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DE2739121A1 - Verfahren zur herstellung eines zweigliedrigen elementes eines schmuckstuekkes, z.b. einer brosche oder einer aus mehreren elementen bestehenden kette - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines zweigliedrigen elementes eines schmuckstuekkes, z.b. einer brosche oder einer aus mehreren elementen bestehenden kette

Info

Publication number
DE2739121A1
DE2739121A1 DE19772739121 DE2739121A DE2739121A1 DE 2739121 A1 DE2739121 A1 DE 2739121A1 DE 19772739121 DE19772739121 DE 19772739121 DE 2739121 A DE2739121 A DE 2739121A DE 2739121 A1 DE2739121 A1 DE 2739121A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
mfg
deformed
tensile force
ring section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772739121
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Quante
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
His Handels & Ind
Original Assignee
His Handels & Ind
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by His Handels & Ind filed Critical His Handels & Ind
Priority to DE19772739121 priority Critical patent/DE2739121A1/de
Publication of DE2739121A1 publication Critical patent/DE2739121A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C27/00Making jewellery or other personal adornments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • "Verfahren zur Herstellung eines zweigliedrigen
  • Elementes eines Schmuckstückes, z.B. einer Brosche oder einer aus mehreren Elementen bestehenden Kette" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines zweigliedrigen Elementes eines Schmuckstückes, z.3. einer Brosche oder einer aus mehreren Elementen bestehenden Kette aus zwei stab- oder ringfönaigen Teilen, bei dem die Teile verformt, anschließend nach Art eines Kreuzknotens lose ineinander geschlungen und dann aneinander befestigt werden.
  • Nach dem bekannten Verfahren werden zweiteilige Glieder einer Kette hergestellt. Die Glieder werden durch Laschen miteinander verbunden und anschließend annähernd gemäß dem Radius eines Kreises verformt, der dem Umfang der Kette entspricht. Die beiden ringförmigen Teile, welche ein Kettenglied bilden, werden miteinander durch Verlöten ihrer sich berührenden Kanten oder flächen verbunden. Wenn man derartige Glieder aus Edelmetallvierkantprofilen herstellt, ergibt sich eine reizvolle und Lichteffekte auslösende Gestaltung des so hergestellten Schmuckes.
  • Die Erfindung bezeckt ein Schmuckstück, das symbolhaft die unlösbare Verbindung zweier ineinander verschlungener Teile der bezeichneten Art im fertigen Zustand erkennen läßt. Das bekannte Verfahren eignet sich technisch nicht für diesen Zweck. Einerseits stören nämlich die nicht zu verbergenden Lötstellen. Andererseits wird die Verschlingung nicht sinnfällig, weil die inneren Rundungen der Ringe zu dicht an den äußeren Rundungen des Elementes liegen.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine äußerlich nicht sichtbare, jedoch unlösbare Verbindung der Teile z.B. aus Edelmetallprofildraht zu erreichen und dabei den Kreuzknoten, d.h. die Verschlingung der beiden ein Element bildenden Teile sichtbar zu erhalten.
  • Durch die Lösung dieser Aufgabe soll der Eindruck der Verschlingung der beiden ein Element bildenden Teile erhalten bleiben, um den Symbolwert des Schmuckstückes zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß auf die äußeren Enden der ineinander verschlungenen Teile entgegengesetzt gerichtete Kräfte aufgebracht und die Teile bis zu ihrer plastischen Verformung sowie dauerhaften Verbindung belastet werden.
  • Es hat sich überraschend herausgestellt, daß sehr hohe Zugbelastungen auf Metallringe oder -drähte aufgebracht werden können, welche den elastischen Bereich überschreiten, ohne daß es zu Brüchen im Kreuzknoten kommt. Das Jenseits'des last8 chen Bereiches auftretende Fließen des Werkstoffes ergibt bereits eine örtlich unsichtbare Verbindung der beiden Teile, wenn mit dem unbewaffneten Auge Oberflächenverformungen des Materials, welche auf das Fließen des Werkstoffes hinweisen, nicht oder nur mit besonderer Aufmerksamkeit wahrgenommen werden können. Tatsächlich kann deshalb die Zugbelastung der Teile abgebrochen werden, wenn der Kreuzknoten noch offen, Jedoch eine feste Verbindung der Teile bereits erreicht ist. Auf diese Weise läßt sich der Symbolzweck erreichen.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können Schmuckstücke aus einem Element, beispielsweise Broschen, Anhänger, Gürtelschnallenverzierungen, aber auch andere Schmuckstücke wie Ringe und Armbänder hergestellt werden, wenn man die freien Enden des Elementes ihrerseits miteinander kreuzknotenförmig verschlingt und anschließend erfindungsgemäß verformt. Da man dazu weder eine Löt-, Schweiß- oder sonstige Verbindung benötigt, ist die Herstellung solcher Schmuckstücke verhältnismäßig einfacher und wesentlich billiger.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird ein zweiteiliges Element ein- oder beidseitig mit einem oder je einem weiteren Teil oder Element verschlungen, und anschließend werden die verschlungenen Teile bzw.
  • Elemente durch plastische Verformung dauerhaft miteinander verbunden.
  • Auf diese Weise lassen sich längere Glieder schaffen, die keine innere Gelenkigkeit besitzen und ihrerseits durch Gelenke beliebiger Art miteinander verbunden werden können.
  • Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, die jeweils anhand einer Zwischen- und einer endgültigen Form wiedergegeben sind; es zeigen Fig. 1 in Draufsicht und darunter in Seitenansicht zwei miteinander kreuzknotenförmig verschlungene Ringe vor dem Verformen, Fig. 2 in der Fig. 1 entsprechender Darstellung die Teile nach Fertigstellung des Elementes, Fig. 3 zwei Stäbe nach dem klassischen Verformen in Draufsicht und darunter in Ansicht sowie Fig. 4 das Element nach Fig. 3 nach Fertigstellung eines Ringes, der oben in Draufsicht und unten in Ansicht wiedergegeben ist.
  • Gemäß Fig. 1werden zwei Teile 1 und 2 nach Art eines Kreuzknotens miteinander verschlungen. Jedes der Teile besteht aus einem Vierkantdraht eines Edelmetalls, z.B. aus Gold. Es kommt aber auch Kupfer in Betracht.
  • Um die beiden Teile 1 und 2 ineinander verschlingen zu können, sind zuvor die Ringe, wie aus der Draufsicht und der Ansicht der Fig. 1 ersichtlich, verformt worden, und zwar derart, daß sich eine schärfere Krümmung 3 am Teil 2 ergibt, welche einer schärferen Krümmung 4 am Teil 1 entspricht sowie eine weniger scharfe Krümmung am gegenüberliegenden Ende bei 5 (Teil 2), der die Krümmung 6 des Teiles 1 entspricht.
  • Dadurch können die schärferen Krfimmungen 3 und 4 durch die von den weniger scharfen Krümmungen 5 und 6 gebildeten Ösen hindurchgeführt werden, wie das die Fig. 1 in ihren beiden Darstellungen erkennen läßt.
  • Nach der beschriebenen kreuzknotenförmigen Verschlingung können die Teile 1 und 2 natürlich Jederzeit wieder voneinander getrennt werden, wenn man auf die Krümmungen 4 und 6 entgegengesetzt gerichtete Druckkräfte aufbringt.
  • Fig. 2 zeigt die Teile 1 und 2 des fertigen Elementes, das mit 7 bezeichnet ist. Zu seiner Herstellung wurden auf die außen liegenden schärferen Krümmungen oder Bögen 3 bzw. 4 Zugkräfte in Richtung der beiden Pfeile A und B in entgegengesetzten Richtungen aufgebracht.
  • Wie aus der Darstellung ersichtlich ist, wurde dadurch der Kreuzknoten 8 zusammengezogen, jedoch nur so weit, daß die Ineinanderverschlingung der Teile 1 und 2 noch deutlich zu erkennen ist. Gleichwohl lassen sich die Teile 1 und 2 nicht mehr voneinander trennen, weil eine bleibende Verformung an den Krümmungen der ursprünglich weniger stark gekrümmten Bögen 5 und 6 stattgefunden hat, die sich nicht mehr rückgängig machen läßt. Diese Belastung führt zu einer Überschreitung der Elastizität zum örtlichen Fließen des Materials im Bereich der sich berührenden Kanten, wie dies allgemein bei 9 und 10 durch die Pfeile angedeutet ist. Das Aufbringen der beschriebenen Druckkräfte führt dann nicht mehr zur Trennung der Teile.
  • In entsprechender Weise und im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 werden die Teile 1 und 2 zunächst ineinander geschlungen und dann mit Zugkräften A und B belastet. Im Unterschied zu den Teilen 1 und 2 nach den Fig. 1 und 2 bestehen die Teile im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 Jedoch nicht aus Ringen, sondern aus Stäben. Es ergeben sich deswegen freie Enden bei 12 und 13, wobei das Ende 12 zum Element 2 und das Ende 13 zum Element 1 gehört.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die gestreckt bleibenden freien Enden 17 und 18 des Elementes 7 so lang gewählt, daß nicht nur der zuerst hergestellte Kreuzknoten 9 erhalten wird, sondern ein weiterer Kreuzknoten 19, der durch Verknotung der Enden 1 und 2 und Verformung entsteht. Auf diese Weise entsteht ein ringförmiges oder armbandartiges Schmuckstück 20, wie die Draufsicht und Ansicht der Fig. 4 erkennen läßt.
  • Leerseite

Claims (2)

  1. Patentansprüche Verfahren zur Herstellung eines zweigliederigen Elementes eines Schmuckstückes, z.B. einer Brosche oder einer aus mehreren Elementen bestehenden Kette aus zwei stab- oder ringförmigen Teilen, bei dem die Teile verformt, anschließend nach Art eines Kreuzknotens lose ineinander geschlungen und dann aneinander befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf die äußeren Enden (3, 4) der miteinander verschlungenen Teile (1, 2) entgegengesetzt gerichtete Zugkräfte (A, B) aufgebracht und die Teile bis zur plastischen Verformung sowie dauerhaften Verbindung belastet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß ein zweiteiliges Element (7) ein- oder beidseitig mit einem oder je einem weiteren Teil (1, 2) oder Element (7) verschlungen und anschließend die verschlungenen Teile oder Elemente durch plastische Verformung dauerhaft verformt werden.
DE19772739121 1977-08-31 1977-08-31 Verfahren zur herstellung eines zweigliedrigen elementes eines schmuckstuekkes, z.b. einer brosche oder einer aus mehreren elementen bestehenden kette Withdrawn DE2739121A1 (de)

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