DE2018927A1 - Datenaufzeichnungsgerat und Ver fahren zum Bedrucken von Formularen mit Hilfe geprägter Druckelemente - Google Patents
Datenaufzeichnungsgerat und Ver fahren zum Bedrucken von Formularen mit Hilfe geprägter DruckelementeInfo
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Description
"Datenaufzeichnungsgerät und Verfahren zua Bedrucken von Foraularen Bit Hilfe geprägter
Druckeleaente"
Oie Erfindung betrifft ein Druckgerät und insbesondere ein
Aufzeichnungsgerät zum Abdruck einer bestirnten Gruppe von Druckzeichen, deren Druckqualität von wesentlicher
Bedeutung ist, während nahe dazu eine weitere Gruppe von Druckzeichen zum Abdruck gebracht wird, deren Druckqualität von weniger grosser Bedeutung ist. Die Druckzeichen,
deren Druckqualität von weniger grosser Bedeutung ist, können beispielsweise aus de* Naaen und der Adresse eines
Kunden und aus seiner Kontonuaaer bestehen. Die Gruppe
der Druckzeichen, deren Druckqualität von wesentlicher
Bedeutung ist. entspricht demjenigen Anteil bzw. Vorgang
des Geschäftes, welcher aaschinengelesen wird·
Vorteilhafterweise können die Kontonummer auf der Kreditkarte und die Zahlen auf den variablen, den Betrag angebenden Druckrädern durch stilisierte Druckzeichen der Art
dargestellt werden, welche für die Maschinen mit optischer Ablesung (OCR) oder für Maschinen mit Magnetfarbenablesung bzw. -abtastung (MIGR) geeignet sind· Auf diese
Weise können die auf dem Datenaufzeichnungsgerät zu bedruckenden Formulare genau und schnell mit Datenverarbeitungsgeräten weiterbearbeitet werden.
Obwohl die Verwendung lesbarer bzw. abtastbarer Daten die Arbeitsgeschwindigkeit und Wirksamkeit bei der Handhabung
von bedruckten Formularen gesteigert hat, sind beträchtliche Schwierigkeiten gegenwärtig, wenn die stilisierten
Zeichen auf den Formularen abzudrucken sind. Wegen der engen Toleranzen, die von den Abfühlgeräten gefordert
werden, ist es wesentlich, dass die Druckzeichen innerhalb eines gewissen, begrenztem Bereiches am Formular angeordnet werden, und zwar so, dass sie von gleichförmiger
Dichte sind, um bei Abtastung ein starkes Signal zu erzeugen. Die auf dem Fasnral&r abgedruckten Zeichen sollen
frei von gekerbten oder ausgezackten Umrisslinien sein,
wodurch falsche bzw. rasecl*te Signale erzeugt werden könnten.
Diese wiederum könnten verfälschte und irreführende Vorgänge auslösen. Die vorliegesd® Erfindung wird anhand von
OGR-Zeichen besehriefe©s5 akiail natürlich auch sogenancfce
MICR-Zeichen und andere Brückeeichen hierfür geeignet sind,
deren Abtastqualität von wesentlicher Bedeutung ist.
Es wurden einige Verbesserungen an Datenaufzeichnungsgeräten vorgenommen, um Formulare und Dokumente mit maschinenlesbaren Zeichen zn tradraek«· Bi®ee Verbesserungen -
umfass®® beispielsweise amsgleielE©s€e Bmekwfilzem efic·?
Druckwi fieri age? d Ssrefc wele&o s£e glei©feffis^ilg©sf Is
ssi? tiezisi ©ffsäsit'ffiE1 tct- έ:θπιι eioL· fiis Biefe
geprägten Karte und/oder des Foraulare von einem Druckvorgang zum anderen ändert.
