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Die
Erfindung betrifft einen Quersteg zur Verbindung zweier Seitenteile
eines Glieds einer Leitungsführungseinrichtung, wobei der
Quersteg an den Seitenteilen festlegbar ist und Gleitkufen aufweist,
die so ausgebildet sind, dass sie in Befestigungslage des Querstegs
an den zugehörigen Seitenteilen mit jeweils einem zumindest
teilweise überkragenden Endabschnitt die in Befestigungslage
des Quersteges zugewandte Oberseite der Seitenteile überdecken.
Die Erfindung betrifft ferner ein Glied einer Leitungsführungseinrichtung
mit dem Quersteg, die Leitungsführungseinrichtung zur Führung
von Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen aus einer Vielzahl
von gegeneinander verschwenkbaren Gliedern mit dem Quersteg sowie
einen Nachrüstsatz mit dem Quersteg.
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Ein
Quersteg der eingangs genannten Art wird zum Beispiel in der
DE 100 53 262 A1 ,
der
DE 20 2005 005
U1 und der
DE
20 2006 006 492 U1 offenbart. Ein bekanntes Problem beim
Verfahren einer Leitungsführungseinrichtung ist die Geräuschentwicklung,
das noch nicht zufriedenstellend gelöst ist.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Quersteg der eingangs
genannten Art bereitzustellen, mittels dessen Einsatzes in den Gliedern
der Leitungsführungseinrichtung die Geräuschentwicklung
beim Verfahren derselben vermindert werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist, die Geräuschentwicklung
beim Verfahren verschleißbehafteter Leitungsführungseinrichtungen
herabzusetzen.
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Aufgabe
der Erfindung ist ferner, eine Reparaturmontage insbesondere bei
verschleißbehafteten Leitungsführungseinrichtungen
zu vereinfachen.
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Diese
und weitere Aufgaben werden durch den erfindungsgemäßen
Quersteg, das erfindungsgemäße Glied, die erfindungsgemäße
Leitungsführungseinrichtung und den erfindungsgemäßen
Reparatursatz gelöst.
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Gegenstand
der Erfindung ist ein Quersteg gemäß den Merkmalen
des Anspruches 1 und insbesondere mit den Merkmalen, dass die Gleitkufen
jeweils mindestens ein Ausgleichselement aufweisen, das, in Befestigungslage
des Quersteges an den Seitenteilen, sich von dem Quersteg zu der
zugewandten Oberseite des Seitenteiles hin erstreckt und unter elastischer
oder elastisch-plastischer Verformung an derselben anlegbar ist
und/oder sich in dieselbe eingräbt.
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Durch
das Ausgleichselement können Kräfte von einer
Gleitkufe unmittelbar auf ein zugeordnetes Seitenteil übertragen
werden, wodurch ein unmittelbares Gegenschlagen von Gleitkufe auf
das zugehörige Seitenteil vermieden werden kann. Ferner
werden möglicherweise auftretende Kraftmomente von dem
Quersteg auf die Seitenteile vermindert. Mit dem Anlegen unter elastischer
oder elastisch-plastischer Verformung an die Oberseite und/oder
dem Eingraben in dieselbe in Befestigungslage des Querstegs an den
zugehörigen Seitenteilen können Unterschiede bezüglich
einer Höhe zwischen Gleitkufe und Oberseite des zugeordneten
Seitenteiles ausgeglichen werden.
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Durch
das Eingraben der Ausgleichelemente in das zugeordnete Seitenteil
kann eine steckartige Verbindung zwischen Ausgleichelement und Seitenteil
hergestellt werden, die mittels weiterer Festlegung des Quersteges
an den zugeordneten Seitenteilen kräftemechanisch stabilisierend
wirksam sein kann. Mittels des Eingrabens in die Oberseite des jeweiligen
Seitenteiles kann eine form- und kraftschlüssige Verbindung
bezüglich einer Gliedebene und senkrecht hierzu in Richtung
zu dem Seitenteil hin hergestellt werden, wobei die Gliedebene die
Längsrichtung des Quersteges und, in Einbaulage des Gliedes
in die Leitungsführungseinrichtung, eine Verfahrrichtung
der Leitungsführungseinrichtung aufweist. Über
die Ausbildung des Ausgleichselementes kann, wie weiter unten näher
beschrieben, auch insbesondere abrasiver Verschleiß an
der Oberseite von Seitenteilen älterer Leitungsführungseinrichtungen
ausgeglichen werden.
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In
einer bevorzugten Ausbildung des Quersteges kann das Ausgleichselement
zumindest einen Vorsprung umfassen, der insbesondere einen sich
zu seinem freien Ende hin verjüngenden Querschnitt aufweist.
Hierbei kann der Vorsprung, in Befestigungslage des Quersteges an
den Seitenteilen, sich von dem Quersteg zu der Oberseite des zugeordneten
Seitenteiles hin erstrecken und unter elastischer oder elastisch-plastischer
Verformung an dieselbe anlegbar sein und/oder ausgebildet sein,
sich in Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen in die
Oberseite derselben einzugraben. Der Vorsprung kann sich von der
in Befestigungslage des Querstegs den zugehörigen Seitenteilen
zugewandten Unterseite des Ausgleichselementes oder der zugeordneten
Gleitkufe zu der Oberseite des zugeordneten Seitenteiles hin erstrecken.
