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DE10027118A1 - Ein Strang aus Metall für die Herstellung von Schmuckwaren und Uhrarmbändern - Google Patents

Ein Strang aus Metall für die Herstellung von Schmuckwaren und Uhrarmbändern

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Publication number
DE10027118A1
DE10027118A1 DE10027118A DE10027118A DE10027118A1 DE 10027118 A1 DE10027118 A1 DE 10027118A1 DE 10027118 A DE10027118 A DE 10027118A DE 10027118 A DE10027118 A DE 10027118A DE 10027118 A1 DE10027118 A1 DE 10027118A1
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DE
Germany
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strand
strand according
coil spring
spring
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10027118A
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Philipp Stoehrle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PSP PHILIPP STOEHRLE PHILIPPE
Original Assignee
PSP PHILIPP STOEHRLE PHILIPPE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PSP PHILIPP STOEHRLE PHILIPPE filed Critical PSP PHILIPP STOEHRLE PHILIPPE
Priority to DE10027118A priority Critical patent/DE10027118A1/de
Publication of DE10027118A1 publication Critical patent/DE10027118A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/0084Bracelets in the form of a ring, band or tube of rigid material
    • A44C5/0092Bracelets in the form of a ring, band or tube of rigid material essentially made from metal
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C15/00Other forms of jewellery
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C27/00Making jewellery or other personal adornments
    • A44C27/001Materials for manufacturing jewellery

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Abstract

Beschrieben wird die Verwendung eines federnden Stranges, der aus einer Schraubenfeder (4) aus Metall mit nahe beieinander liegenden Windungen und aus einer Seele (1) zusammengesetzt ist, welche von den Windungen eng umschlossen ist, für die Herstellung von Schmuckwaren und Uhrarmbändern.

Description

Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Strang aus Metall für die Her­ stellung von Schmuckwaren und Uhrarmbändern. Aus der EP 0 204 313 B1 ist ei­ ne aus sehr feinen, höchstens 20 µm dicken Edelstahlfasern geflochtene und spannungsfrei geglühte Kordel für Schmuckzwecke, insbesondere für Colliers, bekannt, welcher eine hohe Flexibilität hat, ähnlich der Flexibilität von Seidenkor­ deln. Wegen ihrer Flexibilität und ihres Gewichtes fallen solche Kordeln gut und sehen gefällig aus. Sie lassen sich jedoch nicht zu Ringen und Spangen verarbeiten.
Aus dem internationalen Geschmacksmuster Nr. DM/005794 sind Uhren bekannt, deren Armbänder aus Drahtseilen aus Edelstahl gebildet sind, deren Drähte viel dicker sind als die Fasern, aus welcher die Kordeln bestehen, welche aus der EP 0 204 313 B1 bekannt sind. Die Drahtseile sind so steif, daß sie eine gewisse Formstabilität haben, sie eignen sich jedoch nicht besonders für Colliers und Fingerringe und generell nicht für Schmuckwaren, bei denen es auf ein feineres Aussehen ankommt und Durchmesser von weniger als 3 mm für den Strang ver­ langt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Herstellung von Schmuckwaren und Uhrarmbändern ein strangförmiges Material aufzufinden, wel­ ches sich mit Außendurchmessern von weniger als 3 mm und mit feinem Ausse­ hen herstellen läßt und sich sowohl für die Herstellung von Uhrarmbändern als auch für die Herstellung von Fingerringen, Armringen, Armspangen und Colliers eignet und an welchem auch Schmuckelemente, z. B. eingefaßte Edelsteine, be­ festigt werden können.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Verwendung eines federnden Stranges, der aus einer Schraubenfeder aus Metall mit nahe beieinander liegenden Windungen und aus einer Seele zusammengesetzt ist, welche die Windungen eng umschlie­ ßen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran­ sprüche. Zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignete federnde Stränge sind Gegenstand der Ansprüche 11 bis 54.
Die Erfindung hat wesentliche Vorteile:
  • - Dadurch, daß der erfindungsgemäße Strang ein Verbundteil aus einer Schraubenfeder und aus einer in der Schraubenfeder liegenden Seele ist, besteht die Möglichkeit, die mechanischen Eigenschaften des Stranges bei unverändertem Aussehen und unveränderter Schraubenfeder durch Auswahl unterschiedlicher Seelen zu verändern und dem Verwendungszweck anzupassen.
