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Die Erfindung betrifft ein Spiel,
bestehend aus einem im Wesentlichen kegelförmigen Körper, der mit einer Antriebsschnur
anzutreiben ist.
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Dabei handelt es sich um ein Spielgerät, das sowohl
von Kindern als auch von Erwachsenen sowohl im Freien als auch in
Räumen
alleine oder in Gemeinschaft gespielt werden kann, wobei es insbesondere
auf die Geschicklichkeit des Spielers ankommt. Das Spiel trainiert
Schnelligkeit und Reaktionsvermögen.
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Im Einzelnen handelt es sich dabei
um ein Spiel, bestehend aus einem im Wesentlichen kegelförmigen Körper und
einer Antriebsschnur, wobei der im Wesentlichen kegelförmige Körper eine
von der Basis zur Spitze regelmäßig und
stetig zulaufende Mantelfläche
aufweist, die Spitze leicht abgerundet ist und das Verhältnis von
Durchmesser d der Basisfläche
zu Höhe
h des Kegels zwischen 1:1 bis 1:3 liegt.
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In bevorzugter Weise liegt das Verhältnis zwischen
Durchmesser d der Basisfläche
und der Höhe
h des Kegels zwischen 1:2.
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Ein solcher Körper ist ideal als ein durch Übertragungseinwirkung
angetriebener Kreisel geeignet. Andere Kreisel werden sonst mit
der Hand angeworfen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Spielkörper derart ausgestaltet, dass
die Steigung der Mantelfläche
des Kegels im unteren Drittel von der Basis zur Spitze hin mit größerer Steigung
verläuft
als im oberen Drittel des Kegels.
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Dadurch wird die durch Übertragungseinwirkung,
also nicht direkt händisch
erzeugte Antriebsfähigkeit
des Spielkörpers positiv
beeinflusst.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist im unteren Drittel der Mantelfläche des Kegels umfänglich eine
Nut zur Führung
der Antriebsschnur vorgesehen. Breite und Tiefe der Nut werden an
die Größe des Kegels
ebenso angepasst wie Länge
und Breite der Antriebsschnur. Je größer der Kegel desto stärker und
breiter sollte die Anbtriebsschnur sein und desto stärker und
breiter die Nut.
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Die Handhabung des Spielkegels wird
dadurch wesentlich erleichtert, dass die Antriebsschnur vor Inbetriebnahme
des Spielkörpers
in diese Nut eingelegt werden kann und somit der Antrieb in positiver
Weise gefördert
wird. Es kommt bei dem Spielkörper
nämlich
auf eine erhöhte übermittelte
Anfangsdrehgeschwindigkeit ganz wesentlich an, was im Weiteren noch
näher erläutert wird.
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In einer weiteren geeigneten Ausführungsform
ist der Spielkörper
hohl ausgestaltet. Das vereinfacht seine Herstellung und auch die
damit verbundenen Kosten.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist der Spielkörper
ganz oder teilweise aus Holz angefertigt. Weitere Ausfertigungsmöglichkeiten
bestehen aus einem Spielkörper
aus Kunststoff jeglicher Art oder auch aus Metall geeigneter Art
oder aus Kombinationen daraus.
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Diese Möglichkeit eröffnet insbesondere Ausfertigungen,
die auf das bereits vorhandene oder nicht vorhandene Können des
Benutzers und auf jeweilige Geschmacksrichtungen der Benutzer abgestellt
ist.
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Die Antriebsschnur ist in bevorzugter
Weise mit einem Stab zu einer Art Peitsche verbunden, was die Handhabung
im Gebrauch des Spielkörpers
nicht nur vereinfacht, sondern auch das Training der Geschicklichkeit
und Schnelligkeit des Benutzers fördert.
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Die Antriebsschnur sollte aus benutzungstechnischen
Gründen,
und das ist ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung, aus
einem relativ robusten, teilelastischen Material mit guter Reibekraft bestehen.
Geeignet sind daher insbesondere (teil-) gummierte Materialien,
wie beispielsweise, was die Herstellungskosten gering hält, Abschnitte
aus Innenwandungen von Automobilreifen.
