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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Mobilkran mit einem Oberwagen,
an welchem an Ausleger um eine horizontale Achse aufwippbar angelenkt ist,
und mit einer Kabine für
den Kranführer,
welche über
eine Schwenkvorrichtung schwenkbar am Oberwagen angeordnet ist.
Weiterhin betrifft die vorliegend Erfindung ein Verfahren zur Montage
und/oder Demontage eines Kranteils, insbesondere eines Abstützelements,
an einen solchen Mobilkran.
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Der
Oberwagen eines solchen Mobilkrans ist dabei üblicherweise um eine vertikale
Drehachse gegenüber
dem Unterwagen drehbar. Bei dem aufwippbaren Ausleger kann es sich
um einen Teleskopausleger handeln. Insbesondere bei großen Kranen
ist dabei häufig
der Ausleger so schwer, daß der
Oberwagen ohne Abstützung
nicht geschwenkt werden kann. Auch ist die Lage des Schwerpunktes
weit vom Drehpunkt des Oberwagens entfernt. Hierdurch kann der Ausleger
des Mobilkrans nicht für
einen Hub verwendet werden, wenn der Mobilkran nicht über Abstützelemente
abgestützt
wird.
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Im öffentlichen
Straßenverkehr
sind jedoch regelmäßig national
verschiedene Regelungen vorhanden, welche sich auf die Einschränkungen
zum Beispiel hinsichtlich des zulässigen Gewichts (Gesamtgewicht
und Achslast), der Abmaße
und der Achsenanzahl beziehen. Um einen Mobilkran zu verschiedenen
Einsatzorten zu bringen, ist es daher üblich, verschiedene Teile des
Mobilkrans für
eine Straßenfahrt
abzubauen und erst am Hubort zu montieren.
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Wenn
diese Kranteile Abstützelemente
enthalten, welche für
die Abstützung
des Mobilkrans benötigt
werden, kann der Mobilkran im Verfahrzustand nicht oder nicht komplett
abgestützt
werden, so dass auch der Ausleger im Verfahrzustand nicht eingesetzt
werden kann. Damit können
die zur Abstützung notwendigen
Kranteile auch nicht über
den Ausleger des Mobilkrans in ihre Montageposition am Mobilkran gebracht
werden. Bei bekannten Mobilkranen wird daher ein Hilfskran benötigt, um
solche Kranteile zu montieren bzw. wieder zu demontieren. Dies stellt
einen zusätzlichen
Aufwand und zusätzliche
Kosten dar.
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Aus
der
DE 89 04 010 U1 ist
ein Fahrzeugkran bekannt, mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren
Ausleger und einen um eine vertikale Achse horizontal verschwenkbaren
Tragarm mit einer daran befestigten Führerkabine, wodurch ein freier
Blick des Kranführers
gewährleistet
werden soll.
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Ein
weiterer Fahrzeugkran ist aus der
DE 20 2004 013 077 U1 bekannt,
welcher unter Verwendung einer Abspannstütze als Hilfskran die Montage eines
separat transportierten Hauptauslegers an den Grundausleger zeigt.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Mobilkran zur Verfügung zu
stellen, welcher ohne Hilfskran von einem Verfahrzustand in einen
vollwertigen Arbeitszustand und zurück umgebaut werden kann. Dabei
soll dies unter möglichst
geringem konstruktiven Aufwand erfolgen. Insbesondere betrifft die
Erfindung dabei Mobilkrane, bei welchen der Ausleger im Verfahrzustand
nicht dazu verwendet werden kann, zusätzliche Kranteile, insbesondere
Abstützelemente,
zu montieren.
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Diese
Aufgabe wird von einem Mobilkran gemäß Anspruch 1 und durch ein
Verfahren nach Anspruch 11 gelöst.
Ein solcher Mobilkran weist dabei einen Oberwagen auf, an welchem
ein Ausleger um eine horizontale Achse aufwippbar angelenkt ist,
und eine Kabine für
den Kranführer,
welche über
eine Schwenkvorrichtung schwenkbar am Oberwagen angeordnet ist.
Erfindungsgemäß weist
dabei die Kabine oder die Schwenkvorrichtung einen Kraftheber zum
Heben einer Last, insbesondere eines Kranteiles, auf, so daß eine mittels
des Krafthebers gehobene Last mittels der Schwenkvorrichtung gegenüber dem
Kran bewegbar ist. Hierdurch ist es möglich, die ohnehin vorhandene
Schwenkvorrichtung für
die Kabine zur Montage bzw. Demontage des Mobilkrans zu verwenden.
