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DE202008005165U1 - Quersteg, Glied einer Leitungsführungseinrichtung mit Quersteg, Leitungsführungseinrichtung und Set mit Quersteg - Google Patents

Quersteg, Glied einer Leitungsführungseinrichtung mit Quersteg, Leitungsführungseinrichtung und Set mit Quersteg Download PDF

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DE202008005165U1
DE202008005165U1 DE200820005165 DE202008005165U DE202008005165U1 DE 202008005165 U1 DE202008005165 U1 DE 202008005165U1 DE 200820005165 DE200820005165 DE 200820005165 DE 202008005165 U DE202008005165 U DE 202008005165U DE 202008005165 U1 DE202008005165 U1 DE 202008005165U1
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DE200820005165
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Igus GmbH
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Igus GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/16Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Quersteg zur Verbindung zweier Seitenteile (6) eines Glieds (3) einer Leitungsführungseinrichtung (4), wobei der Quersteg (1) an den Seitenteilen (6) festlegbar ist und Gleitkufen (7) aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie in Befestigungslage des Querstegs (1) an den zugehörigen Seitenteilen (6) mit jeweils einem zumindest teilweise überkragenden Endabschnitt (8) die in Befestigungslage des Quersteges (1) zugewandte Oberseite (9) der Seitenteile (6) überdecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitkufen (7) jeweils mindestens ein Ausgleichselement (2) aufweisen, das, in Befestigungslage des Quersteges (1) an den Seitenteilen (6), sich von dem Quersteg (1) zu der zugewandten Oberseite (9) des Seitenteiles (6) hin erstreckt und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an derselben anlegbar ist und/oder sich in dieselbe eingräbt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Quersteg zur Verbindung zweier Seitenteile eines Glieds einer Leitungsführungseinrichtung, wobei der Quersteg an den Seitenteilen festlegbar ist und Gleitkufen aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie in Befestigungslage des Querstegs an den zugehörigen Seitenteilen mit jeweils einem zumindest teilweise überkragenden Endabschnitt die in Befestigungslage des Quersteges zugewandte Oberseite der Seitenteile überdecken. Die Erfindung betrifft ferner ein Glied einer Leitungsführungseinrichtung mit dem Quersteg, die Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen aus einer Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren Gliedern mit dem Quersteg sowie einen Nachrüstsatz mit dem Quersteg.
  • Ein Quersteg der eingangs genannten Art wird zum Beispiel in der DE 100 53 262 A1 , der DE 20 2005 005 U1 und der DE 20 2006 006 492 U1 offenbart. Ein bekanntes Problem beim Verfahren einer Leitungsführungseinrichtung ist die Geräuschentwicklung, das noch nicht zufriedenstellend gelöst ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Quersteg der eingangs genannten Art bereitzustellen, mittels dessen Einsatzes in den Gliedern der Leitungsführungseinrichtung die Geräuschentwicklung beim Verfahren derselben vermindert werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, die Geräuschentwicklung beim Verfahren verschleißbehafteter Leitungsführungseinrichtungen herabzusetzen.
  • Aufgabe der Erfindung ist ferner, eine Reparaturmontage insbesondere bei verschleißbehafteten Leitungsführungseinrichtungen zu vereinfachen.
  • Diese und weitere Aufgaben werden durch den erfindungsgemäßen Quersteg, das erfindungsgemäße Glied, die erfindungsgemäße Leitungsführungseinrichtung und den erfindungsgemäßen Reparatursatz gelöst.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Quersteg gemäß den Merkmalen des Anspruches 1 und insbesondere mit den Merkmalen, dass die Gleitkufen jeweils mindestens ein Ausgleichselement aufweisen, das, in Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen, sich von dem Quersteg zu der zugewandten Oberseite des Seitenteiles hin erstreckt und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an derselben anlegbar ist und/oder sich in dieselbe eingräbt.
  • Durch das Ausgleichselement können Kräfte von einer Gleitkufe unmittelbar auf ein zugeordnetes Seitenteil übertragen werden, wodurch ein unmittelbares Gegenschlagen von Gleitkufe auf das zugehörige Seitenteil vermieden werden kann. Ferner werden möglicherweise auftretende Kraftmomente von dem Quersteg auf die Seitenteile vermindert. Mit dem Anlegen unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an die Oberseite und/oder dem Eingraben in dieselbe in Befestigungslage des Querstegs an den zugehörigen Seitenteilen können Unterschiede bezüglich einer Höhe zwischen Gleitkufe und Oberseite des zugeordneten Seitenteiles ausgeglichen werden.
  • Durch das Eingraben der Ausgleichelemente in das zugeordnete Seitenteil kann eine steckartige Verbindung zwischen Ausgleichelement und Seitenteil hergestellt werden, die mittels weiterer Festlegung des Quersteges an den zugeordneten Seitenteilen kräftemechanisch stabilisierend wirksam sein kann. Mittels des Eingrabens in die Oberseite des jeweiligen Seitenteiles kann eine form- und kraftschlüssige Verbindung bezüglich einer Gliedebene und senkrecht hierzu in Richtung zu dem Seitenteil hin hergestellt werden, wobei die Gliedebene die Längsrichtung des Quersteges und, in Einbaulage des Gliedes in die Leitungsführungseinrichtung, eine Verfahrrichtung der Leitungsführungseinrichtung aufweist. Über die Ausbildung des Ausgleichselementes kann, wie weiter unten näher beschrieben, auch insbesondere abrasiver Verschleiß an der Oberseite von Seitenteilen älterer Leitungsführungseinrichtungen ausgeglichen werden.
  • In einer bevorzugten Ausbildung des Quersteges kann das Ausgleichselement zumindest einen Vorsprung umfassen, der insbesondere einen sich zu seinem freien Ende hin verjüngenden Querschnitt aufweist. Hierbei kann der Vorsprung, in Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen, sich von dem Quersteg zu der Oberseite des zugeordneten Seitenteiles hin erstrecken und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an dieselbe anlegbar sein und/oder ausgebildet sein, sich in Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen in die Oberseite derselben einzugraben. Der Vorsprung kann sich von der in Befestigungslage des Querstegs den zugehörigen Seitenteilen zugewandten Unterseite des Ausgleichselementes oder der zugeordneten Gleitkufe zu der Oberseite des zugeordneten Seitenteiles hin erstrecken.
