DE2016740C3 - Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung - Google Patents
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder VerdrillungsrichtungInfo
- Publication number
- DE2016740C3 DE2016740C3 DE19702016740 DE2016740A DE2016740C3 DE 2016740 C3 DE2016740 C3 DE 2016740C3 DE 19702016740 DE19702016740 DE 19702016740 DE 2016740 A DE2016740 A DE 2016740A DE 2016740 C3 DE2016740 C3 DE 2016740C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stranding
- point
- twisting
- unit
- elements
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims 1
- 238000011161 development Methods 0.000 claims 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 claims 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 claims 1
- 238000012549 training Methods 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 2
- 241000134426 Ceratopogonidae Species 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000008094 contradictory effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 1
- 239000002243 precursor Substances 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
- H01B13/02—Stranding-up
- H01B13/0235—Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
- H01B13/02—Stranding-up
- H01B13/0235—Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device
- H01B13/0264—Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device being rollers, pulleys, drums or belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
- Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
ihrer Achse von den ohne Spreizung der Elemente auf sie einwirkenden Teilen der Verdiehungsvorrichtung
auf einer Länge erfaßt, die größer ist als die größte zwischen der Verdrehungsvorrichiung und
dem Einlaufpunkt auftretende Schlaglange der Verseileinheit.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder
Verdrillungsrichtung im Bereich des Richtunsiswechsels
der Verdrillung durch radiale Kräfte leicht verformbar ist. Durch diese radialen Kräfte kann die
Verseileinheit plattgedrückt werden, und es können unerwünschte Platzwechsel der einzelnen Verseilelemente
der Verseileinheit stattfinden. Derartige Platzwechsel führen zu erhöhten Kopplungen der Verseileinheit.
Die Verformung einer SZ-verseilien Verseileinheit
und gegebenenfalls damit verbundene Platzwechsel können aber auch außerhalb desjenigen Bereiches, in
dem die Verdrillungsrichtung wechseil, erfolgen,
wenn der jeweilige den radialen Kräften ausgesetzte Abschnitt der Verseileinheit eine Schlaglänge aufweist,
die größer ist als diejenige Länge, innerhalb der auf die Verscileinheit radiale Kräfte ausgeübt
werden. Dementsprechend wird durch die Erfindung eine solche Länge der die Verseileinheit kraftschlüssig
erfassenden und damit auf die Verseileinheil radiale Kräfte ausübenden Verdrehungsvorrichtung
vorgesehen, daß die genannten Verformungen der Verscileinheit nicht auftreten können.
Außerdem wurde als vorteilhaft erkannt, die Verseileinheit
im Bereich der auf die Verseileinheit radiale Kräfte ausübenden Verdrehungsvorrichtung geradlinig
zu führen, da eine Umlenkung der Verseileinheit das Plattdrücken der Verseileinheit begünstigen
würde.
Als besonders geeignet hat sich daher eine Vorrichtung erwiesen, bei der die die Verseileinheit in
Rotationsrichtung der Verdrehungsvorrichtung kraftschlüssig
umfassenden Teile der Verdrehungsvorriehtung aus zwei sich gegen die Verseilcinheit pressenden,
über .parallel zur Durchzugsrichtung der Verseileinheit gelagerte Rollen ablaufenden Bändern, insbesondere
Raupenbändern, bestehen. Hierbei ist es zweckmäßig, die Bänder mit Rillen zu versehen, die
gegenüber der Achse der zwischen ;hnen hindurchlaufenden
Verseileinheit geneigt sind. Vorzugsweise entspricht die Neigung der Rillen der Steigung der
mittleren Drillung der Verseileinheit im Abschnitt zwischen dem Einlaufpunkt und der Verdrehungsvoirichtung.
An Stelle der Verdrehungsvorrichiung mit zwei sich gegen die Verseileinheit pressenden Raupenbändern
kommt auch eine Verdrehungsvorrichtung in Frage, die aus zwei sich gegen die Verseileinheit
pressenden Rollenhalterungen besteht, die jeweils mehrere Rollen enthalten: hierbei stehen sich die in
den gegenüberliegenden Rollenhalterungen gelagerten Rollen paarweise gegenüber.
