DE10062687A1 - Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke - Google Patents
Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren MarkeInfo
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Abstract
Gemäß der Erfindung ist der Steller (1, 6, 20, 21, 22) zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zugeordneter Funktionen ausgebildet und weist zumindest eine positionsveränderbare Marke (3, 7, 10) auf, wobei die Position der Marke (3, 7, 10) von der aktuellen Einstellung der jeweiligen Funktionen abhängt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges zum
Verändern einer aktuellen Einstellung einer zugeordneten Funktion mit
zumindest einer positionsveränderbaren Marke wobei die Position der Marke
von der aktuellen Einstellung der Funktion abhängt.
Aus der DE 41 15 980 A1 ist ein Potentiometerknopf bekannt, der zur An
zeige einer aktuellen Einstellung eine Anzeigeeinrichtung aufweist. Zur An
zeige der aktuellen Einstellung ist diesem Potentiometerknopf eine ortsfeste
Skala sowie eine mit dem Potentiometerknopf verstellbare Blende zugeord
net, die in Abhängigkeit von der Einstellung den entsprechenden Zahlenwert
der Skala erscheinen lässt.
Mittels eines solchen Potentiometerknopfes ist jedoch nur eine damit ein
stellbare Funktion regelbar und die entsprechende aktuelle Einstellung an
zeigbar.
Aufgabe der Erfindung ist die weitere vorteilhafte Ausgestaltung eines Stel
lers zum Verändern einer aktuellen Einstellung einer Funktion mit zugeord
neter Anzeigeeinrichtung.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentan
spruches 1 gelöst.
Vorteil der Erfindung ist, dass der Steller zum Verändern einer aktuellen Ein
stellung geeignet ist zumindest zwei zugeordnete Funktionen zu verändern
und die jeweils aktuelle Einstellung dieser Funktionen durch zumindest eine
dem Steller zugeordnete positionsveränderbare Marke zur Anzeige zu brin
gen. Die Anzahl der Stellelemente und Anzeigeeinrichtungen werden somit
reduziert was den Überblick für den Bediener erleichtert. Dieser Steller ist mit
großem Vorteil daher in einem Kraftfahrzeug einsetzbar, wo das Raumangebot
für Steller insbesondere im Bereich der Armaturentafel oder der Mittel
konsole gering ist.
Vorzugsweise sind dem Steller mehrere Marken zugeordnet, wobei die der
jeweiligen Einstellung entsprechende Marke ansteuerbar ist. Es kann somit
eine besonders günstige und übersichtliche Anzeige der aktuellen Einstel
lungen bewirkt werden. Insbesondere ist mit einer dem Steller zugeordneten
Skala ein einfaches Erkennen der jeweiligen Einstellung der Funktion in Be
zug zur Skala möglich.
Alternativ hierzu sind auch mehrere Marken zur Kennzeichnung der aktuellen
Einstellung ansteuerbar. Es kann somit auf eine zugeordnete Skala verzich
tet werden.
Bilden der Steller und die Marke/Marken eine Einheit, so ist der Raumbedarf
hierfür besonders gering, was sich insbesondere bei der Verwendung im
Kraftfahrzeug vorteilhaft erweist.
Ein leichtes Bedienen und eine raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn
der Steiler als Drehsteller ausgestaltet ist und die Marken einander benach
bart und um zumindest einen Teilbereich der zentralen Achse des Drehstel
lers angeordnet sind.
Um den konstruktiven Aufwand und den Stromverbrauch möglichst gering zu
halten hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Marke/Marken als steu
erbare Leuchtelelemente, insbesondere als LED's, oder LCD-Anzeige aus
gebildet sind.
Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind folglich die Funktionen,
Einstellung bzw. Position, des Stellers und die Position der Marke mit Vorteil
entkoppelbar.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnun
gen in Verbindung mit den Unteransprüchen.
Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes,
Fig. 2 ein zweites und
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Stellers nach der Erfin
dung,
Fig. 4-7 den Steller nach der Fig. 2 zur Erläuterung und
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung zur
Steuerung der Steller nach den Fig. 1 bis 3 und 9 bis 11,
Fig. 9 eine vierte,
Fig. 10 eine fünfte und
Fig. 11 eine sechste Variante eines Stellers nach der Erfindung und
Fig. 12 eine Detaildarstellung des Stellers nach der Fig. 11.