  • - Dadurch, daß die äußere Hülfe des Stranges aus einer Schraubenfeder besteht, ist der Strang biegsam, hat aber gleichzeitig Formstabilität und kann deshalb sowohl für Fingerringe als auch für Armreifen, Spangen, Colliers und Uhrarmbänder verwendet werden, insbesondere für offene Ringe oder Reifen, welche einen Finger, einen Arm, ein Bein, einen Hals teilweise, vollständig oder mehrfach umschlingen und, weil es offene Gebilde sind, gedehnt werden können, wodurch sie sich leicht anziehen lassen können, und zwar selbst dann, wenn sie danach dem betreffenden Körperteil eng anliegen. In diesen Fällen kommt als weiterer Vorteil hinzu, daß eine Schließe entbehrlich ist.
  • - Aus erfindungsgemäßen Strängen lassen sich aber auch geschlossene Ringe und Armreifen bilden, welche wegen ihrer Biegsamkeit leichter als starre Ringe und Armreifen unter elastischer Verformung über Fingerknöchel bzw. die Hand gestreift werden können und dann selbsttätig rückfedernd ihre vorgegebene Gestalt wieder einnehmen.
  • - Dadurch, daß die äußere Hülle des federnden Stranges aus einer Schraubenfeder besteht, werden ein feineres Aussehen als bei einem Drahtseil und ein gleichmäßigeres Aussehen und eine gleichmäßigere Oberfläche als bei einer Kordel ermöglicht, insbesondere dann, wenn die Windungen der Schraubenfeder, wie bevorzugt, aneinander anliegen. Ein besonders gleichmäßiges und glattes Erscheinungsbild ergibt sich dann, wenn die Schraubenfeder aus einem Draht mit quadratischem Querschnitt oder rechteckigem Querschnitt gewickelt ist und die Windungen der Schraubenfeder nahe beieinander liegen, vorzugsweise aneinander anliegen. Man erhält auf diese Weise eine besonders glatte und geschmeidige Oberfläche, auf welcher z. B. Anhänger, die mit einer Öse auf den Strang aufgefädelt sind, leicht, reibungsarm und geräuscharm gleiten können. Wegen der erfindungsgemäß möglichen, glatten und geschmeidigen Oberfläche können mit erfindungsgemäßen Strängen hergestellte Schmuckwaren auch in Verbindung mit empfindlichen Textilien getragen werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß Fäden gezogen werden oder reißen.
  • - Dadurch, daß die Seele von den Windungen der Schraubenfeder eng umschlossen wird, erhält die Schraubenfeder eine zusätzliche Rückstellkraft, Formstabilität und Widerstandsfähigkeit gegen eine Schleifenbildung; außerdem erhält der Strang dadurch eine größere Druckfestigkeit, welche es möglich macht, Schmuckelemente und Kappen, welche die Enden des Stranges schützen sollen, auf dem Strang festzuklemmen.
Die Seele sollte mit den einzelnen Windungen der Schraubenfeder nicht fest ver­ bunden sein, um beim Biegen des Stranges eine Relativbewegung zwischen der Seele und den Windungen der Schraubenfeder zu ermöglichen. Andererseits sollte das Spiel zwischen der Seele und der Schraubenfeder möglichst gering sein. Es hat sich als günstig erwiesen, den Durchmesser der Seele so zu bemes­ sen, daß er größenordnungsmäßig nur um 0,1 mm kleiner ist als der Innendurch­ messer der Schraubenfeder. Das sichert einerseits eine innige Berührung zwi­ schen der Seele und der Schraubenfeder und erlaubt es andererseits, die Seele nachträglich in die bereits gewickelte Schraubenfeder einzuführen, so daß es nicht erforderlich ist, die Schraubenfeder um die Seele herumzuwickeln.
Die Seele könnte aus einem thermoplastischen Kunststoffdraht bestehen. Günsti­ ger ist die Verwendung einer metallischen Seele, weil sie härter und dauerhafter in ihren Eigenschaften und vorteilhafter geeignet ist, dem Strang zusätzliche Fe­ derkraft und Druckfestigkeit zu verleihen.
Es ist günstiger, die Seele aus mehreren Drähten anstatt aus nur einem Draht zu bilden. Grundsätzlich ist es möglich, eine Seele aus zueinander parallelen Dräh­ ten vorzusehen. Einfacher und in ihrer Auswirkung auf das elastische Verhalten des federnden Stranges günstiger ist es jedoch, als Seele eine Litze vorzusehen, insbesondere eine selbst federnde Litze. Die Steigung der Litze sollte groß ge­ gen die Steigung der Schraubenfeder sein. Vorzugsweise ist die Steigung der Lit­ ze zehnmal bis vierzigmal so groß wie die Steigung der Schraubenfeder, noch besser zwanzigmal bis dreißigmal so groß wie die Steigung der Schraubenfeder. Mit einer Litze, deren Steigung fünfundzwanzigmal so groß ist wie die Steigung der Schraubenfeder, konnte ein Strang mit hervorragenden elastischen Eigen­ schaften und mit sehr gutem Tragekomfort hergestellt werden.
