DE202005001223U1 - Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug Download PDFInfo
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Abstract
Vorrichtung
zum Betätigen
einer Bremse für
ein Kraftfahrzeug, umfassend
einen an einem Hebelhalter (3) schwenkbar gelagerten Bremsbetätigungshebel (2),
eine Kopplungseinheit, die den Bremsbetätigungshebel (2) und ein Bremsseil (6) koppelt, wobei die Kopplungseinheit eine schwenkbar an dem Bremsbeätigungshebel (2) angeordnete Seilscheibe (4) umfasst, wobei an der Seilscheibe (4) eine Verzahnung (8) angeordnet ist, die mit einer an dem Bremsbetätigungshebel (2) angeordneten Klinke (11) koppelbar ist,
eine an der Seilscheibe (4) angeordnete Anlenkung (5) für das Bremsseil (6), und
ein die Seilscheibe (4) vorspannendes Federelement (7),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klinke (11) mittels eines Hebels (16) mit dem Federelement (7) gekoppelt ist, und dass der Hebel (16) an dem Bremsbetätigungshebel (2) lösbar festlegbar ist.
einen an einem Hebelhalter (3) schwenkbar gelagerten Bremsbetätigungshebel (2),
eine Kopplungseinheit, die den Bremsbetätigungshebel (2) und ein Bremsseil (6) koppelt, wobei die Kopplungseinheit eine schwenkbar an dem Bremsbeätigungshebel (2) angeordnete Seilscheibe (4) umfasst, wobei an der Seilscheibe (4) eine Verzahnung (8) angeordnet ist, die mit einer an dem Bremsbetätigungshebel (2) angeordneten Klinke (11) koppelbar ist,
eine an der Seilscheibe (4) angeordnete Anlenkung (5) für das Bremsseil (6), und
ein die Seilscheibe (4) vorspannendes Federelement (7),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klinke (11) mittels eines Hebels (16) mit dem Federelement (7) gekoppelt ist, und dass der Hebel (16) an dem Bremsbetätigungshebel (2) lösbar festlegbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14, umfassend einen an einem Hebelhalter schwenkbar gelagerten Bremsbetätigungshebel, eine Kopplungseinheit, die den Bremsbetätigungshebel und ein Bremsseil koppelt, wobei die Kopplungseinheit eine schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel angeordnete Seilscheibe umfasst, wobei an der Seilscheibe eine Verzahnung angeordnet ist, die mit einer an dem Bremsbetätigungshebel angeordneten Klinke koppelbar ist, eine an der Seilscheibe angeordnete Anlenkung für das Bremsseil, und ein die Seilscheibe vorspannendes Federelement.
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DE 102 12 673 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug, bei der ein Handbremshebel schwenkbar an einem Hebelhalter angeordnet ist, wobei der Bremsbetätigungshebel mittels einer Kopplungseinheit mit einem Bremsseil gekoppelt ist. Die Kopplungseinheit umfasst eine schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel angeordnete Seilscheibe, wobei die Seilscheibe eine Anlenkung für das Bremsseil aufweist. Die Seilscheibe weist eine Verzahnung auf, die mit einer an dem Bremsbetätigungshebel schwenkbar angeordneten Klinke in Eingriff steht. Die Seilscheibe ist mittels eines ersten Federelementes zum Nachspannen des Bremsseils beaufschlagt. Die Klinke ist mittels eines zweiten Federelementes entgegen der an der Seilscheibe angeordneten Verzahnung vorgespannt. Nachteilig bei dieser Art von Vorrichtung ist die Tatsache, dass die Kopplungseinheit viele Bauteile aufweist, so dass der Montageaufwand für die Kopplungseinheit hoch ist. - Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, bei der ein sicheres Übertragen der Schwenkbewegung des Bremsbetätigungshebels mittels der Kopplungseinheit auf das Bremsseil und ein zuverlässiges Nachspannen des Bremsseils gewährleistet ist.
- Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Klinke mittels eines Hebels mit dem Federelement gekoppelt ist, und dass der Hebel an dem Bremsbetätigungshebel lösbar festlegbar ist.
- Ferner wird diese Aufgabe bei der eingangs genannten Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 14 dadurch gelöst, dass die Klinke mittels des Federelements entgegen der Verzahnung vospannbar ist.
