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DE10062687A1 - Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke - Google Patents

Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges mit einer positionsveränderbaren Marke

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Publication number
DE10062687A1
DE10062687A1 DE2000162687 DE10062687A DE10062687A1 DE 10062687 A1 DE10062687 A1 DE 10062687A1 DE 2000162687 DE2000162687 DE 2000162687 DE 10062687 A DE10062687 A DE 10062687A DE 10062687 A1 DE10062687 A1 DE 10062687A1
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DE
Germany
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actuator
function
assigned
mark
current setting
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Withdrawn
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DE2000162687
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English (en)
Inventor
Christian Hilpoltsteiner
Wolfram Remlinger
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Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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Publication date
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Priority to EP20010128881 priority patent/EP1215555B1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G1/00Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
    • G05G1/08Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
    • G05G1/10Details, e.g. of discs, knobs, wheels or handles
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/025Light-emitting indicators
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/06Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement

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Abstract

Gemäß der Erfindung ist der Steller (1, 6, 20, 21, 22) zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zugeordneter Funktionen ausgebildet und weist zumindest eine positionsveränderbare Marke (3, 7, 10) auf, wobei die Position der Marke (3, 7, 10) von der aktuellen Einstellung der jeweiligen Funktionen abhängt.

Description

Die Erfindung betrifft einen Steller insbesondere eines Kraftfahrzeuges zum Verändern einer aktuellen Einstellung einer zugeordneten Funktion mit zumindest einer positionsveränderbaren Marke wobei die Position der Marke von der aktuellen Einstellung der Funktion abhängt.
Aus der DE 41 15 980 A1 ist ein Potentiometerknopf bekannt, der zur An­ zeige einer aktuellen Einstellung eine Anzeigeeinrichtung aufweist. Zur An­ zeige der aktuellen Einstellung ist diesem Potentiometerknopf eine ortsfeste Skala sowie eine mit dem Potentiometerknopf verstellbare Blende zugeord­ net, die in Abhängigkeit von der Einstellung den entsprechenden Zahlenwert der Skala erscheinen lässt.
Mittels eines solchen Potentiometerknopfes ist jedoch nur eine damit ein­ stellbare Funktion regelbar und die entsprechende aktuelle Einstellung an­ zeigbar.
Aufgabe der Erfindung ist die weitere vorteilhafte Ausgestaltung eines Stel­ lers zum Verändern einer aktuellen Einstellung einer Funktion mit zugeord­ neter Anzeigeeinrichtung.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentan­ spruches 1 gelöst.
Vorteil der Erfindung ist, dass der Steller zum Verändern einer aktuellen Ein­ stellung geeignet ist zumindest zwei zugeordnete Funktionen zu verändern und die jeweils aktuelle Einstellung dieser Funktionen durch zumindest eine dem Steller zugeordnete positionsveränderbare Marke zur Anzeige zu brin­ gen. Die Anzahl der Stellelemente und Anzeigeeinrichtungen werden somit reduziert was den Überblick für den Bediener erleichtert. Dieser Steller ist mit großem Vorteil daher in einem Kraftfahrzeug einsetzbar, wo das Raumangebot für Steller insbesondere im Bereich der Armaturentafel oder der Mittel­ konsole gering ist.
Vorzugsweise sind dem Steller mehrere Marken zugeordnet, wobei die der jeweiligen Einstellung entsprechende Marke ansteuerbar ist. Es kann somit eine besonders günstige und übersichtliche Anzeige der aktuellen Einstel­ lungen bewirkt werden. Insbesondere ist mit einer dem Steller zugeordneten Skala ein einfaches Erkennen der jeweiligen Einstellung der Funktion in Be­ zug zur Skala möglich.
Alternativ hierzu sind auch mehrere Marken zur Kennzeichnung der aktuellen Einstellung ansteuerbar. Es kann somit auf eine zugeordnete Skala verzich­ tet werden.
Bilden der Steller und die Marke/Marken eine Einheit, so ist der Raumbedarf hierfür besonders gering, was sich insbesondere bei der Verwendung im Kraftfahrzeug vorteilhaft erweist.
