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Die
vorliegende Erfindung betrifft nach einem ersten Aspekt eine Verpackung,
vorzugsweise eine Wegwerf-Verpackung, die Backzutaten aufnehmen kann,
in der ein Brot- und/oder Kuchenteig geschüttelt oder gerührt werden
kann und in der ein Brot- und/oder Kuchenteig gebacken werden kann.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUDNG
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Bekannte
Wegwerfverpackungen für
Backzutaten wie Mehl, Hefe, Fett, Zucker, Salz usw. verlangen das
Zuführen
der Zutaten in einen Behälter, die
Zugabe von Flüssigkeit
und Vermischen der Zutaten. Eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser,
wird als erste Zutat ausgemessen, sodann werden die anderen Zutaten
vor dem Vermischen hinzugegeben. Nach dem Vermischen wird der Kuchen-
oder Brotteig auf einem Tisch geknetet und in eine Backform eingebracht.
Der Zweck des Knetens ist das Beeinflussen des von Proteins, Gluten,
derart, dass ein elastisches Netzwerk in dem Kuchen- oder Brotteig erzeugt
wird. Dieses Netzwerk wird graduell gestreckt, wenn die Hefe Kohlendioxid
erzeugt. Das Netzwerk ist eine Basis für die Fähigkeit des Kuchen- oder Brotteigs
aufzugehen, da das Kohlendioxid ansonsten entweichen würde. Es
ist notwendig, die Backform zu fetten und die Backform, den Behälter usw.
nach der Verwendung zu reinigen. Zusätzlich kann es schwierig sein,
ein frisch gebackenes Brot oder einen frisch gebackenen Kuchen aus
der Backform zu lösen,
ohne die Form des Brotes und/oder des Kuchens zu zerstören.
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Es
wurden verschiedene Versuche gemacht, um die Herstellung von Brot
und insbesondere die Anlagen, die zur Brotherstellung verwendet
werden, zu verbessern. Beispielsweise offenbart das deutsche Patent
DE 06 26 308 T1 ein
Verfahren zum Herstellen eines Brots, in dem ein Kuchen- oder Brotteig durch
Kneten in einem Mischer hergestellt wird. Der Mischer weist ein
System auf, das den Mixer nach der Verwendung automatisch reinigt.
Die Aufgabe des Verfahrens nach diesem deutschen Patent ist das
Vermeiden eines manuellen Durchknetens des Teigs und das Reduzieren
der nachfolgenden Reinigung des Mischers. Das Patent gibt an, dass
das Vermischen von Brot schwierig ist und man anstrebt, dies einfacher
zu machen.
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Verpackungen
nach dem Stand der Technik sind Formen, die in sehr unterschiedlicher
Weise, wie schematisch in den 2a bis 2c angegeben ist,
die drei verschiedene Formen zeigen. 2a ist eine
Backform nach dem Stand der Technik, die aus Papier besteht, 2b ist
eine Backform nach dem Stand der Technik, die aus Stahl besteht,
und 2c ist eine Papierverpackung für Mehl.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen ersten Aspekt einer Verpackung
für Lebensmittelzutaten.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele
weisen einen Behälter
auf mit einem ersten Teil und einem zweiten Teil, wobei der zweite
Teil von dem ersten Teil entfernbar ist, um eine Öffnung in
dem Behälter
zu schaffen. Der erste Teil besteht aus einem oder mehreren Materialien,
die für
Temperaturen bis zu 300°C, bis
zu 250°C,
bis 200°C
und vorzugsweise zwischen 170°C
und 300°C
widerstandsfähig
sind, um es möglich
zu machen, den ersten Teil als eine Backform zu verwenden. Die Verpackung
ist dazu eingerichtet, Zutaten, die vom Inneren der Verpackung aufgenommen
werden, vor der Entfernung des zweiten Teiles aufzunehmen, wobei
die Verpackung vorzugsweise Zutaten zum Herstellen von Brot- und/oder Kuchenteig
aufnimmt.
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Durch
die Verwendung von Materialien, wie sie hier diskutiert werden,
kann eine Verpackung nach bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung
verwendet werden zum Aufnehmen von Backzutaten, zum Vermischen der
Backzutaten mit einer Flüssigkeit
als auch dazu, als Backform zu dienen.
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Nach
bevorzugten Ausführungsbeispielen der
vorliegenden Erfindung kann die Verpackung eine Vakuumverpackung
sein oder jedenfalls eine luftdichte Verpackung. Weiterhin oder
alternativ dazu können
die von der Verpackung aufgenommenen Zutaten gesondert vakuumverpackt
sein. Durch diese Maßnahmen
kann die Haltbarkeit der Zutaten erheblich verlängert werden.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist es, allgemein gesprochen, nicht mehr
erforderlich, die Backzutaten von der Verpackung in einen Behälter und den
Teig von dem Behälter
in eine Backform zu verbringen. Der Vorgang der Herstellung von
Backteig und das Backen erfordert nicht das Fetten der Backform,
das Abwaschen und das Säubern
des Tisches usw. nach dem Backen. Weiter wird sehr wenig Teig verschwendet
oder übriggelassen,
das verursacht wird durch ein Mischen in einem gesonderten Behälter oder
durch Kneten auf einem Tisch. Weiter wird ein hoher Hygienegrad
erreicht aufgrund der Tatsache, dass der Teig nicht möglicherweise
schmutzigen Geräten
oder Händen
ausgesetzt ist.
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Nach
der vorliegenden Erfindung kann der Teig vorzugsweise aufgeschüttelt werden
oder gerührt
werden durch Verwendung eines Löffels,
eines Stocks oder dgl. In beiden Fällen wird die Flüssigkeit bevorzugt
hinzugegeben, nachdem die trockenen Zutaten in die Packung eingegeben
worden sind und der sich ergebende Teig ist typischerweise vollständig getränkt und
kann in der Verpackung gebacken werden.
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Flüssigkeit,
etwa Wasser, Milch und/oder Öl, wird
zu den Zutaten, die von der Verpackung aufgenommen werden, hinzugefügt. Die
Verpackung mit Zutaten und die Flüssigkeit werden geschüttelt und werden
gerührt,
die sich ergebende Mischung wird ein Brot- und/oder Kuchenteig.
Der Kuchen- oder Brotteig geht dann auf, falls erforderlich, woraufhin die
Verpackung, die den Kuchen- oder Brotteig beinhaltet, in einen Ofen
eingebracht wird, etwa einen Heißluftofen oder einen gewöhnlichen
Ofen zum Backen. Das frisch gebackene Brot und/oder der Teig können durch
Abziehen der Backform einfach aus der Backform gelöst werden.
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Typische
und bevorzugte Materialien für
die Verpackung nach der vorliegenden Erfindung und insbesondere
für den
ersten Teil weisen Materialen solcher Art auf, dass die Zutaten,
gleichgültig
ob trocken oder nass, die in der Verpackung gelagert sind, für einen
langen Zeitraum aufbewahrt werden können, etwa bis zu 2 oder 3
Jahren, und die dazu in der Lage sind, hohen Temperaturen bis zu
300°C jedenfalls
bis zu 250°C
auszuhalten, ohne Bestandteile oder Geschmacksstoffe abzugeben,
ein einfaches Lösen
der gebackenen Produkte erlauben und nach der Verwendung einfach
zu beseitigen sind. Geeignete und bevorzugte Materialien weisen
Karton, Papier, Plastik, Folie, Wachs, Metallfolie, Silicon usw. auf.
