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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Mehrwegeschalter mit einer Steuerelektronik
zum Bewirken von Zustandsänderungen
von mit jeweils einem individuellen Empfangselement versehenen elektrischen
Verbrauchern in einem Gebäudestromnetz.
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Es
ist allgemein bekannt, dass insbesondere im Bereich der Haustechnik
eine Vielzahl von elektrischen Verbrauchern, wie mehrere Lampen,
Jalousien, Musikanlagen, Radios, Fernseh- und Videogeräte, Klimageräte, Alarmanlagen
usw. in einem Raum oder in mehreren Bereichen nur über eine
entsprechende Anzahl von Schaltern, gegebenenfalls Fernbedienungen,
Displays usw. gesteuert werden, in dem die Schalter ihre Steuerbefehle
an das zugeordnete Gerät
senden. Hierbei sei beispielhaft nur auf die klassische Schaltung einer
Lampe „Ein/Aus” mittels
eines Wandschalters hingewiesen. Dem gemäß sind eine Vielzahl von Schaltern notwendig,
deren Zahl umso größer ist,
je größer eine
Gruppe von Verbrauchern oder aber je mehr Verbraucher mit verschiedenen
Funktionen vorhanden sind. Hierbei soll unter dem Begriff „Schalter” jede Art
von Schaltelement verstanden werden, das einen Schaltvorgang und
eine Zustandsänderung
des jeweiligen Verbrauchers bewirkt. Unter dem Begriff „Verbraucher” sind alle
elektrisch steuerbaren Geräte
zu verstehen.
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Zur
Steuerung von mehreren elektrischen Verbrauchern in einem Raum oder
Bereich sind demnach Schalter mit einer höheren Anzahl von Sensoren und
Tastern mit komplizierterem Aufbau und Untergliederung notwendig.
Je vielzähliger
und komplexer jedoch die Schalter sind, umso größer sind die Anforderungen
bei der Bedienung an den Nutzer.
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Umfangreiche
Schaltermengen führen
bei nicht wenigen Nutzern zu Verwirrung und Komplikationen beziehungsweise
sogar zu Bedienungsängsten
und Bedienungsablehnungen. Daher sind Mehrwegeschalter entwickelt
worden, mit denen verschiedene Zustandsänderungen, d. h. Schaltzustände verschiedener
elektrischer Verbraucher gesteuert werden können.
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Bekannt
ist ein solcher Mehrwegeschalter mit einer Steuerelektronik und
mit einem Trägerelement, das
eine zu bedienende, am Trägerelement
in mindestens drei Richtungen bewegliches Betätigungselement mit einer Mehrzahl
von Betätigungsflächen aufweist.
Dabei bewirkt jede Betätigung
des Betätigungselement mindestens
einen Schaltvorgang für
mindestens einen elektrischen Verbraucher oder mindestens eine Gruppe von
elektrischen Verbrauchern. Sämtliche
Schaltvorgänge
an den Verbrauchern können
durch lokale Betätigung
des Betätigungselement
ausgelöst
werden. Das Betätigungselement
des Mehrwegeschalters besitzt eine ebene, d. h. plane Oberfläche, wobei
die Mehrzahl von Betätigungsflächen Bestandteil
dieser Oberfläche sind
und als solche visuell gar nicht wahrgenommen werden.
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Wer
normale klassische Taster und Schalter zu betätigen gewohnt ist, drückt diesen
in der Regel nicht zwangsläufig
in dessen Zentrum, sondern an einer beliebigen Teilfläche der
Schalteroberfläche.
Dem gemäß ist der
zuvor beschriebene Mehrwegeschalter überall an seiner Oberfläche druckbar.