Ein separat zum Einsatzort angeliefertes Kranteil, insbesondere
ein Abstützelement, kann
so über
den Kraftheber angehoben und über
die Schwenkvorrichtung in die Montageposition an den Kran bewegt
und dort montiert werden. Hierdurch ist es möglich, den Mobilkran vom Verfahrzustand
in einen vollwertigen Arbeitszustand umzubauen, ohne daß ein Hilfskran
benötigt
würde.
Ebenso ist eine Demontage zurück
in den Verfahrzustand ohne Hilfskran möglich. Das Verschwenken der
Schwenkvorrichtung und das Heben und Bewegen der Kranteile ist dabei
auch im Verfahrzustand des Mobilkrans möglich, da die Schwenkvorrichtung
mit der Kabine erheblich leichter als der Ausleger ist, so daß die Stabilität des Mobilkrans
für deren
Bewegung auch ohne die erst noch zu montierenden Abstützelemente
ausreicht. Der Kraftheber und die Schwenkvorrichtung können somit
als ein Hilfskran eingesetzt werden, um insbesondere Kranteile am
Mobilkran zu montieren und zu demontieren. Gegebenenfalls kann auch noch
die Achsfederung vor der Montage „blockiert" werden.
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Vorteilhafterweise
ermöglicht
die Schwenkvorrichtung dabei ein Verschwenken um eine vertikale
Achse. Die Schwenkvorrichtung ist dabei üblicherweise über eine
vertikale Schwenkachse am Oberwagen des Mobilkrans angelenkt und
kann über
einen Schwenkantrieb verschwenkt werden. Hierdurch ist es möglich, zum
Beispiel ein seitlich neben dem Oberwagen auf einem Zusatzfahrzeug
angeliefertes Kranteil über
den Kraftheber aufzunehmen und über die
Schwenkvorrichtung an den Mobilkran in seine Montageposition zu
bringen. Natürlich
wird die Schwenkvorrichtung auch dazu eingesetzt, die Kabine in
ihre Arbeitsposition neben dem Ausleger zu bringen.
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Weiterhin
vorteilhafterweise ermöglicht
die Schwenkvorrichtung weiterhin eine Bewegung der Last in radialer
Richtung bezüglich
der Schwenkachse. Hierdurch ist eine genauere und flexiblere Aufnahme
und Positionierung der Last möglich.
Natürlich
wird auch diese Bewegbarkeit der Schwenkvorrichtung dazu eingesetzt,
die Position der Kabine zu verändern.
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Vorteilhafterweise
umfaßt
die Schwenkvorrichtung dabei einen Schenkarm, insbesondere einen
austeleskopierbaren Schwenkarm. Solche Schwenkarme werden bei bekannten
Kranen lediglich dazu verwendet, die Kabine gegenüber dem Oberwagen
zu bewegen. Erfindungsgemäß kann dieser
Schwenkarm nun ebenfalls dazu verwendet werden, den Mobilkran von
einem Verfahrzustand in einen Arbeitszustand und zurück umzubauen.
Der Schwenkarm kann hierfür
gegebenenfalls entsprechend verstärkt werden, um die entsprechenden Kranteile
tragen zu können.
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Vorteilhafterweise
schneidet dabei die Hubachse des Krafthebers die Längsachse
der Schwenkvorrichtung, insbesondere die Längsachse des Schwenkarms. Der
Lastaufnahmepunkt des Krafthebers ist damit senkrecht unter der
Längsachse
der Schwenkvorrichtung positioniert, so daß die Schwenkvorrichtung, insbesondere
der Schwenkarm, bei Hubarbeiten im wesentlichen nur auf Biegung
und nicht auf Torsion beansprucht wird.
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Weiterhin
vorteilhafterweise ermöglichen
der Kraftheber und die Schwenkvorrichtung die Montage und/oder Demontage
von Kranteilen, insbesondere von Abstützelementen, am Mobilkran.
Die Schwenkvorrichtung und der Kraftheber sind dabei so ausgelegt,
daß ein
Kranteil an die entsprechende Montageposition am Mobilkran transportiert
werden kann. Die Eignung von Kraftheber und Schwenkvorrichtung betrifft
dabei sowohl das Gewicht der einzelnen Komponenten, als auch den
erreichbaren Radius, welcher zum Erreichen der Montageposition benötigt wird. Insbesondere
ermöglichen
der Kraftheber und die Schwenkvorrichtung dabei die Montage von
Abstützelementen
am hinteren Ende des Mobilkrans und/oder seitlich neben der Drehachse
des Oberwagens.
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Vorteilhafterweise
ermöglicht
der Kraftheber dabei die Montage und/oder die Demontage einer Zusatzachse
mit integrierter Abstützung.
