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DE2017437A1 - Formhülsenanordnung zum Beziehen mit Stoff und Befestigen an Bekleidungsmaterial - Google Patents

Formhülsenanordnung zum Beziehen mit Stoff und Befestigen an Bekleidungsmaterial

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Publication number
DE2017437A1
DE2017437A1 DE19702017437 DE2017437A DE2017437A1 DE 2017437 A1 DE2017437 A1 DE 2017437A1 DE 19702017437 DE19702017437 DE 19702017437 DE 2017437 A DE2017437 A DE 2017437A DE 2017437 A1 DE2017437 A1 DE 2017437A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
snap fastener
clothing material
snap
back plate
fastener part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702017437
Other languages
English (en)
Inventor
Hans A. Woodstock Conn. Prym (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
William Prym Inc
Original Assignee
William Prym Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Prym Inc filed Critical William Prym Inc
Publication of DE2017437A1 publication Critical patent/DE2017437A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T24/00Buckles, buttons, clasps, etc.
    • Y10T24/36Button with fastener
    • Y10T24/367Covers

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
.RTHIELEKE Q ,
.R. DÖRING DIPL.-PHYS.
BRAUNSCHWEIG MÜNCHEN
William Prymf Inc., Dayville, Connecticut, USA
"Formhülsenanordnung zum Beziehen mit Stoff und Befestigen an Bekleidungsmaterial"
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Formhülsenanordnung zum Beziehen mit Stoff und Befestigen an Bekleidungsmaterial, insbesondere stoffüberzogene Druckknöpfe ο«dgl..
Mit stoffUb erzogene abnehmbare Druckknopfanordnungen, bei denen die Knopfhülle eine Formhülse bildet, die umfänglich auf der Bückseite angeordnete Zähne besitzt, an denen Stoffüberzüge zum Beziehen des Knopfes bzw« der Formhülse lösbar gehalten sind, sind bekannt. Wie das am 27. Juni 1950 erteilte US-Patent 2 513182 zeigt, sind solche Knopfanordnungen mit einer Aufschnapprückplatte als Verschlußteil ausgerüstet, gegen welche ein abnehmbarer Knopfteil aufgeschnappt werden kann, wobei der Stoff zwischen den Zähnen des Knopfes festgehalten wird. Um jedoch einen solchen Knopf an einem Bekleidungsmaterial zu befestigen, ist eine weitere Anordnung erforderlich, die nachgiebig eingreift und festhält und dabei in eine rüok-
seitig gekrümmte hohle Aufnahmeeinrichtung in der Knopfhülle eingreift, welche sich in einer Schleife befindet, die durch einen Schlitz in der Rückplatte des Verschlußteiles vorgesehen ist. Die Schleife erstreckt sich durch den Schlitz der Rückplatte und wird am Bekleidungsstück festgenäht. Auf diese Weise wird der Knopf am Bekleidungsstück selbst befestigt.
Bei diesen Knopfanordnungen werden drei Teile benötigt. Die Rückplatte, welche lösbar, jedoch fest mit der Knopfhülse verbindbar ist, wird benötigt, um das zwischen den Zähnen aufgehängte Stoffabrikat zum Überziehen der Knopfhülse in seiner lage festzuhalten, während der getrennt elastisch nachgiebige annähbare Teil in Form einer Schleife erforderlich ist, um den Knopf nachgiebig festzuhalten und flexibel mit dem Bekleidungsstück zu verbinden. Dementsprechend war ein unabhängiges starres Verriegelungsstück, welches von der Rückplatte gebildet wurde, eine absolute Notwendigkeit und das gleiche galt für den weiteren unabhängigen Teil der an dem Bekleidungsmaterial angenäht wurde. Ein Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß die gesamte Anordnung zerlegt werden muß, wenn die Knopfhülse vom Bekleidungsstück abgenommen werden soll. Ein weiterer Nachteil besteht auch darin, daß infolge des verwendeten annähbaren Schleifenteiles des Knopfes Knopflöcher erforderlich sind, um Kleidung, die mit solchen Knöpfen ausgerüstet ist, aohlleßen zu können.
