DE10046748C1 - Wipptastenanordnung - Google Patents
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Abstract
Eine Wipptastenanordnung 1 mit einem zumindest an zwei diametral gegenüberliegenden Segmenten bedienbaren Betätigungsorgan 2 zum Betätigen jeweils eines elektrischen Schalters S¶T¶ und/oder einer elektrischen Schalteranordnung und mit einer innerhalb des Betätigungsorgans 2 angeordneten, in axialer Richtung geführten Zusatztaste 4 mit einem das Betätigungsorgan 2 durchgreifenden Tastenknopf 7 ist dadurch bestimmt, daß die Zusatztaste 4 eine den Durchmesser des Tastenknopfes 7 unterhalb der Oberfläche des Betätigungsorgans 2 flanschartig vergrößernde Platte 6 aufweist, die sich mit ihrer Unterseite gegen die Kraft von Rückstellmitteln auf einer Schalteranordnung S¶Z¶ abstützt, und daß sich das Betätigungsorgan 2 im Bereich jedes Betätigungssegmentes sowohl auf einem Schalter S¶T¶ oder einer Schalteranordnung als auch auf der Oberseite der der Zusatztaste 4 zugeordneten Platte 6 abstützt, wobei die Abstützung auf der Platte 6 in einem geringeren radialen Abstand zum Tastenknopf 7 als die Abstützung auf dem Schalter S¶T¶ oder der Schalteranordnung erfolgt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Wipptastenanordnung mit einem zumindest an
zwei diametral gegenüberliegenden Segmenten bedienbaren Betäti
gungsorgan zum Betätigen jeweils eines elektrischen Schalters und/oder
einer elektrischen Schalteranordnung und mit einer innerhalb des Betäti
gungsorgans angeordneten, in axialer Richtung geführten Zusatztaste mit
einem das Betätigungsorgan durchgreifenden Tastenknopf bei der die
Zusatztaste eine den Durchmesser des Tastenknopfes unterhalb der
Oberfläche des Betätigungsorgans vergrößernde Platte aufweist, die sich
mit ihrer Unterseite gegen die Kraft von Rückstellmitteln auf einer Schal
teranordnung abstützt, und bei der sich das Betätigungsorgan im Bereich
jedes Betätigungssegmentes auf der Oberseite der der Zusatztaste zuge
ordneten Platte abstützt
Wipptastenanordnungen ausgebildet als einfache Wippe oder auch als
Kreuzwippe werden beispielsweise im Kraftfahrzeug zum Bedienen unter
schiedlicher Systeme, etwa zur Eingabe von Daten an einem Bordcom
puter oder auch für die Außenspiegeleinstellung eingesetzt. Mitunter um
fassen derartige Wipptastenanordnungen eine zentral bezüglich des Be
tätigungsorgans angeordnete Zusatztaste, die in axialer Richtung beweg
bar ist. Mit dieser Zusatztaste kann beispielsweise ein Bestätigungssignal
ausgelöst werden, wenn mit dem Betätigungsorgan bei einer Dateneingabe
ein solches Bestätigungssignal - etwa bei einer Programmierung eines
Navigationssystems - benötigt wird. Diese Zusatztaste durchgreift das
Betätigungsorgan mit ihrem Tastenknopf.
