DE202004008249U1 - Fahrradpedalanordnung mit einem einstellbaren Stoßplatten-Schiebebauteil - Google Patents
Fahrradpedalanordnung mit einem einstellbaren Stoßplatten-Schiebebauteil Download PDFInfo
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Abstract
Fahrradpedalanordnung, aufweisend:
eine Stoßplatte (90), geeignet, fest auf einem Schuh (100) eines Fahrradfahrers montiert zu werden, und aufweisend ein festes vorderes Einführbauteil (94) und ein festes hinteres Einführbauteil (95);
einen Pedalkörper (40), aufweisend ein Schaftrohr (41),
einen vorderen Trageabschnitt (42), der sich integral und nach vorn vom Schaftrohr (41) aus erstreckt,
ein vorderes Stoppelement (45'), das sich integral und nach oben von einem vorderen Ende des vorderen Trageabschnitts (42) aus erstreckt,
ein oberes Stoppelement (31), das fest mit einem oberen Ende des vorderen Stoppelements (45') verbunden ist und sich nach hinten von diesem oberen Ende aus erstreckt und das vordere Einführbauteil (94) der Stoßplatte (90) zwischen dem vorderen Trageabschnitt (42) des Pedalkörpers (40) und dem oberen Stoppelement (31) eingrenzt, und
einen hinteren Trageabschnitt (45), der sich integral und nach hinten von dem Schaftrohr (41) aus erstreckt; und
eine Klemmeinheit (60), aufweisend ein Klemmbauteil...
eine Stoßplatte (90), geeignet, fest auf einem Schuh (100) eines Fahrradfahrers montiert zu werden, und aufweisend ein festes vorderes Einführbauteil (94) und ein festes hinteres Einführbauteil (95);
einen Pedalkörper (40), aufweisend ein Schaftrohr (41),
einen vorderen Trageabschnitt (42), der sich integral und nach vorn vom Schaftrohr (41) aus erstreckt,
ein vorderes Stoppelement (45'), das sich integral und nach oben von einem vorderen Ende des vorderen Trageabschnitts (42) aus erstreckt,
ein oberes Stoppelement (31), das fest mit einem oberen Ende des vorderen Stoppelements (45') verbunden ist und sich nach hinten von diesem oberen Ende aus erstreckt und das vordere Einführbauteil (94) der Stoßplatte (90) zwischen dem vorderen Trageabschnitt (42) des Pedalkörpers (40) und dem oberen Stoppelement (31) eingrenzt, und
einen hinteren Trageabschnitt (45), der sich integral und nach hinten von dem Schaftrohr (41) aus erstreckt; und
eine Klemmeinheit (60), aufweisend ein Klemmbauteil...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Fahrradpedalanordnung, und insbesondere eine Fahrradpedalanordnung, welche ein Stoßplatten-Schiebebauteil aufweist, welches bewegbar auf einem Pedalkörper angeordnet ist und welches einstellbar ist, um gegen eine Stoßplatte zu drücken, um hierdurch eine Bewegung der Stoßplatte relativ zum Pedalkörper zu verhindern.
- Eine konventionelle Pedalanordnung für ein Fahrrad weist eine Stoßplatte auf, die fest mit einem Schuh des Fahrradfahrers verbunden ist, und ein Pedal.
- Die Stoßplatte hat einen Stoßplattenkörper aus Kunststoffmaterial, ein vorderes Einführbauteil, welches fest mit einem vorderen Ende des Stoßplattenkörpers verbunden ist, ein hinteres Einführbauteil, welches fest mit dem hinteren Ende des Stoßplattenkörpers verbunden ist, und eine Metallplatte, welche in den Stoßplattenkörper eingebettet ist.