Somit drücken
viele Nutzer den Schalter häufig
nur außerhalb
dessen Mitte. Bei einem Mehrwegeschalter kann dies zu Fehlfunktionen führen, da
Teilflächen
gedrückt
werden, die mit Funktionen behaftet sind, die der Nutzer gar nicht
zu aktivieren beabsichtigt, d. h. es kommt zu Fehlbedienungen an
den angeschlossenen elektrischen Verbrauchern.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, einen Mehrwegeschalter der eingangs genannten
Art zu schaffen, der einem Nutzer nahe legt, den Schalter in dessen
Mitte zu betätigen,
um eine sicherere und komfortablere Steuerung der mit dem Mehrwegeschalter
verbundenen elektrischen Verbraucher zu gewährleisten.
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Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe gelöst
durch einen Mehrwegeschalter mit einer Steuerelektronik zum Bewirken
von Zustandsänderungen
von mit jeweils einem individuellen Empfangselement versehenen elektrischen
Verbrauchern in einem Gebäudestromnetz
und einem Trägerelement,
aufweisend
- – zumindest ein zu bedienendes
Betätigungselement
mit einer Mehrzahl von Betätigungsflächen, welches beweglich
auf dem Trägerelement
angebracht ist,
- – wobei
dieses Betätigungselement
relativ zum Trägerelement
bewegbar ist,
- – jede
Betätigung
des Betätigungselements
mindestens einen Schaltvorgang für
mindestens einen Verbraucher oder mindestens eine Gruppe von Verbrauchern
bewirkt, und
- – sämtliche
Schaltvorgänge
an den mindestens einen Verbraucher oder mindestens eine Gruppe
von Verbrauchern durch lokale Betätigung des Betätigungselements
auslösbar
sind,
wobei die Betätigungsfläche erhaben,
also aus dem Trägerelement
herausragend ausgebildet ist, und wobei der Schalter eine sequentiell
andersfarbige Beleuchtung auszugeben in der Lage ist und wobei eine
jede Beleuchtungsfarbe einem Schaltzustand fest zuordenbar ist.
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Dadurch
daß die
Betätigungsfläche erhaben,
also aus dem Trägerelement
herausragend ausgebildet ist bietet sie sich dem Bediener ergonomisch
als Betätigungsfläche an.
Das heißt,
daß der
Bediener intuitiv zu dieser Betätigungsfläche geführt wird,
was umgekehrt heißt,
daß weitere
Betätigungsfunktionen,
welche sich außerdem
noch im Schalter befinden für
den Bediener nicht offensichtlich sind. Indem der der Schalter eine sequentiell
andersfarbige Beleuchtung auszugeben in der Lage ist, wird der Bediener
mit Hilfe dieser Farbe über
die Betriebsebene des Schalters informiert. So erkennt der Bediener,
daß wenn
sich die Farbe ändert, sich
der Be triebszustand des Schalters geändert hat, was nichts anderes
heißt,
als daß mit
diesem Schalter und der selben Schaltfunktion nun eine andere Verbrauchergruppe
geschalten wird als zuvor. Farbenwechsel ist somit erfindungsgemäß gleichbedeutend
mit einem Verbraucher(gruppen)wechsel. Wenn außerdem eine jede Beleuchtungsfarbe
einem Schaltzustand fest zuordenbar ist, bedeutet dies, daß der Bediener
nach freiem Gutdünken,
beispielsweise mit Hilfe einer Software oder Hardwareumstellung
die Farbe(n) mit den in Frage kommenden Verbraucher(gruppen) selbst
zusammenstellen und im Schalter auf Dauer hinterlegen kann.
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Weitere
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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In
einer ersten Ausgestaltungsform kann das am Trägerelement beweglich aufgenommene
Betätigungselement,
welche die eigentliche Schalterplatte des Mehrwegeschalters darstellt,
kann an den Ecken und Kanten und im Zentrum durch Druckbewegung
betätigt
werden, d. h. räumlich
gesehen in alle möglichen
Richtungen, so dass der Schalter als multidimensionaler Mehrwegeschalter
wirkt und bei jeder Betätigung
einen entsprechenden Schaltvorgang an einem entsprechenden elektrischen
Verbraucher oder einer Verbrauchergruppe auslöst. Dabei werden die Kanten
und die Ecken des Betätigungselements
als Betätigungsflächen genutzt.
