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1. Technische Beschreibung
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1.1 Stand der Technik:
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Babys
schlafen noch viel – und besonders gern unterwegs. Aber
was macht man, wenn sie eingeschlafen sind und die Fahrt eigentlich
zu Ende ist? Wie können mobile Eltern das Kind weiter transportieren,
ohne es zu wecken und damit unzufriedenes Geschrei hervorzurufen?
Wieso passt die Softtasche aus dem Kinderwagen nicht in die Baby-Autoschale? Und
es wäre doch genial, wenn man sich das schlafende Kind
gleich im Schlafsack vor den Bauch schnallen könnte.
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Es
gibt diverse Produkte, die als Transporthilfe für den Alltag
mit dem Baby dienen sollen. Allerdings beziehen sie sich jeweils
auf ein Verkehrsmittel: Babyautoschalen für die Autofahrt,
Baby-Softtragetaschen für den Kinderwagen, Schlafsäcke
(entweder für die Autoschale oder den Kinderwagen) oder
Tragebeutel, um das Baby vor den Bauch oder auf den Rücken
zu schnallen. Der unkomplizierte Wechsel zwischen den verschiedenen
Verkehrsmitteln ist aber bis jetzt nicht möglich.
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Es
gibt auf dem Markt kein der Erfindung gleichwertiges Produkt und
damit auch keine direkte Konkurrenz. In seinem modularen Aufbau
und seiner Multifunktionalität ist die Erfindung einzigartig.
Das Alleinstellungsmerkmal der Erfindung ist, dass er gleichzeitig
Schlafsack, Tragetasche und Reisewiege ist, zusätzlich
auch Rücken und Bauchtrage. Das ist nicht nur ein Preisvorteil
sondern ermöglicht auch den problemlosen Weitertransport
des Babys, was besonders wichtig ist, wenn das Kind eingeschlafen ist.
Trotz dieses Alleinstellungsmerkmals sind andere Produkte, die jeweils
eine einzelne oder höchstens zwei Funktionen der Erfindung
erfüllen, eine Konkurrenz.
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Anbieter von Substitutionsprodukten
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Aufgrund
der Fülle von Anbietern von Produkten für Babys
können hier nicht alle Firmen aufgeführt werden.
Wichtiger ist eine Klassifizierung der Hersteller von Produkten,
die jeweils eine oder zwei Funktionen des SleepyJumper bedienen:
- • Firmen, die Babyschlafsäcke
herstellen: BabyNest, Alvi, Lotties, Lilliput und viele andere
- • Spezieller Schlafsack für Autoschalen: BabyNest,
Römer,..
- • Tragetaschen: gibt es meist als Zubehör
von Kinderwagenherstellern wie Hauck, Quinny, MaxiCosi, Gesslein,
Hoco u. v. a.
- • Tragesysteme (Tragetücher und Tragebeutel): Didymos,
Hoppediz, Bebina, BabyBjörn, Glückskäfer,
ErgoBabyCarrier
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Gebrauchsmuster/Patentanmeldungen:
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- 1. Baby- und Kindereinwickeldecke ( DE 20 2007 003 302
U1 ):
Hauptanspruch: Eine vielseitige kostengünstige Einwickeldecke
für Babys und Kleinkinder die geschlossene Hosenbeine und
als Oberteil einen Poncho vorweist.
- 2. Baby- und Kindertragesystem ( DE 299 12 951 U1 ):
Ein Tragesystem für
Kinder mit einem Schultergurt und einem Hauptteil zum Tragen eines
Kindes durch einen Träger. Dadurch gekennzeichnet, dass
das System erste Mittel besitzt, die die Verwendung des Tragesystems
für Kinder ab der zweiten Lebenswoche bis einschließlich
zum 3. Lebensjahr, ohne starre Teile ermöglichen
- 3. Babytrage mit Wiegefunktion ( DE 20 2007 004 584 U1 ):
Hauptanspruch:
Babytrage mit Wiegefunktion umfassend einen an einer Oberseite offenen,
als Hohlkörper zum Aufnehmen eines liegenden Kindes, insbesondere
eines Säuglings, ausgebildeten Tragekörper und
eine Tragevorrichtung. Dadurch gekennzeichnet, dass eine äußere
Unterseite des Tragekörpers in einem abgestellten Zustand
auf einer unendlich ausgedehnten ebenen Fläche eine Wiegebewegung
ausführen kann. Babytrage: Hauptanspruch: Babytrage, welche
eine im wesentlichen symmetrisch aufgebautes Haltegeschirrsystem
und ein mit dem Haltegeschirrsystem lösbar befestigtes
Babyaufnahmesystem aufweist.