  • In anderen die Aufgabe lösenden Anordnungen kann die Seitenlasche das Ausgleichselement aufweisen, das sich in Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen zu dem Quersteg hin erstreckt und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an demselben anlegbar ist und/oder sich in denselben eingräbt. Ferner können an beiden Stellen, an dem Quersteg bzw. an der Gleitkufe und an der zugehörigen Seitenlasche jeweils ein Ausgleichselement vorgesehen sein, die sich zu dem Quersteg bzw. zu der Oberseite der Seitenlasche hin erstrecken und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an demselben bzw. an derselben anlegbar sind und/oder sich in denselben bzw. in dieselbe eingräbt. Ferner können die Ausgleichselemente sich zusätzlich oder allein miteinander verbinden, wie verhaken, verrasten, verzahnen oder ineinander stecken oder klemmen. Vorzugsweise sind die Ausgleichselemente austauschbar an dem Quersteg bzw. an der Gleitkufe und/oder an dem Seitenteil angeordnet.
  • Die Art und Festigkeit der Verbindung zwischen Ausgleichselement und Seitenteil bzw. Vorsprung und Seitenteil kann durch die Werkstoffpaarung von Ausgleichselement und Seitenteil bzw. von Vorsprung und Seitenteil bestimmt werden. Hierbei kann das Ausgleichselement aus einem weichplastischen Werkstoff oder Werkstoffschaum gefertigt sein, dank dessen das Ausgleichselement unter plastischer Verformung mit geringen elastischen Verformungsanteilen an die Oberseite des Seitenteiles anlegbar ist. Der Werkstoff kann auch ein Federwerkstoff sein.
  • Vorzugsweise weist zumindest das freie Ende des Vorsprunges, das Ausgleichselement oder die Gleitkufe einen härteren Werkstoff als zumindest die zugewandte Oberseite des zur Gleitkufe zugehörigen Seitenteiles auf. Hierdurch wird werkstoffseitig die Möglichkeit zum Eingraben des Vorsprunges oder des Ausgleichselementes in die Oberseite des zugehörigen Seitenteiles bei Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen gegeben. Der Vorsprung bzw. das Ausgleichselement kann hierzu beschichtet und/oder beispielsweise mittels Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren angespritzt sein.
  • Der Vorsprung kann pilzkappenartig ausgebildet sein. Hierbei sind kugelkalotten-, kugelzonen- oder rotationsparaboloidartige Formen bevorzugt. Hierbei kann der Vorsprung in Einfestigungslage des Quersteges unter Vorspannung an der Oberseite des zugehörigen Seitenteiles anliegen und sich vorzugsweise in dieselbe eindrücken.
  • Der Vorsprung kann alternativ zu seinem freien Ende hin zu einer Spitze oder einer Schneidkante auslaufen. Dank dieser Spitze kann sich der Vorsprung besonders leicht in die Seitenlasche eingraben und/oder durch Umbiegen oder Abflachen der Spitze sich an der Oberseite anlegen. Der Vorsprung kann zum Beispiel kegelartig, pyramidal mit mehreren zu einer Spitze zusammenlaufenden Seitenflächen oder keilförmig zu einem schneidartigen Grad zusammenlaufenden Seitenflächen ausgebildet sein. Die Spitzen können abgerundet ausgebildet sein, um eine schädliche Spannungserhöhung beim Eingraben der Spitzen in die Oberseite des zugeordneten Seitenteiles zu vermeiden.
  • Der Vorsprung kann stauchfederartig oder blattfederartig ausgebildet sein. Hierzu kann zum Beispiel eine Vielzahl aufgereihter und/oder büschelartig angeordneter Blattfederelemente vorgesehen sein. Der Vorsprung kann auch die Form einer Spiralfeder aufweisen.
  • Das Ausgleichselement kann mehrere Vorsprünge aufweisen. Diese können in Reihen und/oder parallel zueinander angeordnet sein. die sich in Längsrichtung des Quersteges längserstrecken.
  • Vorzugsweise sind das Ausgleichselement auswechselbar in einer Aufnahme an dem Quersteg und/oder zumindest ein Vorsprung auswechselbar in einer Aufnahme an dem Ausgleichselement festlegbar. Ausgleichselement und/oder Vorsprung können verdrehfest und/oder verschiebungsfest angeordnet sein. Dadurch können beispielsweise zur Anpassung des Ausgleichselement und/oder des Vorsprunges an den Verschleiß der Seitenwände, insbesondere an den abrasiven Verschleiß, oder im Falle einer Funktionsbeeinträchtigung des Ausgleichselement und/oder des Vorsprunges dieselben durch geeignete ersetzt werden. Dies kann zum Beispiel zur Umrüstung eines Quersteges an eine bereits Verschleiß behaftete, „abgefahrene" , d. h. insbesondere bezüglich einer Höhe der Seitenwände der einzelnen Glieder um einen Betrag abrasiv abgeschliffene, „alte" Leitungsführungseinrichtung erfolgen, wobei die Ausgleichselemente dann individuell an die jeweiligen Beträge abrasiven Verschleißes der einzelnen Glieder der Leitungsführungseinrichtung angepasst werden können.
  • Zweckmäßigerweise erstreckt sich die Aufnahme schienenartig in Längsrichtung des Quersteges und ist zum seitlichen Einschieben des Ausgleichselementes stirnseitig zugänglich. Damit kann das Ausgleichselement in einer Aufnahmerichtung zur Querstegmitte hin stirnseitig des Steges in die Aufnahme eingeschoben werden. Hierzu kann vorgesehen sein, dass das Ausgleichselement in einer oder mehreren Fixierposition in der Aufnahme fixierbar ist. Das Ausgleichselement kann zum sicheren Sitz in der Aufnahme einen an den Querschnitt der Aufnahme angepassten Aufnahmesockel umfassen, der seitlich in die Aufnahme eingeschoben werden kann. Vorzugsweise weist die Aufnahme ein schwalbenschwanzartiges Innenprofil auf. Vorzugsweise kann das Ausgleichselement unter Vorspannung in der Aufnahme positioniert werden. Hierzu kann der Aufnahmesockel so dimensioniert sein, dass er mit Einschieben in die Aufnahme dieselbe vorzugsweise geringfügig weitet.