Die Litze sollte aus nicht weniger als sieben und aus nicht mehr als siebenund­ dreißig Drähten bestehen, vorzugsweise aus nicht mehr als einunddreißig Dräh­ ten. Mit einer Litze aus neunzehn Drähten konnte ein Strang von nur 2 mm Au­ ßendurchmesser mit hervorragenden elastischen Eigenschaften und hohem Tra­ gekomfort hergestellt werden.
Am einfachsten sind die Drähte der Litze untereinander gleich. Zur gezielten Be­ einflussung der elastischen Eigenschaften des Stranges und zum möglichst voll­ ständigen Ausfüllen des lichten Querschnittes der Schraubenfeder mit Drähten kann es jedoch vorteilhaft sein, wenn die Drähte der Litze im Durchmesser nicht alle gleich sind.
Die Schraubenfeder sollte aus einem Draht mit gleichbleibendem Querschnitt ge­ wickelt sein und sie sollte über ihre Länge einen gleichbleibenden Durchmesser haben, um ein strangförmiges Material zu erhalten, welches als Halbzeug in gro­ ßen Längen gefertigt und von der Rolle verarbeitet werden kann. Dabei besteht die Möglichkeit, bei einem solchen Material, dessen mechanische Eigenschaften über seine Länge hinweg zunächst gleichbleibend sind, die mechanischen Eigen­ schaften nachträglich abschnittsweise gezielt zu verändern, z. B. durch eine Wär­ mebehandlung zum teilweisen Entspannen des strangförmigen Materials, oder durch eine Wärmebehandlung mit nachfolgendem Abschrecken zum Härten des Materials.
Bei einer Schraubenfeder, die aus einem Draht mit rechteckigem Querschnitt ge­ wickelt worden ist, ist die in Richtung der Längsmittellinie der Schraubenfeder ge­ messene Höhe des Drahtes, aus welchem die Schraubenfeder gewickelt ist, vor­ zugsweise 1,5-mal bis 3-mal so groß wie seine Dicke, noch besser annähernd zweimal so groß wie seine Dicke. Das ist ein guter Kompromiß zur Erzielung ei­ ner hinreichenden Federkraft des Stranges bei gutem Tragekomfort, guter Bieg­ samkeit und guter Wickelbarkeit der Schraubenfeder.
Für eine gute Biegbarkeit bei hinreichender Federkraft und für eine glatte, sich angenehm anfühlende Oberfläche des Stranges ist eine Steigung der Schrauben­ feder von 0,3 mm bis 1,5 mm günstig, besser noch zwischen 0,4 mm und 1,2 mm. Am besten wählt man für die Schraubenfeder eine Steigung zwischen 0,5 mm und 0,9 mm. Mit einer Steigung von annähernd 0,6 mm konnte ein Strang herge­ stellt werden, der im Aussehen, in der Federkraft und im Tragekomfort optimal war.
Mit dem erfindungsgemäßen Aufbau lassen sich Stränge bilden, deren Außen­ durchmesser 3 mm oder weniger beträgt. Natürlich lassen sich auch Stränge mit einem Durchmesser bilden, welcher größer ist als 3 mm, doch kommen die für den erfindungsgemäß vorgesehenen Einsatzzweck entscheidenden Vorteile erst bei Durchmessern von 1,5 mm bis 3 mm voll zur Geltung. Vorzugsweise beträgt der Durchmesser des Stranges nur 1,8 mm bis 2,6 mm. Stränge mit einem Durch­ messer von 2,0 mm bis 2,4 mm haben sich als besonders günstig hinsichtlich Fe­ derkraft, Erscheinungsbild und Tragekomfort für den erfindungsgemäß vorgese­ henen Einsatzzweck erwiesen.
Als Werkstoff für den erfindungsgemäßen Strang eignet sich besonders Stahl, insbesondere Edelstahl. Dabei ist es vorteilhaft, daß die Schraubenfeder und die Litze aus unterschiedlichen Stählen bestehen können. Das ist deshalb vorteilhaft, weil auf diese Weise die mechanischen Eigenschaften des Stranges optimal für den jeweiligen Verwendungszweck eingestellt werden können. So ist es z. B. möglich, in eine Schraubenfeder, welche aus einem ausgewählten Werkstoff be­ steht, welcher z. B. wegen eines günstigen Erscheinungsbildes ausgewählt wur­ de, nach Wahl unterschiedliche Litzen, angepaßt in den jeweiligen Verwendungs­ zweck, einzuführen.
