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DE2016683B - Anordnung zum Befestigen einer Deckplatte - Google Patents

Anordnung zum Befestigen einer Deckplatte

Info

Publication number
DE2016683B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover plate
groove
wall
height
vertical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedhelm 4100 Duisburg Kulimann
Original Assignee
Zimmer & Kellermann, 4000 Düsseldorf

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Description

6. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis sich die Deckplatte trotz ihres dichten Einputzes in-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zarge (15) aus folge der an ihr angreifenden, in Größe und Richtung drei U-förmig zueinander liegenden Teilen besteht ständig wechselnden Belastungen im Laufe der Zeit und daß der aus der Wand herausragende Teil der lösen und lockern, der dichte Einputz bricht, bröckelt unteren Zargenwand (15 ft) an den freien Enden 40 ab und fällt aus der Nut. Die lose Deckplatte muß erder Zarge (15) jeweils eine Aussparung (28) auf- neut dicht eingeputzt werden.
weist. Um das zu vermeiden, muß die Dicke der Deck-
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch ge- platte und die Höhe der Nut genau zusammenpassen, kennzeichnet, daß der aus der Wand herausra- Das ist durch Erhöhung der Bearbeitungsgenauigkeit gende Teil der unteren Zargenwand (15 ft) einen 45 der Nutenwände zwar denkbar, in der Praxis jedoch Verstärkungsstreifen (22) aufweist. kaum erreichbar, auch wenn der hierdurch verur-
8. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch sachte zusätzliche technische Aufwand in Kauf gegekennzeichnet, daß als Andrückvorrichtung nommen wird. Wenn sich das Material der Deckplatte Keile dienen. oder der Wand einige Zeit nach dem Einbau setzt oder
9. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch ge- 50 verzieht, können sich Hohlräume bilden, auch wenn kennzeichnet, daß die obere Zargenwand (15 a) an die Deckplatte mit besonderer Genauigkeit eingebaut ihrer Unterseite mit einem Dichtungsstreifen (26) worden ist.
versehen ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Anordnung zum Befestigen einer waagerechten Deck-
55 platte an einer senkrechten Wand der eingangs genannten Art so auszubilden, daß unter Verringerung des für das dichte Anbringen der Deckplatte erforder-
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Befe- liehen Arbeitsaufwands ein dauerhaft dichter Anstigen einer waagerechten Deckplatte, insbesondere schluß der Deckplatte ermöglicht wird,
einer Waschtischeinfassung, an einer senkrechten 60 Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch Wand bzw. an senkrechten Wänden, die eine dem gelöst, daß die Höhe der Nut größer ist als die Höhe Kantenverlauf der Deckplatte angepaßte, waage- der Deckplatte und daß an der Unterseite der Deckrechte Nut aufweist bzw. aufweisen. platte eine diese an die obere Nutwand oder eine Aus-Beim Anbringen waagerechter Abdeckplatten an kleidung derselben pressende Andrückvorrichtung senkrechten Wänden, insbesondere in Einbaunischen, 65 angreift.
kommt es darauf an, daß die sich zwischen der Deck- Der dadurch erreichbare technische Fortschritt beplatte und der senkrechten Wand ergebende Stoßfuge ruht auf dem Vorteil, daß Befestigungs- und Dichmöglichst klein gehalten und gut abgedichtet wird. In tungsfunktion vereinigt sind. Die waagerechte Deck-
3 4
platte braucht also nur angebracht zu werden. Dabei F i g. 4 als Schnitt in größerem Maßstab den Einbau
wird sie nicht nur befestigt, sondern gleichzeitig auch der Deckplatte mittels einer Zarge in die Wand,
abgedichtet, so daß für das Abdichten kein besonde- In einer aus drei senkrechten Wänden 10,11 und 12
rer Arbeitsgang notwendig ist Es kommt hinzu, daß bestehenden Einbaunische ist eine Deckplatte 13 mit
durch das Andrücken der Deckplatte an die obere 5 einem Waschbecken 14 eingesetzt Die Befestigung
Nutwand oder eine Aussteifung der Nutwand erreicht erfolgt mittels einer U-förmigen, aus drei rechtwinklig
wird, daß sich auch bei einem späteren Setzen oder zueinander abgebogenen Teilen bestehenden Zarge
Verziehen der Wand oder der Deckplatte Hohlräume 15, die Bohrungen 16 zum Durchführen von Zugau-
nicht so leicht bilden und gegebenenfalls schnell be- kern 17 aufweist Die Wände 10,11 und 12 bestehen
seitigt werden können. Man erhält hierdurch einen io aus einem aus Mauersteinen gebildeten Wandteil 18
