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Die
Erfindung betrifft eine Präsentationsmappe
mit mindestens einem Stapel von Karten mit Mustervorlagen.
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Es
sind vielfältige
Arten von Präsentationsmappen
bekannt. Üblicherweise
sind Karten mit Mustern wie Blätter
eines Buches in einer Mappe zusammengefasst. Dabei kann dann jeweils
nur die Information zu den Mustern einer aufgeschlagenen Doppelseite
gezeigt werden. Ein Überblick über mehr Informationen
ist nicht möglich.
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Der
Anblick von wichtigen Informationen wird bei vielen Mappen durch
die Nutzung von Karten mit kleiner werdender Größe erreicht, die übereinander liegen.
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In
der Patentanmeldung
DE
10 2005 005 992 A1 ist eine Präsentationsmappe gezeigt, bei
der kleine Blätter
benutzt werden, die hintereinander schuppenartig auf eine Karte
geklebt sind.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, eine Präsentationsmappe anzugeben,
bei der große
Karten gleicher Größe mit Mustern übereinander
liegen und jeweils ein schneller Zugriff auf wesentliche Informationen
zu den Mustern möglich
ist.
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Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst,
dass benachbarte Karten am Rücken
des jeweiligen Stapels über
einen Materialstreifen Z-förmig
verbunden sind und damit dachziegelartig auseinander schiebbar sind.
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Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Die
Karten in einem Stapel der Präsentationsmappe
sind gleichgroß und
an einer Seite, dem Rücken,
miteinander verbunden. Diese Verbindung wird durch einen Materialstreifen
hergestellt, der Z-förmig
gefaltet ist. An der unten liegenden Karte ist der Streifen am Ende
der Karte befestigt, an der darüber
liegenden Karte um die Breite des Mittelteils des Streifens weiter
innen. Dadurch lässt
sich die oben liegende Karte um die doppelte Breite über den
Rücken
hinweg verschieben und es wird ein entsprechend breiter Streifen
der unten liegenden Karte zur Ansicht freigegeben. Wenn nun viele
Karten zur Seite verschoben werden, ergibt sich eine dachziegelartige Anordnung
von übereinander
liegenden Karten, von denen jeweils ein frei gewordener seitlicher
Streifen zu sehen ist.
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Diese
frei gewordenen Streifen können
beispielsweise mit Farbmustern bedruckt sein, so dass sich dem Betrachter
gleich die angebotene Farbpalette darbietet.
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Dabei
ist es günstig,
dass die Stapel jeweils innen auf einem Deckel angeordnet sind und
die Rücken
bei geöffneter
Präsentationsmappe
nach außen zeigen.
So können
viele Karten verschoben werden, ohne dass sich die Stapel gegenseitig
stören.
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Ein
Stapel von Karten kann an beliebiger Stelle aufgeklappt werden.
Dann sind die auf den Karten angebrachten Muster zu sehen, die sich
vorzugsweise auf den zu dem jeweiligen Deckel zeigenden Seiten der
Karten befinden. Die darunter liegenden Karten können noch zusätzlich verschoben
werden, so dass mehrer Farben zu den Mustern zu sehen sind und ein
Vergleich angestellt werden kann. Dabei sind die Karten so angeordnet
dass sich der Rücken
an der Seite befindet, die beim Öffnen
der Mappe nach außen
zeigt.
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Die
Karten sind vorteilhafterweise aus starkem Karton hergestellt, um
die notwendige Stabilität zu
gewährleisten.
Die Materialstreifen zur flexiblen Verbindung der Karten sind vorzugsweise
aus kaschiertem Stoffgewebe hergestellt. Ein solches Gewebe ist
robust und leicht zu handhaben.
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Die
Präsentationsmappen
sind noch praktischer, wenn an den Deckeln zusätzliche Deckelklappen angebracht
sind, die beim Zusammenfalten der Mappe zwischen den Stapeln angeordnet
sind. An diesen Deckelklappen kann noch weiteres Präsentationsmaterial
angebracht werden. Auch bieten die Deckelklappen im geöffneten
Zustand der Mappe die Fläche,
auf der die Karten aufgeklappt und verschoben liegen können.
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Dabei
ist es vorteilhaft, dass die Deckel und die Deckelklappen über Rückenstege
schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Breite dieser Rückenstege
entspricht der Stärke
der Stapel. Damit werden die Stapel durch die Deckel, die Rückenstege und
die Deckelklappen im zusammengefalteten Zustand der Präsentationsmappe
komplett umhüllt
und geschützt.
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Der
geschlossene Zustand der Mappe wird vorteilhafterweise durch Magnete
unterstützt,
die in die Ränder
der Deckelklappen integriert sind. Diese ziehen die Mappe im geschlossenen
Zustand zusammen. Sie lässt
sich aber trotzdem einfach gegen die Magnetkraft öffnen.
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Die
Rückenstege
sind auch sehr gut dazu geeignet, mit Griffbändern versehen zu werden, an denen
die Präsentationsmappe
aus einem Regal geholt werden kann.
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In
den Figuren ist die Erfindung beispielhaft beschrieben.
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1 zeigt
eine geschlossene Präsentationsmappe.
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2 zeigt
eine geöffnete
Präsentationsmappe
mit Kartenstapel in Seitenansicht.
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3 zeigt
eine geöffnete
Präsentationsmappe
mit verschobenem Kartenstapel in Seitenansicht.
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4 zeigt
eine geöffnete
Präsentationsmappe
mit verschobenem Kartenstapel in Draufsicht.
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In 1 ist
die Präsentationsmappe 1 in
geschlossenem Zustand perspektivisch dargestellt. Die Stapel von
Karten 2 sind von den Deckeln 3, den Rückenstegen 4,
dem Mappenrücken 5 und
den Deckelklappen 7 umgeben. Die Deckelklappen 7 befinden sich
mitten zwischen den Stapeln von Karten 2. An den Rückenstegen 4 sind
die Griffbänder 6 angebracht,
die ein Entnehmen der Präsentationsmappe 1 aus
einem Regal erleichtern.
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In 2 und 3 ist
jeweils ein Hälfte
einer Präsentationsmappe
von der Seite dargestellt. Die Deckel 3 mit dem Rückensteg 4 und
der Deckelklappe 7 sind mit dem Mappenrücken 5 verbunden und zur
Präsentation
ausgestreckt. Auf der Deckelklappe 7 ist innen auch noch
eine Tasche 9 für
Prospekte angebracht. Die karten 2 sind durch die Materialstreifen 8 Z-förmig miteinander
verbunden, was ein Verschieben der Karten erlaubt.
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In 2 ist
der Stapel von Karten 2 noch nicht verschoben. In 3 sind
zwei Karten 2 auf die Deckelklappe 7 aufgeklappt
und zeigen die Mustervorlage 11, die auf der Innenseite
der Karte 2 angebracht sind. Zwei Karten 2 sind
nach außen
verschoben und durch die Streifen 8 zusammengehalten. Durch
das Verschieben sind auf den darunter liegenden Karten die Farbmusterbereiche 10 sichtbar
geworden.
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In 4 ist
der gleiche Zustand wie in 3, aber in
der Draufsicht der gesamten Mappe dargestellt. Die Deckel 3 mit
dem Rückensteg 4 und
der Deckelklappe 7 sind mit dem Mappenrücken 5 verbunden und
zur Präsentation
ausgestreckt. Auf den Deckeln 3 befinden sich die Stapel
von Karten 2. Der linke Stapel ist nicht auseinander geschoben.
Bei dem rechten Stapel ist eine Karte 2 ausgeklappt und zeigt
die Mustervorlage 11. Von dem verbleibenden Stapel sind
zwei Karten 2 verschoben und von den Materialstreifen 8 auf
Abstand gehalten. Dadurch werden die Farbmusterbereiche 10 der
beiden darunter liegenden Karten zur Ansicht freigegeben. Bei den
jeweils oben liegenden Karten 2 sind die Farbmusterbereiche 10 immer
zu sehen.
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- 1
- Präsentationsmappe
- 2
- Karten
- 3
- Deckel
- 4
- Rückensteg
- 5
- Mappenrücken
- 6
- Griffband
- 7
- Klappdeckel
- 8
- Materialstreifen
- 9
- Prospekttasche
- 10
- Farbmusterbereich
- 11
- Mustervorlagen