Eine solche Zusatzachse bildet dabei eine Einheit mit der hinteren
Abstützung,
so daß diese
Zusatzachse montiert werden muß,
um den Mobilkran vom Verfahrzustand in den Arbeitszustand umzubauen.
Um den Mobilkran verfahren zu können,
muß diese
Zusatzachse wieder demontiert werden. Der erfindungsgemäße Mobilkran
erlaubt es dabei, diese Montage ohne einen Zusatzkran vorzunehmen,
obwohl der Ausleger des Kranes zur Montage der Zusatzachse nicht
verwendet werden kann, da er ohne die hintere Abstützung nicht
gedreht werden kann.
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In
weiterhin vorteilhafter Weise ermöglichen die Schwenkvorrichtungen
und der Kraftheber die Montage und/oder Demontage einer seitlichen
Abstützeinheit.
Solche Abstützeinheiten
weisen vorteilhafterweise einen Zentralkasten auf, welcher mit dem
Unterwagen verbunden wird und an welchem Abstützungen vorgesehen sind. Diese
Abstützeinheiten
können
nun erfindungsgemäß über den
Kraftheber und die Schwenkvorrichtung montiert werden.
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Weiterhin
vorteilhafterweise ist der Oberwagen des erfindungsgemäßen Mobilkrans
um eine vertikale Drehachse drehbar an einem Unterwagen angeordnet.
Ist ein Drehen des Oberwagens und damit die Benutzung des Auslegers
zur Montage von Stützelementen
am Kran, insbesondere am Unterwagen, im Verfahrzustand nicht möglich, eben
weil erst diese Stützelemente
dem Mobilkran die nötige
Stabilität
zum Verdrehen des Oberwagens geben, so kann der Mobilkran dennoch
durch die vorliegende Erfindung aus dem Verfahrzustand in den Arbeitszustand umgebaut
werden und zurück,
ohne daß hierzu
ein Hilfskran benötigt
würde.
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Vorteilhafterweise
weist der erfindungsgemäße Kraftheber
dabei einen Hydraulikzylinder und/oder eine Winde auf. Weiterhin
vorteilhafterweise weist der Kraftheber zudem Aufnahmemittel zur Aufnahme
einer Last, insbesondere eines Kranteils, insbesondere eines Abstützelements
auf.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
weiterhin einen Mobilkran mit einem mittels des Krafthebers und
der Schwenkvorrichtung montierbaren und/oder demontierbaren Kranteil,
insbesondere einem Abstützelement.
Ein solcher Mobilkran kann, wie bereits oben dargestellt, selbstständig von
einem Verfahrzustand in einen Arbeitszustand umgebaut werden.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
weiterhin ein Verfahren zur Montage und/oder Demontage eines Kranteiles,
insbesondere eines Abstützelements, an
einen Mobilkran mit einem Oberwagen, an welchem ein Ausleger um
eine horizontale Achse aufwipppbar angelenkt ist, und mit einer
Kabine für
den Kranführer,
welche über
eine Schwenkvorrichtung schwenkbar am Oberwagen angeordnet ist.
Erfindungsgemäß wird dabei
das Kranteil, insbesondere das Abstützelement, mit einem an der
Schwenkvorrichtung oder der Kabine angeordneten Kraftheber angehoben
und über
die Schwenkvorrichtung gegenüber
dem Kran bewegt. Wie bereits beschrieben, ist es hierdurch möglich, die
Kranteile, insbesondere Abstützelemente,
ohne die Verwendung des Auslegers oder eines Hilfskrans am Mobilkran
zu montieren. Insbesondere handelt es dabei um ein Verfahren zum
Umbau des Mobilkrans aus einem Verfahrzustand in einen vollwertigen
Arbeitszustand und/oder zurück.
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Vorteilhafterweise
wird dabei bei dem Verfahren zur Montage ein über ein Zusatzfahrzeug angeliefertes
Kranteil mittels des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung an seine
Montageposition am Kran bewegt. Das aufgrund der Einschränkungen
im öffentlichen
Straßenverkehr
separat angelieferte Kranteil, insbesondere ein Abstützelement,
kann so ohne Hilfskran an seine Montageposition am Kran bewegt werden
und dort montiert werden.
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Bei
dem Verfahren zur Demontage wird weiterhin vorteilhafterweise ein
Kranteil mittels des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung aus
seiner Montageposition am Kran zum Abtransport auf ein Zusatzfahrzeug
bewegt. Hierdurch ist auch eine Demontage des Kranteils, durch welche
der Mobilkran aus seinem Arbeitszustand in den Verfahrzustand umgebaut
wird, ohne einen Hilfskran möglich.
