DE2018926A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern des Ausknickens der Stößel mehrteiliger ausfahrbarer Ausleger - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern des Ausknickens der Stößel mehrteiliger ausfahrbarer AuslegerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen ausfahrbaren Ausleger der Bauart mit ein- und ausschiebbaren Auslegerteilen
und betrifft insbesondere ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Verhindern des Ausknickens des einem solchen Ausleger zugeordneten hydraulischen Stößels.
Bei einem ausfahrbaren Ausleger für einen Kran, der ein
inneres Auslegerteil umfaßt, welches teleskopartig in ein äußeres Auslegerteil eingeführt ist, ist ein hydraulischer
Zylinder zum Ausfahren und Einziehen des Auslegers vorgesehen. Bei einem solchen Ausleger ist die Kolbenstange des hydraulischen Stößels an ihrem freien Ende mit dem äußeren oder dem
inneren Auslegerteil verbunden, während der Zylinder des Stößels an einem bestimmten Punkt mit dem betreffenden anderen
Auslegertfil verbunden ist, so daß der Ausleger ausgefahren
oder eingezogen wird, wenn die Kolbenstange des hydraulischen Zylinders ausgefahren bzw. eingezogen wird. Da die auf den
ausfahrbaren Ausleger wirkende Druckkraft von dem hydrauli-
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sehen Zylinder aufgenommen werden muß, wird der Zylinder bzw.
Stößel während des Gebrauchs .eines Krans zum Heben und Senken
von Lasten einer außerordentlich hohen Druckbeanspruchung ausgesetzt.
Wenn der Ausleger bzw. der hydraulische Stößel ausgefahren
wird, verringert sich die Widerstandsfähigkeit des Stößels und insbesondere der Kolbenstange gegen die auf die ausgefahrene
Kolbenstange aufgebrachte KnicJnbeanspruchung entsprechend
dem Ausmaß, in dem der Ausleger ausgefahren wird, d.h. in Abhängigkeit von der Länge des ausgefahrenen Teils der
Kolbenstange bzw. der wirksamen Länge jedes Auslegerteils. Je größer die Länge des Auslegers im ausgefahrenen Zustand
ist, desto größer muß daher die Widerstandsfähigkeit gegen Knickbeanspruchungen sein.
Da man jedoch in der Praxis Krane mit großer Hubhöhe benötigt, muß jedes Auslegerteil eines ausfahrbaren Auslegers
eine sehr große Länge erhalten, und infolgedessen benötigt man einen hydraulischen Stößel mit einer entsprechend
längeren Kolbenstange, damit eines der langen Auslegerteile gegenüber einem anderen Auslegerteil über die erforderliche
Strecke ausgefahren und eingezogen werden kann.
Wenn der ausfahrbare Teil der Kolbenstange eine größere Länge erhalten muß, sieht man gewöhnlich eine Kolbenstange
mit einem größeren Durchmesser vor, die die erforderliche Knickfestigkeit besitzt. Wenn man jedoch den Durchmesser der
Kolbenstange vergrößert, muß man einen hydraulischen Zylinder
mit entsprechend größeren Abmessungen vorsehen, so daß sich ein größeres Gewicht ergibt und sich die Herstellungskosten
erhöhen. Bis jetzt sind keine Verfahren und/oder Vorrichtungen vorgeschlagen worden, die es ermöglichen, diese Nachteile
zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung soll nunmehr ein neuartiges Verfahren
geschaffen werden, das es ermöglicht, das Ausknicken der Kolbenstange eines hydraulischen Zylinders zu verhindern,
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der einen Bestandteil eines ausfahrbaren Auslegers bildet;
die Erfindung ermöglicht es, die erwähnten Nachteile vollständig
auszuschalten, und sie sieht Maßnahmen vor, die gewährleisten, daß sich die ausgefahrene Kolbenstange bei einer
Beanspruchung auf Knickung nicht durchbiegt. Ferner sieht die Erfindung ein Verfahren zum Verhindern des Knickens bei
einem hydraulischen Stößel vor, bei dem die Auslegerteile auf einfache Weise dazu dienen, das erwähnte Ausknicken zu verhindern·
·
Zu dem genannten Zweck sieht die Erfindung eine das Ausknicken verhindernde Vorrichtung vor, die eine Baugruppe
umfaßt, welche auf der Kolbenstange verschiebbar gelagert ist und Ansätze oder dergleichen aufweist, welche mit der
Innenfläche des zugehörigen Auslegerteils gleitend oder rollend zusammenarbeiten; gemäß der Erfindung wird diese Vorrichtung
in eine vorbestimmte Stellung zwischen dem freien Ende der Kolbenstange und dem benachbarten Ende des Zylinders
gebracht, wenn der hydraulische Stößel ausgefahren wird.
Weiterhin sieht die Erfindung ein Antriebsverfahren und eine Antriebsvorrichtung für die das Ausknicken der
Kolbenstange verhindernde Vorrichtung vor, die es ermöglichen, die Knickschutzvorriohtung beim Betätigen des Auslegers jeweils
in die richtige Lage zu bringen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen
an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Schnitt längs der Linie I-I
in Fig. 3 eine Ausführungsform eines zweiteiligen ausfahrba-•ren
Auslegers gemäß der Erfindung im eingefahrenen Zustand.
Fig. 2 ähnelt Fig. 1, zeigt jedoch den Ausleger im ausgefahrenen Zustand.
Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie III-III in
Fig. 2.
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Fig. 4 zeigt im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen zweiteiligen ausfahrbaren Auslegers*
Fig. 5 zeigt im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Gestalt eines dreiteiligen ausfahrbaren
Auslegers·
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen zweiteiligen ausfahrbaren Auslegers.
Fig. 7 zeigt in einem Längsschnitt eine weitere Ausführungsform
eines zweiteiligen ausfahrbaren Auslegers gemäß der Erfindung.
Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Gestalt eines dreiteiligen
ausfahrbaren Auslegers.
Fig. 9 zeigt im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform eines zweiteiligen ausfahrbaren Auslegers nach der
Erfindung.
Fig. 10 ist ein Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9·
Fig. 11 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiteiligen ausfahrbaren
Auslegers.
Fig. 12 zeigt in einer Seitenansicht eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen, mit Rollen ausgerüsteten
Knickschutzvorrichtung.
Fig. 15 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines dreiteiligen ausfahrbaren Auslegers nach der Er indung.
Fig. 14 zeigt in einer Seitenansicht die Beziehung zwischen Plattenteilen und Laufrollen bei einer Ausführungsform
der Erfindung*
Fig. 15 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen zweiteiligen ausfahrbaren Auslegere.
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Fig. 16 zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung die auch in Fig. 15 gezeigte Trommel.
Fig. 17 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines zweiteiligen ausfahrbaren Auslegers nach
der Erfindung.
Fig. 18 ist ein Schnitt längs der Linie XVIII-XVIII in
Fig. 17.
Fig. 19 zeigt im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiteiligen ausfahrbaren
Auslegers.
Fig. 20 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines zweiteiligen ausfahrbaren Auslegers gemäß
der Erfindung.
Fig. 21 ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Gestalt eines zweiteiligen
ausfahrbaren Auslegers.
Fig. 22 ist ein vergrößerter Schnitt längs der Linie XXII-XXII in Fig. 21.
Fig. 25 ist ein vergrößerter Schnitt längs der Linie
XXIII-XXIII in Fig. 22.
Fig. 24 zeigt in einem Längsschnitt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiteiligen Auslegers
im ausgefahrenen Zustand.
Fig. 25 ist ein Längsschnitt, der den Ausleger nach Fig. 24 im eingefahrenen Zustand zeig .
Fig. 26 ist ein teilweise weggebrochen gezeichneter vergrößerter Schnitt, der einen Teil des Auslegers nach
Fig. 25 zeigt.
Fig, 27 ist ein Schnitt längs der Linie XXVII-XXVII
in Fig. 26.
Fig. 28 zeigt die Bückseite der in Fig. 26 dargestellten Anordnung.
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In den Zeichnungen sind gleichartige Teile jeweils mit
gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Im folgenden wird zuerst die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung
beschrieben.