An anderen Geräten werden Zwillings-Druckwalzen eingesetzt, welche unabhängig voneinander wirksam sind, um
eine der Druckzeichengruppen mit Hilfe einer der Druckwalzen abzudrucken, wenn sich die Druckwalze in einer
ersten Richtung über das Formular bewegt, während die andere Gruppe von Druckzeichen mit Hilfe der anderen
Druckwalze abgedruckt wird, wenn die Druckwalze sich in entgegengesetzter Richtung über das Formular bewegt, wie
dies im US-Patent Nr. 3 272 120 dargestellt und beschrieben ist. Insbesondere wird dabei eine der Druckwalzen in
Drucklage mit einer einzelnen Zeile stilisierter, geprägter Druckzeichen abgesenkt, wenn sich die Druckwalze
in der ersten Richtung bewegt, wonach diese Druckwalze angehoben und die andere Druckwalze in Drucklage abgesenkt wird, um während der Rückführungsbewegung der Druckwalzen in ihre Ausgangsposition die anderen geprägten
Druckzeichen abzudrucken.
Obwohl die beschriebenen Verbesserungen einen gewissen Erfolg aufweisen, soll die vorliegende Erfindung eine
weitere Verbesserung in dem Bemühen darstellen, Formularsätze mit Druckzeichen grosser Klarheit und Umrissliniengenauigkeit unter Verwendung kleiner Datenaufzeichnungsgeräte zu bedrucken.
Es soll ein Datenaufzeichnungsgerät geschaffen werden, durch welches Formularsätze mit Hilfe einer Druckplatte
bedruckt werden, auf welcher sowohl herkömmlich geprägte Druckzeichen als auch geprägte, codierte Zeichen angeordnet sind. Für den Druck werden gleichfalls einstellbare
Druckräder verwendet, welche variable, codierte Zeichen abdrucken. Dies soll so geschehen, dass die auf dem For-
mularsatz hergestellten Abdrücke von genügend grosser
Schärfe und Klarheit sind, um durch Maschinen abgetastet werden zu können.
Erfindungsgemäss weist das Datenaufzeichnungsgerät eine
axial verschiebbare Druckwalze auf, welche so angeordnet ist, dass sie zunächst einen Abdruck von einer ersten
Gruppe aus Druckelementen fertigt, wobei sie entlang dieser Gruppe von einem Ende zum anderen entlangrollt, ohne
dabei angrenzende Zeilen einer zweiten Gruppe aus Druckelementen zu berühren. Nach diesem Druckvorgang wird die
Druckwalze axial in eine Position verschoben, in welcher sie lediglich die zweite Gruppe von Druckelementen abdruckt, wenn sie in ihre Ausgangsposition über die Druckelemente
zurückgeführt wird.
Es hat sich herausgestellt, dass auf diese Weise hergestellte Abdrücke eine Qualität aufweisen, welche den
direkt von eingefärbten Zeichen hergestellten Abdrücken gleichen. Wenn das auf diese Weise bedruckte Formular
als Eingabedokument für Datenverarbeitungsmaschinen verwendet wird, kann der auf den Formularen befindliche Abdruck
durch das Datenverarbeitungsgerät genau abgelesen bzw. abgetastet werden«
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 der Zeichnungen ist eine Perspektlvansicht eines
erfindungsgemägsea Druckgerätes mit abgenommenem
Griffkörper?
Fig« 2 der Zeichnungen ist eine bei &hg®momm®n®u Griff«
körper dargestellte Draufsicht der Positionen der Druckelement® und eines Druekwalzenversohwenk-
- 5 109808V0276
- 5 -Mechanismus in seinen beiden Extremlagen;
Fig. 3 ist eine Schnittansicht von Linie 3-3 in Fig. 2
und
Fig. 4 ist eine Teil-Schnittansicht von Linie 4-4 in Fig. 3.
Die Druckwalzenkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung besteht aus einem verhältnismässig einfachen Aufbau, welcher in verschiedenen Datenaufzeichnungsgeräten eingesetzt
werden kann. Für die Zwecke der vorliegenden Beschreibung wird die neuartige Konstruktion als in einer Haschine verwendet dargestellt, wie sie in dem US-Patent Nr. 3 405 634
erläutert ist. Inhalt und Beschreibung dieser Erfindung sind in dem MaBe mit aufgenommen, als sie zur Erläuterung
der vorliegenden Erfindung und der Beschreibung beitragen.
Das Datenaufzeichnungsgerät nach der vorliegenden Erfindung, mit Bezugsnummer 10 in Fig. 1 dargestellt, dient dazu, von
einer Kreditkarte oder einer Druckplatte CB Abdrücke auf einem Formular herzustellen. Die Druckplatte CR ist mit
geprägten, lesbaren Druckbuchstaben TC (Fig. 2) und mit stilisierten, geprägten Druckzeichen SC in Form sogenannter OCB-Zeichen versehen. Da das Datenaufzeichnungsgerät
nach der vorliegenden Erfindung mit Ausnahm« des Druckwalzenmechanismus im wesentlichen dem im US-Patent Nr.