dauerhaft wasserdichten Anschluß, der auch eine und einer Putzschicht 19, die mit einer Verkleidung
leichte Reinigung ermöglicht. 20 aus Holz, Kunststoff oder Fliesen abgedeckt ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Er- Die Zarge 15 ist direkt am Wandteil 18 befestigt
findung ist gegeben, wenn die Nut mit einer im Quer- und wird an diesem durch die Zuganker 17 ge-
schnitt U-förmigen Zarge ausgekleidet ist, ^eren lichte 15 halten.
Höhe größer ist als die Höhe der Deckplatte, und Die Zarge 15 hat eine obere Zargenwand 15 a, eine
wenn die Andrückvorrichtung zwischen der unteren untere Zargenwand 15 b und einen zwischen diesen
Zargenwand und der Unterseite der Deckplatte an- liegenden senkrechten Steg 15 c. Die untere Zargen-
greift. Die Zarge ermöglicht eine gleichmäßige Auf- wand 15 b ist breiter als die obere Zargenwand 15 a.
nähme und Verteilung der von der Andrückvorrich- 20 Letztere ist so breit, wie es der Tiefe der Nut 21 in der
tung sowohl nach unten als auch nach oben ausgeüb- Wand entspricht. Der über die Verkleidung 20 her-
ten Belastungskräfte, so daß eine punktförmig angrei- ausragende Teil der unteren Zargenwand 15 b ist mit
fende Belastung, die zur Beschädigung der Wand füh- einem Verstärkungsstreifen 22 versehen. Im Bereich
ren könnte, vermieden wird. dieser Verstärkung sind Gewindebohrungen 23 ange-
Auch ermöglicht die Zarge eine besonders günstige 25 bracht, durch die Stellschrauben 24 hindurchgeführt Anordnung der Andrückvorrichtung, ζ. B. derart, daß sind. In-die Unterseite der Deckplatte 13 sind topfförgemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung mige Buchsen 25 eingelassen, an deren Boden die die untere Zargenwand breiter ist als die obere Zar- Stellschrauben 24 aufliegen. Der Durchmesser der genwand und ein Stück aus der betreffenden Wand Buchsen 25 ist etwas größer gewählt als der Durchherausragt. Bei einer solchen Ausführung können als 30 messer der Stellschrauben 24, so daß es hierdurch Andrückvorrichtung dienende Stellschrauben durch möglich ist, durch Verschieben der Deckplatte 13 deden herausragenden Teil der unteren Zargenwand ren Lage in der Zarge 15 genau auszurichten, bevor hindurchgeführt sein, wobei die Stellschrauben an der die Stellschrauben 24 angezogen werden. Die UnterUnterseite der Deckplatte angreifen. sehe der oberen Zargenwand 15 α ist mit einem Dich-
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn in 35 tungsstreifen 26 versehen, der z.B. aus Gummi oder
der Unterseite der Deckplatte topfförmige Buchsen einem anderen elastischen Dichtungsmaterial beste-
aus Metall oder Kunststoff eingelassen sind, an deren hen kann. Der Dichtungsstreifen 26 dient nicht nur
Böden jeweils eine Stellschraube angreift. Hierdurch zur Abdichtung, sondern auch zum Schutz einer obe-
wird die von jeder Stellschraube ausgehende, punkt- ren Kunststoffabdeckung 27 der Deckplatte 13 vor
förmig angreifende Kraft so verteilt, daß eine Beschä· 40 einer Beschädigung durch die aus Metall bestehende
digung der Deckplatte an der Unterseite vermieden Zarge 15.
wird. Zum Einbau der Deckplatte 13 wird zuerst die Nut
Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Anord- 21 in der Putzschicht 19 und in der Verkleidung 20
nung zum Einbau der Deckplatte in eine Nische ist es hergestellt. Anschließend wird die Zarge 15 mit den
vorteilhaft, wenn die Zarge aus drei U-förmig zuein- 45 Zugankern 17 an dem Wandteil 18 befestigt. Die Zarge
ander angeordneten Teilen besteht und wenn der aus 15 ist vorgefertigt mit den Bohrungen 16, dem Ver ·
der Wand herausragende Teil der unteren Zargen- Stärkungsstreifen 22, den Gewindebohrungen 23 und
wand an den freien Enden der Zarge jeweils eine Aus- dem Dichtungsstreifen 26. Auch kann jeweils bereits
sparung aufweist. In diese Aussparungen läßt sich eine Aussparung 28 an den zur Vorderseite der Nische
eine Abdeckung einsetzen, so daß die Stirnseiten der 50 zeigenden Enden der Zargenwände 15 b vorhanden
Zarge nicht sichtbar sind. sein, so daß die Verkleidung 20 bis zu derjenigen
Der aus der Wand herausragende Teil der unteren Stelle herangeführt werden kann, an der der Verstär-Zargenwand kann insbesondere bei der Anwendung kungsstreifen 22 beginnt. Wenn die Deckplatte 13 geder zuvor beschriebenen Stellschrauben mit einem genüber den Stirnseiten der Wände 10 und 12 ein Verstärkungsstreifen versehen sein. Die Unterseite 55 Stück zurücktreten soll, ist die Aussparung 28 in jeder oberen Zargenwand erhält günstigerweise einen dem Fall erforderlich.