  • Üblicherweise können die Gleitkufen Gleitflächen aufweisen, die in Befestigungslage des Querstegs an den zugehörigen Seitenteilen von der Oberseite derselben weg weisen. Vorzugsweise sind die Gleitflächen in Einbaulage des Gliedes in die Leitungsführungseinrichtung so ausgebildet und so zu den Gleitkufen der jeweilig benachbarten Glieder angeordnet, dass sie bezüglich einer Verfahrrichtung der Leitungsführungseinrichtung zu einer möglichst geschlossenen, höchstens jeweils von einem schmalen Spalt unterbrochenen Gesamtgleitfläche zusammenschließbar sind. Vorzugsweise sind die in Verfahrrichtung der Leitungsführungseinrichtung weisenden Enden der Gleitkufen abgeschrägt ausgebildet. Hierdurch können sich die Enden benachbarter Gleitkufen überlappen. Somit kann in den Bereichen, an denen die Trume aneinander anliegen, senkrecht zur Verfahrrichtung und zur Längsrichtung des Quersteges eine durchgehende Gleitfläche ausgebildet werden, so dass die Glieder beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung allein an diesen Gleitflächen und damit geräuscharm und verschleißarm aneinander abgleiten können.
  • Die Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Anschlusspunkten kann aus einer Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren Glieder mit einem erfindungsgemäßen Quersteg bestehen, wobei die Leitungsführungseinrichtung unter Ausbildung zweier Trume, die jeweils mit einem Anschlusspunkt verbunden sind und in einem Umlenkbereich ineinander übergehen, bei Relativbewegung der Anschlusspunkte verfahrbar sind und wobei der Quersteg so in einem Glied angeordnet ist, dass er zu dem jeweils anderen Trum hin weist. Mit dem Zusammenschluss der einzelnen Gleitflächen der Gleitkufen zu der Gesamtgleitfläche können somit die Trume beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung über die Gesamtgleitfläche aneinander abgleiten. Die Gleitkufen können als Verschleißbauteil leicht ausgetauscht werden.
  • Damit der Spalt zwischen den einzelnen Gliedern nicht in Längsrichtung des Steges durchgängig ist und hierdurch ein Abgleitverhalten der Gleitkufen aneinander ungünstig beeinflusst, kann eine Verschränkung, Versetzung oder Verzahnung der benachbarten Gleitkufenflächen vorgesehen sein. Hierzu kann die Gleitkufe bezüglich der Längsrichtung des Quersteges gekröpft mit einem zur Querstegmitte hin angeordneten inneren Kröpfungsteil und mit einem von Querstegmitte weg angeordneten äußeren Kröpfungsteil ausgebildet sein. In Einbaulage des Gliedes in die Leitungsführungseinrichtung sind die Kröpfungsteile benachbarter Glieder vorzugsweise so zueinander angeordnet, das ein inneres Kröpfungsteil einer Gleitkufe eines Gliedes seitlich an dem äußeren Kröpfungsteil der zugeordneten Gleitkufe des benachbarten Gliedes anlegbar ist oder bis auf einen schmalen Spalt anlegbar ist. Dadurch kann sich zwischen den Gleitkufen benach barter Glieder ein Z-förmiger oder stufenförmiger schmaler Spalt ausbilden. In einer bevorzugten Weiterbildung des Steges können die in Verfahrrichtung weisenden Enden der Gleitkufen endseitig Überlappungsbereiche aufweisen, an den sich in der Leitungsführungseinrichtung angrenzende Gleitkufen überlappen und dadurch den Spalt überbrücken. Diese Überlappungen können durch endseitige Abschrägungen an den Gleitkufen erzielt werden, die bei aufeinanderliegenden Trumen übereinander greifen.
  • Die Gleitkufen können aus einem besonders gleitfähigen, insbesondere einen möglichst geringen Gleitreibungswiderstand aufweisenden und möglichst abriebfesten Werkstoff gefertigt sein. Auch zur Geräuschverminderung ist es von Vorteil, wenn die Gleitkufen oder zumindest die Gleitflächen der Gleitkufen aus einem weicher elastischen, abriebfesten Kunststoff mit guten Gleiteigenschaften, insbesondere aus einem weicher elastischen thermoplastischen Elastomeren, als die Seitenlaschen gefertigt sind. Die Seitenlaschen können vorzugsweise aus besonders biegefestem Material, insbesondere biegefesten Elastomeren, bestehen. Desgleichen können die Traversen aus einem biegefesten Material, insbesondere aus biegefesten Elastomeren, bestehen.
  • Die Gleitkufen können einstückig mit Quersteg verbunden sein. Hierzu können die Gleitkufen an dem Quersteg angeformt sein. Vorzugsweise sind die Gleitkufen mittels 2-Komponenten-Spritzgussverfahren oder zumindest die Gleitflächen der Gleitkufen mittels 2-Komponenten-Spritzgussverfahren an den Traversen angeformt.
  • Alternativ können die Gleitkufen auswechselbar an dem Quersteg angeordnet sein. Die Gleitkufen können alternativ auswechselbar, insbesondere durch Rastmittel an dem Quersteg befestigbar, ausgebildet sein.
  • Vorzugsweise sind die überkragenden Endabschnitte der Gleitkufen ablängbar. Damit können die Gleitkufen und/oder die Ausgleichselemente auf die jeweilige Dicke des zugeordneten Sei tenteiles angepasst werden. Dies kann vor allem beim Austausch eines Quersteges eines verschleißbehafteten Gliedes einer „alten" Leitungsführungseinrichtung mit dem erfindungsgemäßen Quersteg vorteilhaft sein.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ferner ein Glied für eine Leitungsführungseinrichtung vorgeschlagen, die aus mehreren gegeneinander verschwenkbaren Gliedern zusammensetzbar ist, wobei das Glied zwei gegenüberliegende Seitenteile und einen dieselben verbindenden Quersteg nach einem der oben beschriebenen Ausführungsformen aufweist.
  • Vorzugsweise ist der Quersteg auswechselbar an dem Glied bzw. an den zugehörigen Seitenteilen festgelegt. Dieser kann an dem Glied bzw. an den Seitenteilen verrastet und/oder verriegelt sein. Hierzu wird ausdrücklich auf die DE 20 2007 005 566 U1 hingewiesen, deren Offenbarungsgehalt bezüglich der Festlegung des Steges an den Seitenteilen, insbesondere bezüglich der Verriegelung und Lagefixierung des Steges an den Seitenteilen, in die Offenbarung dieser Anmeldung mit aufgenommen wird.
  • Die Endabschnitte des Quersteges können zu einer Verbreiterung auslaufen, mit der der Quersteg in Befestigungslage an den Seitenteilen innenseitig an denselben anliegt und sich abstützt. Dies wirkt einer Parallelogrammverschiebung von Seitenteilen und Querstegen entgegen. Hierdurch wird der Quersteg an den Seitenteilen lagestabilisiert.