Ein leichtes Bedienen und eine raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn der Steiler als Drehsteller ausgestaltet ist und die Marken einander benach­ bart und um zumindest einen Teilbereich der zentralen Achse des Drehstel­ lers angeordnet sind.
Um den konstruktiven Aufwand und den Stromverbrauch möglichst gering zu halten hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Marke/Marken als steu­ erbare Leuchtelelemente, insbesondere als LED's, oder LCD-Anzeige aus­ gebildet sind.
Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind folglich die Funktionen, Einstellung bzw. Position, des Stellers und die Position der Marke mit Vorteil entkoppelbar.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nach­ folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnun­ gen in Verbindung mit den Unteransprüchen.
Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes,
Fig. 2 ein zweites und
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Stellers nach der Erfin­ dung,
Fig. 4-7 den Steller nach der Fig. 2 zur Erläuterung und
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung zur Steuerung der Steller nach den Fig. 1 bis 3 und 9 bis 11,
Fig. 9 eine vierte,
Fig. 10 eine fünfte und
Fig. 11 eine sechste Variante eines Stellers nach der Erfindung und
Fig. 12 eine Detaildarstellung des Stellers nach der Fig. 11.
Aus der Fig. 1 geht ein erstes Ausführungsbeispiel eines Stellers nach der Erfindung zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zu­ geordneter Funktionen hervor, der als Taststeller 1 ausgeführt ist. Diesem Taststeller 1 ist eine Anzeigeeinrichtung 2 zugeordnet, die zumindest eine positionsveränderbare Marke 3 aufweist. Die Position der Marke 3 an der Anzeigeeinrichtung 2 hängt von der jeweiligen aktuellen Einstellung der Funktion ab. Ausgehend von einer ersten, in der Fig. 1 dargestellten aktu­ ellen Einstellung der Funktion erscheint die Marke 3 an entsprechender Po­ sition an der Anzeigeeinrichtung 2. Durch Betätigung der Tasten 4, 5 kann die Einstellung der Funktion entsprechend geändert werden wobei auch gleichzeitig eine entsprechende Positionsveränderung der Marke 3 an der Anzeigeeinrichtung 2 bewirkt wird. Soll auf eine andere Funktion zugegriffen werden, so kann dies beispielsweise durch das gleichzeitige Betätigen der Tasten 4, 5 bewirkt werden, wobei dann eine der aktuellen Einstellung dieser Funktion entsprechende Ansteuerung einer Marke 3 an der Anzeigeeinrich­ tung 2 erfolgt. Durch Betätigen der Tasten 4, 5 kann dann ebenfalls die Ein­ stellung dieser Funktion geändert und eine entsprechende Positionsverände­ rung der Marke 3 bewirkt werden. Im Rahmen der Erfindung kann der Steller aber auch als Walzensteller insbesondere als Walzen-Druck-Steller ausgeführt sein.
Als zu ändernde Funktion insbesondere bei einem Kraftfahrzeug sind am Beispiel eines Radios die Lautstärkeeinstellung, die Höheneinstellung, die Basseinstellung, die Balanceeinstellung, etc. zu erwähnen. Im Rahmen der Erfindung ist es aber auch möglich hiermit Funktionen der Klimaanlage, bei­ spielsweise Temperatur, Lüfter und Luftverteilung zu steuern. Ferner können Funktionen des Navigationssystems, des Telefons, etc. entsprechend verän­ dert und deren aktuelle Einstellung angezeigt werden.
