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DE202008004746U1 - Kupplungsanordnung einer Nähmaschine - Google Patents

Kupplungsanordnung einer Nähmaschine Download PDF

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DE202008004746U1
DE202008004746U1 DE202008004746U DE202008004746U DE202008004746U1 DE 202008004746 U1 DE202008004746 U1 DE 202008004746U1 DE 202008004746 U DE202008004746 U DE 202008004746U DE 202008004746 U DE202008004746 U DE 202008004746U DE 202008004746 U1 DE202008004746 U1 DE 202008004746U1
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sliding ring
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Chee Siang Industrial Co Ltd
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Chee Siang Industrial Co Ltd
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    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
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Abstract

Kupplungsanordnung einer Nähmaschine, aufweisend:
einen Antriebsmechanismus (10), der eine Unterwelle (11) und einen Nocken (12) aufweist, wobei die Unterwelle (11) durch die Achsmitte des Nockens (12) hindurchgeht und mit diesem verbunden ist, während sich eine mit unterschiedlicher Krümmung versehene Führungsnut (121) im Nocken (12) befindet;
einen Schwenkmechanismus (20), der einen Schwenkarm (21), einen Schiebering (22), eine Zuführwelle (23), eine Rolle (25), einen beweglichen Stützzapfen (26) und eine Stützkappe (27) umfasst, wobei der Schwenkarm (21) in axialer Schwenkrichtung mit dem Schiebering (22) verbunden ist, und wobei die Zuführwelle (23) durch den Schiebering (22) hindurch verläuft, und wobei die Rolle (25) auf einen Endabschnitt des Schwenkarms (21) aufsetzbar ist und sich in der Führungsnut (121) des Nockens (12) befindet, und wobei der bewegliche Stützzapfen (26) den Schwenkarm (21) und die Stützkappe (27) verbindet;
zwei Kupplungseinheiten (30), die beide auf der Zuführwelle (23) sitzen und beweglich an jeweiligen Seiten des...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kupplungsanordnung einer Nähmaschine, insbesondere eine Kupplungsanordnung einer Nähmaschine, die sich durch eine Kombination aus einem Antriebsmechanismus, einem Schwenkmechanismus, zwei Kupplungseinheiten und zwei Verbindungsstangen auszeichnet sowie für eine feste Verbindung und eine einfache Drehung zur Beschickung sorgt, wobei die Kupplungsanordnung gut für den Einsatz bei vorwärts und rückwärts beschickbaren Mechanismen einer Hochkopf-Rollen-Nähmaschine oder dergleichen geeignet ist.
  • Eine herkömmliche Kupplungsanordnung einer Zuführ-/Antriebsvorrichtung einer Nähmaschine umfasst eine Reibungsscheibe, eine Antriebseinrichtung, eine innere Kupplungsscheibe, eine äußere Kupplungsscheibe und einen Verbindungsmechanismus.
  • Die Reibungsscheibe verfügt an ihrer Rückseite über eine Hülse, in der sich eine gegenüberliegende Rastnut befindet. Die Reibungsscheibe ist innen an ihrem Randabschnitt mit einer ersten und einer zweiten Reibungsfläche versehen. Die erste und die zweite Reibungsfläche sind mit Reibungsmittel beschichtet. Die erste Reibungsfläche ist ringförmig und vertikal am Randabschnitt der Außenscheibe angeordnet, während die zweite Reibungsfläche an den Innenumfang der ersten Reibungsfläche angrenzt.
  • Die Antriebseinrichtung sorgt für die Übertragung der Drehkraft der Reibungsscheibe auf eine Verbindungsvorrichtung einer Zuführwelle und besteht aus einer Welle, zwei Raststücken, einer Druckfeder, einer Stellmutter und einer Befestigungsmutter. Die Welle ist hohl ausgebildet und an ihrem distalen Ende mit einem Außengewinde versehen. Ein Befestigungsloch und ein Gewindeloch befinden sich in der Welle und gehen durch die Welle hindurch. Durch Einschrauben einer Positionierschraube in das Befestigungsloch ergibt sich ein sicherer Halt der Welle an der Zuführwelle.