Als eine günstige Werkstoffkombination hat es sich erwiesen, für die Schrauben­ feder einen Edelstahl mit der Werkstoffkenn-Nr. 4404 und für die Litze einen Edelstahl mit der Werkstoffkenn-Nr. 4401 zu nehmen.
Die mechanischen und insbesondere die elastischen Eigenschaften der Litze und der Schraubenfeder können durch dem Metallfachmann bekannte Verfahren der Vorbehandlung und Nachbehandlung dem Verwendungszweck angepaßt wer­ den. So ist es möglich, den Draht, aus welchem die Schraubenfeder gewickelt ist, durch Walzen, insbesondere durch Kaltwalzen, zu härten, indem ein Draht mit dem gewünschten Querschnitt durch Umformen aus einem drahtförmigen Vorma­ terial gebildet wird. Außerdem ist es möglich, die Litze und/oder die Schrauben­ feder nach Bedarf durch eine Wärmebehandlung teilweise zu entspannen (Ent­ spannungsglühen) oder durch eine Wärmebehandlung mit nachfolgendem Ab­ schrecken zu härten. Geeignete Härteverfahren sind dem Metallfachmann be­ kannt. Durch Härten kann die in der Litze und/oder in der Schraubenfeder beim Biegen auftretende Rückstellkraft erhöht werden.
Erfindungsgemäße Stränge können für den einen oder den anderen Verwen­ dungszweck in gestreckter Form zum Einsatz kommen, z. B. bei Manschetten­ knöpfen, Broschen, Colliers, Anhängern oder Uhrarmbändern. Für andere Ver­ wendungszwecke kommt der Vorteil der Erfindung erst dann voll zur Geltung, wenn der Strang so vorgeformt wird, daß er in entspanntem Zustand bogenförmig oder wendelförmig verläuft. Damit lassen sich auf einfache Weise offene Span­ gen und Ringe sowie Gebilde, welche einen Finger, einen Arm, einen Fuß oder einen Hals einmal oder mehrmals insbesondere wendelförmig umschlingen, auf einfachste Weise und ohne Schließe ausbilden. Sie können durch elastisches Aufweiten über den Finger, auf den Arm bzw. über den Fuß gestreift oder um den Hals gelegt werden und können im Durchmesser so bemessen sein, daß sie den betreffenden Körperteil entweder locker umgeben oder sich ihm mit sanftem ela­ stischem Druck anschmiegen. Wegen der Biegsamkeit des Stranges kann eine daraus gebildete Wendel auch um ein Körperteil herumgewickelt werden. Für Colliers kann der Strang in Anpassung an die gewünschte Gestalt, welche das Collier am Hals einnehmen soll, vorgeformt werden.
Das Vorformen der Stränge kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Eine Mög­ lichkeit besteht darin, nur die federnde Litze bogenförmig oder wendelförmig vor­ zuformen und sie dann in eine Schraubenfeder einzuführen, welche für sich ge­ nommen in entspanntem Zustand im wesentlichen geradlinig verläuft. In diesem Fall erzwingt die federnde Litze eine Krümmung der Schraubenfeder, welche ih­ rerseits der sie krümmenden Kraft eine elastische Gegenkraft entgegensetzt, so daß der Strang weniger stark gekrümmt ist als die freie, federnde Litze für sich al­ lein betrachtet. Das elastische Verhalten eines so gebildeten Stranges wird be­ stimmt durch das Wechselspiel zwischen der krümmenden Kraft der Litze und der Gegenkraft der Schraubenfeder.
Eine andere Möglichkeit zum Bilden eines gebogenen Stranges besteht darin, ei­ ne in entspanntem Zustand geradlinig verlaufende, federnde Litze in eine Wen­ delfeder einzuführen, welche so vorgeformt ist, daß sie in entspanntem Zustand bogenförmig oder wendelförmig verläuft. In diesem Fall erzwingt die Wendelfeder eine Krümmung der Litze, welche dem eine elastische Gegenkraft entgegensetzt.
Von diesen beiden Möglichkeiten ist die zuerst genannte bevorzugt, weil sie grö­ ßere Federkräfte des Stranges erlaubt, weil die Litze leichter eingeführt werden kann und die Arbeitsgänge des Vorformens zum Erzeugen eines Bogens oder ei­ ner Wendel an der im Strang nicht mehr sichtbaren Litze durchgeführt werden können, so daß die Oberfläche der Schraubenfeder dadurch nicht beeinträchtigt wird, was für Schmuckzwecke von Vorteil ist.
