DE2018758A1 - Schreibfeder, insbesondere für Meßgeräte - Google Patents
Schreibfeder, insbesondere für MeßgeräteInfo
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- B43K1/12—Writing-points comprising fibres; Felt pads
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Description
OR-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHONWALD 2.0 1 8 7 5
DR-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH
17.4,1970
Schö/pa
Dia-Zubehör für die Meßtechnik E. -Nielsen K.G.
516 Düren-Lendersdorf, Indus tri es tra?>e 1
Schreibfeder, insbesondere für Meßgeräte
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibfeder., Insbesondere für Meß- und Registriergeräte u. dgl.,'
mit einer mit einem Tintenvorratsraum in Verbindung stehenden Schreibspitze.
5- Meß- und Registriergeräte sind vielfach mit einer
schreibenden Vorrichtung ausgerüstet, bei der eine Schreibfeder über ein Diagrammblatt geführt wird.
Hierbei dient als Schreibfeder ein mit einem Hohl-
rohr versehenes Gehäuse, das als Tintenvorratsraum
ausgebildet ist. Das freie Ende des Hohlrohres dient
als Sehreibspitze. Die Schreibspitze kann aus Metall,
Glas, künstlichem Saphir o. dgl. bestehen, wobei diese Teile eine entsprechend feine Bohrung aufweisen, die
vielfach als Kapillare bezeichnet wird. Durch eine
'J~ solche verhältnismäßig enge Bohrung gelangt die Tinte
in mehr oder weniger flüssiger oder breiiger Form.zu
dem freien Ende des Hohlrohres, wobei durch die Bewegung des die Schreibfeder haltenden Armes eine entsprechende
Registrierung auf einem Diagrammblatt vorgenommen wird.
1098A5/0722
Derartige Kapillar-Schreibspitzen erzeugen auf dem Diagrammpapier eine Linie, die im Querschnitt eine
sich deutlich, vom Papier abhebende etwa halbkreisförmige Erhöhung bildet. Der so entstandene Tinteriüberschu.'j
auf dem Papier zie.'it nur langsam ein.
Hierdurch ergibt sich eine faserige, ausgefranste Schreiblinie mit keineswegs genau definierten, klar
abgegrenzten Kanten. Bei zu langsamem. Einziehen oder Austrocknen der Tinte besteht ferner die Gefahr
des Verschmier ens des Diagramms. Ein weiterer --lachteil
der bekannten Kapillar-Sehreibspitzen besteht
darin, dal der Tintenfluü weitgehend vor. der Temperatur
und anderen atmosphärischen Einflüssen abhUngiL
ist. Dor TintenfIu2 durch eine solche Hohllohrung
er läßt noch zu wünschen übrig, da/weitgehend von der
Temperatur und anderen atmosphärischen Eirü-rirkungen
beeinflußt wird. Er ist daher beim Gehreiben nicht
immer gieichrrriJig. Ξ.3 ergibt sich keir.e saubere
Linienführung. Vielfach tritt eine Verschmutzung des
Diagramrnpapieres ein bzw. die aufgezeichnete Biagra.-nrnlinie
wird teils unterbrochen, teils unscharf. Ein v/eiterer Nachteil besteht darin, daß die Benutzung
der Schreibfeder in der V;inkellage begrenzt ist. Brauchbare Aufzeichnungen ergeben sich nur, wenn
mit senkrecht stehender oder wenigstens schräg nach unten-weisender Schreibspitze geschrieben wird. Ist
die Schreibspitze horizontal ausgerichtet oder weist sie gar i.ach oben, so , Γϊ/uft die Schreibflüssigkeit
in den Vorratsbehälter zurück. Ein 'Jberkopfsehreiben
is: also nicht möglich. Bei schnell schreibenden ler-üten, bei denen der Schreibarrn eine plötzliche
Bewegung ausführen rnu.o, kommt es nicht selten
vor, da3. die Tinte mehr oder weniger ht-rausgespritzt
wird. Im ganzen ergibt sich eine unsaubere aufzeichnung.
