DE2017718C3 - Verfahren zum Betreiben eines Saugbaggers auf offenem Gewässer - Google Patents
Verfahren zum Betreiben eines Saugbaggers auf offenem GewässerInfo
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
dens und etwa unterhalb des Bereichs des Wellengangeinflusses abgesenkt und dort verankert wird.
Bei dieser Betriebsweise ist es möglich, auf auf-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrei- 25 wendige Mittel zum Ausgleich von Bodenunebenheiben
eines Saugbaggers auf offenem Gewässer, der ten zu verzichten, da der so betriebene Saugbagger
einen unter Wasser absenkbaren schwimmenden zwar in die Vertiefung abgesenkt ist, aber nicht auf
Auftriebskörper, einen darauf aufgesetzten Überbau, dem Boden des Gewässers aufsitzt. Die Verrichtung
ein Saugrohr und eine Abförderleitung für das Bag- befindet sich nämlich auch nach ihrer Absenkung in
gergut aufweist. 30 die Vertiefung in Schwimmlage, also der besten Ar-
Aus der französischen Patentschrift 1 416 741 ist beitslage im Hinblick auf die Auslegung und Anordeine
Saugbaggervorrichtung mit einem unter Wasser nung von Pumpen, Druckieitungen usw.
befindlichen Auftriebskörper bekannt, an dessen Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
befindlichen Auftriebskörper bekannt, an dessen Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
Seite ein Saugrohr angeordnet ist, mittels dessen das erreicht, daß der verfahrensmäßig betriebene Saug-Baggergut
vom Boden des Gewässers sauend aufge- 35 bagger aus dem Einfluß des Wellengangs des Gewäsnommen
wird. Gearbeitet wird mit dieser bekannten sers entzogen ist, und zwar dadurch, daß der untere
Vorrichtung in der Weise, daß die Vorrichtung, nach- Teil des Auftriebskörpers in die abgesaugte Vertiedem
sie an die Baggerstelle verbracht worden ist, bis fung abgesenkt wird, wodurch der Wellengang im
zum Aufsitzen des unteren Teils des Fahrzeugs auf wesentlichen über diesen unteren Teil hinwegzieht
dem Boden des Gewässers abgesenkt wird. Infolge- 40 und kaum noch einen Einfluß auf die L^ge des Saugdessen
befindet sich diese bekannte Saugbaggervor- baggers ausübt. Der Saugbagger ist also praktisch
richtung stets in einer der Neigung des Bodens des ganzjährig betriebsbereit.
Gewässers entsprechenden Lage; es sei denn, die bei Saugbagger, mit denen das erfindungsgemäße Ver-
diesen Vorrichtungen vorgesehenen, sehr aufwendi- fahren durchführbar ist, werden an Hand der Zeichgen
Abstützmittel zum Ausgleich von Bodenuneben- 45 nung erläutert. Es zeigt
heiten werden in Betrieb genommen, um so die Vor- Fi g. 1 eine Seitenansicht eines Saugbaggers,
richtung in eine der Schwimmlage entsprechenden Fig. 2 einen Schnitt durch den Saugbagger der
Horizontallage zu verbringen, in der die Saugbagger- F i g. 1 in der Ebene IT-II und
vorrichtung am günstigsten zu arbeiten vermag. F i g. 3 einen weiter ausgebildeten Saugbagger.
vorrichtung am günstigsten zu arbeiten vermag. F i g. 3 einen weiter ausgebildeten Saugbagger.
Ein anderer bekannter Sohlenabsauger besteht aus 50 Der Saugbagger 1 der Fig. 1 besteht im wesentlieinem
verankerten oder mit Seilen festgestellten chen aus dem eigentlichen Saugbaggergerät 2 mit
Saugbaggergerät, das auf einem Ponton angeordnet einer Saug- und Druckpumpe 3, einem beweglichen
ist. Mit Hilfe eines starren oder aus mehreren Teilen Saugrohr 4 und einer Druckleitung 5. Er ist von
zusammengesetzten, gegliederten Saugrohrs wird das einem Ponton oder Schiffsrumpf 6 getragen, der sich
Baggergut vom Boden abgesaugt und über eine 55 größtenteils unterhalb der Wasseroberfläche 7 befin-Druckleitung
oder einen Prahm abtransportiert. Zum det und einen oberhalb derselben angeordneten
Absaugeprozeß wird hierbei die Spitze des Saugroh- Teil 8 und mindestens einen mit diesem durch mehres
auf den Gewässerboden herabgelassen und da- rere zylinderförmige und hohl ausgebildete Verbinnach
durch die zufließenden schweren Bestandteile dungsstücke 14 mit geringem Querschnitt verbunddes
Bodenwassereemisches fast vollständig in den 60 nen Auftriebskörper 9 aufweist. Das Saugrohr 4 und
Boden hineingedrückt. die Pumpe 3 sind auf einem leiterförmigen Gerüst 10
DTese Arbeitsweise wird bei Arbeiten in ruhigen angebracht, das mittels geeigneter Befestigungsmittel
Gewässern, wie z. B. in Flüssen, Kanälen, Häfen in einem Gelenk 11 am Schiffsrumpf 6 angelenkt ist.