- Durch die an dem Bremsbetätigungshebel schwenkbar angeordnete Seilscheibe, an der das Bremsseil angeordnet ist, ist ein Nachspannen des Bremsseils zum Ausgleich möglichen Spiels in dem Bremsseil für die Bremse gegeben. Durch das erfindungsgemäße Vorsehen eines Hebels, der die Klinke mit dem Federelement koppelt, wobei der Hebel an dem Bremsbetätigungshebel lösbar festlegbar ist, sind für die Bremse zwei Positionen gegeben. In der ersten Position, in der der Hebel an dem Bremsbetätigungshebel formschlüssig festgelegt ist, ein Transportschutz bzw. Anlieferungsschutz gegeben ist. Durch das formschlüssige Festlegen des Hebels an dem Bremsbetätigungshebel ist die Klinke fest in der Verzahnung verriegelt, wodurch die Seilscheibe unverdrehbar an dem Bremsbeätitgungshebel festgelegt ist. Ein ungewünschtes Auslösen der Verregelung der Seilscheibe ist durch die formschlüssige Verbindung zwischen dem Hebel und dem Bremsbetätigungshebel somit verhindert und ein Transportschutz für die Anlieferung der Bremse ist gewährleistet.
- In der zweiten Position, in der der Hebel von dem Bremsbetätigungshebel gelöst ist, welche dem Betriebszustand der Bremse entspricht, ist durch die Kopplungseinheit ein Nachspannen des Bremsseils zum Ausgleich möglichen Spiels in dem Bremsseil möglich. Durch das Lösen der formschlüsssigen Verbindung des Hebels mit dem Bremsbetätigungshebel wird der Hebel durch das Federelement mit einer Kraft beaufschlagt, wodurch die mit dem Hebel gekoppelte Klinke aus der Verzahnung gelöst und die Verriegelung der Seilscheibe aufgehoben ist, so dass durch eine Drehbewegung der Seilscheibe ein mögliches Spiel in dem Bremsseil ausgeglichen wird. Ein weiteres ungewolltes Verstellen der Spannvorrichtung für das Bremsseil, welche durch die Seilscheibe gegeben ist, ist lediglich durch gezieltes äußeres Eingreifen möglich, so dass die Seilscheibe aufgrund der durch das Federelement gegebenen elastischen Kopplung der Seilscheibe mit der Klinke die Verriegelung während des Schwenkens des Bremsbetätigungshebels an die jeweilige Position der Seilscheibe selbsttätig anpasst.
- Überdies ist die Klinke mittels des Federelements entgegen der Verzahnung vorspannbar, wodurch ein sicheres Eingreifen der Klinke in der an der Seilscheibe angeordneten Verzahnung gegeben ist und somit ein sicheres Übertragen der Schwenkbewegung des Bremsbetätigungshebels auf das Bremsseil gewährleistet ist. Durch das Vorsehen eines einzigen Federelementes zum Vorspannen der Klinke entgegen der Verzahnung und zum Beaufschlagen der Seilscheibe, wodurch das Bremsseil gespannt wird, so dass ein in dem Bremsseil ungewünschtes Spiel vermieden ist, wird der bauliche Aufwand für die Bremse reduziert.
- In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Klinke und der Hebel mittels eines Fortsatzes und einer Ausnehmung miteinander gekoppelt, wobei bevorzugt der Fortsatz an der Klinke und die Ausnehmung an dem Hebel angeordnet ist. Der Fortsatz ist hierzu in der Ausnehmung angeordnet. Hierdurch wird erreicht, dass der Hebel und die Klinke sicher miteinander gekoppelt sind, so dass die durch das Federelement auf die Klinke wirkende Haltekraft entgegen der an der Seilscheibe angeordneten Verzahnung sicher auf die Klinke übertragen wird und die Klinke somit sicher in der Verzahnung festlegbar ist und ein sicheres Übertragen der Schwenkbewegung des Bremsbetätigungshebels auf das Bremsseil zum Betätigen der Bremse weiter gesichert ist.
- Es versteht sich, dass die Ausnehmung auch an der Klinke und der Fortsatz an dem Hebel vorgesehen sein können.
- Der Hebel ist vorteilhaft schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel angeordnet, wodurch eine Schwenkbewegung des Hebels gegeben ist und durch die Kopplung mit der Klinke, diese weiter sicher mit der Verzahnung in und außer Eingriff gebracht werden kann.
