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DE2017885B2 - Vorrichtung zum haltern eines bandwickels - Google Patents

Vorrichtung zum haltern eines bandwickels

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Publication number
DE2017885B2
DE2017885B2 DE19702017885 DE2017885A DE2017885B2 DE 2017885 B2 DE2017885 B2 DE 2017885B2 DE 19702017885 DE19702017885 DE 19702017885 DE 2017885 A DE2017885 A DE 2017885A DE 2017885 B2 DE2017885 B2 DE 2017885B2
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DE
Germany
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cassette
film
tape
frame
threading
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702017885
Other languages
English (en)
Other versions
DE2017885A1 (de
DE2017885C (de
Inventor
Edward Roy Chicago; Rucinski Roland Rüssel Villa Park; 111. Prelletz (V.StA.)
Original Assignee
Bell & Howell Co., Chicgo, 111. (V.StA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell & Howell Co., Chicgo, 111. (V.StA.) filed Critical Bell & Howell Co., Chicgo, 111. (V.StA.)
Publication of DE2017885A1 publication Critical patent/DE2017885A1/de
Publication of DE2017885B2 publication Critical patent/DE2017885B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2017885C publication Critical patent/DE2017885C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/321Holders for films, e.g. reels, cassettes, spindles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
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  • Unwinding Webs (AREA)

Description

55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Haltern eines in einer Kassette oder auf einer Spule enthaltenen Bandwickels, insbesondere Filmwickels, an einem mit dem Band zu beschickenden Gerät, insbesondere einen Filmprojektor, mit Halte- und Führungselemcnten für die den Bandwickel aufnehmende Kassette oder Filmspule und einer Einfädeleinrichtung zum Einfädeln des Bandes in Förderund Antriebsorgane des Gerätes.
Derartige Vorrichtungen zum Haltern von Bandwickeln beispielsweise in Form von sich in einer Kassette oder aber einer Spule befindenden Magnetbändern, in einer Kamera zu belichtender Filmstreifen oder aber in einem Diaprojektor vorzuführender belichteter Filmstreifen sind in den mannigfaltigsten Ausführungsformen bekannt.
So ist z. B. aus der USA.-Patentschrift 3 297 267 eine solche Vorrichtung für ein Magnetbandgerät bekannt, bei der das zuzuführende Magnetband aus einer Kassette über eine Einfädeleinrichtung dem Gerät zugeführt wird. Die Kassette wird dabei in nicht näher dargestellter Weise mit dem Gerät verbunden, wobei die sich innerhalb der Kassette befindende Magnetspule über ein durch einen Ausschnitt der Kassette greifendes Reibrad angetrieben wird.
In Verbindung mit Filmkameras ist es z. B. aus der USA.-Patentschrift 3 434 783 bekannt, den zu belichtenden Film enthaltende Kassetten mit der Kamera auswechselbar zu verbinden, wobei in diesen Kassetten jeweils zwei Spulen vorgesehen sind, von deren einer der Film abgewickelt und deren jeweils anderer der Film zugeführt wird. Auch diese bekannten Kassetten haben dabei mit dem Antriebssystem der Filmkamera zusammenwirkende Reibräder, die die Spulen der Kassette antreiben. Eine ähnliche Einrichtung ist auch aus drr deutschen Olfenlegungsschrift 1 472 619 bekannt.
Aus der USA.-Patentschrift 3 399 842 ist schließlich ein Filmprojektor bekannt, der einen Schnellverschluß zur Aufnahme von Filmspulen aufweist. Die Filmspule wird dabei in eine relativ schmale Ausnehmung des Projektors teilweise eintauchend eingeführt, wobei durch diesen Einführungsvorgang veranlaßt, über eine Hebelübertragung eine Antriebsspindel aus dem Inneren des Projektors so in diese Ausnehmung eingeführt wird, daß mit der Spindel verbundene Rastelemente in eine axiale Ausnehmung der Filmspule eingreifen und die.e damit drehfest mit der Spindel verbinden. Über die so mit der Filmrolle verbundene Spindel wird diese von einem Antrieb des Projektors angetrieben.