3 405 634 dargestellten Gerät gleicht, wird nur eine kurze
Beschreibung des Gerätes gegeben.
Wie sich aus Fig. 1 der Zeichnungen ergibt, ist das Datenaufzeichnungsgerät mit einer Basis B ausgestattet, auf
welcher ein Druckwiderlager bzw. ein Bett 12 vorgesehen ist. Ein Druckwalzenlaufwerk 14 kann während eines Druckvorgange β quer zum Bett 12 bewegt werden. Ein Schaltbrett
- 6 -1ÖÖ$Q8/02?ö
■it Schalthebeln, mit Bexugsnummer l6 angedeutet, dient
dazu, ua Manuell sogenannte variable Datendruckräder 18 einzustellen«
Wie sich aus Fig· 2 der Zeichnungen ergibt, kann das Bett 12 des Datenaufseiehnungsgerätes auch mit einem
Datumgeber 20 und alt einer Hilfsplatte 22 versehen sein. Die Platte 22 kann zur Identifizierung des Einsatzortes
dienen· Der Datumgeher und/oder die für die Ortsbezeichnung dienende Platte können in gleicher Weise mit stilisierten Zeichen, beispielsweise Bit OCR-Zeichen versehen
sein. Die geprägte Kreditkarte CR wird alt ihrer Prägeseite nach oben auf das Bett 12 aufgelegt und wird durch
Eckenführungen 2h und 26 und durch Federlehren 32 und gehalten. Ein zu bedruckendes Formular F wird auf das
Bett 12 aufgelegt und liegt über den ü&tendruekrädexnie,
den Datraragefeer 20, fiss· MlIfsplatte 22 und demjenigen
Teil der KreAitkcaF^® <SEß aw£ uölefe©* sich die geprägten
Daten fe©fiM(te®o Bes F®??m$ü,C5? uirS tisrel Pläehenkörper
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exzentrischen Zapfen 34 angebrachten Rolle 54 versehen, während der Seitenteil 46 «it einer auf eines exzentrischen Zapfen 36 angebrachten Rolle 56 ausgestattet ist·
Die Rolle 54 liegt somit unterhalb der Rollen 48 und 50
unter Rollkontakt an der Unterseite des Bettes 12 an, während die Rolle 56 unterhalb der Rolle 52 rollend an
der Unterseite des Bettes 12 anliegt. Somit wird das Druckwalzenlaufwerk 14 in seiner Bahn durch die Rollen
48, 50, 52, 54 und 56 getragen und geführt; es ist dabei während eines Drucktaktes von einer Ausgangsposition
quer zum Bett in eine Arbeitslage und zurück in die Ausgangsposition bewegbar. Die exzentrischen Zapfen 34 und
56 ermöglichen eine Verstellung der Rollen 54 und 56 bezüglich der Rollen 48, 50 und 52, um eine genaue Ausrichtung der Rollen am Bett zu erreichen. Auf diese Weise
soll das Druckwalzenlaufwerk 14 während eines Drucktaktes in einer gleichförmigen, genau geführten Bewegung frei
von Spiel geführt werden.