Die Erfindung wird an Hand von in den Fig. 1
bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen von gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtungen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt zunächst eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens nach dem Hauptpatent, die im wesentlichen der in F i g. 1 des Hauplputenies beschriebenen
Vorrichtung entspricht. Als Verseileinheit ist der Sternvierer 35 eines Nachrichtenkabels
angenommen, der aus der. vier Adern 36 besieht. Von den schematisch angedeuteten, raumfesi gelagerten Ablaufgestellen 3 laufen die vier Adern 36 aui
den EuiiaufpunkiE zu, in dem mit Hilfe des Nippels
9 die Bildung des Sternvierers 35 aus diesen vier Adern 36 festgelegt wird. Der Sternvierer 35 wird
üi'.nn in gestrecktem, lordierbarem Zustand der N erdrehungsvorrichtung
37 zugeführt, welche den Sternvierer 35 senkrecht zu seiner Achse kraftschlüssig erfaßt.
Anschließend wird dann der Sternvierer 35. dessen Abzugsrichtung durch den eingezeichneten
Pfeil angedeutet ist, auf der schematisch dargestellten Aufwickeltrommel5 aufgewickelt. Durch die Anordnung
dieser Aufwickeltrommel 5 ist die räumliche
Lage des Auflauf punkies .-1 bestimmt, welcher die
abschnittsweise unterschiedliche Verdrillungsrichtung des Sternvierer 35 festlegt.
Die Verdrehungsvorrichtung 37 läuft mit gleichbleibender Drehrichtung, aber mit abschnittsweise
so wechselnder Drehzahl um. Während eines Zeitabschnittes
gleichbleibender Drehzahl werden der zwischen dem Auflaufpunkt A und der Verdrehungsvorrichiung
37 befindliche Teil des Siernvierers 35 in der einen Richtung und der zwischen dem Einiaufpunkt
E und der Verdrehungsvorrichtung befindliche Teil des Sternvierer*» 35 in der anderen Richtung verdrillt.
Da jedoch der Sternvierer 35 nicht stillsteht, sondern mit einer durch die Drehung der Aufwickeltrommel
5 bestimmten Abzugsgeschwindigkeit durch die Verdrehungsvorrichtung 37 hindurchläuit,
schlupft stelig ein Teil der zwischen dem Einlautpunkt E und der Verdrehungsvorrichiung 37 in den
Sternvierer 35 eingebrachten Verdrillung durch die Verdiehungsvorrichtung 37 hindurch in den in Abzugsrichtung
folgenden, mit entgegengesetzter Verseilrichtung verseilten Abschnitt der Verseileinheit
zwischen der Verdrehungsvorrichtung und dem Auflaufpunkt .-1 hinein, so daß die Verdrillung des Sternvierers
im Auflaufpunkt A nicht proportional den Umdrehungen der Verdrehungsvorrichtung 37 zunimmt.
Bei diesem Verseilvorgang ist also die im Aullaulpunki.·!
erreichte Verdrillung des Siernvierers nicht konstant. Die Verdrillung steigt vielmehr innerhalb
eines eine gleiche Verdrillungsrichtung aufweisenden Längenabschniites zunächst stark zu einem Maximalwert
an und fällt dann langsam ab. Die Drehzahl der Verdrehungsvorrichtung 37 muß daher jeweils rechtzeitig
vor Erreichen des eingeschwungenen Zustan-
des.uci dem die Verseileinheit nicht mehr verdrillt
wäre, geändert werden.
Bei dem beschriebenen Verseilvorgang ändert sich aber nicht nur im Auflaufpunki A die Verdrillung
des Sternvierers 35. sondern auch während des Durchlaufens des Abschnittes« zwischen dem flinlaufpunkt
F. und der Vcrdrchungsvorrichtung 37. Die Verdrillung schwankt dabei in Abhängigkeit von der
Drehzahl der Verdrehungsvorrichtung 37, von der Länge α des Abschnittes zwischen dem Linlauf-
punkt E und der Verdrehiingsvorrichumg 37 und von
der Abzugsgeschwindigkeit des Siernvierers 35 zwischen einem Maximulweri und einem Minimalwert.