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In der US-Patentanmeldung Ser.No. 590 164 vom H. Oktober 1966 wird eine verbesserte Ausführung eines abnehmbaren Knopfes oder eine andere Ausbildung einer Formhülsenanordnung vorgeschlagen, durch welche der abnehmbare Knopf oder eine Formhiilse in bequemer Weise am Kleidungsstück durch einen permanenten gezahnten Greifer in Kombination mit einem Zusatzteil, der in den Stoff des Bekleidungsmateriales eingreift, befestigt werden kann. Diese Art der lOrmhülsenanordnung bildet jedoch eine vierteilige Kombination und dient im Sinne eines versteckten Druckknopfverschlusses, der auf bequeme Weise bei Aufrechterhalten eines angenehmen Aussehens zu einem Druckknopfverschluß mit stoffüb erzogenen Knöpfen führt, bei deren Verwendung Knopflöcher überflüssig sind.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Formhülsenanordnung der eingangs genannten Art kennzeichnet sieh dadurch, daß die ^ormhülse einen Vorder- und einen Rückenteil aufweist und im Rückenteil eine öffnung besitzt, die von einer Anzahl nach innen abgerundeter Zähne begrenzt ist, die in Spitzen enden, welche in den Stoff, der den Vorderteil bedeckt, eingreifen, und daß eine Rückplatte mit einer Vorderseite und einer Rückseite vorgesehen ist, die auf der Vorderseite eine komplementär zu. den.Zähnen der Formhülse, jedoch im AbstandVon deren Spitzen verlaufende Aufschnapprippe aufweist, auf die die Formhülae starr, jedoch wieder abnehmbar und in bezug auf die
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Rückplatte drehbar, aufschnappbar ist und dabei die Festlegung des in den ersten Zähnen gehaltenen Überzugstoffes unterstützt, und daß die Rückplatte eine Anzahl von ersten Löchern aufweist, die mit korrespondierenden Löchern in einem ersten Druckknopfteil fluchten und zur Aufnahme von Nähfaden dienen, welche durch jeweils korrespondierende Löcher und das dazwischen angeordnete Bekleidungsmaterial verlaufen, um die Formhülse und die Rückplatte miteinander sowie mit dem Bekleidungsmaterial zu verbinden.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der neuen Formhülsenanordnung ist ein zweiter Druckknopfteil an einem anderen Teil des Bekleidungsstoffes in der Nähe des ersten Druckknopfteiles befestigt und bildet mit diesem zusammen einen Druckknopfverschluß.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der neuen Formhülsenanordnung bildet der erste Druckknopfteil eine elastisch nachgiebige hohle Pfanne und der zweite Druckknopfteil einen elastisch in diese Pfanne einschnappbaren sowie wieder lösbaren Dorn, so daß beide gemeinsam einen DruckknopfVerschluß darstellen, der ein Verschließen der Kleidung unter Vermeidung von Knopflöchern gewährleistet.
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Weitere Merkmale und Einzelheiten.der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles.
Pig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfinduhgsgemäß ausgebildeten Formhülsenanordnung in auseinandergezogener axial geschnittener und im Maßstab vergrößerter { Darstellung. ·
Fig. 2 zeigt ein Einzelteil der Formhülsenanordnung nach Fig. 1, insbesondere den ersten Druckknopfteil dieser Anordnung nach dem Annähen an das Bekleidungsmaterial von hinten, jedoch in kleinerem Maßstabe.
Fig. 3 zeigt die Vorderseite der Rückplatte der Formhülsenanordnung gem. Fig. 1 nach dem Annähen an das Beklei- | dungsmaterial in kleinerem als in Fig. 1 gewähltem Maßstabe.
