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DE202006006179U1 - Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens eines Auszugteiles aus einem Möbelkorpus - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens eines Auszugteiles aus einem Möbelkorpus Download PDF

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Abstract

Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens eines Auszugteiles (3) aus einem Möbelkorpus (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus am Auszugteil (3) einerseits und am Möbelkorpus (2) andererseits angeordnete Magnete besteht, bei denen bei Einleitung eines Öffnungsvorganges gleiche Polaritäten einander gegenüberliegen, so dass ein Öffnungsimpuls auf das Auszugsteil (3) ausgeübt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens eines Auszugteiles aus einem Möbelkorpus.
  • Vorrichtungen der vorerwähnten Art, die dazu dienen, Auszugteile wie Schubkästen oder dergleichen aus einem Möbelkorpus ganz oder teilweise herauszubewegen, sind in vielerlei, zum Teil recht aufwendigen Ausführungsformen bekannt.
  • Die vergleichsweise einfachen Konstruktionen basieren dabei auf dem Ausstoßprinzip, das heißt, zum Zwecke des Öffnens oder des Herausziehens eines Auszugteiles wird diesem ein in Öffnungsrichtung wirkender Impuls vermittelt, wodurch das Auszugteil mehr oder weniger vollständig aus dem Möbelkorpus herausbewegt wird. Selbstverständlich bedeutet das vollständige Herausbewegen des Auszugteiles nicht, das dieses dabei vom Möbelkorpus getrennt wird, sondern vielmehr, dass das Auszugteil bis an einen Endanschlag in Öffnungsrichtung bewegt wird.
  • Die bisher bekannten, relativ einfachen Vorrichtungen sind dabei mechanisch aufgebaut in der Weise, dass ein mechanisch betätigbarer Stößel oder Mitnehmer in Öffnungsrichtung gegen das Auszugteil gefahren wird und dieses dabei aus dem Möbelkorpus herausstößt. Dabei kann die Vorrichtung zwischen der Rückseite des Auszugteiles und der Rückwand des Möbelkorpus angeordnet sein, es sind aber auch Konstruktionen verwirklicht, bei denen die Vorrichtung im Seitenwandbereich des Möbelkorpus und des Längsseitenbereiches des Auszugteiles angeordnet sind.
  • Die rein mechanischen Lösungen bedürfen eines Antriebsmotors, eines Getriebes oder ähnlicher mechanischer Konstruktionen, um den Stößel zu bewegen und gegen das Auszugteil zu drücken.
  • Abgesehen davon, dass derartige mechanische Vorrichtungen relativ viel Platz benötigen, wodurch häufig der nutzbare Stauraum eines Auszugteiles beispielsweise in Form eines Schubkastens verringert wird, sind die bekannten mechanischen Lösungen mit dem Nachteil behaftet, dass es beim Kontakt zwischen Ausstoßer und Auszugteil und durch den Betrieb der Antriebsmotoren zu einer meist unerwünschten Geräuschbildung kommt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die sich durch einen einfachen und preiswerten Aufbau einerseits und durch einen praktisch geräuschlosen Betrieb andererseits auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorrichtung aus am Auszugteil einerseits und am Möbelkorpus andererseits angeordneten Magneten besteht, bei denen bei Einleitung eines Öffnungsvorganges gleiche Polaritäten einander gegenüberliegen, so dass ein Öffnungsimpuls auf das Auszugteil ausgeübt wird.
  • Dies geschieht entweder durch elektrische Ansteuerung eines oder mehrerer Elektromagnete oder durch entsprechende mechanische Positionierung eines oder mehrerer Permanentmagnete.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich insbesondere durch ihren extrem einfachen Aufbau, der praktisch keine beweglichen Teile benötigt, ebenso aus, wie durch einen geräuschlosen Betrieb.
  • Die Stärke der Magnetfelder der verwendeten Magnete kann unterschiedlich gewählt werden, je nachdem, ob nur ein teilweise unterstütztes Herausziehen oder ein völliges Ausstoßen des Auszugteiles gewünscht wird.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sowohl am Auszugteil wie auch am Möbelkorpus Permanentmagnete vorgesehen sind.