- Das Pedal weist einen Pedalkörper, ein vorderes Haltebauteil, welches fest mit einem vorderen Ende des Pedalkörpers verbunden ist, eine hintere Klemmeinheit, welche drehbar mit dem Pedalkörper verbunden ist, und einen Zapfen, welcher sich in ein Schaftrohr des Pedalkörpers erstreckt, auf. Der Pedalkörper hat einen vorderen Trageabschnitt, der sich integral und nach vorn vom Schaftrohr aus erstreckt, einen hinteren Trageabschnitt, der sich integral und nach hinten vom Schaftrohr aus erstreckt, und eine Stoßplatten-Trageplatte, die fest mit einer oberen Oberfläche des Schaftrohrs verbunden ist. Das vordere Haltebauteil ist auf dem vorderen Trageabschnitt befestigt. Die hintere Klemmeinheit weist einen Drehzapfen auf, der auf dem hinteren Trageabschnitt angeordnet ist, zwei gewickelte Torsionsfedern, die auf den Drehzapfen aufgeschoben sind, und zwei Klemmbauteile, welche durch die Federn vorgespannt sind, um das hintere Einführbauteil der Stoßplatte gegen das hintere Tragebauteil zu drücken.
- Die obige konventionelle Fahrradpedalanordnung weist die nachfolgenden Nachteile auf:
-
- (1) Gehen des Fahrradfahrers, welcher den Schuh der Stoßplatte trägt, resultiert in Abnutzung der Stoßplatte. Wenn die Stoßplatte anschließend auf dem Pedalkörper zwischen dem vorderen Haltebauteil und der hinteren Klemmeinheit gehalten wird, ist es wahrscheinlich, dass die Stoßplatte sich relativ zum Pedalkörper während des Pedaltretens des Fahrradfahrers bewegt, wodurch sich ein Verlust an Kraft ergibt, die von der Stoßplatte auf den Pedalkörper übertragen wird.
- (2) Das vordere Einführbauteil der Stoßplatte berührt das vordere Haltebauteil des Pedalkörpers auf einer Oberfläche, die über einer oberen Oberfläche des Schaftrohres ist. Das heißt, die Position der Oberfläche ist relativ hoch in Bezug zum Schaftrohr. Da der Schwerpunkt des Fahrradfahrers, welcher auf dem Fahrrad fährt, relativ niedrig ist, ist es schwierig für den Fahrradfahrer, eine vergleichsweise große Pedalkraft auf die Oberfläche aufzubringen, wodurch die Geschwindigkeit des Fahrrads begrenzt wird.
- (3) Nachdem die Stoßplatte für einen Zeitabschnitt benutzt worden ist, ergibt sich eine Abnutzung der Stoßplatte. Aus der Bewegung der Stoßplatte auf dem Pedalkörper während des Pedaltretens des Fahrradfahrers resultieren Geräusche.
- Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fahrradpedalanordnung zu schaffen, die ein Stoßplatten-Schiebebauteil aufweist, welches bewegbar auf einem Pedalkörper angeordnet ist und welches einstellbar ist, um gegen eine Stoßplatte zu drücken, um so eine Bewegung der Stoßplatte relativ zum Pedalkörper zu verhindern.
- Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fahrradpedalanordnung zu schaffen, die einen Pedalkörper hat, der eine Stoßplatte an einer Position unter einer oberen Oberfläche eines Schaftrohres des Pedalkörpers berührt, so dass ein Fahrradfahrer leicht eine vergleichsweise große Pedalkraft auf den Pedalkörper aufbringen kann.
- Gemäß der Erfindung weist eine Fahrradpedalanordnung eine Stoßplatte, einen Pedalkörper, eine Klemmeinheit und eine Schiebeeinheit auf. Die Stoßplatte ist angepasst, um fest an einem Schuh eines Fahrradfahrers montiert zu werden, und weist ein festes vorderes Einführbauteil und ein festes hinteres Einführbauteil auf. Der Pedalkörper weist ein Schaftrohr auf, einen vorderen Trageabschnitt, der sich integral und nach vorn vom Schaftrohr aus erstreckt, ein vorderes Stoppelement, das sich integral und nach vorn von einem vorderen Ende des vorderen Trageabschnittes aus erstreckt, ein oberes Stoppelement, das fest mit einem oberen Ende des vorderen Stoppelementes verbunden ist und sich nach hinten von