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DE1196492B - Auswechselbare Filmkassette fuer Kameras von Mikrofilm-Geraeten - Google Patents

Auswechselbare Filmkassette fuer Kameras von Mikrofilm-Geraeten

Info

Publication number
DE1196492B
DE1196492B DEJ25742A DEJ0025742A DE1196492B DE 1196492 B DE1196492 B DE 1196492B DE J25742 A DEJ25742 A DE J25742A DE J0025742 A DEJ0025742 A DE J0025742A DE 1196492 B DE1196492 B DE 1196492B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
cassette
pressure rollers
interchangeable
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ25742A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Beyer
Herbert Froese
Alex Jacknau
Walter Scheffel
Fredi Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEX JACKNAU FA
MIKROFILM GES MIT BESCHRAENKTE
Original Assignee
ALEX JACKNAU FA
MIKROFILM GES MIT BESCHRAENKTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALEX JACKNAU FA, MIKROFILM GES MIT BESCHRAENKTE filed Critical ALEX JACKNAU FA
Priority to DEJ25742A priority Critical patent/DE1196492B/de
Priority to FR7394A priority patent/FR1435918A/fr
Priority to US442424A priority patent/US3379108A/en
Priority to GB18013/65A priority patent/GB1085000A/en
Publication of DE1196492B publication Critical patent/DE1196492B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/58Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material
    • G03B27/587Handling photosensitive webs
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Auswechselbare Filmkassette für Kameras von Mikrofilm-Geräten Die Erfindung bezieht sich auf eine auswechselbare Filmkassette für Kameras von Mikrofon-Geräten, bestehend aus einem Gehäuse mit je einer Spule für belichteten und unbelichteten Film, Filmführungsrollen und Kassettenschieber.
  • Es sind vielerlei Arten von Filmkassetten bekannt, darunter auch solche, bei denen der unbelichtete und der belichtete Film sich in einer gemeinsamen Kassette befinden. Diese bekannten Kassetten bestehen- aus zwei Spulen, die in gewissem Abstande voneinander angeordnet und an ihrem Rande durch eine kanalartige Brücke miteinander verbunden sind. Der Film wird von der einen Spule zu der anderen Spule geführt, und an der einen Seite der Brücke, die wie ein flaches Rohr gearbeitet ist, ist ein Filmfenster ausgespart. Diese bekannten Kassetten werden in eine Kamera eingelegt, und ..der Transport des Filmes erfolgt in an sich bekannter Weise durch größere oder geringere Drehungen der Welle der Spule für den belichteten Film. Des weiteren sind Kameras bekannt, in deren Innerem zwei Spulen, eine für unbelichteten und die andere für belichteten Film, angeordnet sind. Bei diesen Kameras wird der Film -über ein Filmfenster geführt und durch eine Andruckplatte plangehalten. Diese Andruckplatten führen, wenn sie sehr stark gegen den Film drücken, häufig zu Zerkratzungen desselben, und zur Vermeidung dieses Überstandes ist es bekannt, die Andruckplatte während des Transportes des Filmes von diesem abzuheben. Es ist weiterhin bei derartigen Kameras bekannt, den Film durch mit Zahnkränzen versehene Rollen oder auch Friktionsrollen zu transportieren.
  • Bei allen diesen bekannten Anordnungen ist es nicht möglich, den Film verlustfrei gegen einen anderen auszutauschen, es sei denn, daß der Film vollständig zurückgespult wird, was im praktischen Betrieb zu erheblichen Unzuträglichkeiten führt. Es ist selbstverständlich möglich, bei den erstgenannten Filmkassetten, die aus zwei Spulen und einer Brücke bestehen, zusätzlich einen Kassettenschieber anzubringen, jedoch stößt die Betätigung desselben, wenn sich die Kassette lichtdicht in der Kamera befindet, auf erhebliche technische Schwierigkeiten.
