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DE202011003577U1 - Prüfbehälter für die Kontrolle einer Flüssigkeitsaufnahme - Google Patents

Prüfbehälter für die Kontrolle einer Flüssigkeitsaufnahme Download PDF

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DE202011003577U1 DE202011003577U DE202011003577U DE202011003577U1 DE 202011003577 U1 DE202011003577 U1 DE 202011003577U1 DE 202011003577 U DE202011003577 U DE 202011003577U DE 202011003577 U DE202011003577 U DE 202011003577U DE 202011003577 U1 DE202011003577 U1 DE 202011003577U1
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Abstract

Prüfbehälter, insbesondere Prüfflasche zur Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere Wasseraufnahme bei Menschen, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung, die den Verbrauch der Flüssigkeit und/oder die noch erforderliche Flüssigkeitsaufnahme anzeigt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Prüfbehälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere eine Flasche für kontrollierte Flüssigkeitsaufnahme bei Menschen.
  • Messbehälter bzw. Messbecher, mit denen Flüssigkeiten und Lebensmittel abgemessen werden, sind allgemein bekannt. Dabei werden Behälter oder Becher mit einer Mengenangabe für Flüssigkeiten als Messbehälter/-becher bezeichnet. Verwendung finden diese Gefäße im Haushalt, insbesondere beim Kochen oder Backen, da hier verschiedene Mengen in einem bestimmten Verhältnis zusammengemischt werden, um eine nach Rezept vorgegebene Koch-/Backmischung zu erhalten.
  • Aus dem Stand der Technik sind außerdem Messeinrichtungen für die orale Flüssigkeitsaufnahme bekannt. Das deutsche Gebrauchsmuster DE 20 2008 007 367 U1 beschreibt eine Erfindung, die eine Messeinrichtung zur Kontrolle der oralen Aufnahme von Flüssigkeiten pro Person und Zeiteinheit als Gegenstand hat. Dabei ist es die Aufgabe der Messeinrichtung, Flüssigkeitsmangel einer Person zu vermeiden. Die Messeinrichtung stellt dazu eine Zählvorrichtung bereit, welche durch Bedienelemente und manuelle Druck-, Dreh- oder Schiebebewegung ermöglicht, die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu zählen. Die Messeinrichtung kann hierfür beispielsweise als separates Teil an einer Flasche angebracht werden, wobei eine Person dann über manuelle Bedienung der Messeinrichtung die verbrauchte Flüssigkeitsmenge messen und kontrollieren kann. Die Messeinrichtung sieht dabei eine Zählvorrichtung zur Registrierung aufgenommener Flüssigkeiten vor und weist optional eine Signaleinrichtung auf, welche die Person über optische und/oder akustische Signale an Trinkzeiten erinnert.
  • Nachteilhaft an dieser Zähleinrichtung ist die Erforderlichkeit, die Einrichtung über eine manuelle Eingabe, das heißt im Wege einer Druck-, Dreh- oder Schiebebewegung zu bedienen. Somit unterliegt die Kontrolle über die Aufnahme der Flüssigkeit derjenigen Person, die die Einrichtung bedient, was schnell zu fälschlichen Ergebnissen führen kann, insbesondere wenn die manuelle Eingabe einmal oder die Messeinrichtung selbst vergessen wird. Abgesehen davon ist die Apparatur aufwendig und umständlich in der Handhabung.
  • Eine ähnliche Idee wird durch die DE 20 2008 015 065 U1 verwirklicht, welche eine Anzeigeeinrichtung mit integriertem Datenspeicher offenbart. Hier müssen vorgegebene Flüssigkeitsmengen ausgewählt und bestätigt werden, so dass ein Signal an den Trinkrhythmus erinnert. Nachteilig daran ist, wie bei obigem Gebrauchsmuster beschrieben, die manuelle Bedienung der Vorrichtung.