  • Die Seitenteile können an ihrer Oberseite zu der Gleitkufe hin so ausgebildet sein, dass diese zumindest in dem Bereich, in dem das jeweilige Ausgleichselement anliegt, unter Einwirkung des Ausgleichselementes elastisch oder elastisch-plastisch verformbar ist. Dies kann durch eine Werkstoffpaarung erzielt werden, gemäß der der Bereich weicher als das Ausgleichselement ausgebildet ist. Es kann vorgesehen sein, dass, vorzugsweise über ein Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, in dem Bereich ein weicherer Kunststoff angespritzt wird.
  • Weiter wird die Aufgabe mittels Bereitstellung einer Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Anschlusspunkten gelöst, wobei die Leitungsführungseinrichtung eine Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren Gliedern mit einem Quersteg gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Die Leitungsführungseinrichtung wird in üblicher Weise unter Ausbildung zweier Trume, die jeweils mit einem Anschlusspunkt verbunden sind und in einem Umlenkbereich ineinander übergehen, bei Relativbewegung der Anschlusspunkte verfahrbar sind und wobei der Quersteg so in einem Glied angeordnet ist, dass er zu dem jeweils anderen Trum hin weist. Damit liegen die Trume, bis zum Beispiel im Umlenkbereich, über einen bestimmten Bereich aneinander an und gleiten bei Verfahren der Leitungsführungseinrichtung aneinander ab. Durch das aneinander Ableiten unterliegen die Seitenteile einem abrasiven Verschleiß. Zum Ausgleich dieses Verschleißes können zusätzlich oder im Austausch mit vorhandenen üblichen Querstegen erfindungsgemäße Querstege eingebaut werden, die sich mit ihrem Ausgleichelement auf der Oberseite der zugeordneten Seitenteile abstützen oder sich in die Oberseite hinein graben können. Das Ausgleichselement erstreckt sich hierzu von dem Quersteg zu der Oberseite der Seitenteile hin.
  • Die einzelnen Glieder mit den Gleitkufen sind vorzugsweise so in die Leitungsführungseinrichtung angeordnet, dass die jeweils in Längsrichtung benachbarten Gleitkufen ineinander oder aneinander greifen und, bis eventuell auf einen minimalen Spalt, aneinander anliegen. Dadurch können sie bezüglich der Längsrichtung der Leitungsführungseinrichtung eine weitgehend geschlossene Gesamtgleitfläche ausbilden. Mittels oben beschriebener Überlappungen angrenzender Enden der Gleitkufen kann dieser Spalt überbrückt werden.
  • Ferner wird zur Lösung der Aufgabe ein Nachrüstsatz zur Anpassung eines Quersteges an ein Glied einer Leitungsführungseinrichtung, insbesondere einer Leitungsführungseinrichtung, deren Seitenteile an der dem Quersteg zugewandten Oberseite verschleißbehaftet sind, vorgeschlagen. Hierbei kann der Nachrüstsatz mindestens einen Quersteg gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen umfassen, wobei der Quersteg, wie oben erläutert, angeformte Gleitkufen mit angeformten oder auswechselbaren Ausgleichselementen aufweisen kann. Der Nachrüstsatz kann zusätzlich oder allein mindestens einen Quersteg mit oben erläuterten auswechselbaren Gleitkufen aufweisen, an denen jeweils ein Ausgleichelement angeformt ist oder zu denen jeweils ein auswechselbares Ausgleichselement vorgesehen ist.
  • Vorteilhafterweise kann der Nachrüstsatz auch mehr Ausgleichselemente als für den Quersteg benötigt enthalten, so dass der Quersteg besser an die jeweils zur Verbindung vorgesehenen Seitenteile angepasst werden kann. Ferner kann der Nachrüstsatz lediglich eine Anzahl von gleichen Ausgleichselementen oder mehrere Gruppen gleicher Ausgleichelemente umfassen. Die Ausgleichselemente einer Gruppe können sich von denen einer anderen Gruppe zumindest bezüglich einer Geometrie und/oder einer Werkstoffeigenschaft von einander unterscheiden.
  • Der Nachrüstsatz kann zumindest zwei Querstege mit jeweils einem Ausgleichselementpaar und/oder zumindest zwei auswechselbare Gleitkufenpaare mit jeweils einem Ausgleichselementpaar und/oder zumindest zwei auswechselbare Ausgleichselementpaare umfassen, wobei sich die Ausgleichselementpaare zumindest bezüglich einer Geometrie und/oder einer Werkstoffeigenschaft von einander unterscheiden.
  • Es versteht sich, dass es zweckmäßig ist, lediglich eine Art von Ausgleichselementen und diese in verschiedenen Größen sowie als Ausgleichselementpaare vorzusehen. Vorzugsweise unterscheiden sich die Ausgleichselementpaare zumindest bezüglich einer Höhe, mit der sich ein Ausgleichselement in Einbaulage in das Glied von dem Quersteg bzw. von der Gleitkufe zu der Oberseite des zugeordneten Seitenteils hin erstreckt.
  • Die Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern sowie die Glieder mit den Stegen und Seitenteilen können Kunststoffspritzgussteile sein.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand mehrerer in einer Zeichnung dargestellter Ausführungsformen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1a bis 1f verschiedene Ansichten einer ersten Ausführungsform eines Quersteges mit angeformten Ausgleichselement sowie einen Ausschnitt aus dem Quersteg gemäß 1a,
  • 2a bis 2c verschiedene Ansichten eines Gliedes mit dem Quersteg gemäß 1 sowie einen Ausschnitt IIc,
  • 3 eine Seitenansicht einer Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern gemäß 2,
  • 4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Quersteges,
  • 5a und 5b eine Seitenansicht eines verschleißbehafteten Kettengliedes mit dem Quersteg gemäß 4 sowie einen Ausschnitt,
  • 6 eine Seitenansicht einer Leitungsführungseinrichtung mit verschleißbehafteten Gliedern gemäß 5a,
  • 7a bis 7f verschiedene Ansichten einer dritten Ausführungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 8a und 8b eine Seitenansicht einer vierten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 9a und 9b eine Seitenansicht einer fünften Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 10a und 10b eine Seitenansicht einer sechsten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 11a und 11b eine Seitenansicht einer siebten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 12a und 12b eine Seitenansicht einer achten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 13a und 13b eine Seitenansicht einer neunten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 14a und 14b eine Seitenansicht einer zehnten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
  • 15 und 17 jeweils eine Seitenansicht und eine Querschnittsansicht eines Gliedes mit unterschiedlichen Seitenteildicken und angepassten Querstegen gemäß 1 und
  • 18 Seitenansichten und perspektivische Unteransichten eines Nachrüstsatzes mit Quersteg und verschiedenen Ausgleichselementen.
  • In den 1 bis 18 werden in verschiedenen Ansichten, Ausschnitten und Einzeldarstellungen ein erfindungsgemäßer Quersteg 1 mit einem Ausgleichselement 2, ein Glied 3 mit Quersteg 1, eine Leitungsführungseinrichtung 4 mit Gliedern 3 sowie ein Nachrüstsatz 5 gezeigt. Alle Bauteile sind hier mittels Kunststoffspritzguss hergestellt.
  • Der Quersteg 1 dient zur Verbindung zweier Seitenteile 6 des Glieds 3 der Leitungsführungseinrichtung 4. Der Quersteg 1 ist an den Seitenteilen 6 festlegbar. Er weist einstückig angeform te Gleitkufen 7 auf, die so ausgebildet sind, dass sie in Befestigungslage des Querstegs 1 an den zugehörigen Seitenteilen 6 mit jeweils einem zumindest teilweise überkragenden Endabschnitt 8 die in Befestigungslage des Quersteges 1 zugewandte Oberseite 9 der Seitenteile 6 überdecken. Die Gleitkufen 7 umfassen an den Endabschnitten 8 unterseitig jeweils ein Ausgleichselement 2, das sich in Befestigungslage des Quersteges 1 an den Seitenteilen gemäß den 3, 5a, 9a, 10a, 11a, 12a, 13a, 14a, 15, 16 und 17, von dem Quersteg zu der zugewandten Oberseite des Seitenteiles hin erstreckt. Abhängig von seiner Ausführungsform, den Geometrien seiner Anordnung im Glied 3 sowie der Werkstoffpaarung Ausgleichselement 2/Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 ist das Ausgleichselement 2 in Befestigungslage des Quersteges 1 unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an der Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 anlegbar und/oder gräbt sich in dieselbe ein.
  • Dies bewirkt eine Geräuschsdämpfung beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung 4. Insbesondere mit dem Eingraben des Ausgleichselementes 2 in die Oberseite 9 des Seitenteiles 6 wird die Verbindung Quersteg 1/Seitenteil 6 stabilisiert. Mittels des Eingrabens in die Oberseite 9 wird eine form- und kraftschlüssige Verbindung Quersteg 1/Seitenteil 6 hergestellt. Die Stabilisierung des Quersteges 1 an dem Seitenteil 6 wird ferner durch auskragende Erweiterungen 10 in den Endabschnitten 8 weiter gesteigert, wobei sich die Erweiterungen 10 innenseitig an dem zugeordneten Seitenteil 6 abstützen. Der Quersteg 1 ist, wie hier nicht weiter gezeigt, an den Seitenteilen 6 verriegelbar, wie es in der DE 20 2007 005 566 U1 beschrieben ist. Ferner ist der Quersteg 1 auswechselbar an dem Glied 3 bzw. an den Seitenteilen 6 festgelegt.
  • Die Ausgleichselemente 2 umfassen jeweils zumindest einen Vorsprung 11. Dieser weist bei seinen Ausführungsformen gemäß den 1 bis 10 einen sich zu seinem freien Ende hin verjüngenden Querschnitt auf. In allen Ausführungsformen erstreckt sich der Vorsprung 11 in Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen von dem Quersteg 2 zu der Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 hin und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an derselben an und/oder gräbt sich in dieselbe ein.
  • Das Eingraben der Vorsprünge 11 in die Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 wird explizit anhand zweier Ausschnittsvergrößerungen in den 2c und 5b gezeigt, wobei das Ausgleichselement eine Mehrzahl von sich keilförmig zu einer Schneidkante 17 verjüngenden Vorsprüngen 11 aufweist, die sich in Längsrichtung des Quersteges 1 längserstrecken. Die Vorsprünge 11 sind parallel zueinander und aneinander seitlich angrenzend angeordnet und somit zu einer Einheit zusammengefasst. Mit den Schneidkanten 17 graben sich die Vorsprünge 11 in die die Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 ein. Die Ausschnittsvergrößerungen sind hier schematisch und vom Eingraben her übertrieben wiedergegeben. Deutlich wird jedoch, dass der Kunststoff der Oberseite 9 des Seitenteiles 6 um soviel weicher als der der Vorsprünge 11 ausgebildet ist, dass ein Eingraben der Vorsprünge 11 in die Oberseite 9 möglich wird.
  • Wie insbesondere den 2, 15, 16 und 17 entnehmbar, weisen die Glieder 3 jeweils zwei gegenüberliegende Seitenteile 6 und einen dieselben verbindenden erfindungsgemäßen Quersteg 7 mit den Gleitkufen 7 und den Ausgleichselementen 2 auf, wobei der Quersteg 7 auswechselbar an den Seitenteilen 6 angeordnet ist. Dem gegenüber sind die Seitenteile 6 an der in den 2, 15, 16 und 17 unteren Seite mit einem herkömmlichen Quersteg verbunden.
  • Dieser Zusammenhang wird insbesondere anhand der 3 und 6 deutlich. In diesen ist jeweils eine Leitungsführungseinrichtung 4 zur Führung von hier nicht dargestellten Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen zwischen zwei hier nicht dargestellten, relativ zueinander bewegbaren Anschlusspunkten gezeigt. Die Leitungsführungseinrichtung 4 besteht aus einer Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren Gliedern 3, die jeweils einen erfindungsgemäßen Quersteg 1 aufweisen. Die Leitungsführungseinrichtung 4 ist bei Relativbewegung der Anschlusspunkte unter Ausbildung zweier Trume, einem Obertrum 12 und einem Untertrum 13, verfahrbar. Die Trume 12, 13 sind jeweils mit einem Anschlusspunkt verbunden und gehen in einem hier nicht dargestellten Umlenkbereich ineinander über. Der erfindungsgemäße Quersteg ist jeweils so in dem zugehörigen Glied eines Trumes 12, 13 angeordnet, dass er zu dem jeweils anderen Trum 13, 12 hin weist. Die Gleitkufen 7 weisen jeweils eine oberseitige Gleitfläche 14 auf. In den Bereichen, in denen, wie in den 3 und 6 ausschnittshaft gezeigt, die Trume 12, 13 aneinander anliegen und beim Verfahren aneinander abgleiten schließen sich die Gleitkufen zu einer Gesamtgleitfläche 14a zusammen. Hierzu bilden die Gleitkufen 7 beider Endabschnitte 8 der Querstege 1 jeweils zusammen mit den Gleitkufen 7 benachbarter Glieder 3 endseitig der Querstege 1 eine in Verfahrrichtung v der Leitungsführungseinrichtung 4 geschlossene Gesamtgleitfläche 14a, so dass die Trume 12, 13 beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung 4 in den Bereichen des Aneinanderanliegens über die Gleitkufen 7 aneinander abgleiten.