  • Ebenso ist es aber auch denkbar, dass eine Kombination von Permanent- und Elektromagneten vorgesehen ist.
  • Dabei ist es dann besonders vorteilhaft, wenn die Permanentmagneten am Auszugteil und die Elektromagnete am Möbelkorpus angeordnet sind.
  • Da in diesem Falle die Elektromagnete innerhalb des Möbelkorpus ortsfest angeordnet sind, ist die Stromzufuhr zu den Elektromagneten vergleichsweise einfach zu realisieren.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 einen stark schematisierten Vertikalschnitt durch ein Möbel mit einem Auszugteil und einer Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens dieses Auszugteiles
  • 2 einen ebenfalls stark schematisierten Vertikalschnitt durch ein Möbel mit Auszugteil und Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens dieses Auszugteiles bei praktisch eingefahrenem Auszugteil
  • 3 einen der 2 entsprechenden schematischen Schnitt bei in Ausschubstellung befindlicher Vorrichtung
  • 4 eine schematisch dargestellte Seitenansicht nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
  • 5 eine perspektivische Stirnansicht eines Ringmagneten gemäß 4
  • 6 eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung
  • 7 eine schematische Schnittdarstellung eines Stoß-Magneten.
  • In 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein stark schematisiert dargestelltes Möbel bezeichnet, in dessen Möbelkorpus 2 ein Auszugteil 3, beispielsweise in Form eines Schubkastens, längs stilisiert angedeuteter Führungsschienen 4 verschiebbar ist.
  • Dabei ist in 1 der rückwärtige Bereich des Möbels 1 sowie des Auszugteiles 3 gezeigt.
  • An der Rückseite 3a des Auszugteiles 3 ist ein Permanentmagnet 5 befestigt. Auf gleicher Höhe ist im Rückwandbereich 6 des Möbelkorpus 2 ein Elektromagnet 7 angeordnet, der aus einem Eisenkern 8 und einer diesen Eisenkern 8 umgebenden Spule 9 besteht. Diese Spule 9 kann durch Anlegen von Spannung bestromt werden und erzeugt damit ein Magnetfeld.
  • Solange keine Aktivierung der Spule 9 erfolgt, ist diese Spule 9 stromlos und das Auszugteil 3 ist längs der Führungsschienen 4 frei verschiebbar.
  • Bei Aktivierung der Spule 9 wird ein Magnetfeld erzeugt. Dieses Magnetfeld wird durch den Eisenkern 8 geführt.
  • Wichtig hierbei ist, dass das erzeugte Magnetfeld hinsichtlich seiner Polarität der Polarität des am Auszugteil 3 rückseitig angeordneten Permanentmagneten 5 entgegengesetzt ausgerichtet ist.
  • Durch die sich gegenseitig abstoßenden, da entgegengesetzt polarisierten Magnetfelder bewegt sich der Auszug von dem Elektromagneten 7 weg und wird in Öffnungsrichtung ausgestoßen. Je nach Stärke des Magnetfeldes kann dabei das Auszugteil nur teilweise, gegebenenfalls aber auch bis zu einem in Öffnungsrichtung wirksamen Endanschlag völlig ausgefahren werden, abhängig vom anfänglichem Impuls. Bei geöffnetem Schubkasten kann der Strom abgeschaltet werden.
  • Wird aus der geöffneten Stellung heraus das Auszugteil von einem Benutzer wieder in Schließrichtung zurückbewegt, wird dann auch kurz vor Erreichen der endgültigen Schließstellung das Magnetfeld des Permanentmagneten 5 wieder in das Magnetfeld des Elektromagneten 7 gebracht. Eine mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnete elektronische Steuereinrichtung detektiert diesen Zustand und fährt zeitabhängig die Spannung in der Spule 9 herunter, wodurch die Stärke des Magnetfeldes des Elektromagneten 7 reduziert wird. Die abstoßende Wirkung zwischen Elektromagnet 7 und Permanentmagnet 5 wird hierdurch ebenfalls reduziert, so dass durch eine geschickte Einstellung der Steuerelektronik 10 bewirkt werden kann, dass ein Dämpfungseffekt beim Schließen des Auszugteiles 3 erfolgt.