Eine weitere Möglichkeit, einen gebogenen Strang zu bilden, besteht darin, so­ wohl die federnde Litze als auch die Schraubenfeder bogenförmig oder wendel­ förmig vorzuformen und dann die vorgeformte, federnde Litze in die vorgeformte Schraubenfeder einzuführen. In diesem Fall erhält man Stränge mit einer größe­ ren Federkraft als im Falle der beiden zuerst genannten Möglichkeiten. Die unter­ schiedlichen Möglichkeiten sind für unterschiedliche Verwendungsfälle vorteil­ haft. Stränge, welche eine geringere Federkraft entwickeln, eignen sich besonders für Colliers, für wendelförmige Armreifen und für wendelförmige Ringe. Stränge, welche eine größere Federkraft entwickeln, eignen sich eher für Ringe, die aus nur einer Windung bestehen, für Spangen und Uhrarmbänder.
Die Litze und die Schraubenfeder können dadurch bogenförmig oder wendelför­ mig vorgeformt werden, daß sie fest um eine Spindel herumgewickelt und dann durch eine Wärmebehandlung entspannt werden, worauf sie zur Erhöhung der Federkraft anschließend vorzugsweise gehärtet werden, z. B. durch Abschrecken nach einem Entspannungsglühen.
Es ist auch möglich, zum Bilden eines gebogenen Stranges zunächst einen gera­ den Strang zu bilden und ihn dann als Ganzes zu formen, indem man ihn um eine Spindel herumwickelt, einem Entspannungsglühen unterzieht und dann härtet, wobei sich in diesem Fall das Härten im wesentlichen auf die Schraubenfeder be­ schränkt, so daß das Ergebnis ein weicherer Strang ist, der eine geringere Fe­ derhärte aufweist als wenn sowohl die Schraubenfeder als auch die Litze gehär­ tet werden.
Bei der Weiterverarbeitung des Stranges zu einem Schmuckstück ist er an sei­ nen Enden zu fassen, z. B. dadurch, daß man schmelzflüssiges Metall, z. B. ein Silberhartlot, von den Enden her in den Strang eindringen läßt, was durch Kapil­ larwirkung begünstigt wird. Störende Überstände können anschließend abge­ schliffen werden. Vorteilhafter ist es, den Strang an seinen Enden jeweils mit ei­ ner Kappe zu versehen, welche aufgepreßt, aufgelötet, aufgeschweißt oder auf­ geklebt werden kann. Diese Kappen übernehmen außer der Sicherungsfunktion vorzugsweise auch eine Schmuckfunktion. Weitere Schmuckelemente können zwischen den Enden des Stranges durch Klemmen, Löten, Laserschweißen oder Kleben auf der Schraubenfeder befestigt sein. Dazu können die Schmuckelemen­ te ein durchgehendes Loch haben, so daß es auf den Strang geschoben werden kann, bevor die Enden mit einer Kappe versehen werden. An gewünschter Stelle können die Schmuckelemente dann festgelegt werden. Es ist aber auch möglich, lose Schmuckelemente aufzuschieben. In diesem Fall können die Löcher, durch welche der Strang hindurchgeführt wird, einen deutlich größeren Durchmesser haben als der Strang selbst. Es ist auch möglich, Schmuckelemente nachträglich auf den Strang aufzurasten, wozu die Schmuckelemente so ausgebildet werden, daß sie eine den Strang weitgehend umschließende Klammer haben. Wegen der hohen Druckfestigkeit des Stranges dürfen die Klammern ohne Schaden für den Strang eine so hohe Preßkraft auf den Strang ausüben, daß ein sicherer Halt ge­ währleistet ist. Natürlich ist es auch möglich, Schmuckelemente wie z. B. Anhän­ ger mit Hilfe von Anhängeösen und anderen in der Schmucktechnik bekannten Anhängeeinrichtungen am Strang anzubringen.
Edelmetalle eignen sich für die Herstellung von Federn weniger gut als Stähle, weswegen erfindungsgemäß Stähle als Materialien für die Stränge bevorzugt sind. Stahl eignet sich zur Herstellung von Schmuckwaren jedoch auch hervorra­ gend als Kontrastmaterial in Verbindung mit Gold und anderen Edelmetallen. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, die Schraubenfeder des Stranges mit ei­ ner dekorativen Beschichtung zu versehen, z. B. durch elektrolytische Metallab­ scheidung oder durch ein PVD- oder ein CVD-Verfahren. Außerdem ist es mög­ lich, die Schraubenfeder des Stranges mit einer Verschleißschutzschicht zu ver­ sehen, welche ebenfalls nach einem der genannten Beschichtungsverfahren auf­ getragen werden kann. Auch eine Kombination von beiden Möglichkeiten ist ge­ geben. Eine geeignete Beschichtung, welche sowohl dem Verschleißschutz als auch einem dekorativen Zweck dienen kann, ist eine Beschichtung mit goldfarbe­ nem Titannitrid nach einem PVD-Verfahren.
Erfindungsgemäße Stränge können einreihig oder in mehreren nebeneinander liegenden Reihen zur Bildung von Schmuckwaren gebildet werden. Eine mehrrei­ hige Ausführungsform kommt besonders für Colliers und Armspangen, sowie zum Herstellen von Uhrarmbändern in frage. In diesen Fällen können die Enden der nebeneinander liegenden Stränge gemeinsam eingefaßt und gehalten werden. Zur Bildung eines Uhrarmbandes legt man das eine Ende der vorzugsweise zu einer Spange gebogenen Stränge vorzugsweise starr am Uhrgehäuse fest, so daß die beiden Spangen in einer vorbestimmten, festgelegten Richtung vom Uhr­ gehäuse ausgehen, einen Bogen beschreiben und sich mit ihren anderen, freien Enden überlappen, wobei durch Aufbiegen der beiden Spangen die Uhr über das Handgelenk geschoben werden kann.
Eine besonders günstige Ausführungsform eines Stranges besteht aus einer für sich allein betrachtet im wesentlichen geraden Schraubenfeder, welche aus ei­ nem hart gewalzten Flachdraht aus dem Edelstahl mit der Werkstoffkenn - Nr. 4404 besteht und einen rechteckigen Querschnitt in den Abmessungen 0,3 mm × 0,6 mm hat. Die Schraubenfeder ist gleichmäßig und mit gleichbleibendem Au­ ßendurchmesser so gewickelt, daß die Windungen eng aneinander anliegen und die Steigung der Wicklung 0,6 mm beträgt. Die lichte Weite der Schraubenfeder beträgt 1,6 mm. In dieser Schraubenfeder befindet sich eine federnde Litze, wel­ che aus neunzehn im Durchmesser gleichen Drähten aus dem Edelstahl mit der Werkstoffkenn - Nr. 4401 besteht. Die Windungen der Litze haben eine Steigung von 15 mm. Die Litze ist für sich genommen in spannungsfreiem Zustand gebo­ gen und erzwingt dadurch eine Biegung der Schraubenfeder.
Der weiteren Erläuterung der Erfindung dienen die beigefügten Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt stark vergrößert einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Stranges mit einer Litze als Seele, wobei die Schraubenfeder von einem Teil der Litze entfernt wurde,
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Strang,
Fig. 3 zeigt eine mit einem solchen Strang hergestellte Armspange, und
Fig. 4 zeigt eine Armbanduhr, welche ein mit solchen Strängen gebildetes Uhrarmband hat.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Strang besteht aus einer Litze 1, welche aus achtzehn Drähten gebildet ist.
Die Litze 1 steckt in einer Schraubenfeder 4, welche aus einem Draht 5 mit recht­ eckigem Querschnitt gebildet ist, dessen in Richtung der Längsmittellinie des Stranges gemessene Höhe h größer ist als seine Dicke d. Es ist h annähernd gleich 2d.
Die Schraubenfeder 4 ist so gewickelt, daß ihre Windungen sehr nahe nebenein­ ander liegen oder einander berühren. Die Steigung s der Schraubenfeder 4 ist klein gegen die Steigung S der Litze 1. Die Litze 1 ist linkshändig um einen zen­ tralen Draht 2a gewickelt. Die Schraubenfeder 4 ist ebenfalls linkshändig gewic­ kelt. Es wäre auch möglich, die Litze 1 und die Schraubenfeder 4 rechtshändig zu wickeln oder gegensinnig zu wickeln.
Der Innendurchmesser der Schraubenfeder 4 ist so bemessen, daß die Litze 1 mit möglichst wenig Spielraum in die Schraubenfeder 4 geschoben werden kann.
Zur Bildung einer Armspange 6 werden die Litze 1 und wahlweise auch die Schraubenfeder 4 zunächst wendelförmig, wie in Fig. 3 dargestellt, vorgeformt, indem die Litze 1 und gegebenenfalls die Schraubenfeder 4 um eine Spindel her­ umgewickelt, durch Wärmebehandlung entspannt und gehärtet werden. Dann werden von der vorgeformten Litze 1 und Schraubenfeder 4 Abschnitte in pas­ sender Länge abgetrennt. Danach wird die Litze 1 in die Schraubenfeder 4 ge­ schoben und der so gebildete Strang an seinen beiden Enden mit Kappen 7 ver­ sehen, indem diese auf die Enden der Schraubenfeder geschoben und z. B. durch Kleben befestigt werden. Vor dem Befestigen der Kappen 7 kann ein Schmucke­ lement 8 mit einer durchgehenden Bohrung 9, die nur geringstmöglich größer ist als der Außendurchmesser des Stranges, auf diesen geschoben und in einer wählbaren Stellung, z. B. genau in der Mitte des Stranges, durch Verpressen oder Verkleben des Schmuckelementes 8 mit dem Strang auf diesem festgelegt Verkleben des Schmuckelementes 8 mit dem Strang auf diesem festgelegt wer­ den. Der zu einem Ringe gebogene Strang kann durch elastisches Biegen aufge­ weitet und so leicht über die Hand auf den Arm geschoben werden.
Auf entsprechende Weise, kann, wie in Fig. 4 dargestellt, mit einem oder meh­ reren nebeneinander angeordneten und an den Enden gemeinsam eingefaßten und in zwei Aufnahmehülsen 10, welche an einem Uhrgehäuse 11 ausgebildet sind, festgelegten Strängen ein Uhrarmband gebildet werden. Die Stränge bilden zwei bogenförmige, elastisch biegsame Spangen 12 und 13, welche mit ihrem ei­ nen Ende in den Aufnahmehülsen 10 starr am Uhrgehäuse 11 befestigt sind und sich mit ihren freien Enden, an denen sich Kappen 7 befinden, überlappen.
Bezugszahlenliste
1
Litze
2
Drähte
3
Drähte
4
Schraubenfeder
5
Draht
6
Armspange
7
Kappen
8
Schmuckelement
9
Bohrung
10
Aufnahmehülsen
11
Uhrgehäuse
12
Spangen
13
Spangen

Claims (53)

1. Die Verwendung eines federnden Stranges, der aus einer Schraubenfeder (4) aus Metall mit nahe beieinander liegenden Windungen und aus einer Seele (1) zusammengesetzt ist, welche von den Windungen eng umschlossen ist, für die Herstellung von Schmuckwaren und Uhrarmbändern.
2. Die Verwendung eines Stranges nach Anspruch 1, in welchem die Windun­ gen der Schraubenfeder (4) aneinander anliegen.
3. Die Verwendung eines Stranges nach Anspruch 1 oder 2, in welchem die Seele (1) eine metallische Litze ist.
4. Die Verwendung eines Stranges nach Anspruch 3, in welchem eine in ent­ spanntem Zustand bogenförmig oder wendelförmig verlaufende federnde Lit­ ze (1) in die Schraubenfeder (4) eingesetzt ist.
5. Die Verwendung eines Stranges nach Anspruch 3 oder 4, in welchem die Lit­ ze (1) in eine Schraubenfeder (4) eingesetzt ist, welche in entspanntem Zu­ stand einen bogenförmigen oder wendelförmigen Verlauf hat.
6. Die Verwendung eines Stranges nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welchem die Schraubenfeder (4) gehärtet ist.
7. Die Verwendung eines Stranges nach einem der Ansprüche 1 bis 6 in Verbin­ dung mit Anspruch 3, in welchem die Litze (1) zum Erhöhen ihrer beim Biegen auftretenden elastischen Rückstellkraft gehärtet ist.
8. Die Verwendung eines Stranges nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Bil­ dung eines einreihigen oder mehrreihigen Colliers.
9. Die Verwendung eines Stranges nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Bil­ dung einer ein- oder mehrreihigen Spange (12, 13) oder Wendel zum Um­ schließen eines Armes, eines Beines, eines Fingers oder eines Halses, wel­ che gegen die beim Biegen des Stranges auftretende Rückstellkraft aufweit­ bar ist.
10. Die Verwendung eines Stranges nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für einrei­ hige oder mehrreihige, bogenförmig geformte Spangen (12, 13), welche zur Bildung eines Uhrarmbandes starr am Gehäuse (11) einer Armbanduhr befe­ stigt sind und einander überlappen.
11. Ein federnder Strang, welcher aus einer Schraubenfeder (4) aus Metall mit nahe beieinander liegenden Windungen und aus einer Seele (1) zusammen­ gesetzt ist, welche von den Windungen eng umschlossen ist, hergestellt für eine der in den vorstehenden Ansprüchen genannten Verwendungen.
12. Strang nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (1) aus Metall besteht.
13. Strang nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (1) eine Litze ist.
14. Strang nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Litze (1) mit ei­ ner Steigung gewunden ist, welche groß ist gegen die Steigung der Schrau­ benfeder (4).
15. Strang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Litze (1) zehnmal bis vierzigmal so groß ist wie die Steigung der Schrauben­ feder (4).
16. Strang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Litze (1) zwanzigmal bis dreißigmal so groß ist wie die Steigung der Schrau­ benfeder (4).
17. Strang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Litze (1) fünfundzwanzigmal so groß ist wie die Steigung der Schraubenfeder (4).
18. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (4) aus einem Draht (5) mit gleichbleibendem Querschnitt gewickelt ist.
19. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (4) über ihre Länge einen gleichbleibenden Durchmesser hat.
20. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Schraubenfeder (4) aneinander anliegen.
21. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (4) aus einem Draht (5) mit rechteckigem Querschnitt ge­ wickelt ist.
22. Strang nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung der Längsmittellinie der Schraubenfeder (4) gemessene Höhe h des Drahtes (5), aus welchem die Schraubenfeder (4) gewickelt ist, gleich oder größer ist als die Dicke d des Drahtes (5).
23. Strang nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe h des Drahtes (5) 1,5-mal bis 3-mal so groß ist wie seine Dicke d.
24. Strang nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe h des Drahtes (5) zweimal so groß ist wie seine Dicke d.
25. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Schraubenfeder (4) 0,3 mm bis 1,5 mm beträgt.
26. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Schraubenfeder (4) 0,4 mm bis 1,2 mm beträgt.
27. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Schraubenfeder (4) 0,5 mm bis 0,9 mm beträgt.
28. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Schraubenfeder (4) annähernd 0,6 mm beträgt.
29. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß sein Durchmesser 1,5 mm bis 3 mm beträgt.
30. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß sein Durchmesser 1,8 mm bis 2,4 mm beträgt.
31. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß sein Durchmesser 2,0 mm bis 2,2 mm beträgt.
32. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Litze (1) aus nicht weniger als sieben und nicht mehr als siebenunddrei­ ßig Drähten (2, 3) besteht.
33. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Litze (1) aus nicht weniger als sieben und nicht mehr als einunddreißig Drähten (2, 3) besteht.
34. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Litze (1) aus neunzehn Drähten (2, 3) besteht.
35. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 34 in Verbindung mit Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte der Litze (1) untereinander gleich sind.
36. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 34 in Verbindung mit Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (2, 3) der Litze (1) im Durchmes­ ser nicht alle gleich sind.
37. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Stahl besteht.
38. Strang nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfe­ der (4) und die Litze (1) aus unterschiedlichen Stählen bestehen.
39. Strang nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekennzeichnet, daß als Stahl ein Edelstahl ausgewählt ist.
40. Strang nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfe­ der (4) aus dem Edelstahl Nr. 4404 besteht.
41. Strang nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Litze (1) aus dem Edelstahl Nr. 4401 besteht.
42. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 41 in Verbindung mit Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (5), aus welchem die Schraubenfe­ der (4) gewickelt ist, durch Walzen gehärtet ist.
43. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß er in entspanntem Zustand bogenförmig oder wendelförmig verläuft.
44. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 43, welcher mit einer in entspann­ tem Zustand bogenförmig oder wendelförmig verlaufenden, federnden Litze (1) gebildet ist.
45. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 44, welcher eine insbesondere durch Wärmebehandeln und Abschrecken gehärtete Litze () enthält.
46. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 45, welcher mit einer Schraubenfe­ der (4) gebildet ist, die in entspanntem Zustand im wesentlichen geradlinig verläuft.
47. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 45, welcher mit einer Schraubenfe­ der (4) gebildet ist, die in entspanntem Zustand bogenförmig oder wendelför­ mig verläuft.
48. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 47, welcher mit einer insbesondere durch Wärmebehandeln und Abschrecken gehärteten Schraubenfeder (4) ge­ bildet ist.
49. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 48, in welcher der Durchmesser der Seele (1) größenordnungsmäßig um 0,1 mm kleiner ist als der Innendurch­ messer der Schraubenfeder (4).
50. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß er an seinen Enden mit einer Kappe (7) versehen ist.
52. Strang nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmuckele­ mente (8) durch Klemmen, Löten, Laserschweißen oder Kleben auf der Schraubenfeder (4) befestigt sind.
53. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (4) eine dekorative Beschichtung trägt.
54. Strang nach einem der Ansprüche 11 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (4) eine Verschleißschutzschicht trägt.
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