Aus der Fig. 2 geht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stellers nach der Erfindung zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zugeordneter Funktionen hervor, wobei der Steller als Drehsteller 6 ausge­ führt ist. Diesem Drehsteller 6 kann eine Anzeigeeinrichtung 2 gemäß der Fig. 1 zugeordnet sein. Um jedoch einen besonders kompakten Aufbau zu gewährleisten, ist es vorteilhaft diesem Drehsteller 6 Anzeigemittel 7 als Marken zuzuordnen die in Abhängigkeit der aktuellen Einstellung einer Funktion ansteuerbar sind. Aus der Fig. 2 geht hervor, dass zur Anzeige der aktuellen Einstellung nur ein Anzeigemittel 7 angesteuert wird und beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 mehrere Anzeigemittel 7 ansteuerbar sind. Es kann somit auf einfache und übersichtliche Weise eine Anzeige der aktuellen Einstellung bewirkt werden. Diese aktuelle Einstellung kann durch drehen des Drehstellers 6 um eine zentrale Achse 8 verändert werden, wo­ bei beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 das Anzeigemittel 7 ange­ steuert bleibt und die neue aktuelle Position in Bezug zu einer zugeordneten Skala 9 erkennbar ist. Wird der Drehsteller 6 gemäß der Fig. 3 um die zent­ rale Achse 8 verstellt, so erfolgt beispielsweise bei einer Verstellung im Uhr­ zeigersinn die Ansteuerung von weiteren Anzeigemitteln 7 oder bei einer Verstellung entgegen des Uhrzeigersinnes eine entsprechende nacheinan­ der erfolgende Abschaltung der Anzeigemittel 7.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Stellers nach der Fig. 3 sind die Anzeigeelemente 7 unabhängig von der Position des Stellers 6 derart ansteuerbar, dass unabhängig von der Verstellung um die zentrale Achse 8 ein erstes Anzeigeelement 7.1 beispielsweise immer auf der "Sie­ ben-Uhr-Position" erscheint. Es ist selbstverständlich, dass dieses Anzeige­ mittel 7.1 auch auf der "Acht- oder Neun-Uhr-Position" erscheinen kann. Für den Betrachter ergibt sich somit sozusagen eine ortsfeste Darstellung einer Anzeige unabhängig von der Position des Stellers.
Zur näheren Erläuterung wird nunmehr auf die Fig. 4-7 verwiesen, wobei am Beispiel des Drehstellers 6 nach der Fig. 2 das Funktionsprinzip erläu­ tert werden soll. Ausgehend von der Fig. 4 erfolgt bei einer ersten Funktion die der aktuellen Einstellung entsprechende Ansteuerung zumindest eines Anzeigemittels 7, beispielsweise des der Zahl 4 der Skala 9 zugeordneten Anzeigemittels 7. Entspricht die Funktion beispielsweise der Lautstärke eines Radios so kann durch drehen des Drehstellers 6 im Uhrzeigersinn die­ ses Anzeigemittel 7 dem Skalenwert 7 zugeordnet und damit die Lautstärke erhöht werden. Durch Drehen des Drehstellers 6 entgegen des Uhrzeiger­ sinns könnte beispielsweise dieses Anzeigemittel 7 dem Skalenwert 2 zuge­ ordnet werden, wobei die Lautstärke reduziert werden würde.
Zum Umschalten in eine andere dem Drehsteller 6 zugeordnete Funktion kann ein separater, nicht dargestellter Schalter vorgesehen sein. Diese Um­ schaltung kann jedoch auch besonders vorteilhaft dadurch bewirkt werden, dass auf den Drehsteller 6 ein Druck oder Zug ausgeübt und darüber ein Schaltelement betätigt wird welches in die andere Funktion schaltet. Hierbei erfolgt dann eine Ansteuerung eines Anzeigemittels 7 entsprechend der ak­ tuellen Einstellung dieser weiteren Funktion. Beispielsweise wird hierbei das dem Skalenwert 5 zugeordnete Anzeigeelement 7 (Fig. 6) angesteuert. Durch Drehen des Drehstellers 6 kann die aktuelle Einstellung der weiteren Funktion entsprechend geändert und über dieses Anzeigeelement 7 zur An­ zeige gebracht werden. Durch das weitere Zug oder Druck Betätigen des Drehstellers 6 kann in die erste Funktion zurück oder können andere zuge­ ordnete Funktionen angesteuert werden und eine dieser Funktionen entspre­ chende aktuelle Einstellung zur Anzeige gebracht und durch Drehen des Drehstellers 6 um die zentrale Achse 8 verändert werden.