Figi. 1 und 2 zeigen einen insgesamt mit 1 bezeichneten Ausleger mit einem äußeren Auslegerteil 2 und einem inneren
Auslegerteil 3» das teleskopartig in das äußere Auslegerteil eingeschoben ist. In dem Ausleger 1 ist eine während des
Gebrauchs auf dem Kopf stehende Zylinder- und Kolbenbaugruppe
bzw. ein hydraulischer Stößel 4 angeordnet, dessen Kolbenstange 5 an einem freien Ende durch einen Gelenkbolzen 6
mit dem unteren Ende des äußeren Auslegerteils 2 verbunden ist, und dessen Zylinder 7 nahe einem Ende mittels Lagerzapfen
8 im unteren Ende des inneren Auslegerteils 3 drehbar gelagert ist.
Ferner ist der ausfahrbare Ausleger 1 mit einer Knickschutzvorrichtung
9 ausgerüstet, die Stützarme 10 umfaßt, deren freie Enden Gleitschuhe 10a tragen, welche mit der
Innenfläche des äußeren Auslegerteils 2 zusammenarbeiten; außerdem umfaßt die Vorrichtung 9 ein auf der Kolbenstange
verschiebbar gelagertes Ring- oder Bundteil 11. Gemäß Fig. können die Gleitschuhe durch Rollen 10b ersetzt sein. Weiterhin
umfaßt die Vorrichtung 9 zwei Seilrollen 12 und 13, deren Achsen mit den Stützarmen 10 fest verbunden sind, über
die eine Seilrolle 12 läuft ein Drahtseil 14, das an einem Ende mit dem unteren Ende des inneren Auslegerteils 3 bei
15 fest verbunden ist, das so über die Seilrolle 12 läuft,
daß es um etwa 180° umgelenkt wird, und dessen anderes Ende bei 16 am oberen Ende des äußeren Auslegerteils 2 befestigt
ist. über die andere Seilrolle 13 läuft ein Drahtseil 17, das an einem Ende bei 18 mit dem unteren Ende des inneren
Auslegerteils 3 verbunden ist, das ferner über eine au£ dem oberen Ende des äußeren Auslegerteils 2 drehbar gelagerte
Seilrolle 19 läuft, durch das es um etwa 180° umgelenkt
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wird, das weiterhin über eine Seilrolle 20 läuft, die auf dem
unteren Ende des Auslegers 2 drehbar gelagert ist, das von der Seilrolle 20 aus zu der Seilrolle 13 zurückläuft, und das
an seinem anderen Ende bei 21 mit dem unteren Ende des äußeren Auslegerteils 2 verbunden ist.
Da der ausfahrbare Ausleger 1 mit der erwähnten Knickschutzvorrichtung
9 und den zugehörigen Antriebsmitteln ausgerüstet ist, wird die Vorrichtung 9 durch das Drahtseil 14
nach oben längs einer Strecke L/2 bewegt, wenn der Ausleger gegenüber seiner eingefahrenen Stellung nach Fig. 1 um eine
beliebig gewählte Strecke L ausgefahren wird; gemäß Fig. 1
wird bei der eingefahrenen Stellung des Auslegers die Vorrichtung 9 auf beiden Seiten in ihrer Lage gehalten, und
zwar einerseits durch den freien Endabschnitt der Kolbenstange 5 und andererseits durch das untere Ende des Zylinders 7»
dagegen wird die Vorrichtung 9 durch das andere Drahtseil 17
über die Strecke L/2 nach unten bewegt, wenn der Ausleger 1
z.B. längs der Strecke L eingefahren wird. Infolgedessen nimmt die Knickschutzvorrichtung 9 stets eine Stellung in der
Mitte zwischen dem freien Ende der ausgefahrenen Kolbenstange 5 und dem unteren Ende des Zylinders 7 ein.
In Fig. 1 bis 5 sind die Seilrollen 12 und 13 der Deutlichkeit
halber so dargestellt, daß sie auf verschiedenen Achsen angeordnet zu sein scheinen, doch sei bemerkt, daß
es vorzuziehen ist, die beiden Seilrollen auf einer gemeinsamen Achse oder auf in einer gemeinsamen Linie liegenden Achsen
anzuordnen, um ein stoßfreies Arbeiten der Auslegerteile zu
gewährleisten«
Ferner zeigen Fig. 1 und 2 einen zweiteiligen Ausleger mit einem auf dem Kopf stehenden hydraulischen Zylinder 4,
doch sei bemerkt, daß es auch möglich ist, die Erfindung bei einem Ausleger anzuwenden, bei dem der hydraulische Zylinder
seine normale Lage einnimmt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, sowie bei einem mehrteiligen ausfahrbaren Ausleger, der mehr
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als drei Auslegerteile umfaßt, wie sie in Fig- 5 gezeigt sind. In Fig. 5 erkennt man einen zusätzlichen hydraulischen
Zylinder 4-,. für ein drittes Auslegerteil, eine weitere
Knickschutzvorrichtung 9* sowie zwei zusätzliche Drahtseile
14vj und 17/1 zum Betätigen der zusätzlichen Knickschutzvorrichtung
9/1 des dreiteiligen Auslegers beim Aus- und Einfahren
des Zylinders 4vj.
Bei jeder der in Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausführungsformen der Erfindung sind Antriebsmittel für die bzw. jede
Knickschutzvorrichtung vorgesehen, wobei die betreffende Vorrichtung mit Hilfe eines Drahtseils bewegt wird, dessen
eines Ende mit einem bestimmten Teil eines den Zylinder eines hydraulischen Stößels tragenden Auslegerteils verbunden ist,
wobei dieses Drahtseil so über eine Seilrolle der Knickschutzvorrichtung läuft, daß es um etwa 180° umgelenkt wird,
und wobei das andere Ende des Drahtseils an einem Ende eines Auslegerteils befestigt ist, das die Kolbenstange des hydraulischen
Stößels trägt, wobei dieses andere Ende an dem Ende des letzteren Auslegers befestigt ist, das mit dem zuerst
genannten Auslegerteil zusammenarbeitet; ferner wird jede Knickschutzvorrichtung durch ein Drahtseil betätigt, dessen
eines Ende mit dem Ende des zuerst erwähnten Auslegerteils verbunden ist, welches mit dem anderen Auslegerteil zusammenarbeitet, wobei dieses zweite Drahtseil über zwei Seilrollen
läuft, die auf beiden Enden des zweiten Auslegerteils drehbar gelagert sind, sowie über eine weitere Seilrolle,
die einen Bestandteil der Knickschutzvorrichtung bildet; hierbei ist die Anordnung derart, daß das zweite Drahtseil
an jeder der drei zuletzt genannten Seilrollen um etwa 180° umgelenkt wird, und daß andere Ende des zweiten Drahtseils ist mit demjenigen Ende des zweiten Auslegerteile
verbunden, welches nicht mit dem ersten Auslegerteil zusammenarbeitet.
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iig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
"bei der Zahnstangen 22 und 23 vorgesehen sind, die sich
parallel zu der Eichtung, in der der Ausleger .1 aus- und eingefahren wird, erstrecken und auf der Außenfläche des Zylinders
7 angeordnet sind und sich etwa über die obere Hälfte der Länge des Zylinders erstrecken, bzw. die auf der Innenfläche
des inneren Auslegerteils 3 angeordnet sind und sich etwa über die untere Hä]fbe der Länge dieses Auslegerteils
erstrecken, wobei die Zehnstangen 22 und 23 einander gegenüber angeordnet sind. Zwischen je zwei Zahnstangen 22 und
sind Eitzel 24 angeordnet, die mit den beiden Zahnstangen kämmen. Die Lager der Eitzel 24 sind durch Stangen 25 mit
einer erfindungsgemäßen Knickschutzvorrichtung 9 der beschriebenen Art verbunden.
ι *
Da der ausfahrbare Ausleger 1 nach Pig. 6 mit der
Knickschutzvorrichtung 9 und den zugehörigen Antriebsmitteln ausgerüstet ist,werden die Zahnstangen 23 längs der gleichen
Strecke bewegt wie die Zehnstangen 22, wenn die Kolbenstange um einen bestimmten Betrag ausgefahren oder eingezogen wird,
so daß die; Vorrichtung 9 um die Hälfte der genannten Strecke
in der Aus- bzw. Einfahrrichtung des Auslegers 1 durch die
mit den Zahnstangen 22 und 23 kämmenden Eitzel 24 bewegt wird, und daß die Vorrichtung daher stete eine Stellung in der Mitte
zwischen dem freien Ende der ausgefahrenen Kolbenstange 5
und dem benachbarten Ende des Zylinders 7 einnimmt.
