DE2019899A1 - Kombinierte Ruf-,Tuersprech- und -oeffneranlage - Google Patents
Kombinierte Ruf-,Tuersprech- und -oeffneranlageInfo
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER· D. GROS S E
23.4.197ο
201Ö899
Friedrich Lenk, 59ol Wilnsdorf-Niederdielfen Gartenstraße 15
Bei eine Vielzahl von Wohnungen aufweisenden Großbauten, in zunehmendem Maße aber auch bei nur wenige Mietparteien
aufweisenden Häusern oder gar Einfamilienhäusern werden zur Bedienung von auf das Grundstück führenden Türen und/oder
Haustüren elektrische Türöffner verwendet. Um eine Kontrolle
über den Personenkreis, dem Zutritt gewährt wird, zu behalten, werden in Verbindung mit den öffneranlagen Türsprechanlagen
installiert.
Es sind Türsprechanlagen nach dem Gegensprechprinzip bekannt, bei denen jede Wohnungssprechstelle einen aus der Fernsprechtechnik
bekannten Handapparat mit Mikrofon und Fernhörer und
die Türstation ein Mikrofon in Verbindung mit einem Lautsprecher
enthält. Insbesondere bei Verwendung der verbreitet vorgesehenen Kohlemikrofone wird eine meist nur geringe Lautstärke
bei schlechter Sprachwiedergabe erzielt, und derartige Anlagen erweisen sich, insbesondere bei Verwendung von Kohlemikrofonen,
als in erheblichem Maße störanfällig. Die verbreitet verwendeten Anlagen dieser Art ermangeln einer Abhörsperre,
so daß beim Abfragen Irrtümer und Fehlverbindungen auftreten können und insbesondere die geführten Gespräche gegen bewußtes
Mithören nicht gesichert sind. Abhörsperren lassen sich zwar in Verbindung mit solchen Gegensprechanlagen verwenden,
sie erhöhen aber sowohl den apparativen als auch den Installationsaufwand erheblich.
Die Nachteile der Gegensprechanlagen haben dazu geführt, verbreitet
auf Wechselsprechbasis erstellte Türsprechanlagen zu
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verwenden, übliche Anlagen dieser Art weisen eine Zentrale
auf, welche, mittels eines Netzgerätes die Stromversorgung
und mittels eines Transistorverstärkers die Verstärkung geführter Gespräche bewirkt. Elektronische und/oder elektromechanische
Relais zur Ausführung von Schaltvorgängen können ebenfalls der Zentrale zugeordnet sein. In Verbindung mit
einer solchen Zentrale können beliebig viele Wohnungssprechstellen sowie eine Türstation verwendet werden. Von den Wohnungssprechstellen
aus werden die unterschiedlichen Schaltfunktionen, wie Einschalten des Verstärkers, Umschalten der
Sprechrichtung, das Türöffnen usw. über vieladrige Verbindungsleitungen der Zentrale übermittelt. Je nach Aufbau der Anlage
sind hierbei vier bis sieben Einzeladern erforderlich, und zur manuellen Steuerung sind den Wohnungssprechstellen eine
einrastende Einschalttaste, eine nicht rastende Sprachwendetaste sowie eine Türöffnertaste zugeordnet. Außer dem sowohl
als Mikrofon als auch als Lautsprecher verwendeten, üblicherweise als dynamisches System ausgeführten Schallwandler sind
den Wohnungssprechstellen zur Übermittlung des Rufes Schallgeber, die vorzugsweise als mit oder ohne Glocke arbeitende
Wecker ausgeführt sind, zugeordnet. In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß diese sogenannten "Ständard-Anlagen" eine
Anzahl erheblicher Nachteile aufweist». So ist die manuelle Bedienung sehr kompliziert: Es sind vier verschiedene Bedienungsfunktionen,
nämlich das Einschalten, das Drücken bzw. Loslassen der Sprechtaste, das Ausschalten sowie das öffnen der
Tür vermittels dreier Tasten vorzunehmen, von denen mindestens eine einrastet. Die Bedienung erfordert eine sorgfältige
Anleitung sowie eine erhebliche übung und fällt erfahrungsgemäß älteren Menschen schwer, ist durch Kinder kaum
durchzuführen, und es besteht kaum die Möglichkeit, bspw. einem Besuch die Bedienung der Anlage beim Eingehen eines
Rufes anzuvertrauen. Zwar ist durch Anordnung eines Verstärkers die Lautstärke auf ein erwünschtes Maß einstellbar.