Vorbekannt sind Wipptastenanordnungen beispielsweise aus der DE 42 25 354 A1,
der DE 42 42 100 A1 oder der EP 0 587 406 A2. Die in diesen
Dokumenten beschriebenen Wipptastenanordnungen sind prinzipiell
gleich aufgebaut. Bei einer solchen vorbekannten Wipptastenanordnung,
die als Kreuzwippe ausgebildet ist, ist das Betätigungsorgan tellerförmig
ausgebildet und durch einen Führungsring schwimmend zu einer die
elektrischen Schalter tragenden Leiterplatte fixiert. Der Führungsring
selbst ist ortsfest zur Leiterplatte gehalten. In dem Führungsring ist eine
Zusatztaste mit ihrem Tastenknopf in seiner axialen Richtung bewegbar
geführt. Der Tastenknopf selbst durchgreift das Betätigungsorgan und
hebt sich von der äußeren Oberfläche des Betätigungsorgans ab. Der Zu
satztaste ist ein eigener elektrischer Schalter zugeordnet, der durch ein
Eindrücken der Zusatztaste betätigbar ist. Bewegungskinematisch ist die
Zusatztaste von einer Betätigungsbewegung des Betätigungsorgans ent
koppelt. Um eine ausreichende Bewegbarkeit des Betätigungsorgans zu
gewährleisten, muß zwischen der Mantelfläche des Tastenknopfes und
der Innenseite der Durchbrechung des Betätigungsorgans, durch den der
Tastenknopf durch das Betätigungsorgan hindurch ragt, ein ausreichend
breiter Luftspalt bemessen sein. Ist dieser zu gering bemessen, ist die
Kippbewegung des Betätigungsorgans durch den Tastenknopf behindert.
Bei einer Betätigung des Betätigungsorgans, welches zu einem Verkippen
des Betätigungsorgans führt, ändert sich infolge des gegenüber einer sol
chen Bewegung feststehenden Tastenknopfes die Konfigurierung des
Luftspaltes, der an der einen Seite vergrößert und an der anderen Seite
entsprechend reduziert wird. Eine Änderung des Luftspaltes, der für einen
Betrachter als etwas größere Schattenfuge in Erscheinung tritt, ändert
sich somit auch die optische Gestaltungswirkung der Wipptastenanord
nung. Insbesondere geht bei einer solchen Wipptastenanordnung bei ei
ner Betätigung des Betätigungsorgans infolge der Veränderung des
Luftspaltes der die Wipptastenanordnung zunächst als Einheit empfunde
ne Eindruck verloren, da erkennbar die Zusatztaste die Kippbewegung
nicht mit vollzieht.
Eine weitere Tastanordnung ist aus der DE 44 30 309 A1 bekannt gewor
den. Beim Gegenstand dieses Dokumentes ist die als Drucktaste ausge
bildete Zusatztaste innerhalb des kippbar bewegbaren Betätigungsorgans
gelagert und wird bei Betätigen des Betätigungsorgans ebenfalls mit ver
kippt. Daher stellt sich beim Gegenstand dieses Wipptastenschalters die
Problematik des sich ändernden Luftspaltes wie beim zuvor gewürdigten
Stand der Technik nicht.
Durch Betätigen des Betätigungsorganes entsprechend einer Wippe wer
den einzelne Kontakte in Abhängigkeit von dem betätigten Segment des
Betätigungsorganes geschlossen. Bei einer Betätigung der zentralen Zu
satztaste werden sämtliche elektrischen Kontakte geschlossen. Daher
stellt sich beim Gegenstand dieses Dokumentes als Nachteil dar, daß eine
unabhängige Schaltung zwischen den den einzelnen Segmenten des
Betätigungsorganes zugeordneten elektrischen Schaltern und den mit der
Zusatztaste zu betätigenden nicht möglich ist. Dies ist jedoch gewünscht,
um bei bestimmten Schalterstellungen des Betätigungsorgans unabhän
gig von einer Verstellung des Betätigungsorganes auch eine Betätigung
der Zusatztaste zu gewährleisten.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte gattungsgemäße
Wipptastenanordnung dergestalt weiterzubilden, daß nicht nur bei einer
Betätigung des Betätigungsorganes in einem Segment, welches zu einer
Verkippung desselben führt, das einheitliche optische Erscheinungsbild
der Wipptasteranordnung unverändert bleibt, sondern bei der auch eine
unabhängige Betätigung der Zusatztaste gegenüber dem Betätigungsor
gan möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vergröße
rung unterhalb der Oberfläche des Betätigungsorgans der Platte flan
schartig ausgebildet ist und sich das Betätigungsorgan im Bereich jedes
Betätigungssegmentes auf einem diesem Betätigungssegment zugeord
neten Schalter oder einer Schalteranordnung abstützt, wobei die Abstüt
zung des Betätigungsorgans auf der Platte in einem geringeren radialen
Abstand zum Tastenknopf als die Abstützung auf dem Schalter oder der
Schalteranordnung erfolgt.