Wenn die Eitzel 24 mit Zahnstangen kämmen, die auf der Umfangsflache des Zylinders 7 auf der Oberseite, der Unterseite,
der linken Seite und der rechten Seite angeordnet sind (im Gegensatz zu Fig. 6, wo Zchnstangen nur auf der
Oberseite und der Unterseite angeordnet sind), wird das freie Ende des Zylinders 7 von dem inneren Auslegerteil 3
aus durch vier Eitzel 24 unterstützt, so daß der hydraulische Stößel 4 einem Ausknicken einen entsprechend größeren
Widerstand entgegensetzt.
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Zwar umfaßt die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsforin
einen in der normalen Weise angeordneten hydraulischen Stößel. 4, doch kann man Antriebsmittel für eine Knickschutzvorrichtung
9» die Zahnstangen und Ritzel umfaßt, auch dann vorsehen, wenn der Ausleger mit einem auf dem Kopf stehenden
hydraulischen Zylinder ausgerüstet ist, wie es z.B. in Fig. gezeigt ist. Bei der Ausführungsform nach 3fig. 7 ist eine
Zchnstange 23 an der Innenfläche eines inneren Auslegerteils 3 befestigt, und eine zweite Zahnstange 22 ist mit einem
Ende am unteren Ende eines äußeren Auslegerteils 2 bei 26 verbunden, während das andere Ende dieser Zahnstange von der
Innenfläche des inneren Auslegerteils 3 aus durch eine* Eolle
27 abgestützt ist. Anstelle der Eolle 27 kann die Zahnstange
22 durch eine Eolle abgestützt sein, die auf dem unteren Ende des inneren Auslegerteils 3 drehbar gelagert ist und auf der
Eückseite der Zahnstange 22 läuft.
Es sei bemerkt, daß man Antriebsmittel für die bzw. jede Knickschutzvorrichtung 9>
die Zahnstangen und Eitzel umfassen, auch bei einem mehrteiligen Ausleger verwenden
kann, der mehr als drei Auslegerteile umfaßt, wie es z.B· in Fig. 8 gezeigt ist. In Fig. 8 erkennt man einen zusätzlichen
hydraulischen Stößel 4^ für ein drittes Auslegerteil,
eine zusätzliche Knickschutzvorrichtung 9/i» zusätzliche
Zahnstangen 22,. und 23/j» ein zusätzliches Eitzel 24^ und
eine zusätzliche Verbindungsstange 25,»«
Bei jeder der Ausführungsformen nach Fig. 6, 7 und
sind andere Antriebsmittel für die bzw. jede Knickschutzvorrichtung vorgesehen, und jede Knickschutzvorrichtung
wird durch Lagermittel für ein Eitzel oder mehrere Sitzel bewegt, von denen jedes gleichzeitig mit zwei Zahnstangen
zusammenarbeitet, wobei die Zahnstangen auf bestimmten Teilen des Zylinders eines hydraulischen Stößels oder eines den
Zylinder tragenden Auslegerteils oder auf einem die Kolbenstange des Stößels tragenden Auslegerteil so angeordnet sind,
daß sie einander zugewandt sind.
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itn Fig. 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform der
dargestellt. Der ausfahrbare Ausleger 1 nach Fig.
ist mit vier Hollen 28 ausgerüstet, die mit Heifen
!Kunststoff oder Gummi versehen sind und auf entgegengeasetfczifcen
Seiten mit der Umfangsflache der oberen Hälfte eines
7 und der unteren Hälfte der Innenflächen eines inne-Jkuslegerteils
3 zusammenarbeiten. Die Lager 29 der Bollen
ssi-nd durch Stangen 30 mit einer Knickschutzvorrichtung 9
■weTfeunden. Diese Konstruktion bietet den Vorteil, daß es
anweht erforderlich ist, Zahnstangen der vorstehend beschrieteneai
Art vorzusehen. Wenn bei diesem Ausleger 1 die Kolbensstfeamge
'5 über eine bestimmte Strecke ausgefahren wird, laufen
<eüLb Hollen 28 auf der Außenfläche des Zylinders 7 und den
!amenflachen des inneren Auslegerteils 3t so daß die Vorrichtbjmg
9 zusammen mit den Hollen längs einer Strecke bewegt ■wnlaxd, die halb so lang ist wie der ausgefahrene Teil der
!Kolbenstange, so daß die Vorrichtung 9 daher stets eine
Stellung in der Mitte zwischen dem freien Ende der Kolbenssibange 5 und dem benachbarten Ende des Zylinders 7 einnimmt.
Wenn mindestens zwei Hollen 28 mit der Außenfläche des S^ylinders 7 zuseaanenarbeiten, wie es bei der Ausführungsform
mach Fig. 9 und 10 der Έ: 11 ist, arbeiten die Rollen zuverlässig
sowohl mit dem Zylinder 7 als auch mit dem inneren
J&uslegerteil 3 zusammen, wenn der hydraulische Stößel 4 eimer
Knickbeanspruchung ausgesetzt wird, so daß die gewünschte Bewegung der Knickschutzvorrichtung 9 in der Aus- oder Einfahrrichtung
auf zuverlässigere Weise gewährleistet ist als Ibei einem nur mit einer Holle 28 versehenen Ausleger. Wenn
Jedoch vier Hollen 28 auf der Oberseite, der Unterseite, <äer linken Seite und der rechten Seite des Zylinders 7 angeordnet
sind, wird das freie Ende des Zylinders 7 von dem inneren Auslegerteil 3 aus durch die vier Hollen abgestützt,
iso daß die Knickfestigkeit des hydraulischen Stößels 4 auch
dort erhöht wird, wo sich die Rollen 29 befinden.
Fig. 11 zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform nach 3Pig. 9 und 10, bei der ein auf dem Kopf stehender hydrauli-
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scher Stößel 4 in einem Ausleger 1 angeordnet ist, und bei der eine zusätzliche Platte 31 vorgesehen ist, deren eines
Ende bei 32 am unteren Ende eines äußeren Auslegerteils 2
befestigt ist, welches mit der Kolbenstange 5 des Stößels 4
verbunden ist. Ferner sind zwei Hollen 28 vorgesehen, die auf entgegengesetzten Seiten mit der Platte 31 und dem inneren
Auslegerteil 3 zusammenarbeiten; die Lager der Rollen 28 sind durch Stangen 30 mit einer Knickschutzvorrichtung 9 verbunden,
so daß diese Vorrichtung durch die Rollen. 28 in der gleichen Weise bewegt werden kann, wie es bezüglich der Ausführungsform
nach Fig. 9 und 10 beschrieben wurde.
Fig. 12 zeigt eine Abwandlung der soeben beschriebenen Anordnung, bei der die Rollen einen kleineren Durchmesser
haben. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind mehrere Rollen 28,., 282 und 28, vorgesehen, die auf Lagermitteln 34
drehbar gelagert sind, welche ihrerseits durch eine Achse 33 gelenkig mit dem benachbarten Ende einer Stange 30 verbunden
sind, wobei die Rollen zusammenarbeiten.
Me Rollen 28,, und 28, werden durch eine mit den Lagermitteln
34 zusammenarbeitende Feder 35 gegen die Innenflächen des inneren Auslegerteils 3 bzw. der Platte 31 gedrückt.