  • Ist das Auszugteil 3 vollständig in seine Schließstellung zurückbewegt, wird die Spule 9 wieder in ihren stromlosen Zustand gebracht. Der Permanentmagnet erzeugt zusammen mit dem Eisenkreis eine Schließkraft, die den Schubkasten geschlossen hält.
  • Außerdem besteht bei der Konstruktion gemäß 1 die Möglichkeit, die Spule 9 kurz vor Erreichen der endgültigen Schließposition des Auszugteiles 3 umzupolen, so dass nunmehr der Permanentmagnet 5 vom Elektromagneten 7 angezogen wird.
  • Es ist darüber hinaus auch vorstellbar, zwischen Auszugteil 3 und Möbelkorpus 2 eine mechanische Verriegelung vorzunehmen, mittels derer das Auszugteil 3 in seiner Schließstellung gehalten wird.
  • In den 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem ausschließlich Permanentmagnete 5 und 5a Verwendung finden. Dabei ist der mit dem Bezugszeichen 5 bezeichnete Permanentmagnet wieder im Rückseitenbereich 2a des Auszugteiles 3 befestigt und der mit dem Bezugszeichen 5a bezeichnete Permanentmagnet ist im Bereich des Möbelkorpus 2 montiert. Dabei ist zu beachten, dass der möbelkorpusseitige Permanentmagnet 5a durch einen Benutzer auf einfache Art und Weise um ein Drehlager 5b um mindestens 180 Grad gedreht werden kann, so dass sich einmal ungleichnamige Polungen der Permanentmagneten 5 und 5a gegenüberliegen, so wie in 1 gezeigt, und einmal gleichnamige Polungen der Permanentmagneten 5 und 5a einander gegenüberliegen, so wie in 3 dargestellt.
  • Im ersteren Falle wird das Auszugteil 3 durch die Permanentmagneten 5 und 5a in seiner geschlossenen Stellung gehalten, da sich die beiden Permanentmagneten 5 und 5a anziehen.
  • Im zweiten Falle – es liegen sich gleichnamige Polungen gegenüber – erfährt das Auszugteil 3 durch die abstoßende Wirkung der Permanentmagneten 5 und 5a aufeinander wieder einen Impuls in Ausstoßrichtung, so dass je nach Stärke der Magnetfelder ein teilweises oder vollständiges Ausstoßen des Auszugteiles 3 erfolgt.
  • Die Ansteuerungsmöglichkeiten beim Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß 1 können über optische Sensoren, Sprachsteuerung, schalterlos durch Potentialunterschiede an einer Metallfront des Auszugteiles 3, durch separate Taster oder durch manuelle Bewegung des Auszugteiles 3 erfolgen. Die elektronische Steuereinrichtung 10 kann die entsprechenden Ansteuerungssignale je nach Konstruktion auswerten durch eine Gabellichtschranke, durch Hallsensoren oder auch durch einen Inkrementalgeber.
  • Es sind auch Fernsteuerungen möglich, um das Ausstoßen eines Auszugteiles 3 einzuleiten.
  • Die 4 und 5 zeigen, dass es auch möglich ist, durch Drehung von z.B. abschnittsweise gegensätzlich polarisierten Ringmagneten 11, 11a den gewünschten Öffnungseffekt zu erzielen.
  • Dabei ist ein Ringmagnet 11 an der Rückseite des Auszugteiles 3 fest, und der andere Ringmagnet 11a im Rückwandbereich 6 drehbar gelagert. Durch Drehung des Ringmagneten 11a um beispielsweise 90° können dessen Polaritäten gegenüber den Polaritäten des fest angeordneten Ringmagneten 11 so geändert werden, dass sich ein Öffnungsimpuls ergibt. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass schon bei relativ kleinen Betätigungswegen hinsichtlich des Ringmagneten 11a große Öffnungskräfte erzielbar sind.