Fig. 4 zeigt einen Axialschnitt der gesamten Formhülsenanordnung gem. Fig. 1 bei gegen die Rückplatte aufgeschnappter Formhülse, jedoch geöffnetem Druckknopf·
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In den Zeichnungen, insbesondere in der I1Ig. 1, ist als Anwendungsbeispiel für die Formhülsenanordnung eine Schnappverschlußanordnung als Druckknopfverschluß dargestellt. Die Anordnung weist eine Formhülse 1 als Knopfkörper auf, die zweckmäßigerweise aus Metall oder Kunststoff gefertigt ist und einen gekrümmten Randteil 2 aufweist, der eine auf der Rückseite angeordnete öffnung umgibt, in die nachgiebige Zähne 3 hineinragen. Die Zähne 3 der Formhülse 1 dringen in einen ausgewählten Bezugsstoff 4 ein, der zuvor auf das Format der Formhülse 1 zugeschnitten wurde und halten diesen Stoff, nachdem er über die Vorderfläche 4a der Knopfhülse 1 gezogen wurde, in seiner Lage fest.
Die Knopf- oder Formhülse 1 kann zusammen mit dem darüberzogenen Bezugsstoff 4 lösbar (wie Fig. 4 zeigt) gegen eine ringförmige Aufschnapprippe 6 gedruckt und daran festgelegt werden. Diese Aufschnapprippe 6 befindet sich an der Vorderseite einer Rückplatte 5, welche so gestaltet ist, daß sie den gekrümmten Randteil 2 der Formhülse lösbar in einer radia-. len, nach innen gekrümmt verlaufenden Ausnehmung 6a aufnimmt, die sich im Umfangsbereich der Aufschnapprippe 6 befindet.
Eine Rückseite 8 der Rückplatte 5 bildet einen zentralen kreisförmigen ebenen Teil 8a und einen flachen äußeren Ringteil 8b.
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Der zentrale !kreisförmige Teil 8a liegt in der gleichen Ebene und verläuft parallel zum äußersten Teil 8b. Die Aufschnapprippe 6 ist zwischen dem äußeren Ringteil 8b und dem ebenen mittleren Teil 8a angeordnet. Eine kreisförmige innere Umfangskante 5a der Rückplatte 5 bildet den inneren Umfang des innersten kreisförmigen Teiles 8a und bildet eine zentrale axiale Öffnung in der Rückplatte 5» nämlich eine Öffnung 5b.
Die Rückplatte 5 wird auf der Außenoberfläche oder Außenseite eines Bekleidungsmateriales 11 angeordnet. Dabei liegt der mittlere kreisförmige Teil 8a und der äußerstö ringförmige Teil 8b auf der Außenoberfläche des Bekleidungsmateriales auf. Auf der anderen Seite des Bekleidungsmateriales 11 ist ein Teil, der mit dieser Rückplatte zusammenwirkt, befestigt. Es handelt sich dabei um einen ersten Druckknopfteil 12, der als Pfannenteil ausgebildet ist.
Der erste oder pfannenförmige Druckknopfteil 12 weist einen nach vorn gerichteten umfänglichen Plansch 13a auf, der an seinem Ende nach innen umgerollt. ist und einen U-Querschnitt bildet, durch den ein Abschlußrand 12b definiert wird. . In der Mitte dieses ersten Druckknopfteiles befindet sich eine konvex ausgebildete Endstirnfläche 13b, die gegen die rückseitige Oberfläche des Bekleidungsmateriales 11 drückt und axial mit der Rückplatte 5 fluchtend, d.h. konzentrisch zu ·
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dieser angeordnet ist. Der mittige Teil dieses ersten Druckknopfteiles 12, an welchem sich die Endstirnfläche 13b befindet, bildet einen Vorsprung 14» der hohl ausgebildet ist und eine Pfanne 16 darstellt, welche der wesentliche Teil des ersten Druckknopfteiles ist. Ein ringförmiger hinterer Teil 12a erstreckt sich als Wandung zwischen dem Flansch 13a und dem hohlen Vorsprung 14.