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Der Stab für die Antriebsschnur ist vorzugsweise
teleskopierbar und damit verlängerbar.
Damit wird das Antriebselement aus Schnur und Stab universal für alle Kegelgrößen und
Personen anwendbar. Der Stab lässt
sich vorzugsweise stufenlos auf das dreifache seiner Grundlänge verlängern.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird an beiden Enden des Stabes, der teleskopierbar ist oder nicht,
eine Antriebsschnur vorgesehen, vorzugsweise unterschiedlicher Stärke und
Länge,
damit der Stab für
unterschiedliche Kegelgrößen anwendbar
ist.
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Generell gilt, dass je kleiner der
Kegel desto kürzer
der Stab und desto dünner
(leichter) die Antriebsschnur sein sollte und umgekehrt.
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Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand unter
Bezugnahme auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen näher erläutert. Darin
zeigen:
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1 schematisch
einen erfindungsgemäßen Spielkörper in
einer bevorzugten Ausführungsform;
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2 eine
Antriebsschnur in bevorzugter Ausführungsform;
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3 sowie
einen Hilfskörper
zum Antrieb des Spielkörpers.
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In 1 ist
ein erfindungsgemäßer Spielkörper in
einer bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. Der Spielkörper 1 baut
sich hier aus einer Grundfläche 2 auf,
mit einer Mantelfläche 4,
welche sich verjüngend
zur Spitze 3 hin erstreckt. Der Durchmesser d der gezeigten
Grundfläche
beträgt
dabei etwa die Hälfte
der Höhe
h des Kegels. Bei der bevorzugten Ausführungsform verläuft die
Mantelfläche 4 des
kegelförmigen
Körpers
in seinem unteren Abschnitt, gesehen von der Grundfläche zur
Spitze hin, mit größerer Steigung,
wie im oberen Bereich. Dadurch ergibt sich eine Ausbauchung, welche
für den Betrieb
des Spielkörpers
bzw. dessen Stabilität
und Handhabbarkeit von entscheidender Wirksamkeit ist.
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In der dargestellten bevorzugten
Ausführungsform
ist im unteren Drittel, gesehen von der Basis 2 des kegelförmigen Körpers,.
eine radial umlaufende Längsnut 5 eingebracht.
Diese Längsnut,
welche den ganzen Körper
in diesem Bereich umfasst, dient zur Ineingriffnahme einer Antriebsschnur 6,
was weiter unten erläutert
ist. Vorzugsweise verläuft
die Nut in nur sehr geringem Abstand zur Basisfläche des Kegels.
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In 2 ist
eine bevorzugte Ausführungsform
der Antriebsschnur gezeigt, welche sie in Verbindung mit einem Stab 7 oder
dergleichen zeigt, wobei die Antriebsschnur 6 fest mit
dem Stab 7 verbunden ist, in der Art einer Peitsche. Diese
Ausführungsform
ist für
den Betrieb des Spielkörpers
1 im Fortgang wesentlich.
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Die Antriebsschnur 6 und
der Stab 7 oder der Stock oder dergleichen können auf
alle möglichen
Arten der Verbindung von zwei unterschiedlichen Elementen miteinander
verbunden sein, entweder durch Verknüpfung, Einfädelung, Verklebung, Einschraubung,
oder dergleichen. Der Stab kann teleskopierbar ausgestaltet sein
und an seinen beiden Enden mit Antriebsschnüren verbunden sein.
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Vorrangiges Merkmal der Antriebsschnur 6 sollte
deren inhären ter
Reibwiderstand sein, den sie im Zusammenwirken mit dem Spielkörper ausüben kann.
Geeignete Materialien sind daher je nach Material des Spielkörpers 1 gummierte
oder gummiartige Streifen, welche beispielsweise geeignete Abschnitte
aus Innenwandungen von Autoreifen sein können, aber nicht darauf beschränkt sind,
sondern auf alle möglichen
reibfesten Materialien, welche im Stand der Technik bekannt sind
oder noch bekannt werden, ausgedehnt werden können.
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Der Stab 7, mit welchem
die Antriebsschnur 6 verbunden ist, ist bevorzugt aus einem
griffigen einfachen Material, wie einem Stab aus Kunststoff, Holz, oder
dergleichen gefertigt.