  • 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein Ferritkern 12 innerhalb einer Spule 13 in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. In Ruhestellung liegt dieser Ferritkern 12 im Rückwandbereich 6 eines Möbels an. Wird die Spule 13 durch eine Steuerung 14 bestromt, erzeugt die Spule 13 ein Magnetfeld. Durch dieses Magnetfeld wird der Ferritkern 12 innerhalb einiger Millisekunden extrem in Richtung beispielsweise einer Schubkastenrückwand 15 beschleunigt und versetzt den Schubkasten in eine Öffnungsbewegung.
  • Der Ferritkern 12 fungiert somit gewissermaßen als Öffnungs-Stößel, der ein Auszugteil in Öffnungsrichtung beaufschlagen kann.
  • Zweckmäßigerweise trägt der Ferritkern 12 an seiner der Rückwand 15 eines Auszugteiles gegenüberliegenden Stirnseite ein Dämpfungselement 16, einerseits, um ein Aufschlaggeräusch auf die Rückwand 15 zu mindern und andererseits, um diese Rückwand nicht mechanisch zu beschädigen.
  • In 7 ist beispielhaft die Polschuh-Gestaltung eines Stoßmagneten gezeigt, bei dem ein als Öffnungshilfe fungierender Stößel 17 aus Eisen vorgesehen ist, der innerhalb eines eine Spule 13 aufnehmenden und den Eisen-Rückschluss bildenden Gehäuse 18 längs verschiebbar angeordnet ist, wobei der Stößel 17 an einem seiner stirnseitigen Enden mit einem Flansch 17a versehen ist, der bezüglich seiner Querschnittsform und Querschnittsgröße der Dimensionierung des Gehäuses 18 angepasst ist. Auch bei dieser Konstruktion führt eine Bestromung der Spule 13 zu einer Beschleunigung und Verschiebung des Stößels 17 in Richtung eines Auszugteiles, welches durch die Längsbewegung des Stößels 17 in Öffnungsrichtung ausgestoßen wird.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach den 6 und 7 handelt es sich um alternative Lösungen der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens eines Auszugteiles (3) aus einem Möbelkorpus (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus am Auszugteil (3) einerseits und am Möbelkorpus (2) andererseits angeordnete Magnete besteht, bei denen bei Einleitung eines Öffnungsvorganges gleiche Polaritäten einander gegenüberliegen, so dass ein Öffnungsimpuls auf das Auszugsteil (3) ausgeübt wird.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl am Auszugteil (3) wie auch am Möbelkorpus (2) Permanentmagnete (5, 5a) vorgesehen sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kombination von Permanentmagneten (5) und Elektromagneten (7) vorgesehen ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (5) am Auszugteil (3) und die Elektromagnete (7) am Möbelkorpus (2) angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetfeld-Stärke und Polarität der Elektromagnete (7) durch eine Steuereinrichtung (10) veränderbar sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (5a) am Möbelkorpus (2) zum Wechsel der den auszugteilseitigen Permanentmagnete (5) gegenüberliegenden Polaritäten dreh- oder schwenkbar gelagert sind.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (5, 5a, 7) an der Rückseite des Auszugteiles (3) und an der Rückwand (6) des Möbelkorpus (2) angeordnet sind.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (5, 5a, 7) im Längsseitenbereich des Auszugteiles (3) und an den Seitenwänden des Möbelkorpus (2) angeordnet sind.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auszugteil im eingeschobenen Zustand magnetisch und/oder mechanisch in dieser Position gesichert ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Auszugteil (3) wie auch am Möbelkorpus (2) Permanentmagnete (11, 11a) in Form von Ringmagneten vorgesehen sind, wobei vorzugsweise der am Möbelkorpus (2) vorgesehene Ringmagnet (11a) drehbar gelagert ist.
  11. Vorrichtung zur Erleichterung des Herausziehens eines Auszugteiles (3) aus einem Möbelkorpus (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem am Möbelkorpus (2) gelagerten Stoßmagneten mit einem in Ausstoßrichtung des Auszugteiles wirksamen Stößel (12, 17) besteht.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (12, 17) an seiner dem Auszugteil (3) gegenüberliegenden Stirnseite mit einem Dämpfungselement (16) ausgestattet ist.
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