diesem oberen Ende aus erstreckt und das vordere Einführbauteil der Stoßplatte zwischen dem vorderen Trageabschnitt des Pedalkörpers und dem oberen Stoppelement eingrenzt, und einen hinteren Trageabschnitt, der sich integral und nach hinten vom Schaftrohr aus erstreckt. Die Klemmeinheit weist ein Klemmbauteil auf, das drehbar auf dem hinteren Trageabschnitt des Pedalkörpers montiert ist, und ein elastisches Element, welches das Klemmbauteil und den hinteren Trageabschnitt des Pedalkörpers verbindet und das Klemmbauteil vorspannt, um das hintere Einführbauteil der Stoßplatte gegen den hinteren Trageabschnitt des Pedalkörpers zu drücken. Die Schiebeeinheit weist ein Stoßplatten-Schiebebauteil auf, welches vertikal und bewegbar auf dem Pedalkörper zwischen der Klemmeinheit und dem oberen Stoppelement des Pedalkörpers und relativ zum Pedalkörper bewegbar angeordnet ist, um gegen die Stoßplatte zu drücken, um so das vordere Einführ bauteil der Stoßplatte gegen das obere Stoppelement des Pedalkörpers zu drücken, wodurch eine Bewegung der Stoßplatte relativ zum Pedalkörper verhindert wird.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat das Schaftrohr des Pedalkörpers eine obere Oberfläche, und das obere Stoppelement hat eine untere Oberfläche, welche gegen das vordere Einführbauteil der Stoßplatte stößt und welche unter der oberen Oberfläche des Schaftrohres des Pedalkörpers angeordnet ist. Da die untere Oberfläche des oberen Stoppelementes des Pedalkörpers relativ niedrig in Bezug zum Schaftrohr ist, kann der Fahrradfahrer leicht eine vergleichsweise große Pedalkraft auf den Pedalkörper aufbringen.
- Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in welchen:
-
1 eine perspektivische Teilexplosionsansicht der bevorzugten Ausführungsform einer Fahrradpedalanordnung gemäß der Erfindung ist; -
2 eine perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform ist, wobei eine Stoßplatte von einem Pedalkörper entfernt worden ist; -
3 eine Schnittansicht eines Schaftrohres und eines Zapfens der bevorzugten Ausführungsform ist; -
4 eine Draufsicht der bevorzugten Ausführungsform ist; und -
5 eine Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform ist. - Unter Bezugnahme auf die
1 und2 ist die bevorzugte Ausführungsform einer Fahrradpedalanordnung gemäß der Erfindung gezeigt, welche einen Pedalkörper40 , eine Schiebeeinheit50 , eine Klemmeinheit60 , eine Klemmkraft-Einstelleinheit70 , eine Zapfeneinheit80 und eine Stoßplatte90 aufweist. - Der Pedalkörper
40 weist ein Schaftrohr41 aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung, einen vorderen Trageabschnitt42 , der sich integral und nach vorn vom Schaftrohr41 aus erstreckt, zwei Seitentragesitze43 , die auf zwei gegenüberliegenden Seiten des vorderen Trageabschnitts42 und benachbart zum Schaftrohr41 angeordnet sind, einen mittleren Tragesitz44 , welcher zwischen den Seitentragesitzen43 angeordnet ist, und einen hinteren Trageabschnitt45 auf, welcher sich integral und nach hinten vom Schaftrohr41 aus erstreckt. Ein vorderes Stoppelement45' erstreckt ist integral und nach oben von einem vorderen Ende des vorderen Trageabschnitts42 aus. Der mittlere Tragesitz44 weist einen ringförmigen Vorsprung441 auf, der sich nach oben von der Verbindung zwischen dem vorderen Trageabschnitt42 und dem Schaftrohr41 aus erstreckt, um einen zylindrischen Unterbringungsraum442 zu schaffen, und ein mit Schraubgewinde versehenes Loch443 , das in dem Pedalkörper40 geformt ist und mit einem zentralen Abschnitt des Unterbringungsraums442 kommuniziert. Der hintere Trageabschnitt45 ist U-förmig und hat einen linken Arm451 , einen rechten Arm452 , einen hinteren Arm453 mit zwei Enden, welche jeweils integral mit den hinteren Enden des linken und rechten Arms451 ,452 geformt sind, und einen hinteren Tragesitz454 , der sich integral und nach oben von einem hinteren Ende des hinteren Trageabschnitts45 aus erstreckt. Der hintere Trageabschnitt45 und das Schaftrohr41 definieren einen Federaufnahmeraum46 zwischen sich. Ein Widerlagerbauteil47 ist integral mit dem Schaftrohr41 und dem rechten Arm452 des hinteren Trageabschnitts45 geformt. - Eine Anti-Verschleißeinheit weist ein oberes Stoppelement