Vergessen aber ein oder mehrere Teilnehmer, ihre Sprechstelle nach Durchführung eines Rufes auszuschalten, so teilt
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sich die vom Verstärker gelieferte NF-Leistung auf die einzelnen
Sprechstellen auf. Neben die Verminderung der Übertragungsqualität
durch versehentlich nicht ausgeschaltete Wohnungssprechstellen tritt die Möglichkeit des bewußten Mithörens
geführter Gespräche, da die Zuschaltung weiterer Wohnungssprechstellen weder verhindert werden kann, noch kennbar gemacht
wird.
Zur Vermeidung dieser Nachteile, und insbesondere zur Vereinfachung
der Bedienung sind sogenannte "Automatik-Anlagen" entwickelt
worden, die zur Vereinfachung der Bedienung jeweils nur mit einer nicht rastenden Sprechtaste sowie einer nicht
rastenden öffnertaste ausgestattet sind. Ein von der Zentrale über eine Ansprechleitung gesteuertes abfallverzögertes Zeitrelais
schaltet beim Betätigen der Sprechtaste den Mikrofon-Lautsprecher an die Sprechleitung und geht über einen Arbeitskontakt und über die von der Zentrale kommende Halteleitung
in Selbsthaltung über· Während des Gespräches wird die Ansprechleitung stromlos gemacht, so daß weitere Wohnungssprechstellen
sich weder einschalten noch mithören können. Als nachteilig stellt sich hierbei heraus, daß der Materialaufwand,
insbesondere in den Wohnungssprechstellen,bedeutend höher ist als bei den vorbesprochenen Standard-Anlagen, denn in jeder
Wohnungssprechstelle ist ein Relais mit mindestens zwei Einschaltkontakten erforderlich, und die Installation erweitert
sich, indem sie für diese Relais jeweils zusätzliche Ansprech- und Halteadern erfordert.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Schaltungsanordnung der«angegebenen Gattung zu schaffen, welche eine einfache,
sichere Bedienung unter Einbeziehung der für erforderlich erachteten Mithörsperre bei minimalem Material- und Installationeaufwand
ermöglicht. Erreicht wird dies gemäß der Erfindung, indem die zu den Wohnungssprechstellen führenden beiden Sprechadern
der Verbindungsleitung zur Zentrale in dieser durch eine elektrische Weiche in einen die Sprachfrequenzen führenden
Zwei sowie einen den Einschaltzustand kennzeichnenden Gleichstromzweig
aufgetrennt sind; die VJohnungssprechsteilen sind
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je mit einem Anschaltrelais ausgestattet, das über einen Kontakt der zugeordneten Sprechtaste sowie einen parallel
wirksamen Haltekontakt des Relais mit den Sprechadern verbindbar ist. Hierbei wird dem Anschaltrelais eine Reihenanordnung
parallelgeschaltet, die aus dem jeweiligen Mikrofon-Lautsprecher
mit einem vorgeschalteten Kondensator besteht, und mit dem Anschaltrelais wird weiterhin die zugeordnete
der von der Türstation ausgehenden Rufleitungen verbunden. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß über nur
zwei Adern sowohl das Wechselgespräch als auch die Einschaltung einer Wohungssprechstelle sowie der Zentrale in Verbindung
mit einer Sperrung weiterer Wohnungssprechstellen abgewickelt werden können. Als weiterer Vorteil dieser Anordnung
erweist es sich, daß in den Wohnungssprechstellen ein einfaches, nur einen einzigen Kontakt aufweisendes Relais
zu verwenden ist, wobei dieser Kontakt sowohl die Aufgabe der Selbsthaltung des Relais nach Erregung als auch die
der Durchschaltung des Gespräches zuerteilt bekommen hat. Als wesentlicher Vorteil zeigt es sich, daß bei dieser Anordnung
auf einen besonderen Schallgeber zur Übermittlung des Rufes, bspw. einen gesonderten Wecker, verzichtet werden
kann.
Die Rufleitungen können mit Wechselstrom gespeist werden.
Es ist aber auch möglich, die Rufleitungen mit Gleichstrom zu speisen; in diesem Falle werden in den Rufleitungen Ruhekontakte
der jeweiligen Anschaltrelais vorgesehen, welche als "WagnerscheHämmer" diese zu Gleichstromsummern ergänzen.
Zur Steuerung der Sprechrichtung ist die Sprechtaste der Wohnungssprechstelle mit einem zweiten Kontakt ausgestattet,
der bei seiner Betätigung eine gemeinsame Steuerader mit einer der Sprechadern verbindet, die bei ihrer Beaufschlagung
ein verzögert abfallendes Einschaltrelais der Zentrale erregt sowie das Eingang und Ausgang des in der Zentrale vorgesehenen
Verstärkers umschaltende Spr^achwenderelais betätigt.