Die neuartige, erfindungsgemässe Vorrichtung bezieht sich
auf einen Druckwalzenmechanismus, welcher in einer ersten Richtung in einer Bahn rollt, während er sich in eine
seitlich im Abstand dazu liegende Bahn verschwenkt, wenn er in der entgegengesetzten Richtung rollt· Vie am
besten aus Fig. 3 der Zeichnungen ersichtlich ist, ist eine Druckwalze P drehbar und verschiebbar auf einer
VeIIe 60 angeordnet, welche in vertikal länglichen Öffnungen 62 und 64 der Seitenteile 44 und 46 am Druckwalzenlaufwerk 14 gelagert ist. Die Welle wird durch eine Abdeckung bzw. einen Griffkörper 65 (Fig. l) gegenüber
einer Verschiebung abgesichert. Der Griffkörper 65 ist am Druckwalzenlaufwerk befestigt und kann durch den Bedienungsmann ergriffen werden, um das DruckitiLzenlaufwerk
während eines Drucktaktes zu bewegen. Ein Paar Federn
und 68 dienen dazu, die Welle 60 nach oben in die läng-
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lichen Öffnungen 62 und 64 zu ziehen. Ein Paar von Stellschrauben 70 und 72 sind vorgesehen, welche gleichfalls
auf der Welle und gegen die Spannung der Federn einwirken, um eine senkrechte Verstellung der Welle so vornehmen zu
können, dass die Druckwalze auf geeignetem Druckniveau oberhalb des Bettes zu liegen kommt. Auf diese Weise
kann der erwünschte, zum Druckvorgang erforderliche Anpressdruck der Druckwalze unter Bezugnahme auf die Druckelemente
und die zu bedruckenden Formulare erzielt werden.
Wie sich aus Fig. 2, 3 und 4 der Zeichnungen ergibt, ist die aus einer Platte bestehende Rückseite 42 des Druckwalzenlaufwerkes
14 mit einer Öffnung 43 ausgestattet, wodurch für die in ihrer Ausgangsposition befindliche
Druckwalze Platz geschaffen ist. Sie befindet sich dabei am linken Ende des Bettes 12, gesehen in Fig. 1, 2 und 4
der Zeichnungen. Ein Druckwalzenverschwenkmechanismus dient dazu, die Druckwalze P axial auf der Welle 60 von
der durch ausgez-ogene Linien dargestellten Lage an einem Ende des Bettes zu der durch gestrichelte Linien
dargestellten Lage am entgegengesetzten Ende des Bettes und zurück zu der durch ausgezogene Linien dargestellten
Position zu verschieben, wie sich dies aus Fig. 2 der Zeichnungen ergibt. Die Verschwenkvorrichtung weist
einen Bügel 76 auf, welcher am Druckwalzenlaufwerk 14
angebracht und mit diesem bewegbar ist.
Der Bügel 76 ist mit einer senkrechten Strebe 78 versehen, mittels welcher der Bügel verdrehbar auf einem Zapfen 80
angebracht ist. Der Zapfen 80 1st an der Oberseite 40 des Druckwalzenlaufwerkes angebracht und erstreckt sich von
dort nach unten. Der Bügel wird durch einen Haltekörper 82 auf diesem Zapfen gehalten. Der Bügel ist ferner mit
einem Paar bogenförmiger Arme 84 und 86 versehen, welche je in Anlage an einem Ende der Druckwalze sind.
Eine aussermittig wirkende U-förmige Feder 96 dient dazu,
die Druckwalze in einer ihrer zwei Positionen auf der Welle 60 zu halten. Sie weist ein Paar an ihrer Aussenseite geformte Ansätze 98 und 100 zur Befestigung der
Feder auf. Wie sich aus Fig. 2 der Zeichnungen ergibt, ist der Ansatz 98 in einer Ausnehmung der Strebe 78 des
Bügels 76 geführt, während der Ansatz 100 in einer Nut eines Blockes 102 geführt ist. Der Block 102 ist an der
Unterseite der Oberseite 40 des Druckwalzenlaufwerkes angebracht.
In Fig. 2 der Zeichnungen sind die Druckelemente und das zu bedruckende Formular auf dem Bett 12 ausgerichtet.
Das Druckwalzenlaufwerk 14 befindet sich in seiner Ausgangsposition, was bedeutet, dass der Bügel 76 und die
Druckwalze P in der durch ausgezogene Linien dargestellten Lage angeordnet sind„ Sie werden durch die Feder 96
gehalten, welche den Bügel in Uhrzeigersinn spannt. Wenn die Druckwalze sich in ihre Arbeiteposition bewegt, und
zwar von,||nks nach rechts, fährt die Feder dort, den
Bügel in der durch ausgezogene Linien dargestellten Position zu halten, und zwar wenn die Druckwalze in einer
ersten Bahn über das Bett geführt wird, um das Formular mit Hilfe der Kreditkarte CB und der Datendruckräder 18
zu bedrucken.