  • Die innere Kupplungsscheibe weist an ihrem Randabschnitt eine ringförmige Reibungsfläche auf, die angepasst an die zweite Reibungsfläche angeordnet ist. Die innere Kupplungsscheibe ist an seinem Randabschnitt mit einem Befestigungsloch zur Verbindung mit einer Zugstange eines Schwenkmechanismus versehen. Die innere Kupplungsscheibe wird axial auf der Zuführwelle positioniert, indem ein einem Sperrring der Welle angepasster Rückstützring eingesetzt wird.
  • Die äußere Kupplungsscheibe ist angepasst an die erste Reibungsfläche angeordnet und an ihrem inneren Randabschnitt mit einer ringförmigen Reibungsfläche versehen. In der Seitenwand der Rückseite der äußeren Kupplungsscheibe sind mehrere Durchgangsbohrungen und ein Befestigungsloch ausgebildet. Das Befestigungsloch sorgt für die Verbindung mit einer weiteren Zugstange des Schwenkmechanismus. In der Mitte der Scheibe ist ein Zapfen vorgesehen, die das Anlenken des Verbindungsmechanismus bewirkt.
  • Der Verbindungsmechanismus erzeugt durch eine Antriebskraft der Unterwelle der Nähmaschine eine hin- und hergehende Bewegung. Das Wirkungsende ist gelenkig mit dem Zapfen der äußeren Kupplungsscheibe verbunden.
  • Durch die oben erwähnte Gestaltung wird die innere Kupplungsscheibe mit ihrer Welle und ihrem Rückstützring geklemmt auf der Zuführwelle positioniert, derart, dass die Reibungsscheibe, die Druckfeder, die Stellmutter und die Befestigungsmutter aufeinanderfolgend auf der Welle aufgesetzt werden. Die zweite Reibungsfläche der Reibungsscheibe kommt mit der inneren Kupplungsscheibe in Berührung, wobei die Stellmutter und die Befestigungsmutter angezogen werden, bis sie gegen die Druckfeder gedrückt wird. Auf diese Weise erzeugt die Druckfeder durch Drücken eine akkumulierte Kraft, die dann auf die Reibungsscheibe einwirkt.
  • Eine bewegliche Welle der äußeren Kupplungsscheibe sitzt auf der Zuführwelle und ist an der Außenseite der inneren Kupplungsscheibe angebracht, derart, die Reibungsfläche und die erste Reibungsfläche der Reibungsscheibe in Berührung kommen. Auf diese Weise können die beiden Zugstangen die vom Schwenkmechanismus weitergeleitete Verschiebungskraft stufenweise über die äußere Kupplungsscheibe und die innere Kupplungsscheibe auf die Reibungsscheibe übertragen. Hierdurch ergibt sich eine intermittierende Rotation der Zuführwelle in gleichbleibender Richtung, sodass die Zuführwelle eine zuverlässige Nadel- und Materialzuführung gestattet.
  • Die herkömmliche Kupplungsanordnung der Zuführ-/Antriebsvorrichtung der Nähmaschine kann zwar eine intermittierende Rotation der Zuführwelle in gleichbleibender Richtung bewirken, sodass die Zuführwelle eine zuverlässige Nadel- und Materialzuführung gestattet. Ihre Konfiguration ist jedoch kompliziert. Daher erfordert sie weitere Verbesserungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplungsanordnung einer Nähmaschine zu schaffen, die sich durch eine Kombination aus einem Antriebsmechanismus, einem Schwenkmechanismus, zwei Kupplungseinheiten und zwei Verbindungsstangen auszeichnet sowie für eine feste Verbindung und eine einfache Drehung zur Beschickung sorgt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Kupplungsanordnung einer Nähmaschine, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Kupplungsanordnung einer Nähmaschine geschaffen, die einen Antriebsmechanismus, einen Schwenkmechanismus, zwei Kupplungseinheiten und zwei Verbindungsstangen umfasst.
  • Der Antriebsmechanismus weist eine Unterwelle und einen Nocken auf, wobei die Unterwelle durch die Achsmitte des Nockens hindurchgeht und mit diesem verbunden ist, während sich eine mit unterschiedlicher Krümmung versehene Führungsnut im Nocken befindet.