Es sei bemerkt, daß man die bei der Ausführungsform nach Fig. 11 vorgesehenen Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung
9 auch bei einem mehrteiligen ausfahrbaren Ausleger verwenden kann, der mehr als drei Auslegerteile umfaßt,
wenn man Platten der beschriebenen Art in der erforderlichen Anzahl vorsieht. Fig. 13 und 14 zeigen einen dreiteiligen
Ausleger mit Platten 31a und 31b, die jeweils an einem Ende mit den zugehörigen Auslegerteilen bei 32a bzw. 32b fest
verbunden sind und an ihren freien Enden in der aus Fig. 14 ersichtlichen Weise abgestützt sind. Genauer gesagt arbeiten
mit beiden Flächen der Platte 31a die Stützrollen 36a und 36b zusammen, die auf dem nächsthöheren Auslegerteil drehbar
gelagert sind, so daß sie in einer bestimmten Lage gehalten
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werden; ferner sind Lagermittel 34a für eine Rolle 28a
vorgesehen, mittels deren die Knickschützvorrichtung 9a bewegt wird; die Lagermittel 34a tragen zwei Hollen 37/] und
37p, die mit den Platten 31a und 31"b auf entgegengesetzten
Seiten der Rolle 28a zusammenarbeiten; die Rolle 28a arbeitet mit den Innenflächen der Platten 31a und 31b zusammen;
auf diese Weise werden die Platten 31a und 31b in der richtigen Lage gehalten, um zu gewährleisten, daß die Rolle 28a
mit den beiden Platten zusammenarbeitet. Außerdem ist eine Rolle 28b (!"ig. 13) vorgesehen, mittels derer eine weitere
Knickschutzvorrichtung 9b bewegt wird, und die mit der Platte.
31b und der benachbarten Innenfläche des innersten Auslegerteils zusammenarbeitet.
Jede der Ausführungsformen nach Fig. 9 -bis 14 ist mit
Antriebsmittel für die bzw. jede Knickschutzvorrichtung versehen, bei denen die Knickschutzvorrichtung mit Hilfeeiner oder
mehrerer Rollen bewegt wird, welche gleitend mit dem Zylinder oder einem den Zylinder tragenden Auslegerteil oder einer
an einem Auslegerteil befestigten Platte sowie mit einem
Auslegerteil zusammenarbeiten, das die Kolbenstange oder eine Platte trägt.
I'ig. 15 und 16 zeigen eine weitere Ausführungsform der
Erfindung, bei der eine Knickschutzvorrichtung 9 vorgesehen ist, die eine drehbare Trommel 40 umfaßt, deren Achse 39
in der Knickschutzvorrichtung 9 gelagert ist. Zwischen der Trommel 40 und den aus- und einfahrbaren Auslegerteilen erstrecken
sich zwei Drahtseile 45 und 46; ein Ende jedes dieser
Drahtseile ist mit einem äußeren Auslegerteil 2 bei 41 bzw. bei einem inneren Auslegerteil 3 bei 42 verbunden^ im
vorliegenden Fall sind die Befestigungspunkte 41 und 42 den unteren Enden der Auslegerteile 2 und 3 benachbart; die.
anderen Enden der Drahtseile sind gemäß Fig. 16 an den Punkten 43 und 44 fest mit der Trommel 40 verbunden» Ferner
ist zwischen der Trommel 40 und der Knickschutzvorrichtung eine bandförmige" Feder 47 vorgesehen, deren Enden mit der
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Trommel 40 bei 48 bzw. mit der Knickschutzvorrichtung 9 bei 49 verbunden sind; diese Feder spannt die TroEmel 40
in einer solchen Drehrichtung vor, daß das Bestreben besteht,
die Seile 45 und 46 auf die Trommel aufzuwickeln. Wenn die
Kolbenstange 5 längs einer bestimmten Strecke aus— oder eingefahren wird, wird die Trommel 40 in der ?/irkungsrichtung
der Feder 47 bzw. entgegen der Kraft dieser Feder gedreht, so daß die beiden Drahtseile 45 und 46 unter
Spannung auf- oder abgewickelt werden und die Knickschutzvorrichtung längs einer Strecke bewegt wird, die halb so lang
ist wie der ausgefahrene Teil der Kolbenstange. Hierbei ist die Knick schutz vorrichtung stets in der Mitte zwischen dem
freien Ende der ausgefahrenen Kolbenstange und dem benachbarten unteren Ende des Zylinders 7 angeordnet.
Zwar zeigen Fig. 15 und 16 einen auf dem Kopf stehenden
hydraulischen Stößel 4 und einen zweiteiligen ausfahrbaren
Ausleger, doch sei bemerkt, daß man die in Fig. 15 und
16 gezeigten Antriebsmittel für die Knicksehut zvorriehtung
natürlich auch bei einem mehrteiligen Ausleger vorsehen kann, der eine beliebige Zahl von Auslegerteilen umfaßt und mit
aufrecht angeordneten hydraulischen Stößeln ausgerüstet ist. Somit sieht die Erfindung weitere wenig Baum beanspruchende
Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung vor, bei denen diese Vorrichtung mittels einer drehbaren Trommel bewegt
wird, die in der Vorrichtung drehbar gelagert und stets in einer solchen Drehrichtung vorgespannt ist, daß die Drahtseile
45 und 46 oder an ihrer Stelle vorgesehene Ketten auf
die Trommel aufgewickelt werden, wobei die Enden der Drahtseile oder Ketten einerseits mit der Trommel und andererseits
jeweils mit einem der Auslegerteile verbunden sied«
Bezüglich der bis Jetzt an Hand τοπ i!ig. 1 M. j ^S beschriebenen
bevorzugten Ausführungsforman kanu hsifassend
feststellen, daß die erfindimgagsmäßväs,
zum Verhindern des Ausknickens eines hydraulIschen. Stößels
bei einem ausfahrbares. Ausleger dadurch gekemzeie!o.3"5 sinds
10S832/1QIS
-.15 -
daß eine Knickschutzvorrichtung, die der Kolbenstange des
hydraulischen Stößels und dem Ausleger zugeordnet ist, in Abhängigkeit vom Aus- und Einfahren des Stößels so bewegt
wird, daß sie stets eine Stellung in der Mitte zwischen dem freien Ende der Kolbenstange und dem benachbarten Ende des
StößelZylinders einnimmt. Wenn man eines der beschriebenen
Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung vorsieht, wird somit der mittlere Teil des ausgefahrenen Abschnitts
der Kolbenstange stets durch die Knickschutzvorrichtung abgestützt, die Stützorgane umfaßt, welche mit gleitender oder
rollender Bewegung mit der Innenfläche eines Auslegerteils zusammenarbeiten, so daß die Knickfestigkeit der Kolbenstange
ohne Rücksicht darauf erhöht wird, wie weit sie aus dem Zylinder ausgefahren worden ist. Infolgedessen ist es gemäß
der Erfindung möglich, das Gewicht des hydraulischen Stößels entsprechend zu verringern, so daß man einen ausfahrbaren
Ausleger mit einer größeren maximalen Länge konstruieren kann, ohne daß sich das Gewicht und die Herstellungskosten
wesentlich erhöhen.
Im folgenden werden mehrere weitere Ausführungsformen von Antriebsmitteln für verschiedene Konstruktionen von
Knickschutzvorrichtungen beschrieben.
Eine weitere Ausführungsform solcher Antriebsmittel ist in Fig. 17 und 18 dargestellt. In diesem Fall ist die
Knickschutzvorrichtung 9 in der in Fig. 17 durch den Pfeil A
bezeichneten Richtung durch eine zwischen der Knickschutzvorrichtung und einem Teil eines Zylinders 7 angeordnete
Feder 50a vorgespannt. In der Vorrichtung 9 ist eine Stange 52 gleitend geführt, die an ihrem oberen Ende einen Anschlag
51 trägt und mit ihrem unteren Ende am freien Ende einer Kolbenstange 5 befestigt ist. Die Vorrichtung 9 wird in einer
solchen Stellung gehalten, daß sie stets in Berührung mit
dem unteren Ende des Zylinders 7 steht, was durch die Feder 50a bewirkt wird, wenn der hydraulische Stößel 4 eingefahren
ist; ist der Stößel dagegen ausgefahren, ist die Vorrichtung
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9 längs einer Strecke vorgeschobe , die kleiner ist als die in Fig. 17 mit L bezeichnete Strecke, die gleich der wirksamen
Länge der Stange 52 ist; hierbei wird die Knickschutzvorrichtung 9 zusammen mit dem Zylinder 7 in dem äußeren
Auslegerteil ,2 bewegt. Wird jedoch die Kolbenstange 5 über eine Strecke ausgefahren, die länger ist als die Strecke
L, wird die Vorrichtung gemäß Fig. 17 durch die Stange 52 entgegen der Kraft der Feder 50a in einer bestimmten Stellung
festgehalten, so daß der Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und dem Lagerbolzen 6 der Kolbenstange 5 gleich der Länge
der Strecke L gehalten wird. Die Strecke L wird vorzugsweise so gewählt, daß sie der halben Länge der vollständig ausgefahrenen
Kolbenstange 5 entspricht. Ferner ist bei der Ausführungsform nach Fig. 17 und 18 eine Stange 53 vorgesehen, deren
Eines Ende an der Vorrichtung 9 befestigt ist, und die mit ihrem anderen Ende, das einen Anschlag 54 trägt, in einem
Anschlagteil 55 gleitend geführt ist, welches an der Außenfläche des Zylinders 7 befestigt ist. Die Stange 53
dient dazu, zu verhindern, daß der Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und dem Zylinder 7 infolge des Reibungswiderstandes
zwischen der Vorrichtung 9 und der Innenfläche des äußeren Auslegerteils 2 größer wird als die erwähnte Strecke
L.
