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DE202006016837U1 - Endoskopische bipolare Zange mit Distanzstück - Google Patents

Endoskopische bipolare Zange mit Distanzstück Download PDF

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DE202006016837U1
DE202006016837U1 DE202006016837U DE202006016837U DE202006016837U1 DE 202006016837 U1 DE202006016837 U1 DE 202006016837U1 DE 202006016837 U DE202006016837 U DE 202006016837U DE 202006016837 U DE202006016837 U DE 202006016837U DE 202006016837 U1 DE202006016837 U1 DE 202006016837U1
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gripping
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Olympus Winter and Ibe GmbH
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    • A61B18/04Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating
    • A61B18/12Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating by passing a current through the tissue to be heated, e.g. high-frequency current
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Abstract

Endoskopische bipolare Zange (1) mit zwei Maulteilen (2, 3), von denen wenigstens eines mit einem Gelenk (4) an einem Schaft (5) gelagert ist, wobei die Maulteile (2, 3) einander zugewandte, beim Schließen der Zange (1) Gewebe ergreifende Greifflächen (6; 8, 9) aufweisen, die elektrisch leitfähig ausgebildet und an unterschiedliche Pole eines HF-Generators angeschlossen sind, und wobei an wenigstens einem der Maulteile (2) wenigstens ein isolierendes Distanzstück (14, 15) angeordnet ist, das beim Schließen der Zange (1) in Anlage an das andere Maulteil (3) kommt und einen Mindestabstand zwischen den Greifflächen (6; 8, 9) sichert, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (14, 15) außerhalb der Greifflächen (8, 9) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine endoskopische bipolare Zange, im Folgenden Zange genannt, der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
  • Solche Zangen werden in der laparoskopischen Chirurgie dazu verwendet, Gewebe zu ergreifen und mittels Stromfluß zwischen den das Gewebe fassenden Greifflächen zu koagulieren. Insbesondere dienen sie dazu, blutführende Gefäße durch Koagulation zu verschließen, um sie anschließend mit einer gesonderten Schere oder mit einem in die Zange integrierten Messer zu trennen.
  • Wenn sich während der Spannungsbeaufschlagung beim Zusammendrücken die Greifflächen berühren, entsteht ein Kurzschluß, der die weitere Koagulation verhindert. Um einen solchen Kurzschluß zwischen den Greifflächen zu vermeiden, sind gattungsgemäße Zangen mit Distanzstücken zwischen den Maulteilen verse hen, die von derartiger Höhe sind, daß sie einen isolierenden Mindestabstand zwischen den Greifflächen sichern.
  • Die US 6,585,735 B1 und US 6,682,528 B2 zeigen eine Konstruktion mit einem gattungsfremden Distanzstück, das am Schaft befestigt ist und proximal von den Greifflächen in Anlage zwischen beide Maulteilen gelangt. Außerdem besitzt diese Konstruktion ein gattungsgemäßes, auf einer der Greifflächen angeordnetes Distanzstück, das in Anlage gegen die gegenüberliegende Greiffläche kommt.
  • Die EP 0 640 317 A1 zeigt eine Zange mit einem am proximalen Ende auf einer der Greifflächen angeordneten Distanzstück, das auch seitlich zentrierenden Zwecken dient.
  • Die US 5,891,142 A zeigt eine gattungsfremde bipolare Pinzette, bei der zu denselben Zwecken mehrere sich über die Breite der Greifflächen erstreckende Distanzstücke auf beiden gegenüberliegenden Greifflächen derart angeordnet sind, daß sie in gegenseitige Anlage kommen.
  • Nachteilig bei den bekannten Konstruktionen ist die Anordnung der Distanzstükke auf den Greifflächen, da die Distanzstücke dort den Koagulationsprozeß stören.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gattungsgemäße Zange zu schaffen, die unter Vermeidung eines Kurzschlusses ungestört zur Koagulation nutzbare Greifflächen bereitstellt.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß sind die Distanzstücke außerhalb der Greifflächen, vorzugsweise aus Platzgründen in Anordnung gemäß Anspruch 2 angeordnet. Somit stehen die Greifflächen vollflächig zur Koagulation zur Verfügung, ohne daß die Distanzstücke dabei stören. Die Distanzstücke können bei distaler bzw. proximaler Anordnung eine sichere Abstützung vermitteln, z.B. wenn ein Distanzstück distal, also im Spitzenbereich der Zange, angeordnet ist und zusammen mit dem Gelenk der Zange eine sichere Zweipunktabstützung bewirkt.