Wenn sich das Druckwalzenlaufwerk der Arbeitsposition nähert, schlägt eine Steuerkante 94 des Bügels 76 an
einen Steuerkörper 95 an» welcher sich an der Eckenführung
26 befindet. Auf diese Weise wird der Bügel gegen die Uhrzeigerrichtung verdreht, so dass der bogenförmige Arm
84 des Bügels am Ende der Druckwalze angreift und diese axial in die durch gestrichelte Linien dargestellte Position
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verschiebt. Die Verdrehung des Bügels wird arretiert, wenn ein Flächenteil 89t auf einer nach oben stehenden Rippe
88 des Bügels vorgesehen, an der Welle 60 anschlägt· Zu diesen Zeitpunkt ist die Feder bereits in ihre aussermittige Position eingerastet, um auf diese Weise die
Druckwalze in der durch gestrichelte Linien dargestellten Position zu halten, und zwar während der Rückführungsbewegung des Druckwalzenlaufwerkes von der Arbeitslage in
die Ausgangsposition.
Während der Rückführungsbewegung des Druckwalzenlaufwerkes hält die Feder den Bügel in der durch gestrichelte Linien
dargestellten Position, also dann, wenn sich die Druckwalze in einer zweiten Bahn über den Bett bewegt, um das
Formular mit Hilfe der auf dem Datumgeber 20 und der Ortsplatte 22 befindlichen Zeichen zu bedrucken. Wenn das
Druckwalzenlaufwerk sich der Ausgangsposition nähert, schlägt eine Steuerkante 92 des Bügels 76 an einem Steuerkörper 93 an, welcher an der Eckenführung 2k vorgesehen
ist. Auf diese Weise wird der Bügel in entgegengesetzter Richtung verdreht, um den Arm 86 des Bügels am anderen
Ende der Druckwalze angreifen zu lassen. Diese wird entsprechend axial in die durch ausgezogene Linien dargestelle Position zurückverschobeno Die Verdrehung des
Bügele wird arretiert, wenn ein Flächenteil 91t auf einer
nach oben stehenden Rippe 90 am Bügel vorgesehen, an der Welle 60 anschlägt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Feder in
entgegengesetzter Richtung bereits in ihre aussermittige Position eingeschnappt, um die Druckwalze in der durch
ausgezogene Linien dargestellten Position zu halten. Die Druckwalze iit bereit für einen weiteren Druckvorgang·
Mit Hilfe des Gerät·» nach der vorliegenden Erfindung
werden durch Einsatz einer verschwenkbaren Druokwalzenanordnung Abdrücke hoher Qualität hergestellt· Der Druck
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der Zeichen geschieht dadurch, dass die Druckwalze in
einer ersten Bahn über eine Gruppe von Druckelementen
geführt wird, wonach die Druckwalze in eine zweite Bahn
verlagert und in entgegengesetzter Eichtung über eine
weitere Gruppe von Druckelementen gerollt wird. Auf diese Weise wird der für den Druck erforderliche Anpressdruck
auf den Druckzeichen einer Gruppe nicht beeinflusst durch angrenzende, geprägte Zeilen aus Druckzeichen
der anderen Gruppe« Der Bit Hilfe sogenannter
OCR-Druckzeichen hergestellte Abdruck unter Verwendung einer einzelnen Druckwalze, welche entlang zweier, voneinander
getrennter Druckbahnen bewegbar ist, ist von einer Qualität, welche ausreicht, um das bedruckte Formular
als Eingabedokument für Datenverarbeitungsmaschinen zu verwenden. Der auf dem Formular befindliche Druck ist
mit erforderlicher Klarheit und Schärfe abgebildet, um
ihn durch das Datenverarbeitungsgerät genau ablesen bzw.
abtasten zu können.