In verschiedenen Varianten, Kombinationen und Dicken. Verpackungen
nach der vorliegenden Erfindung können verschiedene Formen, Größen und Verschlüsse haben.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht das
zweite Teil aus einem ähnlichen
oder dem gleichen Material wie der erste Teil.
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Der
zweite Teil weist in bevorzugten Ausführungsbeispielen einen Deckel
auf, der bei dem Entfernen/Öffnen
eine Öffnung
schafft, die durch den Deckel verschließbar sein kann. Zusätzlich kann
eine Dichtung zwischen dem Deckel und der Verpackung vorzugsweise
vorgesehen sein und/oder erreicht sein durch einen O-Ring, einen
Klebstoff, ein Klebeband oder miteinander verschmolzen sein. Bei
bevorzugten Ausführungsbeispielen
kann der Deckel aus einem faltbaren Teil der Verpackung bestehen und
der faltbare Teil kann vorzugsweise eingerichtet sein, um derart
gefaltet zu werden, dass der Deckel unter eine äußere Fläche des ersten und/oder des zweiten
Teils gedrückt
zu werden. Vorzugsweise weist der Deckel Greifmittel zum Herausziehen
des Deckels in eine Position oberhalb der äußeren Fläche der Verpackung durch Verwendung
eines Fingers auf.
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Die
Verpackung kann vorzugsweise eine Messeinrichtung zum Abmessen eines
Betrags der der Verpackung zugegebenen Flüssigkeit aufweisen. In bevorzugten
Ausführungsbeispielen
kann die Messeinrichtung ein transparentes Element aufweisen, das
in dem ersten und/oder dem zweiten Teil vorgesehen ist, wobei durch
den transparenten Teil der Pegel der in der Verpackung vorhandenen
Flüssigkeit erkannt
werden kann. Der transparente Teil ist vorzugsweise mit einer sichtbaren
Skala versehen. Alternativ oder in Kombination damit kann die Messeinrichtung
vorzugsweise eine Überströmöffnung aufweisen,
durch die überflüssiges Fluid
den Behälter verlassen
kann. Die Überströmöffnung kann
vorzugsweise verschließbar
sein, etwa durch einen Deckel oder dergleichen, um ein Verspritzen
aus der Öffnung in
Folge des nachfolgenden Schüttelns
der Verpackung zu verhindern. Alternativ oder in Kombination damit
könnte
die Menge der abgemessenen Flüssigkeit
durch einen Messbehälter,
der bei den Ausführungsbeispielen
nach der Erfindung verwendet werden kann, abgemessen werden.
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Bei
bevorzugten Ausführungsbeispielen
der Verpackung kann das Innere der Verpackung in Abschnitte aufgeteilt
werden, die zueinander abgedichtet sind durch ein oder mehrere Dichtelemente.
Insbesondere kann einer der Abschnitte in fluidischer Kommunikation
in der Öffnung
sein und dieser Abschnitt kann vorzugsweise beispielsweise Hefe
aufweisen. Die Hefe kann dann in die anderen Zutaten fallen, wenn
der Deckel durch Drücken,
anheben oder Abschrauben geöffnet
wird.
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Der
Abschnitt, der in fluidischer Kombination mit der Öffnung ist,
kann vorzugsweise ein Volumen haben, das dem Betrag der Verpackung
zugegebenen Flüssigkeit
entspricht. Das eine oder die mehreren Dichtelemente können vorzugsweise
dazu eingerichtet sein, in Folge des Zugebens von Flüssigkeit
zu dem Behälter,
dem Ziehen oder dem Schütteln
der Verpackung, nachdem die Flüssigkeit
der Verpackung zugegeben ist, zu brechen. In besonders bevorzugten
Ausführungsbeispielen
kann das eine oder können
die einen oder mehreren Dichtelemente aus einem in einer Flüssigkeit
lösbaren
Material bestehen.
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Der
zweite Teil kann vorzugsweise einen Abziehabschnitt aufweisen, der
dann, wenn er entfernt wird, eine Öffnung in der Verpackung frei
gibt. Vorzugsweise schafft der Abziehabschnitt eine Öffnung mit
einer Größe von mehr
als 1/10tel, etwa 2/10tel, vorzugsweise größer als 3/10tel, etwa 4/10tel,
vorzugsweise größer als
5/10tel, größer als
6/10tel und sogar größer als
7/10tel und bei manchen Ausführungsbeispielen
sogar größer als
8/10tel, etwa 9/10tel oder den gesamten äußeren Bereich der Verpackung.
Alternativ oder in Kombination damit kann die Verpackung mit einer
oder mehreren Lüftungsöffnungen
versehen sein, die einen Gasaustausch zwischen dem Inneren der Verpackung
und der Umgebung erlauben. Diese Lüftungsöffnungen können anfangs durch eine Abziehfolie
verdeckt sein, so dass die Verpackung gegenüber der Umgebung versiegelt bleibt,
bis sie beendet wird.
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Das
Volumen der Verpackung kann vorzugsweise innerhalb des Bereichs
von 0,1–5
Litern, etwa einem Bereich von 0,2–4 Litern, vorzugsweise einem Bereich
von 0,3–3
Litern, etwa einem Bereich von 04–2 Litern, vorzugsweise in
dem Bereich von 0,5–1,5
Litern, etwa im Bereich zwischen 0,5–1 Liter liegen.
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In Übereinstimmung
mit besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen
kann die Verpackung aus einem flexiblen Material bestehen, so dass
die Verpackung faltbar ist.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
die Verpackung vor dem Entfernen des zweiten Teiles fluiddicht.
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Die
Verpackung ist vorzugsweise fluiddicht versiegelt, um die Backzutaten
bis zur Verwendung zu schützen.
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In
besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen
der Verpackung nach der vorliegenden Erfindung weist der erste Teil
eine offene Höhlung
und der zweite Teil weist einen Deckel, der die Öffnung der Höhlung abdeckt,
auf. Diese beiden Teile werden vorzugsweise nach dem Füllen der
Verpackung mit den Zutaten, von denen eine oder mehrere in einem
oder mehreren Behältern
lagern, gelenkig verbunden. Der zweite Teil weist auf:
- – eingeritzte
Linien, die eine Abziehlasche definieren, die eine Öffnung in
einem Teil des Deckels begrenzt, vorzugsweise wieder verschließbar, durch
den Flüssigkeit
zugegeben werden kann,
- – eine
Messeinrichtung bestehend aus einem transparenten Teil, durch den
der Pegel der Flüssigkeit
in der Verpackung erkannt werden kann, wobei der transparente Teil
vorzugsweise mit einer sichtbaren Skale versehen ist,
- – wobei
der eine oder die mehreren Behälter
in der Höhlung
derart angeordnet sind, dass sie abgezogen werden können in
Folge der Öffnung
der Abziehklappe.