31 auf, welches als horizontale Anti-Verschleißplatte ausgebildet ist, zwei Seitenstoppelemente32 , welche als horizontale Anti-Verschleißplatten ausgebildet sind, eine Hilfs-Anti-Verschleißplatte33 und ein hinteres Stoppelement34 . Das obere Stoppelement31 ist in Schraubverbindung mit einem oberen Ende des vorderen Stoppelementes45' und erstreckt sich nach hinten von diesem oberen Ende aus. Die Seitenstoppelemente32 stehen jeweils in Schraubverbindung mit den oberen Enden der Seitentragesitze43 . Die Hilfs-Anti-Verschleißplatte33 ist in Schraubverbindung mit einer oberen Oberfläche des linken Arms451 des hinteren Trageabschnitts45 . Das hintere Stoppelement34 ist in Schraubverbindung mit einem oberen Ende des hinteren Tragesitzes454 . Der Pedalkörper40 besteht aus einem Nichtmetallmaterial. Das obere Stoppelement31 , die Seitenstoppelemente32 , die Hilfs-Anti-Verschleißplatte33 und das hintere Stoppelement34 bestehen aus Metall. Alternativ, wenn der Pedalkörper40 aus Metall besteht, können die Elemente31 bis34 integral mit dem Pedalkörper40 geformt sein. Das obere Stoppelement31 hat eine untere Oberfläche (a) (siehe5 ), welche unter einer oberen Oberfläche (b) (siehe5 ) des Schaftrohrs41 angeordnet ist. - Die Schiebeeinheit
50 weist ein ringförmiges Stoßplatten-Schiebebauteil51 auf, welches innerhalb des zylindrischen Unterbringungsraumes442 im Pedalkörper40 und zwischen der Klemmeinheit60 und dem oberen Stoppelement31 angeordnet ist, und ein Bolzenbauteil52 , das in das mit Gewinde versehene Loch443 in dem Pedalkörper40 eingreift und ein oberes Ende aufweist, das fest mit einem unteren Ende des Stoßplatten-Schiebebauteils51 verbunden ist, und eine obere Oberfläche, die mit einem hexagonalen Schlitz521 geformt ist. Das Bolzenbauteil52 kann relativ zum Pedalkörper40 durch ein Werkzeug (nicht gezeigt) gedreht werden, um das Stoßplatten-Schiebebauteil51 vertikal zu und von dem Pedalkörper40 weg zu bewegen. Das Stoßplatten-Schiebebauteil51 besteht aus einem elastischen Material, wie z.B. Gummi. - The Klemmeinheit
60 weist einen Drehzapfen61 auf, der sich durch den linken und rechten Arm451 ,452 des hinteren Trageabschnitts45 erstreckt, ein elastisches Element62 , das auf den Drehzapfen61 aufgeschoben ist und innerhalb des Federaufnahmeraumes46 in dem Pedalkörper40 angeordnet ist, und ein Klemmbauteil63 , das drehbar auf den Drehzapfen61 aufgeschoben ist. - Das Klemmbauteil
63 weist eine obere Wand631 auf, eine linke Seitenwand632 mit einem oberen Ende, das integral mit einer linken Seite der oberen Wand631 geformt ist, einen linken Zapfenvorsprung633 , der sich integral und nach vorn von der linken Seitenwand632 aus erstreckt, eine rechte Seitenwand634 mit einem oberen Ende, das integral mit einer rechten Seite der oberen Wand631 ge formt ist, einen rechten Stoppvorsprung635 , der sich integral und nach vorn von der rechten Seitenwand634 aus erstreckt und gegen das Widerlagerbauteil47 stößt, eine Bodenwand636 mit einer linken Seite, die integral mit einem unteren Ende der linken Seitenwand632 geformt ist, und zwei Klemmabschnitte637 , die sich jeweils integral und nach vorn von den beiden gegenüberliegenden Seiten der oberen Wand631 aus erstrecken. Der Drehzapfen61 erstreckt sich durch den linken Zapfenvorsprung633 und die rechte Seitenwand634 . - Das elastische Element