Aus der Fig. 8 geht ein prinzipeller Schaltungsaufbau eines Stellers nach der Erfindung hervor, wobei dem Drehsteller 6 Leuchtelemente, beispiels­ weise Leuchtdioden 10 oder eine LCD-Anzeige, direkt zugeordnet sind, die von einer elektronischen Steuereinrichtung 11, 11a anregbar sind. Der elektronischen Steuereinrichtung 11, 11a ist beispielsweise noch ein Speicher 12 zugeordnet in dem ein der aktuellen Einstellung einer Funktion entsprechende elektronische Wert gespeichert ist. Wird die Funktion aufgerufen, so erfolgt eine dem Wert entsprechende Ansteuerung einer oder mehrerer Leuchtdiodeten 10 über die elektronische Steuereinrichtung 11, 11a. Zur Einstellung oder Veränderung der aktuellen Einstellung einer Funktion weist der Drehsteller 6 beispielsweise eine codierte Scheibe 13, beispielsweise eine Lochscheibe, auf, die in Verbindung mit einer Abtasteinrichtung 14, beispielsweise einer Lichtschranke, Impulse erzeugt, die einem Zähler 15 zugeführt werden. Beim Drehen des Drehstellers 6 im Uhrzeigersinn kann somit beispielsweise ein entsprechendes Aufwärtszählen und beim Drehen entgegen des Uhrzeigersinns ein entsprechendes Abwärtszählen bewirkt und ein entsprechendes Signal zum Verändern der aktuellen Einstellung der Funktion an einem Ausgang 16 und im Speicher 12 erzeugt werden. Der Ausgang 16 ist hierzu einem Funktionssteller 17 zugeordnet, über den die Einstellung veränderbar ist. Zur Schaltung der Funktionen kann dem Drehsteller 6 ein Schalter 17 zugeordnet sein dessen Signal einen dem Speicher 12 zugeordneten selektiven Schalter 18 steuert. Über dieses Signal kann somit der im Speicher 16 der aktuellen Einstellung der Funktion entsprechende Wert aufgerufen und durch Ansteuern der entsprechenden Leuchtdiode 10 bzw. Leuchtdioden 10 zur Anzeige gebracht werden. Die Signalübertragung von der elektronischen Steuereinrichtung 11, 11a zu den Leuchtelementen kann über eine elektrische Leitungsverbindung oder vorzugsweise über induktive Kopplung oder über Schleifkontakte 19 erfolgen, da somit die Drehverstellung des Stellers nicht begrenzt ist.
Aus der Fig. 9 geht eine weitere Variante eines Stellers nach der Erfindung hervor, wobei im Unterschied zu den vorher beschriebenen Drehstellern 6 die positionsveränderbare Marke 3 von einem Anzeigemittel oder mehreren Anzeigemitteln 7 gebildet werden, die ähnlich einer Skala im Bereich des Umfangsrandes eines weiteren Drehstellers 20 angeordnet sind. Auch hierbei erfolgt die Ansteuerung zumindest einer Marke 3 in Abhängigkeit von der aktuellen Einstellung einer jeweiligen Funktion.
Eine weitere Variante eines Stellers nach der Erfindung, der beispielsweise zur Lichtsteuerung einsetzbar ist, ist in der Fig. 10 dargestellt. Auch bei diesem Lichtsteller 21 sind mehrere positonsveränderbare Marken 3 vorgesehen. Erscheint in einer manuellen Funktion/Betriebsart, beispielsweise in der "12-Uhr-Position" eine Marke 3, die dann beispielsweise dem Symbol des Abblendlichtes zugeordnet ist, so bedeutet dies, dass das Abblendlicht eingeschaltet ist. Eine Verstellung des Lichtstellers 21 entgegen des Uhrzeigersinns würde dazu führen, dass diese Marke 3 einem Standlichtsymbol oder der Licht-Aus-Position zugeordnet werden kann, was dazu führen würde, dass das Standlicht eingeschaltet bzw. das Licht ausgeschaltet werden würde. Bei einer Verstellung im Uhrzeigersinn könnte diese Marke 3 einer "Coming-Home-Position", in der das Abblendlicht noch für eine Weile eingeschaltet bleibt bevor es automatisch abgeschaltet wird, oder dem Nebellampensymbol zur Einschaltung des Nebellichtes etc. zugeordnet werden. Durch Druck- oder Zugbetätigung dieses Lichtstellers 21 kann beispielsweise in eine Automatikfunktion umgeschaltet werden, in der in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen die Lichtsteuerung automatisch erfolgt. Würde beispielsweise in der Automatikfunktion das Abblendlicht eingeschaltet werden, so erfolgte dann auch eine Ansteuerung der Marke 3 die dem Abblendlichtsymbol zugeordnet ist. In dieser Automatikfunktion können natürlich auch die Nebellampenfunktion, die Coming-Home-Position, die Standlichtposition und die Aus-Position durch eine entsprechende Marke 3 gekennzeichnet werden. Der Fahrzeugführer hat somit eine optische Rückmeldung über die Lichtsteuerung. Gemäß einer Variante könnten beispielsweise in der Automatikfunktion nicht die Marken 3 sondern die Symbole entsprechend erscheinen, wodurch für den Fahrzeugführer unterscheidbar ist, ob er derzeit die Automatikfunktion oder die manuelle Funktion gewählt hat. Eine Umkehrung liegt im Rahmen einer weiteren Variante. Ebenso kann auch eine farblich unterschiedliche Kennzeichnung auf die manuelle Funktion oder die Automatikfunktion hinweisen.
Eine nächste Variante eines Stellers nach der Erfindung wird nachfolgend anhand den Fig. 11 und 12 am Beispiel eines Getriebestellers 22 erläutert. Bei dem Getriebe kann es sich beispielsweise um ein Automatikgetriebe, ein automatisiertes Schaltgetriebe oder auch um ein stufenloses Getriebe handeln. Aus der Fig. 11 geht hervor, dass die Getriebesteuerung einen Getriebesteller 22 aufweist, der beispielsweise als Joystick ausgeführt ist. Gemäß dieser Variante ist der Joystick in einer Kulisse in Richtung der Fahrzeugfront oder in Richtung des Fahrzeughecks verstellbar. Eine Verstellung nach links oder rechts wäre ebenso möglich um weitere Steuerungen des Getriebes, beispielsweise eine Übersetzungsänderung oder das Zu- oder Abschalten des Allradantriebes zu bewirken. Im oberen Bereich des Joysticks befindet sich ein Knauf 23 an dessen Oberseite 24 Markierungen 3 und/oder Symbole 25 angeordnet sind, die Getriebefunktionen anzeigen können. In einer manuellen Funktion der Getriebesteuerung könnte beispielsweise die sich in der "11-Uhr-Position" befindende Marke 3 angesteuert werden, die dem "S-Symbol" zugeordnet ist. In dieser Sportfunktion erfolgt die Getriebesteuerung gemäß eines Sportprogramms. Durch Drehen des Knaufes 23 im Uhrzeigersinn könnte diese Marke 3 dem "D-Symbol" zugeordnet werden und das Getriebe gemäß eines Normalprogramms geschaltet werden. Eine weitere Drehung des Knaufes 23 könnte die Marke 3 den Gangstufen, dem N-Symbol, dem Eco- Symbol, dem R-Symbol oder dem P-Symbol zuordnen und die allgemein bekannten Getriebesteuerungen bewirkt werden. Im Rahmen dieser Variante ist eine Verstellung des Joysticks in der Kulisse nicht erforderlich. Es könnte jedoch auch sinnvoll sein, dem Fahrzeugführer die Steuerung des Getriebes derart zu überlassen, dass er den Joystick zum Schalten des Getriebes in der Kulisse nach Art der Steuerung eines sequentiellen Getriebes, benutzen kann. In Abhängigkeit von der somit gewählten Getriebesteuerung erfolgt dann eine entsprechende Ansteuerung zum Erscheinen des Symboles bzw. der entsprechenden Marke 3. Die Schaltung könnte jedoch auch durch einen Zug oder Druck auf den Knauf 23 bewirkt werden. Wird das Getriebe im Automatikbetrieb betrieben, so kann auch hierbei zur Kennzeichnung der gewählten Getriebefunktion oder des gewählten Programms eine entsprechende Ansteuerung des Symbols oder einer dem Symbol zugeordneten Marke 3 bewirkt werden. In Abhängigkeit von der gewählten Funktion können entweder nur die Marken 3 und/oder die Symbole erscheinen oder deren unterschiedliche Farberscheinung dem Fahrzeugführer signalisieren, welche Betriebsart er gewählt hat.