- Es versteht sich, dass der Hebel und die Klinke durch jede andere Art von Kopplung miteinander gekoppelt sind, durch die Schwenkbewegung des Hebels auf die Klinke übertragen werden kann. So ist zum Beispiel möglich, dass die Klinke und der Hebel mittels eines Gelenks miteinander verbunden sind, so dass eine Schwenkbewegung des Hebel auf die Klinke übertragen wird.
- Zweckmäßigerweise weisen der Hebel und die Klinke dieselbe Schwenkachse auf, wobei die Klinke und der Hebel schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel angeordnet sind, wodurch der bauliche Aufwand für die Kopplungseinheit und der Bauraum für die Vorrichtung weiter reduziert wird.
- An dem Hebel ist vorteilhaft ein Riegel angeordnet, wobei der Hebel mittels des Riegels an dem Bremsbetätigungshebel lösbar festlegbar ist. Hierdurch wird erreicht, dass der Hebel auf eine einfache Weise an dem Bremsbetätigungshebel in der ersten Position, der Transportposition, festlegbar ist, wobei der Riegel die formschlüssige Verbindung mit dem Bremsbetätigungshebel ausbildet.
- Zweckmäßigerweise ist dem Riegel eine Lasche zum Lösen des Hebels von dem Bremsbeätigungshebel zugeordnet, wobei durch ein Bewegen, zum Beispiel ein Ziehen, der Lasche der Riegel mit dem daran angeordneten Hebel derart bewegt wird, dass die formschlüssige Verbindung mit dem Bremsbetätigungshebel aufgehoben wird. Hierdurch wird erreicht, dass der Hebel auf einfache Weise von dem Bremsbetätigungshebel gelöst werden kann, so dass die Bremse aus der Transportposition, in der die Seilscheibe verriegelt ist, in die Betätigungsposition, in der die Seilscheibe zum Nachspannen des Bremsseils drehbar ist, gebracht werden kann.
- In einer bevorzugten Ausgestaltung ist durch den Hebel eine Übersetzung zwischen dem Federelement und der Feststellklinke gegeben, wobei die Übersetzung als Folge der unterschiedlichen Hebelarmlängen zwischen dem durch der dem Federelement innewohnenden Kraft gegebenen Hebelarm und dem durch den Hebel und der Klinke gegebenen Hebelarm, wobei dieser sich von der Anlenkung des Federelements an dem Hebel bis zu der Eingriffsspitze der Klinke an der Verzahnung erstreckt, gegeben ist. Die somit erzeugte Verriegelungskraft für die Klinke ist dadurch größer als die die Seilscheibe beaufschlagende Federkraft des Federelements, wobei das Verhältnis der Nachspannkraft und der Verriegelungskraft ungefähr proportional ist. Somit ist eine kraftmäßige Anpassung der Verriegelung der Seilscheibe zum Betätigen der Bremse durch das Eingreifen der Klinke in die Verzahnung gegeben, wobei durch das Federelement einerseits eine Kraft zum Nachspannen des Bremsseils auf die Seilscheibe und anderseits eine Kraft zum Verriegeln der Seilscheibe mit dem Bremsbetätigungshebel mittels der Verzahnung und der Klinke gegeben ist.
- Durch die durch den Hebel gegebene Übersetzung ist gewährleistet, dass die durch das Federelement auf die Klinke wirkende Haltekraft stets größer ist als die durch das Federelement auf die Seilscheibe wirkende Nachspannkraft, so dass eine sicheres Betätigen der Bremse gewährleistet ist, ohne dass die Nachspannvorrichtung während der Betätigung ausgelöst werden kann. Überdies ist die Verriegelung somit unempfindlich gegenüber Bauteiltoleranzen, da diese durch die elastische Kopplung der Seilscheibe mit der Klinke ausgeglichen werden.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung wie aus den abhängigen Ansprüchen.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse eines Kraftfahrzeugs näher erläutert.