Aus der Fig. 1 geht ein erstes Ausführungsbeispiel eines Stellers nach der
Erfindung zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zu
geordneter Funktionen hervor, der als Taststeller 1 ausgeführt ist. Diesem
Taststeller 1 ist eine Anzeigeeinrichtung 2 zugeordnet, die zumindest eine
positionsveränderbare Marke 3 aufweist. Die Position der Marke 3 an der
Anzeigeeinrichtung 2 hängt von der jeweiligen aktuellen Einstellung der
Funktion ab. Ausgehend von einer ersten, in der Fig. 1 dargestellten aktu
ellen Einstellung der Funktion erscheint die Marke 3 an entsprechender Po
sition an der Anzeigeeinrichtung 2. Durch Betätigung der Tasten 4, 5 kann
die Einstellung der Funktion entsprechend geändert werden wobei auch
gleichzeitig eine entsprechende Positionsveränderung der Marke 3 an der
Anzeigeeinrichtung 2 bewirkt wird. Soll auf eine andere Funktion zugegriffen
werden, so kann dies beispielsweise durch das gleichzeitige Betätigen der
Tasten 4, 5 bewirkt werden, wobei dann eine der aktuellen Einstellung dieser
Funktion entsprechende Ansteuerung einer Marke 3 an der Anzeigeeinrich
tung 2 erfolgt. Durch Betätigen der Tasten 4, 5 kann dann ebenfalls die Ein
stellung dieser Funktion geändert und eine entsprechende Positionsverände
rung der Marke 3 bewirkt werden. Im Rahmen der Erfindung kann der Steller
aber auch als Walzensteller insbesondere als Walzen-Druck-Steller
ausgeführt sein.
Als zu ändernde Funktion insbesondere bei einem Kraftfahrzeug sind am
Beispiel eines Radios die Lautstärkeeinstellung, die Höheneinstellung, die
Basseinstellung, die Balanceeinstellung, etc. zu erwähnen. Im Rahmen der
Erfindung ist es aber auch möglich hiermit Funktionen der Klimaanlage, bei
spielsweise Temperatur, Lüfter und Luftverteilung zu steuern. Ferner können
Funktionen des Navigationssystems, des Telefons, etc. entsprechend verän
dert und deren aktuelle Einstellung angezeigt werden.
Aus der Fig. 2 geht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stellers nach
der Erfindung zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier
zugeordneter Funktionen hervor, wobei der Steller als Drehsteller 6 ausge
führt ist. Diesem Drehsteller 6 kann eine Anzeigeeinrichtung 2 gemäß der
Fig. 1 zugeordnet sein. Um jedoch einen besonders kompakten Aufbau zu
gewährleisten, ist es vorteilhaft diesem Drehsteller 6 Anzeigemittel 7 als
Marken zuzuordnen die in Abhängigkeit der aktuellen Einstellung einer
Funktion ansteuerbar sind. Aus der Fig. 2 geht hervor, dass zur Anzeige
der aktuellen Einstellung nur ein Anzeigemittel 7 angesteuert wird und beim
Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 mehrere Anzeigemittel 7 ansteuerbar
sind. Es kann somit auf einfache und übersichtliche Weise eine Anzeige der
aktuellen Einstellung bewirkt werden. Diese aktuelle Einstellung kann durch
drehen des Drehstellers 6 um eine zentrale Achse 8 verändert werden, wo
bei beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 das Anzeigemittel 7 ange
steuert bleibt und die neue aktuelle Position in Bezug zu einer zugeordneten
Skala 9 erkennbar ist. Wird der Drehsteller 6 gemäß der Fig. 3 um die zent
rale Achse 8 verstellt, so erfolgt beispielsweise bei einer Verstellung im Uhr
zeigersinn die Ansteuerung von weiteren Anzeigemitteln 7 oder bei einer
Verstellung entgegen des Uhrzeigersinnes eine entsprechende nacheinan
der erfolgende Abschaltung der Anzeigemittel 7.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Stellers nach der Fig.