62 besteht aus einer gewickelten Torsionsfeder und hat einen ersten Endschenkel621 , der gegen das Widerlagerbauteil47 drückt, und einen zweiten Endschenkel622 . - Ein Verstärkungsbauteil
64 ist auf den Drehzapfen61 aufgeschoben, besteht aus Metall und ist zwischen dem rechten Stoppvorsprung635 und dem Widerlager47 angeordnet, um Verschleiß und Verformung des Widerlagerbauteils47 zu verhindern. - Die Klemmkraft-Einstelleinheit
70 weist auf: ein Einstellbauteil71 mit einem mit Schraubgewinde versehenen Loch711 , wobei der zweite Endschenkel622 des elastischen Bauelements62 gegen das Einstellbauteil71 drückt; und einen Einstellbolzen72 , der sich durch die Bodenwand636 erstreckt und mit dem mit Gewinde versehenen Loch711 in dem Einstellbauteil71 in Eingriff ist. Eine Drehung des Einstellbolzens72 auf der Bodenwand636 veranlasst das Einstellbauteil71 , sich relativ zur Bodenwand636 zu bewegen, wodurch die Klemmkraft des Klemmbauteils63 variiert wird. - Eine Anzeigeanordnung
73 weist einen Schlitz731 auf, welcher durch die linke Seitenwand632 des Klemmbauteils63 geformt ist, eine Skala732 , welche auf einer äußeren Oberfläche der linken Seitenwand632 angeordnet ist, und ein Anzeigeelement733 auf, welches sich integral und nach links von dem Einstellbauteil71 aus in den Schlitz731 erstreckt. - Unter Bezugnahme auf die
1 und3 weist die Zapfeneinheit80 einen Zapfen81 , eine Lagereinheit aus einem Rollenlager82 und einem Kugellager83 und eine außen mit Gewinde versehene Kappe84 auf. Das Schaftrohr41 ist drehbar auf zwei gegenüberliegenden Endabschnitten811 ,812 des Zapfens81 durch das Rollenlager82 und das Kugellager83 aufgebuchst, um eine gleichmäßige Drehung des Schaftrohrs41 auf dem Zapfen81 zu erleichtern. Die Kappe84 steht in Schraubverbindung mit einem innen mit Gewinde versehenen rechten Ende des Schaftrohres41 . Der Zapfen81 hat ein außen mit Gewinde versehenes rechtes Ende813 , welches sich vom Schaftrohr41 aus erstreckt zur Verbindung mit einer Pedalkurbel (nicht gezeigt). - Unter Bezugnahme auf die
2 und5 weist die Stoßplatte90 einen Stoßplattenkörper93 aus Kunststoffmaterial auf, eine horizontale Metallplatte91 , welche in dem Stoßplattenkörper93 eingebettet ist, eine Vielzahl von Bolzen92 zum Verbinden des Stoßplattenkörpers93 mit einem Boden101 eines Fahrradfahrerschuhs100 , ein vorderes Einführbauteil94 , welches fest mit einem vorderen Ende einer unteren Oberfläche931 des Stoßplattenkörpers93 verbunden ist, und ein hinteres Einführbauteil95 , welches fest mit einem hinteren Abschnitt des Stoßplattenkörpers93 verbunden ist. Das vordere Einführbauteil94 der Stoßplatte90 ist zwischen dem vorderen Trageabschnitt42 des Pedalkörpers40 und dem oberen Stoppelement31 eingegrenzt. Die Klemmabschnitte637 des Klemmbauteils63 sind durch das elastische Element62 vorgespannt, um das hintere Einführbauteil95 der Stoßplatte90 gegen den hinteren Trageabschnitt45 des Pedalkörpers40 zu drücken. - Das vordere Stoppelement
45' hat eine ebene hintere Oberfläche, die mit einem gekrümmten Vorsprung351 geformt ist. Das vordere Einführbauteil94 ist mit einer gekrümmten Nut352 geformt, die passend mit dem gekrümmten Vorsprung351 des vorderen Stoppelementes45' in Eingriff steht, um das vordere Einführ bauteil94 der Stoßplatte90 relativ zum vorderen Stoppelement45' zu positionieren. - Unter Bezugnahme auf die