BAD ORIGINAL
109845/0722
Aui*£;abe dor Erfindung ist, eine 3chreibfed,er für die
genannten Zv;ccke zu schaffen, bei der ein gleichmäßiger
TintenfIu3 unabhängig von der Lage der
Sclrreibspitze und sonstigen Vu3eren Einwirkungen _,
gewährleistet ist. Die erfindungsgemäße Schreibfeder
für Meßgeräte zeichnet sich dadurch aus, daß. die Schreibspitze aus einer Vielzahl von einen .Strang
bildenden Kunststoff:iden zusammengesetzt ist, und da:"
der Fadenstrang am Au :>enuMifang desselben zusa:nmenge~
halten ist.
'Ein-wichtiger Vorteil dieser Feder besteht darin, '
da" die von ihr geschriebene Linie im Querschnitt
die Form eines flachen Rechtecks besitzt. Die Tinte wird so::ilt gleichmäßig über den gesamten Strichquerseimitt
verteilt, dringt gleichmäßig schnell ·
in das Registrierpapier ein und trocknet ebenfalls gleichmäßig, so daß ein Auslaufen, Ausiäsern oder
ein Verspritzen nicht zu befürchten ist. Die Xunststoffäden bilden zahlreiche, sehr enge Kapillarv.'ege,
durch die während des Schreibens die einzelnen Tintenfäden gezogen werden, um sich am Ende der Schreibspitze
zu vereinigen und den Schreibstrich zu bilden. Da der Tintentransport somit nahezu ausschließ- |
lieh von der Kapillarwirkung bestimmt wird und sich kein von der Beschleunigung oder der Schwerkraft
abhängiger Tintenfluß bildet, ist die Tintenzufuhr und damit die Strichstärke nahezu unabhängig von
äußeren Einflüssen. Eine weitere Folge des erfindungsgeraäßen
Aufbaues der Schreibspitze ist die Gleichmäßigkeit der Tintenverteilung über den Strichquerschnitt.
Diese Gleichmäßigkeit ist darauf zurückzuführen, daß die über den Querschnitt der Schreibspitze
gleichmäßig verteilten Tintenwege jeweils sämtlich etwa die gleiche Tintenmenge fördern. An dem zu- gespitzen
Ende der Schreibspitze laufen die Tintenfäden zusammen, jedoch ohne tropfenühnliehe Zusammen-10984570722
BAD
ballungen .zu erzeugen.
Die Schreibfeder nach der Erfindung kann unabhängig von der Lage der Schreibfeder in beliebiger Schrägstellung
und auch in Überkopflage verwendet werden. Hierdurch kann auch ein Schreib- oder Registriergerät, je nach
den Gegebenheiten des Aufstellungsortes, in Schräglage oder in Senkrechtstellung betrieben v/erden.
Die Vielzahl der Kapillare zwischen den einzelnen Kunststoffäden
gibt einerseits die Gewähr eines fortlaufenden Tintenflusses zur Schreibspitze, andererseits tritt durch
die Feinheit der' Kapillare eine solche Bindung des Tintenflusses auf, da.3 auch bei schneller Bewegung der
Schreibspitze ein Übermaß an Tinte nicht austreten kann. Die Schreibspitze kann um einen beliebigen Winkel bis
zu 560 um eine horizontale Achse verschwenkt werden,
ohne daß eine Beeinträchtigung der Schreibfähigkeit zu verzeichnen wäre. Die Vielzahl der feinen Kapillare hat
die Wirkung, daß die Tinte bei Aufsetzen der Schreibspitze auf das Diagrammpapier gleichsam nach außen gesaugt
wird, auch wenn ein Überkopfschreiben mittels der Schreibspitze
vorgenommen wird. Die Kapillarwirkung wird hierbei nicht aufgehoben. Zu beachten ist dabei, da:3 die Kunststoffäden
selbst die Tintenflüssigkeit nicht aufzusaugen vermögen. Vorteilhaft verwendet man einadrige Kunststoff
äden. Es können aber auch gezwirnte Kunststoffäden benutzt werden. Bei schnellschreibenden Geräten, bei
denen die Schreibspitze stark beschleunigt und abgebremst wird, wird keine Tinte herausgespritzt; die Linienführung
bleibt sauber und zuverlässig. Eine Beschmutzung des zu
beschreibenden Papiers durch Tintenspritzer ist daher nicht zu befürchten. Die erfindungsgemäße Schreibfeder
eignet sich insbesondere zur Verwendung an solchen Geräten oder sonstigen Vorrichtungen, die einer dauernden
Erschütterung ausgesetzt sind, wie dies beispielsweise bei Fahrzeugen, Schiffen, Flugzeugen u. dgl. der Fall ist.