  • Bei Mikrofilm-Geräten, mit denen Schriftstücke, Zeichnungen u. dgl. verfilmt werden, ist häufig die Aufgabe gestellt, bestimmte Sorten von aufzunehmenden Vorlagen auf einem Film unterzubringen und eine andere Gruppe von Vorlagen auf einem anderen Film aufzunehmen. Darüber hinaus besteht die Aufgabe, beispielsweise in einem größeren Betrieb, in dem nur ein Mikrofilm-Gerät vorhanden ist, daß die für jede Abteilung zu tätigenden Aufnahmen sich auf einem besonderen Film befinden sollen. Liegen diese Voraussetzungen vor, so läßt sich eine Kamera, wenn sich die Filmspulen innerhalb derselben befinden, nicht verwenden. Zur Lösung dieser Aufgabe ist es bekanntgeworden, mehrere komplett ausgestattete Kameras zu verwenden, die dann auswechselbar an einem Aufnahmegestell angebracht wurden, das in an sich bekannter Weise den Aufnahmetisch, die Beleuchtungslampen und einen nach oben und unten verschiebbaren Arm enthielt. Eine derartige Anordnung bedingt einen hohen technischen Aufwand und ist umständlich zu bedienen, weil das Auswechseln der Kameras mit vielen Handgriffen verbunden und ihr Gewicht auch relativ hoch ist.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, die Nachteile dieser bekannten Anordnungen zu vermeiden und eine auswechselbare Filmkassette zu schaffen, die sich mit wenigen Handgriffen an eine Mikrofilm-Apparatur ansetzen und von ihr wieder abnehmen läßt.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer auswechselbaren Filmkassette dadurch, daß Transport rollen zur Bewegung des Filmes innerhalb der Kassette liegen und daß am Boden der Kassette zwei gegenläufig bewegbare Schieber angebracht sind und daß darüber eine an sich bekannte Filmandrückvorrichtung angeordnet ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei geöffneten Schiebern ein zwischen den Spulen liegender Teil des Filmes, ungefähr parallel zur unteren Fläche der Kassette liegend, aus der Kassette hervortritt. Hierbei sind an der Unterseite der Fihnandrückvorrichtung mehrere Andruckrollen angeordnet. Jede der Andruckrollen ist unabhängig von den anderen Andruckrollen in einer Richtung federnd gelagert. Die Andruckrollen sind innerhalb der Kassette so angeordnet, daß sie teilweise oder ganz bei zurückgezogenen Schiebern aus der Kassette heraustreten und über die untere Fläche des Kassettenbodens hinausragen. Die unabhängig voneinander gelagerten Andruckrollen sind in einem käfigartigen Halteteil angebracht, welches einen Teil der Filmandrückvorrichtung bildet, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Andruckrollen gegen seitliche Verschiebung gesichert sind. Die Filmandrückvorrichtung kann mitsamt den Andruckrollen klappbar angeordnet sein. Die Welle für die Transportrolle, welche aus der Rückwand der Kassette heraussteht, ist unterhalb der Spule für den belichteten Film angeordnet. Auf dem außerhalb der Kassette liegenden Teil der Welle ist ein Zahnrad angeordnet.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt A b b.1 eine Seitenansicht der Kassette gemäß der Erfindung und A b b. 2 eine Ansicht von oben.