  • Eine weitere Vorrichtung zur Kontrolle von Flüssigkeitsentnahme und -aufnahme ist in der Gebrauchsmusterschrift DE 20 2008 001 293 U1 offenbart. Da diese Vorrichtung separat zu einem Trinkgefäß ausgebildet ist, kann diese leicht vergessen werden. Zwar besteht die Möglichkeit, das Trinkgefäß mit der in einem Bodenelement enthaltenen Mess- und Auswertvorrichtung zu verbinden, allerdings entstehen dadurch hohe Arbeitskosten. Außerdem ist die Herstellung einer solchen Vorrichtung komplex und zeitaufwendig.
  • Eine normalgewichtige Person weist gewöhnlich einen Wasseranteil von etwa 50% bis 75% auf, wobei die Richtwerte der Weltgesundheitsorganisation für die Abschätzung des Wasseranteils bei Kindern zwischen 60% und 75%, bei Frauen zwischen 50% und 55% und bei Männern zwischen 60% und 65% liegen. Um gut mit Wasser versorgt zu sein und den Körper fit und leistungsfähig zu halten, benötigt ein Erwachsener mit durchschnittlicher körperlicher Aktivität eine Gesamtflüssigkeitszufuhr von etwa 2.000 ml bis 3.000 ml (2,0 bis 3,0 Liter) pro Tag. Dabei ist der Wasserbedarf von Größe, Körpergewicht, Geschlecht, körperlicher Aktivität und Umgebungsbedingungen (beispielsweise Temperatur, Luftfeuchte) abhängig. So ist beispielsweise der Wasserbedarf bei hohem Energieumsatz, Hitze, trockener Luft, hohem Kochsalzverzehr, hoher Eiweißzufuhr, Fieber, Erbrechen oder Durchfall erhöht. Auch kann der tägliche Wasserbedarf beispielsweise bei körperlicher Arbeit und heißen Temperaturen auf das drei- bis vierfache ansteigen.
  • Der durchschnittliche Tagesbedarf an Wasser liegt bei etwa 40 g pro Kilogramm Körpergewicht. Folglich beträgt der Wasserbedarf eines Menschen mit einem Gewicht von 50 kg in etwa 2,0 Liter pro Tag, mit Gewicht von 60 kg etwa 2,4 Liter pro Tag, mit Gewicht von 70 kg etwa 2,8 Liter pro Tag, mit Gewicht von 80 etwa 3,2 Liter pro Tag und mit Gewicht von 90 etwa 3,6 Liter pro Tag.
  • Die meisten Menschen erreichen die täglich notwendige Flüssigkeitszufuhr nicht und zwar auch dann nicht, wenn diese an sich bemüht sind. Viele trinken erst, wenn sie Durst verspüren. Doch dies ist bereits zu spät. Durst ist ein Alarmsignal des Körpers, das möglichst erst gar nicht ausgelöst werden sollte. Vor allem Kinder und Senioren trinken zu wenig. Schon nach einem zwei- bis viertägigen Flüssigkeitsmangel kommt es zu Bluteindickung und Kreislaufversagen. Ein Flüssigkeitsverlust von 10% des Körpergewichts führt zu Desorientierung, Schwindel, Schwäche und Apathie bis hin zur Bewusstlosigkeit. In ganz schweren Fällen können Nieren- und Kreislaufversagen auftreten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Prüfbehälter bereitzustellen, welcher einer Person in einfacher Weise ermöglicht, den Flüssigkeitsbedarf stets schnell auf einen Blick hin zu kontrollieren, so dass es nicht zu einem Flüssigkeitsmangel im Körper kommt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen durch die Merkmale der Unteransprüche abgedeckt sind.
  • Nach Maßgabe der Erfindung ist der Prüfbehälter vorzugsweise unmittelbar mit einer Anzeigeeinrichtung versehen, die den Verbrauch der Flüssigkeit und/oder der noch erforderlichen Flüssigkeitsaufnahme anzeigt. Damit kann eine Person abhängend von Bedarfsfaktoren, wie Geschlecht, Alter oder dgl., die Flüssigkeitszufuhr zum Körper kontrollieren, wobei eine Anzeige an dem Prüfbehälter die verbrauchte und/oder noch aufzunehmende Menge an Flüssigkeit darstellt.