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Im
Fall, daß der
Schalter keine Ecken aufweist, können
andere geometrisch fest definierbare Orte mit diesen Funktionen
belegt werden. Im Falle eines runden Betätigungselements kann dies statt
der Ecke eine Einrastposition eines Drehschalters sein. Im Falle
eines (z. B. runden) Tasters kann dies statt der Ecke der Ort der
Tastbetätigung
auf dem Betätigungselement
des Tasters sein.
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Der
Mehrwegeschalter überträgt seine
Schaltsignale vorzugsweise über
das Gebäudestromnetz
an die Verbraucher, die mit einem individuellen Empfangselement
ausgerüstet
sind. Dieses Empfangselement kann eine elektronische Einrichtung,
beispielsweise Transponder oder ein Mikrochip sein, in dem eine
codierte Kennung gespeichert ist, so dass nur der gewünschte Verbraucher
auf den Schaltvorgang und die entsprechenden Steuerbefehle des Mehrwegeschalters
reagiert.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
kann in der Mitte eines eckigen Mehrwegeschalters ein zusätzlicher
Taster vorgesehen, der gegenüber
dem Betätigungselement
erhaben ausgebildet ist, d. h. aus diesem hervorragt. Gemäß einer
anderen Variante ist der Taster in Bezug zur Betätigungselement nicht nur erhaben,
sondern auch beleuchtet ausgebildet.
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Die
Wahrscheinlichkeit, daß ein
Nutzer die Mitte des Mehrwegeschalters, also den im Zentrum des
Betätigungselements
angeordneten Taster drückt,
ist damit erheblich angestiegen. Fehlfunktionen des Schalters werden
damit deutlich beschränkt,
denn der mittige Taster drückt
sich leichter als die übrigen
Teilschaltflächen des
Betätigungselements,
weil sich das Drücken
in diesem mittleren Bereich anbietet und die Botschaft, die Mitte
des Schalters zu drücken,
klarer ist und zwar durch die Erhabenheit und/oder Beleuchtung des
zentralen Tasters. Die anderen Schaltfunktionen am Mehrwegeschalter
sind aber immer noch vorhanden.
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Ein
Kenner des Mehrwegeschalters kann die beabsichtigte Schaltfunktion
durch Drücken
der entsprechenden Teilfläche
der Oberfläche
des Betätigungselement
gezielt auswählen.
Ein Nutzer hingegen, der den Schalter nicht als Mehrwegeschalter
erkennt, drückt
den mittigen Taster und würde
gar nicht wahrnehmen oder beabsichtigen, die anderen Schalt- bzw.
Bedienflächen
des Betätigungselements
zu betätigen
bzw. die entsprechenden Schaltfunktionen zu aktivieren. Bei einem
Nutzer, der also die Schaltfunktionen des Mehrwegeschalters nicht
kennt, wird die Aufmerksamkeit in der Regel durch die Erhabenheit
und Beleuchtung des Mittentasters eben darauf hingelenkt sein. Er
würde dabei
gar nicht die Rand- oder Eckflächen
des Betätigungselements
des Schalters betätigen.
Der Mehrwegeschalter wird dadurch bediensicherer als einer, der
eine rein plane Bedienfläche
aufweist.
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Nach
einer Weiterbildung des Mehrwegeschalters ist der im Zentrum des
Betätigungselements
angeordnete Taster z. B. für
einen Dauerimpuls, oder als Kippschalter für einen Schaltimpuls, z. B.
AN/AUS, ausgebildet.
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Ferner
ist nach einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Mehrwegeschalters
der im Zentrum des Betä tigungselements
angeordnete Taster ein Tastschalter, Wipptaster, Wippschalter oder
dergleichen.
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Sonach
ist der im Zentrum des Betätigungselement
angeordnete Taster teilweise beleuchtet, d. h. beispielsweise die
obere oder untere Hälfte
des Tasters. Dies wird in der Regel ausreichend sein, um die Betätigungsabsicht
durch den Benutzer auf den mittigen Taster zu lenken.