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Weiter
können
der eine oder die mehreren Behälter,
die eine oder mehrere Zutaten beinhalten, an dem Inneren der Verpackung
angebracht sein, vorzugsweise an den zweiten Teil und/oder in dem Bereich,
in dem die beiden Teile verbunden sind, derart, dass zu den Zutaten,
die in dem einen oder den mehreren Behältern beinhaltet sind, anderen
Zutaten zugegeben werden, wenn die Abziehlasche geöffnet wird.
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Zusätzlich können der
eine oder die mehreren Behälter
vorzugsweise eine längliche
Form haben und das offene Ende, das an der Abziehlasche angebracht
ist und das andere Ende an der Verpackung mit Abstand von der Abziehlasche
angebracht ist, vorzugsweise in dem Bereich, wo der erste und der
zweite Teil miteinander verbunden sind.
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Der
eine oder die mehreren Behälter
können vorzugsweise
mit ihrer Längsrichtung
und einem Winkel von etwa 90°,
so etwa 85°,
etwa 80° etwa
75°, etwa
70°, etwa
65°, etwa
60°, etwa
55°, etwa
50°, etwa
45°, etwa
40°, etwa
35°, etwa
30°, etwa
25°, etwa
20°, etwa
15°, etwa
10° oder
etwa 5° oder
etwa 0° zu
der Längsachse
des Behälters
positioniert sein.
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Ein
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Rezept nach
dem Flüssigkeit
und Zutaten, die ein in einem geschlossenen, vorzugsweise versiegelten
Behälter
beinhaltet sind, zu einem Brot- oder Kuchenteig aufgeschüttelt oder
verrührt
werden.
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Vorzugsweise
wird Flüssigkeit
in einer Menge zugefügt,
dass das Verhältnis
im Gewicht zwischen Flüssigkeit
und den anderen Zutaten zwischen 1 : 0,50 und 1 : 2,50 liegt. Eine
oder mehrere der Zutaten können
vorzugsweise ein Treibmittel wie Hefe, Soforthefe, Backpulver oder
Backsoda sein. Flüssigkeit
wird vorzugsweise zu dem Behälter
zugegeben, nachdem wenigstens 75 Gewichtsprozent der anderen Zutaten
vermischt sind.
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Ein
Kneten des Kuchens und/oder Brotteigs ist im allgemeinen in Verbindung
mit der vorliegenden Verbindung nicht erforderlich, da die mechanische Einwirkung
auf den Kuchen- und/oder
Brotteig durch Schütteln
stattfindet. Das schwierige und belastende Kneten wird dadurch erspart,
das nachfolgende Abspülen,
Reinigen des Tisches wird somit reduziert.
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In Übereinstimmung
mit bevorzugten Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung wird das Gewichtsverhältnis zwischen Flüssigkeit
und anderen Zutaten bei dem Herstellen eines Brot- und/oder Kuchenteigs
zwischen 1 : 0,50 und 1 : 2,50 sein, was besonders geeignet ist
zum Schütteln.
Die Flüssigkeit
kann vorteilhaft zuletzt zugefügt
werden, anders als bei dem traditionellen Verfahren des Backens,
bei dem mit Wasser begonnen wird und sodann die anderen Zutaten
hinzugefügt
werden.
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Das
Rezept für
einen Brot- und/oder Kuchenteig mit einem Gewichtsverhältnis zwischen Flüssigkeit
und anderen Zutaten wie oben angegeben, hat das Potential zum Herstellen
verschiedener Arten und Formen von Brot und/oder Kuchen. Beispielsweise
Roggenbrot, Weizenbrot, Brot aus geschrotetem Roggenmehl, Vollkornbrot,
Pizza, Brötchen,
Flöten,
lockerer Pastete, Pfundkuchen und Biskuitkuchen. Das Brot, das Gebäck usw.,
das hergestellt worden ist, hat eine gute Krume, eine feine Struktur
und hat einen delikaten Biss. Durch Hinzufügen der Flüssigkeit als letztes können die
anderen Zutaten durch Hinzufügen
der Flüssigkeit
und dem Schüttelt/Rühren vermischt
werden. Auf diese Weise kann die Mischung aus Zutaten (mit Ausnahme
flüssiger
Substanz) vorgefertigt sein, bevor die flüssigen Substanzen zugefügt worden
sind, wodurch alle zeitaufwendigen Vorbereitungen erspart werden
und der Brot- und/oder
Kuchenteig schnell hergestellt werden kann, wenn ein Erfordernis
für frisches
Brot und/oder Kuchen entsteht.
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Die
Mischung kann auf weniger als 12 % Luftfeuchtigkeit getrocknet werden,
um eine längere Haltbarkeit
zu bewirken.
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Das
Rezept nach der vorliegenden Erfindung kann vorzugsweise puderförmige Zutaten
aufweisen, da diese leicht mit Flüssigkeit und anderen Zutaten während des
Schüttelns
vermischt werden können.
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Zusätzlich kann
eine Verpackung von Zutaten, etwa eine Packung, die Sonnenblumenkerne
beinhaltet, gemeinsam mit der Verpackung vorgesehen sein, um es
dem Verbraucher zu erlauben, weitere Zutaten entweder vor dem Backen
von Brot und/oder Kuchen oder nach dem Backen herzustellen, um dem
Brot und/oder dem Kuchen persönliche
Eigenschaften zu geben.
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KURZE ERLÄUTERUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung und insbesondere bevorzugte
Ausführungsbeispiele der
Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen offenbart.
Dabei zeigt bzw. zeigen:
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die 1a, 1b und 1c schematisch bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorgefüllten Verpackung
nach der Erfindung,
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2a–2c schematische
Verpackungen und Backformen nach dem Stand der Technik,
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3a–3d schematisch
die Verwendung einer vorgefüllten
Verpackung nach der Erfindung, wobei die Verwendung aufgeteilt in
vier Schritte wiedergegeben ist,
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4 schematisch
unterschiedliche Formen der Verpackung nach der Erfindung,
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5a–5c schematisch
einen Verschluss nach bevorzugten Ausführungsbeispielen,
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6a–6c schematisch
eine faltbare Verpackung nach der Erfindung entsprechend bevorzugten
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung,
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7a, 7b und 8 bevorzugte
Ausführungsbeispiele
nach der Erfindung,
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9 ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit
einer Abmesseinrichtung,
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10a–10c schematisch unterschiedliche Verschlüsse einer
Verpackung nach der vorliegenden Erfindung,
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11a–11i schematisch unterschiedliche Messeinrichtungen
entsprechend bevorzugter Ausführungsbeispiele
zum Dosieren der zu der Verpackung zuzugebenden Flüssigkeit,
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12 zeigt
Säulendiagramme
der Gewichtsverhältnisse
zwischen der Flüssigkeit
und den anderen Zutaten entsprechend bevorzugter Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung,
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13a–13d schematisch ein vorbekanntes Verfahren der
Herstellung von Kuchen- oder Brotteig aufgeteilt in vier Schritte,
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14a–14c schematisch ein Verfahren zum Herstellen von
Kuchen- oder Brotteig nach bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung,
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15–23 unterschiedliche
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung, wobei:
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15 eine
Verpackung mit zwei Räumen, was
zu zwei kleineren Broten führt,
zeigt,
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15a–16c einen Weg zum Verdichten der Verpackung zeigt.