3 sind die Anzeigeelemente 7 unabhängig von der Position des Stellers 6
derart ansteuerbar, dass unabhängig von der Verstellung um die zentrale
Achse 8 ein erstes Anzeigeelement 7.1 beispielsweise immer auf der "Sie
ben-Uhr-Position" erscheint. Es ist selbstverständlich, dass dieses Anzeige
mittel 7.1 auch auf der "Acht- oder Neun-Uhr-Position" erscheinen kann. Für
den Betrachter ergibt sich somit sozusagen eine ortsfeste Darstellung einer
Anzeige unabhängig von der Position des Stellers.
Zur näheren Erläuterung wird nunmehr auf die Fig. 4-7 verwiesen, wobei
am Beispiel des Drehstellers 6 nach der Fig. 2 das Funktionsprinzip erläu
tert werden soll. Ausgehend von der Fig. 4 erfolgt bei einer ersten Funktion
die der aktuellen Einstellung entsprechende Ansteuerung zumindest eines
Anzeigemittels 7, beispielsweise des der Zahl 4 der Skala 9 zugeordneten
Anzeigemittels 7. Entspricht die Funktion beispielsweise der Lautstärke eines
Radios so kann durch drehen des Drehstellers 6 im Uhrzeigersinn die
ses Anzeigemittel 7 dem Skalenwert 7 zugeordnet und damit die Lautstärke
erhöht werden. Durch Drehen des Drehstellers 6 entgegen des Uhrzeiger
sinns könnte beispielsweise dieses Anzeigemittel 7 dem Skalenwert 2 zuge
ordnet werden, wobei die Lautstärke reduziert werden würde.
Zum Umschalten in eine andere dem Drehsteller 6 zugeordnete Funktion
kann ein separater, nicht dargestellter Schalter vorgesehen sein. Diese Um
schaltung kann jedoch auch besonders vorteilhaft dadurch bewirkt werden,
dass auf den Drehsteller 6 ein Druck oder Zug ausgeübt und darüber ein
Schaltelement betätigt wird welches in die andere Funktion schaltet. Hierbei
erfolgt dann eine Ansteuerung eines Anzeigemittels 7 entsprechend der ak
tuellen Einstellung dieser weiteren Funktion. Beispielsweise wird hierbei das
dem Skalenwert 5 zugeordnete Anzeigeelement 7 (Fig. 6) angesteuert.
Durch Drehen des Drehstellers 6 kann die aktuelle Einstellung der weiteren
Funktion entsprechend geändert und über dieses Anzeigeelement 7 zur An
zeige gebracht werden. Durch das weitere Zug oder Druck Betätigen des
Drehstellers 6 kann in die erste Funktion zurück oder können andere zuge
ordnete Funktionen angesteuert werden und eine dieser Funktionen entspre
chende aktuelle Einstellung zur Anzeige gebracht und durch Drehen des
Drehstellers 6 um die zentrale Achse 8 verändert werden.
Aus der Fig. 8 geht ein prinzipeller Schaltungsaufbau eines Stellers nach
der Erfindung hervor, wobei dem Drehsteller 6 Leuchtelemente, beispiels
weise Leuchtdioden 10 oder eine LCD-Anzeige, direkt zugeordnet sind, die
von einer elektronischen Steuereinrichtung 11, 11a anregbar sind. Der
elektronischen Steuereinrichtung 11, 11a ist beispielsweise noch ein
Speicher 12 zugeordnet in dem ein der aktuellen Einstellung einer Funktion
entsprechende elektronische Wert gespeichert ist. Wird die Funktion
aufgerufen, so erfolgt eine dem Wert entsprechende Ansteuerung einer oder
mehrerer Leuchtdiodeten 10 über die elektronische Steuereinrichtung 11,
11a. Zur Einstellung oder Veränderung der aktuellen Einstellung einer
Funktion weist der Drehsteller 6 beispielsweise eine codierte Scheibe 13,
beispielsweise eine Lochscheibe, auf, die in Verbindung mit einer
Abtasteinrichtung 14, beispielsweise einer Lichtschranke, Impulse erzeugt,
die einem Zähler 15 zugeführt werden. Beim Drehen des Drehstellers 6 im
Uhrzeigersinn kann somit beispielsweise ein entsprechendes Aufwärtszählen
und beim Drehen entgegen des Uhrzeigersinns ein entsprechendes
Abwärtszählen bewirkt und ein entsprechendes Signal zum Verändern der
aktuellen Einstellung der Funktion an einem Ausgang 16 und im Speicher 12
erzeugt werden. Der Ausgang 16 ist hierzu einem Funktionssteller 17
zugeordnet, über den die Einstellung veränderbar ist. Zur Schaltung der
Funktionen kann dem Drehsteller 6 ein Schalter 17 zugeordnet sein dessen
Signal einen dem Speicher 12 zugeordneten selektiven Schalter 18 steuert.