Zwar ist bei der Ausführungsform nach Fig. 17 und 18 ein auf dem Kopf stehender hydraulischer Stößel 4- vorgesehen,
doch sei bemerkt, daß man Antriebsmittel für eine erfindungsgemäße Knickschutzvorrichtung auch bei einem Ausleger vorsehen
kann, bei dem der hydraulische Stößel seine normale Lage einnimmt; eine solche Konstruktion ist in Fig. 19 dargestellt.
Zwar sind die Vorrichtung 9 und der Zylinder 7 durch eine Feder 50a verbunden, und zwischen der Vorrichtung
9 und dem freien Ende der Kolbenstange 5 ist eine Stange 52 vorgesehen, um den Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und
dem freien Ende der Kolbenstange beim Ausfahren des hydraulischen
Stößels 4 kleiner zu halten als eine bestimmte
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Strecke L, doch kann man die Konstruktion so ausbilden, daß der Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und dem hydraulischen
Stößel 4 bei der am weitesten ausgefahrenen Stellung des
Stößels auf einem bestimmten Wert gehalten wird; zu diesem Zweck kann man die Vorrichtung 9 mit dem freien Ende der
Kolbenstange 5 durch eine Feder verbinden und die erwähnte Stange zwischen der Vorrichtung 9 und dem Zylinder anordnen·
Selbst wenn man die in Fig. 17 gezeigte Feder 50a fortläßt,
kann man den Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und dem freien Ende der Kolbenstange 5 kleiner halten als eine bestimmte
Strecke, z.B. als eine Strecke, die etwa der halben Länge der vollständig ausgefahrenen Kolbenstange entspricht, wenn
man zwei Stangen 52 und 53 vorsieht.
Ferner ist es gemäß Fig. 20 möglich, einer Kolbenstange mehrere, z.B. zwei Knickschutzvorrichtungen zuzuordnen. Bei
der in Fig. 20 gezeigten Ausführungsform arbeiten mit einer Kolbenstange 5 zwei Knickschutzvorrichtungen 9a und 9b zusammen,
von'denen jede so ausgebildet ist, wie es vorstehend
bezüglich mehrerer Ausführungsbeispiele beschrieben ist. Die beiden Vorrichtungen 9a und 9b sind durch eine Feder 50b
miteinander verbunden. Ferner sind eine Stange 53a, die an einem Ende einen Anschlag 54-a trägt, zwischen der Vorrichtung
9a und dem Zylinder 7 und eine Stange "52b, die an einem
Ende einen Anschlag 51b trägt, zwischen der Vorrichtung 9b und dem freien Ende der Kolbenstange 5 angeordnet, so daß
der Abstand zwischen der Vorrichtung 9a und dem Zylinder 7 bzw. zwischen der Vorrichtung 9b und dem freien Ende der
Kolbenstange 5 kleiner gehalten wird als eine vorbestimmte Strecke, wenn der hydraulische Stößel 4 vollständig ausgefahren
wird.
Die in Fig. 17 bis 20 gezeigten Stangen 52, 53» 52b und 53a können auch durch Drahtseile, Ketten oder dergleichen,
•rsetzt werden, die eine bestimmte Länge haben. Zwar zeigen Fig. 17 bis 20 Zugfedern 50a und 50b, doch kann man zum
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gleichen Zweck auch Druckfedern vorsehen, wenn man sie parallel zu den Stangen anordnet, um sie in ihrer geraden
Lage zu halten.
Jede der in Fig. 17 bis 20 gezeigten Ausführungsformen
ist mit anderen Antriebsmitteln für die bzw. jede Knickschutzvorrichtung versehen, wobei jede dieser Vorrichtungen beim
Ausfahren des betreffenden hydraulischen Stößels durch eine Feder oder Stange so bewegt wird, daß der Abstand zv/ischen
der Vorrichtung und dem freien Ende der Kolbenstange oder zwischen der Vorrichtung und dem Zylinder beim ausgefahrenen
Zustand des Stößels kleiner gehalten wird als eine vorbestimmte Strecke, und zwar durch eine Stange, welche die Vorrichtung
locker mit dem freien Ende der Kolbenstange bzw. des Zylinders verbindet.
In Fig. 21 bis 23 ist eine weitere Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. In diesem Fell sind zv/ischen der Knickschutzvorrichtung 9 und einem inneren Auslegerteil Haltemittel
vorgesehen, die jedoch auch zwischen der Vorrichtung 9 und cLeni Zylinder 7 angeordnet sein könnten. Diese
Haltemittel umfassen einen Haken 59» der mittels eines Bolzens
57 auf einem Bock 56 gelagert und gemäß Fig. 25 in Eichtung
des Pfeils B durch eine Feder 58 vorgespannt ist; der
Haken 59 trägt einen Arm, auf dem eine Bolle 60 drehbar gelagert ist. Der Haken 59 wird in der in Fig. 21 gezeigten
Stellung gehalten, die auch in Fig. 23 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, wenn die Rolle 60 an der Innenfläche
des äußeren Auslegerteils 2 anliegt, doch wird der Haken gemäß Fig. 23 geschwenkt, wenn die Eolle 60 mit einem Nocken
61 auf der Innenseite des äußeren Auslegerteils 2 geschwenkt wird. Während der hydraulische Stößel 4 gegenüber freiner eingefahrenen
Stellung um eine bestimmte Strecke L ausgefahren wird, wird der Haken 59 durch einen Zapfen 62 festgehalten,
der gegenüber einem Ansatz 10 der Knickschutzvor-riehtimg 9
nach außen ragt. Wenn jedoch der Stößel M- über eine Strecke
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ausgefahren worden ist, die langer ist als die bestimmte
Strecke L, wird der Haken 59 außer Eingriff mit dem Zapfen 62 gebracht, d.h. er wird gemäß Fig. 23 aus seiner mit gestrichelten Linien angedeuteten Stellung in die mit Vollinien
wiedergegebene Stellung gebracht, sobald die EoIle 60 mit dem Nocken 61 zusammenarbeitet; somit wird die Vorrichtung 9 in dem äußeren Auslegerteil 2 in eine bestimmte
Stellung gebracht, in der sie vom freien Ende der Kolbenstange 5 um eine vorbestimmte Streoke L entfernt ist, die etwa der
halben Länge der vollständig ausgefahrenen Kolbenstange entspricht,
und die Vorrichtung 9 wird auch dann nicht weiter nach vorn bewegt, wenn die Kolbenstange weiter ausgefahren
wird. Mit anderen Wojrten, die Vorrichtung 9 wird dadurch in
der erwähnten Lage gehalten, daß sie daran gehindert wird, sich zu bewegen oder herabzufallen, und zwar durch die Reibungskräfte,
die zwischen der Vorrichtung 9 und der Innenfläche
des äußeren Auslegerteils 2 oder zwischen der Vorrichtung 9 und der Kolbenstange 5 auftreten. Wird die Kolbenstange
des hydraulischen Stößels 4 nach dem vollständigen Ausfahren wieder zurückgezogen, wird der Haken 59 gemäß
Fig. 23 in die mit Vollinien wiedergegebene Stellung gebracht,
sobald die Rolle 60 mit dem Nocken 61 zusammenarbeitet, und danach arbeitet der Haken wieder mit dem Zapfen 62 zusammen,
sobald das untere Ende des Zylinders 7 in Berührung mit der
Vorrichtung 9 kommt, woraufhin die Vorrichtung zusammen mit dem Zylinder 7 bewegt wird, wenn der Stößel 4 weiter eingefahren
wird. Außerdem ist ein kleiner toter Gang zwischen der Vorrichtung 9 und dem Zylinder 7 vorgesehen, wenn der
Haken 50 mit dem Zapfen 62 zusammenarbeitet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 21 bis 23 ist in einem
ausfahrbaren Ausleger 1 ein auf dem Kopf stehender hydraulischer Stößel 4 angeordnet, doch sei bemerkt, daß man
die bei dieser Ausführungsform vorgesehenen Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung 9 auch bei einem Ausleger
verwenden kann, bei der der hydraulische Stößel seine
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normale liege einnimmt; eine solche Anordnung wird im folgenden
an Hand von Fig. 24 bis 28 beschrieben. Bei dieser Ausführungsform
sind besondere Haltemittel vorgesehen, die das Herabfallen der Knickschutzvorrichtung 9 aus ihrer Stellung
in der Mitte zwischen den Enden des ausgefahrenen Teils der Kolbenstange 5 verhindern, ohne daß zu diesem Zweck die vorstehend
erwähnten Reibungskräfte ausgenutzt werden. Die Haltemittel für die Vorrichtung 9 sind zwischen dem Zylinder 7
und dem inneren Auslegerteil 3 angeordnet.