  • Der Prüfbehälter ist vorzugsweise aus einem festen Material, wie beispielsweise Glas oder Kunststoff hergestellt und insbesondere bruchsicher ausgebildet. Daher kann ein derartiger Prüfbehälter auch bei sportlicher Aktivität verwendet werden, wie beispielsweise Rennradfahren oder dergleichen, ohne bei Herunterfallen beschädigt zu werden.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel weist die Anzeigeeinrichtung eine, ausgehend von der Öffnung eines Behälters, vorzugsweise einer Flasche, eines Bechers oder eines Kruges aufsteigende Zeitskala, Volumenskala oder dergleichen auf, wobei diese am höchsten Füllstand des Behälters mit dem Nullwert beginnt und am Behälterboden endet. Derartige Prüfbehälter können unterschiedliche, in Richtung Behälterboden aufsteigende, Skalen aufweisen, die an das Gewicht, Alter, Größe und/oder Geschlecht der jeweiligen Person angepasst sind und/oder Bedingungen wie Luftfeuchte oder dgl. berücksichtigen.
  • Bevorzugt werden zwei oder mehrere Skalen kombiniert, insbesondere nebeneinander auf der Flasche bzw. dem Behälter angeordnet, wobei beispielsweise Zeitskalen und deren Zeitintervalle einem Volumeninkrement zugeordnet sind, das im angegebenen Zeitintervall getrunken werden sollte. Da die empfohlenen Volumeninkremente von oben genannten physischen Eigenschaften des Nutzers des Prüfbehälters abhängen, kann der Behälter verschiedenste Skalen, vorzugsweise zwei, insbesondere drei oder mehrere Skalen, für unterschiedliche Nutzerphysiologien, Aktivitätsintensitäten oder Umgebungsbedingungen aufweisen. Es können auch Skalen mit einer Referenz auf Zeitpunkte, beispielsweise Distanzen bei einer Rad oder Laufstrecke verwendet werden.
  • Bei Ausführung des Behälters mit mehreren Skalen ist es zur Markierung der für den jeweiligen Anwender gültigen Skala sinnvoll dem Behälter eine Anzeigevorrichtung, z. B. ein drehbarer Ring, hinzuzufügen, mit dem der Anwender die für Ihn gültige Skala markieren kann. Alternativ können nicht benötigte Skalen durch ein Element, z. B. eine drehbare Hülle mit einem Sichtschlitz, abgedeckt werden, so dass nur die von Nutzer benötigte Skala sichtbar ist.
  • Nach einem alternativen Ausführungsbeispiel kann der Prüfbehälter auch eine Anzeigeeinrichtung aufweisen, welche die konsumierte oder noch zu konsumierende Flüssigkeit optisch anzeigt. Dabei erfolgt die optische Anzeige auf den Druck und/oder das Gewicht der im Behälter befindlichen Flüssigkeit. Die optische Anzeige verändert sich also dann, wenn eine definierte Einheit, beispielsweise 0,05 Liter getrunken wurden und der Behälterinhalt um diese Menge reduziert ist. Auch diese Angaben sind nur beispielhaft zu verstehen.
  • Die optische Anzeigeeinrichtung kann in Form eines Sichtfensters an dem Behälter angeordnet sein. Das Sichtfenster weist dabei einen verschiebbaren Streifen, insbesondere Farbstreifen, auf, dessen Position im Sichtfenster durch das Gewicht und/oder den Druck der Flüssigkeit innerhalb des Behälters bestimmt wird oder durch einen Schwimmer, der die Flüssigkeitsoberfläche markiert. Nimmt nun eine Person mehrere Flüssigkeitseinheiten zu sich, so verschiebt sich der Streifen in dem Sichtfenster in eine Richtung. Die Person kann dann die Stellung des Streifens durch das Sichtfenster erkennen und feststellen, wie viel Flüssigkeit zuvor aufgenommen wurde.
