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DE202004010008U1 - Karabinerhaken mit dreifacher Sicherung - Google Patents

Karabinerhaken mit dreifacher Sicherung Download PDF

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DE202004010008U1
DE202004010008U1 DE202004010008U DE202004010008U DE202004010008U1 DE 202004010008 U1 DE202004010008 U1 DE 202004010008U1 DE 202004010008 U DE202004010008 U DE 202004010008U DE 202004010008 U DE202004010008 U DE 202004010008U DE 202004010008 U1 DE202004010008 U1 DE 202004010008U1
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lever
hook
swivel
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safety component
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B45/00Hooks; Eyes
    • F16B45/02Hooks with pivoting or elastically bending closing member
    • F16B45/027Hooks with pivoting or elastically bending closing member and having position-locking means for the closing member
    • F16B45/028Hooks with pivoting or elastically bending closing member and having position-locking means for the closing member the position-locking means being pivotally connected
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B45/00Hooks; Eyes
    • F16B45/02Hooks with pivoting or elastically bending closing member
    • F16B45/023Hooks with pivoting or elastically bending closing member the closing member pivoting about an axis perpendicular to the plane of the hook

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Karabinerhaken (10) mit einem Hakenkörper (12), welcher ein Kopfteil (14) mit einem freien Hakenende (16), eine Befestigungsöse (18) sowie eine zwischen der Befestigungsöse (18) und dem freien Hakenende (16) ausgebildete Einführöffnung (20) aufweist, einem die Einführöffnung (20) übergreifenden Verschlussteil (22), welches mit einem Ende schwenkbar am Hakenkörper (12) gelagert ist und in Schließstellung mit einem freien Ende (26) an dem freien Hakenende (16) anschlägt, einer ersten Rückstellfeder, welche das Verschlussteil (22) in Richtung Schließstellung mit Kraft beaufschlagt, mit einer ersten Sicherung (28), welche schwenkbar am Hakenkörper (12) gelagert ist und in einer ersten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteiles (22) sperrt und in einer zweiten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteils (22) frei gibt, und einer zweiten Rückstellfeder, welche die erste Sicherung (28) in Richtung der ersten Schwenkstellung mit Kraft beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel (36) schwenkbar an der ersten Sicherung (28) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass sich der Hebel...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Karabinerhaken mit einem Hakenkörper, welcher ein Kopfteil mit einem freien Hakenende, eine Befestigungsöse sowie eine zwischen der Befestigungsöse und dem freien Hakenende ausgebildete Einführöffnung aufweist, einem die Einführöffnung übergreifenden Verschlussteil, welches mit einem Ende schwenkbar am Hakenkörper gelagert ist und in Schließstellung mit einem freien Ende an dem freien Hakenende anschlägt, einer ersten Rückstellfeder, welche das Verschlussteil in Richtung Schließstellung mit Kraft beaufschlagt, mit einer ersten Sicherung, welche schwenkbar am Hakenkörper gelagert ist und in einer ersten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteiles sperrt und in einer zweiten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteils frei gibt, und einer zweiten Rückstellfeder, welche die erste Sicherung in Richtung der ersten Schwenkstellung mit Kraft beaufschlagt, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 197 32 204 A1 ist ein Karabinerhaken mit einem eine Einführöffnung aufweisenden Bügel und mit einem die Öffnung übergreifenden Verschlussteil bekannt, wobei das Verschlussteil in einer geschlossenen Stellung verriegelbar ist. Hierzu ist an dem Ende des Bügel, an dem das Verschlussteil anliegt, ein verschiebbarer Verschlussstift vorgesehen. Mit einem zum Verschieben vorgesehenen Griffteil ragt der in einer Buchse geführte Verschlussstift aus dem Bügel her aus und weist zwei selbsttätige Raststellungen auf. Nachteilig ist hierbei, dass die Herstellung und Montage des Bügels mit dem Verschlussstift aufwändig ist. Ferner ist sind zum Öffnen der Verschlussteiles immer zwei Hände einers Benutzers notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Karabinerhaken der o.g. Art derart auszugestalten, dass dieser auf einfache Weise wirkungsvoll gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen gesichert ist und gleichzeitig trotzdem diese Sicherung einfach lösbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Karabinerhaken der o.g. Art mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
  • Bei einem Karabinerhaken der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass ein Hebel schwenkbar an der ersten Sicherung derart angeordnet und ausgebildet ist, dass sich der Hebel in einer ersten Schwenkstellung am Hakenkörper abstützt und ein Verschwenken der ersten Sicherung von der ersten Stellung in die zweite Stellung sperrt und in einer zweiten Schwenkstellung ein Verschwenken der ersten Sicherung von der ersten Stellung in die zweite Stellung frei gibt.