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In
anderen die Aufgabe lösenden Anordnungen kann die Seitenlasche
das Ausgleichselement aufweisen, das sich in Befestigungslage des
Quersteges an den Seitenteilen zu dem Quersteg hin erstreckt und
unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an demselben
anlegbar ist und/oder sich in denselben eingräbt. Ferner
können an beiden Stellen, an dem Quersteg bzw. an der Gleitkufe
und an der zugehörigen Seitenlasche jeweils ein Ausgleichselement
vorgesehen sein, die sich zu dem Quersteg bzw. zu der Oberseite
der Seitenlasche hin erstrecken und unter elastischer oder elastisch-plastischer
Verformung an demselben bzw. an derselben anlegbar sind und/oder
sich in denselben bzw. in dieselbe eingräbt. Ferner können
die Ausgleichselemente sich zusätzlich oder allein miteinander
verbinden, wie verhaken, verrasten, verzahnen oder ineinander stecken
oder klemmen. Vorzugsweise sind die Ausgleichselemente austauschbar
an dem Quersteg bzw. an der Gleitkufe und/oder an dem Seitenteil
angeordnet.
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Die
Art und Festigkeit der Verbindung zwischen Ausgleichselement und
Seitenteil bzw. Vorsprung und Seitenteil kann durch die Werkstoffpaarung
von Ausgleichselement und Seitenteil bzw. von Vorsprung und Seitenteil
bestimmt werden. Hierbei kann das Ausgleichselement aus einem weichplastischen
Werkstoff oder Werkstoffschaum gefertigt sein, dank dessen das Ausgleichselement
unter plastischer Verformung mit geringen elastischen Verformungsanteilen
an die Oberseite des Seitenteiles anlegbar ist. Der Werkstoff kann
auch ein Federwerkstoff sein.
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Vorzugsweise
weist zumindest das freie Ende des Vorsprunges, das Ausgleichselement
oder die Gleitkufe einen härteren Werkstoff als zumindest die
zugewandte Oberseite des zur Gleitkufe zugehörigen Seitenteiles
auf. Hierdurch wird werkstoffseitig die Möglichkeit zum
Eingraben des Vorsprunges oder des Ausgleichselementes in die Oberseite
des zugehörigen Seitenteiles bei Befestigungslage des Quersteges
an den Seitenteilen gegeben. Der Vorsprung bzw. das Ausgleichselement
kann hierzu beschichtet und/oder beispielsweise mittels Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren
angespritzt sein.
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Der
Vorsprung kann pilzkappenartig ausgebildet sein. Hierbei sind kugelkalotten-,
kugelzonen- oder rotationsparaboloidartige Formen bevorzugt. Hierbei
kann der Vorsprung in Einfestigungslage des Quersteges unter Vorspannung
an der Oberseite des zugehörigen Seitenteiles anliegen
und sich vorzugsweise in dieselbe eindrücken.
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Der
Vorsprung kann alternativ zu seinem freien Ende hin zu einer Spitze
oder einer Schneidkante auslaufen. Dank dieser Spitze kann sich
der Vorsprung besonders leicht in die Seitenlasche eingraben und/oder
durch Umbiegen oder Abflachen der Spitze sich an der Oberseite anlegen.
Der Vorsprung kann zum Beispiel kegelartig, pyramidal mit mehreren
zu einer Spitze zusammenlaufenden Seitenflächen oder keilförmig
zu einem schneidartigen Grad zusammenlaufenden Seitenflächen
ausgebildet sein. Die Spitzen können abgerundet ausgebildet
sein, um eine schädliche Spannungserhöhung beim
Eingraben der Spitzen in die Oberseite des zugeordneten Seitenteiles
zu vermeiden.
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Der
Vorsprung kann stauchfederartig oder blattfederartig ausgebildet
sein. Hierzu kann zum Beispiel eine Vielzahl aufgereihter und/oder
büschelartig angeordneter Blattfederelemente vorgesehen sein.
Der Vorsprung kann auch die Form einer Spiralfeder aufweisen.
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Das
Ausgleichselement kann mehrere Vorsprünge aufweisen. Diese
können in Reihen und/oder parallel zueinander angeordnet
sein. die sich in Längsrichtung des Quersteges längserstrecken.
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Vorzugsweise
sind das Ausgleichselement auswechselbar in einer Aufnahme an dem
Quersteg und/oder zumindest ein Vorsprung auswechselbar in einer
Aufnahme an dem Ausgleichselement festlegbar. Ausgleichselement
und/oder Vorsprung können verdrehfest und/oder verschiebungsfest
angeordnet sein. Dadurch können beispielsweise zur Anpassung des
Ausgleichselement und/oder des Vorsprunges an den Verschleiß der
Seitenwände, insbesondere an den abrasiven Verschleiß,
oder im Falle einer Funktionsbeeinträchtigung des Ausgleichselement und/oder
des Vorsprunges dieselben durch geeignete ersetzt werden. Dies kann
zum Beispiel zur Umrüstung eines Quersteges an eine bereits
Verschleiß behaftete, „abgefahrene" , d. h. insbesondere
bezüglich einer Höhe der Seitenwände
der einzelnen Glieder um einen Betrag abrasiv abgeschliffene, „alte" Leitungsführungseinrichtung
erfolgen, wobei die Ausgleichselemente dann individuell an die jeweiligen
Beträge abrasiven Verschleißes der einzelnen Glieder
der Leitungsführungseinrichtung angepasst werden können.
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Zweckmäßigerweise
erstreckt sich die Aufnahme schienenartig in Längsrichtung
des Quersteges und ist zum seitlichen Einschieben des Ausgleichselementes
stirnseitig zugänglich. Damit kann das Ausgleichselement
in einer Aufnahmerichtung zur Querstegmitte hin stirnseitig des
Steges in die Aufnahme eingeschoben werden. Hierzu kann vorgesehen
sein, dass das Ausgleichselement in einer oder mehreren Fixierposition
in der Aufnahme fixierbar ist. Das Ausgleichselement kann zum sicheren Sitz
in der Aufnahme einen an den Querschnitt der Aufnahme angepassten
Aufnahmesockel umfassen, der seitlich in die Aufnahme eingeschoben
werden kann. Vorzugsweise weist die Aufnahme ein schwalbenschwanzartiges
Innenprofil auf. Vorzugsweise kann das Ausgleichselement unter Vorspannung
in der Aufnahme positioniert werden. Hierzu kann der Aufnahmesockel
so dimensioniert sein, dass er mit Einschieben in die Aufnahme dieselbe
vorzugsweise geringfügig weitet.