Auf dem umgewickelten Teil 30 ist vorzugsweise die Bedienungsanleitung aufgedruckt,
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17 und 17b unterschiedliche
Verschlussmittel zum Verschließen
der Öffnung
der Verpackung. In den 17a und 17b ist eine Plakette an der Seite der Verpackung
angeordnet, die in eine Position verschoben werden kann, in der
sie die Öffnung
der Verpackung abdeckt,
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18 eine
Fülleinrichtung 32,
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19 einen
Flüssigkeitsbehälter 33,
der in die Verpackung derart eingebaut ist, dass keine Flüssigkeit
zu der Verpackung zugegeben werden muss.
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20a–20c und 21a–21b zwei Ausführungsbeispiele
einer Verpackung mit einer Messeinrichtung zum Abmessen der Menge
einer bevorzugten, der Verpackung zuzugebenden Flüssigkeit,
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22a–22e das Falten eines Schraubdeckel, der dazu angeordnet
ist, mit der Oberfläche der
Verpackung zu fluchten,
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23 ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel,
wobei ein Abziehteil 3 sich über zwei Seiten erstreckt und
wobei ein rundes Fenster 15 als Messeinrichtung dient,
die auf diesem angeordnet ist,
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24a–24c eine Einrichtung, die Hefe oder andere Bestandteile
beinhaltet, die auf dem zweiten Teil des Ausführungsbeispiels angeordnet sind,
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25a–25b eine Einrichtung, die Hefe und/oder andere
Zutaten beinhaltet, die auf der Innenseite des zweiten Teiles des
Ausführungsbeispiels
angeordnet sind,
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26 eine Einrichtung, die Hefe oder andere
Zutaten, die auf der Außenseite
des zweiten Teils des Ausführungsbeispiels
angeordnet sind,
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27a–27d eine Einrichtung, die Hefe oder andere Zutaten
beinhalten, die auf dem zweiten Teil des Ausführungsbeispiels angeordnet
sind,
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28a–28c eine Einrichtung mit verschiedenen Funktionen,
wobei die Einrichtung auf der Verpackung der vorliegenden Erfindung
platziert ist oder ein Teil dieser Verpackung ist,
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29a–29h eine Verpackung nach der vorliegenden Erfindung
mit einem eingebauten Behälter 40 für Hefe 45 oder
andere Zutaten,
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30a–30d eine Verpackung nach der vorliegenden Erfindung
mit einem eingebauten Behälter 42 zum
Aufnehmen von Flüssigkeit,
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31a–31d eine Verpackung nach der vorliegenden Erfindung
die ausgebildet ist zum einfachen Füllen von Flüssigkeit in die Verpackung,
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31a–32e schematisch die Verwendung einer vorgefüllten Verpackung
nach der vorliegenden Erfindung,
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33 und 34 schematisch
unterschiedliche Arten von Verpackungen nach der Erfindung, bei
denen es möglich
ist, das Volumen der Verpackung zu erhöhen, vorzugsweise bevor die
Flüssigkeit
zugegeben wird, und
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35a–35c ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Verpackung
nach der vorliegenden Erfindung.
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EINGEHENDE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
DER ERFINDUNG
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Die 1a und 1c zeigen
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
einer Verpackung 1 nach der vorliegenden Erfindung. Die
Verpackung 1 besteht aus einer oder mehreren Materialien,
die gegenüber
Temperaturen bis typischerweise 200°C widerstandsfähig sind,
was es ermöglicht,
die Verpackung 1 als Backform zu verwenden. Dabei liegt
es in der Bedeutung des Ausdrucks „widerstandsfähig bis typischerweise
220°C", dass das Material
bei diesen Temperaturen nicht abreibt oder wenigstens nur in einem
Ausmaß,
der sich aus Vorschriften ergibt (chemischen als auch den Geschmack
betreffend) bezüglich
der Bestandteile, die von der Verpackung aufgenommen werden, während diese
im Ofen angeordnet ist und dass das Material nicht in einem Ausmaß zersetzt
wird, bei dem die Bestandteile nicht von der Verpackung aufgenommen
werden können.
Materialien, die als besonders geeignet betrachtet werden, sind Karton,
das von Silikon, PET, eine Aluminiumfolie, Plastik oder eine fettige
Substanz wie Butter oder dergleichen (im allgemeinen eine fettigen
Substanz) beschichtet sind auf der Seite, die zu dem Inneren des
Behälters
weist, durch ein Material, das eine Flüssigkeit daran hindert, den
Karton zu berühren.
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Die
Verpackung 1 ist ein wesentlicher kastenförmiger Behälter und
weist einen ersten Teil 2 und einen zweiten Teil 3 auf,
der ein Teil ist, der auf einer seiner Flächen entfernt werden kann.
Der zweite Teil 3 besteht vorzugsweise aus einer örtlichen Schwächung des
Kartons, beispielsweise wie es in 4 gezeigt
ist, durch eine Ritzung 4. Die Ritzung 4 ist derart
ausgebildet, dass die Verpackung 1 wenigstens in dem Bereich
der Ritzung 4 flüssigkeitsdicht
bleibt, was durch Ritzen lediglich des Kartons und nicht des Beschichtungsmaterials,
das an der Innenfläche
der Verpackung 1 angeordnet ist, erreicht werden kann.
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Bei
einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Verpackung 1 mit einem Deckel 1 versehen,
der dazu eingerichtet ist, eine Öffnung 6 zu
verschließen.
Die Kombination der Öffnung 6 und des
Deckels 5 schafft die Möglichkeit,
Zutaten in die Verpackung 1 hinzuzufügen, insbesondere eine oder mehrere
Flüssigkeiten.
Um die Zugabe derartiger Zutaten zu erleichtern, bildet der Deckel 5 in
seiner offenen Position (wie in 1 gezeigt)
eine Schütte.
In seiner geschlossenen Position sind die Seitenwände 5a des
Deckels 5 derart gefaltet, dass die Vorderwand 5b in
einer Ebene parallel zu der Ebene der Seite in dem die Öffnung 6 vorgesehen
ist, positioniert ist.
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Bei
einem alternativen Ausführungsbeispiel ist
der Deckel 5 ein Schraubstopfen und die Öffnung ist
ein kleines Rohr oder ein Aufdrückdeckel
mit einem Gewinde, das demjenigen des Schraubstopfens 27 entspricht,
wie in den 5a–5c gezeigt.
Wie weiter in 5 gezeigt, kann ein
faltbares Teil 10 der Verpackung, der den Deckel 5 umgibt,
derart gefaltet sein, dass der Deckel 5 herunter unter
die Fläche
der Verpackung gedrückt
werden kann, wie in 5c gezeigt, und der Deckel 5 ist
mit einem Ring versehen, der genutzt werden kann, um den Deckel 5 aus
seiner niedergedrückten
Position herauszuziehen. Ein O-Ring 11, eine Verklebung
und/oder eine Verschweißung
sind vorgesehen, um den Verschluss abzudichten. Bei einem weiteren
Ausführungsbeispiel
wird die Verpackung gefaltet, nachdem die Zutaten zugegeben sind
(siehe 6a, 6b und 6c).