1 ,2 ,4 und5 wird, wenn es erwünscht ist, die Stoßplatte90 mit dem Pedalkörper40 zu verbinden, das vordere Einführbauteil94 der Stoßplatte90 bewegt, um gegen das vordere Stoppelement45' zu stoßen. Anschließend wird das hintere Einführbauteil95 der Stoßplatte90 nach unten gegen die Klemmeinheit60 gedrückt, so dass es zwischen die Klemmeinheit60 und den hinteren Trageabschnitt45 des Pedalkörpers40 geklemmt wird. Die untere Oberfläche931 des Stoßplattenkörpers93 drückt gegen die Seitenstoppelemente32 und das hintere Stoppelement34 . - Wenn es gewünscht wird, die Stoßplatte
90 vom Pedalkörper40 zu entfernen, ist es nur erforderlich, die Stoßplatte90 um den gekrümmten Vorsprung351 zu drehen. - Wenn Verschleiß der Stoßplatte
90 auftritt, kann das Stoßplatten-Schiebebauteil51 relativ zum Pedalkörper40 bewegt werden, um gegen die Stoßplatte zu drücken, um so das vordere Einführbauteil94 der Stoßplatte90 gegen das obere Stoppelement31 zu drücken, wodurch eine Bewegung der Stoßplatte90 relativ zum Pedalkörper40 verhindert wird. Da das Stoßplatten-Schiebebauteil51 aus einem elastischen Material besteht, wird die Reibung zwischen dem Stoßplatten-Schiebebauteil51 und der Stoßplatte90 erhöht. So kann die Kraft effektiv von der Stoßplatte90 auf den Pedalkörper40 übertragen werden. Außerdem können Geräusche, die sich aus der Bewegung der Stoßplatte90 relativ zum Pedalkörper40 ergeben, verhindert werden. Da die untere Oberfläche (a) des oberen Stoppelementes31 unter der oberen Oberfläche (b) des Schaftrohrs41 angeordnet ist, kann der Fahrradfahrer (nicht gezeigt), der auf dem Fahrrad fährt, leicht eine vergleichsweise große Pedalkraft auf den Pedalkörper40 aufbringen.
Claims (7)
- Fahrradpedalanordnung, aufweisend: eine Stoßplatte (
90 ), geeignet, fest auf einem Schuh (100 ) eines Fahrradfahrers montiert zu werden, und aufweisend ein festes vorderes Einführbauteil (94 ) und ein festes hinteres Einführbauteil (95 ); einen Pedalkörper (40 ), aufweisend ein Schaftrohr (41 ), einen vorderen Trageabschnitt (42 ), der sich integral und nach vorn vom Schaftrohr (41 ) aus erstreckt, ein vorderes Stoppelement (45' ), das sich integral und nach oben von einem vorderen Ende des vorderen Trageabschnitts (42 ) aus erstreckt, ein oberes Stoppelement (31 ), das fest mit einem oberen Ende des vorderen Stoppelements (45' ) verbunden ist und sich nach hinten von diesem oberen Ende aus erstreckt und das vordere Einführbauteil (94 ) der Stoßplatte (90 ) zwischen dem vorderen Trageabschnitt (42 ) des Pedalkörpers (40 ) und dem oberen Stoppelement (31 ) eingrenzt, und einen hinteren Trageabschnitt (45 ), der sich integral und nach hinten von dem Schaftrohr (41 ) aus erstreckt; und eine Klemmeinheit (60 ), aufweisend ein Klemmbauteil (63 ), welches drehbar auf dem hinteren Trageabschnitt (45 ) des Pedalkörpers (40 ) montiert ist, und ein elastisches Element (62 ), welches das Klemmbauteil (63 ) und den hinteren Trageabschnitt (45 ) des Pedalkörpers (40 ) verbindet und das Klemmbauteil (63 ) vorspannt, um das hintere Einführbauteil (95 ) der Stoßplatte (90 ) gegen den hinteren Trageabschnitt (45 ) des Pedalkörpers (40 ) zu drücken; gekennzeichnet durch: eine Schiebeeinheit (50 ), aufweisend ein Stoßplatten-Schiebebauteil (51 ), welches vertikal und beweglich auf dem Pedalkörper (40 ) zwischen der Klemmeinheit (60 ) und dem oberen Stoppelement (31 ) des Pedalkörpers (40 ) angeordnet und geeignet ist, relativ zum Pedalkörper (40 ) bewegt zu werden, um gegen die Stoßplatte (90 ) zu drücken, um so das vordere Einführbauteil (94 ) der Stoßplatte (90 ) gegen das obere Stoppelement (31 ) des Pedalkörpers (40 ) zu drücken, wodurch eine Bewegung der Stoßplatte (90 ) relativ zum Pedalkörper (40 ) verhindert wird. - Fahrradpedalanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stoßplatten-Schiebebauteil (