Über dieses Signal kann somit der im Speicher 16 der aktuellen Einstellung
der Funktion entsprechende Wert aufgerufen und durch Ansteuern der
entsprechenden Leuchtdiode 10 bzw. Leuchtdioden 10 zur Anzeige gebracht
werden. Die Signalübertragung von der elektronischen Steuereinrichtung 11,
11a zu den Leuchtelementen kann über eine elektrische Leitungsverbindung
oder vorzugsweise über induktive Kopplung oder über Schleifkontakte 19
erfolgen, da somit die Drehverstellung des Stellers nicht begrenzt ist.
Aus der Fig. 9 geht eine weitere Variante eines Stellers nach der Erfindung
hervor, wobei im Unterschied zu den vorher beschriebenen Drehstellern 6
die positionsveränderbare Marke 3 von einem Anzeigemittel oder mehreren
Anzeigemitteln 7 gebildet werden, die ähnlich einer Skala im Bereich des
Umfangsrandes eines weiteren Drehstellers 20 angeordnet sind. Auch
hierbei erfolgt die Ansteuerung zumindest einer Marke 3 in Abhängigkeit von
der aktuellen Einstellung einer jeweiligen Funktion.
Eine weitere Variante eines Stellers nach der Erfindung, der beispielsweise
zur Lichtsteuerung einsetzbar ist, ist in der Fig. 10 dargestellt. Auch bei
diesem Lichtsteller 21 sind mehrere positonsveränderbare Marken 3
vorgesehen. Erscheint in einer manuellen Funktion/Betriebsart,
beispielsweise in der "12-Uhr-Position" eine Marke 3, die dann
beispielsweise dem Symbol des Abblendlichtes zugeordnet ist, so bedeutet
dies, dass das Abblendlicht eingeschaltet ist. Eine Verstellung des
Lichtstellers 21 entgegen des Uhrzeigersinns würde dazu führen, dass diese
Marke 3 einem Standlichtsymbol oder der Licht-Aus-Position zugeordnet
werden kann, was dazu führen würde, dass das Standlicht eingeschaltet
bzw. das Licht ausgeschaltet werden würde. Bei einer Verstellung im
Uhrzeigersinn könnte diese Marke 3 einer "Coming-Home-Position", in der
das Abblendlicht noch für eine Weile eingeschaltet bleibt bevor es
automatisch abgeschaltet wird, oder dem Nebellampensymbol zur
Einschaltung des Nebellichtes etc. zugeordnet werden. Durch Druck- oder
Zugbetätigung dieses Lichtstellers 21 kann beispielsweise in eine
Automatikfunktion umgeschaltet werden, in der in Abhängigkeit von den
Lichtverhältnissen die Lichtsteuerung automatisch erfolgt. Würde
beispielsweise in der Automatikfunktion das Abblendlicht eingeschaltet
werden, so erfolgte dann auch eine Ansteuerung der Marke 3 die dem
Abblendlichtsymbol zugeordnet ist. In dieser Automatikfunktion können
natürlich auch die Nebellampenfunktion, die Coming-Home-Position, die
Standlichtposition und die Aus-Position durch eine entsprechende Marke 3
gekennzeichnet werden. Der Fahrzeugführer hat somit eine optische
Rückmeldung über die Lichtsteuerung. Gemäß einer Variante könnten
beispielsweise in der Automatikfunktion nicht die Marken 3 sondern die
Symbole entsprechend erscheinen, wodurch für den Fahrzeugführer
unterscheidbar ist, ob er derzeit die Automatikfunktion oder die manuelle
Funktion gewählt hat. Eine Umkehrung liegt im Rahmen einer weiteren
Variante. Ebenso kann auch eine farblich unterschiedliche Kennzeichnung
auf die manuelle Funktion oder die Automatikfunktion hinweisen.
