DE202004009819U1 - Schmuckstück mit zwei ineinander verschlungenen länglichen Elementen nach Art eines Kreuzknotens - Google Patents
Schmuckstück mit zwei ineinander verschlungenen länglichen Elementen nach Art eines Kreuzknotens Download PDFInfo
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Abstract
Schmuckstück (0) mit
zwei nach Art eines Kreuzknotens ineinander verschlungenen länglichen Elementen
(1),
herstellbar gemäß den folgenden Verfahrensschritten
a) Ineinanderlegen der schlaufenförmig vorgeformten länglichen Elemente (1),
b) Ausüben von entgegengesetzt gerichteten Zugkräften auf beide äußeren Enden der länglichen Elemente bis zu ihrer plastischen Verformung,
dadurch gekennzeichnet, daß
– die zwei vorgeformten, länglichen Elemente aus verschiedenen metallischen Materialien bestehen,
– beide identisch an wenigstens einem Ende auf sich selbst zurückgebogen sind und dabei jeweils eine Schlaufe (2) bilden.
herstellbar gemäß den folgenden Verfahrensschritten
a) Ineinanderlegen der schlaufenförmig vorgeformten länglichen Elemente (1),
b) Ausüben von entgegengesetzt gerichteten Zugkräften auf beide äußeren Enden der länglichen Elemente bis zu ihrer plastischen Verformung,
dadurch gekennzeichnet, daß
– die zwei vorgeformten, länglichen Elemente aus verschiedenen metallischen Materialien bestehen,
– beide identisch an wenigstens einem Ende auf sich selbst zurückgebogen sind und dabei jeweils eine Schlaufe (2) bilden.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Schmuckstück mit zwei nach Art eines Kreuzknotens ineinander verschlungenen länglichen Elementen, herstellbar durch Ineinanderlegen schlaufenförmig vorgeformter länglicher Elemente, Ausüben von entgegengerichteten Zugkräften auf beide äußeren Enden der länglichen Elemente bis zu deren plastischer Verformung.
- Im Kunst- und Schmuckbereich sind verschiedene Methoden zur Herstellung von Verbindungen geformt aus Stangen oder Drähten bekannt. Um sie in die Lage zu versetzen Druck-, Biege- und Torsionskräften Stand zu halten, ist es hierbei häufig notwendig, Schweißungen oder Lötungen vorzunehmen. Diese treten unschön hervor und mindern den künstlerischen Wert. Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung derartiger Verbindungen besteht im Schmieden derartiger Stäbe oder Drähte und bedingt somit die Verwendung von Wärmequellen, die in der Lage sind, ausreichende Hitze auf die Materialien zu übertragen.
- Des Weiteren beschreibt die Offenlegungsschrift
DE 27 39 121 ein Verfahren zur Herstellung von Kreuzknoten für Schmuckstücke. Nachteilig an dem aufgeführten Stand der Technik ist, daß die Verbindung der1 nicht in der Lage ist, ausreichende Druckkräfte aufzunehmen, sondern sich wieder löst. Auch Biege- und Torsionskräfte können nur begrenzt von dem Knoten aufgenommen werden, ohne daß Verformungen stattfinden. Ein weiterer optischer Nachteil der in3 und 4 dargestellten Knotenverbindungen sind die gefährlich weit hervorstehenden Enden, die eine Verletzungsgefahr beim Tragen eines solchen Schmuckstückes hervorrufen können. - Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Vorprodukte zu verwenden, die geometrisch aufeinander abgestimmt sind und ihr gegenseitiges Einfädeln problemlos ermöglichen, so daß deren plastische Verformung im Resultat einen belastungsresistenten Kreuzknoten ergibt, der gleichzeitig aufgrund des optisch harmonischen Gesamteindruckes symbolhaft zwei ineinander verschlungene Elemente symbolisiert und daher als Kunst- oder Schmuckstück dienen kann.
- Die erfindungsgemäße Aufgabe wird entsprechend dem Anspruch 1 gelöst.
- In einer besonders bevorzugten Ausführungsführung ist das Schmuckstück erhältlich aus zwei vorgeformten länglichen Elementen, deren korrespondierende Schlaufen entgegengesetzt abgewinkelt sind und die Enden der Schlaufen über die Achse der länglichen Elemente verlaufen (Halbknoten). Diese Schmuckstücke sind besonders belastungsresistent und symbolisieren in ganz besonderem Maße eine innige Verbindung.
- In einer weiteren ebenfalls bevorzugten Ausführungsform ist das Schmuckstück erhältlich aus zwei vorgeformten länglichen Elementen, deren offene Enden der Schlaufen parallel zu den länglichen Elementen geführt sind, wobei die gebildeten Schlaufen in einem Bereich gegenüber den gebildeten Ebenen der länglichen Elemente abgewinkelt sind (Halbknoten) und die Schlaufen der beiden länglichen Elemente entgegengesetzt abgewinkelt sind.
- Auch diese Schmuckstücke weisen ein besonders belastungsresistentes Verhalten auf und symbolisieren zugleich in einem optisch sehr harmonischen Gesamteindruck die innige Verbindung zweier Elemente. Die Verwendung unterschiedlicher Materialien, insbesondere metallischer Materialien und Legierungen unterstreicht die Symbolwirkung zusätzlich.
- Die erfindungsgemäßen Schmuckstücke zeichnen sich dadurch aus, daß sie neben dem harmonischen Gesamteindruck gleichzeitig in der Lage sind, erhöhte Druck-, Biege- und Torsionskräfte aufzunehmen bzw. zu übertragen, ohne daß die Knoten wesentlich verändert werden.
- Ein Schmuckstück mit der beschriebenen Stabilität weist insbesondere die folgenden Merkmale auf: Der Halbknoten ist um ein lichtes Abwinkelmaß (h), daß dem 3.3-fachen des Durchmessers (d) entspricht, gegenüber der Ebene der länglichen Elemente abgewinkelt, das offene Ende des Halbknotens beträgt das 4 bis 6-fache des Durchmessers (d), der Durchmesser (D) des Halbknotens beträgt das 4 bis 4,5-fache des Durchmessers (d) des länglichen Elementes und der Abstand (f) zwischen dem parallel zum länglichen Element geführten offenen Ende und dem länglichen Element beträgt das 1,4 bis 1,6-fache des Durchmessers (d).
- Die erfindungsgemäßen Schmuckstücke können insbesondere als Gedenk- oder Erinnerungsstücke mit besonders hohem Symbolgehalt im Hinblick auf eine innige und dauerhafte Verbundenheit hinweisen. Zweckmäßigerweise werden die Schmuckstücke als Gesamtkomposition mit oder als Brosche, Kette, Ring, Armband, Ohrring, Halsreif, Schlüsselanhänger, Dekorationsgegenstand und/oder als Symbol verwendet; die vorstehende Aufzählung ist lediglich beispielhaft und nicht abschließend zu verstehen.
- In bevorzugten Ausführungsformen beträgt der Durchmesser (d) der länglichen Elemente 0,5 bis 8 mm. Dieser Bereich an Elementdurchmessers führt zu besonders belastungsresistenten und gleichzeitig harmonisch wirkenden Schmuckstücken.
- Gemäß weiteren Ausführungsformen sind die länglichen Elemente mit einem Oberflächenschutz versehen. Insbesondere sind sie zum Zeitpunkt der plastischen Verformung mit einem Oberflächenschutz versehen. Als Oberflächenschutz können in Form dünner Schichten insbesondere Wachse, Lacke, Öle, Teflon sowie weitere übliche Materialien dienen, als auch dünnwandige Schläuche aus Kunststoff oder anderen Materialien.
- Zweckmäßigerweise sind die Schmuckstücke aus metallischen Materialien mit korrespondierenden metallischen Eigenschaften. Die metallischen Materialien können insbesondere Metalle oder Metalllegierungen sein. Besonders bevorzugt sind Edelmetalle bzw. Edelmetalllegierungen mit Gold-, Silber- und Platingehalten.
- In besonders bevorzugten Ausführungsformen weisen die länglichen Elemente einen runden Querschnitt auf. Der Einsatz länglicher Elemente mit rundem Querschnitt führt zu besonders harmonischen Schmuckstücken. In zweckmäßigen weiteren Ausführungsformen können die länglichen Elemente gleiche oder verschiedenartige Querschnitte aufweisen, die rechteckig, quadratisch sowie aber auch polyederförmig sein können.
- In einer weiteren ebenfalls bevorzugten Ausführungsform weist das Schmuckstück wenigstens ein längliches Element auf, das aus einem gedrehten Strang aus einem oder mehreren Materialien besteht.
- Zur Verstärkung der symbolhaften Wirkung und/oder zur persönlichen Wertsteigerung des Schmuckstückes kann dieses mit Verzierungen, Ornamenten, Edelsteinen, Halbedelsteinen, künstlichen Steinen und/oder anderen, das Schmuckstück individualisierenden Kennzeichnungen versehen sein.
- Weitere Einzelheiten sowie weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung stellen sich anhand der nachfolgenden Beschreibung klarer dar und sind in diesem Sinne nur beispielhaft und nicht beschränkend zu verstehen. Es zeigen:
-
1 in Draufsicht und darunter in Seitenansicht ein erfindungsgemäßen Halbknoten in Form des vorgeformten länglichen Elementes, -
2 zwei ineinandergelegte schlaufenförmig vorgeformte längliche Elemente; -
3 Draufsicht und darunter in Seitenansicht zwei miteinander kreuzknotenartig verschlungene längliche Elemente. - Die
1 zeigt zum einen eine Draufsicht auf ein längliches Element, das entsprechend vorgeformt ist. Ein Ende des länglichen Elements ist auf sich selbst zurückgebogen und bildet dabei eine Schlaufe, dabei wird das offene Ende (1 ) parallel zu dem länglichen Element (1 ) geführt, wobei die gebildete Schlaufe (2 ) gegenüber der gebildeten Ebene (3 ) um das Abwinkelmaß (h) abgewinkelt ist. Dabei ist der Abstand der parallelen Stangen (s), der Durchmesser des länglichen Elementes (d) und der innere Schlaufendurchmesser (D). - Die
2 zeigt zwei entsprechend entgegengesetzt abgewinkelte Halbknoten, die erfindungsgemäß ineinander nach Art eines Kreuzknotens verschlungen sind und aus zwei unterschiedlichen metallischen Materialien bestehen. - Die
3 stellt ein fertiges Schmuckstück (0 ), erhältlich aus zwei länglichen Elementen (1 ) dar. Die3 zeigt das Schmuckstück, welches nach Aufgeben entgegengesetzt gerichteter Zugkräfte an den äußeren Enden der länglichen Elemente durch plastische Verformung erhalten wird.
Claims (10)
- Schmuckstück (
0 ) mit zwei nach Art eines Kreuzknotens ineinander verschlungenen länglichen Elementen (1 ), herstellbar gemäß den folgenden Verfahrensschritten a) Ineinanderlegen der schlaufenförmig vorgeformten länglichen Elemente (1 ), b) Ausüben von entgegengesetzt gerichteten Zugkräften auf beide äußeren Enden der länglichen Elemente bis zu ihrer plastischen Verformung, dadurch gekennzeichnet, daß – die zwei vorgeformten, länglichen Elemente aus verschiedenen metallischen Materialien bestehen, – beide identisch an wenigstens einem Ende auf sich selbst zurückgebogen sind und dabei jeweils eine Schlaufe (2 ) bilden. - Schmuckstück (
0 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die korrespondierenden Schlaufen (2 ) entgegengesetzt abgewinkelt sind und die Enden der Schlaufen über die Achsen der länglichen Elemente (1 ) verlaufen (Halbknoten). - Schmuckstück (
0 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Enden der Schlaufen (2 ) parallel zu den länglichen Elementen (1 ) geführt sind, wobei die gebildeten Schlaufen (2 ) in einem Bereich gegenüber den gebildeten Ebenen der länglichen Elemente abgewinkelt sind (Halbknoten) und die Schlaufen der beiden länglichen Elemente entgegengesetzt abgewinkelt sind. - Schmuckstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbknoten um ein lichtes Abwinkelmaß (h), das dem 3.3-fachen des Durchmessers (d) entspricht, gegenüber der Ebene (
3 ) der länglichen Elemente (1 ) abgewinkelt ist, das offene Ende des Halbknotens das 4 bis 6-fache des Durchmessers (d) beträgt, der Durchmesser (D) des Halbknotens das 4 bis 4.5-fache des Durchmessers (d) des länglichen Elementes beträgt und der Abstand (s) zwischen dem parallel zum länglichen Element geführten offenen Ende und dem länglichen Element (1 ) das 1.4 bis 1.6-fache des Durchmessers (d) beträgt. - Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (d) der länglichen Elemente 0.5 bis 8 mm beträgt.
- Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Elemente einen Oberflächenschutz haben.
- Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Materialien Metalle oder Metalllegierungen mit korrespondierenden mechanischen Eigenschaften sind.
- Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Elemente einen runden Querschnitt haben.
- Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein längliches Element ein gedrehter Strang aus einem oder mehreren Materialien ist.
- Schmuckstück einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Elemente Verzierungen, Ornamente, Edelsteine, Halbedelsteine, künstliche Steine und/oder individualisierende Kennzeichnungen habe.
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| CN103883676A (zh) * | 2014-04-11 | 2014-06-25 | 陈少波 | 一种链条 |
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2004
- 2004-06-22 DE DE200420009819 patent/DE202004009819U1/de not_active Expired - Lifetime
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