DE2017885B2 - Vorrichtung zum haltern eines bandwickels - Google Patents
Vorrichtung zum haltern eines bandwickelsInfo
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Haltern eines in einer Kassette oder auf einer
Spule enthaltenen Bandwickels, insbesondere Filmwickels, an einem mit dem Band zu beschickenden
Gerät, insbesondere einen Filmprojektor, mit Halte- und Führungselemcnten für die den Bandwickel aufnehmende
Kassette oder Filmspule und einer Einfädeleinrichtung zum Einfädeln des Bandes in Förderund
Antriebsorgane des Gerätes.
Derartige Vorrichtungen zum Haltern von Bandwickeln beispielsweise in Form von sich in einer Kassette
oder aber einer Spule befindenden Magnetbändern, in einer Kamera zu belichtender Filmstreifen
oder aber in einem Diaprojektor vorzuführender belichteter Filmstreifen sind in den mannigfaltigsten
Ausführungsformen bekannt.
So ist z. B. aus der USA.-Patentschrift 3 297 267 eine solche Vorrichtung für ein Magnetbandgerät bekannt,
bei der das zuzuführende Magnetband aus einer Kassette über eine Einfädeleinrichtung dem Gerät
zugeführt wird. Die Kassette wird dabei in nicht näher dargestellter Weise mit dem Gerät verbunden,
wobei die sich innerhalb der Kassette befindende Magnetspule über ein durch einen Ausschnitt der
Kassette greifendes Reibrad angetrieben wird.
In Verbindung mit Filmkameras ist es z. B. aus der USA.-Patentschrift 3 434 783 bekannt, den zu belichtenden
Film enthaltende Kassetten mit der Kamera auswechselbar zu verbinden, wobei in diesen Kassetten
jeweils zwei Spulen vorgesehen sind, von deren einer der Film abgewickelt und deren jeweils anderer
der Film zugeführt wird. Auch diese bekannten Kassetten haben dabei mit dem Antriebssystem der Filmkamera
zusammenwirkende Reibräder, die die Spulen der Kassette antreiben. Eine ähnliche Einrichtung
ist auch aus drr deutschen Olfenlegungsschrift 1 472 619 bekannt.
Aus der USA.-Patentschrift 3 399 842 ist schließlich ein Filmprojektor bekannt, der einen Schnellverschluß
zur Aufnahme von Filmspulen aufweist. Die Filmspule wird dabei in eine relativ schmale Ausnehmung
des Projektors teilweise eintauchend eingeführt, wobei durch diesen Einführungsvorgang veranlaßt,
über eine Hebelübertragung eine Antriebsspindel aus dem Inneren des Projektors so in diese Ausnehmung
eingeführt wird, daß mit der Spindel verbundene Rastelemente in eine axiale Ausnehmung
der Filmspule eingreifen und die.e damit drehfest mit der Spindel verbinden. Über die so mit der Filmrolle
verbundene Spindel wird diese von einem Antrieb des Projektors angetrieben.
Alle diese bekannten Vorrichtungen sind jeweils zur Aufnahme entweder nur einer Kassette oder aber
zur Aufnahme eines auf einer Spule aufgerollten Bandwickels geeignet, erlauben jedoch nicht ein
wahlweises Zuführen eines solchen Bandwickels sowohl von einer aufsteckbaren Kassette her als auch
von einer z. B. lediglich auf einer Spindel aufsteckbaren Filmrolle. Gerade bei der privaten Filmvorführung werden jedoch in jüngster Zeit in zunehmendem
Maße bereits fertig belichtete Filme enthaltende Kassetten angeboten, die jedoch nicht mit den herkömmlichen,
zur Vorführung größerer Filmspulen geeigneten Projektoren vorgeführt werden können. Zwar
sind andererseits selbstverständlich auch Projektoren zur Vorführung von Filmkassetten erhältlich, jedoch
eignen sich diese wiederum nicht zu einer wahlweisen Vorführung größerer Filmrollen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in
einfacher Weise und ohne größere Eingriffe in die Vorrichtung sowohl die Halterung von Kassetten als
auch herkömmlicher, größerer Bandspulen gestattet und eine Zuführung des in den Kassetten oder auf
den Spulen vorhandenen Bandwickels in einem Gerät, z. B. einem Filmprojektor oder aber Magnetbandgerät,
ermöglicht.