Alle diese bekannten Vorrichtungen sind jeweils zur Aufnahme entweder nur einer Kassette oder aber zur Aufnahme eines auf einer Spule aufgerollten Bandwickels geeignet, erlauben jedoch nicht ein wahlweises Zuführen eines solchen Bandwickels sowohl von einer aufsteckbaren Kassette her als auch von einer z. B. lediglich auf einer Spindel aufsteckbaren Filmrolle. Gerade bei der privaten Filmvorführung werden jedoch in jüngster Zeit in zunehmendem Maße bereits fertig belichtete Filme enthaltende Kassetten angeboten, die jedoch nicht mit den herkömmlichen, zur Vorführung größerer Filmspulen geeigneten Projektoren vorgeführt werden können. Zwar sind andererseits selbstverständlich auch Projektoren zur Vorführung von Filmkassetten erhältlich, jedoch eignen sich diese wiederum nicht zu einer wahlweisen Vorführung größerer Filmrollen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in einfacher Weise und ohne größere Eingriffe in die Vorrichtung sowohl die Halterung von Kassetten als auch herkömmlicher, größerer Bandspulen gestattet und eine Zuführung des in den Kassetten oder auf den Spulen vorhandenen Bandwickels in einem Gerät, z. B. einem Filmprojektor oder aber Magnetbandgerät, ermöglicht.
Bei einer Vorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung gelöst durch eine an dem Gerät angebrachte Halterungscinhcit mit einem
Rahmen, der sowohl die Halte- und Führungselemente für die Kassette als auch eine Aiifnahmeöffiiiing für eine Spindel zum Ansetzen einer Filmspule an Stelle der Kassette aufweist, wobei die Einfädeleinrichtung im Rahmen so angeordnet ist, daß mit ihr sowohl von der Kassette als auch von der Filmspule kommendes Band einfädelbar ist und an der Halterungseinheit eine Rückspulrolle gelagert ist, die uns einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, von der sie an den in der Kassette oder auf der Filmspule befindlichen Bandwickel angreift.
Mit Hilfe dieser relativ einfach aufgebauten Vorrichtung ist ohne Eingriffe in das mit dieser Vorrichtung verbindbare Gürät oder aber die Vorrichtung wahlweise sowohl ein in einer Kassette enthaltender Bandwickel als auch ein auf einer größeren Spule aufgewickelter Bandwickel dem Gerät in einer grundsätzlich gleichen Weise zuführbar. Besonders in Verbindung mit Filmprojektoren ergibt sich damit der Vorteil, daß mit ein und demselben Frojektor sowohl in Kassetten als auch auf Filmspulen vorliegende Filme vorgeführt werden können.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist an dem Rahmen eine Öffnung zum Einsetzen eines Spulenadapters vorgesehen. Mit Hilfe eines solchen auf den Rahmen einfach einsteckbaren Spulenadapters sind auch Filmspulen unterschiedlichen Durchmessers und damit unterschiedlichen Fassungsvermögens ■ 11 der gleichen einfachen Weise von der Vorricntung zu haltern wie z. B. Kassetten oder aber kleinere Spulon. Der Adapter weist dabei in unterschiedlichen Absländen Öffnungen für die Spindel einer Filmspule auf. die zweckmäßigerweise so angeordnet sind, daß alle handelsüblichen Filmspulen in der Vorrichtung zu haltern sind.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist am !'.ahmen der Halterungseinrichtung eine Bandführungseinrichtung zwischen der Einfädeleinrichtung und der Aufnahmeöffnung angeordnet, die finden Kassettenbetrieb in eine Ruhestellung bewegbar ist. in der sie den Raum zwischen der Kassette lind der Einfädeleinrichtung freigibt.
Mit Hilfe dieser Bandführungseinrichtung ist das z. B. von einer Filmspule zugeführte Filmmaterial mit der gleichen exakten Führung an die Einfädeleinrichlung zu geben, wie dieses durch die Ausgabeöffnung einer herkömmlichen Filmkassette ohnehin der Fall ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Bandführungseinrichtung einen klapp- oder verschiebbar gelagerten Rahmen auf, in welchem Füllrungsrollen angeordnet sind.