Damit wird über nur eine zusätzliche Ader sowohl die Herstellung einer Verbindung als auch die Steuerung des Gespräches
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ausgelöst. Die gleiche Ader kann zum Betätigen des Türöffners
herangezogen werden, so daß durch Beschränkung der Anzahl der erforderlichen Adern/sich ein äußerst geringer
Installationsaufwand ergibt. Die Öffnungstaste wird derart ausgebildet, daß sie bei ihrer Betätigung den Haltestromkreis des Einschaltrelais der Zentrale zum sofortigen Abfall
desselben aufbricht; gleichzeitig wird durch einen Kontakt der Öffnungstaste das Sprachwenderelais betätigt: die Kontakte
des Einschaltrelais sowie des Sprachwenderelais sind so ausgebildet und miteinander verbunden, daß bei Betätigung dee
zweiten im Ruhezustand des ersten ein zum Türöffner führender Stromkreis geschlossen wird.
Zweckmäßig ist der Anschaltrelais zum Ansprechen bringende und sie haltende, über die Sprechadern führende Gleichstromkreis
so ausgelegt, daß bei einem gehaltenen Ansprechrelais ein zweites keinen ausreichenden Ansprechstrom zu erhalten
vermag. Erreicht werden kann dieses, indem der mittels eines Kontaktes der Sprechtaste bewirkte Ansprechstrom eines Anschaltrelais
durch einen Vorwiderstand begrenzt ist, während der Haltestromkreis dem Strom einen geringen Widerstand bietet.
Als vorteilhaft würde erkannt, dem Einschaltrelais einen Kontakt zuzuordnen, welcher bei seiner Betätigung einen Löschstromkreis vorbereitet, der seinerseits bei Betätigen einer
Ruftaste das Einsehaltrelais zum Abfallen bringt und die bestehende
Wechselsprechverbindung auftrennt. Als nachahmenswert
wurde erkannt, dem Einschaltrelais einen mittels eines RC-Gliedes zeitabhängig gesteuerten Transistor vorzuordnen. Die Löschung
des Einschaltrelais kann hierbei durch Umladen des Kondensators erfolgen. Hierzu kann die Rufspannung, gegebenenfalls
über einen Gleichrichter, dem Kondensator und/oder der Basis
äes Transistors zugeführt werden. Bewährt hat es sich, dem Sinschaltrelais Kontakte zuzuordnen, welche bei dessen Abfall
das die Abfallverzögerung bewirkende RC-Glied unwirksam machen.
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Im einzelnen 1st die Erfindung anhand der Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit einer dessen Schaltung darstellenden Zeichnung erläutert.
In der Figur ist ein Teil einer kombinierten Ruf-, Türsprech-
und -Öffneranlage im Schaltbild dargestellt, der die Zentrale 1, die Türstation 2 sowie zwei Wohnungssprechstellen 3 und
4.aufweist, die untereinander durch Verbindungsleitungen verbunden
sind. Die Verbindungsleitung 5 ist abgebrochen dargestellt, um anzudeuten, daß an die Zentrale 1 beliebig viele
Wohnungssprechstellen anschaltbar sind.
In der Zentrale ist ein transistorisierter Verstärker 6 vorgesehen,
der über die Kontakte 7 des Sprachwenderelais 8 in dessen Ausgangsstellung den Mikrofon-Lautsprecher 9 der Türstation
2 über einen einenGleichstromfluß abriegelnden Kondensator Io mit den Sprechadern 11 und 12 verbindet, von denen
aus die Mikrofon-Lautsprecher 13 und 14 der Wohnungssprechstellen
3 und 4 versorgbar sind. In diesem Falle sind die zur Türstation 2 führenden Adern IS" und 16 mit dem Eingang und die
Sprechadern 11 und 12 über den Kondensator Io mit dem Ausgang des Verstärkers 6 verbunden. Mit Betätigung des Sprachwenderelais
8 werden die Kontakte 7 umgeschaltet und durch Vertauschung der angeschalteten Sprechadern 11 und 12 gegen die Adern
15 und 16 wird die Sprechrichtung umgekehrt. Die Speisung des Türöffners 17 sowie der Rufstromkreise erfolgt durch eine
Wechselspannungsquelle über die Leitungen 18 und 19. Die Speisung des Verstärkers 6 sowie der Relais, bspw. des Sprachwenderelais
8 sowie des Einschaltrelais 2o der Zentrale, erfolgt durch mittels eines Ladekondensators 21 geglätteten Gleichstrom,
der vom Gleichrichter 22 erhalten wird, über das Einschaltrelais
2o wird jeweils das wirksame der Anschaltrelais 23 bzw. 24 von der gleichen Gleichstromquelle aus erregt, und
vermag mittels seines Arbeitskontaktes 25 bzw. 26 sowohl sich selbst zu halten als auch, wechselstrommäßig von den Sprechadern
11 und 12 getrennt, den zugeordneten der Mikrofon-Lautsprecher 13 bzw, l4 durchzuschalten.