  • In einer besonderen Ausgestaltung kann der Streifen durch ein Farbband gebildet sein, das sich ebenfalls im Sichtfenster in eine Richtung verschiebt, sobald sich die Flüssigkeitsmenge in dem Behälter verändert. Das Farbband verschiebt sich dabei entweder in horizontaler oder vertikaler oder aber diagonaler Richtung und stellt eine Messanzeige dar, die den Flüssigkeitspegel festhält.
  • Die Anzeigeeinrichtung ist insbesondere in dem Behälter integriert, also nicht separat ausgebildet. Daher können die Werte in der Anzeige direkt von dem Prüfbehälter abgelesen werden, wenn man den Behälter mit sich trägt. Eine manuelle Eingabe ist nicht erforderlich, da die Anzeige mit dem Gewicht, der Menge oder dgl. der Flüssigkeit gekoppelt ist.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Anzeigeeinrichtung in Art einer Uhr mit einem Zeiger in einem entsprechenden Messfenster oder als Digitalanzeige ausgebildet. So kann zu verschiedenen Tageszeiten abgelesen werden, welche Flüssigkeitsmenge, insbesondere Wassermenge, aufgenommen und dem Körper zugeführt wurde.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen
  • 1 einen Prüfbehälter, in Form einer Flasche mit einer Volumenskala und einer Zeitskala
  • 2 einen Prüfbehälter für weibliche Personen aufweisend eine Zeitskala und eine Volumenskala
  • 3 einen Prüfbehälter für männliche Personen aufweisend eine optische Anzeigeeinrichtung
  • In 1 ist ein Prüfbehälter 1 in Form einer Flasche dargestellt. Der Behälter 1 weist dabei einen Behälterhals 2, einen Körper 3 und einen Deckel 4 auf. Der Deckel bzw. die Verschlusskappe ist über einen Schraubverschluss an der Öffnung des Flaschenhalses 2 befestigt und kann durch eine Drehung aus der Schraubvorrichtung gelöst werden. Der Behälter 1 weist des Weiteren einen Boden 5 auf, der hier kreisförmig ausgebildet ist. Des Weiteren ist der Prüfbehälter 1 teilweise mit einer Flüssigkeit 6 gefüllt, der restliche Behälterraum weist Luft auf.
  • Eine Markierung 8 ist an dem Behälterhals 2 vorgesehen und stellt hier eine Markierungslinie dar, welche den höchsten Füllstand des Behälters 1 zeigt. Die Markierung 8 kann anstelle einer Linie eine Ein- oder Ausbuchtung im Behältermaterial, eine Farbmarkierung, eine Prägung oder dgl. sein. Die Markierung 8 entspricht in dieser 1 dem Wert 0 einer Einheit, beispielsweise einer Volumeneinheit. Der Prüfbehälter 1, welcher insbesondere zur Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme dient, weist an der nach außen weisenden Behälterseitenwand des Körpers 3 eine Anzeige auf, die zwei unterschiedliche Skalen 11, 12 darstellt. Die Einheiten dieser Skalen 11, 12 sind hier mit Markierungslinien 8', 8'' dargestellt. Eine der Skalen ist eine Volumenskala 11 und die andere der Skalen eine Zeitskala 12. Dabei ist die Einheit der Volumenskala 11 in Litern 9 und die Einheit der Zeitskala 12 in einem 24 Stunden Uhrzeitformat 10 angegeben. Die jeweiligen Werte der Skalen 11, 12 steigen von der Behälteröffnung nach unten zum Boden 5 auf, das heißt die Werte erhöhen sich ausgehend von der Markierungslinie 8 für den Nullwert in Richtung Boden 5 des Behälters 1. Die Skalen 11, 12 beginnen somit am höchsten Füllstand des Behälters 1 und enden im Bereich des Behälterbodens 5. Die Werte der Volumenskala 11 reichen von 0,25 L bis 2,25 L, wobei das Aufnahmevermögen des Behälters 2,50 L gemessen von der Markierungslinie 8 ist. Die Zeitskala 12 weist bei der Markierungslinie 8'' die Zeit 11:00 Uhr auf und endet mit der in der Skala letzten Markierung 20:00 Uhr, wobei die Zeit 22:00 Uhr nicht dargestellt ist. Diese Angaben sind natürlich nur beispielhaft zu verstehen und können bedarfsweise immer entsprechend Anwendungsfall gewählt werden.
