DE202006016032U1 - Kettenverbindungsglied - Google Patents
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Abstract
Kettenverbindungsglied,
das zwei über
ihre Schenkel (6, 9) gekuppelte Gliedbügel (4, 5) und einen quer zwischen
die Schenkel (6, 9) der Gliedbügel
(4, 5) eingeschobenen Steg (14a–14c)
aufweist, wobei ein Schenkel (6) jedes Gliedbügels (4, 5) einen Halsabschnitt (7)
sowie einen demgegenüber
verdickten Zapfen (8) aufweist und am anderen Schenkel (9) des Gliedbügels (4,
5) korrespondierend eine Halsausnehmung (10) und eine Zapfenausnehmung
(11) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zapfen
(8) und an jeder Zapfenausnehmung (11) bezüglich der vertikalen Mittellängsebene
(MLE) der Zapfen (8) konisch ausgebildete Flankenflächen (12)
vorgesehen sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Kettenverbindungsglied gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von Schutzanspruch 1.
- Kettenverbindungsglieder kommen insbesondere für Hochleistungsrundstahlketten zum Einsatz, wie sie im Untertage-Bergbau verwendet werden. Es ist bekannt, dass bei Kettenverbindungsgliedern in Kenter-Bauweise die Demontage nach dem Einsatz Schwierigkeiten bereiten kann, da der lange Spannstift in der die gegenüberliegenden Schenkel der beiden Gliedhälften und den Steg durchsetzenden in der Kettengliedebene schräg verlaufenden Bohrung festrostet. Außerdem wird der Spannstift ebenso wie der zwischen den Gliedhälften angeordnete Steg durch die Belastung der beiden Gliedhälften des Kettenverbindungsglieds auf Scherung beansprucht, was das Austreiben des Spannstifts aus der langen Bohrung zusätzlich erschwert. Hinzu kommt, dass zum Austreiben des Spannstifts ein langer Dorn erforderlich ist, der beim Austreibevorgang starken Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist, denen er nur in begrenztem Maße standhalten kann.
- Das aus der DE-PS 201 224 bekannte Kenterschloss wurde in unterschiedlichsten Ausführungsformen weiterentwickelt. In der Weiterentwicklung gemäß der
DE 90 10 317 U wurde ein Kettenverbindungsglied, insbesondere für Hochleistungs-Rundstahlketten, vorgeschlagen, bei denen als Verriegelungselement eine Sperrkugel zum Einsatz kommt, die durch einen quer zur Kettengliedebene eingetriebenen Spannstift in ihrer Sperrlage fixierbar ist. Es kann ein relativ kurzer Spannstift verwendet werden, der, selbst wenn er in der Bohrung des Stegs festrosten sollte, leicht mit einem entsprechend biegesteifen kurzen Dorn aus dem Steg zur anderen Seite heraus getrieben werden kann. Dadurch wird sowohl die Montage als auch die Demontage vereinfacht. Nachteilig ist allerdings der erhöhte Fertigungsaufwand sowie die Tatsache, dass mit der Sperrkugel ein weiteres Bauteil erforderlich ist, wodurch die Teilevielfalt erhöht wird. Dieser Nachteil haftet auch dem in derDE 196 52 262 C2 offenbarten Kettenverbindungsglied an, bei welchem anstelle der Sperrkugel separate Riegelelemente zum Einsatz kommen, die über einen das Stegbauteil durchsetzenden Schwenkbolzen miteinander verbunden sind. Durch Verschwenken um 90° umgreifen die Riegelelemente Führungsflächen an den Schenkeln der Gliedbügel, so dass das Stegbauteil gegen Herausfallen aus dem Kettenverbindungsglied gesichert ist. Die Lagefixierung des Ringelements erfolgt durch einen parallel zur Schwenkachse eingetriebenen Sicherungsstift. - Hiervon ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Kettenverbindungsglied aufzuzeigen, das leicht montierbar und auch nach längerem Betriebseinsatz leicht demontierbar ist sowie eine hohe Festigkeit aufweist.