Hierbei isl nun darauf zu achten, daß bei Vorliegen des Minimalwertes der Verdrillung der Sternvierer
35 beim Durchlaufen der Verdrehungsvorrichtung 37
durch die auf den Sternvierer einwirkenden radialen Kralle nicht derail verformi wird, daß Platzwechsel
der einzelnen Adern des Siemvierers erfolgen. Dies
kann einmal dadurch unterbunden werden, daß der Belages mit hohem'Reibungskoeffizienten gegenüber
Sternvierer die Verdrehungsvorrichtung 37 in ge- dem Material des Sternvierers 35 sowie einer geeigstrecktem
Zustand durchläuft und daß zum anderen netcn Rillung 23 läßt sich der Anpreßdruck, der
die Länge, auf der der Sternvierer 35 von der Ver- durch die Bänder 21 und 22 auf den Sternvierer 35
drehungsvorrichtung 37 kraftschlüssig erfaßt wird, 5 ausgeübt wird, optimal einstellen,
größer ist als die der minimalen Verdrillung cntspre- Um Verformungen des zwischen den Raupenbän-
größer ist als die der minimalen Verdrillung cntspre- Um Verformungen des zwischen den Raupenbän-
chende größte zwischen der Verdrehungsvorrichtung dem 21 und 22 hindurchlaufenden Sternvierers 35 zu
und dem Einlaufpunkt £ auftretende Schlaglänge. vermeiden, können die Bänder 21 und 22 mit den
Zwei entsprechend ausgebildete Verdrehungsvor- Rillen 38 versehen sein, die gegenüber der Achse des
richtungen sind in den Fig.2 bis5 in verschiedenen to zwischen ihnen hindurchlaufenden Sternvierers gc-Ansichtcn
dargestellt. Die in den F i g. 2 und 3 neigt sind und deren Rillcntiefe wesentlich kleiner als
wiedergegebene Verdrehungsvorrichtung besteht im der halbe Durchmesser e:nes Verscilclemenles ist.
wesentlichen aus den beiden als Raupenbänder aus- Die Neigung dieser Rillen entspricht vorzugsweise
gebildeten Bändern 21 und 22, die über die Rollen der Steigung der mittleren Verdrillung des Sternvic-19
und 20 laufen. Wie insbesondere die Fig. 3 er- ts rers 35 vor dem Einlaufen in die Verdrehungsvorkennen
läßt, sind die Bänder 21 und 22 mit der richtung.
leichten, parallel zur Achse des Sternvierers 35 ver- Anstatt die den Sternvierer 35 kraflschlüssig umlaufenden
Rillung 23 versehen, so daß in Rotations- fassenden Teile der Verdrehungsvorrichtung in Form
richtung der Verdrehungsvorrichtung Kraftschlüssig- von insbesondere raupenartig ausgebildeten Bändern
keit zwischen dem durchlaufenden Sternvierer 35 ao auszuführen, können die die Verseileinheit kraft-
und der Verdrehungsvorrichtung besteht. Die Bänder schlüssig umfassenden Teile der Verdrehungsvorrich-21
und 22 greifen hierbei auf einer Länge c, die dem tung auch aus zwei sich gegen die Verseileinheit
Abstand zwischen der vordersten und der hintersten pressenden Rollenhalterungen bestehen, die jeweils
Rolle 19 bzw. 20 der Verdrehungsvorrichtung ent- mehrere Rollen enthalten, wobei sich die in gegenspricht
und die größer ist als die größte vor der Ver- as überliegenden Rollenhalterungen gelagerten Rollen
drehungsvorrichtung — in Durchlaufrichtung des paarweise gegenüberstehen. Ein Ausführungsbeispiel
Siernvierers 35 gesehen — auftretende Schlaglängc, einer solchen Ausführungsform der Verdrehungsvoran
dem Sternvierer 35 an. Die Verdrehungskräfte richtung ist in den F i g. 4 und 5 dargestellt,
sind also über die wirksame Länge der Bänder 21 Die den Sternvierer 35 kraftschlüssig umfassenden
sind also über die wirksame Länge der Bänder 21 Die den Sternvierer 35 kraftschlüssig umfassenden
und 22 nahezu gleichmäßig verteilt. Der jeweils von 30 Teile der Verdrehungsvorrichtung bestehen aus den