  • Auf der Flasche werden die Werte angezeigt, welche die verbrauchte Flüssigkeit und/oder die noch aufzunehmende Flüssigkeit darstellen. Die verbrauchte Flüssigkeit wird durch Volumen 7 angezeigt, welches von Markierungslinie 8 bis zu der Volumen-/Zeiteinheit des Flüssigkeitspegels der Skalen 11, 12 reicht. Aus dem in 1 dargestellten Behälter 1 wurde also eine bestimmte Flüssigkeitsmenge 7 von einer Person bis zu einer bestimmten Uhrzeit getrunken. In diesem Ausführungsbeispiel zeigt die Anzeige an, dass vor 14:00 Uhr ungefähr 1,00 L Flüssigkeit verbraucht wurde und bis etwa 20:00 Uhr noch etwa 1,25 L getrunken werden sollten, um ein vorgegebenes Soll von 2,25 L zu erreichen.
  • In 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Prüfbehälters 1 dargestellt, der einen Behälterhals 2, einen Körper 3 und einen Deckel 4' aufweist. Der Deckel 4' ist auf dem Flaschenhals 2 angeordnet und verschließt die Öffnung des Flaschenhalses 2 als eine Art Korken oder dergleichen. Der Behälter 1 nach 2 ist für eine weibliche Person vorgesehen und dazu auch mit dem Symbol für das weibliche Geschlecht 13 gekennzeichnet. Das Symbol 13 ist im Bereich des Flaschenhalses 2 angeordnet, kann wahlweise allerdings auch an anderen Stellen des Behälters 1 angebracht sein. An dem Körper 3 des Behälters 1 sind zwei Skalen 11', 12' angeordnet, deren Werte von einer Markierungslinie 8 zum Boden 5 des Behälters 1 hin zunehmen. Die Werte der Skalen 11', 12' sind dabei auf den Flüssigkeitsbedarf einer weiblichen Person ausgerichtet. Die Volumenskala 11' reicht von 0 bis 2,0 L, wobei die Intervallschritte in 0,40 L angegeben sind. Die Zeitskala 12' beginnt ebenfalls bei der Markierungslinie 8, wobei die erste Zeit, die an dem Behälterkörper 3 dargestellt ist, 10:00 Uhr beträgt und die letzte sichtbare Zeit 18:00 Uhr. Die Anzeige 11', 12' lässt erkennen, dass bis vor 14:00 Uhr über 0,80 L an Flüssigkeit verbraucht wurden. Die weibliche Person kann also einerseits den bisher verbrauchten Anteil an Flüssigkeit ablesen und auch die noch bis etwa 18:00 Uhr für den Körper notwendige Flüssigkeitsmenge.