  • In dem Innenraum einer Kassette 1 sind eine Spule 2 für den unbelichteten und eine Spule 3 für den belichteten Fihn angeordnet. Die Spule 2 liegt auf einer Achse 4 und ist gegen Verschiebung nach vorn durch eine Verriegelungsvorrichtung 5 gesichert. In gleicher Weise ist die Spule 3 drehbar angebracht und auch gegen Verschiebung gesichert, was jedoch in der Abbildung nicht dargestellt ist. Der Boden der Kassette 1 ist mit einem langen Durchbruch ausgestattet, dessen Breite ungefähr der Filmbreite entspricht. Dieser Durchbruch kann durch zwei gegenläufig bewegbare Schieber 6 und 7 verschlossen werden, die an ihren außenliegenden Enden mit Handgriffen 8 und 9 ausgestattet sind. Der von der Spule 2 für den unbelichteten Film kommende Film 10 wird über eine Umlenkrolle 11 am Boden der Kassette 1 entlanggeführt und dann über eine weitere Umlenkrolle 12 den Transportrollen 13 und 14 zugeführt, worauf er weiter zu der Kassette 3 läuft, an der er in an sich bekannter Weise befestigt ist. Über dem Film 10 liegen am Boden der Kassette, parallel nebeneinander, eine Anzahl von Andruckrollen 15. Diese Andruckrollen 15 sind in einer Fihnandrückvorrichtung 16, die sozusagen einen Rollenkäfig bildet, federnd gelagert, wobei jede Andruckrolle 15 gesondert gelagert ist und durch eine Feder 17 nach unten gedrückt wird. Die Fihnandrückvorrichtung 16 ist mit einem Gelenk 18 und die Rückwand der Kassette mit einem Gelenk 19 ausgestattet, wobei beide Gelenke durch einen Arm 20 miteinander verbunden sind, was ein Hochklappen der Filmandrückvorrichtung 16 ermöglicht. Die Umlenkrolle 11 ist in Lagern 21 und die Umlenkrolle 12 in Lagern 22 gelagert. Die Transportrolle 13 ist auf einer Seite in einem Lager 23 und an der anderen Seite in der Rückwand der Kassette 1 gelagert. Die unter ihr liegende Transportrolle 14 ist in an sich bekannter Weise federnd gelagert, was in den Abbildungen nicht dargestellt ist, und drückt von unten gegen die Transportrolle 13. Die Welle 24 der Transportrolle 13 ragt aus der Rückwand der Kassette 1 hervor, und mit ihr ist fest ein Zahnrad 25 verbunden. Die Schieber 6 und 7 stoßen in geschlossenem Zustand an der Linie 26 aneinander, die sich zu einem Durchbruch erweitert, wenn die Schieber 6 und 7 mittels der Handgriffe 8 und 9 in Richtung der Pfeile 27 und 28 bewegt werden. Mit Hilfe der Winkelleisten 29 und 30 wird die Kassette 1 unverrückbar auf die Bühne 31 einer Kamera gesetzt, welche durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist. Auf der oberen Fläche der Kamerabühne 31 sind in an sich bekannter Weise zwei Schienen 32 angebracht, auf denen die Ränder des Filmes 10 entlanggleiten können. Außerdem ist die Bühne 31 ebenfalls in an sich bekannter Weise mit einem Durchbruch 33 versehen, der ein Filmfenster darstellt.
  • Die Wirkungsweise der Kassette gemäß der Erfindung ist folgende: Die Kassette ist vollkommen unabhängig von der gesamten übrigen Kameraeinrichtung. Diese Kameraeinrichtung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist, besteht aus der bereits genannten Bühne 31, unter deren Durchbruch 33 ein Objektiv angeordnet ist. Außerdem besteht die Kameraeinrichtung aus einer elektromotorisch betriebenen Antriebsvorrichtung zum Transport des Filmes, einem Objektivverschluß, Beleuchtungslampen, einem Aufnahmetisch, einer Halte- und Verschiebungseinrichtung für die Kamera und sonstigen an sich bekannten Zusatzgeräten. Alle diese genannten Teile sind nur einmal vorhanden und bilden ein zusammenhängendes Ganzes. Im Gegensatz hierzu kann die Kassette gemäß der Erfindung in vielfacher Anzahl vorhanden sein, weil sie auswechselbar ist und zu jedem Zeitpunkt mit einer anderen der gleichen Art ausgetauscht werden kann.