109845/0722 η λ
Eine zweckmäßige Ausführungsforra der erfindungsgemäßen
Feder ergibt sich dadurch, daß die Kunststoffäden
sektorförmigen Querschnitt haben und unter Beibehaltung
von Zwischenabständen, im Querschnitt einen Kreis bildend,
parallel zueinander angeordnet sind. Für die Tintenzufuhr zur Schreibstelle stehen dann nicht nur einzelne Flüssigkeitsleitungen
zur Verfügung, sondern eine einzige, im Querschnitt nach Art eines Wagenrades ausgebildete
Flüssigkeitsleitung» Die Abstände der Sektoren voneinander und ggf. von einer umhüllenden Ummantelung sind
dabei so eng bemessen, daß die Kapillarwirkung trotz der miteinander in Verbindung stehenden Einzelwege nicht
gestört wird. Unter Berücksichtigung der verschiedenartigen Formen der in dem Fadenstrang enthaltenen Fäden
sei bemerkt, daß im Rahmen der vorliegenden Beschreibung unter einem Faden keineswegs nur ein im Querschnitt
rundes längliches Gebilde verstanden werden soll. Unter diesem Begriff sollen vielmehr alle länglichen
Gebilde mit über ihrer Länge konstantem Querschnitt fallen, wenn sie innerhalb des Fadenstranges die Ausbildung
gleichmäßig über den Querschnitt verteilter Leitungen ermöglichen.
Das Zusammenhalten des Fadenstranges am Außenumfang
läßt sich beispielsweise in der Weise erreichen, daß die am Stran&Umfang befindlichen Fäden miteinander
verbunden gehalten werden, z.B. durch Schweißung, Lei mung u. dgl.. Der Fadenstrang kann auch durch den den
Tintenvorratsraum bildenden Behälter zusammengepreßt gehalten werden. Je nach der Dicke der aufzuzeichnenden
Linie o. dgl. kann das äußere Ende des Fadenstranges
mehr oder weniger zugespitzt auslaufen. Die Fäden bestehen vorteilhaft aus einem Polyamid. Man kann aber auch
jeden anderen geeigneten Kunststoff verwenden. Im Gegensatz zu den Farbstiften ist die Schreibfeder mit Registrier-Tinte gefüllt. Die Schreibfeder stellt eine Wegwerffeder
dar. - ■"- ; ■ ".:■.'. : - '■' \ -. ." : ■■■-.■■"'.
109845/0722
Die Erfindung wird anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter AusfUhrungsbeispiele nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Schreibfeder
im Schnitt schematisch.
In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Schreibspitze
nach der Linie II-II der Fig. 1 schematisch und im
größeren Maßstab dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine weitere Schreibfeder mit zentral angesetzter Schreibspitze,
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht der Schreibfeder nach Fig. 3, und
Fig. 5 zeigt einen weiteren Querschnitt durch eine
Schreibspitze.
Die Schreibvorrichtung 1 nach den Figuren 1 und 2 weist ein als Behälter ausgebildetes Gehäuse 2 auf, das mit dem
Flanschteil 3 an einer Anzeigevorrichtung befestigt werden
kann. In dem Behälter 2 befindet sich ein Vorratsraum 4 zur Aufnahme von Registrier-Tinte o. dgl., welcher
mit einem saugfähigen, tintenspeichernden Material, z.B. Nylonfasern, Watte o. dgl. gefüllt ist, zur Aufnahme
und langsamer Wiedergabe der Registrier-Tinte an die Schreibspitze. Die Einfüllöffnung 5 wird durch
ein Klebeband oder ein sonstiges Verschlußmittel bis zur Ingebrauchnahme verschlossen gehalten, damit die
eingefüllte Tinte nicht verdunsten kann. In den Vorratsraum 4 ragt die Schreibspitze 6.