den Bändern 21 und 22 kraftschlüssig erfaßte Ab- beiden Rollenhalterungen 16 und 17, die in gleicher
schnitt des Sternvierers 35 erfährt keine Verände- Weise wie beim Ausführungsbeispiel der F i g. 2
rung, insbesondere findet kein Platzwechsel der ein- und 3 drehbar am Rahmen 12 befestigt sind. In den
zelnen Adern des Sternvierers statt. Halterungen 16 sind die drei Rollen 24 und in den
Die in den Fig.2 und3 dargestellte Verdrehungs- 35 Halterungen 17 die drei Rollen 25 gelagert, die sich
vorrichtung ist über das Kugellager 11 im feststellen- jeweils paarweise gegenüberstehen. Der Abstände
den Rahmen 12 gelagert. Der auf den drehbaren Teil zwischen der orsten und der letzten Rolle 24 bzw. 25
des Kugellagers 11 aufgeschobene Flansch 13 trägt der VerdreK.:ngsvorrichtung ist dabei ebenfalls so gedie
Zahnradscheibe 14, mit deren Hilfe die drehba- wählt, daß dieser Abstand größer ist als die größte
ren Teile der Verdrehungsvorrichtung verdreht wer- 4° — in Durchlaufrichtung des Sternvierers 35 gesehen
den können. Zu diesem Zweck kann mit der Zahn- — vor der Verdrehungsvorrichtung auftretende
radscheibe 14 ein nicht dargestelltes Gegenzahnrad, Schlaglänge des Sternvierer 35.
das von einem ebenfalls nicht dargestellten Motor Wie insbesondere die F i g. 5 erkennen läßt, sind
das von einem ebenfalls nicht dargestellten Motor Wie insbesondere die F i g. 5 erkennen läßt, sind
angetrieben wird, in Eingriff stehen. Statt der Zahn- sowohl die Rollen 24 als auch die Rollen 25 V-förradscheibe
14 kann der Flansch 13 zum Antrieb der 45 mig ausgekehlt, so daß eine kraftschlüssige Führung
drehbaren Teile der Verdrehungsvorrichtung aber des durchlaufenden Sternvierers 35 infolge des durch
auch mit einem Kettenrad oder mit einem Treibric- die Rollen 24 und 25 ausgeübten Anpreßdruckes ermcn
versehen werden. reicht wird. Durch die Verstellung des gegenseitigen
Über die Winkelbleche 15 sind die beiden Halte- Abstandes zwischen den Halterungen 16 und 17 mil
rungen 16 und 17 mit Hilfe der Stellschrauben mit so Hilfe der durch Langlöcher der Winkelbleche 15 hindern
drehbaren Flansch 13 verschraubt. In den Hai- durchgreifenden Stellschrauben 18 läßt sich die ir
terungen 16 und 17 sind die Rollen 19 und 20 je- den Fig. 4 und 5 dargestellte Verdrehungsvorrich
weils parallel zur Durchzugsrichtung des Sternviercrs tung dem Durchmesser des laufenden Sternvierers 35
35 gelagert. Da die Stellschrauben 18, mit denen die anpassen. In gleicher Weise kann die Größe des An
Halterungen 16 und 17 mit den Winkelblechen 15 55 preßdruckes eingestellt werden. Um einen möglichs
verschraubt sind, durch Langlöcher der Winkel- gleichmäßigen Anpreßdruck der V-förmig ausgebildc
bleche 15 hindurchgreifen, läßt sich die Befestigung ten Rollen 24 und 25 auf das Grundbündel zu ge
der beiden Halterungen 16 und 17 im Rahmen 12 währlcisten. ist der Abstand zwischen den Halterun
der Verdrehungsvorrichtung entsprechend dem gen 16 und 17 an der dem Rahmen 12 abgekehrtei
Durchmesser des Sternvierer* 35 einstellen. Durch 60 Seite durch die Schraubbo'.zen 26 einstellbar. Au
diese Einstellung der beiden Halterungen 16 und 17 diese Weise ist es auch möglich, in den Haiterunga
sowie durch die Wahl eines geeigneten elastischen 16 und 17 mehr als drei Rollen anzuordnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- Abschnittes der Verseileinheit zwischen dem Einrens
zum Verseilen von Verseilelementen für 5 laufpunkt (E) und der Verdrehungsvomchtung
elektrische Kabel oder Leitungen, insbesondere entspricht.