  • Gegenüber dem Stand der Technik sind die Gleitkufen 7 neuartig ausgebildet, indem diese, wie in 1 exemplarisch per Kennzeichnung hervorgehoben, bezüglich der Längsrichtung 1 des Quersteges 1 gekröpft mit einem zur Querstegmitte hin angeordneten inneren Kröpfungsteil 15 und mit einem von Querstegmitte weg angeordneten äußeren Kröpfungsteil 16 ausgebildet sind. In Einbaulage des Gliedes 3 in die Leitungsführungseinrichtung 4 sind die Kröpfungsteile 15, 16 benachbarter Glieder 3 so zueinander angeordnet, dass ein inneres Kröpfungsteil 15 einer Gleitkufe 7 eines Gliedes 3 seitlich an dem äußeren Kröpfungsteil 16 der zugeordneten Gleitkufe 7 des benachbarten Gliedes 3 im wesentlichen anliegt. Die in Verfahrrichtung v weisenden Enden 18 der Gleitkufen 7 sind endseitig so mit Abschrägungen 27 ausgebildet, dass sich die Enden 16 benachbarter Gleitkufen 7 leicht überlappen können. Hierdurch wird in den Bereichen, an denen die Trume 15, 16 aneinander anliegen, senkrecht zur Verfahrrichtung v und zur Längsrichtung 1 des Quersteges 1 die durchgehende Gesamtgleitfläche 14a ausgebildet, so dass die Glieder beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung 4 allein an diesen Gleitflächen 14 aneinander abgleiten. Hierdurch werden Verschleiß und Geräuschentwicklung beim Verfahren herabgesetzt. Die Gleitkufen 7 sind aus einem besonders gleitfähigen, insbesondere einen möglichst geringen Gleitreibungswiderstand aufweisenden und möglichst abriebfesten Werkstoff gefertigt.
  • Wie in den 2a und 5a besonders gekennzeichnet, überbrückt das Ausgleichselement 2 einen Abstand a zwischen Gleitkufe 7 und Oberseite 9 des jeweils zugeordneten Seitenteiles 6. Jeweils in einer Seitenansicht sind in 2a ein Glied 3 und in 3 eine Leitungsführungseinrichtung 4 mit Gliedern gemäß 3 dargestellt, wobei die Seitenteile 6 der Glieder 3 nicht verschleißbehaftet sind und eine ursprüngliche Höhe h aufweisen. In 5a und 6 sind jedoch Glieder 3 wiedergegeben, deren Seitenteile 6 verschleißbehaftet sind und somit eine verminderte Höhe h aufweisen. Diese Leitungsführungseinrichtung 4 ist zuvor ohne Gleitkufen eingesetzt worden, so dass durch den Betrieb die Seitenteile 6 sowie die ursprünglichen, beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung einander zugewandten Querstege ohne Gleitkufen abgeschliffen wird. Zur Reparatur der Leitungsführungseinrichtung 4 sind die verschleißbehafteten Querstege durch erfindungsgemäße Querstege 1 ausgetauscht worden. Deren Ausgleichselemente 2 weisen jedoch gegenüber denen gemäß 2a bzw. 5a größere Vorsprünge 11 auf, die so bemessen sind, dass der durch den Verschleiß vergrößerte Abstand a ausgeglichen wird und sich die Vorsprünge 11 hier unter Eingraben in die Oberseite 9 der Seitenteile 6 an denselben anliegen.
  • In 18 ist Beispiel gebend ein Nachrüstsatz 19 mit einem Quersteg und unterschiedlichen Ausgleichselementen 2 zur Anpas sung an das jeweils zu reparierende verschleißbehaftete Glied gezeigt, auf die weiter unten eingegangen wird.
  • Gemäß den in den 7 bis 14 dargestellten Ausführungsformen des Quersteges 1 ist das Ausgleichselement 2 auswechselbar in einer Aufnahme 20 an dem Quersteg 1 angeordnet bzw. anordenbar. Die Aufnahme 20 erstreckt sich schienenartig in Längsrichtung 1 des Quersteges 1, ist zum seitlichen Einschieben des Ausgleichselementes 2 in einer Aufnahmerichtung r jeweils zur Querstegmitte hin stirnseitig offen und weist ein schwalbenschwanzartiges Innenprofil auf, welchem ein vorgesehener Aufnahmesockel 21 des Ausgleichselementes 2 so angepasst ist, dass das Ausgleichelement 2 unter Vorspannung in der Aufnahme 20 angeordnet wird. In 7d bis 7f ist dieser Zusammenhang deutlich anhand der Einzeldarstellungen des Quersteges 1 ohne Ausgleichselement (7d), des Ausgleichselementes 2 (7e) und des Quersteges 1 mit in die Aufnahme 20 eingeschobenem Ausgleichselement 2 (7f) gezeigt. Deutlich erkennbar ist die Anpassung des Aufnahmesockels 21 an das schwalbenschwanzartige Innenprofil der Aufnahme, dank dessen das Ausgleichselement 2 verdrehsicher in der Aufnahme 20 anordenbar ist.
  • In 9 ist der Vorsprung 11 pilzkappenartig ausgebildet, wobei zwei Vorsprünge 11 senkrecht zur Längsrichtung 1 des Quersteges 1 aufgereiht sind. Wie aus einer der Zeichnung schwer entnehmbaren, leichten Abflachung 22 der freien Enden der Vorsprünge 11 ersichtlich, liegen die Vorsprünge 11 unter Vorspannung an der Oberseite 9 des zugehörigen Seitenteiles 6 an und drücken sich leicht in dieselbe ein. Hier ist zusätzlich zur Austauschbarkeit des Ausgleichselementes 2 eine Austauschbarkeit der Vorsprünge 11 vorgesehen, die in den Aufnahmesockel 21 einschraubbar sind. Dargestellt in 9b sind ferner pilzartige Vorsprünge 11 unterschiedlicher Größe, um auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass durch die Größenwahl bestimmte Abschnitte ausgeglichen werden können.