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Das Einsehaltrelais 2o ist mit einer erheblichen Abfallverzögerung
ausgestattet, welche während des Wechselsprechens jeweils die Dauer der in einer Richtung geführten Gespräche
überbrücken soll. Im Ausführungsbeispiel ist das Einschaltrelais 2o im Kollektorstromkreis eines Tranistors 29 vorgesehen,
dessen Basis über einen Vorwiderstand 3o mit einem Kondensator 31 verbunden ist, der in Verbindung mit dem Vorwiderstand
sowie dem Eingangswiderstand des Transistors ein RC-Glied darstellt, dessen Zeitkonstante die Abfallverzögerung
bestimmt. Der Ausgang des Transistors ist durch einen Kondensator 32 überbrückt.
Zum Rufen einer der Wohnungssprechsteilen wird in der Türstation
2 die der betreffenden Wohnungssprechstelle zugeordnete der Ruftasten 33 bzw. 34 betätigt. Hierdurch wird die
Leitung 19 mit der zugeordneten der Rufleitungen 35 und 36,
im Falle der Betätigung der Ruftaste 33 mit der Rufleitung 35, verbunden. Die Rufleitung 35 führt zur Wohnungssprechstelle
3 und ist mit dem Ansehaltrelais 23 verbunden, dessen
Fußpunkt über den Ruhekontakt des als Umschalter ausgebildeten Öffnungstasters 37 mit der Sprechader 11 verbunden ist, die
ihrerseits durch einen Ruhekontakt der Kontakte 7 sowie einen weiteren Ruhekontakt mit der Leitung 18 verbunden ist. Das
über die Leitungen 18 und 19 mit Wechselstrom beaufschlagte Ansprechrelais 23 beginnt im doppelten Rhythmus der 5o Hz
des Netzwechselstromes zu schwingen, und sein Anker wirkt als den Ruf übermittelnde Schnarre. Einsprechend periodisch wird
der Arbeitskontakt 25 des Ansprechrelais 23 betätigt und verbindet
die Relaiswicklung periodisch mit der Sprechader 12, die durch Kapazitäten, bspw. die Kondensatoren Io und 38, belastet
ist. Das Zu- und Abschalten dieser Kondensatoren bewirkt spontane Stromänderungen des Ansprechrelais 23 und induziert
damit schmale Spannungsspitzen, die über den Kondensator 27 auf den Mikrofon-Lautsprecher 13 übertragen werden.
Während der Rufwechselstrom wegen des für die niedrige Frequenz
hohen Widerstandes des Kondensators 27 sowie der üblicherweise hohen unteren Grenzfrequenz des Mikrofon-Lautsprechers
13 sich auf diesen nicht auszuwirken vermag, werden die
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induzierten hohen, schmalen Spannungsspitzen gut übertragen
und bringen den Mikrofon-Lautsprecher 13 zum Ansprechen, so daß ausreichende Rufsignale erzeugt werden. Durch Verwendung
des Ansprechrelais als Schnarre läßt sich bereits auf einen gesonderten Wecker verzichten; die zusätzliche Einbeziehung
des Mikrofon-Lautsprechers erlaubt es, gegebenenfalls regelbar auch höhere Signallautstärken zu erreichen, .
Auf den Eingang des Rufes hin wird die Sprechstelle 3 eingeschaltet,
indem deren Sprechtaste 39 betätigt wird. Kontakt Io der Sprechtaste verbindet über den Ruhekontakt des öffnungsbasters
37 die Sprechader 11 mit der Steuerader 4l. Hierdurch wird zunächst über den Gleichrichter 42 der Kondensator 31
Diafgeladen und der Transistor 29 leitend gemacht. Der Kontakt
43 der Sprechtaste 39 schaltet über den Vorwiderstand 44 das Ansprechrelais 23 an die Sprechader 12, so daß damit
der Stromkreis des Einschaltrelais 2o geschlossen wird und dieses ebenso wie das Anschaltrelais 23 anspricht. Hierbei
schließt sich der Arbeitskontakt 25, welcher den Kontakt sowie den Vorwiderstand 44 Überbrückt, Damit wird die als
Gleichspannungsabfall innerhalb der Wohnungssprechstelle 3 entstehende Spannungsdifferenz zwischen den Sprechadern 11
und 12 soweit abgebaut, daß bei der Betätigung der Sprechtaste einer weiteren Wohnungssprechstelle die nunmehr verbliebene
Spannungsdifferenz nicht ausreicht, deren Ansprechrelais über den Vorwiderstand des Kontaktes der Sprechtaste zu betätigen.