Bei einer Vorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung gelöst durch eine an
dem Gerät angebrachte Halterungscinhcit mit einem
Rahmen, der sowohl die Halte- und Führungselemente
für die Kassette als auch eine Aiifnahmeöffiiiing
für eine Spindel zum Ansetzen einer Filmspule an Stelle der Kassette aufweist, wobei die Einfädeleinrichtung
im Rahmen so angeordnet ist, daß mit ihr sowohl von der Kassette als auch von der Filmspule
kommendes Band einfädelbar ist und an der Halterungseinheit eine Rückspulrolle gelagert ist, die
uns einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, von der sie an den in der Kassette oder auf
der Filmspule befindlichen Bandwickel angreift.
Mit Hilfe dieser relativ einfach aufgebauten Vorrichtung ist ohne Eingriffe in das mit dieser Vorrichtung
verbindbare Gürät oder aber die Vorrichtung wahlweise sowohl ein in einer Kassette enthaltender
Bandwickel als auch ein auf einer größeren Spule aufgewickelter Bandwickel dem Gerät in einer grundsätzlich
gleichen Weise zuführbar. Besonders in Verbindung mit Filmprojektoren ergibt sich damit der
Vorteil, daß mit ein und demselben Frojektor sowohl in Kassetten als auch auf Filmspulen vorliegende
Filme vorgeführt werden können.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist an dem Rahmen eine Öffnung zum Einsetzen eines Spulenadapters
vorgesehen. Mit Hilfe eines solchen auf den Rahmen einfach einsteckbaren Spulenadapters
sind auch Filmspulen unterschiedlichen Durchmessers und damit unterschiedlichen Fassungsvermögens
■ 11 der gleichen einfachen Weise von der Vorricntung
zu haltern wie z. B. Kassetten oder aber kleinere Spulon. Der Adapter weist dabei in unterschiedlichen
Absländen Öffnungen für die Spindel einer Filmspule auf. die zweckmäßigerweise so angeordnet sind, daß
alle handelsüblichen Filmspulen in der Vorrichtung zu haltern sind.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist am !'.ahmen der Halterungseinrichtung eine Bandführungseinrichtung
zwischen der Einfädeleinrichtung und der Aufnahmeöffnung angeordnet, die finden Kassettenbetrieb in eine Ruhestellung bewegbar
ist. in der sie den Raum zwischen der Kassette lind der Einfädeleinrichtung freigibt.
Mit Hilfe dieser Bandführungseinrichtung ist das
z. B. von einer Filmspule zugeführte Filmmaterial mit der gleichen exakten Führung an die Einfädeleinrichlung
zu geben, wie dieses durch die Ausgabeöffnung einer herkömmlichen Filmkassette ohnehin der Fall
ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Bandführungseinrichtung einen klapp- oder verschiebbar
gelagerten Rahmen auf, in welchem Füllrungsrollen angeordnet sind.
Weitere Eigenschaften und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. In dieser ist
F i g. 1 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Halterung in Verbindung mit einem Filmprojektor,
F i g. 2 eine Schrägansicht einer mit der in F i g. I dargestellten Halterung verwendbaren Kassette,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht einer FiImführung,
entsprechend der Linie 3-3 in Fi g. I,
Fig. 4 eine vergrößerte Teil-Schnittansicht von
Ausricht- und Verriegelungseinrichtungen, entsprechend der Linie 4-4 in F i g. 2,
F i g. 5 eine Stirnansicht eines Spulenadapters,
F i g. 6 eine Schrägansicht der Halterung mit dem Spulenadapter nach F i g. 5 und
Fig, 7 eine Schrägansicht einer mit dem in Fig. ·">
dargestellten Adapter verwendbaren Spindel,
In der Zeichnung sind gleiche oder entsprechende Teile durchgehend mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
Fig. 1 zeigt eine mittels herkömmlicher (nicht dargestellter) Mittel an einem Projektorgehäuse
11 befestigten Halterung 10. Über die vor der Transporteinrichtung des Projektors 11 angeordnete
Halterung 10 für einen Filmvorrat hinaus kann der übrige Projektor von der Transporteinrichtung an
eine bekannte Vorrichtung sein. Die Halterung 10 weist einen hohlen Rahmen 12 mit einer öffnung 14
auf. Der Rahmen 12 bildet einen Sitz 15 zur Aufnahme einer gestrichelt dargestellten Kassette 40. In
dem hohlen Rahmen 12 sind Einrichtungen zum Ausziehen und Einfädeln angeordnet.
