Ausschalter der Wägeeinheit ist zweckmäßigerweise durch den Klapp- oder Drehvorgang betätigbar. Der entsprechende Schalter ist deshalb vorzugsweise im Bereich der inneren Stirnseiten der Wägeeinheit angeordnet, beispielsweise in unmittelbarer Nähe zum Gelenk. In diesem Bereich können auch weitere Tasten der Wägeeinheit, beispielsweise zum Verstellen der Helligkeit der Anzeigefelder, angeordnet sein.
  • Für die Anzeigefelder bietet sich die Verwendung von Leuchtdioden an. Eine Unterteilung der Leuchtzeilen der Anzeigefelder in mehrere Zeiträume, beispielsweise Vormittags, Nachmittags und Abends/Nachts, ist zweckmäßig. Ferner ist es zweckmäßig, Anzeigen vorzusehen, die angeben, ob die vorgesehenen Trinkvolumina und -intervalle über den Tag eingehalten wurden.
  • Die Erfindung wird durch die beiliegenden Abbildungen anhand einer Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 schematisches Zusammenwirken von Wägeeinheit und Eingabe- und Auswertungseinheit;
  • 2 den Aufbau der Wägeeinheit;
  • 3 eine Wägeeinheit in ihrer Transportkonfiguration;
  • 4 die Funktionsweise der in die Wägeeinheit integrierten Leuchtanzeigen und
  • 5 den Gebrauch der Wägeeinheit.
  • 1 zeigt in Form eines Schemas das Zusammenwirken einer Wägeeinheit 1 mit einer Eingabe- und Auswertungseinheit 2, zwischen denen ein Datenaustausch, beispielsweise über USB-Anschlüsse und ein Verbindungskabel, möglich ist. Die Eingabe- und Auswertungseinheit 2 hat ein Display 3 sowie Eingabetasten 4, mit denen eine Menüführung möglich ist. Die Auswertungseinheit 2 hat in etwa Taschenbuchgröße und verfügt über eine eigene Stromversorgung, die Wägeeinheit wird über einen Akku mit Strom versorgt, der vorzugsweise über die Auswertungseinheit 2 geladen wird.
  • 2 zeigt den Aufbau der Wägeeinheit 1 aus zwei Schenkeln 1a und 1b, die über ein Drehgelenk um die dargestellte Achse herum gegeneinander verdreht werden können. In der Arbeitskonfiguration bilden die beiden Schenkel 1a und 1b ein V mit aneinandergrenzenden inneren Stirnflächen 5 der beiden Schenkel.
  • In 3 ist die Wägeeinheit 1 im Detail dargestellt. Die Wägeeinheit liegt in der gestreckten Transportkonfiguration vor, mit den beiden Schenkeln 1a und 1b in linearer Ausrichtung. Am Schenkel 1a ist im Bereich der Stirnseite ein Drucksensor 6 angeordnet; ein zweiter Drucksensor 6 befindet sich auf der Unterseite des Schenkels 1b in entsprechender Position (nicht gezeigt). Die beiden Schenkel 1a und 1b grenzen an den inneren Stirnflächen 5 aneinander und sind dort durch ein Drehgelenk miteinander verbunden, so dass sie durch Drehen, wie in 2 dargestellt, in die Arbeitskonfiguration gebracht werden können. Die beiden Schenkel bilden die Stellfläche der Wägeeinheit.
  • Der Schenkel 1b weist seitlich zwei Zeilen aus Leuchtpunkten auf, von denen die obere Zeile 7 die absolute Flüssigkeitsaufnahme im Vergleich zu einem Sollwert darstellt und die untere Zeile 8 die Aufnahmeintervalle. Zwei endständige Leuchtpunkte 9 geben an, ob das Tagessoll erreicht wurde. Die einzelnen Leuchtfelder werden durch Leuchtdioden gebildet.
  • Auf der Oberseite des Schenkels 1b finden sich kreisabschnittförmige Markierungen 10, die der Zentrierung des zu wiegenden Gegenstandes dienen.
  • Diese Markierungen kommen in der Arbeitskonfiguration nach oben zu liegen; die Drucksensoren 6 befinden sich auf der Unterseite der Stellfläche.
  • Ein Ein- und Ausschalter befindet sich an den inneren Stirnflächen und wird durch Verdrehen der Wägeeinheit von der Transportkonfiguration in die Arbeitskonfiguration betätigt. Dort können sich auch weitere Schalter befinden, mit denen beispielsweise die Helligkeit eingestellt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Wägeeinheit verfügt zweckmäßigerweise über einen Signalgeber, der den Benutzer an eine fällige Flüssigkeitsaufnahme erinnert. Ein solcher Signalgeber kann beispielsweise ein optischer (Blinken) oder akustischer (Summen) sein, aber auch ein Vibrator, der die Wägeeinheit zur Vibration bringt. Es kann zweckmäßig sein, die Signalgebung in der Transportkonfiguration anders zu gestalten, als in der Arbeitskonfiguration, so dass beispielsweise in der Transportkonfiguration der Summer oder Vibrator aktiviert wird und in der Arbeitskonfiguration die Beleuchtung.
  • Die Anzeigefelder sind in Form von Leuchtzeilen angeordnet, die ihrerseits wieder unterteilt sind, im gezeigten Falle in drei Intervalle, die die Flüssigkeitsaufnahme und Trinkintervalle für den Vormittag, den Nachmittag und den Abend anzeigen.
  • 4a zeigt die Logik der Leuchtzeilen für die Flüssigkeitsaufnahme und die Trinkintervalle. Die hellen Felder zeigen die aktuelle Tagestrinkmenge (Anzeigenfelder 7) bzw. den Trinkzeitpunkt (Anzeigenfelder 8) an. Schwarze Felder zeigen ausstehende Trinkmengen bzw. Intervalle, in denen (noch) nichts getrunken wurde, an. Ein graues Feld stellt ein blinkendes Leuchtfeld dar, das an eine anstehende Flüssigkeitsaufnahme erinnern soll. Die Leuchtfelder 9, die nicht erleuchtet sind, zeigen an, dass das Tagestrinkvolumen nicht erfüllt wurde und auch die Intervalle über den Tag noch nicht eingehalten wurden.
  • 4b zeigt eine mögliche Anzeige am Ende eines Tages, bei der das Trinkvolumen erreicht wurde, die Trinkintervalle jedoch nicht vollständig eingehalten wurden. Die verbliebenen schwarzen Felder zeigen an, dass der Benutzer oder Patient in den entsprechenden Zeiträumen nichts getrunken hatte.
  • 4c zeigt eine weitere mögliche Anzeige am Ende eines Tages an, bei der das Trinkvolumen nicht erreicht wurde – die Anzeige 9 der Zeile 7 bleibt schwarz – während die Trinkintervalle über den Tag alle eingehalten wurden.
  • 5 zeigt eine erfindungsgemäße Wägeeinheit 1 in der Arbeitskonfiguration mit aufgesetztem Wasserglas. Stirnseitig ist ein Schieber 11 zu erkennen, hinter dem sich ein USB-Anschluß verbirgt. Die Drucksensoren 6 befinden sich auf der Unterseite der Stellfläche an den Enden der beiden Schenkel.
  • Es versteht sich, dass auch andere Darstellungsformen der Gewichtsänderung und des Zeitpunkts der Gewichtsentnahme möglich sind. Der Vorteil der Anordnung der Anzeigefelder in Leuchtzeilen ist die individuelle Programmierbarkeit, bei der eine konkrete Zeit- und Gewichtsangabe nicht notwendig ist.
  • Grundsätzlich ermittelt das erfindungsgemäße System über Differenz-Gewichtsmessung und Aufsummierung die aktuelle Gesamttrinkmenge des Tages und informiert per Anzeige über diesen Wert. Der Nutzer wird in regelmäßigen Intervallen daran erinnert, zu trinken und per Anzeige darüber informiert, inwieweit er die Trink-Regelmäßigkeit eingehalten hat. Das Gerät verfügt zudem über verschiedene Nutzerprofile, die individuell eingestellt werden können. Dabei ist es möglich, über die Eingabe- und Auswertungseinheit mehrere Wägeeinheiten zu programmieren, zu überwachen und auszuwerten.
  • Von besonderem Vorteil ist, dass die Wägeeinheit unabhängig vom Trinkgefäß ist und ein Wechseln des Trinkgefäßes über den Tag erlaubt. Die Wägeeinheit hat ein sehr handliches Format und kann in der Transportkonfiguration einfach in die Jackentasche gesteckt werden – die Länge beträgt beispielsweise 17 cm bei einer Breite von 2 cm und einer Höhe von 1 cm.
  • Es versteht sich, dass die Wägeeinheit, bei geeigneter Darstellung der Messwerte, auch für sich und für andere Zwecke, also ohne Eingabe- und Auswertungseinheit verwandt werden kann. In diesem Fall sind alle notwendigen Daten für den Betrieb der Wägeeinheit in dieser selbst gespeichert. Es handelt sich dann um eine handliche Taschenwaage, die ein Display zur zahlenmäßigen Gewichtsangabe, beispielsweise mit einem Wägebereich von 5 bis 2000 g und eine Messgenauigkeit von wenigstens 5 g, aufweist.
  • Für Transport- und Reisezwecke kann es sinnvoll sein, die Eingabe- und Auswertungseinheit mit einer Aufnahme zu versehen, in die die Wägeeinheit in gestreckter Form eingeschoben werden kann, um das Assistenzsystem beispielsweise zu verpacken oder auf der Reise in einer Tasche mitzunehmen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20122009 U1 [0006]
    • - DE 202006012755 U1 [0008]

Claims (15)

  1. Assistenzsystem zur konsekutiven Erfassung von Mengen und Auswertung von Mengenänderungen, insbesondere zur Optimierung der Flüssigkeits- oder Nahrungsaufnahme eines Patienten, mit einer Wägeeinheit (4), die eine Stellfläche für einen Behälter, wenigstens einen der Stellfläche zugeordneten Gewichtssensor (6) und eine Anzeige (7, 8, 9) aufweist, sowie einer separaten Eingabe- und Auswertungseinheit, an die die Wägeeinheit (1) angeschlossen werden kann.
  2. Assistenzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit (1) über ein Gelenk klapp- oder verdrehbar ausgebildet ist.
  3. Assistenzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit (1) eine gewinkelte Arbeits- und eine gestreckte Transportkonfiguration hat.
  4. Assistenzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit eine Arbeitskonfiguration mit zwei Schenkeln (1a, 1b) und wenigstens zwei Gewichtssensoren (6) aufweist.
  5. Assistenzsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (1a, 1b) einen spitzen Winkel von > 30° zueinander ausbilden.
  6. Assistenzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit (1) einen Ein-/Ausschalter aufweist, der bei Änderung der Konfiguration automatisch betätigt wird.
  7. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (7, 8, 9) ein Gewicht anzeigt oder einem Behälter entnommene Mengen und Entnahmeintervalle in Abhängigkeit von der Zeit darstellt.
  8. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (7, 8, 9) Abweichungen und/oder das Erreichen von Sollwerten darstellt.
  9. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit (1) einen optischen, akustischen und/oder Vibrationen erzeugenden Signalgeber aufweist.
  10. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit (1) mittels eines bidirektionalen Steckkontakts an die Eingabe- und Auswertungseinheit (2) anschließbar und/oder programmierbar ist.
  11. Assistenzsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabe- und Auswertungseinheit (2) eine Speichereinheit zur Speicherung der von der Wägeeinheit (1) ermittelten Daten aufweist.
  12. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wägeeinheit (1) über die Eingabe- und Auswertungseinheit (2) mit Energie versorgbar ist.
  13. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabe- und Auswertungseinheit (2) ein Display (3) zur Darstellung gespeicherter Daten und von Entnahmeprofilen aufweist.
  14. Assistenzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens zwei piezoelektrischen Gewichtssensoren (6).
  15. Assistenzsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Gewichtssensoren (6) im Bereich der Stirnseiten der Wägeeinheit (1) aufweist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20122009U1 (de) 2001-08-03 2003-12-18 Bucksch, Helmut Trinkgefäß mit einer Vorrichtung zur Anzeige der Trinkmenge
DE202006012755U1 (de) 2005-12-13 2007-04-19 Stürenburg, Ingevild, Dr. Trinkmengen-Überwachungs-Gerät

Patent Citations (2)

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