Damit ist die gewünschte Sperrung erreicht und sicher vermieden, daß nach Einschaltung einer Wohnungssprechstelle eine
zweite sich auf die bestehende Verbindung aufschaltet.
Das Einschaltrelais schaltet mittels seines Umschalters 45
den die Sprechader 12 belastenden Kondensator 38 einseitig
ab und schaltet auf den Verstärker 6 dessen Speisespannung. Mittels seines Arbeitskontaktes 46 schaltet das Einschaltrelais
2o den die Verzögerung bestimmenden Kondensator 31 fußseitig ein, so daß er über den Gleichrichter 42 auf die vorgegebene
Spannung aufgeladen wird. Mittels des Umschalters trennt das Einschaltrelais den bisherigen Rufstromkreis auf
und verbindet die Leitung 10 über den Gleichrichter 49 mit
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dem Kondensator 31, um die Löschung einer Verbindung
durch einen weiteren Ruf vorzubereiten. Schließlich betätigt der Kontakt 4o der Sprechtaste 39 das Sprachwenderelais
8, das mittels seiner Kontakte 7 die Richtungsumkehrung der Sprachverbindung bewirkt, so daß nunmehr die
Türstation 2 abgefragt werden kann: Der Mikrofon-Lautsprecher
13 wirkt als Mikrofon, dessen durch den Verstärker 6 verstärkte abgegebene Spannung durch den Mikrofon-Lautsprecher
9 der Türstation wiedergegeben wird.
Beim Freigeben der Sprechtaste 39 werden deren Kontakte geöffnet,
und Kontakt 4o macht die Steuerader 4Γ stromlos, so daß das Sprachwenderelais 8 abfällt und die Entladung des έ
Kondensators 31 einsetzt. Die Kontakte 7 fallen ab, und mit umgekehrter Sprechrichtung ist der Mikrofon-Lautsprecher 9
der Türstation 2 als Mikrofon wirksam, und die dort aufgenommene Sprache wird im Mikrofon-Lautsprecher/3 wiedergegeben.
Soll durch Betätigung des Öffnungstasters 37 der Türöffner
17 betätigt werden, so wird hierbei zunächst durch Abheben des Ruhekontaktes des Öffnungstasters der gemeinsame Haltestromkreis
des Anschaltrelais 23 sowie des Einschaltrelais
unterbrochen. Beide Relais fallen ab. Damit werden der Mikrofon-Lautsprecher
13 ebenso wie das Anschaltrelais 23 durch
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öffnen von dessen Arbeitskontakt von der Sprechader 12 getrennt, und während der in die Ausgangsstellung zurückkeh- ' rende Umschalter 45 des Einschaltjrelais 2o den Verstärker abschaltet, verbindet der Umschalter 47, in seine Ausgangslage zurückkehrend, die Leitung 18 mit Leitung 48. Der Arbeitskontakt des Öffnungstasters 37 verbindet die Sprechader 11 mit der Steuerader 41,-so daß der Sprachwendeschalter 8 erneut, und zwar diesmal bei abgefallenem Einschaltrelais 2o, betätigt wird. Einer seiner Kontakte 7 verbindet hierdurch die Leitung 48 mit der zur Türstation führenden Ader 15, an die nicht nur der Mikrofon-Lautsprecher 9, sondern auch der Türöffner 17 angeschlossen ist. Damit erhält nunmehr der Tür-
öffnen von dessen Arbeitskontakt von der Sprechader 12 getrennt, und während der in die Ausgangsstellung zurückkeh- ' rende Umschalter 45 des Einschaltjrelais 2o den Verstärker abschaltet, verbindet der Umschalter 47, in seine Ausgangslage zurückkehrend, die Leitung 18 mit Leitung 48. Der Arbeitskontakt des Öffnungstasters 37 verbindet die Sprechader 11 mit der Steuerader 41,-so daß der Sprachwendeschalter 8 erneut, und zwar diesmal bei abgefallenem Einschaltrelais 2o, betätigt wird. Einer seiner Kontakte 7 verbindet hierdurch die Leitung 48 mit der zur Türstation führenden Ader 15, an die nicht nur der Mikrofon-Lautsprecher 9, sondern auch der Türöffner 17 angeschlossen ist. Damit erhält nunmehr der Tür-
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öffner 17 über die Leitungen 18 und 19 eine Wechselspannung, und die Tür wird geöffnet. Nach Freigeben der öffnungstaste
fällt das Sprachwenderelais ab, und die Schaltungsanordnung ist in ihren Ausgangs-Sehaltzustand zurückgekehrt und
für die nächste Benutzung vorbereitet.
Die Bedienung der erläuterten Anlage gestaltet sich außerordentlich
einfach, da nur zum Sprechen eine Sprechtaste und zum öffnen der Tür ein Öffnungstaster zu betätigen sind.