Die Schreibspitze 6 besteht aus einer Vielzahl von zu einem Strang zusammengefaßten Kunststoffäden 7 von vorzugsweise
kreisförmigem Querschnitt.. Hierbei entsteht eine
Vielzahl von feinen kapij-larartigen Zwischenräumen 8, die
zur Aufnahme und Förderung der Tinte aus dem Vorratsraum 109845/0722
zu dem vorzugsweise zugespitzten Ende 9 dienen. Der Fadenstrang
kann in der Weise zusammengehalten werden, daß die Kunststoffaden am Außenumfang des Stranges durch eine
leichte Wärmeschweißung miteinander verbunden gehalten
werden. Man kann den Kunststoffstrang auch am Außenumfang verleimen oder mit einem Mantel umgeben. Ferner
kann man auch so vorgehen, daß der Fadenstrang mittels einer Hülse o. dgl. zusammengepreßt gehalten wird.
Die vorzugsweise einadrigen Kunststoffaden können bei
dem Strang von jeweils gleicher Stärke sein. Man kann
aber auch Fäden verschiedenen Durchmessers verwenden,
beispielsweise den äußeren Kranz des Fadenstranges aus
Fäden größeren Durchmessers bilden, während/im Inneren des Kranzes befindlichen Kunststoffaden jeweils einen
kleineren Durchmesser aufweisen. Auf diese Weise hat
man es in der Hand, die zwischen den Fäden zu bildenden
Kapillare verschieden groß zu wählen. Das Gehäuse zur
Aufnahme der Schreibfeder kann beliebig gestaltet sein.
Die Schreibspitze ist zweckmäßig bis zur Ingebrauchnahme
durch einen abziehbaren Schutzlack o. dgl., z.B. Polyvinyl-Azetatleim, gegen Luftzutritt abgeschlossen.
Zur Inbetriebnahme wird .der Schutzfilm abgezogen und
am Behälter die Einfüllöffnung freigemacht.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Schreibfeder besteht aus einem länglichen wannenförmigen Gehäuse 11,
dessen offene Breitseite mit einem Deckel 12 verschlossen
ist. An der gegenüberliegenden Breitseite des Gehäuses befindet sich ein rohrförmiger Ansatz 15, der den Faserstrang
16 auf einem Teil seiner Länge umschließt und als Einspann- und Führungselement dient. Ferner sind
an dem Gehäuse Klemmbacken 13, Ik angebracht; die der
Befestigung der Feder an einem Halter dienen. Der Fadenstrang 16 ist an seinem äußeren Ende bogenförmig zugespitzt,
während sein anderes Ende etwa in der Mitte des
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Gehäuses unter einem Winkel von etwa 45 °abgeschnitten
ist. Das Gehäuse 11 ist im übrigen mit einem faserigen Material gefüllt, das die verwendete Registrier-Tinte
speichert und dosiert an die Schreibspitze ΐβ abgibt.
Um während des Einfüllens der Registriertinte das Entweichen der in dem BehälterInnern vorhandenen Luft zu
ermöglichen, ist an dem Gehäuse eine Öffnung 17 vorgesehen, die nach Beendigung des Püllvorganges mit einem
Wachs, einem Stopfen ο. dgl. verschlossen werden kann.
% Wie schon erwähnt,ist die Erfindung keineswegs an die
Verwendung von Fäden mit kreisförmigem Querschnitt innerhalb der Schreibspitze beschränkt. Fig. 5 zeigt
einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Schreibspitze, bei dem insgesamt acht sektorförmige
Fäden 20 so zueinander angeordnet sind, daß der entstehende Strang im Querschnitt kreisförmig ist.