Eine Anzahl von Nählöchern 16, vorzugsweise vier um 90° versetzte Löcher, (Fig. 2) befinden sich im ringförmigen rückwärtigen Teil 12 a des ersten Druckknopfteiles 12. Eine korrespondierende Anzahl von Nählöchern 17 sind aber auch im mittleren kreisförmigen Teil 8a der Rückplatte 5 vorgesehen, und zwar in einem radialen Abstand von Innenrand 5s··
Die korrespondierenden Nählöcher 16 und 17 des ersten Druckknopfteiles 12 und der Rückplatte 5 können exakt zur Fluchtung gebracht werden und dann durch Nähfäden 18, welche durch die fluchtenden löcher hindurchgezogen werden, ausgefüllt werden, so daß die Rückplatte 5 und der erste Druckknopfteil 12 in bezug aufeinander sowie in bezug auf das Bekleidungsmaterial 11 unverdrehbar verbunden und die Anordnung am Bekleidungsmaterial befestigt wird.
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Die lage, welche die Rückplatte 5 und der erste Druckknopfteil 12 nach dem Nähen, d.h. Einfahren der Nähfaden 18 in "bezug aufeinander und auf das Bekleidungsmaterial einnehmen, zeigt die Fig. 1. Die Vorderfläche 13bdes ersten Druckknopfteiles 12, das ist die vordere Oberfläche des Vorsprunges 14, fluchtet in dieser Lage mit der zentralen Öffnung 5b in der Rückpiatte 5· ^er Durchmesser des Vorsprunges 14 und damit g auch der der Bndstirnfläche 13b, ist.geringfügig kleiner als der Durchmesser der Öffnung 5b, so daß die mittige -Endstirnfläche 13b des ersten Druckknopfteiles 12 mit einem radialen Spalt in die von der Kante 5a in der Rückplatte 5 definierte Öffnung hineinragt. Die Endstirnfläche 13b ist konvex gestaltet und erstreckt sich daher geringfügig über die Umfangskan- ■ ten und das Ende 12b des ersten Druckknopfteiles 12 hinaus, so daß das Bekleidungsmaterial 11', was in unmittelbarer Nähe liegt, in die Öffnung 5b der Rückplatte 5 hineingedrückt wird, so daß die gegenseitige Ausrichtung und Zentrierung des Druckknopfteiles 12 zur Rückplatte 5 gefördert wird und zugleich auch in Verbindung mit den Nähfaden 18, welche durch die fluchtenden Nählöcher 16 und 17 verlaufen, eine Unterstützung der Lage dieser Anordnung relativ zum Bekleidungsmaterial erreicht wird. Diese Lagesicherung ist wesentlich wirksamer, als sie durch alleiniges Annähen erreicht werden könnte. Eine axiale Ausrichtung ohne unnötiges radiales Spiel der Teile, wird somit erleichtert. Der umfängliche Rand 12b des ersten
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Druckknopfteiles 12 ist mit dem zentralen kreisförmigen Teil 8a der Rückplatte zentriert und drückt das Bekleidungsmaterial 11 dagegen.
Die Nählöcher 16 und 17 sind im wesentlichen oval gestaltet oder bogenförmig ausgebildet, damit sie mit den Nähfaden 18, die zur Befestigung dienen, zusammenwirken können. Die miteinander zur fluchtenden Lage gebrachten Nählöcher gestatten es, die Hückplatte 5 und den ersten Druckknopfteil 12 in bevorzugter Weise gem. Fig. 2 und 3 zusammenzunähen.