  • Gemäß 10 ist der Vorsprung 11 stauchfederartig ausgebil det, indem dieser gemäß 10b eine kompakte keilartige Form aufweist und gemäß 10a unter Vorspannung an der Oberseite 9 anliegt und leicht elastisch ausbaucht.
  • In den 11 bis 14 ist der Vorsprung 11 jeweils blattfederartig ausgebildet. Hierzu weist das Ausgleichselement 2 in 11b zwei sich von einander erstreckende Federbeine 24, in 12b eine geschlossene Federschlaufe 25, in 13b zahnartig aneinander gereihter Federschlaufen 25 und in 14b aufgereihte Federbüschel 26 auf. Diese liegen, wie in den jeweils zugeordneten 11a bis 14a demonstriert, unter elastischer Vorspannung an der Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 an.
  • Es versteht sich, dass die oben als auswechselbar beschriebenen Ausgleichselemente auch einstückig mit den zugehörigen Gleitkufen verbunden ausgebildet sein können.
  • Anhand der 15 bis 17 wird ein weiterer Vorzug des erfindungsgemäßen Quersteges 1 demonstriert, wie er in dem Nachrüstsatz 19 gemäß 18 enthalten ist. Hier kann der Quersteg 1 in seinen Gleitkufen 7 und in seinen Ausgleichselementen 2 an die jeweilige Dicke d des zugehörigen Seitenteiles 6 durch Ablängen angepasst werden kann. Hierbei wird in den 15a, 16a und 17a jeweils eine Seitenansicht des Gliedes 3 mit frontaler Ansicht auf das Seitenteil 6 gezeigt. Die 15b, 16b und 17b zeigen jeweils in einer Seitenansicht das Glied 3 mit den Seiteteilen 6 und dem die Seitenteile 6 verbindenden Quersteg 1. Hierbei unterscheiden sich die Ausführungsformen des Gliedes 3 in den 15 bis 17 hinsichtlich der Dicke der Seitenteile 6, das heißt hinsichtlich deren Erstreckung in Längsrichtung 1 des Quersteges 1. In 15b ist die Dicke d des Seitenteiles 6 etwas größer als die des Seitenteiles 6 in 16b und diese wiederum größer als die in 17b. In 15b erstreckt sich das Ausgleichelement 2 in Längsrichtung 1 des Quersteg 1 über den Teil des Seitenteiles 6, auf den es sich abstützt. Vorgesehen sein kann auch eine Erstreckung über die gesamte Dicke d des Seitenteiles 6. In 16b entspricht die Dicke d hier der Längserstreckung des Ausgleichselementes, während bei dem Glied 3 gemäß 17b das Ausgleichselement 2 mit der Gleitkufe 7 entsprechend der geringeren Dicke d des Seitenteiles 6 abgelängt ist.
  • In dem Nachrüstsatz 19 gemäß 18 ist eine Formvielfalt von Ausgleichselementen 2 gemäß den 18c bis 18g angegeben, die hier nur exemplarisch zu sehen ist. Der Nachrüstsatz 19 weist hier zwei Querstege 1 auf, von denen einer in 18a in einer Seitenansicht und einer in 18b in einer perspektivischen Unteransicht gezeigt sind. Die hier in den 18a und 18b gezeigte Ausführungsform des Quersteges 1 ist gleich seiner Ausführungsform gemäß 7. Ferner umfasst der Nachrüstsatz 19 mehrere Ausgleichselemente 2, wobei mindestens zwei Ausgleichselemente 2 der gleichen Art in dem Nachrüstsatz 19 enthalten sind. In den 18c bis 18g ist beispielgebend jeweils eine Ausführungsform des Ausgleichselementes 2 gezeigt, wie sie bereits in den 7c, 7e, 9b, 10b, 11b, 12b, 13b und 14b wiedergegeben und in der Figurenbeschreibung erläutert sind. Es versteht sich, dass es zweckmäßig ist, lediglich ein Form von Ausgleichselementen und diese in verschiedenen Größen sowie als Ausgleichselementpaaren vorzusehen, welches hier nicht dargestellt ist.
  • 1
    Quersteg
    2
    Ausgleichselement
    3
    Glied
    4
    Leitungsführungseinrichtung
    5
    Nachrüstsatz
    6
    Seitenteil
    7
    Gleitkufe
    8
    Endabschnitt
    9
    Oberseite
    10
    Erweiterung
    11
    Vorsprung
    12
    Obertrum
    13
    Untertrum
    14
    Gleitfläche
    14a
    Gesamtgleitfläche
    15
    inneres Kröpfungsteil
    16
    äußeres Kröpfungsteil
    17
    Schneidkante
    18
    Ende
    19
    Nachrüstsatz
    20
    Aufnahme
    21
    Aufnahmesockel
    22
    Abflachung
    23
    Ausbauchung
    24
    Federbein
    25
    Federschlaufe
    26
    Federbüschel
    27
    Abschrägung
    a
    Abstand
    d
    Dicke
    h
    Höhe
    l
    Längsrichtung
    r
    Aufnahmerichtung
    v
    Verfahrrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
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    • - DE 202006006492 U1 [0002]
    • - DE 202007005566 U1 [0028, 0057]

Claims (23)

  1. Quersteg zur Verbindung zweier Seitenteile (6) eines Glieds (3) einer Leitungsführungseinrichtung (4), wobei der Quersteg (1) an den Seitenteilen (6) festlegbar ist und Gleitkufen (7) aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie in Befestigungslage des Querstegs (1) an den zugehörigen Seitenteilen (6) mit jeweils einem zumindest teilweise überkragenden Endabschnitt (8) die in Befestigungslage des Quersteges (1) zugewandte Oberseite (9) der Seitenteile (6) überdecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitkufen (7) jeweils mindestens ein Ausgleichselement (2) aufweisen, das, in Befestigungslage des Quersteges (1) an den Seitenteilen (6), sich von dem Quersteg (1) zu der zugewandten Oberseite (9) des Seitenteiles (6) hin erstreckt und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an derselben anlegbar ist und/oder sich in dieselbe eingräbt.