  • Vorteilhaft sind dabei die Merkmale des Anspruches 3 vorgesehen. Gegenüber bekannten Konstruktionen mit nur proximal oder nur distal angeordneten Distanzstücken besteht der Vorteil, daß die Maulteile distal und proximal von den Greifflächen mit Distanzstücken gegeneinander abgestützt werden, so daß im Bereich zwischen den proximalen und den distalen Distanzstücken die Greifflächen mit großer Sicherheit parallel und im gewollten Mindestabstand gehalten werden. Auch bei erheblichem Lagerspiel im Gelenk ergibt sich somit eine sichere, kurzschlußfreie Abstandshalterung der Greifflächen.
  • Die Distanzstücke können in Bezug auf die Breite der Greifflächen mittig angeordnet sein. Dann können bei ungenauer Lagerung die Greifflächen seitlich kippen und einen Kurzschluß verursachen. Vorteilhaft sind daher die Merkmale des Anspruches 4 vorgesehen. Wenn z.B. distal und proximal jeweils links und rechts ein Distanzstück angeordnet ist, dann ergibt sich eine stabile Distanzhalterung der Greifflächen, die diese sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung streng parallel hält.
  • Vorteilhaft sind dabei gemäß Anspruch 5 sich über die Breite der Zange erstrekkende Distanzstücke vorgesehen, die in einfacher einstückiger Ausbildung Querverkippungen der Maulteile gegeneinander verhindern.
  • Distanzstücke können z.B. abwechselnd an dem einen oder anderen Maulteil angeordnet sein. Vorteilhaft sind jedoch gemäß Anspruch 6 alle Distanzstücke an demselben Maulteil angeordnet, was die Konstruktion und Montage vereinfacht.
  • Die Distanzstücke können einzeln an den jeweiligen Maulteilen befestigt sein, beispielsweise durch Klemmung, Verklebung oder, falls sie aus Keramik bestehen, auch durch Verlötung. Vorteilhaft sind sie jedoch gemäß Anspruch 7 miteinander durch Stege verbunden, wobei die Stege außerhalb der Greifflächen liegend nicht zur Abstandshaltung beitragen und den Koagulationsvorgang nicht stören. Dabei ergibt sich zum einen die Möglichkeit, mehrere, z.B. alle Distanzstücke einstückig, z.B. in einem Gußverfahren, herzustellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Distanzstücke mittels der Stege am Maulteil durch Verklemmung zu befestigen, beispielsweise mittels Einrastverbindungen.
  • Vorteilhaft sind dabei die Merkmale des Anspruches 8 vorgesehen. Damit ergibt sich eine besonders einfache und symmetrische einstückige Ausbildung der Distanzstücke.
  • Bei bipolaren Zangen ist im Gelenk eine gegenseitige Isolation der Maulteile erforderlich, da diese, falls keine komplizierte Konstruktion mit isoliert an den Maulteilen befestigten Greifflächen gewählt ist, im Ganzen an unterschiedlichen Hochfrequenzpolen liegen. Vorteilhaft kann gemäß Anspruch 9 das zur Isolierung im Gelenk erforderliche Isolierteil einstückig mit den Distanzstücken hergestellt werden, was eine besonders kostengünstige und günstig montierbare Konstrukrion schafft.