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Bei
dem Kranteil handelt es sich dabei vorteilhafterweise um ein Abstützelement,
welches eine hintere und/oder eine seitliche Abstützung bildet.
Insbesondere umfaßt
das Kranteil dabei eine Zusatzachse mit integrierter Abstützung oder
eine seitliche Abstützeinheit.
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Vorteilhafterweise
wird dabei erfindungsgemäß zur Montage
der Zusatzachse mit integrierter Abstützung am hinteren Ende des
Mobilkrans der Mobilkran zunächst über vordere
Stützelemente,
insbesondere Stützholme,
abgestützt,
bevor die Zusatzachse erfindungsgemäß über den Kraftheber und die
Schwenkvorrichtung angehoben und gegenüber dem Kran bewegt wird.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
dabei weiterhin ein Verfahren zur Montage zweier seitlicher Abstützeinheiten
auf gegenüberliegenden
Seiten des Mobilkrans. Hierbei wird zunächst eine erste Abstützeinheit
mittels des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung auf einer ersten
Seite montiert und der Mobilkran dann über die erste Abstützeinheit
abgestützt.
Daraufhin wird die Schwenkvorrichtung durch Drehen des Oberwagens
auf die gegenüberliegende Seite
gedreht, so daß dort
die zweite Abstützeinheit mittels
des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung montiert werden kann.
Durch die auf der ersten Seite bereits montierte Abstützeinheit
weist der Kran dabei auf dieser Seite bereits eine ausreichende
Standsicherheit auf, um den Ausleger über die abgestützte Seite
zu schwenken, um auf der noch nicht abgestützten Seite die zweite Abstützeinheit
wiederum über
Kraftheber und Schwenkvorrichtung zu montieren.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
weiterhin ein Verfahren zur Demontage zweier seitlicher Abstützeinheiten,
welches in umgekehrter Reihenfolge abläuft. Dabei werden zwei seitliche
Abstützeinheiten,
welche auf gegenüberliegenden
Seiten des Mobilkrans angeordnet sind, demontiert, indem zunächst eine
erste Abstützeinheit
mittels des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung auf einer ersten Seite
demontiert wird, woraufhin die Schwenkvorrichtung durch Drehen des
Oberwagens auf die gegenüberliegende
Seite gedreht wird. Dort wird die zweite Abstützeinheit dann mittels des
Krafthebers und der Schwenkvorrichtung ebenfalls demontiert.
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Während der
Montage bzw. Demontage der Kranteile über den Kraftheber und die
Schwenkvorrichtung ist der Ausleger des Kranes dabei vorteilhafterweise
im wesentlichen parallel zur Längsachse des
Kranes ausgerichtet, um die Stabilität des Kranes nicht zu gefährden. Ist
bereist eine Seite abgestützt,
kann der Ausleger auch auf diese Seite zeigend positioniert werden.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen sowie Zeichnungen
näher beschrieben.
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Dabei
zeigen:
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1 ein
erstes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
in einer Seitenansicht,
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2 das
erste Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
in einer Draufsicht bei der Durchführung eines ersten Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Verfahrens,
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3 die
Montage einer Zusatzachse gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahren,
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4 das
erste Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
mit der montierten Zusatzachse,
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5 ein
zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
mit montierten seitlichen Abstützeinheiten
in einer Draufsicht,
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6 das
zweite Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
in einer Draufsicht bei der Durchführung eines zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
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7 das
zweite Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
bei der Durchführung
des zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
wobei in einem ersten Schritt eine erste seitliche Abstützeinheit
montiert wird, und
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8 das
zweite Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
in einer Draufsicht bei der Durchführung des zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
wobei in einem zweiten Schritt eine zweite seitliche Abstützeinheit
montiert wird.
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1 bis 8 zeigen
Ausführungsbeispiele
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
mit einer über eine
Schwenkvorrichtung gegenüber
dem Oberwagen schwenkbaren Kabine. Der Mobilkran weist dabei einen
Oberwagen 1 auf, an welchem ein Ausleger 2 um
eine horizontale Achse aufwippbar angelenkt ist. Zum Aufwippen des
Auslegers 2 sind dabei Wippzylinder 10 vorgesehen, über welche
der Ausleger gegenüber
dem Oberwagen aufwippbar ist. Bei dem Ausleger handelt es sich dabei
um einen Teleskopausleger, mit einem am Oberwagen 1 angelenkten
Anlenkschuß,
aus welchem mehrere Teleskopschüsse
austeleskopiert werden können.