Das Abschalten der Anlage nach Benutzung erfolgt selbsttätig, sobald die Tür geöffnet wird. Wird die Anlage nur zu einer
Rückfrage von der Türstation aus benutzt, oder meldet sich nach erfolgtem Ruf die Türstation nicht, so entfällt die Betätigung
des Öffnungstasters 37 und damit das manuell ausgelöste Abwerfen des Einschaltrelais 2o. In diesem Falle bleibt
die Anlage eingeschaltet, bis durch Entladung des Kondensators 31 der den Transistor 29 durchfließende Strom derart herabgesetzt
wird, daß das Einschaltrelais 2o sowie das betätigte der Anschaltrelais abfallen. Die das Abfallen bestimmende Zeitkonstante
des mittels des Kondensators 31 gebildeten RC-Gliedes
kann so kurz bemessen sein, daß nur übliche Hörpausen des Wechselgespräches überbrückt werden. Hierbei besteht die Gefahr,
daß im Wechselgespräch bereits eine Verbindung aufgetrennt wird. Es hat sich daher bewährt, die Zeitkonstante
ausreichend hoch zu bemessen. Um andererseits bei Beendigung des Gespräches ohne Benutzung des Türöffners die Möglichkeit
zu geben, eine neue Verbindung aufzubauen, ist die Anordnung so getroffen, daß bei Betätigung einer beliebigen der Ruftasten
33 bzw, 34 ein etwa noch bestehender Einschaltzustand
gelöscht wird. Im in der Zeichnung dargestellten Beispiel wird dies dadurch erreicht, daß bei betätigtem Einschaltrelais
2o dessen Umschalter 47 die Leitung 18 über einen Gleichrichter
49 mit dem RC-Glied verbindet. Wird nunmehr einer
der Ruftaster betätigt, so vermag Wechselspannung über den Gleichrichter 49 den Kondensator 31 zu erreichen und diesen
spontan zu entladen, so daß der Widerstand des Transistors 29 zunimmt und das Einschaltrelais 2o sowie das wirksame der
Anschaltrelais durch Drosselung des Haltestromes zum Abfallen
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bringt. Gleichzeitig wird hierbei der Ruf zur gewünschten
Wohnungssprechstelle durchgegeben, so daß nunmehr durch Betätigen von deren Sprechtaste diese sich einzuschalten
vermag.
Die sichere und vollständige Entladung des Kondensators 31 beim Löschvorgang wird dadurch gesichert, daß der über den
Gleichrichter 49 zugeführte Strom dem entgegengesetzt gerichtet
ist, der mittels der Sprechtaste über den Gleichrichter 42 zuführbar ist. Die die Leitungen 18 und 19 speisende
Wechselspannung wird so hoch gewählt, daß eine schnelle und vollständige Entladung des Kondensators gesichert ist.
Im folgenden wird die Mithörsperre eingehend erläutert. So
kann bspw, der Gleichrichter 22 mit einer Wechselspannung von 12 Volt gespeist werden, so daß sich am Ladekondensator
21 eine Spitzenspannung von 16, 8 Volt aufbaut. Beim besprochenen Muster des Ausführungsbeispieles weisen die Spulen
sowohl des Einsehaltrelais 2o als auch der Ansprechrelais
23 einen Gleichstromwiderstand von jeweils 5O1Q* auf, und die
Ansprechspannung beträgt 5 Volt, während die Abfallspannung bei 4 Volt liegt. Die in den Ansprechstromkreisen wirksamen
Vorwiderstände 41I der Wohnungssprechstellen sollen ebenfalls
einen Widerstand von 5o £L aufweisen. Damit ergibt sich beim
Einschalten ein Gesamtwiderst and von 15o U/, und die speisende
Gleichspannung von 16,8 Volt teilt sich gleichmäßig auf die Spulenwiderstände sowie den Vorwiderstand auf, so daß
jedes Relais eine Spannung von 5,6 Volt erhält. Wird der Widerstand
des Transistors 29 im leitenden Zustand auch weiter vernachlässigt, so ergibt sich nach Ansprechen der Relais
durch überbrücken des «Vorwiderstandes 44 eine andere Verteilung
der Spannung: Die Hälfte der speisenden Spannung verbleibt als Spannungsabfall am Einschaltrelais, während die
andere Hälfte den Spannungsabfall des eingeschalteten Anschaltrelais
bildet und als Gleichspannungsdifferenz zwischen den Sprechadern 11 und 12 ansteht.
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Mit zum Verstärker hin ist die Sprechader 12 durch den Kondensator 10 gegen das Abfließen von Gleichströmen gesperrt.