In der Nähe des ersten Druckknopfteiles 12 befindet sich an einem anderen Bereich des Bekleidungsmateriales 11a ein zweiter Druckknopfteil 20, der einen Dornteil 21 besitzt, der lösbar in den Pfannenteil 15 des. ersten Druckknopfteiles 12 einschnappbar ist, wobei der Pfannenteil 15 zwei parallele Stabfedern 15a und 15b besitzt, welche miteinander zusammenwirken, um den Dornteil 21 lösbar in der Pfanne 15 festzuhalten. Der zweite Druckknopfteil 20 besitzt einen ebenen Kreisringteil· 22, in dem sich ebenfalls Annählöcher 23 befinden, um auch diesen Teil, wie bei den Nählöchern 16 des ersten Druckknopfteiles 12, durch Nähfaden 24 fest am anderen Bereich 11a des Bekleidungsrnateriales 11 zu befestigen,
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Gemeinsam "bilden der zweite Druckknopf teil 20 und der erste Druckknopfteil 12 einen lösbaren Druckknopfverschluß, durch welche die Notwendigkeit, Knopflöcher in dem Bekleidungsmaterial zu fertigen, vermieden wird. Trotzdem kann die jeweilige mit dem Druckknopfverschluß ausgerüstete Kleidung verschlossen werden. Dieser Druckknopfverschluß versteckt sich dabei hinter einem stoffüberzogenen Formhohlkörper bzw.-einer | Knopfhülse, welche die Erscheinung eines Knopfes gewährleistet und die Betätigung des Druckknopfverschlusses in der gleichen Weise, wie bei einem Knopfverschluß, ermöglicht. Ein Vorteil besteht bei der neuen Anordnung darin, daß die Knopf- oder Formhülse 1 leicht von dem betreffenden Bekleidungsmaterial getrennt werden kann, um beispielsweise diesen Teil vor Schaden zu schützen, wenn das betreffende Kleidungsstück zu Reinigungszwecken oder zum Trocknen oder zu anderen Behandlungen versandt wird, während nach Rückerhalten des Bekleidungsstückes der Formkörper bzw. die Hülse mit dem Stoffüberzug ™ leicht wieder aufgesetzt werden kann. Es können aber auch Knopfformkörperformen leicht gegen andere Ausführungen und Formen gewechselt werden, indem lediglich der betreffende Formkörper 1 von der Aufschnapprippe 6 entfernt und danach durch einen anders Überzogenen oder anders gestalteten Knopfformkörper ersetzt wird.
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Zusätzlich gestattet die neue Anordnung eines überzogenen oder nicht überzogenen ornamentartig gestalteten Körpers oder einer lOrrahülse beliebiger Gestalt die leichte Befestigung und vor allem auswechselbare Befestigung schmückender Zubehörteile für Kleidungen, wie z.B. Broschen, Bögen o.dgl.
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Claims (8)

  1. - 13 Patentansprüche
    π 1 Formhülsenanordnung zum Beziehen mit Stoff und Befestigen an Bekleidungsmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhülse (1) einen Vorder- und einen Rückenteil (4a, 2) aufweist und im Rückenteil eine Öffnung besitzt, die von einer Anzahl nach innen abge- g rundeter Zähne (?) begrenzt ist, die in Spitzen enden, welche in den Stoff (4),der den Vorderteil bedeckt, eingreifen, und daß eine Rückplatte (5) mit einer Vorderseite und einer Rückseite vorgesehen ist, die auf der Vorderseite eine komplementär zu den Zähnen der Formhülse, jedoch im Abstand von deren Spitzen verlaufende Aufschnapprippe (6) aufweist, auf die die Formhülse starr, jedoch wieder abnehmbar und in bezug auf die Rückplatte drehbar aufschnappbar ist und dabei die Festlegung des in den ersten Zähnen gehaltenen Überzugsstoffes unterstützt, und daß die Rückplatte (5) eine Anzahl ™ von ersten Löchern (1.7) aufweist, die mit korrespondierenden Löchern (16) in einem ersten Druckknopfteil (12) fluchten und zur Aufnahme von Nähfäden (18) dienen, welche durch jeweils korrespondierende. Löcher und das dazwischen angeordnete Bekleidungsmaterial (11) verlaufen, um die Formhülse (1.) und die Rückplatte (5) miteinander sowie mit dem Bekleidungsmaterial (11) zu verbinden.
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  2. 2. Formhülsenanordnung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein zweiter Druckknopfteil (20) an einem anderen Teil (I1a) des Bekleidungsstoffes (11) in der Nähe des ersten Druckknopfteiles (12) "befestigt ist und mit diesem zusammen einen Druckknopfverschluß bildet.
  3. 3. Formhülsenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Druckknopfteil (12) eine elastisch nachgiebige hohle Pfanne (15) und der zweite Druckknopfteil (20) einen elastisch in diese Pfanne einschnappbaren sowie wieder lösbaren Dorn (21) aufweist.
  4. 4. Formhiilsenanordnung nach Anspruch 3, dadurch
    g ekennzeichnet , daß der zweite Druckknopfteil (20) mehrere Nählöcher (23) für zweite Nähfaden (24) aufweist, welche durch den anderen Teil (i1a) des Bekleidungsstoffes (11) verlaufen, um den zweiten Druckknopfteil an diesem Teil des Bekleidungsstoffes zu befestigen.
  5. 5» Schnappverschlußanordnung zur lösbaren Befestigung eines stoff überzogenen foraiteiles an einem Bekleidungsmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß eine · llickplatt© (5) 9 <ii© eine Vorderseite und eine liieksaite aufauf ite@2? Vorderseite mit einer eiastlielEl
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    ten Aufschnapprippe (6) ausgerüstet ist, auf welche das stoffüberzogene Formteil (1) lösbar und drehbar aufschnappbar ist, wobei die Rückplatte mit mehreren ersten Löchern (.17) ausgerüstet ist, die mit zweiten Löchern (16) in einem ersten druckknopfteil (12) korrespondieren und fluchten und zur Aufnahme von Nähfaden (18) dienen, welche durch korrespondierende Löcher sowie durch das zwischen der Rückplatte | und dem ersten Druckknopfteil angeordnete Bekleidungsmaterial .(11) verlaufen, um die Rückplatte (5) und den ersten Druckknopfteil (12) miteinander und mit dem Bekleidungsmaterial (11) zu verbinden, und daß der erste Druckknopfteil (12) Einrichtungen (15) aufweist, mit denen er verbindend mit einem anderen Teil (20) des Bekleidungsmateriales,zusammenwirkt.
  6. 6. Schnappverschlußanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Druckknopf- * teil (2Q) vorgesehen und am anderen Teil (11a) des Bekleidungsmateriales (11) befestigt ist und daß beide Druckknopfteile (12, 20) unter Bildung eines lösbaren Druckknopfverschlusses zusammenwirken.
  7. 7. SchnappverschXwSanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückplatte (5) eine innere umfängliehe Kante (5b) aufweist, die eine zentral
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    angeordnete, axial verlaufende Öffnung (5b) begrenzt, während der erste Druckknopfteil (12) mit einem nach vorn gerichteten umfänglichen Flanschrand (13a) ausgerüstet ist und mit einem vorderen am äußeren Umfange dieses Flanschrandes angeordneten Rand (12b) radial innerhalb der Aufschnapprippe (6) auf dem Bekleidungsmaterial (11) aufliegt, und,daß der erste Druckknopfteil (12) einen zentralen in Richtung nach vorn verlaufenden Vorsprung (14) aufweist, dessen Durchmesser geringfügig kleiner als der Durchmesser der Öffnung (5b) in dßr Rückplatte ist und der mit einer konvex geformten Endstirnfläche (13b) nach vorn über die Ebene des Randes (12b) des Planschrandes (13a) des ersten Druckknopfteiles (12) hinausragt und das davor liegende Bekleidungsmaterial (11") in die Öffnung (5b) der Rückplatte (5) hineinpreßt.
  8. 8. Schnappverschlußanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (H) hohl ausgebildet ist und eine hohle Pfanne (15) für das lösbare Einschnappen eines Domes (21) eines zugehörigen zweiten Druckknopf teiles (20) darstellt.
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    Le e rs e i t e
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