Auf der Oberseite des Zylinders 7 ist ein Bock 63 befestigt, auf dem mittels einer Achse 65 ein erster Haken 64
drehbar gelagert ist, der durch eine Feder 69 ständig in Eichtung des Pfeils C in Fig. 26 vorgespannt ist. Auf einem
freien Ende dieses ersten Hakens 64 ist eine Rolle 66 drehbar
gelagert. Zwar wird der erste Haken 64 normalerweise durch einen Anschlag 67 oder einen aus der Vorrichtung 9 herausragenden
Zapfen 68 festgehalten, solange nur die Feder 69 auf den Haken wirkt, doch wird der Haken entgegen der Richtung
des Pfeils C geschwenkt und außer Eingriff mit dem Zapfen 68 gebracht, wenn die Rolle 66 mit einem Nocken 70
zusammenarbeitet, der auf der Innenseite des inneren Auslegerteils 3 angeordnet ist. Ferner ist auf der Innenseite des
inneren Auslegerteils 3 auf einer Achse 73 ein zweiter Haken 72 drehbar gelagert, der gemäß Fig. 28 durch eine Feder 71
ständig in Richtung des Pfeils D vorgespannt ist. Der zweite Haken 72 wird durch die Feder 71 in Anlage an einem in das
innere Auslegerteil 3 eingebauten Zapfen 74 gehalten. Mit
einem Teil des Hakens ist durch eine Achse 76 das Besisende
eines Hebels 75 gelenkig verbunden, und eine Feder 77 erstreckt
sich zwischen dem anderen Ende des Xiebels 75 und einem
mittleren T'eii des zweiten Hakens 72. Der zweite Haken 72 wird durch die Feder 71 in Anlage an dem erwähnten Zapfen
oder einem in die Vorrichtung 9 eingebauten Zapfen 78 gehalten, so daß er gemäß Fig. 28 eine vorbestimmte Stellung
einnimmt; jedoch wird der Haken 72 entgegen der Richtung
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.des Pfeils D und entgegen der Kraft der Feder 77 geschwenkt,
wenn der Hebel 75 durch einen mit dem oberen Teil des
Zylinders 7 verbundenen Zapfen 79 betätigt wird, und wenn eine geneigte Fläche 72a am vorderen Ende des Hakens 72
über den Zapfen 78 gleitet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 24 bis 28 wird somit der erste Haken 64 durch den Zapfen 68 festgehalten, so daß
die Knickschutzvorri£htung 9 am oberen Ende des Zylinders
festgehalten wird, wenn die Kolbenstange 5 gemäß Fig. 25
vollständig eingefahren ist. Wenn das innere Auslegerteil 3 bis zu einer mittleren Stellung ausgefahren wird, wird
der erste Haken 64 durch die EoIle 66 und den Nocken 70
außer Eingriff mit dem Zapfen 68 gebracht, und der zweite
Haken 72 wird hinter seiner geneigten Fläche 72a automatisch
in Eingriff mit dem Zapfen 72a der Vorrichtung9 gebracht.
Danach wird- die Vorrichtung 9 beim weiteren Ausfahren der
Kolbenstange 5 so bewegt, daß sie gemäß Fig. 24 in dem
inneren Auslegerteil 3 eine mittlere Stellung einnimmt. Wenn die Kolbenstange 5 danach wieder eingefahren wird, bewegt
sich die Vorrichtung 9 zusammen mit der Kolbenstange, und schließlieh bewegt sich der Zapfen 68 längs der geneigten
Fläche 64a des Hakens 64, woraufhin der Haken 64 in Eingriff mit dem Zapfen 68 kommt. Gleichzeitig wird der zweite Haken
72 entgegen der Richtung des Pfeils D geschwenkt, da der
Hebel 75 durch den Zapfen 74 betätigt wird, so daß der Haken
72 außer Eingriff mit dem Zapfen 78 kommt, damit die Kolbenstange
5 gegebenenfalls noch weiter zurückgezogen werden kann, bis äie wieder ihre ursprüngliche Lage einnimmt. Bei
der Ausfühiiingsform nach Fig. 24 bis 28 kann daher der
Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und dem freien Ende der Kolbenstange 5 kleiner gehalten werden als eine vorbestimmte
Strecke, z.B. gleich der halben Länge des vollständig ausgefahrenen Teils der Kolbenstange 5.
Bei jeder der Ausführungsformen nach Fig. 17 bis 28 kann man die Knickschutzvorrichtung so ausbilden, daß sie
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beim Ausfahren der Kolbenstange um einen bestimmten Mindestbetrag
gegenüber der ausgefahrenen Kolbenstange in eine vorbestimmte Stellung gebracht wird, bei der die Kolbenstange
an einem mittleren Teil derselben durch die Knickschutzvorrichtung abgestützt wird, die mit einer Gleit- oder
Drehbewegung mit der Innenfläche des äußeren bzw. des inneren Auslegerteils zusammenarbeitet und hierbei wird der größte
Abstand zwischen der Vorrichtung 9 und dem freien Ende der Kolbenstange 5 sowie zwischen der Vorrichtung und dem Zylinder
7 stets kleiner gehalten als eine vorbestimmte Strecke, z.B. kleiner als die halbe Länge der vollständig ausgefahrenen
Kolbenstange, so daß die Knickfestigkeit der ausgefahrenen Kolbenstange entsprechend erhöht wird. Gemäß der Erfindung
ist es daher möglich, das Gewicht des hydraulischen Stößels 4 proportional zur Steigerung der Knickfestigkeit der Kolbenstange
zu verringern. Wenn insbesondere ein auf dem Kopf stehender hydraulischer Stößel vorgesehen ist und die Knickschutzvorrichtung
in Berührung mit dem unteren Ende des Zylinders gehalten wird, bis die Kolbenstange bis zu einer
mittleren Stellung ausgefahren worden ist, so daß die Schutzvorrichtung zusammen mit dem Zylinder bewegt wird, wie
es bei den Ausführungsformen nach Pig. 17 und 18 sowie nach
Pig. 21 bis 23 der Fall ist, d.h. wenn die Knickschutzvorrichtung nur am Beginn des Ausfahrens und nahe dem Ende des
Einfahrens der Kolbenstange bewegt wird, wird die Knickschutzvorrichtung
bewegt, bevor eine Durchbiegung des hydraulischen Stößels und der Kolbenstange infolge der erhöhten
Knickbeanspruchung der Kolbenstange eingetreten ist, so daß die Schutzvorrichtung leicht bewegt werden kann. Wenn ein
auf dem Kopf stehender hydraulischer Stößel verwendet wird, kann dessen Zylinder ferner mit dem inneren Auslegerteil an
dessen unterem Ende gelenkig oder fest verbunden sein, wodurch die Knickfestigkeit des Stößels und seiner Kolbenstange
weiter erhöht wird.
Zwar handelt es sich bei den in Fig. 17 bis 28 gezeigten Ausführungsformen um zweiteilige ausfahrbare Ausleger,
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doch sei bemerkt, daß man, soweit dies praktisch möglich
ist, alle beschriebenen Merkmale zusätzlich oder alternativ
bei Knickschutzvorrichtungen eines mehr als zwei Auslegerteile
umfassenden Auslegers anwenden kann, wobei je zwei benachbarten Auslegerteilen jeweils ein hydraulischer Stößel
zugeordnet ist. 2war ist bei den erwähnten Ausführungsformen
mit Ausnahme der in Fig. 20 gezeigten der Kolbenstange nur eine Knickschutzvorrichtung 9 zugeordnet, doch sei bemerkt,
daß es - soweit sich keine Widersprücherergeben - ist, jedes beschriebene Merkmal bei abgeänderten Knickschutzvorrichtungen
vorzusehen, wenn zwei oder mehr solche Vorrichtungen verwendet werden, die jeweils einer Kolbenstange zugeordnet sind, wobei
jede Knickschutzvorrichtung beim Ausfahren der zugehörigen Kolbenstange so gesteuert wird, daß sie eine Lege einnimmt,
bei der sie die Knickfestigkeit der Kolbenstange vergrößert
.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale,
insbesondere die offenbarte räumliche Ausgestaltung, werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber den Stand
der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
Ansprüche:
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Claims (24)
- AISPEÜCHE'ΛΪ Verfahren zum Verhindern des Ausknickens jedes hydraulischen Stößels eines ausfahrbaren Auslegers der Bauart mit teleskopartig aus- und einfahrbaren Auslegerteilen, bei der je zwei benachbarten Auslegerteilen ein hydraulischer Stößel zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , daß eine Vorrichtung zum Verhindern des Ausknickens, die einen auf der Kolbenstange des betreffenden hydraulischen Stößels gleitend gelagerten Teil und mit der Innenfläche ein s Auslegerteils drehbar oder gleitend zusammenarbeitende Ansätze umfaßt, zwischen · er Kolbenstange und dem Auslegerteil angeordnet sind, und daß diese Knickschutzvorrichtung in Abhängigkeit von der Aus- bzw. Einfahrbewegung des hydraulischen Stößels in eine vorbestimmte Stellung zwischen dem freien Ende der Kolbenstange und dem benachbarten Ende des Zylinders des hydraulischen Stößels gebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Knickschutzvorrichtung dadurch, daß sie in Abhängigkeit von der Aus- bzw. Einfahrbewegung des hydraulischen Stößels stets in eine Stellung zwischen dem freien Ende der Kolbenstange und dem benachbarten Ende des betreffenden Zylinders gebracht wird, so daß sich die Knickschutzvorrichtung im wesentlichen in der Mitte zwischen den Enden des ausgefahrenen Teils der Kolbenstange befindet.
- 3. Antriebsmittel für eine gemäß dem Verfahren gemäß Anspimch 1 oder 2 verwendbare Knickschutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß die Knickschutzvorrichtung (9; 9x|; 9a, 9b) auf ihrer einen Seite mit einem den Zylinder (7) des hydraulischen Stößels (4; 4^) tragenden109832/1076201852S.Auslegerteil (3) verbunden ist, daß ein Drahtseil (14; ^ vorgesehen ist,, das so über eine der Knickschutzvorrichtung zugeordnete Seilrolle (12) läuft, daß es durch die Seilrolle um etwa 180° umgelenkt wird, daß die Knickschutzvorrichtung auf ihrer anderen Seite mit einem Ende des die Kolbenstange (5) tragenden Auslegerteils (2) verbunden ist, wobei dieses Ende dieses Auslegerteils mit dem zuerst erwähnten Auslegerteil zusammenarbeitet, und daß ein Drahtseil (17; 17/j)* das an einem Ende mit dem erwähnten Ende des zuerst genannten Auslegerteils verbunden ist, über zwei auf den beiden Enden des zweiten Auslegerteils (2) drehbar gelagerte Seilrollen (19, 20) läuft r wobei dieses Drahtseil ferner über eine der Knickschutzvorrichtung zugeordnete weitere Seilrolle (13) läuft» und daß dieses Drahtseil so geführt ist, daß es ducJb. jede der drei zuletzt genannten Seilrollen jeweils um etwa 180° umgelenkt wird, wobei das andere Ende des Drahtseils an dem nicht mit dem zuerst erwähnten Auslegerteil zusammenarbeitenden. Ende des zweiten Auslegerteils befestigt ist.
- 4. Antriebsmittel für die bei dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zu verwendende Knickschutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickschutzvorrichtung (9) durch Lrgermittel für ein oder mehrere Ritzel (24; 24^) bewegt wird, wobei das bzw. jedes Ritzel gleichzeitig mit zwei Zahnstangen (22, 23; 22^, 23/j) zusammenarbeitet, die auf bestimmten !eilen des Zylinders (7) bzw. des Auslegerteils (3) angeordnet sind, welches den Zylinder trägt, sowie auf einem die Kolbenstange (5) tragenden Auslegerteil (2), wobei die Anordnung derart isfc, daß die beiden Zahnstangen einenander zugewandt sind.
- 5. Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 4, zur Verwendung bei einem zweiteiligen ausfahrbaren Ausleger, in dem ein eine normale Lage einnehmender hydraulischer Stößel angeordnet ist, wobei der Zylinder des Stößels mit dem unteren Ende des äußeren Auslegerbeils gelenkig verbunden ist, während das freie Ende der Kolbens bangeBAD ORIGINAL 109832/1078mit dem oberen Ende des inneren Auslegerteils gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet , daß das freie Ende des Zylinders (7) durch Ifitzel (24; 24^) unterstützt ist, die jeweils mit zwei Z- hnstangen (22, 23; 22,,, 23/1) zusammenarbeiten, welche auf der Außenfläche des Zylinders bzw. der Innenfläche des inneren Auslegerteils (3) angeordnet sind.
- 6. Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß eine der Zahnstangen (23) mit einem Ende an einem Auslegerteil befestigt und an einem zweischen ihrem Ende liegenden Punkt durch eine Holle (27) so unterstützt ist, daß sie durch die Holle, die auf dem anderen Auslegerteil drehbar gelagert ist und mit der Zahnstange kämmt;, in einer bestimmten Lage gehalten wird (Jig. 8).
- 7· Antriebsmittel für die Ilnickschutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß eine der Zchnstangen (23) an einem Ende mit einem Auslegerteil (2) vei'bunden und an ihrem anderen Ende durch eine auf ihr drehbar gelagerte, mit dem anderen .auslegerteil (3) rollend zusammenarbeitende Holle (27) unterstützt ist (Fig. 7)·
- 8. Antriebsmittel für die Knic-rschutzvorriohtung nach Anspruch 4, dadurch g e 1: e η η ζ e i c h η e t , daß eine der Z?.;tinsbangen mit einem Ende an einem Auslegerteil befestigt und durch eine auf einem T LL der lagerung für das Hitsei drehbar gelagerte Holle so unterstützt ist, daß Gewähr dafür besteht, daß sie mit dem Hitzel zusammenarbeitet.
- 9. Antriebsmittel für die beim Verfahren nach M.ni;pt.'uch oder 2 verwendete Knickschubzvorrichtung, dadurch g e kennzeichnet, daß die Knickschutzvorricrit ung (9) durch eine mit dem Zylinder (7) gleitend zusammenarbeitende üolle (28) bewegt wird, daß ein Auslegerteil (2) den Zylinder oder eine an dem Ausleger beil befestigte Platte (3'1; 3'Ia1VIb)10*832/107·"trägt, und daß ein weiteres Auslegerteil (3) die Kolbenstange ( oder eine an den üuslegerteil befestigte Platte trägt.
- 10. Antrieb sin it t ei für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 9 zur Verwendung bei einem zweiteiligen ausfahrbaren Ausleger, in deia ein seine normale Lage einnehmender hydraulischer Stößel angeordnet ist, dessen Zylinder an seinem unteren Ende gelenkig mit dem unteren Ende des äußeren Ausle^ei'teils verbunden ist, und dessen Kolbenstange an ihrem freien Ende mit dem oberen Ende des inneren Auslegerteils verbunden ist, dadurch gekennzeichnet , daß das freie Ende des Zylinders (7) in dem inneren Auslegerteil (5) durch mehrere den Antriebsmitteln zugeordnete Rollen (26) unterstützt ist.
