DE2016919C3 - Verfahren zur Herstellung eines isolierenden Keramik-Körpers mit verbesserter Oberflächenglätte - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines isolierenden Keramik-Körpers mit verbesserter OberflächenglätteInfo
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Description
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenwart von Verunreinigungen in den Ausgangsmaterialien auf weniger als insgesamt
0,1 Gewichtsprozent beschränkt wird und die Ausgangsmaterialien in einer mittleren Korngröße
von bis zu höchstens 40 μηι verwendet werdern,
wobei kleinere Korngrößen niedrigere Brenntemperaturen und kürzere Brennzeiten erfordern und zu
einer größeren Dichte und kleineren Korngröße im gebrannten Körper führen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsmaterialien in den
für eine Zusammensetzung von 30,9 Gewichtsprozent CaO, 56,1 Gewichtspro?ent AI2O3 und 13
Gewichtsprozent SiO2 erforderlichen Mengen verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß 2 bis 16 Stunden lang bei
800-11000C vorgebrannt und 1,5 bis 3 Stunden lang
bei 1300 -1420° C fertiggebrannt wird.
5. Keramischer Körper, hergestellt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch seine
Verwendung als Substrat für Dünnschichtschaltungselemente.
6. Keramischer Körper nach Anspruch 5, gekennzeichnet
durch eine mittlere Korngröße seines; Oberflächenbereiches bis zu 10 μπι.
50
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
eines isolierenden keramischen Körpers mit verbesserter Oberflächenglätte, bei dem eine Mischung von den
entsprechenden Oxyden im gebrannten Körper führenden Bestandteilen vorgebrannt, die vorgebrannte
Mischung in einem Rohkörper der gewünschten Form gebracht und dieser bei einer Temperatur und während
einer für den Erhalt eines dichtgebrannten Körpers
ausreichenden Zeitdauer gebrannt wird. wi
Der solcherart hergestellte Keramik-Körper soll insbesondere als Substrat für Dünnschichtkomponenten
und -schaltungen Verwendung finden.
Materialien, die als Substrate für Dünnschichtkomponenten, z. B. Widerstände und Kondensatoren, verwen- t>3
det werden sollen, werden chemisch neutral, elektrisch isolierend, thermisch leitend und mechanisch fest,
gewünscht. Darüber hinaus hat man beobachtet, daß bei
ansonst gleichen Faktoren sich oftmals die Leistungsfähigkeit der Komponenten verbesserte, wenn die
Oberflächenglätte des tragenden Substrates verbessert wurde. In diesem Zusammenhang sei beispielsweise auf
das Buch »Printed and Integrated Circuitry«. Schlabach und Rider, McGraw-Hill, 1963, Seiten 50,51 und 331 bis
333, verwiesen.
Die Bedeutung der Oberflächenglätte ergibt sich z. B.
daraus, daß die Dicke einer für das Schaltungselement
vorgesehenen Tantalschicht zwischen einigen Zehn und Ein- oder Zweihundert Nanometern liegen kann. Wenn
die mittlere Abweichung von der Ebenheit der Substratoberfläche (gewöhnlich ausgedrückt durch die
durchschnittliche Mittellinie oder CLA — center line acerage —) etwa 500 nm beträgt, dann kann die
Tantalschicht als reichlich diskontinuierlich bezeichnet werden. Sogar bei einer kontinuierlichen Tantalschicht
können noch wesentliche Dicken-Unterschiede bei einem hieraus hergestellten Kondensator nachteilig
sein, da hier die durch Anodisierung erhaltene TajOs-Schicht während des Betriebes durchschlagen
kann.
Obwohl verschiedene polykristalline keramische Materialien, z. B. Aluminiumoxid oder modifizierte
Erdalkaliporzellane, ansonsten für die Verwendung als Substratmaterialien geeignet sind, kann deren Oberfläche
für die meisten kritischen Anwendungen gewöhnlich nur ausreichend glatt gehalten werden, wenn
zusätzlich Glasierungs- oder Polierschritte durchgeführt werden. Alternativ hierzu werden manchmal höher
schmelzende Glassubstrate mit niedrigem Alkaligehalt verwendet, obwohl sie im allgemeinen als den
polykristallinen keramischen Substraten unterlegen angesehen werden, da sie oft die späteren Verarbeitungsschritte,
beispielsweise Thermokompressionsverbinden, Löten oder Schweißen von Leitungen an das
niedergeschlagene Material, nicht aushalten. Daher muß die Suche nach Substratmaterialien fortgesetzt werden,
auf denen Dünnschichtkomponenten zuverlässig hergestellt werden können.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Substratmaterials
anzugeben, dessen Oberflächenglätte verbessert ist.