für Nachrichtenkabel, zu einer Verseileinheit mit
abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung, bei dem die Verseilelemsnte zur Bildung
abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung, bei dem die Verseilelemsnte zur Bildung
eines Stranges einem ersten Festpunkt (Einlauf- io Das Hauptpatent befaßt sich mit einem Verfahren
punkt £) zugeführt werden und bei dem der aus zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische
den Verseilelementen gebildete, zwischen diesem Kabel oder Leitungen, insbesondere für Nachrichtenersten
Festpunkt und einem zweiten Festpunkt kabel, zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise
(Auflaufpunkt A) in gestrecktem, tordierbarem wechselnder Verdrillungsrichtung. Gemäß dem
Zustand verbleibende Strang durch eine den 15 Hauplpatent werden die Verseilelemente zur Bildung
Strang senkrecht zu seiner Achse kraftschlüssig eines Stranges zunächst einem ersten Festpunkt (Einerfassende
Verdrehungsvorrichtung abschnitts- laufpunkt E) zugeführt; anschließend wird der aus
weise um ein Vielfaches von Verseilschlägen ver- den Verseilelementen gebildete, zwischen diesem erdreht
wird, wobei die Entfernung zwischen dem sten Festpunkt und einem zweiten Festpunkt (Auf-Auflaufpunkt
und dem Angriffspunkt der Verdre- 20 laufpunktA) in gestrecktem, tordierbarem Zustand
hungsvorrichtung kleiner als die Entfernung zwi- verbleibende Strang durch eine den Strang senkrecht
sehen dem Angriffspunkt der Verdrehungsvor- zu seiner Achse kraftschlüssig erfassende Verdrerichtung
und dem Einlaufpunkt ist, und bei dem hungsvorrichtung abschnittsweise um ein Vielfaches
ein die gleiche Verdrillungsrichtung aufweisender von Verseilschlägen verdreht; hierbei ist die Entfer-Längenabschnitt
der Verseileinheit mindestens *5 nung zwischen dem Auflaufpunkt und dem Angriffsgleich
der Entfernung zwischen dem Auflauf- punkt der Verdrehungsvomchtung kleiner als die
punkt und dem Angriffspunkt der Verdrehungs- Entfernung zwischen dem Angriffspunkt der Verdrevorrichtung
und höchstens gleich dem Dreifachen hungsvorfichtung und dem Einlaufpunkt; weiterhin
der Entfernung zwischen dem Angriffspunkt der ist ein die gleiche Verdrillungsrichtung aufweisender
Verdrehungsvorrichtung und dem Einlaufpunkt 30 Längcnabsclinitt der Verseileinheit mindestens gleich
ist, bei welcher Vorrichtung die Verdrehungsvor- der Entfernung zwischen dem Auflaufpunkt und dem
richtung während der Verseilung der gesamten Angriffspunkt der Verdrehungsvorrichtung und
Verseileinheit nur in einer Drehrichtung umläuft, höchstens gleich dem Dreifachen der Entfernung
nach Patent 1765 452, dadurch gekenn- zwischen dem Angrillspunkt der Verdrehungsvorzeichnet,
daß die aus ihren Elementen (36) 35 richtung und dem Einlaui'punkt.
zusammengesetzte Verseileinheii (35) in geslreck- Mit diesem Verfahren, das ein sogenanntes
zusammengesetzte Verseileinheii (35) in geslreck- Mit diesem Verfahren, das ein sogenanntes
tem Zustand senkrecht zu ihrer Achse von den SZ-Verseilverfahren darstellt, werden die zu verseiohne
Spreizung der Elemente auf sie einwirken-' lenden Elemente ohne die bisher übliche Verwenden
Teilen der Verdrehungsvorrichtung (37) auf dung eines Zwischenspeichers zu einer Verseileinheit
einer Länge (c) erfaßt wird, die größer ist als die 40 mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichgrößte
zwischen der Verdrehungsvorrichtung und tung verseilt.