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Des
Weiteren kann bei dem erfindungsgemäßen Mehrwegeschalter der im
Zentrum der Betätigungselement
angeordnete Taster farblich beleuchtet sein, wodurch die die Wahrnehmung
des zentralen Tasters durch den Benutzer noch unterstützt wird.
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Eine
weitere Ausgestaltungsform des Mehrwegeschalters, bei dem das Betätigungselement
relativ zum Trägerelement
in mindestens drei Richtungen bewegbar ist, weist den Vorteil auf,
daß durch
diese Multidimensionalität
mehrere gleichzeitige Eingabeebenen eröffnet werden.
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Eine
weitere Ausgestaltungsform des Mehrwegeschalters, bei dem das Trägerelement
ein Leuchtelement aufweist, weist den Vorteil auf, daß es nicht
durch Berührung
des Betätigungselements
verschmutzt wird. Darüber
hinaus ist es auf dem Trägerelement
keiner Betätigungsbewegung
unterworfen, was die Defektanfälligkeit
reduziert und den Aufbau und die Verdrahtung vereinfacht Eine weitere
Ausgestaltungsform des Mehrwegeschalters, bei dem das Leuchtelement
eine Ringform aufweist weist den Vorteil auf, daß es nicht mit einem anderen
Lichtsignal verwechselt werden kann, da Ringförmige Beleuchtungen im Haushalt
ungewöhnlich sind.
Darüber
hinaus wird die Beleuchtung beim Betätigen nicht verdeckt und der
Bediener kann hierdurch insbesondere bei mehrfarbigen Leuchtelementen
auch die neue Farbe nach der betätigungsbedingten
Farbumstellung erkennen, was von besonderem Vorteil ist, wenn der
Bediener eine mehrere Schaltebenen, also mehrere Farben durchwandern
muß, um
zur angestrebten Bedienebene zu gelangen.
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Eine
weitere Ausgestaltungsform des Mehrwegeschalters, bei dem das Betätigungselement
ein Leuchtelement aufweist, weist den Vorteil auf, daß der Bediener
durch dieses Leuchtelement genau an den Punkt geführt wird,
an welchem er das Betätigungselement
zu bedienen hat.
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Eine
weitere Ausgestaltungsform des Mehrwegeschalters, bei dem das Leuchtelement
mehr als eine Farbe darzustellen in der Lage ist, weist den Vorteil
auf, daß jedem
Verbraucher bzw. jeder Verbrauchergruppe eine eigene Bedienebene
und mit jeder Bedienebene eine eigene Farne zuordenbar ist.
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Eine
weitere Ausgestaltungsform des Mehrwegeschalters, bei dem das Leuchtelement
die Farben gelb, grau, hellblau, dunkelblau, violett, grün, rot darzustellen
in der Lage ist, weist den Vorteil auf, daß durch die Unterschiedlichkeit
dieser Farben keine Verwechslungsgefahr besteht und sie weist den
Vorteil auf, daß der
Be diener der/den Verbrauchergruppe/n diejenigen Farben zuordnen
kann, von welchen er glaubt, daß diese
am ergonomischsten repräsentiert
werden. Dies bedeutet, daß der
Verbraucher erfindungsgemäß selbst diese
Zuordnung treffen kann und programmieren (lassen) kann.
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Weiterhin
kann im Zentrum der Betätigungselement
ein Anzeigedisplay im Taster angeordnet sein, das unterschiedliche
Farben, Ziffern und andere Informationen, wie Temperatur, Uhrzeit,
Schaltszenen, Bedienmodi und dergleichen darstellt.