Der Oberwagen 1 des erfindungsgemäßen Mobilkrans kann dabei um
eine vertikale Drehachse 7 gegenüber dem Unterwagen 8 gedreht
werden. Der Unterwagen 8 weist mehrere Achsen auf, über welche
er verfahrbar ist. Weiterhin ist vorne am Unterwagen 8 eine
Fahrerkabine 9 angeordnet, über welche der Mobilkran im Straßenverkehr
gelenkt wird. Der Mobilkran kann weiterhin eine in den Unterwagen
integrierte vordere Abstützung 11 aufweisen.
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Am
Oberwagen ist weiterhin eine Kabine 3 für den Kranführer angeordnet, welche über eine Schwenkvorrichtung 4 gegenüber dem
Oberwagen schwenkbar ist. Über
diese Schwenkvorrichtung 4 kann die Kabine für den Transport
auf der Straße nach
hinten verschwenkt werden, während
sie während
des Hubes seitlich neben dem Ausleger 2 angeordnet ist.
Die Schwenkvorrichtung ist dabei über eine vertikale Schwenkachse
am Oberwagen 1 angelenkt. Die Schwenkvorrichtung 4 umfaßt dabei
einen austeleskopierbaren Arm, welcher die Kabine 3 trägt und welcher
schwenkbar am Oberwagen angelenkt ist. Weiterhin ist ein Schwenkantrieb
vorgesehen, um die Schwenkvorrichtung zu verschwenken. Die Schwenkvorrichtung
kann damit sowohl um die vertikale Schwenkachse gegenüber dem
Oberwagen verschwenkt werden, als auch in radialer Richtung bezüglich der
Schwenkachse bewegt werden, wozu ebenfalls ein Antrieb, in diesem
Falle ein Teleskopierantrieb, vorgesehen ist.
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Erfindungsgemäß weist
die Schwenkvorrichtung 4 einen Kraftheber 5 zum
Heben einer Last, insbesondere eines Kranteils auf, so daß eine mittels des
Krafthebers 5 gehobene Last mittels der Schwenkvorrichtung 4 gegenüber dem
Kran bewegbar ist. Der Kraftheber 5 ist dabei ein Hydrozylinder, welcher
an der Schwenkvorrichtung angeordnet ist und an seinem unteren Ende
ein Verbindungselement zur lösbaren
Verbindung mit einem Kranteil aufweist. Der Kraftheber kann hierdurch
mit einem Kranteil verbunden werden und dieses anheben. Über die Schwenkvorrichtung
kann das Kranteil dann gegenüber
dem Oberwagen verschwenkt sowie in radialer Richtung bezüglich der
Schwenkachse bewegt werden. Die Schwenkvorrichtung und der Kraftheber werden
hierdurch zu einem Hilfskran, über
welchen eine Last, insbesondere ein Kranteil, unabhängig von der
Bewegung des Oberwagens 1 und des Auslegers 2 gegenüber dem
Kran bewegt werden kann. Die Längsachse
des Krafthebers, in diesem Fall die Bewegungsachse des Hydrozylinders,
schneidet dabei die Längsachse
der Schwenkvorrichtung, welche als austeleskopierbarer Schwenkarm
ausgebildet ist. Hierdurch wird die Schwenkvorrichtung bei Hubarbeiten
im wesentlichen auf Biegung, und nicht auf Torsinn beansprucht.
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Der
Ausleger 2 des erfindungsgemäßen Mobilkrans ist dabei so
schwer, daß dieser
ohne Abstützung
des Mobilkrans nicht geschwenkt werden kann. Dabei ist die Lage
des Schwerpunkts des Auslegers soweit vom Drehpunkt des Oberwagens 1 entfernt, daß der Mobilkran
ohne Abstützung
nicht die nötige Standfestigkeit
aufweist, um eine Drehung des Oberwagens 1 mit dem Ausleger 2 zu
ermöglichen.
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Um
den erfindungsgemäßen Mobilkran
zu den verschiedenen Einsatzorten zu bringen, müssen jedoch je nach den Einschränkungen
im öffentlichen Straßenverkehr
verschiedene Teile des Mobilkrans für die Straßenfahrt abgebaut werden. Da
diese Kranteile die Abstützung
des Mobilkrans umfassen, kann dieser im Verfahrzustand nicht vollwertig
abgestützt
werden, so daß der
Ausleger 2 nicht zur Montage der Kranteile an dem Mobilkran
verwendet werden kann.
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Durch
die erfindungsgemäße Schwenkvorrichtung
mit Kraftheber können
diese Kranteile dennoch montiert bzw. demontiert werden, ohne daß hierfür ein Hilfskran
benötigt
würde.