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Üblicherweise
können die Gleitkufen Gleitflächen aufweisen,
die in Befestigungslage des Querstegs an den zugehörigen
Seitenteilen von der Oberseite derselben weg weisen. Vorzugsweise
sind die Gleitflächen in Einbaulage des Gliedes in die
Leitungsführungseinrichtung so ausgebildet und so zu den
Gleitkufen der jeweilig benachbarten Glieder angeordnet, dass sie
bezüglich einer Verfahrrichtung der Leitungsführungseinrichtung
zu einer möglichst geschlossenen, höchstens jeweils
von einem schmalen Spalt unterbrochenen Gesamtgleitfläche
zusammenschließbar sind. Vorzugsweise sind die in Verfahrrichtung
der Leitungsführungseinrichtung weisenden Enden der Gleitkufen
abgeschrägt ausgebildet. Hierdurch können sich
die Enden benachbarter Gleitkufen überlappen. Somit kann
in den Bereichen, an denen die Trume aneinander anliegen, senkrecht zur
Verfahrrichtung und zur Längsrichtung des Quersteges eine
durchgehende Gleitfläche ausgebildet werden, so dass die
Glieder beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung
allein an diesen Gleitflächen und damit geräuscharm
und verschleißarm aneinander abgleiten können.
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Die
Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Energieleitungen
und/oder Versorgungsleitungen zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren
Anschlusspunkten kann aus einer Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren
Glieder mit einem erfindungsgemäßen Quersteg bestehen,
wobei die Leitungsführungseinrichtung unter Ausbildung
zweier Trume, die jeweils mit einem Anschlusspunkt verbunden sind
und in einem Umlenkbereich ineinander übergehen, bei Relativbewegung
der Anschlusspunkte verfahrbar sind und wobei der Quersteg so in einem
Glied angeordnet ist, dass er zu dem jeweils anderen Trum hin weist.
Mit dem Zusammenschluss der einzelnen Gleitflächen der
Gleitkufen zu der Gesamtgleitfläche können somit
die Trume beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung über
die Gesamtgleitfläche aneinander abgleiten. Die Gleitkufen können
als Verschleißbauteil leicht ausgetauscht werden.
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Damit
der Spalt zwischen den einzelnen Gliedern nicht in Längsrichtung
des Steges durchgängig ist und hierdurch ein Abgleitverhalten
der Gleitkufen aneinander ungünstig beeinflusst, kann eine
Verschränkung, Versetzung oder Verzahnung der benachbarten
Gleitkufenflächen vorgesehen sein. Hierzu kann die Gleitkufe
bezüglich der Längsrichtung des Quersteges gekröpft
mit einem zur Querstegmitte hin angeordneten inneren Kröpfungsteil
und mit einem von Querstegmitte weg angeordneten äußeren
Kröpfungsteil ausgebildet sein. In Einbaulage des Gliedes
in die Leitungsführungseinrichtung sind die Kröpfungsteile
benachbarter Glieder vorzugsweise so zueinander angeordnet, das
ein inneres Kröpfungsteil einer Gleitkufe eines Gliedes seitlich
an dem äußeren Kröpfungsteil der zugeordneten
Gleitkufe des benachbarten Gliedes anlegbar ist oder bis auf einen
schmalen Spalt anlegbar ist. Dadurch kann sich zwischen den Gleitkufen
benach barter Glieder ein Z-förmiger oder stufenförmiger schmaler
Spalt ausbilden. In einer bevorzugten Weiterbildung des Steges können
die in Verfahrrichtung weisenden Enden der Gleitkufen endseitig Überlappungsbereiche
aufweisen, an den sich in der Leitungsführungseinrichtung
angrenzende Gleitkufen überlappen und dadurch den Spalt überbrücken.
Diese Überlappungen können durch endseitige Abschrägungen
an den Gleitkufen erzielt werden, die bei aufeinanderliegenden Trumen übereinander
greifen.
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Die
Gleitkufen können aus einem besonders gleitfähigen,
insbesondere einen möglichst geringen Gleitreibungswiderstand
aufweisenden und möglichst abriebfesten Werkstoff gefertigt
sein. Auch zur Geräuschverminderung ist es von Vorteil,
wenn die Gleitkufen oder zumindest die Gleitflächen der
Gleitkufen aus einem weicher elastischen, abriebfesten Kunststoff
mit guten Gleiteigenschaften, insbesondere aus einem weicher elastischen
thermoplastischen Elastomeren, als die Seitenlaschen gefertigt sind. Die
Seitenlaschen können vorzugsweise aus besonders biegefestem
Material, insbesondere biegefesten Elastomeren, bestehen. Desgleichen
können die Traversen aus einem biegefesten Material, insbesondere
aus biegefesten Elastomeren, bestehen.
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Die
Gleitkufen können einstückig mit Quersteg verbunden
sein. Hierzu können die Gleitkufen an dem Quersteg angeformt
sein. Vorzugsweise sind die Gleitkufen mittels 2-Komponenten-Spritzgussverfahren
oder zumindest die Gleitflächen der Gleitkufen mittels
2-Komponenten-Spritzgussverfahren an den Traversen angeformt.
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Alternativ
können die Gleitkufen auswechselbar an dem Quersteg angeordnet
sein. Die Gleitkufen können alternativ auswechselbar, insbesondere
durch Rastmittel an dem Quersteg befestigbar, ausgebildet sein.