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Der
der Erfindung zugrunde liegende Gedanke wird in der nachfolgenden
Beschreibung anhand von zwei Ausführungsbeispielen, die in den
Zeichnungen dargestellt sind, näher
beschrieben. Die Zeichnungsfiguren zeigen in
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1 einen
erfindungsgemäßen Mehrwegeschalter
mit seinen Bediendimensionen in Verbindung mit einer Verbrauchergruppe
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2 eine
Mehrzahl von Schaltern, mit abnehmbarer Betätigungsfläche 4, die über einen
Zwischenspeicher (ZS) untereinander kommunizieren
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3 Schalter
und Steckverbindungen der selben Serie
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4 einen
erfindungsgemäßen ersten
Drehschalter
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5 einen
erfindungsgemäßen zweiten
Drehschalter bzw. Taster
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6 den
erfindungsgemäßen zweiten
Drehschalter bzw. Taster mit Farbnomenklatur und
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7 mehrere
erfindungsgemäße zweite
Drehschalter bzw. Taster mit Farbnomenklatur nebeneinander angeordnet
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Der
Mehrwegeschalter 1 gemäß den 1 bis 7 ist
an einer Wand eines Raumes angebracht und direkt oder mit Hilfe
von Fernkommunikationsmitteln 15, wie z. B. per Infrarot/Bussystem
oder per Funk an ein Gebäudestromnetz 2 angeschlossen.
Darüber
hinaus ist der Mehrwegeschalter 1 über das Gebäudestromnetz 2 mit
einer Anzahl von elektrischen Verbrauchern 3 verbunden,
die in 2 symbolhaft dargestellt sind. Jeder Verbraucher 3 enthält ein codiertes
Empfangselement 4, z. B. einen Mikrochip, zum Empfang der
Schaltsignale des Mehrwegeschalters 1.
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Der
Mehrwegeschalter 1 weist ein Trägerelement 5 auf,
an dem ein einziges zu bedienende Betätigungselement 6 angebracht
ist, das mit einer dahinter eingebauten Steuerelektronik 7 in
Kontaktverbindung steht. Die Ecken 8 der Betätigungselement 6 sind
jeweils als Betätigungsflächen 9 ausgebildet,
mit denen jeweils ein bestimmter zu schaltender Verbraucher 3 oder
-gruppe ausgewählt
und geschaltet werden kann. Die Betätigungsflächen 9 und 13 sind
in der Zeichnung symbolisiert durch die punktierten Linien.
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Die
obere linke Betätigungsfläche
9 in
der Ecke
8 dient z. B. zum Auswählen für die Verbrauchergruppe „Lampen” zum Schalten
von Lampen, die obere rechte Betätigungsfläche
9 in
der Ecke
8 ist für
die Verbrauchergruppe „Audio/Video” zum Schalten
von elektronischen Unterhaltungsgeräten vorgesehen, die untere
linke Betätigungsfläche
9 in
der Ecke
8 dient zum Auswählen für die Verbrauchergruppe „Schatten” zum Schalten von
Jalousien und die untere rechte Betätigungsfläche
9 in der Ecke
8 ist
für die
Verbrauchergruppe „Sicherheit” zum Schalten
für die
Alarmanlage vorgesehen, wie diese die nachfolgende Tabelle verdeutlicht.
| Ecke | Verbrauchergruppe |
| Oben
links | Beleuchtung
(Lampen) |
| Oben
rechts | Audio/Video
(Fernseher, CD-PLayer usw.) |
| Unten
links | Schatten
(Jalousien) |
| Unten
rechts | Sicherheit
(Alarmanlage) |
(Tabelle
1)
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Mit
den einzelnen Betätigungsflächen können nachfolgend
genannte Schaltfunktionen an den elektrischen Verbrauchern bewirkt
werden:
| Kante/Zentrum | Funktionen |
| Oben | plus,
heller, höher,
mehr, lauter, wärmer |
| Unten | minus,
dunkler, tiefer, weniger, leiser, kälter |
| Links | links,
zurück,
letztes |
| Rechts | rechts,
weiter, nächstes |
| Zentrum | An/Aus,
Start/Stopp, Play/Pause, Kommen/Gehen |
(Tabelle
2)
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Diese
Tabellen sind nur beispielhaft, wobei die Betätigungsflächen auch in anderer Weise
zugeordnet sein können.
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In 1 ist
darüber
hinaus dargestellt, daß die
Betätigungsplatte 6 auch
als vom Trägerelement 5 trennbar
vorgesehen werden kann. In einem derartigen Fall wird die Kommunikation
zwischen Betätigungsplatte 6 und
Trägerelement 5 mit
Hilfe von Fernkommunikationsmitteln 15 sichergestellt.