Für ein Verfahren zur Herstellung eines keramischen Körpers mit verbesserter Oberflächenglätte, bei dem
eine Mischung von zu den entsprechenden Oxiden im gebrannten Körper führenden Bestandteilen vorgebrannt,
die vorgebrannte Mischung in einen Rohkörper der gewünschten Form gebracht und dieser bei einer
Temperatur und während einer für den Erhalt eines dichtgebrannten Körpers ausreichenden Zeitspanne
gebrannt wird, besteht die Erfindung in der Auswahl der Bestandteile derart, daß mindestens der Oberflächenbereich
des Körpers folgende Zusammensetzung in Gewichtsprozenten aufweist:
28 bis 34 Calciumoxid,
54 bis 58 Aluminiumoxid und
8 bis 18 Siliciumdioxid.
54 bis 58 Aluminiumoxid und
8 bis 18 Siliciumdioxid.
Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Ein auf diese Weise hergestelltes polykristallines keramisches Material besitzt bereits nach dem Brennen
eine Oberfläche, die, wenn sie zuvor die jeweils gewünschte Form, etwa durch Trockenpressen, Strangpressen
oder Ausstreichen, erhalten hat, die Herstellung von zuverlässigen Dünnschichtschaltkreiselementen als
jene ermöglichen, die auf den bisherigen keramischen
Oberflächen direkt nach dem Brennen hergestellt werden können. Dieses Ergebnis wird tendenziell den
an der Oberfläche vorhandenen glatten Körnern und flachen Korngrenzen zugeschrieben und demzufolge
einem hohen Grad an Oberflächenglätte.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines durch Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiels näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 und 2 je eine Schnittzeichnung durch einen Dünnschichtwiderstand bzw. Dünnschichtkondensator ι ο
auf einem erfindungsgemäß hergestellten Substrat und
Fig.3 eine Schnittzeichnung durch ein hergestelltes
Substrat
Der im erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte dichte, feinkörnige, gebrannte Körper besteht aus einem
polykristallinen keramischen Material, das im wesentlichen jede Glasphase entbehrt Das Material kann aus
Ausgangsmaterialien hergestellt werden, die zu 30,5 bis
40,5 Gewichtsteilen Calciumoxid (CaO), 595 bis 69,5
Gewichtsteilen Aluminiumoxid (AI2O3) und 10 bis 20 Gewichtsteilen Siliciumdioxid (SiO2) oder umgekehrt in
Gewichtsprozent, zu 28-34% CaO, 54-58% Al2O3
und 8-18% SiO2 im gebrannten Material führen.
Unterhalb dieser Grenzen für Calciumoxid und Aluminiumoxid und oberhalb von 20 Gewichtsteilen
Siliziumdioxid beginnt die Zuverlässigkeit der auf diesen Materialien aufgebrachten Dünnschichtkomponenten
wieder abzufallen. Im allgemeinen führt die Reduzierung des Siliziumdioxidgehaltes zu einem Ansteigen der
Zuverlässigkeit der Komponenten, obwohl unterhalb von 10 Gewichtsteilen Siliciumdioxid der gebrannt«;
Körper Feuchtigkeitsangriffen ausgesetzt ist Die Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) von 30,9%
CaO, 56,1% Al2O3 und 13% SiO2 wird für eine optimale
Zuverlässigkeit der Komponenten bevorzugt, ohne daß ein Verlust an chemischer Stabilität des Substrats
eintritt
Die dichte, feinkörnige gebrannte Keramik kann nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden.
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, die das Vorhandensein von Verunreinigungen oder sich verändernder
Bestandteile im Ausgangsmaterial betreffen, sind für die praktische Durchführbarkeit dci Verfahrens ausreichend. Die Verunreinigungen sollten jedoch insgesamt
unterhalb 0,1 Gew.-% gehalten werden. Für bestimmte kritische Anwendungen sollte Fe2O3 unterhalb von 0,01
Gew.-% gehalten werden, um eine größere Verschlechterung der elektrischen Dämpfungseigenschaften zu
vermeiden.