  • In 3 ist ein Prüfbehälter 1 für männliche Personen dargestellt (Symbol für das männliche Geschlecht am Behälterhals 2), der eine optische Anzeigeeinrichtung 9' zeigt. Dabei repräsentiert die an dem Behälter 1 angeordnete Anzeigeeinrichtung 9' die verbrauchte Flüssigkeitsmenge 7 und/oder die noch erforderliche Flüssigkeitsaufnahme 6 in optischer Weise. Für die optische Darstellung ist im unteren Bereich, d. h. im Bereich des Bodens 5, des Prüfbehälters 1 ein Sensor 16 ausgebildet, der auf den Druck oder das Gewicht der in der Flasche befindlichen Flüssigkeit anspricht. Die Flüssigkeit 6 ist in dem dargestellten Behälter 1 noch nicht ganz verbraucht und die verbrauchte Flüssigkeit 7 ist anhand der optischen Anzeigeeinrichtung 9' erkennbar. Der Sensor 16 misst in dieser Ausführung den Druck der Flüssigkeit 6, der dann über das Sichtfeld 17 mittels eines Farbstreifens 14 dargestellt wird. Anstelle des Farbstreifens 14 kann eine andere Messdarstellung mit oder ohne Skala verwendet werden (nicht gezeigt). Der Farbstreifen 14 ist in dem Sichtfenster 17 mittig positioniert und verschiebt sich entlang Linie 13 in horizontaler Ebene. Der Grad der Verschiebung hängt von der schon verbrauchten Flüssigkeit 7 und/oder von der noch in dem Behälter 1 vorhandenen Flüssigkeitsmenge 6 ab. Der Farbstreifen kann wahlweise auch durch ein Farbband gebildet sein (hier nicht gezeigt). Der Boden 5 ist, wenn notwendig, in einer anderen Farbe als das Farbband bzw. der Farbstreifen 14 vorgesehen. Alternativ ist der Farbstreifen so im Fenster angeordnet, dass er sich mit abnehmendem Druck hinter eine Blende verschiebt und darüber aufgrund der abnehmenden Länge des sichtbaren Teils des Farbstreifens die verbleibende Menge signalisiert. Dies kann auch mit einer Skaleneinteilung für die Flüssigkeitsmenge versehen sein, die am Messfenster angebracht ist.
  • Bedarfsweise kann auch eine Signaleinrichtung vorgesehen sein, zusätzlich oder alternativ, die zeitabhängig, durch Druck oder Gewicht der Flüssigkeitsmenge optische und/oder akustische Signale abgibt und etwa bei Erreichen bestimmter Zeiten ein Warnsignal abgibt, wenn die vorgegebene Menge noch nicht getrunken wurde oder druck- oder gewichtsgesteuert das Erreichen bestimmter getrunkener Mengen angibt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 202008007367 U1 [0003]
    • DE 202008015065 U1 [0005]
    • DE 202008001293 U1 [0006]

Claims (9)

  1. Prüfbehälter, insbesondere Prüfflasche zur Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere Wasseraufnahme bei Menschen, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung, die den Verbrauch der Flüssigkeit und/oder die noch erforderliche Flüssigkeitsaufnahme anzeigt.
  2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung durch mindestens eine Skalierung gebildet ist, deren Werte von einem Nullwert im Bereich der Behälteröffnung in Richtung Boden des Behälters ansteigen, und welche die getrunkene oder noch zu trinkende Flüssigkeitsmenge angibt und/oder die Uhrzeit.
  3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalierung in die Flasche eingeprägt oder aufgebracht ist, insbesondere in Form einer aufgebrachten Linie, vorzugsweise aus Farbe oder durch Druck, gebildet ist, die sich über einen wesentlichen Teil der Länge der Flasche erstreckt oder durch beabstandete Markierungen, insbesondere Skalenmarkierungen.
  4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem festen Material, insbesondere aus Kunststoff oder Glas, gebildet ist.
  5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung eine optische Anzeige ist, die auf den Druck und/oder das Gewicht der im Behälter befindlichen Flüssigkeit anspricht.
  6. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung einen in einem Sichtfenster verschiebbaren Farbstreifen aufweist, wobei die Verstellung des Farbstreifens durch das Gewicht und/oder den Druck der Flüssigkeit innerhalb des Behälters bestimmt ist.
  7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfenster einen gefärbten Boden aufweist, vor dem der Farbstreifen verschiebbar ist, wobei die Farbe des Bodens und des Farbstreifens unterschiedlich ist.
  8. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstreifen durch ein Farbband gebildet ist.
  9. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung in Art einer Uhr mit einem Zeiger, eines Zeigers mit einem entsprechendem Messfenster oder als Digitalanzeige ausgebildet ist.
DE202011003577U 2011-03-04 2011-03-04 Prüfbehälter für die Kontrolle einer Flüssigkeitsaufnahme Expired - Lifetime DE202011003577U1 (de)

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