Es ist ersichtlich, dass mit der neuartigen Druckwalζen-Verschwenkvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung Abdrücke von sehr hoher Qualität auf mit Kohlepapierlagen
versehenen Formularen und insbesondere Abdrücke hoher Qualität von stilisierten OCR-Druckzeichen gefertigt
werden können·
Λ /» Λ Λ Λ
Claims (1)
- 2010927PATENTANSPRÜCHE:1 Λ Datenaufzeichnungsgerät mit einem Druckwiderlager zum Halten von Druckelementen und einem zu bedruckenden Formular, mit einem über dem Druckwiderlager während eines Druckvorganges von einer Ausgangsposition in eine Arbeitsposition und zurück in die Ausgangsposition bewegbaren Druckwalzenlaufwerk, in welchem eine Druckwalze gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwalze (P) mittels einer Vorrichtung (60) axial verschiebbar und drehbar gelagert am Druckwalzenlaufwerk (14) angeordnet und in einer ersten bahn in Drucklage bezüglich des Formulars (F) bewegbar ist, dass die Druckwalze in einer zweiten Bahn axial im Abstand von der ersten Bahn in Drucklage zum Formular in entgegengesetzter Richtung bewegbar ist, und dass eine während des Drucktaktes auf die Bewegung des Druckwalzenlaufwerkes (14) ansprechende Verschwenkvorrichtung (76, 92, 93» 94, 95> 96) wirksam ist, um die Druckwalze (P) in Arbeitsposition zwischen der ersten und zweiten Bahn zu bewegen.2, Datenaufzeiolmungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkvorrichtung einen drehbar am Druckwalzenlaufwerk gelagerten Bügel (76) aufweist, welcher in Anlage mit der Druckwalze und diese axial bewegend betätigbar ist, und dass nahe der Ausgangs— und Arbeitsposition des Druckwalzenlaufwerkes (14) eine Vorrichtung (92, 93» 94, 95* 96) zur Betätigung des Bügels wirksam ist.3» Da I^aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadux el* /leKennzeichnetf das« eine elastische Vorrichtung (9^» 98, 100) mit der Verschwenkvorrichtung zusammenwirkt, um die- 13 -Druckwalze (Ρ) während eines Drucktaktes in der ersten oder in der zweiten Bahn zu halten.4. Verfahren zur Herstellung eines Abdruckes von zwei Gruppen geprägter Druckelenente auf eines Formularsatz unter Verwendung einer in einem Druckwalzenlaufwerk gelagerten Druckwalze, welche mit Hilfe des Druckwalzenlaufwerkes in entgegengesetzten Sichtungen zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die im Druckwalzenlaufwerk drehbar gelagerte Druckwalze axial verschiebbar angeordnet ist, und dass die Druckwalze in einer ersten Bahn in Drucklage zu einer Gruppe von Druckelementen gerollt wird, wenn das Druckwalzenlaufwerk sich in einer Richtung bewegt, dass die Druckwalze von der ersten Bahn in eine zweite Bahn verschwenkt wird, wenn das Druckwalzenlaufwerk die zweite Position erreicht, und dass die Druckwalze in ihrer zweiten Bahn in Drucklage zur anderen Gruppe von Druckelementen gerollt wird, wenn das Druckwalzenlaufwerk in entgegengesetzter Richtung bewegt wird.5· Datenaufzeichnungsgerät mit einem Druckwiderlager zur Halterung von Druckelementen und einem zu bedruckendem Formular, und mit einem eine Druckwalze aufweisenden Druckwalzenlaufwerk, welches während eines Drucktaktes quer zum Druckwiderlager in einer Richtung in eine Arbeitsposition und zurück in entgegengesetzter Richtung in die Ausgangsposition bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwalze axial verschiebbar und drehbar gelagert am Druckwalzenlaufwerk angeordnet ist, dessen Achse sich quer zu seiner Bewegungsrichtung erstreckt, wobei die Druckwalze in einer ersten Bahn in Drucklage zu einem Teil der Druckelemente und zum Formular bewegbar ist, während die Druokwalze in einer zweiten, axial im- lh -1.09808/n??62 018 92Abstand von der ersten Bahn angeordneten Bahn in Drucklage mit einem anderen Teil der Druckelemente und dem Formular bewegbar ist, dass die Druckwalze mittels einer Verschwenkvorrichtung axial bewegbar und somit auf der ersten oder auf der zweiten Bahn rollend verlagerbar ist, und dass eine Vorrichtung nahe der Ausgangs- und der Arbeitsposition des Druckwalzenlaufwerkes vorgesehen ist, um die Schwenkvorrichtung zu betätigen, wodurch die Druckwalze sich in der ersten Bahn bei Bewegung des Druckwalzenlaufwerkes in einer Richtung bewegt, während sie sich bei Bewegung des Druckwalzenlaufwerkes in der anderen Richtung auf der zweiten Bahn bewegt.109808/0276AS .Leerseite
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