Weitere Eigenschaften und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. In dieser ist
F i g. 1 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Halterung in Verbindung mit einem Filmprojektor,
F i g. 2 eine Schrägansicht einer mit der in F i g. I dargestellten Halterung verwendbaren Kassette,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht einer FiImführung, entsprechend der Linie 3-3 in Fi g. I,
Fig. 4 eine vergrößerte Teil-Schnittansicht von Ausricht- und Verriegelungseinrichtungen, entsprechend der Linie 4-4 in F i g. 2,
F i g. 5 eine Stirnansicht eines Spulenadapters,
F i g. 6 eine Schrägansicht der Halterung mit dem Spulenadapter nach F i g. 5 und
Fig, 7 eine Schrägansicht einer mit dem in Fig. ·"> dargestellten Adapter verwendbaren Spindel,
In der Zeichnung sind gleiche oder entsprechende Teile durchgehend mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Fig. 1 zeigt eine mittels herkömmlicher (nicht dargestellter) Mittel an einem Projektorgehäuse 11 befestigten Halterung 10. Über die vor der Transporteinrichtung des Projektors 11 angeordnete Halterung 10 für einen Filmvorrat hinaus kann der übrige Projektor von der Transporteinrichtung an eine bekannte Vorrichtung sein. Die Halterung 10 weist einen hohlen Rahmen 12 mit einer öffnung 14 auf. Der Rahmen 12 bildet einen Sitz 15 zur Aufnahme einer gestrichelt dargestellten Kassette 40. In dem hohlen Rahmen 12 sind Einrichtungen zum Ausziehen und Einfädeln angeordnet.
Der Sitz 15 ist zur passenden Aufnahme einer Filmkassette 40 ausgebildet Die Breite des Sitzes 15 hängt von der Breite der Kassette 40 ab. In der Kassette 40 ist eine einen Film enthaltende Spule 41 eingefügt (F i g. 2). Weiterhin weist die Kassette 40 ein Paar Ausrichtöffnungen 45 (Fig. 4) und ein Paar paralleler Leisten 44 (F i g. 3) auf. An der Rückseite der Kassette 40 tritt ein Einrastglied 42 hervor. Schließlich weist die Kassette 40 noch eine Einfädel- bzw. Filmöffnung 46 und eine Öffnung 48 für den Rücklaufantrieb auf.
Am Rahmen 12 der Halterung sind Einrichtungen zur genauen Ausrichtung der Kassette 40 auf dem Sitz 15 ausgebildet. Diese Einrichtungen zur Ausrichtung enthalten ein Paar aufwärts hervorstehender Ausrichtnasen 16 (Fig. 1 bis 4). Die Ausrichtnasen 16 sind in Ausrichtöffnungen 45 der Kassette einführbar. An der äußeren Kante des Sitzes 15 sind ein Paar Anschläge 18 angeordnet, die ein Abrücken der Kassette 40 von der Halterung 10 verhindern. Offensichtlich kann jede beliebige Anzahl von Ausrichtnasen und Anschlägen 16. 18 vorgesehen sein, wobei ihre räumliche Anordnung auf bzw. an dem Sitz 15 von Breite und Form der verwendeten Kassette 40 abhängt.
Die Halterung 10 weist eine Nut 20 mit einer oberen Randfläche 21 auf. Die Nut 20 mit der Randfläche 21 bewirkt zusammen mit den Leimen 44 an der Kassette 40 eine zusätzliche Sicherung der Ausrichtung der Kassette 40. Somit bewirken die Nut 20. die Ausrichinasen 16 und die Anschläge 18 zusammen die Ausrichtung der Kassette 40 in der für das Ausziehen und Einfädeln erforderlichen Betriebsstellung.
An jeder Seite des Rahmens 1.2 ist eine Kerbe 22 ausgebildet, weiche der Verriegelung dei Kassette 40 in einer festen Stellung dient. Die Kerbe 22 bewirkt zusammen mit dem Einrastglicd 42 der Kassette 40 deren Ven legelung in der Bctriebsstellung (F i g. 2. 4). Die zu diesem Zweck in die Kerben 22 eingesetzten Rastglieder 42 bilden eine feste Verriegelung oder Sicherung der Kassette 40 an dem Rahmen 12. Wenngleich hier nur zwei Kerben 22 angeführt sind, lassen sich jn nach der Form der Kassette 40 offensichtlich beliebig viele derartige Kerben, Aussparungen oder dergleichen Verriegelungseinrichtungen verwenden.
Wie vorstehend bereits erwähnt, ist in dem Sitz 15 eine Öffnung 14 ausgebildet (Fig. 1). Diese Öffnung 14 gewährt Zugang zum hohlen innenraum des Rahmens 12, in dem Einrichtungen zum Ausziehen und Einfädeln aneeordnet sind. Dazu ist jede bekannte
^rt von Auszug- und Einfädeleinrichtung geeignet. Das Ausziehen besteht im Abheben und Ergreifen der äußersten Filmlage der Kassette bzw. der Spule. Zum Einfädeln des Filmes in einen Projektor muß der Film zunächst von der Spule bzw. Kassette abgehoben oder ausgezogen werden. Dieses Ausziehen kann von Hand oder automatisch erfolgen.