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Der Spielkörper 1 selbst kann
ein Vollkörper oder
hohl ausgestaltet sein. Bevorzugte Materialien sind Holz, Kunststoff,
Metall oder Kombinationen daraus.
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Für
den Spielbetrieb und insbesondere für das Erlernen der Technik
des Spieles hat es sich auch als zweckmäßig erwiesen, eine Antriebsrampe 8 zur
Verfügung
zu stellen. Eine solche Antriebsrampe 8 ist schematisch
und beispielhaft in 3 gezeigt.
Diese ist ein einfacher keilförmiger
Körper,
in welchem ein Teilabschnitt der Spielfigur bzw. des Kegels teilweise
ausgenommen ist, und in welchem dieser gelagert werden kann.
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Dieser Block kann aus vielen Materialien, beispielsweise
aus Holz oder Kunststoff oder dergleichen, bestehen.
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Für
das Spiel ist vordergründig
wesentlich, dass der Spielkörper 1 nicht
direkt händisch,
sondern mittelbar durch die Antriebsschnur 6 in Bewegung gebracht
wird. Dazu wickelt man die Antriebsschnur 6 im unteren
Drittel um die Umfangsfläche
des Spielkegels 1 oder legt sie, falls vorgesehen, in die
umlaufende Längsnut 5 ein
und legt diesen auf eine ebene Fläche oder mit der Spitze nach
unten in die Antriebsrampe 8. Durch die Schräglage in
der Antriebsrampe 8 wird insbesondere Anfängern das
Starten des Kegels erleichtert. Der Stab wird neben dem Kegel auf den
Boden leicht aufgesetzt und unter einem schrägen Winkel nach oben und in
Richtung der Kegelspitze geschnellt, wobei die Antriebsschnur von
dem Spielkörper
gelöst
wird und der Kegel, sich auf die Spitze stellend, in eine Dreh-
bzw. Kreiselbewegung versetzt wird. Um die Kreiselbewegung des Spielkörpers über eine
verlängerte
Zeit aufrechtzuerhalten, wird der Kreisel vom Benutzer in durch
diesen festzustellenden Zeitabständen
mit der Antriebsschnur 6 im wahrsten Sinne des Wortes "gepeitscht", wodurch dieser
eine neue Rotationskraft übertragen
bekommt. Der Kegel kann so über
eine Strecke, auch unter Richtungswechsel, voran- und zurückgetrieben werden.
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Sinn des Spieles ist dabei zunächst, den Spielkörper in
eine längerwährende Rotationsbewegung
zu versetzen und diese über
einen den Zeitraum einer normalen Rotationsbewegung hinaus dauernden
Zeitabschnitt durch die Peitschenbewegung aufrecht zu erhalten.
Das erfordert nicht nur Geschick beim Antrieb des Spielkörpers, sondern
auch eine Abstimmung der eigenen Motorik.
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Das Spiel kann von mehreren Spielern
in einem Wettbewerb gespielt werden, wobei jeder Spieler seinen
eigenen Spielkegel und seine eigene Antriebsschnur verwendet. Beispielsweise
kann es Aufgabe eines Wettbewerbs sein, möglichst schnell eine zwischen
Start und Ziel definierte Strecke zurückzulegen. Diese Strecke kann
eine gerade sein, aber auch ein durch unterschiedliche Richtungswechsel festgelegter
Parcour. Ebenso können
Steigungen und Gefälle
sowie andere Hindernisse eingebaut werden, welche die Spieler zu überwinden
haben. Der eigenen Phantasie der Spieler sind dabei keine Grenzen
gesetzt.
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Auch die weitere Ausgestaltung der
Spielkegel ist in weiten Grenzen variierbar. Beispielsweise können die
Kegel mit verschiedensten Farben lackiert sein, wodurch sie insbesondere
in Wettspielen unterscheidungsfähiger
sind. Auch können
auf der Basisfläche
konzentrisch angeordnete Miniaturen, beispielsweise in Form von
Märchenfiguren,
Tierdarstellungen oder dergleichen, vorgesehen sein.