  • Dies hat den Vorteil, dass eine zusätzliche dritte Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen des Verschlussteiles vorhanden ist, wobei diese dritte Sicherung einfach, kostengünstig, manuell einfach betätigbar und gleichzeitig besonders wirksam ein unbeabsichtigtes Öffnen des Verschlussteiles verhindert, da eine manuelle Betätigung dieser Sicherung von der Bewegung des Verschlussteiles entkoppelt ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erste Sicherung im Querschnitt als U-förmiges Blech mit einer Basis und zwei Schenkeln ausgebildet, wobei der Hebel an einer Schwenkachse, welche parallel zur Basis und senkrecht zu den Schenkeln angeordnet ist, gelagert ist. Der Hebel weist dabei optional ein erstes Hebelteil, welches sich ausgehend von der Schwenkachse zwischen den Schenkeln des U-förmigen Bleches erstreckt und ein zweites Hebelteil auf, welches sich ausgehend von der Schwenkachse aus einem Bereich zwischen den beiden Schenkeln heraus erstreckt. Der Hebel ist zweckmäßigerweise derart ausgebildet, dass sich in der ersten Schwenkstellung des Hebels das erste Hebelteil und/oder das zweite Hebelteil parallel zu den Schenkeln und in der zweiten Schwenkstellung das erste Hebelteil und/oder das zweite Hebelteil parallel zu der Basis erstrecken.
  • Eine besonders gute manuelle Zugänglichkeit des zweiten Hebelteils erzielt man dadurch, dass die Basis eine Öffnung aufweist, durch die sich das zweite Hebelteil erstreckt.
  • Zweckmäßigerweise sind an der Öffnung der Basis beidseitig Laschen in Form von Verlängerungen der Schenkel über die Basis hinaus ausgebildet, wobei die Schwenkachse des Hebels an den Laschen gelagert ist.
  • Ein automatisches Schließen der Sicherung durch den Hebel erzielt man dadurch, dass eine dritte Rückstellfeder vorgesehen ist, welche den Hebel in Richtung der ersten Schwenkstellung mit Kraft beaufschlagt.
  • Zweckmäßigerweise ist der Hebel an einer der Einführöffnung gegenüber liegenden Seite des Hakenkörpers angeordnet. Hierdurch sind die beiden Sicherungen und das Verschlussteil mit einer einzigen Hand, welche den Karabinerhaken umgreift, betätigbar, so dass eine zweite Hand des Benutzers für andere Tätigkeiten frei bleibt.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:
  • 1 eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Karabinerhakens in Seitenansicht mit verriegelten Sicherungen,
  • 2 den Karabinerhaken von 1 in Seitenansicht mit entriegelten Sicherungen und
  • 3 den Karabinerhaken von 1 in einer perspektivischen Ansicht.