  2. Quersteg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (2) zumindest einen Vorsprung (11) umfasst, der einen sich zu seinem freien Ende (18) hin verjüngenden Querschnitt aufweist, wobei der Vorsprung (11), in Befestigungslage des Quersteges (1) an den Seitenteilen (6), sich von dem Quersteg (1) zu der Oberseite (9) des zugeordneten Seitenteiles (6) hin erstreckt und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an dieselbe anlegbar ist und/oder sich in dieselbe eingräbt.
  3. Quersteg nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das freie Ende (18) des Vorsprunges (11), das Ausgleichselement (2) oder die Gleitkufe (7) einen härteren Werkstoff als zumindest die zugewandten Oberseite (9) des zur Gleitkufe (7) zugehörigen Seitenteiles (6) aufweisen.
  4. Quersteg nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Vorsprung (11) keilförmig verjüngt.
  5. Quersteg einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (11) pilzkappenartig ausgebildet ist.
  6. Quersteg einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (11) stauchfederartig oder blattfederartig ausgebildet ist.
  7. Quersteg nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet , dass das Ausgleichselement (2) mehrere parallel zueinander angeordnete Vorsprüngen (11) umfasst, die sich in Längsrichtung (1) des Quersteges (1) längserstrecken.
  8. Quersteg nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet , dass das Ausgleichselement (2) auswechselbar in einer Aufnahme (20) an dem Quersteg (1) und/oder zumindest ein Vorsprung (11) auswechselbar in einer Aufnahme an dem Ausgleichselement (2) festlegbar sind.
  9. Quersteg nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufnahme (20) schienenartig in Längsrichtung (1) des Quersteges (1) erstreckt und zum seitlichen Einschieben des Ausgleichselementes (2) stirnseitig zugänglich ist und dass das Ausgleichselement (2) einen an den Querschnitt der Aufnahme (20) angepassten Aufnahmesockel (21) zu seinem Einschieben in dieselbe umfasst.
  10. Quersteg nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (20) ein schwalbenschwanzartiges Innenprofil aufweist.
  11. Quersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , dass die Gleitkufen (7) Gleitflächen (14) aufweisen, die in Befestigungslage des Querstegs (1) an den zugehörigen Seitenteilen (6), von der Oberseite (9) derselben weg weisen, wobei die Gleitflächen (14) so ausgebildet und in Einbaulage des Gliedes (3) in die Leitungsführungseinrichtung so zu den Gleitkufen (7) der jeweilig benachbarten Glieder (3) angeordnet sind, dass sie bezüglich einer Verfahrrichtung (v) der Leitungsführungseinrichtung (4) zu einer geschlossenen oder nahezu geschlossenen Gesamtgleitfläche (14a) zusammenschließbar sind.
  12. Quersteg nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitkufe (7) bezüglich der Längsrichtung (1) des Quersteges (1) gekröpft mit einem zur Querstegmitte hin angeordneten inneren Kröpfungsteil (15) und mit einem von Querstegmitte weg angeordneten äußeren Kröpfungsteil (16) ausgebildet ist.
  13. Quersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , dass die überkragenden Endabschnitte (8) der Gleitkufen (7) ablängbar sind.
  14. Quersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , dass die Gleitkufen (7) einstü ckig mit dem Quersteg (1) verbunden sind.
  15. Quersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , dass die Gleitkufen (7) auswechselbar an dem Quersteg (1) angeordnet sind.
  16. Glied für eine Leitungsführungseinrichtung (4), die aus mehreren gegeneinander verschwenkbaren Gliedern (3) zusammensetzbar ist, wobei das Glied (3) zwei gegenüberliegende Seitenteile (6) und einen dieselben verbindenden Quersteg (1) nach einem Ansprüche 1 bis 15 mit Gleitkufen (7) aufweist.
  17. Glied nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg (1) auswechselbar an dem Glied (3) festgelegt ist.
  18. Glied nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (9) der Seitenteile (6) zumindest in dem Bereich, in dem das jeweilige Ausgleichselement (2) anliegt, unter Einwirkung des Ausgleichselementes (2) elastisch oder elastisch-plastisch verformbar ist.
  19. Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Anschlusspunkten, bestehend aus einer Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren Glieder (3) mit einem Quersteg (1) gemäß den Ansprüche 1 bis 18, wobei die Leitungsführungseinrichtung (4) unter Ausbildung zweier Trume 12, 13, die jeweils mit einem Anschlusspunkt verbunden sind und in einem Umlenkbereich ineinander übergehen, bei Relativbewegung der Anschlusspunkten verfahrbar ist und wobei der Quersteg (1) so in einem Glied (3) eines Trumes (12, 13) angeordnet ist, dass er zu dem jeweils anderen Trum (13, 12) hin weist.
  20. Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , dass die jeweils in Verfahr richtung (v) der Leitungsführungseinrichtung (4) benachbarten Gleitkufen (7) so ineinander oder aneinander angeordnet sind, dass sie ein bezüglich der Verfahrrichtung (v) eine weitgehend geschlossene Gesamtgleitfläche (14a) ausbilden.
  21. Nachrüstsatz zur Anpassung eines Quersteges (1) an ein Glied (3) einer Leitungsführungseinrichtung (4), insbesondere einer Leitungsführungseinrichtung (4), deren Seitenteile (6) an der dem Quersteg (1) zugewandten Oberseite (9) verschleißbehaftet sind, wobei der Nachrüstsatz (19) mindestens einen Quersteg (1) gemäß einer der Ansprüche 1 bis 18 und/oder auswechselbare Gleitkufen (7) mit Ausgleichselementen (2) und/oder auswechselbare Ausgleichselemente (2) umfasst.
  22. Nachrüstsatz nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass er zumindest zwei Querstege (1) mit jeweils einem Ausgleichselementpaar und/oder zumindest zwei auswechselbare Gleitkufenpaare mit jeweils einem Ausgleichselementpaar und/oder zumindest zwei auswechselbare Ausgleichselementpaare umfasst, wobei sich die Ausgleichselementpaare zumindest bezüglich einer Geometrie und/oder einer Werkstoffeigenschaft von einander unterscheiden.
  23. Nachrüstsatz nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausgleichelementpaare bezüglich einer Höhe unterscheiden, mit der sich ein Ausgleichselement (2) in Einbaulage in das Glied (3) von dem Quersteg (1) bzw. von der Gleitkufe (7) zu der Oberseite (9) des zugeordneten Seitenteils (6) hin erstreckt.
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