Der Sitz 15 ist zur passenden Aufnahme einer Filmkassette 40 ausgebildet Die Breite des Sitzes 15
hängt von der Breite der Kassette 40 ab. In der Kassette 40 ist eine einen Film enthaltende Spule 41 eingefügt
(F i g. 2). Weiterhin weist die Kassette 40 ein Paar Ausrichtöffnungen 45 (Fig. 4) und ein Paar
paralleler Leisten 44 (F i g. 3) auf. An der Rückseite der Kassette 40 tritt ein Einrastglied 42 hervor.
Schließlich weist die Kassette 40 noch eine Einfädel- bzw. Filmöffnung 46 und eine Öffnung 48 für den
Rücklaufantrieb auf.
Am Rahmen 12 der Halterung sind Einrichtungen zur genauen Ausrichtung der Kassette 40 auf dem
Sitz 15 ausgebildet. Diese Einrichtungen zur Ausrichtung enthalten ein Paar aufwärts hervorstehender
Ausrichtnasen 16 (Fig. 1 bis 4). Die Ausrichtnasen 16 sind in Ausrichtöffnungen 45 der Kassette einführbar.
An der äußeren Kante des Sitzes 15 sind ein Paar Anschläge 18 angeordnet, die ein Abrücken der
Kassette 40 von der Halterung 10 verhindern. Offensichtlich kann jede beliebige Anzahl von Ausrichtnasen
und Anschlägen 16. 18 vorgesehen sein, wobei ihre räumliche Anordnung auf bzw. an dem Sitz 15
von Breite und Form der verwendeten Kassette 40 abhängt.
Die Halterung 10 weist eine Nut 20 mit einer oberen Randfläche 21 auf. Die Nut 20 mit der Randfläche
21 bewirkt zusammen mit den Leimen 44 an der Kassette 40 eine zusätzliche Sicherung der Ausrichtung
der Kassette 40. Somit bewirken die Nut 20. die Ausrichinasen 16 und die Anschläge 18 zusammen
die Ausrichtung der Kassette 40 in der für das Ausziehen und Einfädeln erforderlichen Betriebsstellung.
An jeder Seite des Rahmens 1.2 ist eine Kerbe 22 ausgebildet, weiche der Verriegelung dei Kassette 40
in einer festen Stellung dient. Die Kerbe 22 bewirkt zusammen mit dem Einrastglicd 42 der Kassette 40
deren Ven legelung in der Bctriebsstellung (F i g. 2. 4). Die zu diesem Zweck in die Kerben 22 eingesetzten
Rastglieder 42 bilden eine feste Verriegelung oder Sicherung der Kassette 40 an dem Rahmen 12.
Wenngleich hier nur zwei Kerben 22 angeführt sind, lassen sich jn nach der Form der Kassette 40 offensichtlich
beliebig viele derartige Kerben, Aussparungen oder dergleichen Verriegelungseinrichtungen verwenden.
Wie vorstehend bereits erwähnt, ist in dem Sitz 15 eine Öffnung 14 ausgebildet (Fig. 1). Diese Öffnung
14 gewährt Zugang zum hohlen innenraum des Rahmens 12, in dem Einrichtungen zum Ausziehen und
Einfädeln aneeordnet sind. Dazu ist jede bekannte
^rt von Auszug- und Einfädeleinrichtung geeignet.
Das Ausziehen besteht im Abheben und Ergreifen der äußersten Filmlage der Kassette bzw. der Spule.
Zum Einfädeln des Filmes in einen Projektor muß der Film zunächst von der Spule bzw. Kassette abgehoben
oder ausgezogen werden. Dieses Ausziehen kann von Hand oder automatisch erfolgen.
Bei in Betriebsstellung befindlicher Kassette 40 (F i g. 2) zieht die Auszugseinrichtung des Projektors
den Film durch die Filmöffnung 46 der Kassette 40 aus. worauf der Film mittels der automatischen Einfädelung
in den Projektor eingefädelt wird.