Bei der erfindungsgemäßen Wipptastenanordnung ist die Vergrößerung
der Platte unterhalb des Betätigungsorganes flanschartig ausgebildet und
dient als Auflager, auf dem sich das Betätigungsorgan im Bereich der Zu
satztaste abstützen kann. Das Betätigungsorgan stützt sich neben dieser
Abstützung auf der flanschartig ausgebildeten Platte der Zusatztaste in
seinem Randbereich auf einem jedem Segment zugeordneten Schalter
oder einer entsprechenden Schalteranordnung ab. Dabei ist vorgesehen,
daß die Abstützung auf der Platte in einem geringeren radialem Abstand
zum Tastenknopf als die Abstützung auf dem Schalter oder der Schalter
anordnung erfolgt. Das Betätigungsorgan ist somit schwimmend auf den
jeweils gegen eine Rückstellkraft betätigbaren Schaltern oder Schalteran
ordnungen gelagert. Eine Kippbewegung des Betätigungsorganes wird
durch die Abstützung des Betätigungsorgans auf der flanschartigen Platte
der Zusatztaste auf diese übertragen, so daß eine solche Kippbewegung
von der Zusatztaste mit ausgeführt wird, ohne jedoch den unter der Platte
befindlichen Schalter oder Schalteranordnung zu betätigen. Dies hat auch
zur Folge, daß nicht nur die Konfigurierung des Luftspaltes bei einer Betä
tigung des Betätigungsorgans gleichbleibend ist, sondern auch, daß der
Luftspalt selbst sehr viel kleiner dimensioniert sein kann. Es braucht ledig
lich so viel Spiel zwischen der Durchbrechung im Betätigungsorgan und
der Außenseite des Tastenknopfes vorhanden zu sein, daß der Tasten
knopf in seiner axialen Richtung verschieblich ist.
Durch die Abstützung des Betätigungsorgans auf einem jedem seiner
Segmente zugeordneten Schalter oder Schalteranordnung, während der
Zusatztaste eine eigene Schalteranordnung zugeordnet ist, kann eine
Betätigung von Betätigungsorgan und Zusatztaste unabhängig voneinan
der erfolgen. Um eine vernünftige Abstützung der Platte zu erzielen, ist es
zweckmäßig, daß sich diese zumindest nach Art einer Dreipunktabstüt
zung auf entsprechend angeordneten Schaltern abstützt. Gegen die Un
terseite der Platte wirken Rückstellmittel, beispielsweise Federelemente.
Zur Vereinfachung des Aufbaus einer solchen Wipptastenanordnung kann
jedoch auch vorgesehen sein, daß die Rückstellmittel Teil der Schalteran
ordnung sind und zur Bereitstellung einer Rückstellkraft die Rückstellkraft
selbsttätig rückstellender Schalter genutzt wird. Auf der Oberseite der
Platte stützt sich das Betätigungsorgan in jedem seiner Segmente ab,
wobei diese Abstützung auf der Platte in einem geringeren radialen Ab
stand zum Tastenknopf vorgesehen ist, als die Abstützung eines solchen
Betätigungssegmentes auf einem diesem zugeordneten Schalter oder auf
einer entsprechenden Schalteranordnung. Eine Betätigung des Betäti
gungsorganes in einem Segment resultiert daher gleichzeitig in einer Ver
kippung der Platte der Zusatztaste, so daß diese entsprechend der durch
geführten Kippbewegung mit verkippt wird.