- 4. Baby-Trage bzw. Baby-Tragetasche zum Tragen von Babys am
Körper ( DE
200 14 477 U1 ): Babytrage zum Tragen von Babys am Körper,
bestehend aus einem Tragetuch. Dadurch gekennzeichnet, dass das
Tragetuch aus einer Endlosstoffbahn besteht, die durch zwei Ringe
läuft und einem Verbindungsgurt dadurch gekennzeichnet, dass
der Gurt an den Ringen befestigt werden kann.
- 5. Babytrage ( DE
200 00 361 U1 ):
Babytrage mit
– einem
Sitz mit Schulter- und Taillengurten,
– einer multifunktionalen
Rückenlasche am Sitz,
– einer Kopfbedeckung
und einem Windschutz.
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Alle
diese Patente oder Gebrauchsmusteranmeldungen erfüllen
nur einzelne Funktionen und nie alle zusammen, die die im Folgenden
beschriebene Erfindung erfüllt.
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Aufgabensetzung:
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Aufgabe
der Erfindung ist es eine multifunktionale Tragemöglichkeit
für Babys zu schaffen, ...
- 1. ....
die in verschiedenen Transportmöglichkeiten (Kinderwagen,
Babyautoschale, Babyfahrradschale, Wiege) funktioniert
- 2. .... die selbst als Tragehilfe dienen kann und es somit ermöglicht
das Baby zu Fuß weiter zu transportieren
- 3. .... die das Baby der wechselnden Außentemperatur
angemessen vor Kälte und Überhitzung schützt.
- 4. .... die den Rücken des Baby altersgemäß und entwicklungsphysiologisch
angemessen stützt und schützt
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1.2 Aufbau und Vorteile der Erfindung
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1 zeigt
das gesamte Produkt im aufgefalteten Zustand außen
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2 zeigt
das gesamte Produkt im aufgefalteten Zustand innen
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3 zeigt
die Decke (Schlafsackfunktion)
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4a, 4b zeigt
das gesamte Produkt als Tragetasche in Perspektive
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5 zeigt
das gesamte Produkt als Bauchtrage mit einem Träger und
einem Kind
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6 zeigt
das gesamte Produkt als Rückentrage mit einem Träger
und einem Kind in Perspektive
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7 zeigt
den Träger der Rückentrage von vorne
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Das erfindungsgemäße
Babytragesystem (1, 2) mit Schlafsackfunktion
(3): Ausführungsbeispiel
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Das
erfindungsgemäße Babytragesystem (1, 2)
mit Schlafsackfunktion (3) lässt sich als Schlafsack in
einer Autoschale, als Tragetasche, als Bauch- oder Rückentrage
anwenden. Um dies zu ermöglich, weißt die Erfindung
ein Sitzteil (1) und ein Trageteil (2) auf. Zum
Tragen des Kindes in einer Tragetasche wird das Kind in Sitz (1)
und Trageteil (2) gelegt. Die Schlafsackdecke (3)
an den Klettpunkten (19a, 19b, 19c, 19d)
befestigt. Die Sitzunterstützung wird an den Schnallen
(17a, 17b, 22a, 22b) geschlossen.
Der Reißverschluss (20a, 20b) und die
Druckknöpfe (15a, 15b, 16a, 16b)
werden so geschlossen, dass sich eine Kapuze ergibt. Die Schnallen
(18a, 18b) müssen geschlossen werden.
Durch das Einstecken der Schnallen (8.1a, 8.1b)
in die Gegenstücke (8.2a , 8.2b) ergeben
sich die Trageschlaufen (7a, 7b). Zur optimalen
Unterstützung des Kindes kann die Weite des Tragesystems
an den Schnallen (12.1a, 12.1b, 12.2a, 12.2b)
mit den Riemen (12, 13) eingestellt werden.