Durch Einschalten des Verstärkers wird die am Ladekondensator 21 anstehende Spannung durch Belastung
der Stromquelle absinken. Erforderlichenfalls kann dieses für die gesamte Gleichstromversorgung oder nur für den
Entnahmekreis für das Einschalt- sowie die Anschaltrelais bewirkt werden, indem durch weitere Kontakte des Einschaltrelais
20 Mo^j/v Id er stände und/oder Belastungswider stände,
die auch als Zenerdioden, temperaturabhängige Widerstände oder dergleichen ausgebildet sein können, intensiviert werden.
Aber selbst wenn· bei kleinem inneren Widerstand der Leerspannungsquelle mit einer Beibehaltung der Spitzenspannung
gerechnet wird, entfallen nach hergestelltem Stromkreis auf jede der Wicklungen die Häifte.i.aerjS'peisespannung, das
bedeutet maximal 8-,1I Volt, Wird nun die Sprechtaste einer
weiteren Wohnungssprechstelle betätigt, so wird dem Eingeschalteten der Ansprechrelais die Serienschaltung der Wicklung
des weiteren Ansprechrelais mit deren Vorwiderstand parallel gelegt. Der zwisfosn den Sprechaderän 11 und 12 wirksame
Widerstand sinkt damit auf 33 cfifrn, und während die
am Einschaltrelais anstehende Spannung auf etwa 10 Volt ansteigt, sinkt die Spannungsdifferenz zwischen den Sprechadern
11 und 12 auf 6,6 Volt. Wegen des Vorwiderstandes entfallen auf das zugeschaltete Ansprechrelais nur 3,3 Volt,
so daß ein Ansprechen desselben unmöglich ist. Durch das Belastungsbedingte Abfallen der Speisespannung ist die tatsächlich
noch vorhandene Spannung noch geringer, so daß sie zum Halten des eingeschalteten Anschaltrelais ausreicht,
ein Ansprechen eines zweiten Anschaltrelais aber sicher unterbindet,
Die Erfindung kann weiter variiert werden. So kann gegebenenfalls
auf die durch den Transistor 29 in Verbindung mit einem RC-Glied gegebene Abfallverzögerung des Einschaltrelais
unter Umständen ganz verzichtet werden, wenn ein
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Abschalten des Verstärkers 6 bei Nichtgebrauch nicht unbedingt erforderlich erscheint: Bei üblichen, durch
das Türöffnen abgeschlossenen Gesprächen wird die Löschung bestehender Verbindungen sowie das Abschalten
des Verstärkers durch Betätigen der öffnertaste ausgelöst. Durch Entfallen der Verzögerungsschaltung wird
in den wenigen Fällen, in denen nur gesprochen wurde, die Löschung beim nächsten Betätigen einer der Türtasten
bewirkt. Es ist auch möglich, bspw. die Rufstromkreise mit Gleichstrom zu speisen. In diesem Falle ist
die Rufleitungnicht direkt auf die Spule des. zugeordneten
der Ansprechrelais geführt, sondern über einen Ruhekontakt
des Relais geführt, so daß während des Rufes das I Anschaltrelais als Selbstunterbrecher arbeitet und als
Gleichstromschnarre wirkt. Durch entsprechende Auswahl
der Wicklungen sowie ggf. Zuschaltung von Kondensatoren läßt sich hierbei die Schaltfrequenz und damit der erzielbare Ton einstellen. Es ist sogar möglich, eine Rufunterscheidung
dadurch durchzuführen, daß zwei Rufstromkreise getrennt zugeführt und über getrennte Ruhekontakte
gesondert angeschlossen werden, wobei die Ruhekontakte durch unterschiedliche Kapazitäten, gegebenenfalls in Verbindung
mit Widerständen, überbrückt sind, so daß sich von der Wohnungs, von der Garten- bzw. von der Haustür ausgehende
Rufe bereits anhand des Klangbildes des Rufes unter- i scheiden lassen. Ebenso lassen sich unterschiedliche Klänge
des Rufes auch dadurch erzielen, daß bspw« von einer Stelle aus mittels Wechselstrom, von einer anderen mittels Gleichstrom
gerufen wird.
Als wesentlich hat es sich bei den erfindungsgemäßen Anlagen
gezeigt, daß mit einer minimalen Anzahl von Bauelementen sowie mit einer minimalen Anzahl von Verbindungsadern
eine leicht zu bedienende Ruf-, Türsprech- und -öffneran-· lage geschaffen wird, die wegen der geringen Anzahl der
Bedienungselemente sich als äußerst übersichtlich erweist und leicht zu bedienen ist. Die Reihe dieser erheblichen
Vorteile wird dadurch verlängert, daß durch einfache und
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übersichtliche Schaltmaßnahmen ein Mithören Dritter sicher unterbunden ist.