Unter dem im Rahmen dieser Ausführungen benutzten Begriff "Platte" ist
letztlich jedes Element mit umfaßt, welches den Durchmesser des Ta
stenknopfes vergrößert, insbesondere um auch außerhalb der Flucht des
eigentlichen Tastenknopfes angeordnete Schalter zu erreichen. Bei
spielsweise kann die Platte auch nach Art eines Balkens oder dadurch
ausgebildet sein, daß radial von dem Tastenknopf entsprechende Arme
abragend angeordnet sind.
Die dem Betätigungsorgan zugeordneten Schalter befinden sich in einem
größeren radialen Abstand zum Tastenknopf als die der Schalteranord
nung zugeordneten Schalter, auf denen sich die Platte der Zusatztaste
abstützt. Aufgrund des geringeren notwendigen Schalthubes, der benötigt
wird, um die äußeren, dem Betätigungsorgan zugeordneten Schalter zu
schließen, kann eine Bedienung dieser Schalter erfolgen, ohne daß durch
die Mitbewegung der Platte der Zusatztaste ebenfalls eine Schalterbetäti
gung der der Platte zugeordneten Schalter erfolgt.
Als elektrische Schalter sind zweckmäßigerweise solche einer Schalt
matte vorgesehen, wobei die benötigte Rückstellkraft für die Platte aus
der Materialelastizität der die elektrischen Schalter einschließenden
Schaltdome resultiert. Bei Einsatz einer solchen Schaltmatte wirken die
einzelnen Schaltdome auch als Rückstellmittel für das Betätigungsorgan.
Zur Führung der Zusatztaste bzw. des Tastenknopfes der Zusatztaste in
dem Betätigungsorgan umfaßt dieses zweckmäßigerweise einen zentra
len Führungskanal, dessen Unterseite sich auf der Oberseite der der Zu
satztaste zugeordneten Platte abstützt. Zur unverlierbaren Montage der
Zusatztaste in dem Führungskanal des Betätigungsorgans sind zweck
mäßigerweise in die Innenwandung des Führungskanals Führungsschlitze
eingebracht, in die am Tastenknopf angeformte Verriegelungsnasen ein
greifen. Dabei sind die Führungsschlitze und die Verriegelungsnasen der
gestalt konfiguriert, daß durch diese eine Betätigung der Zusatztaste nicht
beeinträchtigt ist.
Durch die flanschartige Vergrößerung des Durchmessers des Tasten
knopfes durch die Platte, befinden sich die einzelnen Schalter, auf denen
sich die Platte abstützt, in einem solchen Abstand zueinander, daß fluchtend
unterhalb der Bedienoberfläche des Tastenknopfes eine Lichtquelle,
beispielsweise eine LED angeordnet sein kann, um ein in den Tasten
knopf integriertes Funktionssymbol zu beleuchten. Die Platte selbst weist
dann eine Durchbrechung unterhalb der Funktionssymbolik auf.
Die erfindungsgemäße Wipptastenanordnung kann als einfache Wippe
oder auch als Kreuzwippe ausgebildet sein. Ebenso besteht die Möglich
keit, daß in dem Betätigungsorgan eine einzige Zusatztaste oder auch
mehrere Zusatztasten angeordnet sind. Bei einer solchen Wipptastenan
ordnung kann die Zusatztaste - wie beim vorbekannten Stand der Technik
- zentral angeordnet sein. Die Zusatztaste kann jedoch auch ohne weite
res an einer beliebigen Stelle bezüglich des Betätigungsorgans dieses
durchgreifend angeordnet sein.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles un
ter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf eine Wipptastenanordnung und
Fig. 2 Einen Querschnitt durch die Wipptastenanordnung der Fig. 1.