  • Ein solcher Austausch von Kassetten gleicher Bauart ist nur möglich, wenn die Kamera in der eben beschriebenen Art eingerichtet ist. Da der Film 10 nach zurückziehen der Schieber 6 und 7 aus der Kassette l hervortritt, was durch die Andruckrollen 15, die unter der Wirkung der Federn 17 stehen, bewirkt wird, würde, wenn der Film 10 an seiner Unterseite keine Anlage hätte, das herausgetretene Teil des Filmes 10 völlig uneben sein. Diese Unebenheit würde dadurch hervorgerufen, daß die Federn 17, von denen ja eine größere Anzahl vorhanden ist, ungleichmäßig stark wirken, weil es praktisch nicht möglich ist, allen diesen Federn 17 eine genau gleiche Federkraft zu geben. Somit würden also die Andruckrollen 15 unterschiedliche Drücke auf den Film 10 ausüben, und dieser käme niemals in die erforderliche plane Lage. Aus diesem Grunde besteht das Oberteil der Kamera aus einer Bühne 31, auf welche die Kassette 1 gesetzt wird, wenn mit der Kamera gearbeitet werden soll. Auf der Bühne 31 sind zwei Schienen 32 angebracht, und der Film 10 liegt bei aufgesetzter Kassette 1 mit seiner Oberseite an den Andruckrollen 15 und mit seiner Unterseite an den Schienen 32 an. Er wird also fest und plan zwischen den Andruckrollen 15 und den Schienen 32 gehalten. Wird die Kassette 1 für sich, also unabhängig von der Kamera, durch Zurückziehen der Schieber 6 und 7 geöffnet, so liegt der Film 10 niemals plan. Die Planlage des Filmes 10 wird erst dadurch erreicht, daß die Kassette 1 auf die Kamera aufgesetzt wird und daß sich dann, bei zurückgezogenen Schiebern 6 und 7, der Film 10 an die Schienen 32, die sich auf der Bühne der Kamera 31 befinden, anlegt. Erst wenn Kamera und Kassette nach Aufsetzen dieser auf die Kamera ein zusammenhängendes Ganzes bilden, ist eine Planlage des Filmes möglich. Diese Planlage des Filmes ist immer gewährleistet, weil die Schienen 32 starr im Winkel von 90° zur Objektwachse Teigen. Hierbei ist es ohne Belang, ob die Kassette nach Aufsetzen auf die Kamera völlig planparallel zu dieser liegt. Auch bei einer geringen Schief- oder Schräglage der Kassette, wie eine solche beispielsweise durch ein zwischen Kassette und Kamera liegendes Schmutzteilchen hervorgerufen werden kann, liegt der Film immer in der richtigen Aufnahmeebene, weil die unabhängig voneinander gelagerten, federnden Andruckrollen 15 ihn stets gegen die Schienen 32 der Kamera drücken.
  • Der sich in der Kassette 1 befindende Film 10 ist in dieser so geführt, wie dies in A b b.1 dargestellt ist. Die Schieber 6 und 7 der Kassette 1 sind geschlossen. Die Kassette 1 wird mit ihrer unteren Fläche auf die Bühne 31 der Kamera aufgesetzt, wobei sie durch die Winkelleisten 29 und 30 gegen Verschiebung gesichert ist. Bei dem Aufsetzvorgang kuppelt sich das Zahnrad 25 der Kassette mit einem Zahnrad der in den Abbildungen nicht dargestellten Antriebsvorrichtung der Kamera. Nach dem Aufsetzvorgang wird der Schieber 6 durch Ziehen an dem Handgriff 8 in Richtung des Pfeiles 27 und der Schieber 7 durch an dem Handgriff 9 in Richtung des Pfeiles 28 gezogen, wodurch sich die beiden Schieber 6 und 7 an der Linie 26 trennen und wodurch weiterhin in der Bodenplatte der Kassette 1 ein Durchbruch entsteht, der über dem Durchbruch 33 der Bühne 31 der in den Abbildungen nicht dargestellten Kamera liegt. Jetzt drücken die Andruckrollen 15 unter der Wirkung der Federn 17 den Film 10 nach unten, so daß er aus dem Boden der Kassette 1 heraustritt. Der Film 10 wird durch die Andruckrollen 15 gegen die Schienen 32 der von der Kassette l unabhängigen Bühne 31 der Kamera gedrückt und liegt über dem Durchbruch 33 plan.