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Zur
Montage wird dabei das zu montierende Kranteil auf einem separaten
Transportmittel neben den Kran gefahren. Der Kraftheber wird dann über dem
Kranteil durch Schwenken und Ausfahren der Schwenkvorrichtung positioniert.
Dann wird eine Verbindung zwischen dem Kraftheber und dem Kranteil hergestellt.
Mittels des Krafthebers wird das Kranteil vom Transportmittel abgehoben,
um dann mittels der Schwenkvorrichtung durch Schwenken und Teleskopieren
in seine Montageposition an den Kran bewegt zu werden. Dort wird
das Kranteil abgelassen und an der Montagestelle mit dem Kran verbunden.
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Dabei
sind in 1 bis 4 ein erstes
Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans bzw.
ein erstes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens
gezeigt, bei welchem eine Zusatzachse mit hinterer Abstützung das
mittels des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung montierbare und/oder
demontierbare Kranteil bildet.
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Der
erfindungsgemäße Mobilkran
weist dementsprechend in einem ersten Ausführungsbeispiel eine Baugruppe „Zusatzachse" 6 auf,
welche für den
Transport auf öffentlichen
Straßen
demontiert werden muss. Die Zusatzachse bildet dabei im Ausführungsbeispiel
die zehnte Achse des Mobilkrans, welcher bei demontierter Zusatzachse
neun Achsen aufweist. Bei dem in 1 gezeigten
Mobilkran, welcher den Verfahrzustand mit demontierter Zusatzachse
zeigt, wurde dabei anstelle der Zusatzachse ein Endstück 14,
welches die Stoßstange
und die Rücklichter
trägt,
an der Hinterseite des Kranes an Anlenkpunkten 16 montiert.
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Am
Hubort muß das
Endstück 14 nun
demontiert und die Zusatzachse montiert werden. Die Zusatzachse
bildet dabei eine Einheit mit der hinteren Abstützung. Die hintere Abstützung weist
dabei Schiebholmkästen
und Schiebholme sowie Antriebe auf. Weiterhin sind Schnellkupplung
zum Energie- und Datenaustausch zwischen der Zusatzachse und dem
Kran vorgesehen. Ebenso weist die Zusatzachse sämtliche für die Achse notwendigen Einheiten wie
Federung, gegebenenfalls Antrieb und Lenkung auf. Auch Stoßstange
und Beleuchtung sind an der Zusatzachse vorgesehen oder können durch
Montage des Endstückes 14 an
der Zusatzachse bereitgestellt werden.
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Die
Zusatzachse 6 ist dabei in 4 im montierten
Zustand gezeigt, in welchem sie am hinteren Ende des Mobilkrans
an Anlenkpunkten 16 befestigt ist. Die Zusatzachse 6 weist
dabei die Fahrachse 18, die Schiebeholmkästen 19 sowie
die austeleskopierbaren Schiebeholme 17 auf. Die Schiebeholme 17 können dabei
im ausgefahrenen Zustand eine breitere Abstützbasis bilden als die vorderen
Schiebeholme 11, da ihr Gewicht nicht in die für den Straßenverkehr
gegebenen Zulässigkeitsregelungen
für die Achslast
und für
das Gesamtgewicht des Mobilkrans einfließt. Hierdurch können auch
mehrstufig teleskopierbare Schiebeholme verwendet werden.
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3 zeigt
nun die mechanische Verbindung der Zusatzachse 6 mit dem
hinteren Ende des Mobilkrans. Der Unterwagen 8 des Mobilkrans
weist hierzu obere und untere Verbindungspunkte 16 auf, an
welchen die Zusatzachse befestigt wird. Der obere Verbindungspunkt
wird dabei von einer Gabel 20 am Unterwagen 8 gebildet,
in welche eine Bolzen 22 an der Zusatzachse 6 eingehängt wird.
Die untere Verbindung ist eine Bolzenverbindung, welche durch ein
Verbolzen von Bolzenaufnahmen 21 und 23 am Unterwagen
und an der Zusatzachse 6 gebildet wird. Weiterhin ist ein
Anschlag 26 und 27 zur Positionierung vorgesehen,
welcher mechanisch bearbeitet werden kann. Auf ihrer Rückseite
weist die Zusatzachse zudem Verbindungspunkte auf, an welchen die
Endeinheit 14 mit Stoßstange
und Beleuchtungsträger
angebracht werden kann.
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Die
Montage der Zusatzachse 6 am Mobilkran wird dabei anhand
von 2 näher
erläutert. Zunächst wird
hierbei der erfindungsgemäße Mobilkran
mit den vorderen Abstützholmen 11 abgestützt. Die
Zusatzachse 6 wird nun auf einem Transportmittel 20 neben
den Kran gefahren. Der Kraftheber wird nun über die Schwenkvorrichtung 4 durch
Schwenken um den Anlenkpunkt 28 der Schwenkvorrichtung 4 am
Oberwagen 1 sowie aus- bzw. einteleskopieren über der
Zusatzachse positioniert. Hierbei werden die Verbindungselemente
an dem Kraftheber und der Zusatzachse entsprechend positioniert
und eine Verbindung zwischen Kraftheber und Zusatzachse hergestellt.
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Die
Zusatzachse wird nun mittels des Krafthebers 5 von dem
Transportmittel 20 abgehoben. Der Anhängpunkt 24 der Zusatzachse
ist dabei, wie in 3 gezeigt, zur Lage des Schwerpunktes
so positioniert, daß die
Montage der Zusatzachse erleichtert wird. Hierzu ist der Anhängpunkt 24 gegenüber einer
lotrechten durch den Schwerpunkt nach hinten verschoben, so daß die Zusatzachse 6 beim
Anheben über
den Anhängpunkt 24 mit
ihrer Vorderseite um einen gewissen Winkel nach unten kippt.
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Nach
dem Anheben vom Transportmittel wird die Zusatzachse durch ein Schwenken
und Teleskopieren der Schwenkvorrichtung in ihre Montageposition
gebracht, in welcher sie sich auf der Rückseite 15 des Kranes
befindet. Wie anhand von 3 ersichtlich, sind dabei die
Bolzen 22 der oberen Verbindung über der nach oben offenen Gabel 20 am Mobilkran
positioniert. Die Zusatzachse wird nun über dem Kraftheber abgelassen
und an den Bolzen 22 in die Gabel 20 eingehängt. Durch
weiteres Ablassen schwenkt dann die Zusatzachse um die Achse des
Bolzen 22, bis die Anschlagfläche 27 an der Zusatzachse 6 gegen
die Anschlagfläche 26 am
Mobilkran stößt. Der
Kraftheber kann nun wieder von der Zusatzachse gelöst werden.
Die untere Verbindung wird durch Schließen der unteren Bolzenverbindung gesichert.
Anschließend
werden auch die nicht gezeigten Schnellkupplungen geschlossen.
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Die
Demontage der Zusatzachse erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Es
wird also die untere Bolzenverbindung gelöst, die Zusatzachse über den Kraftheber
angehoben, über
die Schwenkvorrichtung über
ein Transportfahrzeug verschwenkt und dort wieder abgelassen.
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Bei
der Montage und Demontage muß jeweils
noch das Endelement 14 montiert bzw. demontiert werden,
was ebenfalls über
den Kraftheber erfolgen kann.
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Die
vorliegende Erfindung kann alternativ oder zusätzlich zur Montage einer Zusatzachse
dazu genutzt werden, um abseitliche Abstützeinheiten am Kran zu montieren.
Auch diese Abstützeinheiten müssen für die Straßenfahrt
entfernt werden und können
erst am Einsatzort wieder montiert werden. Dementsprechend ist in 5 bis 8 ein
zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
bzw. ein zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens
gezeigt, bei welchem seitliche Abstützeinheiten das mittels des
Krafthebers und der Schwenkvorrichtung montierbare und/oder demontierbare
Kranteil bilden.
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5 zeigt
dabei den erfindungsgemäßen Mobilkran
mit montierten Abstützeinheiten 30 und 40. Die
Abstützeinheiten 30 und 40 weisen
dabei jeweils einen Zentralkasten auf, welcher mit dem Unterwagen 8 des
Mobilkrans verbunden wird. Hierzu sind am Zentralkasten Verbindungen
vorgesehen, die sich mit dem Unterwagen schnell verbinden lassen. Die
Verbindungen können
mechanisch, hydraulisch, elektrisch, etc. sein. An dem Zentralkasten
sind Abstützungen 32 vorgesehen,
welche schwenkbar und/oder teleskopierbar sein können. Am äußeren Ende der Abstützungen 32 sind
dabei Abstützzylinder 31 vorgesehen,
welche zum Abstützen
des Mobilkrans ausgefahren werden.
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Bei
der in 5 oben gezeigten zweiten Abstützeinheit 40 sind
dabei bereits die Abstützungen ausgeschwenkt
und austeleskopiert. Bei der unten gezeigten ersten Abstützeinheit 30 befinden
sich die Abstützeinheiten
noch in ihrer Transportstellung, bei welcher die Abstützungen 32 noch
nicht ausgeschwenkt sind.