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1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse. - In
1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung1 gezeigt, bei der ein Bremsbetätigungshebel2 an einem Hebelhalter3 , der schematisch angedeutet ist, schwenkbar gelagert ist. - An dem Bremsbetätigungshebel
2 ist eine Seilscheibe4 um eine Schwenkachse S schwenkbar gelagert, wobei an der Seilscheibe4 eine hakenförmig ausgebildete Anlenkung5 für ein Bremsseil6 vorgesehen ist, wobei das Ende des Bremsseils6 in die hakenförmige Anlenkung5 eingahkt wird. - Die Seilscheibe
4 ist über einen Winkel von ungefähr 135° kreisförmig ausgebildet und weist eine umfangsmäßige Nut4a auf, mit der das Bremsseil6 über einen Winkelbereich von ungefähr 70° angeordnet ist. In dem nichtkreisförmigen Winkelbereich ist die Seilscheibe4 abgeflacht und weist einen wellenförmigen Verlauf auf, wodurch die Seilscheibe4 an den für die Vorrichtung1 vorgesehenen Bauraum angepasst werden kann. Die Anlenkung5 für das Bremsseil6 ist an dem abgeflachten Bereich der Seilscheibe4 vorgesehen. - In dem abgeflachten Bereich der Seilscheibe
4 ist ein Federelement7 mit einem ersten Ende an einem Vorsprung4b angeordnet. Das Federelement7 ist als eine Zugfeder ausgebildet und beaufschlagt die Seilscheibe4 mit einer Nachspannkraft für das Bremsseil6 . Zur gleichmäßig linearen Erstreckung des Federelements7 ist dieses in einer an dem Bremsbetätigungshebel2 angeordneten Führung7a geführt. - An der Seilscheibe
4 ist eine Verzahnung8 angeordnet, die einen gekrümmten Verlauf aufweist, wobei die Krümmung ungefähr kreisförmig ausgebildet ist, wobei deren Mittelpunkt durch die Schwenkachse S der Seilscheibe4 gegeben ist. - Die Verzahnung
8 weist drei Vorsprünge8a auf, die zwei entsprechende Ausnehmungen8b an der Verzahnung8 ausbilden. An der Seilscheibe4 sind zwei Vorsprünge4c ausgebildet, die in den Ausnehmungen8b der Verzahnung8 angeordnet sind, wodurch die Verzahnung8 an der Seilscheibe4 angeordnet ist. - Die Verzahnung
8 weist eine Vielzahl von Zähnen9 auf, die entlang des bogenförmigen Verlaufes gleichmäßig angeordnet sind. An dem einen Ende der Verzahnung8 ist eine Ausnehmung10 vorgesehen, wobei die Ausnhemung10 dieselbe Ausrichtung wie die Zähne9 aufweist. - Mit der Verzahnung
8 ist eine Klinke11 in Eingriff bringbar, wobei die Klinke11 um eine Achse W, die parallel zu der Schwenkachse S der Seilscheibe4 vorgesehen ist, schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel2 angeordnet ist. Die Klinke11 weist eine Eingriffspitze12 auf, die zwei an die Zähne9 der Verzahnung8 angepasste Zähne13 aufweist. - Die Klinke
11 weist einen Fortsatz14 auf, der an den der Eingriffspitze12 gegenüberliegenden Ende der Klinke11 vorgesehen ist, so dass die Klinke11 als ein Hebel mit einem ersten Arm, der durch die Verbindung von der Achse W bis zu der Eingriffspitze12 gegeben ist, und einen zweiten Arm, der durch den Fortsatz14 gegeben ist, gegeben ist. - Der Fortsatz
14 ist in einer Ausnehmung15 eines Hebels16 angeordnet, wobei der Hebel16 schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel2 um die Achse W gelagert ist, so dass der Hebel16 und die Klinke11 um dieselbe Achse W schwenkbar an dem Bremsbeätitgungshebel2 gelagert sind. An dem Hebel16 ist das Federelement7 mit einem zweiten Ende angeordnet. - An dem dem Federelement gegenüberliegenden Ende des Hebels
16 ist ein Riegel17 vorgesehen, der einstückig mit dem Hebel16 ausgebildet ist, wobei der Riegel17 mit einem an den Bremsbetätigungshebel2 angeordneten Vorsprung18 einen Formschluss ausbildet, so dass der Hebel16 an dem Bremsbetätigungshebel2 festgelegt ist. - Mit dem Riegel
17 ist eine Lasche19 verbunden, die ein Lösen der formschlüssigen Verbindung des Riegels17 mit dem Vorsprung18 ermöglicht. - In
1 ist die Vorrichtung1 zum Betätigen einer Bremse in der Transportposition dargestellt, wobei der Hebel16 mittels der formschlüssigen Verbindung des an dem Hebel16 angeordneten Riegels und des an dem Bremsbetätigungshebel2 angeordneten Vorsprungs18 unverdrehbar vorgesehen ist. In dieser Transportposition ist die Klinke11 in der Ausnehmung10 festgelegt, so dass die Seilscheibe4 unverdrehbar an dem Bremsbetätigungshebel2 angeordnet ist. Um nun die Vorrichtung1 aus der Transportpositon in die Betätigungsposition zu bringen, wird durch Betätigung der Lasche19 der Formschluss zwischen dem Riegel17 und dem Vorsprung18 aufgehoben, wobei der Riegel17 unter dem Vorsprung18 herausgezogen wird. Ist der Formschluss zwischen dem mit dem Riegel17 einstückig ausgebildeten Hebel16 und dem Bremsbetätigungshebel2 aufgehoben, wird der Hebel16 durch das Federelement7 um die Achse W verdreht und die Eingriffspitze12 der Klinke11 aus der Ausnehmung10 gelöst. Durch das Federelement7 wird nun die Seilscheibe4 um die Schwenkachse S gedreht, wodurch das Bremsseil6 gespannt wird, so dass in dem Bremsseil6 kein Spiel mehr gegeben ist. - Wird die Lasche
19 wieder freigegeben, wird der Hebel16 nicht wieder unter Formschluss an den Bremsbetätigungshebel2 festgelegt, wobei der Riegel17 außerhalb des Vorsprungs18 verbleibt, so dass der Hebel16 schwenkbar um die Achse W ist, wobei der Versprung einen Endanschlag für die Drehbewegung des Hebels16 in einer Richtung darstellt. Hierdurch wird eine Verriegelung der Klinke11 in den Zähnen9 der Verzahnung8 ermöglicht, wobei das Federelement7 den Hebel16 mit einer Kraft beaufschlagt und diesen um die Achse W verschwenkt. - Durch die Kopplung des Hebels
16 mit der Klinke11 wird diese um die Achse W entgegen der Verzahnung8 verschwenkt. Durch das Federelement7 ist die Klinke11 somit mit einer Haltekraft beaufschlagt, um die Eingriffspitze12 der Klinke11 in den Zähnen9 der Verzahnung8 zu halten, wobei die Kraft aufgrund der durch den Hebel16 gegebenen der Übersetzung, wobei die Übersetzung als Folge der unterschiedlichen Hebelarmlängen zwischen dem durch der dem Federelement7 innewohnenden Kraft gegebenen Hebelarm und dem durch den Hebel16 und der Klinke11 gegebenen Hebelarm, wobei dieser sich von der Anlenkung des Federelements7 an dem Hebel16 bis zu der Eingriffsspitze12 der Klinke11 an der Verzahnung8 erstreckt, gegeben ist, größer ist als die durch das Federelement7 auf die Seilscheibe4 wirkende Nachspannkraft für das Bremsseil6 . - Das Federelement
7 spannt somit einerseits die Seilscheibe4 und somit das Bremsseil6 nach und andererseits beaufschlagt das Federelement7 den Hebel16 und somit die Klinke11 , so dass die Klinke11 mittels der Eingriffspitze12 in der Verzahnung8 festgelegt ist. - Die Erfindung ist vorstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert worden, bei dem ein Federelement
7 die Seilscheibe4 und den Hebel16 koppelt. Es versteht sich, dass auch ein weiteres Federelement zum Koppeln der Seilscheibe4 mit dem Hebel16 bzw. der Klinke11 vorgesehen sein kann, wobei das weitere Federelement zum Beispiel spiegelsymmetrisch auf der gegenüberliegenden Seite der Seilscheibe angeordnet ist.
Claims (27)
- Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen an einem Hebelhalter (
3 ) schwenkbar gelagerten Bremsbetätigungshebel (2 ), eine Kopplungseinheit, die den Bremsbetätigungshebel (2 ) und ein Bremsseil (6 ) koppelt, wobei die Kopplungseinheit eine schwenkbar an dem Bremsbeätigungshebel (2 ) angeordnete Seilscheibe (4 ) umfasst, wobei an der Seilscheibe (4 ) eine Verzahnung (8 ) angeordnet ist, die mit einer an dem Bremsbetätigungshebel (2 ) angeordneten Klinke (11 ) koppelbar ist, eine an der Seilscheibe (4 ) angeordnete Anlenkung (5 ) für das Bremsseil (6 ), und ein die Seilscheibe (4 ) vorspannendes Federelement (7 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (11 ) mittels eines Hebels (16 ) mit dem Federelement (7 ) gekoppelt ist, und dass der Hebel (16 ) an dem Bremsbetätigungshebel (2 ) lösbar festlegbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (
11 ) mittels des Federelements (7 ) entgegen der Verzahnung (8 ) vorspannbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer von der Klinke (
11 ) und dem Hebel (16 ) einen Fortsatz (14 ) aufweist, und dass der andere von der Klinke (11 ) und dem Hebel (16 ) eine Ausnehmung (15 ) aufweist, wobei der Fortsatz (14 ) in der Ausnehmung (15 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
16 ) schwenkbar an dem Bremsbetätigungshebel (2 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
16 ) und die Klinke (11 ) dieselbe Schwenkachse (W) aufweisen. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hebel (
16 ) ein Riegel (17 ) angeordnet, und dass der Hebel (16 ) mittels des Riegels (17 ) an dem Bremsbetätigungshebel (2 ) festlegbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Riegel (
17 ) eine Lasche (19 ) zum Lösen von dem Bremsbetätigungshebel (2 ) zugeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Hebel (
16 ) eine Übersetzung zwischen dem Federelement (7 ) und der Feststellklinke (11 ) gegeben ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (
11 ) in einer Transportposition an der Verzahnung (8 ) festlegbar ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (
8 ) einen gekrümmten Verlauf aufweist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feststelleinrichtung zum lösbaren Festlegen des Bremsbetätigungshebels (
2 ) an dem Hebelhalter (3 ) vorgesehen ist. - Feststellbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbetätitgungshebel als ein Fußpedal für einer Fußbremse ausgebildet ist.
- Feststellbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbetätitgungshebel als ein Handbremshebel für eine Handbremse ausgebildet ist.
- Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen an einem Hebelhalter (
3 ) schwenkbar gelagerten Bremsbetätigungshebel (2 ), eine Kopplungseinheit, die den Bremsbetätigungshebel (2 ) und ein Bremsseil (6 ) koppelt, wobei die Kopplungseinheit eine schwenkbar an dem Bremsbetätigunshebel (2 ) angeordnete Seilscheibe (4 ) umfasst, wobei an der Seilscheibe (4 ) eine Verzahnung (8 ) angeordnet ist, die mit einer an dem Bremsbetätigungshebel (2 ) angeordneten Klinke (11 ) koppelbar ist, eine an der Seilscheibe (4 ) angeordnete Anlenkung (5 ) für das Bremsseil (6 ), und ein die Seilscheibe (4 ) vorspannendes Federelement (7 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellklinke (11 ) mittels des Federelements (7 ) entgegen der Verzahnung (8 ) vorspannbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (
11 ) und das Federelement (7 ) mittels wenigstens eines Hebels (16 ) miteinander gekoppelt sind. - Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass einer von der Klinke (
11 ) und dem Hebel (16 ) einen Fortsatz (14 ) aufweist, und dass der andere von der Klinke (11 ) und dem Hebel (16 ) eine Ausnehmung (15 ) aufweist, wobei der Fortsatz (14 ) in der Ausnehmung (15 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
16 ) schwenkbar an dem Bremsbetätigunsgshebel (2 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
16 ) und die Klinke (11 ) dieselbe Schwenkachse (W) aufweisen. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
16 ) an dem Bremsbetätigungshebels (2 ) lösbar festlegbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem wenigstens einen Hebel (
16 ) ein Riegel (17 ) zugeordnet, und dass der Hebel (16 ) mittels des Riegels (17 ) an dem Bremsbetätigungshebels (2 ) festlegbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass dem Riegel (
17 ) eine Lasche (19 ) zum Lösen von dem Bremsbetätigungshebels (2 ) zugeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Hebel (
16 ) eine Übersetzung zwischen dem Federelement (7 ) und der Feststellklinke (11 ) gegeben ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (
11 ) in einer Transportposition an der Verzahnung (8 ) festlegbar ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (
8 ) einen gekrümmten Verlauf aufweist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feststelleinrichtung zum lösbaren Festlegen des Bremsbetätigunshebels (
2 ) an dem Hebelhalter (3 ) vorgesehen ist. - Feststellbremse nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbetätitgungshebel als ein Fußpedal für einer Fußbremse ausgebildet ist.
- Feststellbremse nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbetätigungshebel als ein Handbremshebel für eine Handbremse ausgebildet ist.
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| DE112006000723.8T DE112006000723B4 (de) | 2005-01-25 | 2006-01-07 | Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE202005001223U DE202005001223U1 (de) | 2005-01-25 | 2005-01-25 | Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
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