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Im
Zentrum 10 des Betätigungselements 6 ist
ein Taster 11 (in 1, 2 schematisch
durch einen Kreis mit einem ,Kreuz darin dargestellt) angeordnet,
der als Betätigungsfläche dem
Schalten von Verbrauchern 3, insbesondere von Schaltgrundfunktionen,
wie „An/Aus”, „Start/Stopp” usw. des
momentan aktiven elektrischen Verbrauchers 3 oder der momentan
aktiven Verbrauchergruppe 3 gemäß Tabelle 1 dient.
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Der
Taster 11 ist, wie insbesondere die 5 bis 7 verdeutlichen,
erhaben, also aus der Bedienfläche
der Betätigungselement 6 herausragend,
ausgebildet. Gemäß 2 ist
der Taster 11 ein Taster, z. B. zum Auslösen eines
Dauerimpulses an den zugehörigen
aktiven Verbraucher. Der Taster 11 gemäß 3 hingegen
ist ein Kippschalter zur Auslösung
eines Schaltimpulses, z. B. AN/AUS, für den aktiven Verbraucher.
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In
den dargestellten Ausführungsbeispielen
ist ein Teilbereich der Frontfläche
des Tasters 11 beleuchtet, vorzugsweise farblich beleuchtet.
Hierbei sind die Farben gelb, grau, dunkelblau, hellblau, violett,
grün, rot fest
Verbrauchergruppen, wie Schall/Geräusche; Temperatur; Licht; Klima;
Sicherheit etc. direkt zugeordnet
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Weiterhin
sind an den vier Seiten des Betätigungselement 6 deren
Kanten 12 zum Auslösen
von Schaltvorgängen
für Verbraucher 3,
wobei die Kanten 12 entsprechende Betätigungsflächen 13 aufweisen. Durch
Betätigen
beispielsweise der Betätigungsfläche 13 der
rechten Kante des Betätigungselements 6 werden
die Schaltfunktionen „rechts,
weiter, nächstes” ausgelöst. Bei
Betätigung
der anderen Betätigungsflächen 13 der
Kanten 12 werden die in Tabelle 2 genannten Schaltfunktionen
ausgeführt.
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Darüber hinaus
kann im Zentrum 10 der Betätigungselement ein Anzeigedisplay 14 im
Taster 11 vorgesehen sein, auf welchem unterschiedliche
Farben, Ziffern und andere Informationen, wie Temperatur, Uhrzeit,
Schaltszenen, Bedienmodi und dergleichen darstellt werden.
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4 zeigt
einen erfindungsgemäßen Drehschalter,
der im wesentlichen die selben Funktionen umfasst, wie der in den 1 und 2 dargstellte
Schalter. In diesem Fall werden die beschriebenen Funktionen statt
an unterschiedlichen Stellen des Schalters, wie es für die Schalter
aus der 1 und 2 beschrieben
ist mit Hilfe des drehbaren Betätigungselements
des Drehschalters eingegeben. Optional kann dieser Drehschalter
auch zusätzlich
noch eine Tastfunktion umfassen.
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In
diesem Fall des Drehschalters werden die diversen Eingaben mit Hilfe
der mechanisch vordefinierten Raststellungen des Betätigungselements 6 eingegeben.
Die in 4 beispielhaft dargestellten und mit an/aus; Szene 2;
Szene 3; Szene 4 bezeichneten, vier unterschiedlichen
Raststellungen, sind können
auf diese Weise die vier Eingabedimensionen aus 1 und 2 abdecken.
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Darüber hinaus
kann auch mit Hilfe des Drückens
auf den Drehschalter eine weitere Eingabedimension eröffnet werden.
Natürlich
sind durch mechanische Veränderungen
die Rastpositionen auch veränderbar. So
können
auch Drehschalter mit einer beliebig höheren oder geringeren Anzahl
an radialen Rastpositionen hergestellt werden, die dann mit einer
entsprechenden Anzahl an Szenen belegbar sind.