  • Wird jetzt mittels der Kamera eine Aufnahme gemacht, und tritt nach beendeter Aufnahme der Antriebsmotor der Kamera für den Filmtransport in Tätigkeit, so überträgt sich dessen Kraft über das Zahnrad 25 und die Welle 24 in das Innere der Kassette 1 und bewegt dort die Transportrolle 13, wodurch in an sich bekannter Weise der Film 10 weiterbewegt wird. Bei diesem Bewegungsvorgang gleiten die Ränder der Unterseite des Filmes 10 auf den Schienen 32 der Bühne 31 der Kamera, und die obere Seite des Filmes 10 läuft an den Andruckrollen 15 entlang und bewegt diese. Der Bewegungsvorgang ist beendet, wenn der sich in der Kamera befindende Antriebsmotor seine Bewegung einstellt. In der beschriebenen Weise kann eine einzige Aufnahme auf den sich in der erfindungsgemäßen Kassette befindenden Film gemacht werden, es können aber auch ebensogut viele Aufnahmen hintereinander erfolgen.
  • Soll die Kassette ausgewechselt werden, weil Beinur erforderlich, die Schieber 6 und 7 nach der Mitte spielsweise eine Gruppe andersartiger Unterlagen auf einen anderen Film gebracht werden soll, so ist es der Kassette 1 hin zusammenzuschieben, bis sie an der Linie 26 aneinanderstoßen. Bei diesem Vorgang stoßen die Kanten der Schieber 6 und 7 gegen die untere Fläche des Filmes 10, und hierbei werden die über diesem liegenden Andruckrollen 15 entgegen der Wirkung der Federn 17 mitsamt dem Film 10 in das Innere der Kassette 1 zurückgedrückt. Die Kassette ist jetzt lichtdicht verschlossen und kann von der Bühne 31 der Kamera abgehoben und durch eine andere Kassette der gleichen Bauart ersetzt werden.
  • Die Vorteile der Kassette gemäß der Erfindung sind in erster Linie folgende: Durch die Verlegung der an sich bekannten Transportrollen von der Kamera in die auswechselbare Kassette ist es möglich, abwechselnd mehrere Kassetten ohne jeglichen Filmverlust zu verwenden. Bei Geräten, bei denen der Film innerhalb der Kamera liegt, ist dieses nicht möglich. Auch bei bekannten Kassetten, die außerhalb der Kamera angebracht sind, ist ein Auswechseln ohne Filmverlust und Vor-bzw. Rückspulvorgang ebenfalls nicht möglich. Weiterhin ist es von Vorteil, daß, wie die Erfindung dies vorsieht, der Film mit seiner oberen Fläche mit der Kassette und mit seiner unteren Fläche mit der von der Kassette unabhängigen Kamera in Kontakt ist, weil auf diese Weise trotz der auswechselbaren und abnehmbaren Kassetten stets eine genaue Anlage des Filmes an die Bildbühne der Kamera gewährleistet ist und der Abstand des Filmes zum Objektiv größtmöglichst genau ist. Die über dem Film liegenden, gefederten Andruckrollen liegen parallel zueinander und sind unabhängig voneinander gelagert und gefedert. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß der Film über die gesamte Länge des Bildfensters fest gegen die Schienen der Bildbühne der Kamera gedrückt wird, und der weitere Vorteil, daß beim Transport des Filmes die Oberseite desselben nicht zerkratzt wird, weil er leicht an den Andruckrollen abrollt und sich seine Oberfläche nicht zerkratzen kann, wie dies bei den bekannten Andruckplatten häufig der Fall ist. Aus der Bauart gemäß der Erfindung ergibt sich der weitere Vorteil, daß der fabrikationstechnische Aufwand sehr gering ist, weil die Einhaltung genauer Toleranzen bei vielen Teilen nicht erforderlich ist. So würde beispielsweise eine etwas höhere oder tiefere Lage der Filmandrückvorrichtung, die den Rollenkäfig bildet, oder sogar eine etwas schiefe Lage derselben ohne jeden Einfluß auf eine genaue Lage des Filmes auf den Schienen der Bildbühne sein, weil jede der Andruckrollen unabhängig von den anderen gelagert ist und auch unabhängig federt.