Eine Wipptastenanordnung 1 ist nach Art einer Kreuzwippe ausgebildet
und umfaßt als Betätigungsorgan einen Teller 2, der vier Betätigungs
segmente aufweist, die in dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiel jeweils durch ein dreieckförmiges Funktionssymbol F gekennzeich
net sind. Die Wipptastenanordnung 1 dient zum Einstellen des Außen
rückspiegels eines Kraftfahrzeuges, so daß die Funktionssymbole F die
Verstellrichtung des Außenspiegels anzeigen. Der Teller 2 weist eine
zentrale Durchbrechung 3 auf, in der axialbeweglich eine Zusatztaste 4
angeordnet ist. Die Zusatztaste 4 ist nach Art eines Drucktasters ausge
bildet und kann einer Umschaltung des jeweils bedienten Außenspiegels
oder zum Einklappen des Außenspiegels dienen.
Der Wipptastenanordnung 1 sind mehrere Schalter einer Schaltmatte 5
zugeordnet, auf denen sich der Teller 2 sowie die Zusatztaste 4 abstüt
zen. Diejenigen Schaltdome der Schaltmatte 5, auf denen sich die Zu
satztaste mittels einer ihr zugeordneten Platte 6 abstützt, sind mit SZ be
zeichnet. Diejenigen, auf denen sich der Teller 2 abstützt, sind mit ST bezeichnet.
Die Zusatztaste 4 besteht aus einem Tastenknopf 7, der den
Teller 2 durchgreift und der daran angeformten Platte 6 (vgl. auch Fig.
2). Die Platte 6 verbreitert den Außendurchmesser des Tastenknopfes 7
unterhalb des Tellers 2 flanschartig. Die Durchbrechung 3 des Tellers 2 ist
Teil eines Führungskanales 8, in dem der Tastenknopf 7 der Zusatztaste
4 geführt ist. Der Führungskanal 8 ist bei dem dargestellten Ausführungs
beispiel durch einen zylinderförmigen Rohrabschnitt 9 gebildet, der sich
unterseitig mit seiner Stirnseite auf der Oberseite der der Zusatztaste 4
zugeordneten Platte 6 abstützt. In den Rohrabschnitt 9 sind Führungs
schlitze 10, 10' eingebracht, in die an dem Tastenknopf 7 angeformte Ver
riegelungsnasen 11, 11' eingreifen. Die Verriegelungsnasen 11, 11' wei
sen eine von der Platte 6 wegweisende Schräge auf, so daß die Zusatzta
ste 4 von unten in den Führungskanal 8 des Tellers 2 zum Montieren des
selben eingesetzt werden kann. Die Führungsschlitze 10, 10' sind unter
seitig verschlossen, so daß nach einer Montage der Zusatztaste 4 in dem
Teller 2 die Zusatztaste 4 nicht herausfallen kann.
Der Teller 2 und die Platte 6 stützen sich auf den Schaltdomen ST bzw. SZ
der Schaltmatte 5 ab, wobei die Rückstellkraft der einzelnen Schaltdome
ST, SZ genutzt wird, um die Wipptastenanordnung 1 in ihrer in Fig. 2 ge
zeigten Stellung zu halten. Eingefaßt ist der Teller 2 in eine Blende 12,
zweckmäßigerweise in einer solchen Art und Weise, daß der Teller 2
durch die Rückstellkraft der Schaltdome ST, SZ unter einer geringen Vor
spannung steht. Durch die Anordnung der Schalter SZ, auf denen sich die
Zusatztaste 4 mittels ihrer Platte 6 abstützt, außerhalb der Flucht des Ta
stenknopfes 7, ist bei der dargestellten Wipptastenanordnung 1 ausrei
chend Raum vorhanden, um unterhalb des Tastenknopfes 7 eine LED 13
als Lichtquelle zum Beleuchten einer Funktionssymbolik FZ der Zusatzta
ste 4 anzuordnen.