Bei in Betriebsstellung befindlicher Kassette 40 (F i g. 2) zieht die Auszugseinrichtung des Projektors den Film durch die Filmöffnung 46 der Kassette 40 aus. worauf der Film mittels der automatischen Einfädelung in den Projektor eingefädelt wird.
Bei Verwendung einer Filmspule 60 als Vorratshalter (Fig. 6) muß der Film von Hand ausgezogen und zum Einfädeln in die öffnung 14 eingeführt werden. Zu der für das Einfädeln erforderlichen genauen Ausrichtung wird eine Filmführung 30 verwendet. Im Oberteil des Rahmens 12 ist eine öffnung 24 für einen Spulenadapter und eine Hohlaufnahme 26 für eine Spindel ausgebildet (Fig. I. 3. 5. 6). In der der Kassette 40 zugekehrten senkrechten Wand des Rahmens 12 ist eine Aussparung 37 vorhanden, in welcher die Filmführung 30 angeordnet ist. die bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Form eines rechtwinkeligen Rahmens 32 hat. Nahe einem Ende as der Filmführung 30 ist eine Rolle 34 und in einigem Abstand dazu eine zweite Rolle 35 angeordnet. Die Filmführung 30 ist in mehrere Stellungen bewegbar (F i g. 3). Bei Verwendung der Halterung 10 mit einer Kassette befindet sich die Filmführung 30 in eingezogener Stellung, beispielsweise in der Aussparung 37 der senkrechten Wand (Fig. 1. 3). Andernfalls kann ein Schlitz 38 vorgesehen sein, in welchen die in Ruhestellung befindliche Filmführung 30 bei Verwendung einer Kassette einführbar ist.
F i g. 3 zeigt die Filmführung 30 in der Betricbsstellung bei Verwendung einer Filmspule als Vorratshalter. Dabei liegt der Rahmen 32 der Filmführung 30 quer zur öffnung 14. Zur Lagerung einer Spule an der Halterung 10 muß eine Spindel 70 (F i g. 7) in die Spindel-Hohlaufnahme 26 eingesetzt werden. Andernfalls ist ein Spulenadapter 80 (F i g. 5) in die öffnung 24 einzusetzen. Der Adapter 80 enthält weitere Spindel-Hohlaufnahmen 82. 84 zur Anpassung an Filmspulen größeren Durchmessers. F i g. 6 zeigt den +5 Spulenadapter 80 in Betriebsstellung.
Unabhängig von der jeweils verwendeten Spindel-Hohlaufnahme wird der Film von der Spule 60 unter die Rolle 34 der Filmführung 30 gebracht. Das Einführen des Films unter die Rolle 34 läßt ihn unter der Rolle 35 hindurch und durch die Öffnung 14 zu der Einfädeleinrichtung des Projektors treten. Zur Schwenkung der Filmführung 30 aus der Betriebsstellung (Fig. 6) in die Ruhestellung (Fig. 1) und zurück ist ein Gelenk 33 vorgesehen. Andererseits kann das Gelenk 33 weggelassen und die Filmführung 30 bei der Projektion eines Kassettenfilms in den Schlitz 38 als Gleitführung eingeschoben werden (F i g. 3).
Die Funktion der Halterung beim Projizieren wird am deutlichsten aus F i g. 1 in Verbindung mit F i g. 2 und 4 ersichtlich. Eine Kassette 40 ist auf dem Sitz~15 des Rahmens 12 aufgebracht. Die Ausrichtnasen 16 ragen in die Ausrichtöffnungen 45 an der Unterseite der Kassette 40. Die Anschläge 18 verhindern eine Auswärtsverschiebung der Kassette 40 auf dem Sitz 15. Die Leisten 44 der Kassette 40 liegen an der Randfläche 21 der Nut 20 an und halten die Kassette dadurch in ihrer Lage auf dem Sitz 15 fest. Die Einrastglieder 42 an der Rückseite der Kassette 40 greifen nun in die Kerben 22 am Rahmen 12 ein und bilden eine die Kassette in ihrer Lager sichernde Verriegelung. Somit ist die Kassette in dieser Stellung durch die Ausrichtstifte 16. die Anschläge 18 und die Nut 20 zusammen ausgerichtet und durch die Einrastglieder 42 sowie die Kerben 22 gesichert bzw. verriegelt.