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in den Abbildungen dargestellte Ausführungsform. So ist es beispielsweise selbstverständlich möglich, das an der Kassettenwand liegende Zahnrad durch ein anderes beliebiges Kupplungsteil zu ersetzen. Auch ist es möglich, die Filmführung im Inneren der Kassette anders zu gestalten. Ebenso können die an sich bekannten Friktionsrollen im Inneren der Kassette, die den Film in dieser bewegen, durch ein anderes, bekanntes Antriebssystem für den Film ersetzt werden. Wesentlich ist immer nur, daß die Erfindungsgedanken gewahrt bleiben, die darin liegen, daß der Film innerhalb der Kassette durch ein Transportsystem bewegt wird, welches unabhängig von den Filmspulen ist, deren Achse anzutreiben ja zum lange bekannten Stand der Technik gehört. Ebenso wesentlich ist es, daß der Erfindungsgedanke gewahrt bleibt, der darin liegt, daß der Film in der Gebrauchslage der Kassette derart aus dem Boden derselben heraustritt, daß ein Teil des Filmes unterhalb des Bodens ungeführ parallel zu demselben läuft.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Auswechselbare Filmkassette für Kameras von Mikrofilm-Geräten, bestehend aus einem Gehäuse mit je einer Spule für belichteten und unbelichteten Film, Filmführungsrollen, Kassettenschieber und einer Fihnandrückvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß Transportrollen (13 und 14) zur Bewegung des Filmes (10) innerhalb der Kassette (1) liegen und daß am Boden der Kassette zwei gegenläufig bewegbare Schieber (6 und 7) angebracht sind und daß darüber eine an sich bekannte Filmandrückvorrichtung (16) angeordnet ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei geöffneten Schiebern (6 und 7) ein zwischen den Spulen (2 und 3) liegender Teil des Filmes (10), ungefähr parallel zur unteren Fläche der Kassette (1) liegend, aus der Kassette (1) hervörtritt.
  2. 2. Auswechselbare Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Filmandrückvorrichtung (16) mehrere Andruckrollen (15) angeordnet sind.
  3. 3. Auswechselbare Filmkassette nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Andruckrollen (15) unabhängig von den anderen Andruckrollen (15) in einer Richtung federnd gelagert ist.
  4. 4. Auswechselbare Filmkassette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckrollen (15) innerhalb der Kassette (1) so angeordnet sind, daß sie teilweise oder ganz bei zurückgezogenen Schiebern (6 und 7) aus der Kassette (1) heraustreten und über die untere Fläche des Kassettenbodens hinausragen.
  5. 5. Auswechselbare Filmkassette nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig voneinander gelagerten Andruckrollen (15) in einem käfigartigen Halteteil angebracht sind, welches einen Teil der Filmandrückvorrichtung (16) bildet, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Andruckrollen (15) gegen seitliche Verschiebung gesichert sind.
  6. 6. Auswechselbare Filmkassette nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmandrückvorrichtung (16) mitsamt den Andruckrollen (15) klappbar angeordnet ist.
  7. 7. Auswechselbare Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (24) für die Transportrolle (13), welche aus der Rückwand der Kassette (1) heraussteht, unterhalb der Spule (3) für den belichteten Film (10) angeordnet ist. B. Auswechselbare Filmkassette nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem außerhalb der Kassette (1) liegenden Teil der Welle (24) ein Zahnrad (25) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 351853.
DEJ25742A 1964-04-29 1964-04-29 Auswechselbare Filmkassette fuer Kameras von Mikrofilm-Geraeten Pending DE1196492B (de)

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DE (1) DE1196492B (de)
FR (1) FR1435918A (de)
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