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Vorzugsweise
sind die überkragenden Endabschnitte der Gleitkufen ablängbar.
Damit können die Gleitkufen und/oder die Ausgleichselemente
auf die jeweilige Dicke des zugeordneten Sei tenteiles angepasst
werden. Dies kann vor allem beim Austausch eines Quersteges eines
verschleißbehafteten Gliedes einer „alten" Leitungsführungseinrichtung
mit dem erfindungsgemäßen Quersteg vorteilhaft
sein.
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Zur
Lösung der Aufgabe wird ferner ein Glied für eine
Leitungsführungseinrichtung vorgeschlagen, die aus mehreren
gegeneinander verschwenkbaren Gliedern zusammensetzbar ist, wobei
das Glied zwei gegenüberliegende Seitenteile und einen
dieselben verbindenden Quersteg nach einem der oben beschriebenen
Ausführungsformen aufweist.
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Vorzugsweise
ist der Quersteg auswechselbar an dem Glied bzw. an den zugehörigen
Seitenteilen festgelegt. Dieser kann an dem Glied bzw. an den Seitenteilen
verrastet und/oder verriegelt sein. Hierzu wird ausdrücklich
auf die
DE 20
2007 005 566 U1 hingewiesen, deren Offenbarungsgehalt bezüglich
der Festlegung des Steges an den Seitenteilen, insbesondere bezüglich
der Verriegelung und Lagefixierung des Steges an den Seitenteilen,
in die Offenbarung dieser Anmeldung mit aufgenommen wird.
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Die
Endabschnitte des Quersteges können zu einer Verbreiterung
auslaufen, mit der der Quersteg in Befestigungslage an den Seitenteilen
innenseitig an denselben anliegt und sich abstützt. Dies wirkt
einer Parallelogrammverschiebung von Seitenteilen und Querstegen
entgegen. Hierdurch wird der Quersteg an den Seitenteilen lagestabilisiert.
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Die
Seitenteile können an ihrer Oberseite zu der Gleitkufe
hin so ausgebildet sein, dass diese zumindest in dem Bereich, in
dem das jeweilige Ausgleichselement anliegt, unter Einwirkung des
Ausgleichselementes elastisch oder elastisch-plastisch verformbar
ist. Dies kann durch eine Werkstoffpaarung erzielt werden, gemäß der
der Bereich weicher als das Ausgleichselement ausgebildet ist. Es
kann vorgesehen sein, dass, vorzugsweise über ein Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren,
in dem Bereich ein weicherer Kunststoff angespritzt wird.
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Weiter
wird die Aufgabe mittels Bereitstellung einer Leitungsführungseinrichtung
zur Führung von Energieleitungen und/oder Versorgungsleitungen
zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Anschlusspunkten gelöst,
wobei die Leitungsführungseinrichtung eine Vielzahl von
gegeneinander verschwenkbaren Gliedern mit einem Quersteg gemäß einer
der zuvor beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Die
Leitungsführungseinrichtung wird in üblicher Weise
unter Ausbildung zweier Trume, die jeweils mit einem Anschlusspunkt
verbunden sind und in einem Umlenkbereich ineinander übergehen, bei
Relativbewegung der Anschlusspunkte verfahrbar sind und wobei der
Quersteg so in einem Glied angeordnet ist, dass er zu dem jeweils
anderen Trum hin weist. Damit liegen die Trume, bis zum Beispiel
im Umlenkbereich, über einen bestimmten Bereich aneinander
an und gleiten bei Verfahren der Leitungsführungseinrichtung
aneinander ab. Durch das aneinander Ableiten unterliegen die Seitenteile
einem abrasiven Verschleiß. Zum Ausgleich dieses Verschleißes können
zusätzlich oder im Austausch mit vorhandenen üblichen
Querstegen erfindungsgemäße Querstege eingebaut
werden, die sich mit ihrem Ausgleichelement auf der Oberseite der
zugeordneten Seitenteile abstützen oder sich in die Oberseite
hinein graben können. Das Ausgleichselement erstreckt sich
hierzu von dem Quersteg zu der Oberseite der Seitenteile hin.
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Die
einzelnen Glieder mit den Gleitkufen sind vorzugsweise so in die
Leitungsführungseinrichtung angeordnet, dass die jeweils
in Längsrichtung benachbarten Gleitkufen ineinander oder
aneinander greifen und, bis eventuell auf einen minimalen Spalt, aneinander
anliegen. Dadurch können sie bezüglich der Längsrichtung
der Leitungsführungseinrichtung eine weitgehend geschlossene
Gesamtgleitfläche ausbilden. Mittels oben beschriebener Überlappungen
angrenzender Enden der Gleitkufen kann dieser Spalt überbrückt
werden.
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Ferner
wird zur Lösung der Aufgabe ein Nachrüstsatz zur
Anpassung eines Quersteges an ein Glied einer Leitungsführungseinrichtung,
insbesondere einer Leitungsführungseinrichtung, deren Seitenteile
an der dem Quersteg zugewandten Oberseite verschleißbehaftet
sind, vorgeschlagen. Hierbei kann der Nachrüstsatz mindestens
einen Quersteg gemäß einer der zuvor beschriebenen
Ausführungsformen umfassen, wobei der Quersteg, wie oben
erläutert, angeformte Gleitkufen mit angeformten oder auswechselbaren
Ausgleichselementen aufweisen kann. Der Nachrüstsatz kann
zusätzlich oder allein mindestens einen Quersteg mit oben
erläuterten auswechselbaren Gleitkufen aufweisen, an denen
jeweils ein Ausgleichelement angeformt ist oder zu denen jeweils
ein auswechselbares Ausgleichselement vorgesehen ist.