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Um
das Kind in einem beliebigen Rückhaltesystem (4a, 4b)
anzuschnallen, ohne es aus dem Schlafsack heraus zu nehmen, können
die Druckknöpfe (14.1a, 14.2a, 14.1b, 14.2b)
geöffnet und die Gurte durch die Schlitze (24)
hindurch angelegt werden. Das Gegenstück kann zwischen
den geteilten Beinen der Schlafsackdecke (3) durchgeführt werden.
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Für
die Anwendung als Rückentrage (6) wird
das Kind in Sitz (1) und Trageteil (2) gelegt.
Die Schlafsackdecke (3) an den Klettpunkten (19a, 19b, 19c, 19d)
befestigt. Die Sitzunterstützung an den Schnallen (17a, 17b, 22a, 22b)
geschlossen. Der Reißverschluss (20a, 20b)
wird geschlossen. Je nach Größe des Kindes können
die Druckknöpfe (15a, 15b, 16a, 16b)
so geschlossen werden, dass sich eine Kapuze ergibt.
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Durch
das Einstecken der Schnallen (8.1a, 8.1b) in die
Gegenstücke (8.2a, 8.2b) ergeben sich die
Schulterriemen (7a, 7b). Die Länge der
Schulterriemen (7a, 7b) ist an den Schnallen (8.1a, 8.1b)
einstellbar. Zum Tragen des Kindes werden die Schulterriemen (7a, 7b) über
die Schultern der tragenden Person gezogen. Die Hüftgurte
(8a, 8b) werden um den Bauch der tragenden Person
gelegt und mit den Schnallen (9.1, 9.2) geschlossen.
Die Weite ist über die Schnallen (10.a, 10.b)
einstellbar. Zum besseren Komfort ist der Hüftgurt mit
den Polstern (4a, 4b) versehen. Um ein Herunterrutschen
der Schulterriemen beim Tragen zu vermeiden, kann ein Brustpad (5) durch
Schließen der Schnallen (11.1, 11.2)
angelegt werden. Die Nutzung ohne die Schlafsackdecke (3) ist
ebenso möglich. Zur optimalen Unterstützung des Kindes
kann die Weite des Tragesystems an den Schnallen (12.1a, 12.1b, 12.2a, 12.2b)
mit den Riemen (12, 13) eingestellt werden. (siehe 7)
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Für
die Nutzung als Bauchtrage (5) wird
das Kind in Sitz (1) und Trageteil (2) gelegt.
Die Schlafsackdecke (3) an den Klettpunkten (19a, 19b, 19c, 19d)
befestigt. Die Sitzunterstützung wird an den Schnallen
(17a, 17b, 22a, 22b) geschlossen.
Der Reißverschluss (20a, 20b) wird geschlossen.
Je nach Größe des Kindes können die Druckknöpfe (15a, 15b, 16a, 16b)
so geschlossen werden, dass sich eine Kapuze ergibt.
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Durch
das überkreuzte Einstecken der Schnallen in die Gegenstücke,
also 8.1a in 8.2b sowie 8.1b in 8.2a ergeben
sich Schulterriemen (7a, 7b). Die Länge
der Schulterriemen (7a, 7b) ist an den Schnallen
(8.1a, 8.1b) einstellbar. Zum Tragen des Kindes
werden die Schulterriemen (7a, 7b) über
die Schultern der tragenden Person gezogen, so dass sie sich auf
dem Rücken der tragenden Person kreuzen. Zur optimalen
Unterstützung des Kindes kann die Weite des Tragesystems
an den Schnallen (12.1a, 12.1b, 12.2a, 12.2b)
mit den Riemen (12, 13) eingestellt werden. Die
Nutzung ohne die Schlafsackdecke (3) ist ebenso möglich.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 202007003302
U1 [0004]
- - DE 29912951 U1 [0004]
- - DE 202007004584 U1 [0004]
- - DE 20014477 U1 [0004]
- - DE 20000361 U1 [0004]