Dichtungsstreifen, der elastischer ist als das Material Anschließend wird die Deckplatte 13 in die Zarge
der Deckplatte und der Zarge. 15 hineingeschoben und ausgerichtet. Dann werden
Bei einer vereinfachten Ausführungsform können die Stellschrauben 24 durch die Gewindebohrungen
als Andrückvorrichtung Keile vorgesehen sein. 60 23 geschraubt, so daß sie an den Böden der Buchsen
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Aus- 25 aufliegen. Durch festes Andrehen der Stellschrau-
führungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt ben 24 wird die Deckplatte 13 gegen den Dichtungs-
F ig. 1 die Vorderseite einer Einbaunische mit einer streifen 23, der hierbei zusammengepreßt wird, und
zwischen senkrechten Wänden eingesetzten waage- gegen die obere Zargenwand 15 α gedrückt, so daß an
rechten Deckplatte, 65 dieser Stelle ein vollständig dichter Anschluß entsteht.
F i g. 2 die Draufsicht zu F i g. 1, Es sind auch keine hervorspringenden Kanten od. dgl.
Fig.3 eine Teilansicht einer Zarge in größerem vorhanden, die ein Sauberhalten dieser Übergangs-Maßstab und stelle erschweren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 dieser Stoßfuge sammelt sich sonst nach kurzer Zeit Patentansprüche: Schmutz und Staub, so daß diese Übergangsstelle un-
1. Anordnung zum Befestigen einer waagerech- ansehnlich aussieht Ein Reinigen der Übergangsstelle ten Deckplatte, insbesondere einer Waschtischein- ist müheaoll, weil aus der Stoßfuge vielfach immer fassung, an einer senkrechten Wand bzw. an senk- 5 neuer Staub austritt Bei Verwendung einer waagerechten Wänden, die eine dem Kantenverlauf der rechten Deckplatte als Waschtischeinfassung kommt Deckplatte angepaßte, waagerechte Nut aufweist erschwerend hinzu, daß sich auf der Oberseite der bzw. aufweisen, dadurch gekennzeich- Deckplatte die Feuchtigkeit bis zur Stoßfuge erstreckt net, daß die Höhe der Nut (21) größer ist als die und in die senkrechte Wand eindringen kann. Dies ist Höhe der Deckplatte (13) und daß an der Unter- io besonders bei Holzwänden sehr schädlich. Im übrigen sehe der Deckplatte (13) eine diese an die obere trägt die Feuchtigkeit aber auch dazu bei, den sich in Nutwand oder eine Auskleidung derselben pres- der Stoßfuge sammelnden Staub zu einem neben der sende Andrückvorrichtung angreift Stoßfuge verlaufenden Schmutzfilm zu verwandeln.
2. Anordnung nach Anspruch], dadurch ge- Zur Befestigung von waagerechten Deckplatten an kennzeichnet, daß die Nut (21) mit einer im Quer- 15 einer senkrechten Wand bzw. in einer von drei senkschnitt U-fönnigen Zarge (15) ausgekleidet ist, de- rechten Wänden gebildeten Nische ist es bekannt, eine ren lichte Höhe größer ist als die Höhe der Deck- dem Kantenverlauf der Deckplatte angepaßte waageplatte (13), und daß die Andrückvorrichtung zwi- rechte Nut vorzusehen, in die die Deckplatte eingelegt sehen der unteren Zargenwand (15 b) und der Un- und anschließend auf ihrer Unter- und Oberseite dicht terseite der Deckplatte (13) angreift. 20 eingeputzt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch ge- Bei dieser bekannten Befestigungsalt sind die Befekennzeichnet, daß die untere Zargenwand (15 ft) stigungsrunküon und die Dichtungsfunktion voneinbreiter ist als die obere Zargenwand (15 ä) und ein ander getrennt. Befestigt wird die Deckplatte durch Stück aus der betreffenden Wand (10, 11,12) her- das Einlegen in die Nut, wodurch ein formschlüssiger ausragt. 35 Eingriff entsteht. Gedichtet wird die Deckplatte dage-
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch ge- gen durch das dichte Einputzen, wodurch zunächst ein kennzeichnet, daß durch den berausragenden Teil dichter Übergang zwischen Deckplatte und Wand entder unteren Zargenwand (15 ft) an der Unterseite steht.
der Deckplatte (13) angreifende Stellschrauben Die einwandfreie Befestigung der Deckplatte in
(24) hindurchgeführt sind. 30 einer waagerechten Nut an einer senkrechten Wand
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch ge- setzt voraus, daß die Höhe der Nut und die Höhe der kennzeichnet, daß in die Unterseiie der Deckplatte Deckplatte sehr genau aufeinander abgestimmt sind, (13) topfförmige Buchsen (25) aus Metall oder damit sich die Deckplatte in der Nut nicht in senk-Kunststoff eingelassen sind, an deren Böden je- rechter Richtung bewegen kann. Paßt die Dicke der weils eine Stellschraube (24) angreift. 35 Deckplatte nicht genau in die Höhe der Nut, so wird

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