  • Der aus den 1 bis 3 ersichtliche Karabinerhaken 10 umfasst einen Hakenkörper 12, welcher ein Kopfteil 14 mit einem freien Hakenende 16, eine Befestigungsöse 18 sowie eine zwischen der Befestigungsöse 18 und dem freien Hakenende 16 ausgebildete Einführöffnung 20 aufweist. Ein die Einführöffnung 20 übergreifendes Verschlussteil 22 ist mit einem Ende 24 mittels einer ersten Schwenkachse 23 schwenkbar am Hakenkörper 12 gelagert und schlägt in Schließstellung mit einem freien Ende 26 an dem freien Hakenende 16 des Hakenkörpers 12 an. Es ist eine erste Rückstellfeder (nicht dargestellt) vorgesehen, welche das Verschlussteil 22 in Richtung Schließstellung mit Kraft beaufschlagt. Eine erste Sicherung 28 ist schwenkbar am Hakenkörper 12 gelagert. Diese erste Sicherung 28 ist derart am Hakenkörper 12 gegenüber dem Verschlussteil 22 angeordnet, dass sie in einer ersten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteiles 22 sperrt und in einer zweiten Schwenkstellung (2) ein Öffnen des Verschlussteils 22 frei gibt. Eine zweite Rückstellfeder (nicht dargestellt) beaufschlagt die erste Sicherung 28 in Richtung der ersten Schwenkstellung mit Kraft.
  • Die erste Sicherung 28 ist als im Querschnitt U-förmiges Blechteil (3) mit einer Basis 32 (Grundseite) und zwei sich von der Basis erstreckenden Schenkeln 34 ausgebildet und an dem Hakenkörper 12 an einer zweiten Schwenkachse 30 gelagert, wobei die zweite Schwenkachse 30 an einer der Einführöffnung 20 gegenüberliegenden Seite und damit auch bzgl. des Verschlussteiles 22 an einer gegenüberliegenden Seite des Hakenkörpers 12 angeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, mit einer einzigen, den Karabinerhaken 10 umgreifenden Hand sowohl die erste Sicherung 28 in die zweite, entriegelnde Schwenkstellung zu drücken, als auch das Verschlussteil 22 in seine geöffnete Position, wie in 2 dargestellt, zu verschwenken, in der die Einführöffnung 20 zum Ein- oder Aushängen eines Anschlagmittels, beispielsweise eines Sicherungshakens oder Sicherungsseiles, offen ist. Die erste Sicherung 28 ist derart am Hakenkörper 12 angeordnet, dass die Schenkel 34 den Hakenkörper 12 teilweise umgreifen. Mit anderen Worten ragt der Hakenkörper 12 teilweise in den von den Schenkeln 34 und der Basis 32 ausgebildeten bzw. umgriffenen Raum.
  • Erfindungsgemäß ist zusätzlich an der ersten Sicherung 28 ein Hebel 36 vorgesehen, welcher neben der ersten Rückstellfeder für das Verschlussteil 22 und der ersten Sicherung 28 als dritte Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen des Verschlussteils 22 dient. Dieser Hebel 36 ist im Wesentlichen Z-förmig ausgebildet und ist etwa in seiner Mitte an einer dritten Schenkachse 38 gelagert. Diese dritte Schwenkachse 38 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zu den Schenkeln 34 der ersten Sicherung 28 und parallel zur Basis 32 der ersten Sicherung 28. Ausgehend von der dritten Schwenkachse 38 ist somit der Hebel 36 in ein erstes Hebelteil 40 und ein zweites Hebelteil 42 aufgeteilt. Das erste Hebelteil 40 erstreckt sich ausgehend von der Schwenkachse 38 zwischen den Schenkeln 34 der ersten Sicherung 28. Das zweite Hebelteil 42 ragt aus dem U-förmigen Blech der ersten Sicherung 28 durch eine Öffnung 44 in der Basis 32 der ersten Sicherung 28 heraus.
  • Wie aus 1 ersichtlich, ist der Hebel 36 in eine erste Schwenkstellung bringbar, in der sich das erste Hebelteil 40 in Richtung des Hakenkörpers 12 erstreckt und das zweite Hebelteil 42 im Wesentlichen senkrecht zur Basis 32 der ersten Sicherung 28 aus dem U-förmigen Blech der ersten Sicherung 28 heraus ragt. Da der Hebel 36 an der ersten Sicherung 28 von der zweiten Schwenkachse 30 beabstandet angeordnet ist, führt in diesem Zustand (Hebel 36 in erster Schwenkstellung) ein Versuch des Verschwenkens der ersten Sicherung 28 in die zweite Schwenkstellung dazu, dass das erste Hebelteil 40 an dem Hakenkörper 12 anschlägt und dadurch ein Verschwenken der ersten Sicherung 28 blockiert bzw. sperrt. Auf diese Weise ist ein Entriegeln des Verschlussteiles 22 gesperrt, so dass es nicht möglich ist, das Verschlussteil 22 zum Öffnen der Einführöffnung 20 zu verschwenken, so lange sich der Hebel 36 in seiner ersten Schwenkstellung gemäß 1 befindet.
  • Wie weiterhin aus 1 ersichtlich, ist der Hebel 36 jedoch derart an der dem Hakenkörper 12 abgewandten Seite (Basis 32 des U-förmigen Blechteils der ersten Sicherung 28) der ersten Sicherung 28 angeordnet, dass dieser Hebel 36 ebenfalls von einer den Karabinerhaken umgreifenden Hand betätigt werden kann, d.h. in die zweite Schwenkstellung gedrückt werden kann, bei der ein Verschwenken der ersten Sicherung 28 möglich ist.
  • In der in 2 dargestellten, zweiten Schwenkstellung des Hebels 36 erstrecken sich sowohl das innen liegende erste Hebelteil 40 als auch das außen liegende zweite Hebelteil 42 im Wesentlichen parallel zur Basis 32 der ersten Sicherung 28. Somit ist der Raum zwischen den Schenkeln 34, welcher zuvor von dem ersten Hebelteil 40 blockiert war, frei und die erste Sicherung 28 kann um die zweite Schwenkachse 30 in ihre zweite Schwenkstellung (2) verschwenkt werden, indem ein der zweiten Schwenkachse 30 gegenüberliegendes Ende 46 der ersten Sicherung 28 gegen den Hakenkörper 12 gedrückt wird. Daraufhin ist das Verschlussteil 22 entriegelt und kann in die offene Stellung verschwenkt werden, bei der die Einführöffnung 20 geöffnet ist (2).
  • Auch für den Hebel 36 ist eine nicht dargestellte dritte Rückstellfeder vorgesehen, welche den Hebel 36 in Richtung der ersten Schwenkstellung (1) mit Kraft beaufschlagt. Lässt daher der Benutzer nach dem Ein- oder Aushängen eines Anschlagmittels durch die Einführöffnung 20 hindurch den Karabinerhaken 10 los, dann führen alle oben erwähnten Rückstellfedern dazu, dass automatisch und ohne weitere Aktionen durch den Benutzer das Verschlussteil 22 in seine die Einführöffnung verschließende Stellung schwenkt, dass die erste Sicherung 28 in ihre das Verschlussteil 22 blockierende erste Schwenkstellung verschwenkt und dass der Hebel 36 in seine die erste Sicherung 28 blockierende erste Schwenkstellung verschwenkt. Dies schafft eine maximale Sicherheit bei der Benutzung des erfindungsgemäßen Karabinerhakens, da sämtliche Sicherungen gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen des Verschlussteiles 22 automatisch und ohne besonders zutun des Benutzers aktiviert werden. Eine zufällige äußere Krafteinwirkung auf den Karabinerhaken, welche geeignet wäre eine der Sicherungen zu öffnen, reicht nicht aus, um ein unbeabsichtigtes Öffnen des Verschlussteiles 22 zu bewirken. Vielmehr müssen der Hebel 36 und die erste Sicherung 28 gleichzeitig entriegelt werden und zusätzlich muss das Verschlussteil gegen die Kraft der ersten Rückstellfeder geöffnet werden. Da diese Kräfte wegen der Anordnung der Sicherungen 28, 36 genau entgegen gesetzt gerichtet sein müssen, ist daher ein zufälliges Öffnen des Karabinerhakens 10 praktisch ausgeschlossen. Auch muss zum Verschwenken des Hebels 36 eine Kraft zunächst parallel zur Basis 32 der ersten Sicherung 28 aufgewendet werden, wogegen die Kraft zum Entsichern bzw. Verschwenken der ersten Sicherung 28 im Wesentlichen senkrecht zur Basis 32 der ersten Sicherung 28 wirken muss. Dementsprechend sind also die Kräfte zum Entsichern des Hebels 36 und der ersten Sicherung 28 rechtwinklig zueinander gerichtet, so dass bereits hier ein zufälliges Entsichern beider dieser Sicherungen 28 und 36 und auch noch in der richtigen Reihenfolge durch zufällige äußere Kräfte äußerst unwahrscheinlich ist.

