-
Die
Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungsmittel für die Armstütze an einem
Fahrradlenker und insbesondere auf ein solches, das den Zusammenbau
der Armstütze
mit dem Lenker eines Fahrrads vereinfachen und die Zusammenbaukosten verringern
kann.
-
Wie
in 1, 2 und 3 gezeigt,
besteht ein herkömliches
Befestigungsmittel für
die Armstütze
an einem Fahrradlenker, die einen Ringstützgriff 2, der aus
einem Rohr gebogen ist, darstellt, aus einem Befestigungselement 3 aus
einem Oberteil 31 und einem Unterteil 32 für das Einlegen der
Enden 21 des Ringstützgriffs 2,
wobei das Oberteil 31 am Unterende mit einer bogenförmigen Rinne 311 und
am Vorder- und Rückende
jeweils mit einer senkrechten Schraubfassung 312 versehen
ist, während
das Unterteil 32 am Oberende mit einer bogenförmigen Rinne 321 und
am Vorder- und Rükkende jeweils
mit einer senkrechten Schraubfassung 322 und am Unterende
mit einem runden Einlegteil 323 versehen ist, das in der
Richtung nach vorne mit einer Durchgangsbohrung 324 versehen
ist, durch die ein Ende 21 des Ringstützgriffs 2 hindurchgeht
und dann in eine Dekorationshülse 325 einzulegen
und darin zu befestigen ist, während
die Durchgangsbohrung 324 an der Außenseite mit einer Schnittrinne 326 versehen
ist, die am Unterende mit einer senkrechten Schraubfassung 327 ausgestattet
ist, durch welche die Schraube 328 durchgeht und die entsprechenden
Teile verriegelt.
-
Bei
der Verbindung des Ringstützgriffs 2 mit dem
Lenker 4 sind das nach unten gerichtete Oberteil 31 des
Befestigungselementes 3, das über dem Mittelteil des Lenkers 4 liegt,
und das nach oben gerichtete Unterteil 32, das unter dem
Mittelteil des Lenkers 4 liegt, gegeneinander zu richten,
während
die an den Vorder- und Rückenden
des Oberteils 31 und des Unterteils 32 vorgesehenen
Schraubfassungen 312, 322 gleichzeitig gegeneinander
zu richten sind, damit die obenerwähnten bogenförmigen Rinnen 311, 321 ein
rundes Durchgangsloch 324 formen und den Lenker 4 umfassen
können
(wie in 3 gezeigt), so dass das Oberteil 31 und
das Unterteil 32 des Befestigungselements 3 am
Mittelteil des Lenkers 4 mittels Schrauben befestigbar
sind (wie in 2 gezeigt); dann geht ein Ende
des Ringstützgriffs 2 durch
das obenerwähnte
Durchgangsloch 324 hindurch und läßt sich in die Dekorationshülse 325 einlegen;
schließlich
geht die Schraube 328 durch das Durchgangsloch 324 und
die am Unterende der Schnittrinne 326 vorgesehene Schraubfassung 327 hindurch,
um das Ende des Ringstützgriffs 2 im
runden Einlegteil 323 zu verriegeln, so dass der Ringstützgriff 2 mit
dem Mittelteil des Lenkers 4 verbunden und befestigt wird.
-
Jedoch
hat die obenerwähnten
Struktur Nachteile: Um das Oberteil 31 und das Unterteil 32 des
Befestigungselementes 3 am Mittelteil des Lenkers 4 eines
Fahrrads zu verriegeln, müssen
zuerst die am Vorder- und Rückende
des Oberteils 31 und des Unterteils- 32 vorgesehenen
Schraubfassungen 312 und 322 gegeneinandergerichtet
werden und jeweils eine Schraube 33 durch die Schraubfassungen 312 und 322 hindurchgeführt werden,
während
das Unterteil 32 am Unterende noch mit einem runden Einlegteil 323 mit
einem Durchgangsloch 324 versehen werden muss, welches
an der Außenseite
mit einer Schnittrinne 326 vorgesehen ist, und das Ende des
Ringstützgriffs 2 durch
das Durchgangsloch 324 hindurchzuführen und in die Dekorationshülse 325 einzulegen
und am Schluß mittels
der Schraube 328 am runden Einlegteil 323 zu verriegeln
ist. Bei diesem Vorgehen werden drei Schrauben 33, 33, 328 an drei
Stellen verwendet; das verursacht aber, dass der Zusammenbau kompliziert
und zeitraubend ist und die Produktionskosten erhöht werden.
-
Das
Ziel der vorliegenden Erfindung liegt deshalb darin, die obenerwähnten Nachteile
der herkömmlichen
Struktur zu beseitigen und ein neuartiges und verbessertes Befestigungsmittel
für die
Armstütze
an einem Fahrradlenker zu schaffen, das ein Befestigungselement
umfaßt,
das mit den Enden eines Ringstützgriffs
verbindbar ist und aus einem Oberteil, das am Unterende mit einer
bogenförmigen Rinne
versehen ist, und einem Unterteil besteht, das am Oberende mit einer
bogenförmigen
Rinne versehen ist, so dass der Lenker eines Fahrrads in das runde
Durchgangsloch, das die obenerwähnten
bogenförmigen
Rinnen formen, einsetzbar ist.
-
Gegenstand
der Erfindung ist das in Anspruch 1 angegebene Befestigungsmittel.
Vorteilhafte Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
-
Das
Befestigungselement gemäß der Erfindung
weist ein Oberteil auf, welches am Vorderende, das in Richtung zum
Ende des Ringstützgriffs
angeordnet ist, mit einer halbrunden Positioniersäule und am
Rückende
mit einer senkrechten Schraubfassung, versehen ist, während das
Unterteil am Vorderende, das in Richtung zum Ende des Ringstützgriffs angeordnet
ist, mit einer halbrunden Positioniersäule und an der entsprechenden
Stelle zur obenerwähnten
senkrechten Schraubfassung am Rückende ebenfalls
mit einer Schraubfassung versehen ist, so dass die runde Positioniersäule, die
die beiden halbrunden Positionierhalbsäulen bilden, unmittelbar in das
Ende des Ringstützgriffs
einlegbar und das Ende des Ringstützgriffs mittels einer einzigen
Schraube verriegelbar ist, um so den Ringstützgriff sowie das Befestigungelement
und den Lenker des Fahrrads nach dem Hebelgesetz als eine Einheit
zu verriegeln, nachdem das Oberteil und das Unterteil um den Lenker
gelegt worden ist, wodurch der Zusammenbau sehr einfach und kostengünstig wird
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit den Zeichnungen näher
erläutert,
worin bedeuten:
-
1 eine
schematische perspektivische Darstellung eines herkömmlichen
Befestigungsmittels in auseinandergezogener Anordnung;
-
2 eine
schematische perspektivische Darstellung der Struktur gemäß 1 in
zusammengebauter Anordnung;
-
3 eine
Seitenansicht – teilweise
im Schnitt – der
in 1 und 2 dargestellten Anordnung;
-
4 eine
schematische perspektivische Darstellung einer Ausführungsform
des Befestigungsmittels gemäß Erfindung
in auseinandergezogener Anordnung;
-
5 eine
schematische perspektivische Darstellung der Ausführungsform
gemäß 4 in zusammengebauter
Anordnung;
-
6 eine
schematische Seitendarstellung – teilweise
im Schnitt – der
Ausführungsform
gemäß 4 und 5 in
zusammengebauter Anordnung und
-
7 einen
Querschnitt durch den Lenker und die Ausführungform des Befestigungsmittels
gemäß 4 bis 6 in
zusammengebauter Anordnung.
-
Wie
in 4, 5, 6 und 7 gezeigt,
umfaßt
das Befestigungsmittel für
eine Armstütze
eines Fahrradlenkers gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ein Befestigungselement 6, das mit den Enden 51 eines
Ringstützgriffs 5 verbindbar
ist und aus einem Oberteil 61, das am Unterende mit einer
bogenförmigen
Rinne 611 versehen ist, und einem Unterteil 62,
das am Oberende mit einer bogenförmigen
Rinne 621 versehen ist, besteht, so dass der Lenker 4 eines
Fahrrads in das runde Durchgangsloch, das die Rinnen 611 und 621 bilden, einlegbar
ist. Diese Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil 61 am Vorderende, das
in der Richtung zum Ende 51 des Ringstützgriffs 5 hin angeordnet
ist, mit einer halbrunden Positioniersäule 612 und am Rückende mit
einer senkrechten Schraubfassung 613 versehen ist, während das
Unterteil 62 am Vorderende, das in der Richtung zum Ende 51 des
Ringstützgriffs 5 hin
angeordnet ist, mit einer halbrunden Positioniersäule 622 und an
der entsprechenden Stelle zur senkrechten Schraubfassung 613 am
Rückende
ebenfalls mit einer Schraubfassung 623 versehen ist, so
dass die beiden halbrunden Positioniersäulen 612 und 622 eine
runde Positioniersäule
bilden, um das Oberteil 61 und das Unterteil 62 zu
verbinden.