Die Ausgangsmaterialien, ζ. B. die Oxide selber, oder andere Verbindungen, die beim Brennen zu Oxiden
führen, z. B. Dikarbonate, werden sorgfältig gemischt, um sicherzustellen, daß die nachfolgenden Reaktionen
vollständig und gleichförmig stattfinden. Das Mischen erfolgt gewöhnlich durch Herstellen eines Breies mit
Wasser oder einer organischen Flüssigkeit als Träger in einer Kugelmühle. Das Material wird dann getrocknet,
granuliert und vorreagieren gelassen durch einen 2 bis 16 Stunden langen Vorbrand bei 800 bis IiOO0C. Das
Material wird dann in einer Kugelmühle zwischenver- w mahlen und erhält dabei verschiedene Formungshilfen,
z. B. Bindemittel, Schmierstoffe und Platifizierer, zusammen mit einem wäßrigen oder organischen Träger
zugesetzt Die im Einzelfall gewählten Formungshilfen und deren Mengen, hängen vom gewählten Körperaus- i->~>
formungs-Verfahren ab. Trockenpressen oder Ausstreichen sind bevorzugt, wenn fische, glatte Oberflächen
gewünscht sind. Zum Trockenpressen wird der Brei
getrocknet, pulverisiert, beispielsweise auf 74 um
Korngröße abgesiebt und dann in Formen mit 211 bis 4219 kg/cm2 gepreßt
Beim Ausstreichen wird der nasse Brei zu einer Schicht ausgestrichen; etwa dadurch, daß das Material
auf einen Träger aufgebracht wird, der sich mit konstanter Geschwindigkeit unter einem Messerblatt
fortbewegt, dessen Kante parallel zur Oberfläche des Trägers verläuft Nach Trocknen in Luft kann die so
erhaltene Rohplatte gebrannt werden. (Weitere Einzelheiten hierzu siehe z. B. die US-Patentschrift 29 66 719.)
Während der Träger im allgemeinen von der ausgestrichenen, dann selbsttragenden Schicht vor dem
Brennen entfernt wird, ist die Herstellung eines etwa
durch Bestreichen keramisch überzogenen Substrates ebenfalls eine Variante des vorliegenden Verfahrens.
Auch andere Formungsverfahren kommen in Betracht Beispielsweise ist für die Herstellung von Stäben oder
Röhren mit glatten Oberflächen das Strangpressen bevorzugt
Wenn das Material in einen Körper der gewünschten Rohstärke ausgeformt ist, dann wird dieser ausreichend
lange bei Temperaturen gebrannt, um eine dichte, feinkörnige Struktur zu erhalten. Die erforderlichen
Brennbedingungen hängen weitgehend von der Teilchengröße des Ausgangsmaterials ab, wobei im
allgemeinen feinkörnigen Materialien deshalb der Vorzug gegeben wird, weil sie nicht nur niedrigere
Brenntemperaturen und kürzere Zeiten bis zum Dichtbrand als gröberkörnige Materialien erfordern,
sondern auch zu einer kleineren mittleren Korngröße führen.
Im allgemeinen führt, wenn man mit Materialien
beginnt, die eine mittlere Korngröße in der Größenordnung von einigen 100 μπι besitzen, dieses zu einem
gebrannter. Körper, der etwa 95% der theoretischen Dichte und eine mittlere Korngröße von etwa 2μηι
besitzt Materialien dieses Zustandes können im Handel erworben oder aus geeigneten Lösungen nach bekannten Methoden ausgefällt werden. Als Alternativlösung
hierzu können, falls gewünscht grobkörnige Materialien während des Mischens bequem fein zerteilt werden.
Beispielsweise kann das Mischen in einer üblichen Kugelmühle durch eine Verlängerung der üblichen
Mahlzeiten um den Faktor 2 bis 10 zur Reduzierung der Teilchengröße verwendet werden. Eine weitere Alternativlösung besteht darin, das Mischen in einer
Vibrationsmühle durchzuführen. Das Mahlen in einer Vibrationsmühle für die Dauer von 1 bis 2 Stunden führt
normalerweise zu einer annehmbaren Verringerung der Teilchengröße von beispielsweise 40 μπι bis auf wenige
Zehntel eines μπι.
Obwohl fein zerteilte Materialien bevorzugt werden, können auch Materialien mit einer mittleren Teilchengröße bis zu etwa 40 μπι verwendet werden, um ein
geeignetes Brennprodukt zu erhalten.
Für eine mittlere Teilchengröße von etwa 0,01 bis 0,10 μπι reicht ein I1/2 bis 3 Stunden langes Brennen bei
etwa 1300 bis 14000C aus, um einen gebrannten Körper
zu erzeugen, der etwa 92 bis 97% der theoretischen Dichte und eine mittlere Korngröße von etwa 1 bis
10 μπι besitzt. Um eine vergleichbar dicht gebrannte Mischung für Ausgangsmaterialien mit Teilchengrößen
bis z1· 40 μπι zu erzeugen, ist ein 2 bis 3 Stunden langes
Brennen bei 1380 bis 142O0C erforderlich.