Eine nächste Variante eines Stellers nach der Erfindung wird nachfolgend
anhand den Fig. 11 und 12 am Beispiel eines Getriebestellers 22
erläutert. Bei dem Getriebe kann es sich beispielsweise um ein
Automatikgetriebe, ein automatisiertes Schaltgetriebe oder auch um ein
stufenloses Getriebe handeln. Aus der Fig. 11 geht hervor, dass die
Getriebesteuerung einen Getriebesteller 22 aufweist, der beispielsweise als
Joystick ausgeführt ist. Gemäß dieser Variante ist der Joystick in einer
Kulisse in Richtung der Fahrzeugfront oder in Richtung des Fahrzeughecks
verstellbar. Eine Verstellung nach links oder rechts wäre ebenso möglich um
weitere Steuerungen des Getriebes, beispielsweise eine
Übersetzungsänderung oder das Zu- oder Abschalten des Allradantriebes zu
bewirken. Im oberen Bereich des Joysticks befindet sich ein Knauf 23 an
dessen Oberseite 24 Markierungen 3 und/oder Symbole 25 angeordnet sind,
die Getriebefunktionen anzeigen können. In einer manuellen Funktion der
Getriebesteuerung könnte beispielsweise die sich in der "11-Uhr-Position"
befindende Marke 3 angesteuert werden, die dem "S-Symbol" zugeordnet
ist. In dieser Sportfunktion erfolgt die Getriebesteuerung gemäß eines
Sportprogramms. Durch Drehen des Knaufes 23 im Uhrzeigersinn könnte
diese Marke 3 dem "D-Symbol" zugeordnet werden und das Getriebe gemäß
eines Normalprogramms geschaltet werden. Eine weitere Drehung des
Knaufes 23 könnte die Marke 3 den Gangstufen, dem N-Symbol, dem Eco-
Symbol, dem R-Symbol oder dem P-Symbol zuordnen und die allgemein
bekannten Getriebesteuerungen bewirkt werden. Im Rahmen dieser Variante
ist eine Verstellung des Joysticks in der Kulisse nicht erforderlich. Es könnte
jedoch auch sinnvoll sein, dem Fahrzeugführer die Steuerung des Getriebes
derart zu überlassen, dass er den Joystick zum Schalten des Getriebes in
der Kulisse nach Art der Steuerung eines sequentiellen Getriebes, benutzen
kann. In Abhängigkeit von der somit gewählten Getriebesteuerung erfolgt
dann eine entsprechende Ansteuerung zum Erscheinen des Symboles bzw.
der entsprechenden Marke 3. Die Schaltung könnte jedoch auch durch einen
Zug oder Druck auf den Knauf 23 bewirkt werden. Wird das Getriebe im
Automatikbetrieb betrieben, so kann auch hierbei zur Kennzeichnung der
gewählten Getriebefunktion oder des gewählten Programms eine
entsprechende Ansteuerung des Symbols oder einer dem Symbol
zugeordneten Marke 3 bewirkt werden. In Abhängigkeit von der gewählten
Funktion können entweder nur die Marken 3 und/oder die Symbole
erscheinen oder deren unterschiedliche Farberscheinung dem
Fahrzeugführer signalisieren, welche Betriebsart er gewählt hat.