od. dgl., angewendet. Bei der Arbeit in ungeschützten Am oberen Ende des Gerüstes 10 befindet sich ein
Gewässern, wie z.B. in Außenhäfen, Flußmündun- 65 Antrieb 12 für die Pumpe3. Das Saugrohr4 kann
gen und auf See, wirkt sich der dort auftretende mittels geeignet geführter Seile 13 od. dgl. in vertika-Wellengang
störend auf den Betrieb des Sohlenab- ler Richtung bewegt werden. An die Druckleitung 5
saugers aus. Durch die durch den Wellengang verur- schließt sich außerhalb des Saugbaggers 1 eine Ab-
2017 3
förderleitung 15 an? durch die das Bodenwasseirgemisch
zu einer nicht dargestellten Abladestelle abtransportiert wird. Die Abförderleitung 15 ist dabei
so an Schwimmern U befestigt, daß sie nicht durch Wellengang und Dünung an der Wasseroberfläche 7
beeinträchtigt wird. Da der Saugbagger 1 durch den an der Wasseroberfläche 7 auftretenden Wellengang
nicht beeinträchtigt wird, kann er bei jeder Witterung und Jahreszeit eingesetzt werden.
Um eine möglichst ruhige Schwiromlage des Saugbaggergerätes2
zu gewährleisten, werden die AuftriebsKörper9 mit Ballast versehen und in eine mit
Hilfe des Saugrohrs 4 ausgehobene Vertiefung 17 oder ein i-och abgesenkt. Hierdurch wird eine Beeh>
trachUgung des Saugbaggers X durch Wellengang auf ein Mindestmaß reduziert.
Der Saugbagger der Fig. 3 entspricht im wesentlichen
dem der Fig. 1. An ihm ist jedoch deutlicher gezeigt, wie der Saugbagger! vor einer Beeinträchtigung
durch Wellengang geschützt wird.
Mit Hilfe des beweglichen Saugrohres 4 wird hierbei die Vertiefung 17 im Gewässerboden ausgehoben,
und der den Schiffsrumpf 6 tragende Auftriebskörper 9 wird in dieser abgesenkt und verankert Die
Druckpumpe3 ist gemäß Fig.3 entlang einer Führungsbahn
18 bewegbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
sachte Auf- und. Abbeweguig des SohJenabsaugen.
Patentanspruch: wird das Saugrohr auf den Boden gestoßen, wodurch
sowohl das Saugrohr als auch der gesamte Saugbag-
Verfahren zum Betreiben eines Saugbaggers ger beschädigt werden können. Dies hat zur Folge,
auf offenem Gewässer, der einen unter Wasser 5 daß ein Absaugen von Sand auf See nur während ruabsepkbaren
schwimmenden Auftriebskörper, higen Wetters, d. h. also während relativ kurzer
einen darauf aufgesetzten überbau, ein Saugrohr Zeitabschnitte, möglich ist.
und eine Abförderleitung für das Baggergut auf- Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, ein
weist, dadurch gekennzeichnet, daß Verfahren zum Betreiben eines Saugbaggers in offean
der vorgesehenen Arbeitsstelle des Saugbag- io nem Gewässer zu schaffen, bei dem der Saugbagger
gers (1) mittels des Saugrohrs (4) im Gewässer- in einer für dem Wellengang weitgehend unbeeinflußboden
eine etwa den Abmessungen des Saugbag- ten verhältnismäßig ruhigen Schwimmlage gehalten
gers (1) entsprechende Vertiefung (17) mit etwa werden kann.
horizontaler Sohle ausgebaggert wird und daß Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
dann der Auftriebskörper (9) mit Ballast verse- 15 löst, daß an der vorgesehenen Arbeitsstelle des Saughen
und in die Vertiefung (17) unter das Niveau baggeis mittels des Saugrohrs im Gewässerboden
des umgebenden anstehenden Gewässerbodens eine etwa den Abmessungen des Saugbaggers ent-
und etwa unterhalb des Bereichs des Wellengang- sprechende Vertiefung mit etwa horizontaler Sohle
einflusses abgesenkt und dort verankert wird. ausgebaggert wird und daß dann der Auftriebskörper
ao mit Ballast versehen und in die Vertiefung unter das
Niveau des umgebenden anstehenden Gewässerbo-
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|---|---|---|---|
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