  • Der Schwenkmechanismus umfasst einen Schwenkarm, einen Schiebering, eine Zuführwelle, eine Rolle, einen beweglichen Stützzapfen und eine Stützkappe, wobei der Schwenkarm in axialer Schwenkrichtung mit dem Schiebering verbunden ist, und wobei die Zuführwelle durch den Schiebering hindurch verläuft. Das Innere des Schieberings nimmt wenigstens einen Positionierring auf, der auf der Zuführwelle befestigt ist. Die Rolle ist auf einen Endabschnitt des Schwenkarms aufsetzbar und befindet sich in der Führungsnut des Nockens. Der bewegliche Stützzapfen zwischen dem Schwenkarm und der Stützkappe kann als Kurbelwelle ausgeführt sein, um den Schwenkarm und die Stützkappe zu verbinden, derart, dass deren eines Ende beweglich im Zapfenloch des Schwenkarms und deren anderes Ende beweglich in der Stützkappe aufnehmbar ist.
  • Die beiden Kupplungseinheiten sitzen auf der Zuführwelle und liegen beweglich an jeweiligen Seiten des Schieberings des Schwenkmechanismus an, wobei die Kupplungseinheit ein Außenrad, einen Rotor, mehrere Federelemente, mehrere Rollen, mehrere Positionierklauen, eine Deckplatte und einen Verbindungsbolzen umfasst. Das Außenrad ist auf der Zuführwelle befestigt, während der Rotor von der Zuführwelle tragbar und im Inneren des Außenrads aufnehmbar ist. Der Rotor besteht aus einer Mehrzahl von Ansätzen, wobei an den gegenüberliegenden Seiten der Ansätze jeweils ein außen schmaler, innen breiter Kreisbogenabschnitt ausgebildet ist, in dem die Federelemente vorgesehen sind. An gegenüberliegenden Seiten der Federelemente sind die Rollen angebracht, wobei zwischen den Ansätzen jeweils ein Stift vorgesehen ist, der beweglich zwei Positionierklauen durchsetzt, um Kontakte zum Schiebering aufzunehmen. Der Rotor grenzt die Deckplatte an, die mittig mit einer Öffnung versehen ist, durch die die Positionierklauen hindurchgehen, und zwar derart, dass sie am Schiebering anliegen. Die Deckplatte besitzt seitlich eine Durchgangsbohrung, wobei der Verbindungsbolzen durch die Durchgangsbohrung in einen der Ansätze des Rotors einschraubbar ist.
  • Die beiden Verbindungsstangen sind beweglich mit den Verbindungsbolzen der beiden Kupplungseinheiten verbunden, um die beiden Kupplungseinheiten abwechselnd anzutreiben, derart, dass sich die Zuführwelle intermittierend in gleicher Richtung dreht, was eine Drehbewegung zur Beschickung begünstigt.
  • Damit sind eine feste Verbindung und eine einfache Drehung zur Beschickung gewährleistet.
  • Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung einer Nähmaschine;
  • 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung einer Nähmaschine;
  • 3 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung einer Nähmaschine;
  • 4 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung einer Nähmaschine;
  • 5 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung, wobei sich der Rotor und das Außenrad der Kupplungseinheit in einem gespannten Zustand befinden;
  • 6 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung, wobei sich der Rotor und das Außenrad der Kupplungseinheit in einem losgelassenen Zustand befinden;
  • 7 einen Seitenschnitt durch das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung einer Nähmaschine; und
  • 8 die Vorgehensweise zum Betrieb der Verbindungsstangen in schematischer Darstellung.
  • Bezug nehmend auf die 3 bis 7 weist eine erfindungsgemäße Kupplungsanordnung einer Nähmaschine einen Antriebsmechanismus 10, einen Schwenkmechanismus 20, zwei Kupplungseinheiten 30 und zwei Verbindungsstangen 40 auf.
  • Der Antriebsmechanismus 10 weist eine Unterwelle 11 und einen Nocken 12 auf, wobei die Unterwelle 11 durch die Achsmitte des Nockens 12 hindurchgeht und mit diesem verbunden ist, während sich eine mit unterschiedlicher Krümmung versehene Führungsnut 121 im Nocken 12 befindet.
  • Der Schwenkmechanismus 20 umfasst einen Schwenkarm 21, einen Schiebering 22, eine Zuführwelle 23, eine Rolle 25, einen beweglichen Stützzapfen 26 und eine Stützkappe 27, wobei der Schwenkarm 21 in axialer Schwenkrichtung mit dem Schiebering 22 verbunden ist. Der Schwenkarm 21 ist an seiner axialen Schwenkrichtung mit zwei Axialbohrungen 213 und zwei Gewindebohrungen 214 versehen, wobei der Schiebering 22 oben und unten mit je einem Vorsprung 221 ausgestattet ist, in dem sich eine Durchgangsbohrung 222 befindet. Zwei Bolzen 215 durchsetzen die beiden Axialbohrungen 213 und die beiden Durchgangsbohrung 222, während zwei Gewindeelemente 216 in die Gewindebohrungen 214 einschraubbar sind. Die Axialbohrung 213 kann mit einem Kopfabschnitt des Gewindeelements 216 teilweise bedeckt werden, was dem Herausfallen des Bolzens 215 entgegenwirkt. Ferner ergibt sich die Verbindung mit dem Schiebering 22. Die Zuführwelle 23 verläuft durch den Schiebering 22 hindurch. Das Innere des Schieberings 22 nimmt wenigstens einen Positionierring 24 auf, der auf der Zuführwelle 23 befestigt ist und somit eine unerwünschte Verschiebung von Bauelementen wie des Rotors 32 und der Rollen 34 nach links und nach rechts verhindert. Die Rolle 25 ist auf einen Endabschnitt des Schwenkarms 21 aufsetzbar. Genauer gesagt weist der Endabschnitt des Schwenkarms 21 einen Zapfen 211 auf, auf dem die Rolle 25 sitzt. Außerdem befindet sich die Rolle 25 in der Führungsnut 121 des Nockens 12. In einem anderen Endabschnitt des Schwenkarms 21 ist ein Zapfenloch 212 ausgebildet. Der bewegliche Stützzapfen 26 zwischen dem Schwenkarm 21 und der Stützkappe 27 kann als Kurbelwelle ausgeführt sein, deren eines Ende beweglich im Zapfenloch 212 des Schwenkarms 21 und deren anderes Ende beweglich in der Stützkappe 27 aufnehmbar ist, wodurch die Abweichung der Zuführwelle 23 von der Mitte des Zapfenlochs 212 ausgeglichen werden kann, wenn der Schwenkarm 21 links und rechts schwingt.
  • Die Kupplungseinheiten 30 sitzen beiden auf der Zuführwelle 23 und liegen beweglich an jeweiligen Seiten des Schieberings 22 des Schwenkmechanismus 20 an. Die Kupplungseinheit 30 umfasst ein Außenrad 31, einen Rotor 32, mehrere Federelemente 33, mehrere Rollen 34, mehrere Positionierklauen 35, eine Deckplatte 36 und einen Verbindungsbolzen 37. Das Außenrad 31 ist auf der Zuführwelle 23 befestigt, während der Rotor 32 von der Zuführwelle 23 tragbar und im Inneren des Außenrads 31 aufnehmbar ist. Der Rotor 32 besteht aus einer Mehrzahl von Ansätzen 321, wobei an den gegenüberliegenden Seiten der Ansätze 321 jeweils ein außen schmaler, innen breiter Kreisbogenabschnitt 322 ausgebildet ist. Der Kreisbogenabschnitt 322 weist eine Aussparung 324 auf, in der das Federelement 33 aufnehmbar ist. Das Federelement 33 ist als Feder oder andere elastische Elemente ausgeführt. An gegenüberliegenden Seiten der Federelemente 33 sind die Rollen 34 angebracht, wobei zwischen den Ansätzen 321 jeweils ein Stift 323 vorgesehen ist, der beweglich zwei in entgegengesetzter Richtung befindliche Positionierklauen 35 durchsetzt und für die Verschiebung der von den Federelementen 33 gegen die Wandflächen zwischen dem Außenrad 31 und dem Rotor 32 gedrückten Rollen 34 von der schmalen Stelle bis hin zur breiteren Stelle sorgt. Der Rotor 32 ist mit der Deckplatte 36 verbunden, die mittig mit einer Öffnung 361 versehen ist, durch die die Positionierklauen 35 hindurchgehen, und zwar derart, dass sie am Schiebering 22 anliegen. Der Schiebering 22 ist beidseitig mit je einem Kreisbogenabschnitt 223 versehen, gegen den die Positionierklauen 35 anliegen. Die Deckplatte 36 besitzt seitlich eine Durchgangsbohrung 362, wobei der Verbindungsbolzen 37 durch die Durchgangsbohrung 362 in einen der Ansätze 321 des Rotors 32 einschraubbar ist.
  • Die Verbindungsstangen 40 sind oben mit hier nicht näher dargestellten Schwenkarmen verbunden, die die Verbindungsstangen 40 in eine Auf- und Abbewegung versetzen. Der Arbeitstakt der Schwenkarme entspricht dem Drehungstakt der Unterwelle 11. Die Verbindungsstangen 40 sind unten beweglich mit den Verbindungsbolzen 37 der beiden Kupplungseinheiten 30 verbunden, um die beiden Kupplungseinheiten 30 abwechselnd anzutreiben, derart, dass sich die Zuführwelle 23 intermittierend in gleicher Richtung dreht, was eine Drehbewegung zur Beschickung begünstigt. Die Verbindungsstangen 40 sind auf die Verbindungsbolzen 37 der beiden Kupplungseinheiten 30 aufsteckbar. Der Verbindungsbolzen 37 besitzt an seiner Außenseite eine Ringnut 371, in die ein C-förmiges Befestigungselement 38 eingreift.
  • Durch Zusammenfügen der oben erwähnten Bauelemente ergibt sich eine erfindungsgemäße Kupplungsanordnung einer Nähmaschine. Wie aus den 1 bis 7 ersichtlich, zeichnet sich die erfindungsgemäße Kupplungsanordnung durch eine Kombination aus dem Antriebsmechanismus 10, dem Schwenkmechanismus 20, zwei Kupplungseinheiten 30 und zwei Verbindungsstangen 40 aus, wobei die Unterwelle 11 den Nocken 12 in Drehbewegung versetzt. Die an einem Ende des Schwenkarms 21 des Schwenkmechanismus 20 angeordnete Rolle 25 befindet sich in der gekrümmten Führungsnut 121 des Nockens 12. Damit wird der Schwenkarm 21 derart bewegt, dass der Schiebering 22 eine intermittierende Bewegung nach links und nach rechts macht. Wird der Schiebering 22 bis hin zur linken Seite bewegt, werden zunächst die Positionierklauen 35 in Drehbewegung versetzt. Dann werden die Rollen 34 gegen die Federelemente 33 derart gedrückt, dass die Rollen 34 ausgehend von der schmalen Stelle des an einer Seite der Ansätze 321 außen schmal, innen breit ausgebildeten Kreisbogenabschnitts 322 bis hin zu seiner breiten Stelle verschoben werden. Auf diese Weise werden der Rotor 32 und das Außenrad 31 von einer gespannten Stellung in eine losgelassene Stellung überführt. So kann sich der Rotor 32 gegenüber dem Außenrad 31 drehen. Nun wird der an der rechten Seite angeordnete Rotor 32 unter Einwirkung der Rollen 34 und der Federelemente 33 gespannt und somit an einer relativen Drehbewegung gehindert. Außerdem sind die beiden Verbindungsstangen 40 beweglich mit den Verbindungsbolzen 37 der beiden Kupplungseinheiten 30 verbunden. Dabei wird die Unterwelle 11 kontinuierlich gedreht, was gleichzeitig zur Auf- und Abbewegung der Verbindungsstangen 40 führt [siehe 8]. Beispielsweise wird der Schiebering 22 nach links bewegt, die linke Kupplungseinheit 30 losgelassen, die rechte Kupplungseinheit 30 gespannt und die Verbindungsstange 40 nach unten bewegt, wenn sich die Unterwelle 11 im Winkel von 0° bis 180° befindet. Befindet sich die Unterwelle 11 im Winkel von 180° bis 360°, wird der Schiebering 22 nach rechts bewegt, die rechte Kupplungseinheit 30 losgelassen, die linke Kupplungseinheit 30 gespannt und die Verbindungsstange 40 nach oben zur Beschickung bewegt. So werden die beiden Kupplungseinheiten 30 intermittierend und abwechselnd betätigt, derart, dass sich die Zuführwelle 23 intermittierend in gleicher Richtung dreht, was eine Drehbewegung zur Beschickung begünstigt. Beim Herunterdrücken einer hier nicht näher dargestellten, umgekehrten Nähnadel wird die Zeitfolge der beiden Verbindungsstangen 40 umgekehrt. Befindet sich die Unterwelle 11 im Winkel von 0° bis 180°, wird die Verbindungsstange 40 nach oben bewegt. Hingegen wird die Verbindungsstange 40 nach unten bewegt, wenn sich die Unterwelle 11 im Winkel von 180° bis 360° befindet. Hierdurch ergibt sich ein Rückführen zur Beschickung. Damit sind eine feste Verbindung und eine einfache Drehung zur Beschickung gewährleistet.
  • Obwohl die Erfindung in Bezug auf ein Beispiel beschrieben wurde, welches derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsform betrachtet wird, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Im Gegenteil sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche Anordnungen abgedeckt werden, die sich im Umfang der beigefügten Ansprüche befinden, der mit der breitesten Interpretation übereinstimmt, um alle derartigen Modifikationen und ähnliche Anordnung zu umfassen.
  • 10
    Antriebsmechanismus
    11
    Unterwelle
    12
    Nocken
    121
    Führungsnut
    20
    Schwenkmechanismus
    21
    Schwenkarm
    211
    Zapfen
    212
    Zapfenloch
    213
    Axialbohrung
    214
    Gewindebohrung
    215
    Bolzen
    216
    Gewindeelement
    22
    Schiebering
    221
    Vorsprung
    222
    Durchgangsbohrung
    223
    Kreisbogenabschnitt
    23
    Zuführwelle
    24
    Positionierring
    25
    Rolle
    26
    beweglicher Stützzapfen
    27
    Stützkappe
    30
    Kupplungseinheit
    31
    Außenrad
    32
    Rotor
    321
    Ansatz
    322
    Kreisbogenabschnitt
    323
    Stift
    324
    Aussparung
    33
    Federelement
    34
    Rolle
    35
    Positionierklaue
    36
    Deckplatte
    361
    Öffnung
    362
    Durchgangsbohrung
    37
    Verbindungsbolzen
    371
    Ringnut
    38
    C-förmiges Befestigungselement
    40
    Verbindungsstange

Claims (8)

  1. Kupplungsanordnung einer Nähmaschine, aufweisend: einen Antriebsmechanismus (10), der eine Unterwelle (11) und einen Nocken (12) aufweist, wobei die Unterwelle (11) durch die Achsmitte des Nockens (12) hindurchgeht und mit diesem verbunden ist, während sich eine mit unterschiedlicher Krümmung versehene Führungsnut (121) im Nocken (12) befindet; einen Schwenkmechanismus (20), der einen Schwenkarm (21), einen Schiebering (22), eine Zuführwelle (23), eine Rolle (25), einen beweglichen Stützzapfen (26) und eine Stützkappe (27) umfasst, wobei der Schwenkarm (21) in axialer Schwenkrichtung mit dem Schiebering (22) verbunden ist, und wobei die Zuführwelle (23) durch den Schiebering (22) hindurch verläuft, und wobei die Rolle (25) auf einen Endabschnitt des Schwenkarms (21) aufsetzbar ist und sich in der Führungsnut (121) des Nockens (12) befindet, und wobei der bewegliche Stützzapfen (26) den Schwenkarm (21) und die Stützkappe (27) verbindet; zwei Kupplungseinheiten (30), die beide auf der Zuführwelle (23) sitzen und beweglich an jeweiligen Seiten des Schieberings (22) des Schwenkmechanismus (20) anliegen, wobei die Kupplungseinheit (30) ein Außenrad (31), einen Rotor (32), mehrere Federelemente (33), mehrere Rollen (34), mehrere Positionierklauen (35), eine Deckplatte (36) und einen Verbindungsbolzen (37) umfasst, wobei das Außenrad (31) auf der Zuführwelle (23) befestigt ist, während der Rotor (32) von der Zuführwelle (23) tragbar und im Inneren des Außenrads (31) aufnehmbar ist, und wobei der Rotor (32) aus einer Mehrzahl von Ansätzen (321) besteht, und wobei an den gegenüberliegenden Seiten der Ansätze (321) jeweils ein außen schmaler, innen breiter Kreisbogenabschnitt (322) ausgebildet ist, in dem die Federelemente (33) vorgesehen sind, und wobei an gegenüberliegenden Seiten der Federelemente (33) die Rollen (34) angebracht sind, und wobei zwischen den Ansätzen (321) jeweils ein Stift (323) vorgesehen ist, der beweglich zwei Positionierklauen (35) durchsetzt, um Kontakte zum Schiebering (22) aufzunehmen, und wobei der Rotor (32) an die Deckplatte (36) angrenzt, die mittig mit einer Öffnung (361) versehen ist, durch die die Positionierklauen (35) hindurchgehen, und zwar derart, dass sie am Schiebering (22) anliegen, und wobei die Deckplatte (36) seitlich eine Durchgangsbohrung (362) besitzt, wobei der Verbindungsbolzen (37) durch die Durchgangsbohrung (362) in einen der Ansätze (321) des Rotors (32) einschraubbar ist; und zwei Verbindungsstangen (40), die beweglich mit den Verbindungsbolzen (37) der beiden Kupplungseinheiten (30) verbunden sind, um die beiden Kupplungseinheiten (30) abwechselnd anzutreiben, derart, dass sich die Zuführwelle (23) intermittierend in gleicher Richtung dreht, was eine Drehbewegung zur Beschickung begünstigt.
  2. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (21) an seiner axialen Schwenkrichtung mit zwei Axialbohrungen (213) und zwei Gewindebohrungen (214) versehen ist, wobei der Schiebering (22) oben und unten mit je einem Vorsprung (221) ausgestattet ist, in dem sich eine Durchgangsbohrung (222) befindet, und wobei zwei Bolzen (215) die beiden Axialbohrungen (213) und die beiden Durchgangsbohrung (222) durchsetzen, während zwei Gewindeelemente (216) in die Gewindebohrungen (214) einschraubbar sind, was für einen sicheren Halt an den jeweiligen Vorsprüngen (221) und ferner für die Verbindung mit dem Schiebering (22) sorgt.
  3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem ersten Endabschnitt des Schwenkarms (21) ein Zapfen (211) vorgesehen ist, auf den die Rolle (25) aufsteckbar ist.
  4. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zweiten Endabschnitt des Schwenkarms (21) ein Zapfenloch (212) ausgebildet ist, in das ein Endabschnitt des beweglichen Stützzapfens (26) beweglich eingreift.
  5. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisbogenabschnitt (322) eine Aussparung (324) aufweist, in der das Federelement (33) aufnehmbar ist.
  6. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsstangen (40) auf die jeweiligen Verbindungsbolzen (37) der beiden Kupplungseinheiten (30) aufsteckbar sind, wobei der Verbindungsbolzen (37) an seiner Außenseite eine Ringnut (371) besitzt, in die ein C-förmiges Befestigungselement (38) eingreift.
  7. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Schieberings (22) wenigstens einen Positionierring (24) aufnimmt, der auf der Zuführwelle (23) befestigt ist.
  8. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Stützzapfen (26) zwischen dem Schwenkarm (21) und der Stützkappe (27) als Kurbelwelle ausgeführt ist, deren eines Ende beweglich im Zapfenloch (212) des Schwenkarms (21) und deren anderes Ende beweglich in der Stützkappe (27) aufnehmbar ist.
DE202008004746U 2007-10-30 2008-04-07 Kupplungsanordnung einer Nähmaschine Expired - Lifetime DE202008004746U1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
TW096218244 2007-10-30
TW096218244U TWM335525U (en) 2007-10-30 2007-10-30 Clutch structure of sewing machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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