Der Film wird durch die Auszieheinrichtung des Projektors aus der Kassette 40 gezogen; er tritt durch die Filmivffnung 46 und die im Sitz 15 ausgebildete Öffnung 14, wird durch die innerhalb des Rahmens 12 angeordnete Einfädeleinrichtung ergriffen und der Transporteinrichtung des Projektors zugeführt. Anschließend an das Einfädeln wird der Film so lange im Vorlauf projiziert, bis die Bedienungsperson entweder einen Filmteil im Rücklauf vorführen oder, am Ende des Films angekommen, diesen zurückspulen will. Bei der Rücklaufprojektion und beim Zurückspulen wird die dann als Aufnahmeteil wirkende Vorratsspule mittels einer außerhalb angeordneten Reib rolle 50 angetrieben.
In F i g. 2 und 6 ist eine durch einen schematisch angedeuteten Motor 52 angetriebene Reibrolle 50 gezeigt Die Reibrolle 50 ist an einem unter der Wirkung einer Spanneinrichtung, beispielsweise einer Feder 56. wenigstens in einer Richtung um ein Lager 55 schwenkbaren Ausleger 54 angeordnet, so daß sie außerhalb des Rahmens 12 hegt. Die Reibrolle 50 ist in eine Betriebsstellung zum Rückspulen oder zur Rücklaufprojektion sowie in eine Ruhelage bei Vorlaufprojektion und zum Ausziehen bz·*. Flinfädeln bewegbar. In F i g. 6 ist die Reibrolle 50 gestrichelt in ihrer Betriebsstellung in Anlage am Rand der Spule 60 gezeichnet, während die ausgezogenen Linien die Reibrolle 50 in Ruhelage zeigen. Zum Rückspulen des Films auf die Spule 60 oder in die Kassette 40 wird der Projektor auf Rückspulbetrieo geschaltet. Anschließend wird der Ausleger 54 automatisch oder von Hand in die in F i g. 6 dargestellte Betriebsstellung bewegt. Dabei kommt die Reibrolle 50 in Anlage an die Ränder der Spule 60 und treibt diese zum Rückspulen des Films an.
Bei Verwendung einer Kassette kommt die Reibrolle 50 in der Öfnung 48 zur Anlage an der in der Kassette 40 befindlichen Spule 41 (F i g. 2) und spult dadurch den Film in ähnlicher Weise wie '»i der offenen Spule in die Kassette ein. Bei Beendigung des Rückspulvorgangs wird die Bewegung der Reibrolle 50 aus der Betriebsstellung in die Ruhelage freigegeben. Infolge dieser Anordnung ist ein Antrieb von außen durch die Reibrolle 50 nur zum Rücklauf der Spule 60 bzw. der Kassettenspule 41 bei Rücklaufprojektion oder beim Zurückspulen erforderlich. Bei anderen Betriebszuständen befinde! sich die Reibrolle 50 in Ruhelage.
F i g. 5 zeigt einen Spulenadapter 80 mit Spindel-Hohlaufnahmen 82. 84, welche ebenso ausgebildet sind wie die Hohlaufnahme 26 im Rahmen 12 (Fig. 1). Zur Verwendung einer Filmspule mit einei aufgewickelten Filmlänge von 15 oder 30 m wird eine Spindel 70 (Fig.7) in die Spindel-Hohlaufnahme Ti eingesetzt. Die Filmführung 30 wird in die vorste hend beschriebene Betriebsstellung gebracht, di< Spule 60 auf die Spindel 70 gesetzt und der Film voi der Spule zum Einfädeln unter der Roiie 34 hindurcl in die Öffnung 14 eingeführt. Zum Rückspulen de Films auf die Spule wird die Reibrolle 50 in der vor
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stehend beschriebenen Weise daran angelegt. Die Bogenbahn der Reibrolle 50 ist durch die Länge des Auslegers und die Lage des Drehpunktes 55 bestimmt. Bei Verwendung einer nur 15 oder 30 m Film enthaltenden Filmspule greift die Reibrolle 50 in der in F i g. 6 dargestellten Stellung am Rand der Spule 60 an. Bei Verwendung größerer Spulen muß die Spindel 70 umgesetzt werden. Zu diesem Zwesk wird der Spulenadapter 80 in die Aufnahmeöffnung 24 eingesetzt, so daß nun zwei weitere SpindeUHohlaufnahmen 82, 84 zur Verfügung stehen. Die Hohlaufnahme 82 findet dabei zum Aufsetzen einer 60 m Film enthaltenden Spule Verwendung, die Hohlaufnahme 84 hingegen für eine 120 m oder mehr Film enthaltende Spule. Auf diese Weise greift die Reibrolle 50 wiederum in richtiger Stellung an den Kanten der Spule 60 an.