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Vorteilhafterweise
kann der Nachrüstsatz auch mehr Ausgleichselemente als
für den Quersteg benötigt enthalten, so dass der
Quersteg besser an die jeweils zur Verbindung vorgesehenen Seitenteile angepasst
werden kann. Ferner kann der Nachrüstsatz lediglich eine
Anzahl von gleichen Ausgleichselementen oder mehrere Gruppen gleicher
Ausgleichelemente umfassen. Die Ausgleichselemente einer Gruppe
können sich von denen einer anderen Gruppe zumindest bezüglich
einer Geometrie und/oder einer Werkstoffeigenschaft von einander
unterscheiden.
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Der
Nachrüstsatz kann zumindest zwei Querstege mit jeweils
einem Ausgleichselementpaar und/oder zumindest zwei auswechselbare
Gleitkufenpaare mit jeweils einem Ausgleichselementpaar und/oder
zumindest zwei auswechselbare Ausgleichselementpaare umfassen, wobei
sich die Ausgleichselementpaare zumindest bezüglich einer
Geometrie und/oder einer Werkstoffeigenschaft von einander unterscheiden.
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Es
versteht sich, dass es zweckmäßig ist, lediglich
eine Art von Ausgleichselementen und diese in verschiedenen Größen
sowie als Ausgleichselementpaare vorzusehen. Vorzugsweise unterscheiden
sich die Ausgleichselementpaare zumindest bezüglich einer
Höhe, mit der sich ein Ausgleichselement in Einbaulage
in das Glied von dem Quersteg bzw. von der Gleitkufe zu der Oberseite
des zugeordneten Seitenteils hin erstreckt.
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Die
Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern sowie die Glieder
mit den Stegen und Seitenteilen können Kunststoffspritzgussteile
sein.
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand mehrerer in einer
Zeichnung dargestellter Ausführungsformen näher
erläutert. In der Zeichnung zeigen:
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1a bis 1f verschiedene
Ansichten einer ersten Ausführungsform eines Quersteges
mit angeformten Ausgleichselement sowie einen Ausschnitt aus dem
Quersteg gemäß 1a,
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2a bis 2c verschiedene
Ansichten eines Gliedes mit dem Quersteg gemäß 1 sowie einen Ausschnitt IIc,
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3 eine
Seitenansicht einer Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern
gemäß 2,
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4 eine
Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Quersteges,
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5a und 5b eine
Seitenansicht eines verschleißbehafteten Kettengliedes
mit dem Quersteg gemäß 4 sowie
einen Ausschnitt,
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6 eine
Seitenansicht einer Leitungsführungseinrichtung mit verschleißbehafteten
Gliedern gemäß 5a,
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7a bis 7f verschiedene
Ansichten einer dritten Ausführungsform des Quersteges
mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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8a und 8b eine
Seitenansicht einer vierten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem
Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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9a und 9b eine
Seitenansicht einer fünften Ausbildungsform des Quersteges
mit auswechselbarem Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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10a und 10b eine
Seitenansicht einer sechsten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem
Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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11a und 11b eine
Seitenansicht einer siebten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem
Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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12a und 12b eine
Seitenansicht einer achten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem
Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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13a und 13b eine
Seitenansicht einer neunten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem
Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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14a und 14b eine
Seitenansicht einer zehnten Ausbildungsform des Quersteges mit auswechselbarem
Ausgleichselement und des Ausgleichselementes,
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15 und 17 jeweils
eine Seitenansicht und eine Querschnittsansicht eines Gliedes mit
unterschiedlichen Seitenteildicken und angepassten Querstegen gemäß 1 und
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18 Seitenansichten und perspektivische Unteransichten
eines Nachrüstsatzes mit Quersteg und verschiedenen Ausgleichselementen.
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In
den 1 bis 18 werden
in verschiedenen Ansichten, Ausschnitten und Einzeldarstellungen
ein erfindungsgemäßer Quersteg 1 mit
einem Ausgleichselement 2, ein Glied 3 mit Quersteg 1,
eine Leitungsführungseinrichtung 4 mit Gliedern 3 sowie
ein Nachrüstsatz 5 gezeigt. Alle Bauteile sind
hier mittels Kunststoffspritzguss hergestellt.
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Der
Quersteg 1 dient zur Verbindung zweier Seitenteile 6 des
Glieds 3 der Leitungsführungseinrichtung 4.
Der Quersteg 1 ist an den Seitenteilen 6 festlegbar.
Er weist einstückig angeform te Gleitkufen 7 auf,
die so ausgebildet sind, dass sie in Befestigungslage des Querstegs 1 an
den zugehörigen Seitenteilen 6 mit jeweils einem
zumindest teilweise überkragenden Endabschnitt 8 die
in Befestigungslage des Quersteges 1 zugewandte Oberseite 9 der Seitenteile 6 überdecken.
Die Gleitkufen 7 umfassen an den Endabschnitten 8 unterseitig
jeweils ein Ausgleichselement 2, das sich in Befestigungslage
des Quersteges 1 an den Seitenteilen gemäß den 3, 5a, 9a, 10a, 11a, 12a, 13a, 14a, 15, 16 und 17,
von dem Quersteg zu der zugewandten Oberseite des Seitenteiles hin erstreckt.
Abhängig von seiner Ausführungsform, den Geometrien
seiner Anordnung im Glied 3 sowie der Werkstoffpaarung
Ausgleichselement 2/Oberseite 9 des zugeordneten
Seitenteiles 6 ist das Ausgleichselement 2 in
Befestigungslage des Quersteges 1 unter elastischer oder
elastisch-plastischer Verformung an der Oberseite 9 des
zugeordneten Seitenteiles 6 anlegbar und/oder gräbt
sich in dieselbe ein.