Bei Verwendung einer Filmspule 60 als Vorratshalter (Fig. 6) muß der Film von Hand ausgezogen
und zum Einfädeln in die öffnung 14 eingeführt werden. Zu der für das Einfädeln erforderlichen genauen
Ausrichtung wird eine Filmführung 30 verwendet. Im Oberteil des Rahmens 12 ist eine öffnung 24 für
einen Spulenadapter und eine Hohlaufnahme 26 für eine Spindel ausgebildet (Fig. I. 3. 5. 6). In der der
Kassette 40 zugekehrten senkrechten Wand des Rahmens 12 ist eine Aussparung 37 vorhanden, in welcher
die Filmführung 30 angeordnet ist. die bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Form eines
rechtwinkeligen Rahmens 32 hat. Nahe einem Ende as der Filmführung 30 ist eine Rolle 34 und in einigem
Abstand dazu eine zweite Rolle 35 angeordnet. Die Filmführung 30 ist in mehrere Stellungen bewegbar
(F i g. 3). Bei Verwendung der Halterung 10 mit einer Kassette befindet sich die Filmführung 30 in eingezogener
Stellung, beispielsweise in der Aussparung 37 der senkrechten Wand (Fig. 1. 3). Andernfalls kann
ein Schlitz 38 vorgesehen sein, in welchen die in Ruhestellung befindliche Filmführung 30 bei Verwendung
einer Kassette einführbar ist.
F i g. 3 zeigt die Filmführung 30 in der Betricbsstellung
bei Verwendung einer Filmspule als Vorratshalter. Dabei liegt der Rahmen 32 der Filmführung
30 quer zur öffnung 14. Zur Lagerung einer Spule an der Halterung 10 muß eine Spindel 70 (F i g. 7) in die
Spindel-Hohlaufnahme 26 eingesetzt werden. Andernfalls ist ein Spulenadapter 80 (F i g. 5) in die öffnung
24 einzusetzen. Der Adapter 80 enthält weitere Spindel-Hohlaufnahmen 82. 84 zur Anpassung an
Filmspulen größeren Durchmessers. F i g. 6 zeigt den +5
Spulenadapter 80 in Betriebsstellung.
Unabhängig von der jeweils verwendeten Spindel-Hohlaufnahme wird der Film von der Spule 60 unter
die Rolle 34 der Filmführung 30 gebracht. Das Einführen des Films unter die Rolle 34 läßt ihn unter der
Rolle 35 hindurch und durch die Öffnung 14 zu der Einfädeleinrichtung des Projektors treten. Zur
Schwenkung der Filmführung 30 aus der Betriebsstellung (Fig. 6) in die Ruhestellung (Fig. 1) und zurück
ist ein Gelenk 33 vorgesehen. Andererseits kann das Gelenk 33 weggelassen und die Filmführung 30
bei der Projektion eines Kassettenfilms in den Schlitz 38 als Gleitführung eingeschoben werden (F i g. 3).
Die Funktion der Halterung beim Projizieren wird am deutlichsten aus F i g. 1 in Verbindung mit F i g. 2
und 4 ersichtlich. Eine Kassette 40 ist auf dem Sitz~15 des Rahmens 12 aufgebracht. Die Ausrichtnasen 16
ragen in die Ausrichtöffnungen 45 an der Unterseite der Kassette 40. Die Anschläge 18 verhindern eine
Auswärtsverschiebung der Kassette 40 auf dem Sitz 15. Die Leisten 44 der Kassette 40 liegen an der
Randfläche 21 der Nut 20 an und halten die Kassette dadurch in ihrer Lage auf dem Sitz 15 fest. Die Einrastglieder
42 an der Rückseite der Kassette 40 greifen nun in die Kerben 22 am Rahmen 12 ein und bilden
eine die Kassette in ihrer Lager sichernde Verriegelung. Somit ist die Kassette in dieser Stellung durch
die Ausrichtstifte 16. die Anschläge 18 und die Nut 20 zusammen ausgerichtet und durch die Einrastglieder
42 sowie die Kerben 22 gesichert bzw. verriegelt.
Der Film wird durch die Auszieheinrichtung des Projektors aus der Kassette 40 gezogen; er tritt durch
die Filmivffnung 46 und die im Sitz 15 ausgebildete Öffnung 14, wird durch die innerhalb des Rahmens
12 angeordnete Einfädeleinrichtung ergriffen und der Transporteinrichtung des Projektors zugeführt. Anschließend
an das Einfädeln wird der Film so lange im Vorlauf projiziert, bis die Bedienungsperson entweder
einen Filmteil im Rücklauf vorführen oder, am Ende des Films angekommen, diesen zurückspulen
will. Bei der Rücklaufprojektion und beim Zurückspulen wird die dann als Aufnahmeteil wirkende Vorratsspule
mittels einer außerhalb angeordneten Reib rolle 50 angetrieben.
In F i g. 2 und 6 ist eine durch einen schematisch angedeuteten Motor 52 angetriebene Reibrolle 50 gezeigt
Die Reibrolle 50 ist an einem unter der Wirkung einer Spanneinrichtung, beispielsweise einer Feder
56. wenigstens in einer Richtung um ein Lager 55 schwenkbaren Ausleger 54 angeordnet, so daß sie
außerhalb des Rahmens 12 hegt. Die Reibrolle 50 ist in eine Betriebsstellung zum Rückspulen oder zur
Rücklaufprojektion sowie in eine Ruhelage bei Vorlaufprojektion und zum Ausziehen bz·*. Flinfädeln
bewegbar. In F i g. 6 ist die Reibrolle 50 gestrichelt in ihrer Betriebsstellung in Anlage am Rand der Spule
60 gezeichnet, während die ausgezogenen Linien die Reibrolle 50 in Ruhelage zeigen. Zum Rückspulen
des Films auf die Spule 60 oder in die Kassette 40 wird der Projektor auf Rückspulbetrieo geschaltet.
Anschließend wird der Ausleger 54 automatisch oder von Hand in die in F i g. 6 dargestellte Betriebsstellung
bewegt. Dabei kommt die Reibrolle 50 in Anlage an die Ränder der Spule 60 und treibt diese zum
Rückspulen des Films an.
Bei Verwendung einer Kassette kommt die Reibrolle 50 in der Öfnung 48 zur Anlage an der in der
Kassette 40 befindlichen Spule 41 (F i g. 2) und spult dadurch den Film in ähnlicher Weise wie '»i der offenen
Spule in die Kassette ein. Bei Beendigung des Rückspulvorgangs wird die Bewegung der Reibrolle
50 aus der Betriebsstellung in die Ruhelage freigegeben. Infolge dieser Anordnung ist ein Antrieb von
außen durch die Reibrolle 50 nur zum Rücklauf der Spule 60 bzw. der Kassettenspule 41 bei Rücklaufprojektion
oder beim Zurückspulen erforderlich. Bei anderen Betriebszuständen befinde! sich die Reibrolle
50 in Ruhelage.
F i g. 5 zeigt einen Spulenadapter 80 mit Spindel-Hohlaufnahmen 82. 84, welche ebenso ausgebildet
sind wie die Hohlaufnahme 26 im Rahmen 12 (Fig. 1). Zur Verwendung einer Filmspule mit einei
aufgewickelten Filmlänge von 15 oder 30 m wird eine Spindel 70 (Fig.7) in die Spindel-Hohlaufnahme Ti
eingesetzt. Die Filmführung 30 wird in die vorste
hend beschriebene Betriebsstellung gebracht, di< Spule 60 auf die Spindel 70 gesetzt und der Film voi
der Spule zum Einfädeln unter der Roiie 34 hindurcl in die Öffnung 14 eingeführt. Zum Rückspulen de
Films auf die Spule wird die Reibrolle 50 in der vor
24*2
stehend beschriebenen Weise daran angelegt. Die Bogenbahn der Reibrolle 50 ist durch die Länge des
Auslegers und die Lage des Drehpunktes 55 bestimmt. Bei Verwendung einer nur 15 oder 30 m Film
enthaltenden Filmspule greift die Reibrolle 50 in der in F i g. 6 dargestellten Stellung am Rand der Spule
60 an. Bei Verwendung größerer Spulen muß die Spindel 70 umgesetzt werden. Zu diesem Zwesk wird
der Spulenadapter 80 in die Aufnahmeöffnung 24 eingesetzt, so daß nun zwei weitere SpindeUHohlaufnahmen
82, 84 zur Verfügung stehen. Die Hohlaufnahme 82 findet dabei zum Aufsetzen einer 60 m
Film enthaltenden Spule Verwendung, die Hohlaufnahme 84 hingegen für eine 120 m oder mehr Film
enthaltende Spule. Auf diese Weise greift die Reibrolle 50 wiederum in richtiger Stellung an den Kanten
der Spule 60 an.