F i g. 1 zeigt einen Dünnschicht-Tania'tviderstand 10
auf einem Substrat des vorliegenden Materials 11. Der
Widerstand wird im wesentlichen durch Aufstäuben
einer Tantalschicht 12 auf das Substrat 11 hergestellt, dem ein Aufdampfen leitender Schichten 13 auf das
Substrat und die Oxidation eines Teils der Tantalschicht 12 folgt, um eine Ta2Os-Schicht 14 in der dargestellten
Form zu erzeugen. F i g. 2 zeigt einen Dünnschichtkondensator 20 auf einem Substrat 21 des vorliegenden
Materials. Der Kondensator wird im wesentlichen durch Aufstäuben einer Tantalschicht 22 auf das Substrat 21
erzeugt, die zu einem Teil ihrer Dicke durch Oxidation in eine Ta2O5-Schicht 23 umgesetzt wird. Anschließend
wird ein metallischer Gegenbelag 24 in der dargestellten Form aufgedampft
Fig.3 zeigt schließlich einen Schnitt durch ein Substrat 31 aus dem vorliegenden Material allein.
Es wurden chemisch reine Ausgangsmaterialien einer mittleren Korngröße von 0,03 μπι zum Erhalt einer
Zusammensetzung von 30,9 Gew.-% CaO, 56,1 Gew.-% Al2O3 und 13 Gew.-% SiO2 verwendet ic,
Die Mischung wurde 16 Stunden lang in einer Kugelmühle mit Zelluloseacetat gemischt. Der sich
hieraus ergebende Brei wurde gefiltert, getrocknet, durch ein 2,38^m-Sieb granuliert und bis auf 9500C bei
einem Temperaturanstieg von 500C je Stunde vorgebrannt
Das vorgebrannte Material wurde durch ein 149^m-Sieb pulverisiert und für das Trockenpressen
vorbereitet durch Beigabe von 4 Gew.-% eines thermoplastischen Acryl-Kunstharzes 2 Gew.-% Oleinsäure
und Zelluloseacetat. Das Ganze wurde 24 Stunden lang in einer Kugelmühle gemischt und der sich
ergebende Brei getrocknet Dieser wurde dann durch ein 74^m-Sieb gegeben. Danach wurden Testscheiben
bei einem Druck von 1406 kg/cm2 gepreßt und unter einem Temperaturanstieg von etwa 700C je Stunde auf
etwa 1382° C erhitzt, 2 Stunden lang bei dieser
Temperatur gebrannt und dann im Ofen gekühlt Die Brennschrumpfung betrug etwa 22 Prozent
Die gebrannten Scheiben wurden dadurch ausgewertet, daß auf ihnen Tantaldünnschichtwiderstände ähnlich
denen in F i g. 1 aufgebracht wurden und deren Leistungsfähigkeit mit Widerständen verglichen wurde,
die auf einem modifizierten erdalkalischen Porzellan
niedergeschlagen waren.
Die prozentuale Verschiebung des Widerstandswertes nach der Oxidation der Tantalschicht wurde mit
etwa 37,5% im Falle des Porzellansubstrats beobachtet. Sie war jedoch nur 263% im Falle des vorliegenden
Substrats, was eine verbesserte Tantalschicht anzeigt
Der Temperaturkoeffizient des Widerstandes des fertig verarbeiteten Widerstandes wurde mit etwa
-138 · 10-6 °C für die Widerstände mit Porzellansubstrat
und mit etwa -102 · 10"6 0C für Widerstände auf
dem vorliegenden Substrat gemessen, was gleichfalls auf ein verbessertes Verhalten der Widerstände
hinweist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung eines isolierenden keramischen Körpers mit verbesserter Oberflächenglätte,
bei dem eine Mischung von den entsprechenden Oxiden im gebrannten Körper führenden Bestandteilen vorgebrannt, die vorgebrannte
Mischung in einen Rohkörper der gewünschten Form gebracht und dieser bei einer Temperatur und während einer für den Inhalt eines
dichtgebrannten Körpers ausreichenden Zeitdauer gebrannt wird, gekennzeichnet durch die
Auswahl der Bestandteile derart, daß eine Mischung mit folgender äquivalenter Zusammensetzung — in
Gewichtsprozenten — erhalten wird:
28 bis 34 Calciumoxid,
i*4 bis 58 Aluminiumoxid und
8 bis 18 Siliciumdioxid.
i*4 bis 58 Aluminiumoxid und
8 bis 18 Siliciumdioxid.
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