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DE202008014400U1 - Abdeckvorrichtung für Flaschen - Google Patents

Abdeckvorrichtung für Flaschen Download PDF

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DE202008014400U1
DE202008014400U1 DE200820014400 DE202008014400U DE202008014400U1 DE 202008014400 U1 DE202008014400 U1 DE 202008014400U1 DE 200820014400 DE200820014400 DE 200820014400 DE 202008014400 U DE202008014400 U DE 202008014400U DE 202008014400 U1 DE202008014400 U1 DE 202008014400U1
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STEIN ACHIM
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/02Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container
    • B65D51/04Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container hinged

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Abstract

Vorrichtung zum Abdecken der Öffnung im Endbereich eines Halses einer Getränkeflasche, bestehend aus einer über eine Halterung mit Gelenk am Hals der Getränkeflasche befestigten und eine Kappe tragenden Krücke, über die die Kappe auf die kronenkorkenfreie Öffnung schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (4) aus einem sich über einen Winkel von nur geringfügig kleiner als 180° erstreckenden und mit dem Gelenk (7) verbundenen Ringteil (4b) gebildet und dass das Ringteil (4b) über mindestens ein elastisches Verbindungsglied (12) an dem Hals (2) der Getränkeflasche (3) angeschlossen ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdecken der Öffnung im Endbereich eines Halses einer Getränkeflasche, bestehend aus einer über eine Halterung mit Gelenk am Hals der Getränkeflasche befestigten und eine Kappe tragenden Krücke, über die die Kappe auf die Öffnung der kronenkorkenfreien Getränkeflasche schwenkbar ist.
  • Aus Glas bestehende Getränkeflaschen, insbesondere Bierflaschen, sind vielfach durch einen sogenannten Kronenverschluss geschlossen. Nach dem Öffnen einer solchen Getränkeflasche durch Entfernung des Kronenverschlusses ist es normalerweise nicht mehr möglich, die Öffnung der Getränkeflasche durch den entfernten Kronenverschluss abzudecken, um insbesondere das Eindringen von Schmutz- oder Staubpartikel sowie von Insekten, beispielsweise Bienen oder Wespen, zu vermeiden.
  • Um ein solches Eindringen zu vermeiden, sind die unterschiedlichsten kappenartigen Vorrichtungen bekannt geworden, die entweder mit einer oder ohne eine Dichtung versehen sind und die entweder in die Öffnung der Getränkeflasche eingesteckt oder auf die Öffnung der Getränkeflasche aufgebracht werden.
  • Eine derartige Vorrichtung in beispielsweise aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 20 2006 001 920 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung besteht aus einer als sogenannter Spitzhelm ausgebildete Kappe, an der eine einer Betätigung bzw. einer Schwenkbewegung dienende Krücke angeschlossen ist. Die Krücke ist mit einem Teil eines Gelenkes verbunden, dessen anderes Teil direkt oder über ein Zwischenstück an einen den Hals der Getränkeflasche weitgehend umgreifenden und aus federndem Werkstoff bestehenden Klemmbügel angeschlossen ist. Aufgrund der Tatsache, dass der Klemmbügel immer aus einem anderen Werkstoff als das Gelenk und/oder das Zwischenstück besteht, muss dessen Verbin dung mit dem Gelenk und/oder dem Zwischenstück immer aus einer Schraube oder einem Niet bestehen. Diese Verbindung erfordert einen zusätzlichen Arbeitsgang und verteuert die Herstellung der Vorrichtung. Ferner wird es bei dieser Vorrichtung als nachteilig angesehen, dass die freien Enden des Klemmbügels – um ein Aufschieben auf den Hals der Getränkeflasche zu ermöglichen – immer nach außen ragen, was der Vorrichtung im Gebrauchszustand ein unschönes Aussehen verleiht.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abdecken der Öffnung im Endbereich eines Halses einer Getränkeflasche zu schaffen, die einerseits ein besonders schönes Aussehen besitzt und bei der andererseits die bisher immer erforderliche zusätzliche Verbindung zwischen einem Gelenkteil und dem Klemmbügel entfällt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung vorgeschlagen, dass die Halterung aus einem sich über einen Winkel von nur geringfügig kleiner als 180° erstreckenden und mit dem Gelenk verbundenen Ringteil gebildet und dass das Ringteil über mindestens ein elastisches Verbindungsglied an dem Hals der Getränkeflasche angeschlossen ist.
  • Eine derart ausgebildete Vorrichtung schützt nicht nur das in der Flasche befindliche Getränk vor Schmutz, Staub und Insekten; sie weist darüber hinaus ein besonders gutes und vor allem ansprechendes Aussehen auf, so dass sie auch gerne und oft benutzt wird. Die bisher erforderliche, besondere Verbindung zwischen der Halterung und dem einen Teil des Gelenkes ist nicht mehr erforderlich, da jetzt alle Teile der Vorrichtung, nämlich die Kappe, die Krücke, das Gelenk und die Halterung aus dem gleichen Werkstoff bestehen können.
  • Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 offenbart.
  • Die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben werden nachfolgend anhand in einer Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen
  • 1 den oberen Bereich einer Getränkeflasche mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
  • 2 einen um 90° gedrehten Teilring der 1 und
  • 3 eine andere Ausbildung der Erfindung.
  • In der 1 der Zeichnung ist eine Vorrichtung 1 zum Abdecken der Öffnung im Endbereich eines Halses 2 einer nur mit ihrem oberen Bereich gezeichneten Getränkeflasche 3, insbesondere einer Bierflasche, in Aufrissdarstellung zu sehen, die aus einer ringförmigen Halterung 4 und einer auf der Öffnung der Getränkeflasche 3 aufgesetzten Kappe 5 besteht. Die Kappe 5 weist für eine einigermaßen gute Abdeckung der Öffnung der Getränkeflasche 3 an ihren Innenseite eine zumindest annähernd der Kontur des Öffnungsbereiches der Getränkeflasche 3 entsprechende Form auf. Die Halterung 4 ist hier zunächst aus einem Teilring 4b gebildet, dessen Form der Außenkontur des Halses 2 der Getränkeflasche 3 angepasst ist und der sich über einen Winkel erstreckt, der immer geringfügig kleiner als 180° ist. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel beträgt dieser Winkel etwa 178°. Ferner ist hier dem Teilring 4b ein weiterer Teilring 4a zugeordnet, der sich ebenfalls nur über einen Winkel von geringfügig kleiner als 180° erstreckt.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist der in der 1 der Zeichnung rechts befindliche Teilring 4a ist ein getrenntes bzw. getrennt gefertigtes Teil, während der Teilring 4b in seinem oberen Bereich in ein Zwischenstück 6 übergeht. Dieses Zwischenstück 6 bildet an seinem dem Teilring 4b abgewandten Ende einen Teil eines an sich bekannten Gelenkes 7, dessen anderes Teil Bestandteil einer sogenannten Krücke 8 ist. Mit dieser Krücke 8 ist entweder direkt oder über einen kurzen Steg 9 die Kappe 5 verbunden. Dies bedeutet, dass bei einer Bewegung der Krücke 8 in Richtung des Pfeils 10 die Kappe 5 von der Öffnung der Getränkeflasche 3 weggeschwenkt wird. Um dieses Verschwenken der kappe 5 zu ermöglichen, muss die Halterung 4 einen verhältnismäßig guten Sitz bzw. Halt an dem Hals 2 der Getränkeflasche 3 haben.
  • Um dies zu erreichen, sind die beiden Teilringe 4a und 4b an ihrer äußeren Mantelfläche mit jeweils einer sich über den Umfang der Teilringe 4a und 4b erstreckenden Nut 11 versehen. Der Querschnitt dieser Nuten 11 ist so bemessen, dass dieselbe nur geringfügig größer als der Querschnitt eines elastischen Verbindungsgliedes 12 ist, welches in die Nut 11 eingesetzt ist. In vorteilhafter Weise wird dieses elastische Verbindungsglied 12 durch einen an sich bekannten O-Ring gebildet. Das Verbindungsglied 12 weist eine solche Umfangslänge auf, dass die beiden Teilringe 4a und 4b im montierten Zustand der Halterung 4 gemäß der 1 geringfügig gegen den Hals 2 der Getränkeflasche 3 gepresst werden. Dies ergibt eine sichere Lage der Halterung 4 an dem Hals 2 der Getränkeflasche 3, ohne dass sich dieselbe bei einem Verschwenken der Kappe 5 verändert. Um zu vermeiden, dass zwischen den beiden Teilringe 4a und 4b und dem Hals 2 der Getränkeflasche 3 eine zu große, eventuell punktuelle Pressung auftreten kann, ist es vorteilhaft, wenn die inneren, umlaufenden Flächen der beiden Teilringe 4a und 4b der Halterung 4 geringfügig konisch, dem Hals 2 der Getränkeflasche 3 angepasst, ausgebildet sind (2). Dadurch kann eine weitgehend vollflächige Anlage der beiden Teilringe 4a und 4b am Hals 2 der Getränkeflasche 3 erreicht werden.
  • Für eine Montage der Halterung 4 mit der Kappe 5 am Hals 2 der Getränkeflasche 3 wird beispielsweise zuerst das elastische Verbindungsglied 12 in die Nuten 11 der beiden Teilringe 4a und 4b eingelegt. Sodann werden die beiden Teilringe 4a und 4b geringfügig gegen die Kraft des elastischen Verbindungsgliedes 12 so weit auseinandergezogen, dass die Halterung 4 von oben auf den Hals 2 der Getränkeflasche 3 gestülpt werden kann.
  • Es ist allerdings auch möglich, zuerst das elastische Verbindungsglied 12 auf den Hals 2 der Getränkeflasche 3 zu schieben und anschließend die beiden Teilringe 4a und 4b der Halterung 4 an dem Hals 2 der Getränkeflasche anzulegen. Jetzt kann das Verbindungsglied 12 von unten in die Nuten 11 der beiden Teilringe 4a und 4b bewegt werden.
  • Alle Teile der Vorrichtung 1 – aus genommen der O-Ring – sind in vorteilhafter Weise aus Zinn bzw. einer Zinnlegierung im sogenannten Gießverfahren gefertigt. Dies ergibt den großen Vorteil, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 nur aus drei oder vier Einzelteilen zusammengesetzt werden kann. Es ist grundsätzlich möglich, für die Vorrichtung 1 auch einen anderen Werkstoff, beispielsweise Kunststoff, zu verwenden. Die beschriebenen Vorteile werden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Die Kappe 5 mit der Krücke 8 sowie ein Teil des Gelenkes 7 sind vorteilhaft immer ein einziges Stück. Der Teilring 4b und das Zwischenstück 6 mit dem weiteren Teil des Gelenkes 7 sind ebenfalls ein einziges Stück. Hinzu kommt immer noch ein für das Gelenk 7 erforderlicher Gelenkstift. Der Teilring 4a kann entweder getrennt oder zusammen mit dem Teilring 4b gefertigt werden. Im letzteren Fall ist es allerdings erforderlich, den Teilring 4a von dem Teilring 4b abzutrennen.
  • Das Ausführungsbeispiel der 3 unterscheidet sich gegenüber dem Ausführungsbeispiel der 1 dadurch, dass hier kein zweiter Teilring 4a verwendet wird. Hier liegt das elastische Verbindungsglied 12 direkt am Hals 2 der Getränkeflasche 3 an.
  • Die Kappe 5 weist in den gezeichneten Ausführungsbeispielen eine weitgehend ebene Oberfläche auf. Es ist nun möglich, diese Oberfläche der Kappe 5 mit einer Prägung zu versehen, die aufgrund des gewählten Werkstoffes derselben gleichzeitig bei der Herstellung der Kappe 5 erzeugt werden kann. Ferner ist es möglich, die Kappe 5 als sogenannten Spitzdeckel auszubilden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202006001920 U [0004]

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Abdecken der Öffnung im Endbereich eines Halses einer Getränkeflasche, bestehend aus einer über eine Halterung mit Gelenk am Hals der Getränkeflasche befestigten und eine Kappe tragenden Krücke, über die die Kappe auf die kronenkorkenfreie Öffnung schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (4) aus einem sich über einen Winkel von nur geringfügig kleiner als 180° erstreckenden und mit dem Gelenk (7) verbundenen Ringteil (4b) gebildet und dass das Ringteil (4b) über mindestens ein elastisches Verbindungsglied (12) an dem Hals (2) der Getränkeflasche (3) angeschlossen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ringteil (4b) ein weiteres, sich ebenfalls nur über einen Winkel von geringfügig kleiner als 180° erstreckendes Ringteil (4a) zugeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Gelenkes (7) einstückig mit dem ersten Ringteil (4b) der Halterung (4) ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ringteil (4a, 4b) an seiner äußeren Mantelfläche eine Nut (11) zur Aufnahme eines ringförmigen, elastischen Verbindungsteiles (12) aufweist.
  5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige, elastische Verbindungsteil (12) durch einen O-Ring gebildet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige, elastische Verbindungsteil (12) durch eine Feder gebildet ist.
  7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (4), die Krücke (8), das Gelenk (7) und/oder die Kappe (5) aus Metall gebildet sind.
  8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (4), die Krücke (8), das Gelenk (7) und/oder die Kappe (5) aus Kunststoff gebildet sind.
  9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringteil (4a, 4b) der Halterung (4) eine konisch verlaufende Innenfläche aufweist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201900024715A1 (it) * 2019-12-19 2021-06-19 Andreas Lintner Dispositivo di chiusura temporanea per una bottiglia

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202006001920U1 (de) 2006-02-08 2006-05-04 Wolfsberger, Klaus Abdeckvorrichtung für die Öffnung eines flaschenartigen Gefäßes

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