Zur Realisierung einer solchen Wipptastenanordnung 1 werden mit Aus
nahme einer die Anordnung haltenden Blende 12 lediglich drei Bauteile
benötigt, nämlich der Teller 2, die Zusatztaste 4 mit ihrer Platte 6 und eine
entsprechend konfektionierte Schaltmatte 5.
1
Wipptastenanordnung
2
Teller
3
Durchbrechung
4
Zusatztaste
5
Schaltmatte
6
Platte
7
Tastenknopf
8
Führungskanal
9
Rohrabschnitt
10
,
10
' Führungsschlitz
11
,
11
' Verriegelungsnase
12
Blende
13
LED
F Funktionssymbol
FZ
F Funktionssymbol
FZ
Funktionssymbol
ST
ST
Schaftdom
SZ
SZ
Schaltdom
Claims (7)
1. Wipptastenanordnung mit einem zumindest an zwei diametral ge
genüberliegenden Segmenten bedienbaren Betätigungsorgan (2)
zum Betätigen jeweils eines elektrischen Schalters (ST) und/oder
einer elektrischen Schalteranordnung und mit einer innerhalb des
Betätigungsorgans (2) angeordneten, in axialer Richtung geführten
Zusatztaste (4) mit einem das Betätigungsorgan (2) durchgreifen
den Tastenknopf (7), bei der die Zusatztaste (4) eine den Durch
messer des Tastenknopfes (7) unterhalb der Oberfläche des Betä
tigungsorgans (2) vergrößernde Platte (6) aufweist, die sich mit ih
rer Unterseite gegen die Kraft von Rückstellmitteln auf einer
Schalteranordnung (SZ) abstützt, und bei der sich das Betätigungs
organ (2) im Bereich jedes Betätigungssegmentes auf der Ober
seite der der Zusatztaste (4) zugeordneten Platte (6) abstützt, da
durch gekennzeichnet, daß die Vergrößerung unterhalb der
Oberfläche des Betätigungsorgans (2) der Platte (6) flanschartig
ausgebildet ist und sich das Betätigungsorgan (2) im Bereich jedes
Betätigungssegmentes auf einem diesem Betätigungssegment zu
geordneten Schalter (ST) oder einer Schalteranordnung abstützt,
wobei die Abstützung des Betätigungsorgans (2) auf der Platte (6)
in einem geringeren radialen Abstand zum Tastenknopf (7) als die
Abstützung auf dem Schalter (ST) oder der Schalteranordnung er
folgt.
2. Wipptastenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die elektrischen Schalter (ST, SZ) oder Schalteranordnun
gen solche einer Schaltmatte (5) sind und daß die gegen die Platte
(6) wirkenden Rückstellmittel aus der Materialelastizität der die
elektrischen Schalter einschließenden Schaltdome (ST, SZ) resul
tiert.
3. Wipptastenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Betätigungsorgan (2) einen zentralen Führungskanal
(8) aufweist, in dem die Zusatztaste (4) axial beweglich an
geordnet ist und daß in die Wand (9) des Führungskanals (8) un
terseitig verschlossene Führungsschlitze (10, 10') eingebracht sind,
in die am Tastenknopf (7) radial angeformte Verriegelungsnasen
(11, 11') eingreifen.
4. Wipptastenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Verriegelungsnasen (11, 11') an ihrer von der Platte
(6) wegweisenden Seite angeschrägt ausgebildet sind.
5. Wipptastenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (6) in einem Bereich unterhalb des
Tastenknopfes (7) eine Durchbrechung aufweist, unter der eine
Lichtquelle (13) zum Beleuchten eines in dem Tastenknopf (7) inte
grierten Funktionssymbols (FZ) angeordnet ist.
6. Wipptastenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (2) in einer Blende
(12) eingefaßt ist.
7. Wipptastenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (2) zur Ausbildung ei
ner Kreuzwippe vier Betätigungssegmente umfaßt.
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|---|---|---|---|
| DE2000146748 DE10046748C1 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | Wipptastenanordnung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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