Ist den zuvor beschriebenen Stellern eine Automatikfunktion zugeordnet, bei
der ein Steuergerät eine automatische Steuerung der zugeordneten Funktion
vornimmt, so erfolgt auch eine automatische Ansteuerung der Marke 3 oder
Marken 3 oder Symbole in Abhängigkeit der von der Automatik gewählten
Funktion. Beispielsweise könnte auch über ein am Fahrzeuglenkrad
angeordneter Schalter eine entsprechende Funktion geschlaltet und die
entsprechende Marke 3 oder Marken 3 bzw. das Symbol zur Erscheinung
gebracht werden.
1
Taststeller
2
Anzeigeeinrichtung
3
Marke
4
,
5
Tasten
6
Drehsteller
7
Anzeigemittel
8
zentrale Achse
9
Skala
10
Leuchtdioden
11
elektronische Steuereinrichtung
12
Speicher
13
codierte Scheibe
14
Abtasteinrichtung
15
Zähler
16
Ausgang
17
Schalter
18
selektiver Schalter
19
Schleifkontakte
20
weitere Drehsteller
21
Lichtsteller
22
Getriebesteller
23
Knauf
24
Oberseite
25
Symbole
Claims (12)
1. Steller (1, 6, 20, 21, 22) insbesondere eines Kraftfahrzeuges zum
Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zugeordneter
Funktionen,
mit zumindest einer dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) zugeordneten positionsveränderbaren Marke (3, 7, 10, 25),
wobei die Position der Marke (3, 7, 10) von der aktuellen Einstellung der jeweiligen Funktion abhängt.
mit zumindest einer dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) zugeordneten positionsveränderbaren Marke (3, 7, 10, 25),
wobei die Position der Marke (3, 7, 10) von der aktuellen Einstellung der jeweiligen Funktion abhängt.
2. Steller nach Anspruch 1,
wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) mehrere Marken (3, 7, 10) zugeordnet sind und
wobei die der aktuellen Einstellung entsprechende Marke (3, 7, 10) ansteuerbar ist.
wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) mehrere Marken (3, 7, 10) zugeordnet sind und
wobei die der aktuellen Einstellung entsprechende Marke (3, 7, 10) ansteuerbar ist.
3. Steller nach Anspruch 1 oder 2,
wobei mehrere Marken (3, 7, 10) zur Kennzeichnung der aktuellen
Einstellung ansteuerbar sind.
4. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die Marke (3, 7, 10) an einer Anzeigeeinrichtung (2) anzeigbar
ist.
5. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei der Steller (1, 6, 20, 21, 22) und die Marke/Marken (3, 7, 10)
eine Einheit bilden.
6. Steller nach Anspruch 5,
wobei der Steller als Drehsteller (6) ausgebildet ist und
wobei die Marken (3, 7, 10) einander benachbart und um zumindest
einen Teilbereich der zentralen Achse (8) des Drehsteller (6) ange
ordnet sind.
7. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Marke/Marken (3, 7, 10) als steuerbare Leucht- und/oder
LCD-Elemente (10) ausgebildet sind.
8. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) eine Skala zugeordnet ist und
wobei die positionsveränderbare Marke (3, 7, 10) die aktuelle Position
des Stellers (1, 6, 20, 21, 22) in bezug zur Skala (9) anzeigt.
9. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
wobei die Marke/Marken (3) im Bereich des Umfangsrandes des
Stellers (1, 6, 20, 21, 22) angeordnet sind.
10. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) Funktionssymbole zugeordnet
sind.
11. Steller nach dem Anspruch 10,
wobei die Funktionssymbole als Marke/Marken (3) ansteuerbar sind.
12. Steller nach einer Ansprüche 1 bis 11,
wobei der Steller (1, 6, 20, 21, 22) als Getriebesteller (22) und/oder als
Lichtsteller (21) ausgeführt ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2000162687 DE10062687A1 (de) | 2000-12-15 | 2000-12-15 | Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke |
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| DE10062687A1 true DE10062687A1 (de) | 2002-07-18 |
Family
ID=7667371
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000162687 Withdrawn DE10062687A1 (de) | 2000-12-15 | 2000-12-15 | Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke |
| DE50111312T Expired - Lifetime DE50111312D1 (de) | 2000-12-15 | 2001-12-05 | Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE50111312T Expired - Lifetime DE50111312D1 (de) | 2000-12-15 | 2001-12-05 | Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke |
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