  • Gattungsgemäße Zangen können, wie die EP 0 640 317 A1 zeigt, vorteilhaft mit einem längsverschiebbaren Messer ausgerüstet sein, das nach abgeschlossenem Koagulationsvorgang in der Längsmitte der Greifflächen das noch zwischen die sen gehaltene Gewebe, z.B. ein Blutgefäß, durchtrennt. Dabei sind vorteilhaft die Merkmale des Anspruches 10 vorgesehen. Da das Messer in einem Längsschlitz des isolierend ausgebildeten Steges und des proximalen Distanzstückes läuft, ist es elektrisch gegenüber dem Maulteil isoliert, so daß sich die erheblichen Isolationsprobleme bei der Konstruktion einer solchen Zange vereinfachen.
  • Chirurgische Zangen weisen üblicherweise in den Greifflächen eine Zahnung auf, um das Abrutschen von zwischen den Greifflächen gehaltenem Gewebe zu verhindern. Bei bipolaren Zangen sollten die Greifflächen aber besser eben ausgebildet sein, um einen über die Fläche konstanten Stromfluß zwischen den Greifflächen zu gewährleisten. Vorteilhaft sind daher die Merkmale des Anspruches 11 vorgesehen. Die Erhebungen der Oberkante des Steges können zahnförmig oder gewellt ausgebildet sein und somit für sichernden Angriff am Gewebe sorgen. Die Greifflächen können dabei in elektrisch günstiger Weise eben bleiben.
  • Dabei können die Erhebungen der Oberkante des Steges bis zur Greiffläche des anderen Maulteiles reichen oder vorteilhaft gemäß Anspruch 12 in eine dortige Längsnut eintauchen. Damit läßt sich eine großzügige, gut haltende Wellung oder Zahnung der Oberkante schaffen und es wird dennoch vermieden, daß der Steg in unerwünschter Weise sich auf dem gegenüberliegenden Maulteil abstützt und somit die genau bemessene Abstandshalterung durch die proximalen und distalen Distanzstücke stört.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht des geöffneten Maules einer erfindungsgemäßen Zange,
  • 2 in perspektivischer Ansicht von schräg unten das obere Maulteil der Zange und
  • 3 in der perspektivischen Ansicht der 1 das gesondert dargestellte Isolierstück der Zange,
  • 4 in Seitenansicht die Zange der 1 in geschlossenem Zustand.
  • 1 zeigt den Zangenteil einer endoskopischen Schaftzange, der vom nicht dargestellten Schaft, welcher an seinem proximalen Ende einen Handhabungsteil aufweist, abgenommen ist. Die dargestellte Zange 1 weist ein unteres Maulteil 2 und ein oberes Maulteil 3 auf, welche in einem Gelenk 4 aneinander und an einem Schaftstück 5 gelagert sind, welches auf nicht dargestellte Weise an dem nicht dargestellten Schaft befestigt ist.
  • Das obere Maulteil bildet eine zum unteren Maulteil hin gelegene obere Greiffläche 6 aus, die in Längsrichtung der Zange von einer Längsnut 7 durchlaufen ist.
  • Das untere Maulteil 2 trägt, dem oberen Maulteil 3 zugewandt, zwei nebeneinander liegende rechteckförmige Greifflächen, und zwar eine linke Greiffläche 8 und eine rechte Greiffläche 9, zwischen denen sich eine Längsnut 10 befindet. Distal und proximal von den Greifflächen 8, 9 ist die Oberfläche des unteren Maulteiles 2 gegenüber der Oberfläche der Greifflächen 8, 9 vertieft. Eine solche vertiefte Fläche befindet sich distal bei 11 und proximal bei 12.
  • Am unteren Maulteil 2 ist ein Isolierstück 13 angeordnet, das in 3 als herausgenommenes Teil gesondert dargestellt ist. Das Isolierstück 13 weist ein distales Distanzstück 14 und ein proximales Distanzstück 15 auf. Die Distanzstücke 14 und 15 sind mit einem schmalen, in Längsrichtung der Zange verlaufenden Steg 16 einstückig verbunden. 1 zeigt das Isolierstück 13 in Montagestellung eingesetzt in das untere Maulteil 2. Dabei liegt das distale Distanzstück 14 auf der distalen vertieften Fläche 11 und das proximale Distanzstück 15 auf der proximalen vertieften Fläche 12. Der Steg 16 liegt in der Längsnut 10 zwischen der linken Greiffläche 8 und der rechten Greiffläche 9. Dadurch ergibt sich eine gute seitliche Sicherung des Isolierstückes 13 am unteren Maulteil 2. Zur Befestigung kann das Isolierstück 13 am unteren Maulteil 2. z.B. verklebt werden. Es kann auch klemmend eingesteckt werden, wobei z.B. mehrere Paßstücke, von denen eines, 22, in 3 zu erkennen ist, vom Isolierstück 13 nach unten in entsprechende Vertiefungen im unteren Maulteil 2 klemmend eingreifen.