- Diese Aufgabe wird durch ein Kettenverbindungsglied mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
- Das Kettenverbindungsglied weist zwei über ihre Schenkel gekuppelte Gliedbügel und einen quer zwischen die Schenkel der Gliedbügel eingeschobenen Steg auf, wobei ein Schenkel jedes Gliedbügels einen Halsabschnitt sowie einen demgegenüber verdickten Zapfen aufweist und am anderen Schenkel des Gliedbügels korrespondierend eine Halsausnehmung und eine Zapfenausnehmung vorgesehen sind.
- Kernpunkt der Erfindung ist, dass an jedem Zapfen und an jeder Zapfenausnehmung bezüglich der vertikalen Mittellängsebene der Zapfen konisch ausgebildete Flankenflächen vorgesehen sind.
- Durch die konische Ausbildung der Flankenflächen wird die Kraftübertragung im Bereich des Halsabschnitts und des Zapfens optimiert, wodurch die Belastbarkeit des Kettenverbindungsglieds vorteilhaft erhöht wird.
- Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 14.
- An jedem Halsabschnitt und an jeder Halsausnehmung sind bezüglich der vertikalen Mittellängsebene der Zapfen parallel ausgebildete Flankenflächen vorgesehen. Diese tragen dazu bei, die Gliedbügel einwandfrei ineinander stecken zu können. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Mittelquerebene des Kettenverbindungsglieds die Zapfen schneidet. Auf diese Weise sind die Zapfen und die Zapfenausnehmungen annähernd zentrisch zum Mittelpunkt des Schlosses angeordnet, wodurch eine günstigere Belastung erreicht wird, die zu höheren Bruchkräften führt.
- Der Steg ist durch eine Verriegelung lagefixiert, die durch einen Sicherungsstift gesichert ist, welcher in eine Bohrung im oder am Steg einführbar ist, wobei die Länge des Sicherungsstifts kürzer ist als die Länge der Bohrung. Durch den kürzeren Sicherungsstift wird die Montage und insbesondere Demontage auch nach Korrosion deutlich erleichtert. Es ist erheblich weniger Kraftaufwand zum Ausschlagen des Sicherungsstifts erforderlich.
- In einer Weiterbildung ist der Steg durch einen Bolzen und eine Hülse gebildet, wobei die Hülse auf einen Federzapfen des Bolzens formschlüssig aufgesteckt ist. Mithin können der Bolzen und die Hülse von zwei Seiten zwischen die Schenkel geschoben und dort arretiert werden. Dabei ist es unerheblich, von welcher Seite der Bolzen oder die Hülse eingeführt wird.
- Der Federzapfen ist außenseitig gestuft und die Hülse weist innenseitig eine Bundstufe auf. Mithin rastet die Hülse beim Aufschieben auf den Federzapfen formschlüs sig ein. Alternativ weist der Federzapfen außenseitig einen Bund und die Hülse innenseitig eine Bundrille auf. Eine derartige Gestaltung hat den Vorteil, dass neben der formschlüssigen Fixierung die Hülse mit einem geringeren Kraftaufwand auf den Federzapfen aufschiebbar ist.
- Der Federzapfen weist mehrere Längsschlitze auf. Durch die Anzahl und die Anordnung der Längsschlitze kann die Federkraft der Federzapfen vorteilhaft beeinflusst werden.
- Die Länge des Federzapfens ist kürzer als die Länge der Hülse. Auf diese Weise wird vermieden, dass auf die Stirnseite der Hülse schlagende Gegenstände den Federzapfen aus der Hülse herausdrücken, was eventuell dazu führen könnte, dass sich das Kettenverbindungsglied öffnet.
- Der Sicherungsstift ist in eine Axialbohrung des Bolzens geschlagen. Diese Bohrung verläuft durch den Federzapfen, so dass durch den Sicherungsstift vorteilhaft die Federzapfen in Position gehalten werden. Die Axialbohrung des Bolzens weist einen Absatz auf. Der Absatz erleichtert das Einschlagen des Bolzens.
- Die Länge des Sicherungsstifts ist kürzer als die Länge des Bolzens. Auf diese Weise ist vorteilhaft sichergestellt, dass sich der Sicherungsstift weder über die Stirnseite des Bolzens noch über die freien Enden der Federzapfen hinaus erstreckt. Auf diese Weise wird das unbeabsichtigte Herausstoßen des Sicherungsstifts aus dem Steg erschwert.
- Nach einer anderen Ausführungsform weist der Steg einen zylindrischen Mittelabschnitt auf, dessen Durchmesser an Führungsnuten in den Innenseiten der Schenkel angepasst ist und eine umfangsabschnittsweise über den Durchmesser des Mittelabschnitts radial nach außen vorstehende Axialausziehsicherung aufweist, welche durch eine Drehung des Stegs um eine Längsachse in formschlüssigen Eingriff mit den Schenkeln gelangt, wobei der Steg durch den die Drehbewegung des Stegs gegenüber den Schenkeln blockierenden Sicherungsstift in der Eingriffsstellung festlegbar ist. Die Axialausziehsicherung ist vorzugsweise einstückig mit dem Steg aus gebildet. Der Steg ist vorzugsweise als Drehteil hergestellt. Als Axialausziehsicherung dient wenigstens ein radial vorstehender Bund.
- Die Axialausziehsicherung ist derart konfiguriert, dass sie durch eine Drehung des Stegs um seine Längsachse in formschlüssigen Eingriff mit den Schenkeln gelangt. Erst durch den formschlüssigen Eingriff mit den Schenkeln ist der Steg gegen axiale Verlagerungen, das heißt gegen Verlagerungen quer zur Mittellängsebene des Kettenglieds gesichert. Durch den Eingriff des zylindrischen Mittelabschnitts in die gegengleich ausgestalteten Führungsnuten in Kombination mit der Axialausziehsicherung wird die räumliche Lage des Stegs innerhalb des Gliedbügels definiert. Der Steg kann nur durch eine weitere Drehung des Stegs in seine Ausgangslage, das heißt ohne dass die Axialausziehsicherung in Formschluss mit den Schenkeln steht, wieder zwischen den Gliedbügeln entnommen werden. Die Drehbewegung wird durch einen Sicherungsstift blockiert, der die Axialausziehsicherung und damit den Steg in der Eingriffsstellung festlegt.
- Ein solches Kettenverbindungsglied hat den Vorteil, dass keine zusätzlichen Formschlusskörper erforderlich sind, um die räumliche Lage des Stegs zu definieren. Sowohl die Montage als auch die Demontage ist selbst nach längerer Betriebsdauer sehr einfach möglich, da insbesondere der die Drehbewegung des Stegs blockierende Sicherungsstift je nach Bohrungsverlauf sehr kurz ausgeführt sein kann.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Sicherungsstift mit einem ersten Teilumfangsbereich am Steg und mit einem zweiten Teilumfangsbereich in einer Vertiefung an der Innenseite der Schenkel anliegt, wobei die Längsachse des Sicherungsstifts parallel zu der Längsachse der Führungsnuten verläuft.
- Alternativ sind in einer Querbohrung des Stegs wenigstens zwei miteinander in Kontakt stehende Sperrkörper angeordnet, die durch den Sicherungsstift in eine Eingriffsstellung verlagerbar sind, wobei in der Eingriffsstellung ein Sperrkörper in der Vertiefung an der Innenseite eines Schenkels anliegt. Der Vorteil ist hierbei, dass der Sicherungsstift in einer Axialbohrung angeordnet ist, wodurch die Montage und die Demontage des Kettenverbindungsglieds erleichtert wird.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
-
1A bis1F ein Kettenverbindungsglied gemäß einer ersten Ausführungsform; -
2A bis2F ein Kettenverbindungsglied gemäß einer zweiten Ausführungsform; -
3A bis3F ein Kettenverbindungsglied gemäß einer dritten Ausführungsform; -
4 ein Gliedbügel in einer perspektivischen Ansicht und -
5 mehrere Querschnittsdarstellungen des Gliedbügels. - In den Figuren sind die erfindungsgemäßen Kettenverbindungsglieder mit dem Bezugszeichen
1 –3 versehen. - Jedes Kettenverbindungsglied