-
Wenn
der Ringstützgriff 5 mit
dem Lenker 4 verbunden werden soll, sind das Oberteil 61 des
Befestigungselements 6, das über dem Lenker 4 in Richtung
nach unten liegt, und das Unterteil 62, das unter dem Lenker 4 in
Richtung nach oben liegt, am Mittelteil des Lenkers 4 gegeneinanderzurichten,
wobei die Schraubfassungen 613 und 623, die jeweils am
Rükkende
des Oberteils 61 und Unterteils 62 vorgesehen
sind, gegeneinanderzurichten sind, so dass die am Unterende des
Oberteils 61 vorgesehene halbrunde Rinne 611 und
die am Oberende des Unterteils 62 vorgesehene halbrunde
Rinne 621 ein rundes Durchgangsloch bilden, in das der
Lenker 4 einsetzbar ist (wie 5 zeigt).
Wie in 7 gezeigt, kann das Ende 51 des aus einem
Rohr hergestellten Ringstützgriffs 5 die
halbrunde Positioniersäule 612, die
am Vorderende des Oberteils 61 des Befestigungselementes 6 vorgesehen
ist, und die halbrunde Positioniersäule 622, die am Vorderende
des Unterteils 62 vorgesehen ist, unmittelbar aufnehmen;
die runde Positioniersäule,
welche die beiden halbrunden Positioniersäulen 612 und 622 bilden,
ist durch eine einzige Schraube an den Rückenden des Oberteils 61 und
des Unterteils 62 verriegelbar. Wenn die am Unterende des
Oberteils 61 vorgesehene halbrunde Rinne 611 und
die am Oberende des Unterteils 62 vorgesehene halbrunde
Rinne 621 gegeneinandergerichtet worden sind und ein rundes
Durchgangsloch bilden und den Lenker 4 eines Fahrrads umschließen, lassen
sich nach dem Hebelgesetz die beiden hinteren Enden jeweils des
Oberteils 61 und des Unterteils 62 beim Anziehen der Schraube 63 in der
Richtung nach innen drükken,
während
die jeweils am Vorderende des Oberteils 61 und des Unterteils 62 vorgesehenen
Positioniersäulen 612 und 622 in
der umgekehrter Richtung (in der Richtung nach au ßen) gedrückt werden,
um gegen die Innenwand des Endes 51 des Ringstützgriffs 5 zu
drücken,
so dass das Befestigungselement 6 mit dem Oberteil 61 und
dem Unterteil 62 am Mittelteil des Lenkers 4 mit dem
Lenker 4 nur mittels einer einzigen Schraube fest verriegelbar,
und das Befestigungselement 6 mit dem Ringstützgriff 5 gleichzeitig
ebenfalls mittels der Schraube 63 verbindbar ist. Dadurch
ist der Zusammenbau einfach und die Zeit für den Zusammenbau gering Wie
in 4 und 7 gezeigt, können die jeweils am Vorderende
des Oberteils 61 und des Unterteils 62 des Befestigungselements
vorgesehenen halbrunden Positioniersäulen 612, 622 an
ihrer halbrunden Außenwand
jeweils mit einigen Positionierzäunen 6121, 6221 versehen
sein. Wenn das Ende 51 des Ringstützgriffs 5 die runde
Säule,
die die halbrunden Positioniersäulen 612, 622 gemeinsam
bilden, aufnimmt, lassen sich die halbrunden Positioniersäulen 612, 622 beim
Schrauben der Schraube 63 nach außen drücken, so dass das Ende 51 des Ringstützgriffs 5 mit
dem Lenker 4 wesentlich fester verbindbar ist als bei der
bekannten Vorrichtung.
-
Wie
in 4, 5 und 7 gezeigt,
kann das Ende 51 des Ringstützgriffs 5 an der
Außenwand mit
einer Befestigungsschelle 7 versehen sein. Wenn das Ende 51 des
Ringstützgriffs 5 die
runde Positioniersäule,
die die halbrunden Positioniersäulen 612, 622 bilden,
aufnimmt, kann es diese nicht nur durch den nach außen gerichtete
Druck der halbrunden Positioniersäulen 612 und 622,
der beim Anziehen der Schraube 63 entsteht, sondern auch
durch die nach innen gerichtete Verrieglungskraft der Befestigungsschelle 7 festhalten.