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Natürlich kann
der Drehschalter, z. B. in seinem Zentrum auch mit einem Anzeigeorgan
ausgestattet werden, welches mit Hilfe von Lichtsignalen dem Bediener
anzeigt, welche Szene gerade geschalten ist.
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5 zeigt
einen erfindungsgemäßen Taster,
der im wesentlichen die selben Funktionen umfasst, wie der in den 1 und 2 dargstellte
Schalter. In diesem Fall werden die beschriebenen Funktionen statt
an unterschiedlichen Stellen des Schalters, wie es für die Schalter
aus der 1 und 2 beschrieben
ist mit Hilfe einer Tastbetätigung
des Betätigungselements 6 eingegeben.
Optional kann dieser Taster auch zusätzlich noch eine Drehfunktion
umfassen.
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In
diesem Fall des Tasters werden die diversen Eingaben mit Hilfe der
einzugebenden Tastsignale Betätigungselements 6 eingegeben.
Die in 5 beispielhaft dargestellten und mit an/aus; Szene 2;
Szene 3; Szene 4 bezeichneten vier unterschiedlichen
Tastsignale können
auf diese Weise die vier Eingabedimensionen aus 1 und 2 abdecken.
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Darüber hinaus
ist in den 5–7 zwischen
der Betätigungsfläche 9 des
Tasters und dessen Trägerelement 5 ein
ringförmiges
Beleuchtungselement angeordnet, welches in diversen Farben leuchten
kann. Besonders bevorzugt sind die Farben gelb, grau, dunkelblau,
hellblau, violett, grün,
rot.
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6 zeigt
den gleichen Taster, wie 5, bei welchem jedoch zusätzlich der
Ort der Betätigung,
also der Ort der Eingabe des Tastsignals als Informationsträger erkannt
wird. Im Fall, daß man
sich im Lichtmodus befindet, der beispielsweise durch ein gelbes
Leuchten des ringförmiges
Beleuchtungselements angezeigt wird, bewirkt eine Betätigung des
oberen Teils des Tasters eine Erhöhung der Helligkeit, eine Betätigung des unteren
Teils des Tasters eine Verdunklung und eine Betätigung des linken Teils ein
Zurückschalten
in die letzte Szene und ein Betätigen
des rechten Teils ein Vorschalten zur nächsten Szene.
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Der
im wesentlichen die selben Funktionen umfasst, wie der in den 1 und 2 dargstellte
Schalter. In diesem Fall werden die beschriebenen Funktionen statt
an unterschiedlichen Stellen des Schalters, wie es für die Schalter
aus der 1 und 2 beschrieben
ist mit Hilfe einer Tastbetätigung
des Betätigungselements 6 eingegeben.
Optional kann dieser Taster auch zusätzlich noch eine Drehfunktion
umfassen.
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7 zeigt
die gleichen Taster, wie 5 und 6, die sich
jedoch in unterschiedlichen Funktionsmodi befinden. Der linke Taster
zeigt mit Hilfe seines gelben Rings an, daß er sich gerade in einem ersten
Modus, z. B. im Lichtmodus befindet. Der mittlere Taster zeigt mit
Hilfe seines grauen Rings an, daß er sich gerade in einem zweiten
Modus befindet. Der rechte Taster zeigt mit Hilfe seines blauen
Rings an, daß er
sich gerade in einem dritten Modus, z. B. im Klimamodus befindet.
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- 1
- Schalter
- 2
- Gebäudestromnetz
- 3
- Verbraucher
- 4
- Empfangselement
- 5
- Trägerelement
- 6
- Betätigungselement
- 7
- Steuerelektronik
- 8
- Ecke
- 9
- Betätigungsfläche
- 10
- Zentrum
- 11
- Taster
- 12
- Kante
- 13
- Betätigungsfläche
- 14
- Anzeigedisplay
- 15
- Fernkommunikationsmittel
- 16
- ringförmiges Leuchtelement