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Dies
bewirkt eine Geräuschsdämpfung beim Verfahren
der Leitungsführungseinrichtung
4. Insbesondere
mit dem Eingraben des Ausgleichselementes
2 in die Oberseite
9 des
Seitenteiles
6 wird die Verbindung Quersteg
1/Seitenteil
6 stabilisiert.
Mittels des Eingrabens in die Oberseite
9 wird eine form- und
kraftschlüssige Verbindung Quersteg
1/Seitenteil
6 hergestellt.
Die Stabilisierung des Quersteges
1 an dem Seitenteil
6 wird
ferner durch auskragende Erweiterungen
10 in den Endabschnitten
8 weiter
gesteigert, wobei sich die Erweiterungen
10 innenseitig an
dem zugeordneten Seitenteil
6 abstützen. Der Quersteg
1 ist,
wie hier nicht weiter gezeigt, an den Seitenteilen
6 verriegelbar,
wie es in der
DE
20 2007 005 566 U1 beschrieben ist. Ferner ist der Quersteg
1 auswechselbar
an dem Glied
3 bzw. an den Seitenteilen
6 festgelegt.
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Die
Ausgleichselemente 2 umfassen jeweils zumindest einen Vorsprung 11.
Dieser weist bei seinen Ausführungsformen gemäß den 1 bis 10 einen
sich zu seinem freien Ende hin verjüngenden Querschnitt
auf. In allen Ausführungsformen erstreckt sich der Vorsprung 11 in
Befestigungslage des Quersteges an den Seitenteilen von dem Quersteg 2 zu
der Oberseite 9 des zugeordneten Seitenteiles 6 hin
und unter elastischer oder elastisch-plastischer Verformung an derselben
an und/oder gräbt sich in dieselbe ein.
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Das
Eingraben der Vorsprünge 11 in die Oberseite 9 des
zugeordneten Seitenteiles 6 wird explizit anhand zweier
Ausschnittsvergrößerungen in den 2c und 5b gezeigt,
wobei das Ausgleichselement eine Mehrzahl von sich keilförmig
zu einer Schneidkante 17 verjüngenden Vorsprüngen 11 aufweist,
die sich in Längsrichtung des Quersteges 1 längserstrecken.
Die Vorsprünge 11 sind parallel zueinander und
aneinander seitlich angrenzend angeordnet und somit zu einer Einheit
zusammengefasst. Mit den Schneidkanten 17 graben sich die
Vorsprünge 11 in die die Oberseite 9 des
zugeordneten Seitenteiles 6 ein. Die Ausschnittsvergrößerungen
sind hier schematisch und vom Eingraben her übertrieben wiedergegeben.
Deutlich wird jedoch, dass der Kunststoff der Oberseite 9 des
Seitenteiles 6 um soviel weicher als der der Vorsprünge 11 ausgebildet ist,
dass ein Eingraben der Vorsprünge 11 in die Oberseite 9 möglich
wird.
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Wie
insbesondere den 2, 15, 16 und 17 entnehmbar,
weisen die Glieder 3 jeweils zwei gegenüberliegende
Seitenteile 6 und einen dieselben verbindenden erfindungsgemäßen
Quersteg 7 mit den Gleitkufen 7 und den Ausgleichselementen 2 auf, wobei
der Quersteg 7 auswechselbar an den Seitenteilen 6 angeordnet
ist. Dem gegenüber sind die Seitenteile 6 an der
in den 2, 15, 16 und 17 unteren Seite
mit einem herkömmlichen Quersteg verbunden.
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Dieser
Zusammenhang wird insbesondere anhand der 3 und 6 deutlich.
In diesen ist jeweils eine Leitungsführungseinrichtung 4 zur
Führung von hier nicht dargestellten Energieleitungen und/oder
Versorgungsleitungen zwischen zwei hier nicht dargestellten, relativ
zueinander bewegbaren Anschlusspunkten gezeigt. Die Leitungsführungseinrichtung 4 besteht
aus einer Vielzahl von gegeneinander verschwenkbaren Gliedern 3,
die jeweils einen erfindungsgemäßen Quersteg 1 aufweisen.
Die Leitungsführungseinrichtung 4 ist bei Relativbewegung der
Anschlusspunkte unter Ausbildung zweier Trume, einem Obertrum 12 und
einem Untertrum 13, verfahrbar. Die Trume 12, 13 sind
jeweils mit einem Anschlusspunkt verbunden und gehen in einem hier nicht
dargestellten Umlenkbereich ineinander über. Der erfindungsgemäße
Quersteg ist jeweils so in dem zugehörigen Glied eines
Trumes 12, 13 angeordnet, dass er zu dem jeweils
anderen Trum 13, 12 hin weist. Die Gleitkufen 7 weisen
jeweils eine oberseitige Gleitfläche 14 auf. In
den Bereichen, in denen, wie in den 3 und 6 ausschnittshaft
gezeigt, die Trume 12, 13 aneinander anliegen
und beim Verfahren aneinander abgleiten schließen sich
die Gleitkufen zu einer Gesamtgleitfläche 14a zusammen. Hierzu
bilden die Gleitkufen 7 beider Endabschnitte 8 der
Querstege 1 jeweils zusammen mit den Gleitkufen 7 benachbarter
Glieder 3 endseitig der Querstege 1 eine in Verfahrrichtung
v der Leitungsführungseinrichtung 4 geschlossene
Gesamtgleitfläche 14a, so dass die Trume 12, 13 beim
Verfahren der Leitungsführungseinrichtung 4 in
den Bereichen des Aneinanderanliegens über die Gleitkufen 7 aneinander
abgleiten.
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Gegenüber
dem Stand der Technik sind die Gleitkufen 7 neuartig ausgebildet,
indem diese, wie in 1 exemplarisch
per Kennzeichnung hervorgehoben, bezüglich der Längsrichtung 1 des
Quersteges 1 gekröpft mit einem zur Querstegmitte
hin angeordneten inneren Kröpfungsteil 15 und
mit einem von Querstegmitte weg angeordneten äußeren
Kröpfungsteil 16 ausgebildet sind. In Einbaulage
des Gliedes 3 in die Leitungsführungseinrichtung 4 sind
die Kröpfungsteile 15, 16 benachbarter
Glieder 3 so zueinander angeordnet, dass ein inneres Kröpfungsteil 15 einer
Gleitkufe 7 eines Gliedes 3 seitlich an dem äußeren
Kröpfungsteil 16 der zugeordneten Gleitkufe 7 des
benachbarten Gliedes 3 im wesentlichen anliegt. Die in
Verfahrrichtung v weisenden Enden 18 der Gleitkufen 7 sind
endseitig so mit Abschrägungen 27 ausgebildet,
dass sich die Enden 16 benachbarter Gleitkufen 7 leicht überlappen
können. Hierdurch wird in den Bereichen, an denen die Trume 15, 16 aneinander
anliegen, senkrecht zur Verfahrrichtung v und zur Längsrichtung 1 des
Quersteges 1 die durchgehende Gesamtgleitfläche 14a ausgebildet,
so dass die Glieder beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung 4 allein
an diesen Gleitflächen 14 aneinander abgleiten.
Hierdurch werden Verschleiß und Geräuschentwicklung
beim Verfahren herabgesetzt. Die Gleitkufen 7 sind aus
einem besonders gleitfähigen, insbesondere einen möglichst
geringen Gleitreibungswiderstand aufweisenden und möglichst
abriebfesten Werkstoff gefertigt.
-
Wie
in den 2a und 5a besonders gekennzeichnet, überbrückt
das Ausgleichselement 2 einen Abstand a zwischen Gleitkufe 7 und
Oberseite 9 des jeweils zugeordneten Seitenteiles 6.
Jeweils in einer Seitenansicht sind in 2a ein
Glied 3 und in 3 eine Leitungsführungseinrichtung 4 mit
Gliedern gemäß 3 dargestellt,
wobei die Seitenteile 6 der Glieder 3 nicht verschleißbehaftet
sind und eine ursprüngliche Höhe h aufweisen.
In 5a und 6 sind jedoch Glieder 3 wiedergegeben,
deren Seitenteile 6 verschleißbehaftet sind und
somit eine verminderte Höhe h aufweisen. Diese Leitungsführungseinrichtung 4 ist
zuvor ohne Gleitkufen eingesetzt worden, so dass durch den Betrieb
die Seitenteile 6 sowie die ursprünglichen, beim
Verfahren der Leitungsführungseinrichtung einander zugewandten Querstege
ohne Gleitkufen abgeschliffen wird. Zur Reparatur der Leitungsführungseinrichtung 4 sind
die verschleißbehafteten Querstege durch erfindungsgemäße
Querstege 1 ausgetauscht worden. Deren Ausgleichselemente 2 weisen
jedoch gegenüber denen gemäß 2a bzw. 5a größere
Vorsprünge 11 auf, die so bemessen sind, dass
der durch den Verschleiß vergrößerte
Abstand a ausgeglichen wird und sich die Vorsprünge 11 hier
unter Eingraben in die Oberseite 9 der Seitenteile 6 an
denselben anliegen.
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In 18 ist Beispiel gebend ein Nachrüstsatz 19 mit
einem Quersteg und unterschiedlichen Ausgleichselementen 2 zur
Anpas sung an das jeweils zu reparierende verschleißbehaftete
Glied gezeigt, auf die weiter unten eingegangen wird.
-
Gemäß den
in den 7 bis 14 dargestellten Ausführungsformen
des Quersteges 1 ist das Ausgleichselement 2 auswechselbar
in einer Aufnahme 20 an dem Quersteg 1 angeordnet
bzw. anordenbar. Die Aufnahme 20 erstreckt sich schienenartig
in Längsrichtung 1 des Quersteges 1,
ist zum seitlichen Einschieben des Ausgleichselementes 2 in
einer Aufnahmerichtung r jeweils zur Querstegmitte hin stirnseitig
offen und weist ein schwalbenschwanzartiges Innenprofil auf, welchem
ein vorgesehener Aufnahmesockel 21 des Ausgleichselementes 2 so
angepasst ist, dass das Ausgleichelement 2 unter Vorspannung
in der Aufnahme 20 angeordnet wird. In 7d bis 7f ist
dieser Zusammenhang deutlich anhand der Einzeldarstellungen des
Quersteges 1 ohne Ausgleichselement (7d),
des Ausgleichselementes 2 (7e) und
des Quersteges 1 mit in die Aufnahme 20 eingeschobenem
Ausgleichselement 2 (7f) gezeigt.
Deutlich erkennbar ist die Anpassung des Aufnahmesockels 21 an
das schwalbenschwanzartige Innenprofil der Aufnahme, dank dessen
das Ausgleichselement 2 verdrehsicher in der Aufnahme 20 anordenbar
ist.
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In 9 ist der Vorsprung 11 pilzkappenartig ausgebildet,
wobei zwei Vorsprünge 11 senkrecht zur Längsrichtung 1 des
Quersteges 1 aufgereiht sind. Wie aus einer der Zeichnung
schwer entnehmbaren, leichten Abflachung 22 der freien
Enden der Vorsprünge 11 ersichtlich, liegen die
Vorsprünge 11 unter Vorspannung an der Oberseite 9 des
zugehörigen Seitenteiles 6 an und drücken
sich leicht in dieselbe ein. Hier ist zusätzlich zur Austauschbarkeit
des Ausgleichselementes 2 eine Austauschbarkeit der Vorsprünge 11 vorgesehen,
die in den Aufnahmesockel 21 einschraubbar sind. Dargestellt
in 9b sind ferner pilzartige Vorsprünge 11 unterschiedlicher
Größe, um auf die Möglichkeit hinzuweisen,
dass durch die Größenwahl bestimmte Abschnitte
ausgeglichen werden können.