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Claims (12)
- 23.1.197ο g.sch. 71 171Friedrich Lenk, 59ol Wilnsdorf-Niederdielfen Gartenstraße 15PatentansprücheSchaltungsanordnung für eine kombinierte RUF-Türsprech- und -Öffneranlage mit einer die Stromversorgung, Verstärkungs- und/oder Sehaltvorgänge bewirkenden Zentrale und, mit dieser über mehradrige Verbindungsleitungen verbunden, mit mindestens einer Türstaiition sowie Wohnungssprechstellen, die jeweils mit Mikrofon-Lautsprechern ausgestattet sind, bei der die Steuerung von den zu Rufzwecken mit einem über Rufleitungen betätigbaren Schallgeber ausgestatteten Wohnungssprechstellen aus erfolgt, die mit je einer nichtrastenden Sprech- und Öffriertaste in Verbindung mit Anschaltrelais erfolgt, deren Betätigungsmöglichkeit nach Ansprechen des Ärsten sperrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß» die zu den V/ohnungssprechst eilen (3a *0 führenden Sprechadern (11, 12) der Verbindungsleitung (5) zentraleseitig durch eine elektrische V/eiche in einen die Sprachfrequenz führenden Zweig sowie einen den Einschaltzustand kennzeichnenden Gleichstromzweig auch getrennt sind, daß die Ausschaltrelais (23, 24) über einen Kontakt (43) der zugeordneten Sprechtaste (39) sowie einen parallel wirksamen HalMcontakt (25, 26) mit den Sprechadern (11, 12) verbindbar sind, daß die109849/0403Reihenschaltung des jeweiligen Mikrofon-Lautsprechers (13, 14) mit einem Kondensator (27, 28) dem Anschaltrelais parallel geschaltet ist, und daß die Rufleitungen (35» 36) zu dem zugeordneten der als Schallgeber wirksamen Anschaltrelais geführt sind.
- 2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Rufkreise (Rufleitungen 35, 36) mit Wechselstrom gespeist sind.
- 3.) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Rufkreise mit Gleichstrom gespeist sind und in den Rufleitungen Ruhekontakte der zugeordneten der Anschaltrelais vorgesehen sind.
- 4,) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Kontakt (4o) der Sprechtaste (39) bei seiner Betätigung eine Steuerader (41) mit einer der Sprechadern (11) verbindet, welche bei ihrer Beaufschlagung ein verzögert abfallendes Einschaltrelais (20) erregt sowie das Eingang und Ausgang des Verstärkers (6) umschaltende Sprachwechselrelais (8) betätigt·
- 5.) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungstaste (37) bei ihrer Betätigung den Haltestromkreis des Einschaltrelais (20) zum sofortigen Abfall desselben aufbricht,und daß durch Betätigen des Sprachwenderelais (8) in Verbindung mit dem abgefallenen Einschaltrelais ein zum Türöffner (17)- 3 -109849/0403führender Stromkreis (18, 15) geschlossen wird.
- 6.) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschaltrelais (23, 24) zum Ansprechen bringende und sie haltende, über die Sprechadern (11, 12) führende Gleichstromkreis so ausgelegt ist, daß bei einem gehaltenen Ansprechrelais ein zweites keinen ausreichenden Ansprechstrom zu erhalten vermag.
- 7.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, "dadurch gekennzeichnet, daß der mittels eines Kontaktes (43) der Sprechtaste (49) bewirkte Ansprechstrom eines Anschaltrelais (23) durch einen Vorwiderstand (44) herabgesetzt ist und daß der Haltestromkreis dem Strom einen geringeren Widerstand bietet.
- 8.) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsehaltrelais (20) bei seiner Betätigung efen Löschstromkreis vorbereitet, welcher bei Betäigen einer Ruftaste (33, 34) das Einschaltrelais {zum Abfallen bringt und die bestehende Wechselsprechverbindung auftrennt.
- 9.) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet, daß dem Einschaltrelais (20) ein mittels eines R-C-Gliedes (Kondensator 3D zeitabhängig gesteuerter Transistor (20) vorgeordnet ist.109849/0403
- 10.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch geke η η zeichnet , daß die Löschung durch Umladen des Kondensators (3D erfolgt.
- 11,) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (31 und/oder der Basis des Transistors 29) die Rufspannung gegebenenfalls über einen Gleichrichter (49) zugeführt wird.
- 12.) Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abfallen des Einschaltrelais (20) das die Abfallverzögerung bewirkende R-C-Glied durch einen Kontakt desselben unwirksam gemacht wird.109849/0403
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19702019899 DE2019899C3 (de) | 1970-04-24 | 1970-04-24 | Kombinierte Ruf-, Türsprech- und Öffner anlage |
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ID=5769103
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-
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