Ist den zuvor beschriebenen Stellern eine Automatikfunktion zugeordnet, bei der ein Steuergerät eine automatische Steuerung der zugeordneten Funktion vornimmt, so erfolgt auch eine automatische Ansteuerung der Marke 3 oder Marken 3 oder Symbole in Abhängigkeit der von der Automatik gewählten Funktion. Beispielsweise könnte auch über ein am Fahrzeuglenkrad angeordneter Schalter eine entsprechende Funktion geschlaltet und die entsprechende Marke 3 oder Marken 3 bzw. das Symbol zur Erscheinung gebracht werden.
Bezugszeichenliste
1
Taststeller
2
Anzeigeeinrichtung
3
Marke
4
,
5
Tasten
6
Drehsteller
7
Anzeigemittel
8
zentrale Achse
9
Skala
10
Leuchtdioden
11
elektronische Steuereinrichtung
12
Speicher
13
codierte Scheibe
14
Abtasteinrichtung
15
Zähler
16
Ausgang
17
Schalter
18
selektiver Schalter
19
Schleifkontakte
20
weitere Drehsteller
21
Lichtsteller
22
Getriebesteller
23
Knauf
24
Oberseite
25
Symbole

Claims (12)

1. Steller (1, 6, 20, 21, 22) insbesondere eines Kraftfahrzeuges zum Verändern einer aktuellen Einstellung zumindest zweier zugeordneter Funktionen,
mit zumindest einer dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) zugeordneten positionsveränderbaren Marke (3, 7, 10, 25),
wobei die Position der Marke (3, 7, 10) von der aktuellen Einstellung der jeweiligen Funktion abhängt.
2. Steller nach Anspruch 1,
wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) mehrere Marken (3, 7, 10) zugeordnet sind und
wobei die der aktuellen Einstellung entsprechende Marke (3, 7, 10) ansteuerbar ist.
3. Steller nach Anspruch 1 oder 2, wobei mehrere Marken (3, 7, 10) zur Kennzeichnung der aktuellen Einstellung ansteuerbar sind.
4. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Marke (3, 7, 10) an einer Anzeigeeinrichtung (2) anzeigbar ist.
5. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Steller (1, 6, 20, 21, 22) und die Marke/Marken (3, 7, 10) eine Einheit bilden.
6. Steller nach Anspruch 5, wobei der Steller als Drehsteller (6) ausgebildet ist und wobei die Marken (3, 7, 10) einander benachbart und um zumindest einen Teilbereich der zentralen Achse (8) des Drehsteller (6) ange­ ordnet sind.
7. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Marke/Marken (3, 7, 10) als steuerbare Leucht- und/oder LCD-Elemente (10) ausgebildet sind.
8. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) eine Skala zugeordnet ist und wobei die positionsveränderbare Marke (3, 7, 10) die aktuelle Position des Stellers (1, 6, 20, 21, 22) in bezug zur Skala (9) anzeigt.
9. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Marke/Marken (3) im Bereich des Umfangsrandes des Stellers (1, 6, 20, 21, 22) angeordnet sind.
10. Steller nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei dem Steller (1, 6, 20, 21, 22) Funktionssymbole zugeordnet sind.
11. Steller nach dem Anspruch 10, wobei die Funktionssymbole als Marke/Marken (3) ansteuerbar sind.
12. Steller nach einer Ansprüche 1 bis 11, wobei der Steller (1, 6, 20, 21, 22) als Getriebesteller (22) und/oder als Lichtsteller (21) ausgeführt ist.
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