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6 zeigt
nun das zweite Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mobilkrans
mit der Schwenkvorrichtung 4, über welche die Kabine 3 bezüglich der
vertikalen Verschenkachse 28 gegenüber dem Oberwagen 1 des
Mobilkrans verschwenkt und über
den Teleskopauszug der Schwenkvorrichtung in radialer Richtung bewegt
werden kann. Dabei ist am kabinenseitigen Ende der Schwenkvorrichtung
der Kraftheber 5 vorgesehen, welcher damit über die Schwenkvorrichtung
ebenfalls verschwenkt sowie in radialer Richtung bewegt werden kann.
Schwenkvorrichtung und Kraftheber 5 bilden damit einen
Hilfskran, über
welchen ein auf dem Transportfahrzeug 20 abgelegtes Kranteil
angehoben und bewegt werden kann. Das zweite Ausführungsbeispiel
entspricht dabei bis auf die unterschiedliche Abstützung dem ersten
Ausführungsbeispiel.
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7 zeigt
nun die Montage der ersten seitlichen Abstützeinheit 30. Die
Abstützeinheit
wird dabei auf dem Transportmittel neben dem Mobilkran an der Seite,
an der sich die Kabine 3 und damit der Kraftheber 5 befindet,
gefahren. Der Ausleger 2, welcher ohne Abstützung nicht
gedreht werden kann, befindet sich dabei in seiner Transportstellung.
Der Kraftheber 5 wird nun durch Schwenken und Teleskopieren
der Schwenkvorrichtung 4 über dem Verbindungspunkt mit
der seitlichen Abstützeinheit 30 positioniert
und eine Verbindung hergestellt.
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Die
Abstützeinheit 30 wird
nun mittels Kraftheber vom Transportmittel abgehoben. Auch hier
ist der Anhängpunkt
zur Lage des Schwerpunktes der Abstützeinheit 30 so positioniert,
daß die
Montage der Abstützeinheit
erleichtert wird. Durch Schwenken und Teleskopieren wird nun die
Abstützeinheit 30 in Montageposition
gebracht, abgelassen und dann an den Verbindungsstellen eingehängt. Die
Abstützeinheit 30 wird
am Unterwagen 8 montiert und der Kraftheber wird wieder
gelöst.
Anschließend
werden die nicht gezeigte Schnellkupplung zum Beispiel für die Hydraulik,
Elektrik oder Pneumatik geschlossen.
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Da
der Oberwagen 1 des Mobilkrans aufgrund des schweren Auslegers 2 ohne
eine Abstützung
nicht gedreht werden kann, wird der Mobilkran nun, wie in 8 gezeigt,
zunächst über die
bereits montierte erste Abstützeinheit 30 auf
einer Seite abgestützt,
so daß er
einseitig eine ausreichende Standsicherheit erhält. Nun kann der Oberwagen 1 so
geschwenkt werden, daß der
Ausleger 2 über
die Abstützung
schwenkt. Hierdurch gelangt die schwenk- und teleskopierbare Kabine 3 mit
dem Kraftheber auf die andere Seite des Kranes, so daß der Kraftheber
zur Montage der zweiten Abstützeinheit 40 auf
der gegenüberliegenden
Seite herangezogen werden kann. Auch die zweite Abstützeinheit 40 wird
nun, wie in 8 gezeigt, auf die gleiche Art montiert
wie die erste Abstützeinheit 30.
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Die
Demontage der beiden seitlichen Abstützeinheiten erfolgt dann in
umgekehrter Reihenfolge. Es wird also zunächst die zweite Abstützeinheit 40 mittels
des Krafthebers und der Schwenkvorrichtung demontiert, während der
Kran noch über
die erste Abstützeinheit 30 einseitig
abgestützt
ist. Daraufhin wird der Oberwagen mit dem Ausleger 2 so
verschwenkt, daß die
verschwenkbare Kabine mit dem Kraftheber auf die andere Seite bewegt
wird. Dabei wird der Ausleger 2 aus Gründen der Standsicherheit so
positioniert, daß er
im wesentlichen parallel zur Längsachse
des Mobilkrans nach vorne ausgerichtet ist, das heißt daß er sich
im wesentlichen seiner Transportstellung befindet. Nun kann auch
die verbleibende erste seitliche Abstützeinheit 30 mittels
der Schwenkvorrichtung und des Krafthebers demontiert werden.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
damit unter minimalem konstruktivem Aufwand, welcher im wesentlichen
darin besteht, den Kraftheber an der Kabine bzw. an der Schwenkvorrichtung
vorzusehen und gegebenenfalls noch die Schwenkvorrichtung zu verstärken, daß der Mobilkran
ohne Hilfskran von einem Verfahrzustand in einen vollwertigen Arbeitszustand
und zurück
umgebaut werden kann.