1 –3 der1A bis3F weist zwei gleiche, über ihre Schenkel gekuppelte Gliedbügel4 ,5 auf, die in allen Figuren identisch ausgeführt sind. Ein Schenkel6 jedes Gliedbügels4 ,5 weist dazu einen Halsabschnitt7 sowie einen demgegenüber verdickten Zapfen8 auf. Am anderen Schenkel9 des Gliedbügels4 ,5 sind korrespondierend eine Halsausnehmung10 und eine Zapfenausnehmung11 vorgesehen. Erfindungsgemäß sind an jedem Zapfen8 sowie an jeder Zapfenausnehmung11 bezüglich der vertikalen Mittellängsebene MLE der Zapfen8 konisch ausgebildete Flankenflächen12 vorgesehen (vgl. auch4 und5 ). Die Länge L der Schenkel6 ist weiterhin so bemessen, dass die Mittelquerebene MQE des Kettenverbindungsgliedes1 –3 die Zapfen8 schneidet. - Die Gliedbügel
4 ,5 sind aus einem geeigneten Stahlwerkstoff durch Schmieden hergestellt und weisen im Bügelabschnitt13 einen ovalen bis kreisförmigen Querschnitt auf. In bekannter Weise können die Gliedbügel4 ,5 wechselseitig in nicht näher dargestellte Endglieder zweier Kettenstränge eingefädelt werden. - Zur Kupplung der Gliedbügel
4 ,5 werden diese ineinander gesteckt und dann durch einen quer zwischen die Schenkel6 ,9 der Gliedbügel4 ,5 geschobenen Steg14a –14c verriegelt. Der Steg14a –14c weist einen zylindrischen Mittelabschnitt15 auf, dessen Durchmesser DM an Führungsnuten16 in den Innenseiten17 der Schenkel6 ,9 angepasst ist. Der Steg14a –14c ist durch einen Sicherungsstift18 gesichert, welcher in eine Bohrung19 ,19a im oder am Steg14a –14c einführbar ist. Die Länge LS des Sicherungsstiftes18 ist jeweils kürzer als die Länge LB der Bohrung19 ,19a . Endseitig weist der Steg14a –14c über den Durchmesser DM des Mittelabschnitts15 nach außen vorstehende Axialausziehsicherungen20 ,21 auf, die formschlüssig in Ausnehmungen22 ,23 an jeweils einem Schenkel6 ,9 der Gliedbügel4 ,5 anliegen. In den1A –1F bis3A –3F sind drei Ausführungsformen des Steges14a –14c dargestellt, deren Unterschiede nachfolgend beschrieben werden. - In der Ausführungsform der
1A –1F ist der Steg durch einen Bolzen24 und eine Hülse25 gebildet, wobei die Hülse25 auf einen axialen Federzapfen26 des Bolzens24 formschlüssig gesteckt ist. Der Federzapfen26 ist längsgeschlitzt, weist umfangsseitig eine Stufe27 auf, welche in eine Bundstufe28 eingreift, die in einer Bohrung29 der Hülse25 vorgesehen ist. Die Länge LF des Federzapfens26 ist kürzer als die Länge LH der Hülse25 und der Sicherungsstift18 ist in die Axialbohrung19 des Bolzens24 geschlagen. Die Axialbohrung19 des Bolzens24 weist einen Absatz30 auf, wodurch das Einschlagen und Ausschlagen des Sicherungsstiftes18 erleichtert wird. - Der Steg
14b ,14c der Ausführungsformen der2A –2F und3A –3F ist einstückig ausgeführt. An einem Ende31 ist die Axialausziehsicherung32 an zwei parallelen Seiten33 ,34 abgeflacht. Der Steg14b ,14c kann auf diese Weise durch eine Drehung um 90° um die Längsachse LA von einer nicht näher dargestellten Ausgangsstellung in eine Eingriffsstellung ES verlagert werden. Der Steg14b ,14c ist in der Eingriffsstellung ES durch den die Drehbewegung des Steges14b ,14c gegenüber den Schenkeln6 ,9 blockierenden Sicherungsstift18 in der Eingriffsstellung ES festlegbar. - In der Ausführungsform der
2A –2F liegt der Sicherungsstift18 mit einem ersten Teilumfangsbereich35 am Steg14b und mit einem zweiten Teilumfangsbereich36 in einer Vertiefung37 an der Innenseite17 der Schenkel6 ,9 an. Die Längsachse LAS des Sicherungsstiftes18 verläuft hierbei parallel zur Längsachse LA der Führungsnuten16 . - In der Ausführungsform der
3A –3F weist der Steg14c eine mittlere Querbohrung38 auf. In der Querbohrung38 sind wenigstens zwei miteinander in Kontakt stehende Sperrkörper39 ,40 angeordnet. Wie man in den3E und3F erkennen kann, handelt es sich bei den Sperrkörpern39 ,40 um Kugeln aus Stahl. Die Sperrkörper39 ,40 sind durch den Sicherungsstift18 in eine Eingriffsstellung ES verlagerbar. In der Eingriffsstellung ES liegt ein Sperrkörper39 in der Vertiefung41 an der Innenseite17 eines Schenkels6 an. - In der
5 ist der Gliedbügel4 ,5 in einer Seitenansicht dargestellt. Rechts davon sind vier Querschnittsdarstellungen gezeichnet, die entlang der Linien B-B, C-C, D-D und E-E in der Seitenansicht verlaufen. Man erkennt im Schnitt B-B, dass der Schenkel9 in diesem Abschnitt einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt mit nach außen gewölbten Seitenflächen42 hat. Im Schnitt C-C ist der Zapfen8 und die Zapfenausnehmung11 zu erkennen. Die Flankenflächen12 des Zapfens8 und der Zapfenausnehmung11 sind gegenüber der vertikalen Mittellängsebene MLE der Zapfen8 konisch ausgebildet. Der Schenkel9 ist im Bereich der Zapfenausnehmung11 stark verbreitert und weist parallele Seitenflächen43 auf. Im Schnitt D-D fällt auf, dass die Flankenflächen12a im Bereich des Halses7 parallel gegenüber der vertikalen Mittellängsebene MLE des Zapfens8 ausgeführt sind. Gleiches gilt für die ebenfalls parallelen Flankenflächen12a der Halsausnehmung10 , die in Schnitt E-E dargestellt ist. -
- 1
- Kettenverbindungsglied
- 2
- Kettenverbindungsglied
- 3
- Kettenverbindungsglied
- 4
- Gliedbügel
- 5
- Gliedbügel
- 6
- Schenkel
- 7
- Halsabschnitt
- 8
- Zapfen
- 9
- Schenkel
- 10
- Halsausnehmung
- 11
- Zapfenausnehmung
- 12
- Flankenfläche v.
8 ,11 - 12a
- Flankenfläche v.
7 ,10 - 13
- Bügelabschnitt
- 14a
- Steg
- 14b
- Steg
- 14c
- Steg
- 15
- Mittelabschnitt
- 16
- Führungsnut
- 17
- Innenseite
- 18
- Sicherungsstift
- 19
- Bohrung
- 19a
- Bohrung
- 20
- Axialausziehsicherung
- 21
- Axialausziehsicherung
- 22
- Ausnehmung
- 23
- Ausnehmung
- 24
- Bolzen
- 25
- Hülse
- 26
- Federzapfen
- 27
- Stufe
- 28
- Bundstufe
- 29
- Bohrung
- 30
- Absatz
- 31
- Ende
von
14b ,14c - 32
- Axialausziehsicherung
- 33
- Seite
von
32 - 34
- Seite
von
32 - 35
- Teilumfangsbereich
von
18 - 36
- Teilumfangsbereich
von
18 - 37
- Vertiefung
- 38
- Querbohrung
- 39
- Sperrkörper
- 40
- Sperrkörper
- 41
- Vertiefung
- 42
- Seitenfläche
- 43
- Seitenfläche
- DM
- Durchmesser
von
15 - ES
- Eingriffstellung
- LA
- Längsachse
von
14a –14c - LAS
- Längsachse
von
18 - LB
- Länge von
19 - LF
- Länge von
26 - LH
- Länge von
25 - LS
- Länge von
18 - MLE
- Mittellängsebene
- MQE
- Mittelquerebene
- V
- Verriegelung
Claims (14)
- Kettenverbindungsglied, das zwei über ihre Schenkel (
6 ,9 ) gekuppelte Gliedbügel (4 ,5 ) und einen quer zwischen die Schenkel (6 ,9 ) der Gliedbügel (4 ,5 ) eingeschobenen Steg (14a –14c ) aufweist, wobei ein Schenkel (6 ) jedes Gliedbügels (4 ,5 ) einen Halsabschnitt (7 ) sowie einen demgegenüber verdickten Zapfen (8 ) aufweist und am anderen Schenkel (9 ) des Gliedbügels (4 ,5 ) korrespondierend eine Halsausnehmung (10 ) und eine Zapfenausnehmung (11 ) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zapfen (8 ) und an jeder Zapfenausnehmung (11 ) bezüglich der vertikalen Mittellängsebene (MLE) der Zapfen (8 ) konisch ausgebildete Flankenflächen (12 ) vorgesehen sind. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Halsabschnitt (