- 11. Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet , daß eine der Platten (31) an einem Ende eines Auslegerteils (2) befestigt ist, und daß der mittlere Teil dieser Platte so unterstützt ist, daß er in dem Auslegerteil in einer bestimmten Lage gehalten wird, und daß zu diesem Zweck eine Holle (28) vorgesehen ist, die mit der Platte und der Innenfläche des anderen Auslegerteils (3) rollend zusammenarbeitet oder auf dem anderen Ausl-egerteil drehbar gelagert ist.
- 12. Antriebsmittel für die Knie:schutzvorrichtung nach Anspruch 9? dadurch gekennzeichnet , daß eine der Platten (3*0 an einem r^nde eines Auslegerteils befestigt und so unterstützt ist, dal. Gewähr dafür besteht, daß sie mit einer Rolle (28,.) zusaimnenarbeitet, so daß die Platte durch eine weitere Holle (28,) bewegt werden kann, wobei die zuerst genannte Holle mit der Knickschutzvorrichtung verbunden und die zweite Holle auf einem Teil der Lagerung für die erste Holle drehbt;r gelagert ist.
- 13· Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 9» dadurch g e k e η, η ζ e i c h η e t , daß die1098 3 2/1078 BAD originalHolle zum Bewegen der Knickschutzvorrichtung (9) durch mehrere !tollen (28) ersetzt ist, die auf einem ihnen gemeinsam zugeordneten Beuteil drehbar gelagert sind, und daß jeweils zwei beliebige Rollen drehbar mit zwei Bauteilen zusammenarbeiten, zu denen das innere Auslegerteil (3), der Zylinder (7) und die Platten (31) gehören,
- 14. Antriebsmittel für die beim Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zu verwendende Knickschutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickschutzvorrichtung durch eine Trommel (40) bewegt wird, die auf der Knickschutzvorrichtung drehbar gelagert ist, sowie durch Drahtseile oder Ketten (45, 46), die jeweils an einem Ende mit der Trommel verbunden sind, daß die Trommel durch Vorspannmittel (47) in einer solchen Drehrichtung vorgespannt ist, daß sie bestrebt ist, die Drahtseile oder Ketten aufzuwickeln, und daß die anderen Enden der Drahtseile oder Ketten mit den zugehörigen Auslegerteilen verbunden sind, die relativ zueinander aus- und einfahrbar sind.
- 15· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ., ,_' solchezeichnet , daß die Knickschutzvorrichtung in eine/vorbestimmte Stellung auf der Kolbenstange gebracht wird, nachdem sich die Kolbenstange mindestens längs einer vorbestimmten Strecke bewegt hat, so daß der Abstand zwischen der Knickschutzvorrichtung und dem freien Ende der Kolbenstange und der Abstand zwischen der Knickschutzvorrichtung und dem benachbarten Ende des Zylinders stets kleiner gehalten wird als eine vorbestimmte Strecke.
- 16. Antriebsmittel für die gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 15 zu verwendende Knickschutzvorrichtung, gekennzeichnet durch Heltemittel (52; 52b), die die Knickschutzvorrichtung (9) lose mit dem freien Ende der Kolbenstange (5) oder einem die Kolbenstange tragenden Auslegerteil (2; 3) verbinden, um den erwähnten Abstand kleiner zu halten als eine vorbestimmte Strecke, sowie durch109832/1076eine Vorrichtung, die "bestrebt ist, die Knickschutzvorrichtung innerhalb eines durch die Haltemittel begrenzten Bereichs vom freien Ende der Kolbenstange weg zu bewegen, wobei diese Vorrichtung durch eine Feder (53; 5Oa) gebildet ist, die zwischen der Knickschutzvorrichtung und dem freien Ende der Kolbenstange oder zwischen der Knickschutzvorrichtung und dem Zylinder (7) angeordnet ist.
- 17. Antriebsmittel für die gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 15 zu verwendende Knickschutzvorrichtung, gekennzeichnet durch Haltemittel (53; 53)» die die Knickschutzvorrichtung (9) lose mit dem Zylinder (7) oder einem den Zylinder tragenden Auslegerteil (3) verbinden, um den Abstand zwischen diesen Teilen kleiner zu halten als eine vorbestimmte Strecke sowie durch eine Vorrichtung, die bestrebt ist, die Knickschutzvorrichtung innerhalb eines durch die Haltemittel begrenzten Bereichs von dem Zylinder weg zu bewegen, wobei diese Vorrichtung durch eine zwischen der Knickschutzvorrichtung und dem Zylinder oder zwischen der Knickschutzvorrichtung und dem freien Ende der Kolbenstange (5) angeordnete Feder (50a) gebildet ist.
- 18. Antriebsmittel für die bei dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 15 zu verwendende Knickschutzvorrichtung,, gekennzeichnet durch zwei Heltemittel (52, 53)» die die Knickschutzvorrichtung (9) lose'mit dem Zylinder (7) oder einem den Zylinder tragenden Auslegerteil (3) und mit dem freien Ende der Kolbenstange (5) oder einem die Kolbenstange tragenden Auslegerteil (2) verbinden, um die Abstände zwischen den genannten Teilen kleiner zu halten als eine vorbestimmte Strecke.
- 19. Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel durch eine Stange (52,53) gebildet sind, die an einem Ende mit der Knickschutzvorrichtung (9) oder dem freien Ende der Kolbenstange (5) oder dem109832/1076201892SZylinder (7) und an ihren anderen Ende gleitend g<lagert ist, wobei die Stange nahe dem freien Ende der Kolbenstange oder der dem Zylinder zugewandten Seite der Knickschutzvorrichtung einen Anschlag (51, 54·) trägt.
- 20. Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß die Haltemittel durch ein Drahtseil oder eine Kette gebildet sind, das bzw. die mit einem Ende an der Knickschutzvorrichtung (9) und mit dem anderen Ende an der Kolbenstange (5) oder dem Zylinder (7) befestigt ist.
- 21. .antriebsmittel für die gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 15 zu verwendende Knickschutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß die Knickschutzvorrichtung (9) mit der Zylinderseite durch Verbindxingsmittel so verbunden ist, daß die Verbindung festgelegt bzw. gelöst werden kann, und daß die Verbindungsmittel einen der Knickschutzvorrichtung zugeordneten Zapfen (68; 78) und einen Haken (59; 64) umfassen, der auf dem Zylinder oder einem ihn tragenden Auslegerteil (3) drehbar gelagert ist, daß der Haken in Richtung auf eine vorbestimmte Stellung vorgespannt ist, so daß er an seinem vorderen Ende mit dem Zo.pfen zusammenarbeitet, und daß der Haken einen Arm trägt, der durch einen in dem anderen Auslegerteil (2) vorgesehenen Nocken (61) betätigt '..erden kann, um den Htlcen entgegen der auf ihn wirkenden Vorspannkraft zu bewegen.
- 22. Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennnzeichnet , daß die Knickschutzvorrichtung (9) beim ausgefahrenen Zustand der Kolbenstange (5) durch Reibungskräfte oder dergleichen in einer bestimmten Lage gehalten wird, wobei diese Keibungskräfte oder dergleichen zwischen der Knickschutzvorrichtung und äinem Auslegerteil (2) oder zwischen der Knickschutzvorrichtung und der Kolbenstange erzeugt werden.109831/1OfS
- 23· Antriebsmittel für die Knickschutzvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel die Knickschutzvorrichtung (9) beim ausgefahrenen Zustand der Kolbenstange (5) in einer vorbestimmten Stellung halten.
- 24. Teleskopausleger mit mindestens zwei mittels einen Zylinder mit Kolben und Kolbenstange aufweisenden hydraulischen Stössel gegeneinander verschiebbaren Teilen, ge kenn zeichnet durch eine auf der Kolbenstange (5) des hydraulischen Stössels (4) verschiebbar angeordnete, an einem Auslegerteil (2, 3) anliegende Stütze (9)» die bei Jeder Ein- und Ausfahrstellung des Teleskopauslegers (1) zwischen freiem Kolbenstangenende (5) und benachbartem Ende des Zylinders (7) in einer vorbestimmte Abstände von diesen Enden aufweisenden Stellung gehalten ist.109832/1076Leerseite
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