Die vorstehend beschriebene Halterung ist zur Verwendung mit herkömmlichen Filmspulen 60 nach
F i g. 3 geeignet sowie zur Verwendung mit einer eine Spule enthaltenden Kassette 40, die eine Filrnöf.nung
46 und eine Antriebsöffnung 48 aufweist. Geeignete Ausrichtsöffnungen 45 an der Unterseite
der Kassette 40 gewährleisten deren Ausrichtung in Betriebsstellung an der Halterung. Die Halterung 10
weist lediglich Ausrichtungen für die Kassette 40 und
ίο Einrichtungen zu ihrer Verriegelung in der Betriebsstellung
auf. Die Halterung erfordert keinerlei eingebaute Afnriebseinrichtungen. Die einzige zugeordnete
Antriebseinrichtung ist die außerhalb befindliche Reibrolle 50, welche ausschließlich bei Rücklaufpro-
IS jektion und beim Rückspulbetrieb des Projektors in
Tätigkeit tritt. Die Halterung ist zur Aufnahme entweder einer Kassette oder einer Spule geeignet.
$09531/453
2462 *
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Haltern eines in einer Kassette oder auf einer Spule enthaltenen Bandwikkels,
insbesondere Filmwickels, an einem mit dem Band zu beschickenden Gerät, insbesondere einen
Filmprojektor, mit Halte- und Führungselementen für die den Bandwickel aufnehmende Kassette
oder Filmspule und einer Einfädeleinrichtung zum Einfädeln des Bandes in Förder- und Antriebsorgane
des Gerätes, gekennzeichnet durch eine an dem Gerät (11) angebrachte Halterungseinheit
(10) mit einem Rahmen (12), der sowohl die Halte- und Führungselemente (IS, 16,
18, 20) für die Kassette (40) als auch eine Aufnahmeöffnung
(26) für eine Spindel (70) zum Ansetzen einer Filmspule (60) an Stelle der Kassette
aufweist, wobei die Einfädeleinrichtung im Rahmen (12) so angeordnet ist, daß mit ihr sowohl
von der Kassette als auch von der Filmspule kommendes Band einfädelbar ist und an der Halterungseinheit
(10) eine Rückspulrolle (50) gelagert ist, die aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung
bewegbar ist, von der sie an den in der Kassette oder auf der Filmspule befindlichen Bandwickel
eingreift.
2. Vorrich ung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Rahmen (12) eine Öffnung (24) zum Einsetzen tines Spulenadapters (80) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (80) zwei Aufnahmeöffnungen
(82) und (84) für die Spindel (70) einer Filmspule enthält, die mit unterschiedlichen
Abständen von der Einfädeleinrichtung vorgesehen sind als die Öffnung (26).
4. Vorrichtung wenigstens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (12)
der Haltcrungseinrichtung (10) eine Bandführungseinrichtung (30, 32, 34, 35) zwischen der
Einfädeleinrichtung und der Aufnahmeöffnung (26 bzw. 82 bzw. 84) angeordnet ist, die für den
Kassettenbetrieb in eine Ruhestellung bewegbar ist, in der sie den Raum zwischen k er Kassette
(40) und der Einfädeleinrichtung freigibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die BandFührungscinrichtung
einen klapp- oder verschiebbar gelagerten Rahmen (32) aufweist, in welchem Führungsrollen
(32. 3·!) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US81791469A | 1969-04-21 | 1969-04-21 | |
| US81791469 | 1969-04-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2017885A1 DE2017885A1 (de) | 1970-12-03 |
| DE2017885B2 true DE2017885B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE2017885C DE2017885C (de) | 1973-02-15 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2017885A1 (de) | 1970-12-03 |
| ES378812A1 (es) | 1973-02-01 |
| CA931549A (en) | 1973-08-07 |
| AT302817B (de) | 1972-10-25 |
| FR2045473A5 (de) | 1971-02-26 |
| BE749175A (fr) | 1970-10-01 |
| NL7005748A (de) | 1970-10-23 |
| GB1266627A (de) | 1972-03-15 |
| US3603527A (en) | 1971-09-07 |
| JPS4943325B1 (de) | 1974-11-20 |
| CH528745A (fr) | 1972-09-30 |
| SE359167B (de) | 1973-08-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |