DE20011049U1 - Transportabler Belag für Balkone u.ä. Freiflächen - Google Patents
Transportabler Belag für Balkone u.ä. FreiflächenInfo
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Description
Transportabler Belag für Balkone und ähnliche Freiflächen
Die Erfindung betrifft einen transportablen Belag für Balkone und ähnliche Freiflächen, mit einer Anzahl bohlenartiger Belagskörper, insbesondere aus Holz, deren sich längs erstreckende Schmalseiten zur Bildung einer wasserabführenden Fuge zwischen den Belagskörpern ausgebildet sind. Balkone und ähnliche Freiflächen werden in der Regel mit einem Belag versehen, der je nach den ästethischen und technischen Anforderungen ausgebildet ist. So können solche Balkone beispielsweise mit Fliesen, Platten, Belagsbahnen o. dgl. belegt sein. Auch Holz kommt für einen solchen transportablen Belag in Betracht, insbesondere dann, wenn er in Abstimmung auf ein oft vorhandenes Geländer eingesetzt wird. Solche Balkone und ähnliche Freiflächen sind jedoch der Witterung, insbesondere dem Regen sowie dem Einfluss von Sonnenschein ausgesetzt. Belagskörper aus Holz, insbesondere in Form von Bohlen oder Platten, können zwar verrottungs-
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geschützt imprägniert werden. Dennoch ergibt sich infolge von Witterungseinflüssen nur eine begrenzte Lebensdauer.
Ein transportabler Belag für Balkone und ähnliche Freiflächen mit einer Anzahl bohlenartiger Belagskörper aus Holz ist bekannt. Die bohlenartigen Belagskörper sind an ihren sich längs erstreckenden Schmalseiten zur Bildung einer wasserabführenden Fuge zwischen den Belagskörpern ausgebildet. Sämtliche Belagskörper besitzen übereinstimmenden Querschnitt, der längs der Schmalseiten an einer der beiden Hauptflächen des Belagskörpers anschließend eine Ausnehmung aufweist, die etwa halbe Schwalbenschwanzform besitzt. Die Ausnehmung endet randseitig in der Mitte der Höhe der Schmalseite. Damit ist es möglich, einen Belag zu erstellen, bei welchem die einzelnen bohlenartigen Belagskörper jeweils um 180° gedreht unter gegenseitiger Überlappung verlegt werden. Zwischen je zwei benachbarten Belagskörpern ergibt sich eine wasser abführ ende Fuge im Holz des Belagskörpers. Diese Fuge besitzt von der Oberseite des Belages Z-förmig durchgehend bis zur Unterseite des Belages etwa gleiche Breite. Diese Breite kann vorteilhaft sehr gering gewählt werden, so dass der Belag in verlegtem Zustand eine weitgehend geschlossene Oberfläche bildet, die nur durch die Breiten der Fugen unterbrochen ist. Ein solcher Belag besitzt jedoch auch gravierende Nachteile. Gerade die geringe Breite der Fuge beinhaltet die Gefahr einer Verschmutzung, so dass sich Blätter und andere Pflanzenteile in den Fugen festsetzen können. Eine Reinigung der Fugen ist praktisch nicht möglich. Solche Pflanzenteile führen dann zu einer Verstopfung der Fuge und zu einer Behinderung des Wasserabflusses selbst dann, wenn der Belag ordnungsgemäß mit Gefälle in Richtung der Fuge verlegt ist. Damit erhöht sich die Gefahr, dass nach einem Regenereignis Wasser für längere Zeit in der verstopften Fuge stehen bleibt und so Anlass zu einer Fäulnisbildung im Belag darstellt. Die Lebensdauer ist entsprechend kurz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der beschriebenen Problematik Abhilfe zu schaffen und einen
transportablen Belag für Balkone und ähnliche Freiflächen zur Verfügung zu stellen, bei dem die Gefahr des Entstehens von Fäulnisnestern wesentlich reduziert ist, so dass der Belag eine erhöhte Lebensdauer bekommt. Die bohlenartigen Belagskörper sollen vorzugsweise aus Holz bestehen, und die Ausbildung des Belages soll an die besonderen Bedingungen von Holz angepasst sein.
Erfindungsgemäß wird dies bei einem transportablen Belag der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass für den Einbau zwischen je zwei benachbart zu verlegenden Belagskörpern eine wasserabführende Rinne vorgesehen ist, dass in den sich längs erstreckenden Schmalseiten der Belagskörper einander ergänzende Nuten vorgesehen sind, die miteinander einen Freiraum zur Aufnahme der Rinne bilden.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, zwischen zwei benachbarten Belagskörpern nicht nur eine Fuge zu bilden, sondern als separates körperliches Bauteil eine Rinne vorzusehen, die in die 0 sich längs erstreckenden Schmalseiten der Belagskörper bis zu einer gewissen Tiefe eingreift. Die Belagskörper werden entlang ihrer Schmalseiten mit Nuten versehen, die miteinander einen Freiraum zur Aufnahme der Rinne bilden. Die Nuten in den beiden einander zugekehrten Schmalseiten zweier benachbarter Belagskörper sind in der Regel spiegelsymmetrisch ausgebildet. Die Nuten erstrecken sich in der Mitte der Höhe der Schmalseiten, erfassen also die Ränder bzw. Kanten der Belagskörper zwischen den Schmalseiten und den Haupterstreckungsflachen nicht. Damit tritt der Vorteil ein, dass die bohlenartigen Belagskörper ohne gegenseitige Überdeckung in ihrer vollen Breite, mit der sie als Rohware angeliefert werden, eingesetzt und benutzt werden können. Andererseits besteht der Vorteil, dass die wasserabführende Rinne aus einem dafür besonders geeigneten Werkstoff, beispielsweise Kunststoff, kostengünstig als Profil erstellt und abgelängt eingebaut werden kann. Es ist durchaus nicht schädlich, wenn dabei die Breite der auf der Oberseite des verlegten Belages sichtbaren Fuge vergleichsweise größer als im Stand der
Technik gestaltet ist. So kann diese Breite durchaus im Bereich von einigen mm bis zu einem cm oder sogar etwas mehr liegen. Die wasserabführende Rinne aus dem Kunststoffprofil ist an die Form der Nuten angepasst, so dass die Rinne nach der Verlegung einen festen Sitz in den Schmalseiten der Belagskörper erhält.
Der neue Belag bietet eine Reihe von Vorteilen. Er ermöglicht eine einfache Verlegung, die auch ohne spezielle Fachkenntnisse möglich ist. Das Profil der Rinne legt bei der Verlegung zugleich den Abstand zwischen den benachbarten Belagskörpern fest, so dass nach der Belegung einer Fläche gleichsam automatisch eine ästethisch ansprechende Oberfläche entsteht. Der verlegte Belag ist auch nach unten dicht, weil die eingebauten Rinnen aus dem Kunststoffprofil, die mit entsprechendem Gefälle in Richtung der Rinnen verlegt sind, eine schnelle und ungehinderte Wasserabfuhr bei Regenereignissen ermöglichen, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Wasser nach unten auf den Rohbeton des Balkons oder der Freifläche durchdringt. Die Gefahr des Entstehens von Fäulnisnestern ist erheblich gemindert. Jedes 0 Regenereignis stellt gleichsam auch einen Waschvorgang für die Rinnen dar. insbesondere wenn der Abstand zwischen den Belagskörpern bzw. die Breite der Rinne entsprechend ausgebildet ist, besteht die Möglichkeit, die Rinnen von Zeit zu Zeit mit unter Druck stehendem Wasser durchzuspülen, um Sand und ähnliche Kleinteile, die in die Rinnen eingedrungen sein können, abzuführen und damit gleichzeitig die Rinnen zu säubern. Je nach der Größe des Balkons bzw. der Belagsfläche entfällt vorteilhaft die Anordnung einer Dachrinne. Die einzelnen Rinnen entwässern nur einen vergleichbar kleinen Flächenteil des Belages. Schließlich können die Rinnen auch in verlegtem Zustand des Belages bei Bedarf ausgetauscht werden, wenn beispielsweise eine Versprödung des Kunststoffes eingetreten ist und/oder durch Schwindungserscheinungen der bohlenartigen Belagskörper aus Holz der feste Sitz der Rinnen verloren gegangen sein sollte. Es besteht dann die Möglichkeit, entsprechend größer dimensionierte Rinnen wieder einzubauen, die dann ihren festen Sitz erhalten. Der für die Rinnen in der Regel verwendete Kunststoff kann farblich
abgestimmt auf die Ausstattung des Holzes eingebaut werden. Der bewussten farblichen Gestaltung der Teile des Belages, eventuell in Abstimmung auf ein entsprechendes Geländer des Balkons, sind keine Grenzen gesetzt. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Nuten in den Schmalseiten der Belagskörper und der Querschnitt der Rinne so ausgebildet und aufeinander abgestimmt sind, dass die Rinne in montiertem Zustand unter Vorspannung in die Nuten eingreift. Durch diese Vorspannung ist der feste Sitz der Rinnen an den Belagskörpern auch unter Langzeitbedingungen sichergestellt. Es besteht nicht die Gefahr, dass Feuchtigkeit zwischen Rinne und Belagskörper nach unten durchdringt. Die Vorspannung erbringt somit auch eine anhaltende Abdichtwirkung.
Die Nuten und die Rinne sollten symmetrisch zu einer Vertikalmittelebene gestaltete Querschnitte aufweisen. Dies erleichtert die Herstellung und Verlegung des Belages bzw. der bohlenartigen Belagskörper. Die Ausbildung und Anordnung der Querschnitte der Nuten kann auch punktsymmetrisch erfolgen. Damit wird der besondere Vorteil erreicht, dass die Belagskörper mit ihrer Haupterstreckungsflache auch gewendet verlegt bzw. eingebaut werden können, wenn z. B. eine Haupterstreckungsf lache, wie dies bei Holz gelegentlich der Fall ist, mit einer Aststelle oder einer sonstigen Unregelmäßigkeit behaftet ist und eine dekorativ einheitliche begehbare Oberfläche des Belages erstellt werden soll.
Die Rinne weist in aller Regel trogartigen Querschnitt auf. Der trogartige Querschnitt ist für die Wasserabfuhr ausreichend bemessen und ermöglicht auch die ungehinderte Abfuhr von Wasser bei extremen Regenereignissen sowie bei einem Spülvorgang mit unter Hochdruck stehendem Wasser.
Die Rinne kann federnd ausgebildete Seitenwände aufweisen. Diese federn ausgebildeten Seitenwände sind für den Einbau der Rinnen unter Vorspannung wichtig. Sie ermöglichen zugleich einen Ausgleich von Schwindungserscheinungen der bohlenartigen Belagskörper, wenn diese aus Holz bestehen. An sich können die bohlen-
artigen Belagskörper auch aus einem anderen Werkstoff, insbesondere aus Kunststoff, bestehen.
Die Rinne kann, insbesondere im Bereich der Seitenwände, Dichtlippen aufweisen, wobei im Bereich der Nuten korrespondierende Dichtschlitze vorgesehen sind. Diese Dichtlippen können verschiedene Ausführungsformen aufweisen. Es kann sich um leistenartige Fortsätze handeln, die in entsprechende rechteckig gestaltete Nuten eingreifen. Es ist aber auch möglich, die Dichtlippen als rund oder abstehend gestaltete Verlängerungsrippen zu gestalten, die unter Freischnitt in den Nuten an einzelnen Nutbegrenzungswänden federnd angedrückt sind.
Schließlich können auch die Nuten in besonderer Weise ausgebildet sein, beispielsweise Tropfnasen bzw. Tropfleisten aufweisen. Damit ist sichergestellt, dass während und nach einem Regenereignis Restfeuchtigkeit in die Rinne abtropfen kann und so der Belagskörper im Bereich der Tropfleisten in relativ kurzer Zeit abtrocknet, ohne dass die Feuchtigkeit in den 0 Belagskörper geleitet wird.
Für die Ausbildung des trogartigen Querschnittes gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle so bemessen und abgestimmt sind, dass eine ausreichende Wasserabfuhr möglich ist. Weiterhin sollte die Rinne unter Vorspannung einbaubar sein und der Belag insgesamt eine leichte Verlegung ermöglichen. So kann der trogartige Querschnitt etwa halbkreisförmig, V-förmig oder rechteckförmig ausgebildet sein. Der Querschnitt der Rinnen ist auch auf die Dicke der Belagskörper abgestimmt.
Die Rinne ist nach dem Einbau in den Schmalseiten der Belagskörper verdrehgesichert gehalten. Diese verdrehgesicherte Einbaulage ergibt sich gleichsam automatisch infolge der Ausbildung des Querschnitts der Rinne bzw. der Anordnung der Dichtlippen.
Ein Abkippen der Rinne nach einer Seite ist damit nicht möglich.
Schließlich sollte die Rinne einen solchen freien Querschnitt
aufweisen, der eine Spülung mit unter Druck stehendem Wasser zulässt. Die Rinne kann also relativ breiter als im Stand der Technik gestaltet werden. Damit wird auch die Fuge auf der Oberseite des Belages breiter, was aber in dekorativer Hinsicht durchaus kein Nachteil sein muss. Je breiter die Rinne bzw. Fuge ist, desto leichter kann eine Spülung und Reinigung der Rinnen durchgeführt werden.
Die Erfindung wird anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter beschrieben und erläutert. Es zeigen·.
Fig. 1 eine Stirnansicht einer ersten Ausführungsform des Belages im Bereich zweier benachbarter Belagskörper,
Fig. 2 eine ähnliche Darstellung wie Fig. l an einer zweiten
Ausführungsform,
Fig. 3 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1 an einer dritten
Ausführungsform,
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Fig. 4 eine ähnliche Darstellung an einer vierten Ausführungsform, die für einen besonders dünnen Belag geeignet ist, und
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine fünfte Ausführungsform
des Belages.
In Fig. 1 ist anhand eines Ausschnittes eine erste Ausführungsform eines Belages 1 für Balkone und ähnliche Freiflächen erläu-0 tert. Die Darstellung zeigt eine Stirnansicht von Teilen zweier benachbart zu verlegender Belagskörper 2, die hier als Holzbohlen ausgebildet sind. Jeder Belagskörper weist zwei Haupterstreckungsflächen 3 und 4 auf. Die Haupterstreckungsflachen 3 mögen sich zu der begehbaren Oberfläche des verlegten Belages 1 ergänzen. Die Belagskörper besitzen auf beiden Seiten Schmalseiten 5, die in aller Regel zumindest spiegelsymmetrisch zu einer Vertikalmittelebene 6 gestaltet sind. Der Übergang
zwischen den Schmalseiten 5 und den Haupterstreckungsflächen 3 und 4 kann mit einer Phase 7 versehen sein.
In jeder Schmalseite 5 jedes Belagskörpers 2 befindet sich eine Nut 8. Die Nuten 8 sind ebenfalls zumindest spiegelsymmetrisch zu der Vertikalmittelebene 6 ausgebildet. Jede Nut 8 besitzt einen Querschnitt 9, der durch Fräsen der Belagskörper aus Holz im Bereich der Schmalseiten 5 hergestellt wird. Der Querschnitt 9 der Nuten 8 ist so gelegt, dass er nur die Mitte der Schmal-Seiten 5 einnimmt, sich also nicht bis zu den Haupterstreckungsflächen 3, 4 bzw. den Phasen 7 erstreckt. Auf diese Art und Weise kann die volle Breite der Belagskörper 2 als Rohware ohne Überdeckung im Belag 1 genutzt werden.
Die beiden Querschnitte 9 bzw. die beiden einander zugekehrten Nuten 8 zweier benachbarter Belagskörper ergänzen sich zu einem Freiraum 10, der auch von dem Abstand der beiden Schmalseiten von der Vertikalmittelebene 6 mitbestimmt wird. Der Freiraum 10 dient zur Aufnahme einer Rinne 11, die als gesondertes Bauteil, 0 beispielsweise aus Kunststoff, erstellt ist und in Längserstreckungsrichtung der Schmalseiten 5 in die Belagskörper 2 eingebaut wird. Die Rinne 11 weist Seitenwände 12 auf, die bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. l in abgerollt ausgebildeten Dichtlippen 13 enden. Es versteht sich, dass der Querschnitt der Nuten 8 auch zur Aufnahme dieser Dichtlippen 13 gestaltet bzw. bemessen ist. Ansonsten sind im Querschnitt 9 der Nuten 8 Tropfleisten 14 gebildet, die nach unten in Richtung auf den von der Rinne Il umschlossenen Querschnitt 15 abstehen. Von der Oberseite des Belages 1 her, also im Bereich der Haupterstreckungsflächen 3, ist eine Fuge 16 zwischen den Schmalseiten 5 gebildet. Die Fuge 16 erscheint auch auf der Unterseite, also im Bereich der Haupterstreckungsflachen 4.
Durch die besondere Gestaltung der Nuten 8 in Verbindung mit der Rinne 11 ergibt sich die Möglichkeit, die Rinne 11 unter Vorspannung einzubauen, so dass insbesondere im Bereich der Dichtlippen 13 eine ordnungsgemäße Abdichtwirkung erzielt wird. Bei
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Regenereignissen gelangt zwar Wasser von den Haupterstreckungsflachen 3 durch die Fuge 16 in den Querschnitt 15 der Rinne 11. Die Tropfleisten 14 sorgen für das Abtropfen von Restwasser in den Querschnitt 15 der Rinne 11. Die Rinne 11 bzw. der Belag l mit den Belagskörpern 2 ist in Haupterstreckungsrichtung der Rinne 11 mit Gefälle verlegt, so dass das Wasser schnell und problemlos in dieser Richtung abgeführt wird.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist zunächst ähnlich aufgebaut wie die Ausführungsform gemäß Fig. 1, so dass hierauf verwiesen werden kann. Auch hier sind die Querschnitte 9 der Nuten 8 spiegelsymmetrisch zu der Vertikalmittelebene 6 ausgebildet. Die Nuten 8 weisen jedoch zusätzlich noch besondere rechteckförmig geformte Dichtschlitze 17 auf bzw. sind durch solche Dichtschlitze 17 in Richtung der Haupterstreckungsflachen 3, 4 vergrößert. Entsprechend sind hier die Dichtlippen 13 der Rinne 11 geformt. Damit lässt sich die Rinne 11 nicht nur unter Vorspannung einbauen, sondern im Bereich der Dichtlippen 13 ergibt sich eine besondere Abdichtwirkung.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist grundsätzlich ähnlich aufgebaut. Zusätzlich sind hier die Querschnitte 9 der Nuten 8 noch punktsymmetrisch zu einem Mittelpunkt im Bereich der Vertikalmittelebene 6 ausgebildet, so dass die Belagskörper 2 auch um 180° gedreht mit ihren Haupterstreckungsf lachen 3, 4 verlegt werden können. Die Rinne Il besitzt hier einen V-förmigen Querschnitt 15. Die Seitenwände 12 der Rinne 11 sind gegeneinander federnd ausgebildet, so dass auch hier eine gewisse Dichtwirkung erzielt wird, obwohl weder besondere Dichtlippen 13 noch Tropfleisten 14 vorgesehen sind.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist grundsätzlich ähnlich wie die vorangehenden Ausführungsformen aufgebaut. Sie ist auf einen besonders dünnen Belag 1 bzw. die Verwendung relativ dünner Belagskörper 2 abgestimmt. Die Rinne Il ist hier besonders breit ausgebildet, um noch einen hinreichend großen Freiraum 10 zu erzeugen und die Querschnitte 9 der Nuten 8 so zu gestalten,
dass sie auch erheblichen Regenereignissen funktionssicher begegnen können.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist punktsymmetrisch ausgebildet. An den Seitenwänden 12 der Rinne Il sind schräg abstehende Dichtlippen 13 vorgesehen, die in entsprechende Dichtschlitze 17 einragen bzw. dort unter Presspassung verankert sind. Die Rinne 11 ist damit gleichzeitig verdrehgesichert gelagert, bestimmt den Abstand der Fuge 16 und erleichtert in besonderer Weise die Verlegung des Belages 1. Auch hier können die Belagskörper 2 um 180° gedreht eingebaut werden.
| 1 | - Belag | 11 | - Rinne |
| 2 | - Belagskörper | 12 | - Seitenwand |
| 3 | - Haupterstreckungsflache | 13 | - Dichtlippe |
| 4 | - Haupterstreckungsfläche | 14 | - Tropfleiste |
| 5 | - Schmalseite | 15 | - Querschnitt |
| 6 | - Vertikalmittelebene | 16 | - Fuge |
| 7 | - Phase | 17 | - Dichtschlitz |
| 8 | - Nut | ||
| 9 | - Querschnitt | ||
| 10 | - Freiraum |
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Claims (10)
1. Transportabler Belag für Balkone und ähnliche Freiflächen, mit einer Anzahl bohlenartiger Belagskörper (2), insbesondere aus Holz, deren sich längs erstreckende Schmalseiten (5) zur Bildung einer wasserabführenden Fuge (16) zwischen den Belagskörpern (2) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass für den Einbau zwischen je zwei benachbart zu verlegenden Belagskörpern (2) eine wasserabführende Rinne (11) vorgesehen ist, dass in den sich längs erstreckenden Schmalseiten (5) der Belagskörper (2) einander ergänzende Nuten (8) vorgesehen sind, die miteinander einen Freiraum (10) zur Aufnahme der Rinne (11) bilden.
2. Belag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (8) in den Schmalseiten (5) der Belagskörper (2) und der Querschnitt der Rinne (11) so ausgebildet und aufeinander abgestimmt sind, dass die Rinne (11) in montiertem Zustand unter Vorspannung in die Nuten (8) eingreift.
3. Belag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (8) und die Rinne (11) symmetrisch zu einer Vertikalmittelebene (6) gestaltete Querschnitte (9, 15) aufweisen.
4. Belag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (11) trogartigen Querschnitt (15) aufweist.
5. Belag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (11) federnd ausgebildete Seitenwände (12) aufweist.
6. Belag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (11), insbesondere im Bereich der Seitenwände (12), Dichtlippen (13) aufweist, und dass im Bereich der Nuten (8) korrespondierende Dichtschlitze (17) vorgesehen sind.
7. Belag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (8) Tropfnasen bzw. Tropfleisten (14) aufweisen.
8. Belag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der trogartige Querschnitt (15) etwa halbkreisförmig, V-förmig oder rechteckförmig ausgebildet ist.
9. Belag nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (11) nach dem Einbau in den Schmalseiten (5) der Belagskörper (2) verdrehgesichert gehalten ist.
10. Belag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (11) einen solchen freien Querschnitt aufweist, der eine Spülung mit unter Druck stehendem Wasser zulässt.
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20011049U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20115277U1 (de) | 2001-09-15 | 2001-12-13 | Nötzold, Matthias, 09366 Stollberg | Fußboden für Flächen, die der Witterung ausgesetzt sind, insbesondere für Balkone und Terassen |
| WO2004020763A1 (en) * | 2002-08-29 | 2004-03-11 | Marcus Plummer | Sealing gaps between floor boards etc |
| DE102005029933B4 (de) * | 2004-07-23 | 2007-07-19 | Anton Bernauer | Holzfußboden, insbesondere Balkone sowie Terassen |
| CN110984484A (zh) * | 2019-12-05 | 2020-04-10 | 怀化沃普环保科技有限公司 | 一种落差式防水系统 |
-
2000
- 2000-06-21 DE DE20011049U patent/DE20011049U1/de not_active Expired - Lifetime
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