Die 6b und 6c zeigen
dieselbe Verpackung in einem gefalteten Zustand bzw. einem entfalteten
Zustand. Wenn der Deckel 5 in Zusammenwirken mit dem O-Ring 11 die
Verpackung abdichtet, wird die Verpackung in dem gefalteten Zustand
bleiben, wodurch der Raum, der zum Lagern und zum Transportieren
erforderlich ist, erheblich reduziert wird. Die Erzeugung eines
Vakuums in der Verpackung kann die Wirkung erhöhen und die Haltbarkeit der
Zutaten vergrößern. Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer gefalteten Verpackung ist in 6d gezeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist ein mittlerer Abschnitt der Verpackung 1 gefaltet,
um das Zusammendrücken
der Verpackung 1 zu erlauben.
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Die
Verwendung der Verpackung 1 ist schematisch in 3 angegeben, bei der vier unterschiedliche
Schritte gezeigt sind, die während
der Nutzung der Verpackung 1 entsprechend der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. 3 zeigt den
Schritt des Zugebens von Flüssigkeit,
etwa Wasser, zu der Verpackung 1 (bei einem Ausführungsbeispiel,
bei dem der Deckel 5 einen Schraubstopfen und ein Rohr
aufweist). Nach der Zugabe der vorbestimmten Menge – oder im
allgemeinen einer ausreichenden Menge – eines Fluids in die Verpackung 1 wird
die Verpackung geschüttelt,
um eine Vermischung der zugegebenen Zutaten und der zugegebenen
Flüssigkeit
zu bewirken. Nach dem Vermischen kann ein entfernbarer Teil 3 entfernt
werden, wie dies in 3c gezeigt ist, woraufhin die
Verpackung in einen Ofen eingebracht wird, wie in 2d gezeigt.
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Bei
anderen Ausführungsbeispielen
weist die Verpackung 1 Luftöffnungen auf, die eine Größe mit einem
Durchmesser von 1mm bis 20 mm, insbesondere 2 mm bis 18mm, ganz
besonders bevorzugt 4 mm bis 16 mm haben. Die Form dieser Bohrungen kann
rund, rechteckig, fünfseitig
oder ähnlich
sein. Derartige Luftöffnungen
sind insbesondere nützlich in
dem Fall, in dem die Verpackung 1 verwendet wird, um beispielsweise
einen Kuchen herzustellen, der abgedeckt werden muss, während er
gebacken wird, wobei die Bohrungen einen Gasaustausch zwischen dem
Inneren der Verpackung 1 und der Umgebung erlauben.
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Die
Verpackung 1 von 1 ist mit
Backzutaten gefüllt,
in dem besonderen Ausführungsbeispiel sind
alle Zutaten mit Ausnahme der flüssigen
Bestandteile eingefüllt.
Mit eingefüllt
ist insbesondere gemeint, dass alle Zutaten in der Fabrik in die
Verpackung eingebracht werden, so dass der Kunde lediglich die flüssige Zutat
zu der Verpackung zugeben muss.
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In Übereinstimmung
mit bevorzugten Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung wird die Verpackung in der Fabrik mit
den Zutaten beschickt und die Verpackung mit den Zutaten wird zum Verschicken
versiegelt, so dass die Verpackung mit den Zutaten eine verwendungsfertige
Standardbackmischung bildet.
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Bevorzugte
Gewichtsverhältnisse
zwischen der Flüssigkeit
und den anderen Zutaten des Kuchens oder des Brotteigs sind in 12 gezeigt.
Die linke Säule
zeigt, dass es bevorzugt ist, den maximalen Betrag von Flüssigkeit
unter 760 Gewichtsprozent wenigstens 33 Gewichtsprozent Zutaten
zu halten. Die rechte Säule
zeigt, dass es bevorzugt ist, den minimalen Betrag an Flüssigkeit
oberhalb von 20 Gewichtsprozent zu halten und dass es bevorzugt
ist, die Menge an Zutaten geringer als 71 Gewichtsprozent zu halten.
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13 zeigt das übliche Backen in vier aufeinanderfolgenden
Schritten, das gezeigt ist mit Mischen der Flüssigkeit, die zunächst in
eine Schüssel eingebracht
wird (die aus einer Anzahl von zuvor miteinander vermischten Flüssigkeiten
bestehen kann) und anderen Zutaten in einer Schüssel, platzieren des Kuchens-
oder Brotteigs auf einen Tisch zum Kneten und Einbringen des gekneteten
Kuchen- oder Brotteigs in eine Backform.
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Das
Schütteln
der Verpackung oder das Verrühren
der Zutaten nach der vorliegenden Erfindung mit flüssigen und
anderen Zutaten ist in 14 gezeigt,
die auch zeigt, wie der Kuchen- oder
Brotteig in eine Backform eingebracht wird. Wenn jedoch die Verpackung
als Backform benutzt wird, erfolgt dies natürlich nicht.
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Bei
besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen
der Erfindung wird die Verpackung zunächst mit den mit einer Flüssigkeit
zu vermischenden Zutaten gefüllt.
Mit diesem Füllen
ist insbesondere gemeint, dass die Zutaten in der Verpackung in
der Fabrik eingefüllt
werden, so dass dann, wenn die Verpackung verschickt und beispielsweise
in einem Geschäft
verkauft wird, keine weiteren Zutaten mit Ausnahme einer oder mehreren
Flüssigkeiten,
Hefe und optional zusätzliches
Getreidekorn zu der Verpackung hinzugefügt werden müssen, um den Backteig zu erstellen.
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Die
Zutaten können
in manchen bevorzugten Ausführungsbeispielen
ein Treibmittel beinhalten. Das Treibmittel kann, beispielsweise
Hefe, ein Backpulver oder Backsoda sein. Bei der Verwendung von Hefe
kann diese in Form eines Granulats sein, dass durch ein geeignetes
Beschichtungsmaterial wie Gelatine, Zucker, Stärke oder dergleichen eingekapselt ist.
Trockene Hefe kann mit oder ohne einer Beschichtung verwendet werden.
Weiter kann Hefe als auch ein anderes Treibmittel in eine fettige
Substanz eingekapselt sein.
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Jedoch
kann es bevorzugt sein, die Hefe gesondert von den anderen Zutaten
zu halten. Unter solchen Umständen
kann die Hefe in einem Behälter eingebracht
sein oder kann gesondert verkauft werden und gemeinsam mit der Flüssigkeit
zugegeben werden, wie dies beispielsweise in den 24–29 gezeigt ist.
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Bei
Ausführungsbeispielen,
bei denen die Hefe in einem separaten Behälter (einem Plastikbeutel,
einer Folie oder dergleichen) gesondert wird, kann die Verpackung
eine kleine Kammer sein, die in den Behälter eingebracht ist und versiegelt
wird beispielsweise durch eine Folie, die aufgebraucht werden kann
oder die flüssigkeitslöslich ist,
die also durch Flüssigkeit
aufgelöst
wird. Ein geeignetes Material für
ein solches flüssigkeitslösliches
Material sind Kunststoffe aller Arten, Backpapier, Papier, Karton
oder dergleichen.
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Bei
anderen bevorzugten Ausführungsbeispielen
wird die Hefe in einer beutelartigen Struktur 12 aufgenommen,
etwa einer solchen, wie dies in 7b gezeigt
ist, die sich von der Öffnung 6 in
die Verpackung 1 erstreckt. Das Volumen dieser beutelartigen
Struktur entspricht dem Volumen der zuzufügenden Flüssigkeit und ist mit einem
oder mehreren geschwächten
Bereichen/Linien 28 versehen, die aufbrichen, wenn die
gewünschte
Menge an Wasser in die beutelartige Struktur eingegeben ist, um
es der Mischung aus Hefe und Flüssigkeit
zu erlauben, in Kontakt mit den anderen Zutaten, die von der Verpackung 1 aufgenommen
werden, zu kommen. Die Schwächung
der beutelartigen Struktur kann eine derartige Festigkeit haben,
dass sie nicht automatisch aufbricht, wenn die gewünschte Menge
an Flüssigkeit
zugegeben wird, aber aufbricht, wenn die Verpackung geschüttelt wird.
Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel
wird die Öffnung 6,
durch die die Flüssigkeit
zugegeben ist, abgedichtet, bevor die Verpackung 1 geschüttelt wird,
um ein Verschütten zu
vermeiden.
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Es
ist zu beachten, dass die Zuteilung von Flüssigkeit durch Vorsehen der
beutelartigen Struktur mit einer Größe, die dem Betrag der zuzugebenden Flüssigkeit
entspricht, vorteilhaft auch bei den Ausführungsbeispielen, bei denen
die beutelartige Struktur keine Hefe oder irgend etwas sonstiges
beinhaltet verwendet werden kann.
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Die Öffnung weist,
wie 7 zeigt, ein kleines, mit einem
Gewinde versehenes Rohr 12 auf, das dazu ausgebildet ist,
mit dem mit einem Gewinde versehenen Deckel 5 und einem
O-Ring zusammenzuwirken, um die Öffnung
abzudichten. Das Rohr 12 weist Luftöffnungen 12 auf, die
es der Luft erlauben, aus dem Inneren der Verpackung zu entweichen, wenn
Flüssigkeit
zu der Verpackung zugefügt
wird.
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Die 8 und 9 zeigen
weitere Ausführungsbeispiele
der Verpackung nach der vorliegenden Erfindung. Die Verpackung von 8 ist
ein rechteckig geformter Kasten mit einer Ritzung 4 (die auch
auf der Seite des Kastens vorgesehen sein kann), die das Abziehen
des oberen Tei les der Verpackung erlaubt, nachdem die Zutaten in
der Verpackung 1 vermischt sind. Ein Abschluss 13 weist
einen angelenkten Deckel auf, der in dem oberen Teil der Verpackung 1 vorgesehen
ist. Eine horizontale Markierung 14 (vorzugsweise in Form
einer Linie) ist in dem Inneren angebracht, die als eine Pegelanzeige zum
Messen des richtigen Betrags von zu der Verpackung zugegebenen Flüssigkeit
dient. Die in 9 gezeigte Verpackung ist weiter
ein rechteckig geformter Kasten mit einer Ritzung 4. Auf
einer Seite der Verpackung 1 ist ein transparentes Fenster
eingebracht, durch das der Betrag an Zutaten und Flüssigkeit,
die in der Verpackung vorhanden sind, abgeschätzt werden kann. Das Fenster 15 kann
weiter eine Markierung aufweisen, die den richtigen Betrag von zu
den Zutaten in der Verpackung 1 zuzugebende Flüssigkeit
angibt. In 9 werden zwei unterschiedliche Öffnungen
angegeben, ein mit einem Gewinde versehener Deckel 27,
wie er beispielsweise in Zusammenhang mit 6 beschrieben
worden ist, oder eine schüttenförmige Öffnung 5,
wie dies in Verbindung mit 1 beschrieben
worden ist.
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In 10 sind unterschiedliche Abschlüsse gezeigt.
In 10a ist wiedergegeben, dass der mit einem Ring
versehene Deckel 27 entweder auf der Oberseite der Verpackung 1 oder
auf einer der Seiten der Verpackung angeordnet sein kann. Der Deckel kann
weiter einen aufgepressten Deckel aufweisen oder ein solcher sein,
der an den Behälter
durch eine Schnapppassung angebracht ist. In 10b ist
der Abschluss eine Aufreißlasche 16 und
in 10c ist der Abschluss ein Rohr 17, das
entweder mit einem Gewinde versehen ist, um den Gewindedeckel 27 aufzunehmen
oder durch eine Abziehfolie abgedichtet ist.
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In 11 sind unterschiedliche Maßnahmen zum
Dosieren der zu der Verpackung hinzuzufügenden Flüssigkeit gezeigt. In 11a ist die Verpackung mit einer Überströmöffnung 18 versehen, durch
die die Flüssigkeit
strömt,
wenn die geeignete Menge zu der Verpackung 1 zugegeben
ist. 11b ist eine Querschnittsansicht
der Verpackung 11 mit einem Überströmkanal 18, der in
der Verpackung vorgesehen ist, vorzugsweise auf dieselbe Weise wie die
trichterförmige Öffnung von 1.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird die Verpackung 11, die in den 11c1–11c3 gezeigt ist, mit Flüssigkeit in der Kammer 19 und
Zutaten in der Kammer 21 vorgefüllt, die als gesonderte Kammern
ausgebildet sind. Die Trennwand 20 innerhalb der Verpackung
trennt die Flüssigkeit
in der Kammer 19 von den Zutaten in der Kammer 21 und
besteht vor zugsweise aus einem Material mit einer oder mehreren
Ritzungen, die in Folge eines Schüttelns der Verpackung aufbrechen.
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Bei
dem in den 11c1–11c3 gezeigten
Ausführungsbeispiel
ist die Trennwand 20 ein Teil, das durch Einziehen der
Lasche 20a, die mit der Trennwand 20 verbunden
ist, entfernt wird. Die Lasche 20a ist durch Ritzungslinien
gebildet, die in dem Deckel der Verpackung vorhanden sind. Nach
dem Entfernen der Trennwand 20 können, wie in den 11c2 gezeigt, die Flüssigkeit und die Zutaten durch
Schütteln
der Verpackung 1 vermischt werden. Um ein Verschütten während des
Schüttelns
zu vermeiden, kann die Öffnung,
die sich aus dem Entfernen der Lasche 20a ergibt, durch
eine Lasche 20b abgedeckt werden.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist, wie es in den 11c1–11c3 gezeigt ist, die Flüssigkeit nicht zuvor in der
Kammer 19 vorhanden, sondern wird als ein Teil des Backvorgangs
durch die Öffnung,
die durch Brechen der Einritzungen, die die Lasche 20a bilden,
geformt wird hinzugegeben. In diesem Fall dient die Kammer 19 als
eine Messeinrichtung.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung entspricht demjenigen, das in den 11c1–11c3 gezeigt ist mit der Abweichung, dass es zusätzlich eine
dritte Kammer hat, die von den Kammern 19 und 21 getrennt
ist, wobei diese dritte Kammer eine Leerkammer ist. Diese Leerkammer
ist in dem Sinne nützlich,
dass sie einen Raum zum effektiven Vermischen der Zutaten, die in
der Kammer 21 und der Flüssigkeit, die von der Kammer 19 aufgenommen
wird, bildet.
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11d zeigt die schüttenförmige Öffnung, die mit einer Überströmöffnung 18 versehen
ist. 11e zeigt eine transparente
Verpackung 1 mit einer Markierungslinie 11, die
den geeigneten, gewünschten
Pegel der Flüssigkeit
in der Verpackung 1 angibt. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
ist die Markierungslinie 14 auf dem Inneren der Verpackung 1 vorgesehen.
Die Verpackung 1 kann durch eine Abziehabdeckung 30 abgedeckt
sein, wie in 16 angegeben. Die Abdeckung/Umhüllung kann in
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
1% – 100% der
Verpackung 1 abdecken. Die Abdeckung 30 kann eine
Mehrzahl von Zwecken erfüllen,
unter anderem den Schutz vor Sonnenlicht (oder Licht im allgemeinen),
die Abdeckung kann eine Information, wie die Verpackung zu verwenden
ist, beinhalten, wodurch die Verpackung frei ist von einer Bedruckung,
bevor sie in den Ofen eingebracht wird und die Abdeckung kann die
Verpackung 1 abdichten. Das Ausführungsbeispiel von Fig. kann
die Verpackung 1 abdichten. Das Ausführungsbeispiel von 11f weist ein transparentes Rohr 24 mit
einem Schwimmer 25 in diesem auf. Wenn Flüssigkeit
der Verpackung zugegeben wird, steigt der Schwimmer 25 in
dem Rohr 24, wodurch die Menge an Flüssigkeit in der Verpackung 1 angegeben
wird. Das Ausführungsbeispiel
von 11g weist eine Überströmeinrichtung
in Form eines Rohres auf, dessen Mündung auf dem Pegel angeordnet
ist, auf dem die Flüssigkeit
sein soll, wenn die richtige Menge zu der Packung 1 zugegeben
worden ist. 11h zeigt eine Verpackung mit
einer Fülleinrichtung
mit einem Überstrom
und 11i zeigt eine Verpackung mit
einer Messkappe, die auf dem Boden der Verpackung angeordnet ist.
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16a–16c zeigen unterschiedliche Verfahren zum Einpacken
der Verpackung. In 16a trägt die Umhüllung 30 die Verwendungsweise
oder eine andere Information auf diese aufgedruckt und soll vor
Verwendung der Verpackung abgezogen werden. In den 16a und 16b bildet die
Umhüllung 30 den
zweiten Teil und ist als ein Endloskasten, indem das erste Teil 2 angeordnet
ist, gebildet. Wenn die Verpackung verwendet werden soll, wird das
erste Teil 2 aus der Umhüllung gezogen, wie es in 16c gezeigt ist. Die verbleibenden Zutaten wie
Flüssigkeit
wird hinzugefügt
und der erste Teil 2 wird vor dem Schütteln zurück in die Umhüllung geschoben.
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Die 20a–20c und 21a–21c zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Verpackung
mit einer Messeinrichtung zum Abmessen der Menge einer bevorzugten
Flüssigkeit,
die der Verpackung zuzugeben ist. In 21 ist
ein Schwimmer mit einem Messstock in einem Rohr angeordnet, der
in fluidischer Kommunikation an einem Ort 35 mit der Flüssigkeit
im Inneren der Verpackung ist. Das Rohr ist mit Löchern 36 versehen,
durch überschüssige Flüssigkeit,
die in die Verpackung eingebracht ist, durch das Rohr ausfließt. In 20 ist das Rohr als ein einstückiger Teil
der Verpackung gezeigt und ist mit einem Gewindedeckel versehen.
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Die 24a–24c zeigen eine Einrichtung, die Hefe oder andere
Zutaten beinhaltet und die an dem zweiten Teil dieses Ausführungsbeispiels
angeordnet sind. Durch Anheben oder Abschrauben eines äußeren Teiles
der Einrichtung werden die Zutaten in die anderen Zutaten fallen.
Durch Abdichten der Hefe im Inneren des Deckels kann die Verwendungszeit
erhöht
werden aufgrund der Tatsache, dass die Hefe weder Luft noch eine
Flüssigkeit
wie etwa Wasser ausgesetzt ist.
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26 zeigt eine Einrichtung, die Hefe oder andere
Zutaten beinhaltet, die auf der Außenseite des zweiten Teiles
des Ausführungsbeispiels
platziert sind. Durch Drücken
auf die Einrichtung fällt
die Hefe in die anderen Zutaten. Wie in 24 kann
die Verwendungszeit durch die Weise, wie die Hefe aufgenommen wird,
erhöht.
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26 zeigt eine Einrichtung, die Hefe oder andere
Zutaten beinhaltet, die außerhalb
des zweiten Teiles des Ausführungsbeispiels
angeordnet sind. Durch Drücken
auf die Einrichtung fällt
die Hefe in die anderen Zutaten. Wie in 22 kann
die Verwendungszeit durch die Art und Weise, wie die Hefe aufbewahrt
wird, erhöht
werden.
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27a–27d zeigen eine Einrichtung, die Hefe oder andere
Zutaten beinhaltet, die an dem zweiten Teil des Ausführungsbeispiels
angeordnet sind. Durch Ziehen oder Abschrauben eines äußeren Teiles
der Einrichtung fällt
die Hefe in die anderen Zutaten. Daher ist es möglich, Flüssigkeit in das Ausführungsbeispiel
einzufüllen,
da die Bohrung 37 in dem Gewinde 38 vorgesehen
ist.
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Die 28a–28c zeigen eine Einrichtung mit mehreren Funktionen.
Die Einrichtung ist an einem Teil angeordnet oder ist ein Teil der
Verpackung nach der vorliegenden Erfindung. Die Einrichtung kann
Zutaten beinhalten, beispielsweise Hefe, in einer Art und Weise,
die derjenigen von 27 ähnlich ist.
Wasser, andere Zutaten oder Flüssigkeiten
können
durch die Einrichtung und in die Verpackung eingebracht werden.
Durch Abschrauben oder Entfernen des äußeren Teiles 29 von
der Vorrichtung bewegt es sich nach unten relativ zu einer Folie 39b und
einem scharfen Rand, Spitzen oder dergleichen 39a führen zu
einem Bruch der Folie 39b und erlauben es den Zutaten wie
Hefe, in die anderen Zutaten zu fallen. Danach kann die Flüssigkeit
wie Wasser durch die Einrichtung entweder durch Entfernen des äußeren Teiles
oder durch eine Öffnung
in dem inneren Teil entsprechend der Öffnung 37, die in 27 gezeigt ist, und in die Verpackung
eindringen. Wenn die richtige Menge von Fluid diesem Ausführungsbeispiel
zugegeben wird, kann die Einrichtung geöffnet oder abgedichtet werden
durch Schrauben bzw. Drücken
der Einrichtung zurück
in die in 28a gezeigte ursprüngliche
Position.
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Die 29a–29h zeigen eine Verpackung nach der vorliegenden
Erfindung mit einem eingebauten Behälter 40 für die Hefe 45 oder
andere Zutaten. Wenn der Deckel 46 einmal geöffnet wird, fällt die
Hefe 45 in die Zutaten, die zuvor in den Behälter eingefüllt worden
sind. Der Behälter 40 ist
unterhalb des Deckels 46 angeordnet und eine Klappe 41 ist
an dem Deckel 46 und dem Boden des Behälters 40 montiert.
Bei Öffnen
des Deckels 46 zieht die Klappe 41, die an dem
Deckel 46 montiert ist, eine Öffnung in den Boden des Behälters 40 und
die Zutaten fallen in die Verpackung. Danach kann Flüssigkeit in
die Verpackung durch dieselbe Öffnung
eingegossen werden.
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Die 30a–30d zeigen eine Verpackung nach der Erfindung
mit einem eingebauten Behälter
zum Aufnehmen von Flüssigkeit
(der Behälter kann
natürlicher
andere Zutaten wie Hefe beinhalten). Flüssigkeit wird durch eine Bohrung 43 in
den Behälter
eingegeben und wenn dieser voll ist, kann eine Öffnung in dem Boden 43 vorgesehen
werden durch Ziehen der Klappe 44, wodurch die Flüssigkeit in
die Verpackung, die die anderen Zutaten beinhaltet, strömt. Schließlich können die
Zutaten mit der Flüssigkeit
vermischt werden durch Schütteln
der Verpackung, wie dies in 30d angegeben
ist.
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Die 31a–31d zeigen eine Verpackung nach der vorliegenden
Erfindung, die dazu ausgebildet ist, ein einfaches Füllen der
Flüssigkeit
in die Verpackung zu erlauben. Die Verpackung weist ein Ventil 46 auf
und stellt sicher, dass die Flüssigkeit in
dem Ausführungsbeispiel
eingegossen werden kann, jedoch aus diesem nicht wieder herausdringen kann.
Das Ventil 46 weist eine Folie 48 oder ein ähnliches
Material auf, das an dem zweiten Teil 3 an der Verpackung
angebracht ist, wobei der zweite Teil eine ursprünglich abgedeckte Öffnung 45 aufweist. Wenn
Flüssigkeit
durch die Öffnung 49 zugegeben wird,
fließt
diese durch Kanäle 47 und
in die Verpackung. Die Folie 48 kann auf viele unterschiedliche Weisen
ausgebildet sein, wie dies in 31d angegeben
ist.
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Die 32a–32e zeigen schematisch die Verwendung einer vorgefüllten Verpackung
nach der vorliegenden Erfindung. Die Verpackung weist einen Beutel 49 auf,
der mit Zutaten vorgefüllt
ist und aus dem Luft der Verpackung herausgesogen ist, zum Erzeugen
einer Vakuumverpackung. Der Beutel 49, der vorzugsweise
aus einem Kunststoff oder ähnlichem
Material besteht, ist von einer solchen Größe, dass er sowohl die Zutaten
als auch die den Zutaten zuzugebende Flüssigkeit beinhaltet und noch
eine Verengung erlaubt, wie dies in 32c angegeben ist.
Infolge der Größe kann
die Vakuum verpackte Einrichtung eine Form haben, wie sie in 32a angegeben ist, in der die Zutaten in einem
unteren Teil 51 des Beutels angeordnet sind und der obere
Teil des Beutels 50 ist als im wesentlichen flaches Element
ausge bildet, das abgedichtet werden kann aber ein Aufziehen erlaubt.
Die Verwendung der Einrichtung 49 ist in den 32b–32e in vier Schritten aufgeteilt gezeigt.
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Die 33 und 34 zeigen
schematisch unterschiedliche Typen der Verpackung nach der vorliegenden
Erfindung, die es möglich
machen, das Volumen der Verpackung zu vergrößern, vorzugsweise bevor die
Flüssigkeit
zugegeben wird. Hierdurch ist es möglich, das Volumen der Verpackung
beizubehalten und so den notwendigen Speicherraum zu begrenzen,
bevor die Packung verwendet wird.
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Die 33a–33d zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
einer Verpackung nach der Erfindung, bei der das Volumen des ersten
Teils vergrößert werden
kann. Die Verpackung weist einen ersten Teil 2 und einen
ersten Teil 3 in der Form einer Abziehfolie auf. Der erste
Teil weist faltbare Seitenwandelemente 57 auf, die es dem
ersten Teil erlauben, eine vergrößerte Höhe zu haben,
von der eine in 33a gezeigt ist und die andere
in 33c gezeigt ist. 33d zeigt
die Verpackung, die einen Brot- und/oder Kuchenteig beinhaltet.
Die Verpackung von 33 bis 33d kann vorzugsweise ein Rührelement, etwa einen Löffel, aufweisen,
der in der Verpackung gemeinsam mit den Zutaten angeordnet ist.
Ein solches Rührelement
kann auch bei anderen Ausführungsbeispielen
der Erfindung zuvor eingebracht worden sein.
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Die 34a–34b zeigen ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
einer Verpackung nach der Erfindung, in der das Volumen des ersten Teiles
erhöht
werden kann. Die Verpackung weist einen ersten Teils 2 und
einen zweiten Teil 3 auf mit einem angelenkten Deckel 13 ähnlich dem
Deckel, der in 8 gezeigt ist. Der zweite Teil
ist dem von dem Ausführungsbeispiel
von 1 ähnlich und besteht aus einer örtlichen
Schwächung,
vorzugsweise einer Ritzungslinie 4 der Verpackung. Die
geritzte Linie 4 ist in 334b aus
Gründen
der Deutlichkeit weggelassen. Der erste Teil 2 bildet zwei
Teile 21 und 2b. Der Teil 2b ist in dem
Teil 2a gleich angeordnet, so dass das Volumen der Verpackung
vergrößert werden
kann. Die Ausdehnung des Teils 2b ist in 33d durch gepunktete Linien gezeigt.
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Die 35a–35c zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
einer Verpackung nach der Erfindung, wobei der erste Teil 2 eine
offene Höhlung und
der zweite Teil einen Deckel 52, der die Öffnung der
Höhlung
abdeckt, aufweist. Die beiden Teile 2, 52 sind
in einem Bereich entlang des äußeren Umfangs 58 miteinander
verbunden, vorzugsweise nach dem Füllen der Verpackung mit den
Zutaten, von denen eine oder mehrere in einem oder mehreren gesonderten
Feldern 53 gelagert ist, die an der Unterseite des Deckels 52 angeordnet
sind (in den 35a–35c ist
der Deckel 52 transparent gehalten, um so den Container 53 in
den Zeichnungen sichtbar zu halten). Der Deckel 52 weist
geritzte Linien 54 auf, die eine Abziehlasche 55 definiert,
die eine wieder schließbare Öffnung des
Teiles des Deckels bildet, durch den Flüssigkeit zugegeben werden kann.
Der Deckel 52 weist weiter eine Messeinrichtung 15 mit
einem transparenten Teil, durch den der Pegel der Flüssigkeit,
der in der Verpackung vorhanden ist, erkannt werden kann. Der transparente
Teil ist vorzugsweise mit einer sichtbaren Skala zu sehen. Der eine
oder die mehreren Container 53 sind innerhalb der Höhlung derart
angeordnet, dass sie aufgezogen werden infolge der Öffnung der
Abziehlasche, was dazu führt,
dass die Zutaten 56 aus dem Behälter den anderen Zutaten beigegeben
werden.
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Es
ist zu beachten, dass bei der Verwendung der Ausführungsbeispiele
der Verpackung 1 nach der vorliegenden Erfindung dann,
wenn die Öffnung
groß genug
ist, um einen Löffel
oder dergleichen in das Innere der Verpackung einzubringen, die
Zutaten natürlich
vermischt werden können
oder weiter vermischt werden können
durch einen Löffel
oder dergleichen.