7 ) und an jeder Halsausnehmung (8 ) bezüglich der vertikalen Mittellängsebene (MLE) der Zapfen (8 ) parallel ausgebildete Flankenflächen (12a ) vorgesehen sind. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelquerebene (MQE) des Kettenverbindungsgliedes (
1 –3 ) die Zapfen (8 ) schneidet. - Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (
14a –14c ) durch eine Verriegelung (V) lagefixiert ist, die durch einen Sicherungsstift (18 ) gesichert ist, welcher in eine Bohrung (19 ,19a ) im oder am Steg (14a –14c ) einführbar ist, wobei die Länge (LS) des Sicherungsstiftes (18 ) kürzer ist als die Länge (LB) der Bohrung (19 ). - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (
14 ) durch einen Bolzen (24 ) und eine Hülse (25 ) gebildet ist, wobei die Hülse (25 ) auf einen Federzapfen (26 ) des Bolzens (24 ) formschlüssig aufgesteckt ist. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Federzapfen (
26 ) außenseitig gestuft ist und die Hülse (25 ) innenseitig eine Bundstufe (28 ) aufweist. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Federzapfen außenseitig einen Bund und die Hülse innenseitig eine Bundrille aufweist.
- Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Federzapfen (
26 ) mehrere Längsschlitze aufweist. - Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (LF) des Federzapfens (
26 ) kürzer als die Länge (LH) der Hülse (25 ) ist. - Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsstift (
18 ) in eine Axialbohrung (19 ) des Bolzens (24 ) geschlagen ist. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialbohrung (
19 ) des Bolzens (24 ) einen Absatz (30 ) aufweist. - Kettenverbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (
14b ,14c ) einen zylindrischen Mittelabschnitt (15 ) aufweist, dessen Durchmesser (DM) an Führungsnuten (16 ) in den Innenseiten (17 ) der Schenkel (6 ,9 ) angepasst ist und eine umfangsabschnittsweise über den Durchmesser (DM) des Mittelabschnitts (15 ) radial nach außen vorstehende Axialausziehsicherung (20 ,21 ) aufweist, welche durch eine Drehung des Stegs (14b ,14c ) um seine Längsachse (LA) in formschlüssigen Eingriff mit den Schenkeln (6 ,9 ) gelangt, wobei der Steg (14b ,14c ) durch den die Drehbewegung des Stegs (14b ,14c ) gegenüber den Schenkeln (6 ,9 ) blockierenden Sicherungsstift (18 ) in der Eingriffsstellung (ES) festlegbar ist. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsstift (
18 ) mit einem ersten Teilumfangsbereich (35 ) am Steg (14b ) und mit einem zweiten Teilumfangsbereich (36 ) in einer Vertiefung (37 ) an der Innenseite (17 ) der Schenkel (6 ,9 ) anliegt, wobei die Längsachse (LAS) des Sicherungsstifts (18 ) parallel zu der Längsachse (LA) der Führungsnuten (16 ) verläuft. - Kettenverbindungsglied nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Querbohrung (
38 ) des Stegs (14c ) wenigstens zwei miteinander in Kontakt stehende Sperrkörper (39 ,40 ) angeordnet sind, die durch den Sicherungsstift (18 ) in eine Eingriffsstellung (ES) verlagerbar sind, wobei in der Eingriffsstellung (ES) ein Sperrkörper (39 ) in der Vertiefung (41 ) an der Innenseite (17 ) eines Schenkels (6 ) anliegt.
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