Claims (8)

  1. Karabinerhaken (10) mit einem Hakenkörper (12), welcher ein Kopfteil (14) mit einem freien Hakenende (16), eine Befestigungsöse (18) sowie eine zwischen der Befestigungsöse (18) und dem freien Hakenende (16) ausgebildete Einführöffnung (20) aufweist, einem die Einführöffnung (20) übergreifenden Verschlussteil (22), welches mit einem Ende schwenkbar am Hakenkörper (12) gelagert ist und in Schließstellung mit einem freien Ende (26) an dem freien Hakenende (16) anschlägt, einer ersten Rückstellfeder, welche das Verschlussteil (22) in Richtung Schließstellung mit Kraft beaufschlagt, mit einer ersten Sicherung (28), welche schwenkbar am Hakenkörper (12) gelagert ist und in einer ersten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteiles (22) sperrt und in einer zweiten Schwenkstellung ein Öffnen des Verschlussteils (22) frei gibt, und einer zweiten Rückstellfeder, welche die erste Sicherung (28) in Richtung der ersten Schwenkstellung mit Kraft beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel (36) schwenkbar an der ersten Sicherung (28) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass sich der Hebel (36) in einer ersten Schwenkstellung am Hakenkörper (12) abstützt und ein Verschwenken der ersten Sicherung (28) von der ersten Stellung in die zweite Stellung sperrt und in einer zweiten Schwenkstellung ein Verschwenken der ersten Sicherung (28) von der ersten Stellung in die zweite Stellung frei gibt.
  2. Karabinerhaken (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sicherung (28) im Querschnitt als U-förmiges Blech mit einer Basis (32) und zwei Schenkeln (34) ausgebildet ist, wobei der Hebel (36) an einer Schwenkachse (38), welche parallel zur Basis (32) und senkrecht zu den Schenkeln (34) angeordnet ist, gelagert ist.
  3. Karabinerhaken (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (36) ein erstes Hebelteil (40), welches sich ausgehend von der Schwenkachse (38) zwischen den Schenkeln (34) des U-förmigen Bleches (28) erstreckt und ein zweites Hebelteil (42) aufweist, welches sich ausgehend von der Schwenkachse (38) aus einem Bereich zwischen den beiden Schenkeln (34) heraus erstreckt.
  4. Karabinerhaken (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (36) derart ausgebildet ist, dass sich in der ersten Schwenkstellung des Hebels (36) das erste Hebelteil (40) und/oder das zweite Hebelteil (42) parallel zu den Schenkeln (34) erstrecken und in der zweiten Schwenkstellung das erste Hebelteil (40) und/oder das zweite Hebelteil (42) parallel zu der Basis (32) erstrecken.
  5. Karabinerhaken (10) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (32) eine Öffnung (44) aufweist, durch die sich das zweite Hebelteil (42) erstreckt.
  6. Karabinerhaken (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung (44) der Basis (32) beidseitig Laschen in Form von Verlängerungen der Schenkel (34) über die Basis (32) hinaus ausgebildet sind, wobei die Schwenkachse (38) des Hebels (36) an den Laschen gelagert ist.
  7. Karabinerhaken (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Rückstellfeder vorgesehen ist, welche den Hebel (36) in Richtung der ersten Schwenkstellung mit Kraft beaufschlagt.
  8. Karabinerhaken (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (36) an einer der Einführöffnung (20) gegenüberliegenden Seite des Hakenkörpers (12) angeordnet ist.
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