Die einzelnen Sektoren 20 haben jeweils gleichmäßige Abstände voneinander und sind von einer schlauchformigen
Ummantelung 21 umgeben, von der sie ebenfalls den gleichen Abstand haben. Die Zwischenräume 22 zwischen den Sektoren
20 untereinander und die Zwischenräume 23 zwischen den
einzelnen Sektoren 20 und der Ummantelung 21 haben ins-
™ gesamt die Form eines Wagenrades.
Die Schreibfeder ist gebrauchsfertig und mit genau dosierter Registriertintenmenge gefüllt. Ferner ist sie
durch Luftabschluß bis zur Inbetriebnahme lagerfähig und ohne Füllen direkt anschreibend. Ein Reinigen oder sonstige
gebräuchliche Handhabungen zur Inbetriebnahme der Registrierschrei bfeder entfallen.
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Claims (1)
- AnsprücheIJ Schreibfeder, insbesondere für Meß- und Registriergeräte u.dgl. mit einer mit einem Tintenvorratsraum in Verbindung stehenden Schreibspitze, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibspitze (6) aus einer Vielzahl von einem Strang bildenden Kunststoffäden (7) zusammengesetzt ist, und daß der Padenstrang (6) an seinem Außenumfang zusammengehalten ist.2. Schreibfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Strangumfang befindlichen Fäden miteinander verbunden sind, z.B. durch Warmschweißung, Leimung u. dgl..>. Schreibfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Padenstrang (6) zugespitzt (9) ausläuft.4. Schreibfeder nach einem der Ansprüche 1 bis y, dadurch gekennzeichnet, daß der Padenstrang (6) durch die Wandung des den Tintenvorratsraum bildenden Behälters (2) zusammengepreßt gehalten ist.5. Schreibfeder*nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strang bildenden Kunststoffäden von unterschiedlichem Durchmesser sind, und daß die Fäden größeren Durchmessers - im Querschnitt gesehen - am Strangumfang angeordnet sind.6. Schreibfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schreibstrang bildenden Kunststoffäden Polyamid-Fäden sind.109845/0722-ΙΟΥ· Schreibfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,1 daß die Einfüllöffnung bzw. der Verschlußstopfen (5) durch ein entfernbares Verschlußmittel, z.B. Klebeband,und die Schreibspitze (9) durch einen abziehbaren Schutzlack o. dgl. luftdicht abdeckbar sind.8. Schreibfeder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffäden (20) sektorförmigen Querschnitt haben und unter Beibehaltung von Zwischenabständen (22), im Querschnitt einen Kreis bildend, parallel zueinander angeordnet sind.9· Schreibfeder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenstrang unter Beibehaltung eines ringförmigen Zwischenraumes (23) von einer schlauchformigen Ummantelung (21) umgeben ist.109845/0722
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| DE19702018758 DE2018758A1 (de) | 1970-04-18 | 1970-04-18 | Schreibfeder, insbesondere für Meßgeräte |
| CH450771A CH519397A (de) | 1970-04-18 | 1971-03-26 | Schreibfeder, insbesondere für Messgeräte |
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| US4306819A (en) * | 1979-03-24 | 1981-12-22 | Dia-Nielsen Gmbh | Deformable fibrous pen construction for selective nib placement |
| DE3227589A1 (de) * | 1982-07-23 | 1984-01-26 | Hartmann & Braun Ag, 6000 Frankfurt | Druckkopf fuer einen mehrfarben-punktdrucker |
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| US3983569A (en) * | 1975-01-10 | 1976-09-28 | Graphic Controls Corporation | Instrument pen with integral pen arm attachment means |
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1970
- 1970-04-18 DE DE19702018758 patent/DE2018758A1/de active Pending
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1971
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- 1971-04-16 NL NL7105108A patent/NL7105108A/xx unknown
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Also Published As
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|---|---|
| CH519397A (de) | 1972-02-29 |
| FR2089804A5 (de) | 1972-01-07 |
| NL7105108A (de) | 1971-10-20 |
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