-
Gemäß 10 ist der Vorsprung 11 stauchfederartig
ausgebil det, indem dieser gemäß 10b eine kompakte keilartige Form aufweist und
gemäß 10a unter
Vorspannung an der Oberseite 9 anliegt und leicht elastisch
ausbaucht.
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In
den 11 bis 14 ist
der Vorsprung 11 jeweils blattfederartig ausgebildet. Hierzu
weist das Ausgleichselement 2 in 11b zwei
sich von einander erstreckende Federbeine 24, in 12b eine geschlossene Federschlaufe 25,
in 13b zahnartig aneinander gereihter Federschlaufen 25 und
in 14b aufgereihte Federbüschel 26 auf.
Diese liegen, wie in den jeweils zugeordneten 11a bis 14a demonstriert,
unter elastischer Vorspannung an der Oberseite 9 des zugeordneten
Seitenteiles 6 an.
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Es
versteht sich, dass die oben als auswechselbar beschriebenen Ausgleichselemente
auch einstückig mit den zugehörigen Gleitkufen
verbunden ausgebildet sein können.
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Anhand
der 15 bis 17 wird
ein weiterer Vorzug des erfindungsgemäßen Quersteges 1 demonstriert,
wie er in dem Nachrüstsatz 19 gemäß 18 enthalten ist. Hier kann der Quersteg 1 in
seinen Gleitkufen 7 und in seinen Ausgleichselementen 2 an
die jeweilige Dicke d des zugehörigen Seitenteiles 6 durch
Ablängen angepasst werden kann. Hierbei wird in den 15a, 16a und 17a jeweils eine Seitenansicht des Gliedes 3 mit
frontaler Ansicht auf das Seitenteil 6 gezeigt. Die 15b, 16b und 17b zeigen jeweils in einer Seitenansicht das
Glied 3 mit den Seiteteilen 6 und dem die Seitenteile 6 verbindenden
Quersteg 1. Hierbei unterscheiden sich die Ausführungsformen
des Gliedes 3 in den 15 bis 17 hinsichtlich der Dicke der Seitenteile 6,
das heißt hinsichtlich deren Erstreckung in Längsrichtung 1 des
Quersteges 1. In 15b ist
die Dicke d des Seitenteiles 6 etwas größer
als die des Seitenteiles 6 in 16b und
diese wiederum größer als die in 17b. In 15b erstreckt
sich das Ausgleichelement 2 in Längsrichtung 1 des
Quersteg 1 über den Teil des Seitenteiles 6,
auf den es sich abstützt. Vorgesehen sein kann auch eine Erstreckung über
die gesamte Dicke d des Seitenteiles 6. In 16b entspricht die Dicke d hier der Längserstreckung
des Ausgleichselementes, während bei dem Glied 3 gemäß 17b das Ausgleichselement 2 mit der Gleitkufe 7 entsprechend
der geringeren Dicke d des Seitenteiles 6 abgelängt
ist.
-
In
dem Nachrüstsatz 19 gemäß 18 ist eine Formvielfalt von Ausgleichselementen 2 gemäß den 18c bis 18g angegeben,
die hier nur exemplarisch zu sehen ist. Der Nachrüstsatz 19 weist hier
zwei Querstege 1 auf, von denen einer in 18a in einer Seitenansicht und einer in 18b in einer perspektivischen Unteransicht gezeigt
sind. Die hier in den 18a und 18b gezeigte Ausführungsform des Quersteges 1 ist
gleich seiner Ausführungsform gemäß 7. Ferner umfasst der Nachrüstsatz 19 mehrere
Ausgleichselemente 2, wobei mindestens zwei Ausgleichselemente 2 der
gleichen Art in dem Nachrüstsatz 19 enthalten
sind. In den 18c bis 18g ist
beispielgebend jeweils eine Ausführungsform des Ausgleichselementes 2 gezeigt,
wie sie bereits in den 7c, 7e, 9b, 10b, 11b, 12b, 13b und 14b wiedergegeben und in der Figurenbeschreibung
erläutert sind. Es versteht sich, dass es zweckmäßig
ist, lediglich ein Form von Ausgleichselementen und diese in verschiedenen
Größen sowie als Ausgleichselementpaaren vorzusehen,
welches hier nicht dargestellt ist.
-
- 1
- Quersteg
- 2
- Ausgleichselement
- 3
- Glied
- 4
- Leitungsführungseinrichtung
- 5
- Nachrüstsatz
- 6
- Seitenteil
- 7
- Gleitkufe
- 8
- Endabschnitt
- 9
- Oberseite
- 10
- Erweiterung
- 11
- Vorsprung
- 12
- Obertrum
- 13
- Untertrum
- 14
- Gleitfläche
- 14a
- Gesamtgleitfläche
- 15
- inneres
Kröpfungsteil
- 16
- äußeres
Kröpfungsteil
- 17
- Schneidkante
- 18
- Ende
- 19
- Nachrüstsatz
- 20
- Aufnahme
- 21
- Aufnahmesockel
- 22
- Abflachung
- 23
- Ausbauchung
- 24
- Federbein
- 25
- Federschlaufe
- 26
- Federbüschel
- 27
- Abschrägung
- a
- Abstand
- d
- Dicke
- h
- Höhe
- l
- Längsrichtung
- r
- Aufnahmerichtung
- v
- Verfahrrichtung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10053262
A1 [0002]
- - DE 202005005 U1 [0002]
- - DE 202006006492 U1 [0002]
- - DE 202007005566 U1 [0028, 0057]