dem Einlaufpuiikt (E) aultretende Schlaglänge Die Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung
der Verseileinheit. zur Durchführung des Verfahrens nach dem Haupt-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- patent. Im Hauptpatent ist an sich beieils ein Verkennzeichncl,
daß die die Verseileinhcit (35) in 45 fahren (Anspruch 6) vorgesehen, bei dem die Verdre-Rotationsrichtung
der Verdrehungsvorrichtung hungsvorrichtung während der Verseilung der gekraftschlüssig
umfassenden Teile der Verdre- samten Verseileinheit nur in einer Drehrichtung umhungsvorrichtung
aus zwei sich gegen die Verseil- läuft. Mit dieser Maßnahme läßt sich die Umsteueeinheit
pressenden, über parallel zur Durchzugs- rung der Drehbewegung der Verdrehungsvorrichtung
richtung der Verseileinheii gelagerte Rollen (19) 50 leichter durchführen, da lediglich die Drehzahl, nicht
ablaufenden Bändern (21), insbesondere Raupen- aber die Drehrichtung im Laufe der Verseilung geänbändern,
bestehen. dert wird. Außerdem bleibt durch die Beibehaltung
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- der Drehrichtung der Verdrehungsvorrichtung die
kennzeichnet, daß die die Verscileinheit kraft- Verseilcinheit zwischen dem Einlaufpunkt der Torschlüssig umfassenden Teile der Verdrehungsvor- 55 dierstreckc und dem Angriffspunkt der Verdrehungsrichtung
aus zwei sich gegen die Verscileinheit vorrichtung immer in der gleichen Richtung verseilt,
pressenden Rollenhalterungen (16, 17) bestehen, Eine Änderung der Verseilrichtung ergibt sich durch
die jeweils mehrere Rollen (24, 2S) enthalten, Änderung der Drehzahl der Verdrehungsvorrichtung
wobei sich die in den gegenüberliegenden Rollen- nur zwischen dem Angriffspunkt der Verdrehungshalterungen
gelagerten Rollen paarweise gegen- 60 vorrichtung und dem Auflaufpunkt.
überstehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- solche irr*. Hauptpatent bereits vorgesehene Vorrichkennzeichnet,
daß die Bänder (21) mit Rillen lung in der Weise zu verbessern, daß bessere Kopp-(38)
versehen sind, die gegenüber der Achse der lungen der mit dieser Vorrichtung hergestellten Verzwischen
ihnen hindurchkuifendeii Verseileinheit 65 seileinheil erreicht werden. In Weiterbildung der be-(35)
geneigt sind und deren Rillcntiefe wesentlich reits vorgesehenen Vorrichtung wird gemäß der Er-
- kleiner als der halbe Durchmesser eines Verseil- findung die aus ihren Elementen zusammengesetzte
elementes ist. Verscileinheit in gestrecktem Zustand senkrecht zu
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702016740 DE2016740C3 (de) | 1970-04-03 | 1970-04-03 | Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung |
| AT50571A AT302443B (de) | 1968-05-21 | 1971-01-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung |
| FR7110000A FR2085811B2 (de) | 1970-04-03 | 1971-03-22 | |
| IT2247171A IT984545B (it) | 1970-04-03 | 1971-03-30 | Dispositivo per cordare una unita di cordatura di un cavo o di una linea presentante a tratti un dif ferente senso di torcitura |
| GB2605171A GB1285160A (en) | 1970-04-03 | 1971-04-19 | A method of stranding together a plurality of elongate elements |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702016740 DE2016740C3 (de) | 1970-04-03 | 1970-04-03 | Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2016740A1 DE2016740A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE2016740B2 DE2016740B2 (de) | 1973-06-14 |
| DE2016740C3 true DE2016740C3 (de) | 1974-01-03 |
Family
ID=5767446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702016740 Expired DE2016740C3 (de) | 1968-05-21 | 1970-04-03 | Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2016740C3 (de) |
| FR (1) | FR2085811B2 (de) |
| GB (1) | GB1285160A (de) |