51 ) der Schiebeeinheit (50 ) aus einem elastischen Material besteht, um so die Reibung zwischen dem Stoßplatten-Schiebebauteil (51 ) und der Stoßplatte (90 ) zu erhöhen. - Fahrradpedalanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pedalkörper (
40 ) mit einem mit Schraubgewinde versehenen Loch (443 ) geformt ist, die Schiebeeinheit (50 ) weiter ein Bolzenbauteil (52 ) aufweist, das in das mit Schraubgewinde versehene Loch (443 ) im Pedalkörper (40 ) eingreift und ein oberes Ende aufweist, welches fest mit einem unteren Ende des Stoßplatten-Schiebebauteils (51 ) verbunden ist, wobei das Bolzenbauteil (52 ) relativ zum Pedalkörper (40 ) drehbar ist, um so das Stoßplatten-Schiebebauteil (51 ) zu und von dem Pedalkörper (40 ) weg zu bewegen. - Fahrradpedalanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Stoppelement (
45' ) des Pedalkörpers (40 ) eine ebene hintere Oberfläche hat, die mit einem gekrümmten Vorsprung (351 ) geformt ist, wobei das vordere Einführbauteil (94 ) der Stoßplatte (90 ) mit einer ge krümmten Nut (352 ) geformt ist, welche passend mit dem Vorsprung (351 ) des vorderen Stoppelementes (45' ) des Pedalkörpers (40 ) in Eingriff steht, um so das vordere Einführbauteil (94 ) der Stoßplatte (90 ) relativ zum vorderen Stoppelement (45' ) des Pedalkörpers (40 ) zu positionieren. - Fahrradpedalanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Stoppelement (
31 ) des Pedalkörpers (40 ) als horizontale Anti-Verschleißplatte ausgebildet ist, die aus Metall besteht. - Fahrradpedalanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftrohr (
41 ) des Pedalkörpers (40 ) eine obere Oberfläche (b) hat, das obere Stoppelement (31 ) eine untere Oberfläche (a) hat, die gegen das vordere Einführbauteil (94 ) der Stoßplatte (90 ) stößt und die unter der oberen Oberfläche (b) des Schaftrohrs (41 ) des Pedalkörpers (40 ) angeordnet ist. - Fahrradpedalanordnung nach Anspruch 1, weiter gekennzeichnet durch einen Zapfen (
81 ), der sich in das Schaftrohr (41 ) des Pedalkörpers (40 ) erstreckt; und eine Lagereinheit, aufweisend ein Rollenlager (82 ) und ein Kugellager (83 ), die jeweils auf den beiden Endabschnitten (811 ,812 ) des Zapfens (81 ) aufgebuchst sind und innerhalb des Schaftrohrs (41 ) des Pedalkörpers (40 ) angeordnet sind, so dass das Schaftrohr (41 ) des Pedalkörpers (40 ) drehbar auf dem Zapfen (81 ) aufgebuchst ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420008249 DE202004008249U1 (de) | 2004-05-21 | 2004-05-21 | Fahrradpedalanordnung mit einem einstellbaren Stoßplatten-Schiebebauteil |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420008249 DE202004008249U1 (de) | 2004-05-21 | 2004-05-21 | Fahrradpedalanordnung mit einem einstellbaren Stoßplatten-Schiebebauteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202004008249U1 true DE202004008249U1 (de) | 2004-07-22 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE200420008249 Expired - Lifetime DE202004008249U1 (de) | 2004-05-21 | 2004-05-21 | Fahrradpedalanordnung mit einem einstellbaren Stoßplatten-Schiebebauteil |
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|---|---|
| DE (1) | DE202004008249U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2292506A1 (de) * | 2009-09-02 | 2011-03-09 | VP Components Co., Ltd. | Hakenloses Fahrradpedal mit Anordnung zur Klemmkrafteinstellung |
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2004
- 2004-05-21 DE DE200420008249 patent/DE202004008249U1/de not_active Expired - Lifetime
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040826 |
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| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20070615 |
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20101201 |