Die vorstehend beschriebene Halterung ist zur Verwendung mit herkömmlichen Filmspulen 60 nach F i g. 3 geeignet sowie zur Verwendung mit einer eine Spule enthaltenden Kassette 40, die eine Filrnöf.nung 46 und eine Antriebsöffnung 48 aufweist. Geeignete Ausrichtsöffnungen 45 an der Unterseite der Kassette 40 gewährleisten deren Ausrichtung in Betriebsstellung an der Halterung. Die Halterung 10 weist lediglich Ausrichtungen für die Kassette 40 und
ίο Einrichtungen zu ihrer Verriegelung in der Betriebsstellung auf. Die Halterung erfordert keinerlei eingebaute Afnriebseinrichtungen. Die einzige zugeordnete Antriebseinrichtung ist die außerhalb befindliche Reibrolle 50, welche ausschließlich bei Rücklaufpro-
IS jektion und beim Rückspulbetrieb des Projektors in Tätigkeit tritt. Die Halterung ist zur Aufnahme entweder einer Kassette oder einer Spule geeignet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
$09531/453
2462 *

Claims (5)

Patentimsprüche:
1. Vorrichtung zum Haltern eines in einer Kassette oder auf einer Spule enthaltenen Bandwikkels, insbesondere Filmwickels, an einem mit dem Band zu beschickenden Gerät, insbesondere einen Filmprojektor, mit Halte- und Führungselementen für die den Bandwickel aufnehmende Kassette oder Filmspule und einer Einfädeleinrichtung zum Einfädeln des Bandes in Förder- und Antriebsorgane des Gerätes, gekennzeichnet durch eine an dem Gerät (11) angebrachte Halterungseinheit (10) mit einem Rahmen (12), der sowohl die Halte- und Führungselemente (IS, 16, 18, 20) für die Kassette (40) als auch eine Aufnahmeöffnung (26) für eine Spindel (70) zum Ansetzen einer Filmspule (60) an Stelle der Kassette aufweist, wobei die Einfädeleinrichtung im Rahmen (12) so angeordnet ist, daß mit ihr sowohl von der Kassette als auch von der Filmspule kommendes Band einfädelbar ist und an der Halterungseinheit (10) eine Rückspulrolle (50) gelagert ist, die aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, von der sie an den in der Kassette oder auf der Filmspule befindlichen Bandwickel eingreift.
2. Vorrich ung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (12) eine Öffnung (24) zum Einsetzen tines Spulenadapters (80) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (80) zwei Aufnahmeöffnungen (82) und (84) für die Spindel (70) einer Filmspule enthält, die mit unterschiedlichen Abständen von der Einfädeleinrichtung vorgesehen sind als die Öffnung (26).
4. Vorrichtung wenigstens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (12) der Haltcrungseinrichtung (10) eine Bandführungseinrichtung (30, 32, 34, 35) zwischen der Einfädeleinrichtung und der Aufnahmeöffnung (26 bzw. 82 bzw. 84) angeordnet ist, die für den Kassettenbetrieb in eine Ruhestellung bewegbar ist, in der sie den Raum zwischen k er Kassette (40) und der Einfädeleinrichtung freigibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die BandFührungscinrichtung einen klapp- oder verschiebbar gelagerten Rahmen (32) aufweist, in welchem Führungsrollen (32. 3·!) angeordnet sind.
DE19702017885 1969-04-21 1970-04-14 Vorrichtung zum Haltern eines Band wickeis Expired DE2017885C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US81791469A 1969-04-21 1969-04-21
US81791469 1969-04-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2017885A1 DE2017885A1 (de) 1970-12-03
DE2017885B2 true DE2017885B2 (de) 1972-07-27
DE2017885C DE2017885C (de) 1973-02-15

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Also Published As

Publication number Publication date
DE2017885A1 (de) 1970-12-03
ES378812A1 (es) 1973-02-01
CA931549A (en) 1973-08-07
AT302817B (de) 1972-10-25
FR2045473A5 (de) 1971-02-26
BE749175A (fr) 1970-10-01
NL7005748A (de) 1970-10-23
GB1266627A (de) 1972-03-15
US3603527A (en) 1971-09-07
JPS4943325B1 (de) 1974-11-20
CH528745A (fr) 1972-09-30
SE359167B (de) 1973-08-20

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977