  • Einstückig mit dem proximalen Distanzstück 15 ist ein Isolierteil 17 ausgebildet, das, wie 1 zeigt, im Gelenk 4 angeordnet ist und dort zur Isolierung der Maulteile 2 und 3 gegeneinander dient.
  • Das gesamte Isolierstück 13 kann einstückig aus geeignetem isolierendem Material, wie z.B. Kunststoff, hergestellt sein.
  • Der Steg 16 kann in der Längsnut 10 unter die Greifflächen 8 und 9 versenkt angeordnet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Steg 16 jedoch an seiner Oberkante eine Wellung mit Erhöhungen 21 auf, die die Oberfläche der Greifflächen 8 und 9 des unteren Maulteiles 2 überragen. Sie dienen zur Vermittlung eines rutschsicheren Griffes für zwischen den Maulteilen gehaltenes Gewebe. Die Erhöhungen 21 greifen bei geschlossener Zange, wie dies 4 zeigt, in die Längsnut 7 des oberen Maulteiles 3 ein, ohne abstützend gegen das obere Maulteil 3 anzuschlagen.
  • Wie die 1 und 3 zeigen, sind der Steg 16 und das proximale Distanzstück 15 von einem Längsschlitz 18 durchlaufen, der auch nach proximal das Isolierteil 17 durchläuft. In diesem Längsschlitz ist ein in den 1 und 2 dargestelltes Messer 19 angeordnet, das, wie 2 zeigt, mit einer Betätigungsstange 20 verbunden ist, die den nicht dargestellten Schaft durchlaufend mit einer Antriebseinrichtung verbunden ist, mit welcher das Messer 19 durch den Längsschlitz 18 aus der dargestellten zurückgezogenen Stellung in distaler Richtung vorschiebbar ist, um zwischen den Greifflächen gehaltenes Gewebe, z.B. ein soeben koaguliertes Blutgefäß, zu durchtrennen.
  • Die Maulteile 2 und 3 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig aus leitfähigem Metall ausgebildet. Im Gelenk 4 sind sie durch das Isolierteil 17 gegeneinander isoliert. Sie sind ferner im Gelenk 4 elektrisch mit nicht dargestellten den Schaft der Zange durchlaufenden Leitern verbunden, als die z.B. eine Betätigungsstange für die Zange und ein Rohr des Schaftes dienen können. Am proximalen Ende des nicht dargestellten Schaftes sind sie über elektrische Anschlüsse mit einem nicht dargestellten Hochfrequenzgenerator verbunden.
  • Bei geschlossener Zange, wie dies 4 zeigt, liegen die Distanzstücke 14 und 15 gegen das obere Maulteil 3. Dabei sind die Distanzstücke 14 und 15 in ihrer Höhe derart bemessen, daß sie die Greiffläche 6 des oberen Maulteiles 3 im Abstand von den Greifflächen 8, 9 des unteren Maulteiles halten, so daß Kurzschlüsse vermieden werden. Durch die Abstützung distal und proximal von den Greifflächen 8, 9 lassen sich diese auch bei größerem Spiel im Gelenk 4 in sicherer Parallellage halten.
  • Da die Distanzstücke 14 und 15 sich über die wesentliche Breite der Zange erstrecken, ergeben sie auch eine gute seitliche Abstützung gegen seitliches Kippen der Maulteile gegeneinander.
  • Anstelle der dargestellten Bauart, bei der beide Maulteile 2, 3 gegenläufig beweglich sind, kann auch nur eines der Maulteile beweglich und das andere feststehend sein.