| IT (1) | IT984545B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IN152523B (de) * | 1979-10-24 | 1984-02-04 | Kabelmetal Electro Gmbh |
-
1970
- 1970-04-03 DE DE19702016740 patent/DE2016740C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-03-22 FR FR7110000A patent/FR2085811B2/fr not_active Expired
- 1971-03-30 IT IT2247171A patent/IT984545B/it active
- 1971-04-19 GB GB2605171A patent/GB1285160A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2085811B2 (de) | 1976-07-23 |
| DE2016740A1 (de) | 1971-10-14 |
| IT984545B (it) | 1974-11-20 |
| GB1285160A (en) | 1972-08-09 |
| DE2016740B2 (de) | 1973-06-14 |
| FR2085811A2 (de) | 1971-12-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1510091B2 (de) | Doppeldrall-verseilmaschine | |
| DE1765452B1 (de) | Verfahren zum verseilen von verseilelementen fuer elektrische kabel oder leitungen zu einer verseileinheit mit abschnitt weise wechselnder verdrillungsrichtung | |
| DE2240199A1 (de) | Nachrichtenkabel mit eine in abstaenden wechselnde verdrillungsrichtung aufweisenden verseileinheiten | |
| DE2217639C3 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen von Strängen in vorbestimmter, insbesondere gekreuzter Zickzacklage auf eine antreibbare Aufbautrommel | |
| DE2508385A1 (de) | Vorrichtung zum verdrehen eines leiters | |
| DE2833701C3 (de) | Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen elektrischer oder optischer Kabel und Leitungen | |
| DE2230972A1 (de) | Verfahren zum verseilen von verseilelementen fuer elektrische kabel zu einer verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder verdrillungsrichtung | |
| DE2916520C2 (de) | Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen elektrischer Kabel und Leitungen | |
| DE2310803B2 (de) | Friktions-Falschdrallvorrichtung zum Texturieren eines Textilf adens | |
| DE2016740C3 (de) | Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung | |
| DE2211111C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Verseilen gestreckter elektrischer Einzelleiter mit unrunden Querschnitten zu einem Kabel | |
| DE2412199C2 (de) | Verfahren zur abschnittsweise mit wechselnder Drallrichtung bzw. Drallänge erfolgenden Verseilung von elektrischen Kabeln oder Leitungen | |
| DE3529085C2 (de) | Vorrichtung zum reversierenden Verseilen (SZ-Verseilung) mindestens eines Verseilelements eines Kabels, insbesondere eines Lichtwellenleiter enthaltenden Verseilelements | |
| DE1765452C (de) | Verfahren zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung | |
| DE585603C (de) | Abzugvorrichtung fuer Maschinen zur Herstellung elektrischer Kabel | |
| AT302443B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel oder Leitungen zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung | |
| DE1510091C3 (de) | Doppeldrall-Verseilmaschine | |
| DE1928591B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Elementen für Kabel oder Leitungen, insbesondere für Nachrichtenkabel | |
| DE2045513C3 (de) | Anordnung zum vorübergehenden Aufdrillen einer Verseileinheit eines elektrischen Kabels | |
| DE1765453A1 (de) | Vorrichtung zum Verdrehen einer aus mehreren Verseilelementen bestehenden Verseileinheit eines Kabels,insbesondere eines Nachrichtenkabels | |
| DE3619323A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufbringen eines bandes auf eine kabelseele | |
| DE1640676C3 (de) | Abwickelvorrichtung zum Abmanteln von Formsträngen | |
| DE2053867A1 (de) | Verfahren zum Umspinnen eines strangförmigen Gutes, insbesondere der Seele oder einer Verseileinheit eines elektrischen Kabels | |
| EP0005717B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die Zufuhr des streifenförmigen Ausgangsmaterials zu einer Spiralhülsen-Wickelmaschine | |
| DE676112C (de) | Verfahren zur Herstellung biegsamer Metallschlaeuche oder -rohre |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |