DE20112089U1 - Absperrgerät zur Sicherung von Baustellen - Google Patents
Absperrgerät zur Sicherung von BaustellenInfo
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Description
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FHJ Mauerkircherstrasse 45 D-81679 MÜNCHEN Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse D-33617 BIELEFELD
51
WEM P05 / 01
Wi/sc
19.7.2001
WEMAS GmbH
Edisonstr. 20
33334 Gütersloh
WEMAS GmbH .' &iacgr; · * ·&psgr;%' \ WEM£Q?/(y;, 19.7.2001
Die Erfindung betrifft ein Absperrgerät zur Sicherung von Baustellen, mit einem zwischen senkrechten Stützen gehaltenen Schrankenblatt und einem unterhalb des Schrankenblattes angeordneten Gitter.
Solche Absperrgeräte, auch als Absturzsicherungen bezeichnet, werden insbesondere im Straßenbau zur Absicherung von Baugruben eingesetzt. Das mit einer rot-weiJ3en Markierung versehene Schrankenblatt besteht üblicherweise aus einem verhältnismäßig dünnen Blech und ist an den oberen und unteren Rändern durch biegesteife Holme verstärkt, die mit ihren Enden an den senkrechten Stützen befestigt sind. Ein dem Schrankenblatt ähnliches Element, das jedoch eine etwas geringere Höhe aufweist, ist zumeist im unteren Bereich des Absperrgerätes zwischen den Stützen befestigt und dient als sogenannte Tastleiste, die von Sehbehinderten mit dem Blindenstock ertastet werden kann. Der Zwischenraum zwischen dem Schrankenblatt und der Tastleiste ist von einem Gitter ausgefüllt, das insbesondere verhindern soll, daß Kinder oder Tiere durch diesen Zwischenraum hindurchkriechen und so die Absperrung überwinden. Das Gitter besteht zumeist aus kreuzweise miteinander verschweißten Rundstäben aus Metall mit einem Durchmesser in der Größenordnung von 6 bis 8 mm.
Bei herkömmlichen Absperrgeräten dieser Art sind die senkrechten Gitterstäbe mit ihren oberen Enden direkt an den waagerechten Holm angeschweißt, der die untere Begrenzung des Schrankenblattes bildet. Entsprechend sind die unteren Enden an den Holm angeschweißt, der die obere Begrenzung der Tastleiste bildet.
Bei der rauhen Behandlung auf Baustellen sind die Absperrgeräte oftmals heftigen Stoßen ausgesetzt, beispielsweise wenn sie von Baufahrzeugen oder sonstigen Fahrzeugen angefahren werden. Dabei kann es vorkommen, daß das Gitter stark eingebeult wird und daj3 die Schweißstellen an den Enden der senkrechten Gitterstäbe abreißen. Von den frei in den Raum ragenden Enden der Gitterstäbe geht dann eine erhebliche Verletzungsgefahr aus.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Absperrgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine höhere Verletzungssicherheit aufweist.
WEMAS GmbH .&idigr;». #..§ *··' i WEMJipS/öi. 19.7.2001
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäJ3 dadurch gelöst, daß das Gitter am oberen Rand durch einen biegsamen Gittersteg abgeschlossen und unabhängig von dem Schrankenblatt zwischen den Stützen gehalten ist.
Wenn das Gitter des erfindungsgemäßen Absperrgerätes einem heftigen Stoß ausgesetzt wird, kann sich das Gitter aufgrund seiner besonderen Befestigungsweise und aufgrund der Biegsamkeit des oberen Gittersteges insgesamt durchbiegen und dann ohne größere bleibende Verformung wieder elastisch in seine Ausgangslage zurückfedern. Selbst wenn das Gitter dabei etwas verbeult wird, bleibt es als Ganzes intakt, und es bleibt insbesondere an seinem oberen Rand durch den dortigen Gittersteg abgeschlossen, so daß keine Verletzungsgefahr durch abgerissene und frei in den Raum ragende Gitterstäbe entsteht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugt ist das Gitter auch an seinem unteren Rand durch einen biegsamen Gittersteg abgeschlossen, der keine direkte Verbindung zum oberen Holm der Tastleiste hat. Das Gitter ist dann ausschließlich mit seinen seitlichen Rändern an den senkrechten Stützen des Absperrgerätes befestigt.
Die Gitterstege, die die oberen und unteren Ränder des Gitters bilden, können aus demselben Material wie die übrigen senkrechten und waagerechten Gitterstäbe bestehen, beispielsweise aus Rundstäben. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Gitterstege am oberen und unteren Rand des Gitters jedoch durch doppelte Rundstäbe gebildet, die die oberen bzw. unteren Enden der senkrechten Gitterstäbe zwischen sich aufnehmen. Hierdurch wird die Stabilität erhöht und die Verletzungsgefahr weiter vermindert, ohne daß die Elastizität und Biegsamkeit des Gitters als Ganzes dadurch nennenswert eingeschränkt wird.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Absperrgerätes; und
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch ein Gitter des Absperrgerätes
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch ein Gitter des Absperrgerätes
Das in Figur 1 gezeigte Absperrgerät weist zwei senkrechte Stützen 10 auf, die mit ihren unteren Enden in nicht gezeigte Fußplatten eingesteckt werden können. Die oberen Enden der Stützen 10 sind durch einen waagerechten Holm 12 verbunden, an dem ein aus gekantetem Blech bestehendes Schrankenblatt lösbar eingehängt ist. Der U-förmig gekantete untere Rand des Schrankenblattes 14 ist mit lösbaren Riegeln 16 an den Stützen 10 fixiert.
In entsprechender Weise ist im unteren Bereich des Absperrgerätes eine Tastleiste 18 an einem Holm 20 und an Riegeln 22 befestigt.
Der Zwischenraum zwischen dem Schrankenblatt 14 und der Tastleiste 18 ist von einem Gitter 24 ausgefüllt, das ähnlich wie eine Baustahlmatte durch gekreuzte und miteinander verschweißte senkrechte und waagerechte Gitterstäbe (Rundstäbe) 26, 28 gebildet wird. Der obere Rand des Gitters 24 wird durch einen durchgehenden waagerechten Gittersteg 30 gebildet, der die oberen Enden der senkrechten Gitterstäbe 26 miteinander verbindet. Entsprechend wird der untere Rand des Gitters durch einen Gittersteg 32 gebildet, der die unteren Enden der senkrechten Gitterstäbe 26 verbindet. An den seitlichen Enden ist das Gitter 24 durch durchgehende senkrechte Randleisten 34, beispielsweise in der Form von Flacheisen, abgeschlossen, die lösbar, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben, an Laschen 36 befestigt sind. Die Laschen 36 sind ihrerseits an die senkrechten Stützen 10 angeschweißt.
Das Gitter 24 ist somit als Ganzes nur an seinen seitlichen Enden an den Stützen 10 befestigt, so daß es in seinem mittleren Bereich bei Stoßbeanspruchung elastisch durchfedern kann.
Wie Figur 2 zeigt, werden die oberen und unteren Gitterstege 30, 32 jeweils durch zwei parallele Rundstäbe 38 gebildet, die aus demselben Material wie die Gitterstäbe 26, 28 bestehen und so mit den oberen bzw. unteren Enden der senkrechten Gitterstäbe 26 verschweißt sind, daß sie diese zwischen sich aufnehmen.
Claims (6)
1. Absperrgerät zur Sicherung von Baustellen, mit einem zwischen senkrechten Stützen (10) gehaltenen Schrankenblatt (14) und einem unterhalb des Schrankenblattes angeordneten Gitter (24), dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (24) am oberen Rand durch einen biegsamen Gittersteg (30) abgeschlossen und unabhängig von dem Schrankenblatt (14) zwischen den Stützen (10) gehalten ist.
2. Absperrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (24) in einem Zwischenraum zwischen dem Schrankenblatt (14) und einer zwischen den Stützen (10) gehaltenen Tastleiste (18) angeordnet ist und daß der untere Rand des Gitters (24) durch einen biegsamen Gittersteg (32) abgeschlossen und unabhängig von der Tastleiste (18) zwischen den Stützen (10) gehalten ist.
3. Absperrgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gittersteg (30, 32) am oberen und/oder unteren Rand des Gitters (24) durch zwei parallele Rundstäbe (38) gebildet wird, die die oberen bzw. unteren Enden der senkrechten Gitterstäbe (26) zwischen sich aufnehmen.
4. Absperrgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (24) ausschließlich mit seinen seitlichen Enden an den Stützen (10) gehalten ist.
5. Absperrgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (24) an den seitlichen Rändern durch vertikale Randleisten (34) abgeschlossen ist, die lösbar an den Stützen (10) befestigt sind.
6. Absperrgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleisten (34) als Flacheisen ausgebildet sind.
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009037977A1 (de) | 2009-08-13 | 2012-04-12 | Siegmar Baum | Absperrelement, insbesondere ein Bauzaun, eine Absperrschranke oder dgl., Vorrichtung zur Verkettung von Absperrelementen und Schwenkvorrichtung zwischen zwei Absperrelementen |
| CN107366428A (zh) * | 2017-06-23 | 2017-11-21 | 安徽新兴翼凌机电发展有限公司 | 一种建筑施工用防护挡板 |
-
2001
- 2001-07-20 DE DE20112089U patent/DE20112089U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
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| DE102009037977A1 (de) | 2009-08-13 | 2012-04-12 | Siegmar Baum | Absperrelement, insbesondere ein Bauzaun, eine Absperrschranke oder dgl., Vorrichtung zur Verkettung von Absperrelementen und Schwenkvorrichtung zwischen zwei Absperrelementen |
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