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DE202006012316U1 - Stagebox - Google Patents

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DE202006012316U1
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DE
Germany
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stagebox
audio
jack
ground
stage box
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DE202006012316U
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English (en)
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Klotz Audio Interface Systems AIS GmbH
Original Assignee
Klotz Audio Interface Systems AIS GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/003Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits the coupling part being secured only to wires or cables
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • H01R13/703Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part
    • H01R13/7031Shorting, shunting or bussing of different terminals interrupted or effected on engagement of coupling part, e.g. for ESD protection, line continuity
    • H01R13/7033Shorting, shunting or bussing of different terminals interrupted or effected on engagement of coupling part, e.g. for ESD protection, line continuity making use of elastic extensions of the terminals
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    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/58Contacts spaced along longitudinal axis of engagement
    • HELECTRICITY
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    • H01R2105/00Three poles

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Abstract

Stagebox (10), umfassend ein Gehäuse (16) und wenigstens einen Audiokanal mit einer Audiomasse sowie eine schaltbare elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse (16) und der Audiomasse, gekennzeichnet durch eine Klinkenbuchse (18), die so verdrahtet ist, daß durch Einstecken eines passenden Klinkensteckers (20a, 20b) in die Klinkenbuchse (18) die elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse (16) und der Audiomasse getrennt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Stagebox, insbesondere eine Stagebox mit einem Gehäuse und wenigstens einem Audiokanal mit einer Audiomasse sowie einer schaltbaren elektrischen Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Audiomasse.
  • Eine Stagebox ist ein in der Tontechnik verwendeter Anschlußkasten mit Steckbuchsen (üblicherweise vom Typ XLR, einem Industriestandard für elektrische Steckverbindungen), der auf einer Bühne montiert wird. In die Stagebox werden die Kabel der auf der Bühne verteilten Mikrofone, Instrumente und Effektgeräte eingesteckt. Die Stagebox stellt die Schnittstelle zwischen der Bühnenverkabelung und dem Multicore (Kabelbaum) dar, der die Audiosignale einem Mixer (Mischpult) einer Beschallungsanlage zuführt.
  • In der Regel sind Stageboxen als stabile Metallkästen ausgeführt, die zur Abschirmung der empfindlichen Mikrofonwege gegen elektromagnetische Störfelder geerdet werden. Dabei können aber unter Umständen unerwünschte „Brummschleifen" entstehen. Ursache hierfür ist meistens die Verbindung unterschiedlicher Erdpotentiale auf der Bühne über die an die Stagebox angeschlossenen Kabel und Geräte. Zur Beseitigung solcher Brummschleifen sind in der Praxis bislang folgende Lösungen bekannt:
    • – Verwendung eines Multicores mit Gesamtgeflechtschirm, der sich zur Erdung der Stagebox eignet und im Falle von Brummstörungen anschlußseitig getrennt werden kann. Für diese Lösung kommen nur bestimmte Kabeltypen in Betracht.
    • – Verschraubung der Stagebox in einem geerdeten Rack. Diese Lösung ist konstruktiv und anwendungsabhängig nur in wenigen Fällen praktikabel.
    • – Erdung der Stagebox über eine interne Verdrahtung, d. h. Herstellen einer Verbindung des Stagebox-Gehäuses mit der Audiomasse eines oder mehrerer Kanäle. Hier besteht bei auftretenden Brummschleifen keine Möglichkeit der Trennung ohne den Verlust eines oder mehrerer Kanäle durch Abziehen der entsprechenden Audio-Stecker. Außerdem ist diese Lösung für den Anwender kaum überschaubar.
    • – Erdung der Stagebox über eine interne Verdrahtung und einen Schalter, d. h. Herstellen einer schaltbaren Verbindung des Gehäuses mit der Audiomasse eines oder mehrerer Kanäle. Eine solche Verbindung kann bei Bedarf über einen außen an der Stagebox angebrachten sogenannten "Ground Lift"-Schalter getrennt werden. Der Schalter kann aber leicht versehentlich betätigt werden (Bühnenbetrieb), was zu unvorhersehbaren Störungen führen kann. Hinzu kommt, daß der Schaltzustand bei schlechter Beleuchtung und/oder unzugänglicher Stagebox nicht ohne weiteres zu erkennen ist.
    • – Verwendung speziell verdrahteter XLR-Anschlußkabel mit einer Verbindung zwischen Stecker Pin 1 und Steckergehäuse oder Verwendung entsprechender Zusatzstecker/-adapter. Hier besteht die Gefahr von Verwechslungen bzw. Verlusten. Insbesondere die Zusatzstecker/-adapter werden als störend empfunden; die Lösung ist insgesamt unpraktisch.
  • Im Falle eines vollständigen Verzichts auf eine Erdung der Stagebox besteht, wie eingangs erwähnt, die Gefahr der Einstreuung von elektromagnetischen Störfeldern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Erdung für ein Stagebox-Gehäuse zu schaffen, die bei Bedarf eine unkomplizierte Eliminierung einer möglicherweise auftretenden Brummschleife erlaubt.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Stagebox mit einem Gehäuse und wenigstens einem Audiokanal mit einer Audiomasse sowie einer schaltbaren elektrischen Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Audiomasse, wobei die Stagebox gekennzeichnet ist durch eine Klinkenbuchse, die so ausgebildet ist, daß durch Einstecken eines passenden Klinkensteckers in die Klinken buchse die elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Audiomasse getrennt wird. Die Schaltfunktion "Masse-Trennung", sofern benötigt, kann gemäß der Erfindung einfach durch Einstecken eines beliebigen, in jedem Bühnenequipment zu findenden Klinkensteckers erreicht werden. Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß kein externer Schalter notwendig ist. Vielmehr stellt die Klinkenbuchse einen innerhalb des Gehäuses der Stagebox angeordneten Schalter dar, der somit mechanisch nicht stört und auch nicht versehentlich betätigt werden kann. Der Erdungsschaltzustand ist einfach daran erkennbar, ob ein Klinkenstecker in die Klinkenbuchse eingesteckt ist oder nicht. Die Stagebox ist also auf einfache Weise ohne Zusatzteile zuverlässig geerdet und kann bei auftretenden Brummstörungen mittels einfachster und überall verfügbarer Hilfsmittel per Schaltfunktion von der ursprünglichen Audiomasse getrennt werden.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Klinkenbuchse einen Sleeve-Schaltkontakt aufweist. Dadurch kann die Stagebox ebenso einfach sogar anderweitig an einem z.B. auf der Bühne benutzten Gerät geerdet werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den beigefügten Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Stagebox;
  • 2 einen Mono- und einen Stereo-Klinkenstecker;
  • 3 ein Erdungsschaltbild einer erfindungsgemäßen Stagebox im Normalzustand und mit eingestecktem Klinkenstecker; und
  • 4 ein entsprechendes Erdungsschaltbild gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Stagebox.
  • Die in 1 schematisch dargestellte erfindungsgemäße Stagebox 10 hat auf der einen Seite mehrere Steckbuchsen 12 für den Anschluß der auf einer Bühne verwendeten Mikrofone, Instrumente und sonstigen Audio-Geräte. Auf der anderen Seite hat die Stagebox 10 einen Anschluß für einen Kabelbaum (Multicore 14), der die über die Steckbuchsen 12 zugeführten Audiosignale zu einem Mixer überträgt. Die Übertragungswege für die einzelnen Audiosignale (Audiokanäle) weisen in der Regel eine Masseleitung (Audiomasse) auf.
  • Das Gehäuse 16 der Stagebox 10 besteht aus Aluminium oder einem anderen geeigneten Metall. Die Stagebox 10 ist intern so verdrahtet, daß eine elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse 16 und der Audiomasse eines Audiokanals gebildet ist. Diese elektrische Verbindung ist schaltbar, d. h. genauer gesagt, sie kann auf Wunsch unterbrochen werden.
  • Hierzu weist die erfindungsgemäße Stagebox 10 neben den üblicherweise als XLR-Buchsen ausgeführten Steckbuchsen 12 eine Klinkenbuchse 18 auf. Bei der Klinkenbuchse 18 handelt es sich vorzugsweise um eine 6,35 mm Schaltklinkenbuchse.
  • Die Schaltklinkenbuchse 18 ist geeignet für handelsübliche Klinkenstecker 20a, 20b in Mono- oder Stereoausführung, wie sie in 2 beispielhaft dargestellt sind. Während der Mono-Klinkenstecker 20a an der Spitze (Tip) T einen Signalkontakt und am hinteren Teil, der Hülse (Sleeve) S, die Abschirmung und Rückleitung (Masse) aufweist, ist beim Stereo-Klinkenstecker 20b dazwischen noch der Ring R als zweiter Signalkontakt vorgesehen.
  • Grundsätzlich kann auch eine 3,5 mm Schaltklinkenbuchse 18 vorgesehen sein, obwohl diese in der professionellen Tontechnik seltener Verwendung findet. Die Schaltklinkenbuchse 18 fungiert als Schalter für die elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse 16 und der Audiomasse des Audiokanals, der durch Einstecken bzw. Abziehen eines passenden Klinkensteckers 20a, 20b betätigt wird.
  • In den 3 und 4 sind jeweils schematisch ein Metall-Stageboxgehäuse 22 und eine Schaltklinkenbuchse 18 gezeigt, die eine 3,5 mm oder 6,35 mm Stereo- oder Mono-Klinkenbuchse sein kann (es wird nur ein Schaltkontakt benötigt). Die Bezugszeichen 22 und 24 symbolisieren einen Gehäuseanschluß bzw. eine Audiomasse, z. B. XLR Pin 1.
  • In 3 zeigen die durchgezogenen Linien den Schaltzustand der Stagebox 10 im Normalzustand, d. h. ohne eingesteckten Klinkenstecker. Die Buchstaben T, R und S beziehen sich auf die den Kontakten des Klinkensteckers 20b (siehe 2) entsprechenden Kontakte der Schaltklinkenbuchse 18. Der Buchstabe N steht für „Normalling" (durchschaltend im Normalzustand). Im Normalzustand ist die Audiomasse mit dem Gehäuse 16 verbunden, so daß das Gehäuse 16 über die Audiomasse geerdet ist.
  • Bei Bedarf kann diese Art der Erdung durch Einstecken eines Klinkensteckers unterbunden werden. Der Schaltzustand, bei dem die Audiomasse nicht mehr mit dem Gehäuse 16 verbunden ist, wird durch das Abheben der als Federkontakte ausgebildeten Kontakte T und R von den festen Kontakten TN bzw. RN bei Einstecken des Klinkensteckers erreicht (siehe 3). Die Stagebox 10 ist also intern so verdrahtet, daß durch Einstecken eines Klinkensteckers in die Schaltklinkenbuchse 18 die elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse 16 und der Audiomasse getrennt wird. So kann eine Brummschleife auf einfache Weise eliminiert werden.
  • Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Stagebox 10 geht aus dem Schaltbild der 4 hervor. Die Schaltklinkenbuchse 18 ist hier mit einem Sleeve-Schaltkontakt versehen. Durch die Nutzung dieses Masse-Schaltkontakts ist es zusätzlich möglich, das Gehäuse 16 der Stagebox 10 nicht nur intern von der Audiomasse zu trennen, sondern es – ohne weitere elektrische Beeinflussung – mittels irgendeines Klinkenkabels (z. B. Gitarrenkabel) direkt an dem Gerät zu erden, das über dieses Klinkenkabel an die Stagebox 10 angeschlossen ist.
  • Die, geschilderte erfindungsgemäße Art der Erdung ist nicht auf Boden-Stageboxen beschränkt, sondern ist insbesondere auch bei Kabeltrommel- und 19''-Rack-Systemen einsetzbar.

Claims (4)

  1. Stagebox (10), umfassend ein Gehäuse (16) und wenigstens einen Audiokanal mit einer Audiomasse sowie eine schaltbare elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse (16) und der Audiomasse, gekennzeichnet durch eine Klinkenbuchse (18), die so verdrahtet ist, daß durch Einstecken eines passenden Klinkensteckers (20a, 20b) in die Klinkenbuchse (18) die elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse (16) und der Audiomasse getrennt wird.
  2. Stagebox (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenbuchse eine 3,5 mm oder 6,35 mm Schaltklinkenbuchse (18) ist.
  3. Stagebox (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenbuchse (18) mit wenigstens zwei festen Kontakten und zwei zugehörigen Federkontakten. ausgestaltet ist, wobei die Federkontakte durch Einstecken des Klinkensteckers (20a, 20b) von den festen Kontakten getrennt werden.
  4. Stagebox (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenbuchse (18) einen Sleeve-Schaltkontakt aufweist.
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