  • Die Distanzstücke 14 und 15 können auch ohne den verbindenden Steg 16 angeordnet sein, wobei das das Gelenk 4 versorgende Isolierteil 17 gesondert ausgebildet sein kann. Die Distanzstücke 14 und 15 können auch jeweils als zwei getrennte, nebeneinander seitlich angeordnete Distanzstücke ausgebildet sein. Es müssen nicht, wie dargestellt, alle Distanzstücke auf demselben Maulteil angeordnet sein. Es können z.B. eines der Distanzstücke am einen Maulteil 2 und das andere am anderen Maulteil 3 angeordnet sein.
  • Die dargestellte Anordnung mit einem Distanzstück 14 distal von den Greifflächen 8, 9 und einem Distanzstück 15 proximal sorgt für eine besonders genaue Parallelhalterung der Maulteile 2, 3 in geschlossener Stellung. Wenn Distanzstücke nur distal von den Greifflächen angeordnet sind und die Maulteile proximal im Gelenk 4 gegeneinander abgestützt sind, ergibt sich eine ähnlich sauber parallel geführte Abstützung. Unter Umständen kann auch das distale Distanzstück 14 fehlen und nur das proximale Distanzstück 15 vorgesehen sein, wodurch sich ebenfalls eine ausreichende Abstützung ergibt, zumal die Schließkräfte proximal höher sind als am distalen Ende der Zange.

Claims (12)

  1. Endoskopische bipolare Zange (1) mit zwei Maulteilen (2, 3), von denen wenigstens eines mit einem Gelenk (4) an einem Schaft (5) gelagert ist, wobei die Maulteile (2, 3) einander zugewandte, beim Schließen der Zange (1) Gewebe ergreifende Greifflächen (6; 8, 9) aufweisen, die elektrisch leitfähig ausgebildet und an unterschiedliche Pole eines HF-Generators angeschlossen sind, und wobei an wenigstens einem der Maulteile (2) wenigstens ein isolierendes Distanzstück (14, 15) angeordnet ist, das beim Schließen der Zange (1) in Anlage an das andere Maulteil (3) kommt und einen Mindestabstand zwischen den Greifflächen (6; 8, 9) sichert, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (14, 15) außerhalb der Greifflächen (8, 9) angeordnet sind.
  2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstükke (14, 15) distal und/oder proximal der Greifflächen (8, 9) angeordnet sind.
  3. Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl distal als auch proximal der Greifflächen (8, 9) Distanzstücke (14, 15) angeordnet sind.
  4. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl den linken als auch den rechten Seitenrändern der Maulteile (2, 3) benachbarte Distanzstücke (14, 15) vorgesehen sind.
  5. Zange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Breite bis zu den beiden Seitenrändern erstreckende Distanzstücke (14, 15) vorgesehen sind.
  6. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Distanzstükke (14, 15) an demselben Maulteil (2) angeordnet sind.
  7. Zange nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Distanzstücke (14, 15) über einen außerhalb der Greifflächen (8, 9) liegenden Steg (16) verbunden sind.
  8. Zange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (16) in einer Nut (10) zwischen einer rechten und einer linken Greiffläche (8, 9) des Maulteiles (2) angeordnet ist.
  9. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein proximales Distanzstück (15) einstückig mit einem Isolierteil (17) ausgebildet ist, das zur gegenseitigen Isolierung der Maulteile (2, 3) im Gelenk (4) ausgebildet ist.
  10. Zange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (16) und das proximale Distanzstück (15) einen Längsschlitz (18) zur Aufnahme eines mit senkrecht zur Greiffläche (8, 9) stehender Klinge in Längsrichtung der Zange (1) angetriebenen Messers (19) aufweisen.
  11. Zange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (16) eine mit Erhöhungen (21) die Greiffläche (8, 9) überragende, das andere Maulteil (3) nicht berührende Oberkante aufweist.
  12. Zange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (16) mit Erhöhungen (21) bei geschlossener Zange (1) in eine Längsnut (7) des anderen Maulteiles (3) eintaucht.
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